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Elena und Blue-Clown


 

 
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MR.
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 34
Wohnort: Mainz


BeitragVerfasst am: 11.07.2010 01:19    Titel: Elena und Blue-Clown eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Elena und Blue-Clown

„Warten Sie auf etwas, das heute nicht mehr kommt?“, rief Elena zu einem Clown, der schräg ihrem Fenster gegenüber an einer Bushaltestelle saß.  Seine blauen Beine hatte er übereinandergeschlagen und sein Jäckchen schimmerte silbrig. Auf seinem Kopf trug er ein dreieckig-spitzes Hütchen, das er sich zurecht rückte. Je nachdem, wie der Clown saß, blendete er mit seinem Blinken und Funkeln Elena. Elena kniff die Augen dann zusammen. Es war Spätnachmittag und die Straße war leer und heiß.
  
Der Clown drehte den Kopf.
„Oho und lala", rief er. „Ich hatte Sie gar nicht bemerkt, so hinter dem Vorhang. Guten Tag und Hereinspaziert, sage ich. Ich muss in die Stadt!“

Elena schwieg. Sie schaute auf den Vorhang, der sich durch einen kleinen Windstoß sanft hin- und herbewegte.

 „Wissen Sie", rief der Clown, streckte seine Arme himmelwärts und ächzte, „ich bin nämlich arbeitslos.“
Er rückte sein blaues Hütchen auf dem  Kopf zurecht, und es blinkte, dass Elena die Augen zukniff.

„Ein seltsames Hütchen“, dachte Elena. Der Wind wehte erneut durch die Straße und der Vorhang tanzte in leichten Wellen.
 

"Sie sind aber ein Seltsamer!“, rief Elena zu ihm hinüber. „Ein Clown ist doch immer ein Clown! Ein Clown macht immer Spaß! Ein Clown hat später sogar ein lustiges Grab oder eines, wo man sagen kann: das war einmal ein Clown."

Der Clown machte große Augen und schüttelte seinen Kopf,  „Aber nein, nein, nein. Es wäre zum Verrücktwerden, immer nur ein Clown zu sein! “Er schnippte mit dem Daumen und Mittelfinger. „Ich rannte fort, heute morgen, mitten in der Probe."

Elena schaute wieder auf die Muster des Vorhangs. „Wie schön es ist, die Stäbchen darin zu zählen“ dachte sie.

„Furchtbar,“ rief der Clown jetzt. „Schrecklich! Immer nur Lachen, immer nur Spaß!
Da ist man nur halb! Aber niemals ganz! Man darf ja niemals richtig traurig sein.“

Elenas bleiches Gesicht war nahe den Stäbchen im Vorhang. Den Tag über hatte sie sie gezählt.

„Ja ja, ja“, sang der Clown jetzt, und wippte kräftig mit den Füßen, „nur ein Halber war ich da!
Nein, nein, nein,
das wollte ich nicht mehr sein!“

Er hörte mit dem Singen auf: „Sie, wie heißen Sie überhaupt? Sie haben ganz traurige Augen“ fragte er. Er stand von seiner Bank auf und verbeugte sich tief fast bis zu seinen Füßen.

 „Ich bin Elena“ sang Elena leise und schaute ihn an.
 
"Wie?", rief der Clown. „Wie? Ich habe Sie nicht richtig gehört!“
 

 "Elena!", rief Elena. „Ich bin Elena! El-e-na-“

 „Oh, ja. Elena.“ rief der Clown.  „Verstehen Sie, Elena: alle, sind immer nur lustig und froh und klatschen ... „

 Elena sah den blauen Clown wie er sprach, aber sein Bild verschwamm. Sie sah plötzlich Robert. Robert als er nach seiner Sporttasche im Morgengrauen griff, nachdem er dieses eine Mal, dieses einzige Mal mit ihr geschlafen hatte. Es war spät gewesen und Robert war zu betrunken, um nach Hause zu fahren. Aber das hatte ihr nichts ausgemacht. Er hatte neben ihr gelegen und dann mit ihr geschlafen. Und als er danach schnarchte, hatte sie die Sterne gezählt und geküsst.
Lange noch hatte sie Roberts Zeigefinger gespürt, den er ihr beim Abschied auf die Lippen gelegt hatte.
„Ganz nette Nacht!“, hatte er gesagt.

Sie hatte ihren Zeigefinger auf die Stelle gelegt, wo seiner gelegen hatte und ihn nicht mehr weggenommen. Nicht, als die Tränen die Wangen hinunterflossen. Nicht als der Mond wegblieb. Nicht als sie zu den Sternen schaute und versuchte, alle zu zählen.

Die Bilder vor Elenas Augen verschwanden. Sie sah den Clown.

 „Meine Menschen“, rief Elena, „waren traurig! Hörst du, Clown? Alle meine Menschen waren immer traurig! Ich auch! Ich besonders!“

 „Oh!“ rief der Clown. „Ich will nur ein bisschen traurig sein! Ich will nur zur Hälfte traurig sein. Dann bin ich ganz!“

Elena überlegte eine ganze Zeit. Die Straße war weiterhin unbarmherzig heiß. „Wie willst du das anstellen“, „nur halb traurig“ sein?“, fragte sie dann.

 „Oh", sagte der Clown, "Ich ziehe durch die Welt und lausche traurigen Geschichten. Nur muss ich Acht geben, dass ich selbst dadurch nicht gar zu traurig werde.“  

Er drehte seinen Kopf und schaute lange die Straße hinunter. Sein Gesicht war seltsam starr dabei, so als wäre er in einer Welt, zu der nur er Zutritt hatte. Elena lächelte. Sein starres Gesicht gefiel ihr. Sie hatten etwas gemeinsames.
 
„Schauen Sie!“, sagte er dann ganz plötzlich, und bewegte sich wieder, als wäre er nie fort gewesen. Er öffnete seinen Koffer. Etwas Leuchtendes, Silbernes lag darin. Der Clown strahlte mehr und mehr über das ganze Gesicht, seine roten Lippen lachten.  Er stand auf, streckte sich, und lief schnurstracks zur Wiese, die hinter der Bushaltestelle lag. Er hatte einen großen Silberdrachen mit roten Backen und freundlichen großen Augen unter seinem Arm.
Der Clown legte sich die Drachenleine zurecht,  drehte sich zu Elena und winkte ihr ein paar Mal mit den Armen, dass sie doch kommen solle. Dann drehte er sich wieder um und rannte los.

Auf "eins" und "zwei", war der Drachen in der Luft. Und als er "drei" rief, war der Silberne ganz oben. Sanft lachten seine Augen in die Welt und seine bunten Papierschlangen flirrten und zirpten.

Und es war irgendwie etwas Besonderes, wie der große blaue Clown auf der Wiese rannte und Elena ganz plötzlich neben ihm war. Nur halb so groß wie er.
Später schauten sie in den Himmel und lachten und einmal weinten sie  zusammen. Vielleicht konnten sie das, weil sie so nahe zusammen waren: die Traurige und der Lustige.

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Freak83
Sonntagsschreiber

Alter: 37
Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 11.07.2010 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MR.

Strange, sehr strange. Irgendwie mag ich das.
Der merkwürdige Clown und die Frau.
So ganz verstehe ich die Geschichte allerdings nicht. Ich unterstelle Elena beginnenden Wahnsinn  Smile

Zitat:
Je nachdem, wie der Clown saß, blendete er mit seinem Blinken und Funkeln Elena

Hier würde ich das Elena weglassen. Direkt nach dem Punkt benutzt du ihren Namen wieder. Da es nur 3 Personen (wenn man Robert mitzählt) giibt, brauchst du sie nicht namentlich erwähnen.

Der Vorhang ist an ihrem Fenster, oder? Ich bin da etwas drüber gestolpert, was aber auch an mir liegen kann.
Vielleicht kannst du den aber vorher schon mal einbauen. Irgendwie: Elena saß in ihrer Wohnung am Fenster, welches von einem blauen Vorhang gerahmt wurde.  - Nee- so nicht. Sprachlich schöner, aber den Vorhang schon mal erwähnen.

Zitat:
Elenas bleiches Gesicht war nahe den Stäbchen im Vorhang.

Der Satz klingt komisch. Erstmal: was für Stäbchen? Und vielleicht kannst du das umschreiben - war den Stäbchen im Vorhang nahe. Klingt sprachlich sonst etwas gestelzt.

Zitat:
als wäre er nie fort gewesen
War er das denn? Oder nur geistig?

Wie kommt Elena auf die Wiese?

Und wovon handelt die Geschichte?  Wink  Das interessiert mich wirklich!

Ich mag die Dialoge der Beiden. Und dieses merkwürdige Setting.

LG,
Freak
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MR.
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 34
Wohnort: Mainz


BeitragVerfasst am: 11.07.2010 13:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Freak,

danke für dein Lesen. Die Geschichte ist seltsam, da gebe ich dir recht.
Das liegt wohl auch an der Tonlage, dem Klang, der darin ist.

Grundsätzlich geht es darum.

Elena leidet an Liebeskummer. Robert, ihr Traummann, hinter dem sie her war, hat eine Nacht mit ihr geschlafen, aber nur weil er besoffen war.

Elena hatte in jener Nacht sich aber unendlich mehr Hoffnungen gemacht,
dass es was wird. Aber Robert, der tolle Hecht, stürzt sich in weitere
Abenteuer, weil die Abenteuer ihm offenstehen.

Elena bleibt zurück und zählt die in den Stoff gestickten Stäbchen, weil
wenn sie zählt, ist ihr Geist abgelenkt und sie denkt nicht an
die vermeintliche Liebe ihres Lebens.

Der Clown ist ein wirklicher Clown, der nicht mehr arbeiten mochte, weil
er sich auf die Dauer nur halb fühlte, denn das Publikum wollte immer,
dass er Spaß macht. Aber zum Menschen zählt auch Trauer und Traurigsein.

Der Clown musste zu lustig sein. Elena ist zu traurig. Beide zusammen
ergeben eher eine Balance wie das dann auf der Wiese herauskommt.

Elena, die traurig ist, geht auf die Wiese hinaus, was Bemerkenswert ist,
denn Traurige machen das nicht oft.

Der Rest der Geschichte ist Charakterbeschreibung und emotionales Setting.

Ich hoffe, du kannst die Geschichte nun besser verstehen.

Deine Korrekturen find ich gut, ich werde sie, wenn es man nicht mehr so heiß ist hier, bearbeiten.

Dank dir dafür

MR.
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Freak83
Sonntagsschreiber

Alter: 37
Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 11.07.2010 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hm - vielleicht kannst du auch einen Dialog einführen:
Clown: Ich möchte gerne traurig sein.
Elena: Ich möchte gerne glücklich/lustig sein.

Eigentlich schade, dass diese Geschichte nicht surrealistisch ist ^^

Vielleicht kannst du Elenas Traurigkeit mehr herausstellen (oder sie doch noch wahnsinnig werden lassen ^^ - sorry.)

Ist die Geschichte zu Ende? Also, ist das, was du gepostet hast, die abgeschlossene Geschichte?

LG,
Freak

PS: Mir ist auch zu warm. Hab grad meinen Flur gestrichen. Im Flur waren es etwa 40 Grad....
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MR.
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 34
Wohnort: Mainz


BeitragVerfasst am: 11.07.2010 20:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Freak,

durch dich kam ich auf die Idee, dass die Geschichte auch surrealistisch sein kann. Danke. In der Tat sind da Elemente davon drin.

Es kann durchaus genau der Zeitpunkt sein, an dem Elena
in ihr eigenes Reich, das des Wahnsinns, hineingeht.

Stell dir mal vor, der Clown zieht seine Maske ab und
z. B. Robert erscheint .... das wäre hart, da hätte ich Probleme mit
meinem Einschlafen.

Den Flur bei 40 Grad zu streichen ...
ich seh schon, wer so was schafft,
der hat gute Voraussetzungen für die Mühen und Hürden eines Romanes ... smile

Daumendrück

MR.
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*Gast*
Autor


Beiträge: 518
Wohnort: Rheinland-Pfalz


BeitragVerfasst am: 12.07.2010 08:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MR.,

eine reale Szene? Hm. Da wären mir dann zu viele Ungereimtheiten drin. Eine Straße, in der ein Bus hält, ist relativ breit. Zu breit vielleicht, um sich quer über sie unterhalten zu können? Ein Wind, der ausreicht, einen Drachen steigen zu lassen, verhindert zusätzlich, dass man auf die Entfernung jemanden versteht. Das Bild mit der Gardine, hinter der sie sich gleichzeitig verstecken und die Stäbchen (Häkelstäbchen? - ist etwas missverständlich, vielleicht die Stäbchen im Muster?) zur Ablenkung von ihrem Kummer zählen kann, gefällt mir, aber es bindet die Szene auch an das nicht ganz Reale. Auch der Dialog wirkt eher märchenhaft.

Nehme ich es als Parabel, wird es stimmiger. Dann können sich die einsamen Teile (blue ist ja auch einsam) zu einem Ganzen zusammenfinden, und mit dem Drachen die Lust am Leben wieder entdecken.

Gern gelesen, lieben Gruß
Sabine
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Liesette
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 48
Beiträge: 155
Wohnort: Dinklage


BeitragVerfasst am: 12.07.2010 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

SabineK63 hat Folgendes geschrieben:


Nehme ich es als Parabel, wird es stimmiger. Dann können sich die einsamen Teile (blue ist ja auch einsam) zu einem Ganzen zusammenfinden, und mit dem Drachen die Lust am Leben wieder entdecken.


Das empfinde ich auch so - als Parabel sehr schön, aber für die Realität zu surreal. Gefallen hats mir trotzdem sehr.


_________________
"Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann" Francis Picabia
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MR.
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 34
Wohnort: Mainz


BeitragVerfasst am: 12.07.2010 15:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Sabine K63,
Hallo Lisette,

prima, dass  ihr es gerne gelesen habt. Dachte schon, die negativen Anteile der Erzählung/Parabel
wären eventuelle zu hoch.
 
Deine Analyse Sabine, finde ich toll, ob das mit dem Wind stimmt, die Breite des Weges etc. Ich hatte - ehrlich - das Bild einer verlassenen Straße vor Augen. Wenn ich an das Bild denke, war es tatsächlich eine Einbahnstraße oben in einem Dorf.

Aber daran erkenne ich, dass ich das dem Leser erläutern muss. Klaro,
mein Bild ist oft ja nur per Zufall auch das Bild des Lesers.
Ich denke, mit der Einbahnstraße wird es wahrscheinlicher, dass man sich trotz des Windes, der sanft ist, unterhalten kann.

Hallo Lisette,
ja, ich denke, es ist eine Parabel geworden. Ich gebe zu, bevor ich schrieb, machte ich mir da zunächst keine Gedanken. Es war das
traurige Bild der Straße in mir, das mich faszinierte, und das
ich festhalten wollte.

Ich lerne: das innere Bild sich nahe anschauen, eine vernünftige Struktur
drumherum bauen mit etwas mehr Abstand - und dann Losschreiben.

Danke euch

MR.
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