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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Fantasygeschichte (noch ohne Titel)


 

 
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Autor Nachricht
Biestli.
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 23
Beiträge: 20



BeitragVerfasst am: 19.05.2010 14:40    Titel: Fantasygeschichte (noch ohne Titel) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Moinchen,

das ist meine erste Geschichte, jedenfalls der Anfang davon. Es ist eine Fantasygeschichte, die aber noch keinen Titel hat. Erst dachte ich, dass ich sie 'Diamanten des Meeres' nenne, aber ich finde, dass das komisch klingt. Ich bin also zu dem Entschluss gekommen, dass ich erstmal weiterschreibe, bis mir ein passender Titel einfällt.
Doch erst würde ich gern Kritik von euch bekommen, Vebesserungsvorschläge usw. (:
________________________

Tropf. Tropf. Tropf.
Leise verkündete die Natur ihre Melodie an jenem verregneten Tag, der für ein Mädchen ein Neubeginn ihres Lebens sein sollte. Still war es um sie herum geworden, seitdem sie sich in eine Höhle, mitten in einem dunklen Wald, niedergelassen hatte. Ihre feinen Haare waren nass von dem plötzlichen Regen, der sich über die Landschaft hermachte, während sie, das verwirrte junge Ding, versuchte sich zu wärmen. Eisige Winde fuhren durch den Wald, umspielten die Stämme jener Bäume, an welche sie sich vor wenigen Stunden noch ängstlich geklammert hatte.
Was ist nur passiert, dachte sie, als sie zögerlich einen Schritt aus der Höhle machte, den Blick nach oben wendend zum Verursacher dieser Feuchtigkeit. Welch Sünde musste sie getan haben, dass sie nun hier war, an einem Ort, der für sie nicht zu beschreiben war. Doch dort, wo damals noch Unmengen von ihren Erinnerungen schlummerten, war nun ein leerer Platz, eine Lücke, die die Seele eines namenlosen Mädchens belastete. Namenlos? War sie dies? Wohlmöglich, denn einen Namen konnte sie nicht in ihrem von Tornados zerstörten Kopf finden. Ihre Stirn hatte sich in Falten gelegt, als sie ihre blauen Augen angestrengt schloss. Ihr Kopf tat weh, ermüdete ihr Gemüt mehr und mehr. Benötigt war ein guter Schlaf, der ihrem Wohlbefinden wieder auf die Sprünge helfen würde. Doch - wo sollte sie sich niederlassen? Scham davor, dass jemand sie sehen würde, wie sie sich im Dreck wälzte, hatte sie nicht, denn das Wissen, dass sich dies nicht gehört, hatte sie nicht. Es war allein die Angst, die den trüben Blick verursachte. Angst vor den Gefahren dieses Ortes, dem sie kein Stück vertraute. Zitternd verschränkte sie beide Arme ineinander, als sie sich gemächlichen Schrittes wieder den trockenen Ort zuwand. Kleine, in der hellen Scheibe glänzenden Perlen rollten ihre nackte Haut hinab, die sich, wenn sie mit ihren Händen rüberstrich, weich anfühlte, zart, wie sie gerne den Untergrund gehabt hätte, auf welchen sie sich nun niederließ. Ihr Augenpaar hatte sie auf den Höhlenausgang gerichtet, denkend, dass schon bald etwas käme, um sie zu fressen. Auf den Weg hierher war sie einem Geschöpf begegnet, das die scharfen Klauen nach ihr gestreckt hatte, das Maul weit geöffnet hatte, um in das wundervolle Fleisch des Mädchens zu beißen. Einen Grund zur ersten Flucht hatte sie somit gehabt. Ein Glück, dass sie ein weiteres, ihr ähnliches Wesen, gerettet hatte, ihr half, während sie undankbar weglief. Ob dies wohl falsch war, fragte sie sich mit leicht gespitzten Lippen. Es war verwirrend. Alles hier war eigenartig. Wie ein Traum lag alles verschwommen vor ihr, ließ ihr kaum eine Chance, alles richtig zu betrachten. Immer mehr rückte die Müdigkeit, die Belastung ihrer in den Vordergrund, sie zwingend sich zu erholen. Und tatsächlich. Nach weiteren, vergehenden Minuten fielen ihre Augen langsam zu, sich jedoch mit beschwerlichem Blinzeln dagegen wehrend. Doch, wie es das Schicksal so wollte, gewann dann doch der Körper und nicht der Wille ihrer, der tief in ihr noch immer gegen dieses Vorgehen demonstrierte. Und obwohl ihre Augen nun geschlossen waren, sie die Außenwelt nicht mehr sehen konnte, so erblickte sie dennoch eine ihr wieder nicht bekannte Ebene. Der Grund unter ihr war feucht und drohte wohl oder übel einzubrechen, als sie von einer imaginären Kraft ins Wasser fallen gelassen wurde. Erschrocken sendete sie einen stummen Schrei aus, hoffend, dass jemand ihn hören würde, um sie aus diesem flüssigen Kerker zu retten. Wellen schlugen gegen ihren schmalen Kopf, während sie wirr mit ihren Armen rumwirbelte, mithilfe ihrer Beine versuchte an der Oberfläche zu bleiben. Vergebens. Etwas drückte sie hinab. Ein Fremder, aussehend wie der aus dem Wald, war, wie aus dem Nichts, gekommen. Auch er war gefangen in dem Gewässer, wehrte sich gegen das Schicksal, das ihn zu Teil wurde. Der Tod. Er schien verrückt. Der junge Mann war nicht er selbst, als er mit seiner gewaltigen Hand zum Kopf des Mädchens griff, um diesen hinabzudrücken. Die Namenlose war abgetaucht, begann zu verstehen, um was es sich handelte - mehr oder weniger. Mit aller Kraft zerrte sie an der an ihren Kopf krallenden Hand. Die Luft in ihr schien zu schwinden, als sie versuchte einzuatmen, als sie die reine, sie belebende Luft verlangte.
Doch noch ehe ihr Traum zu Ende war, öffnete sie wieder das dunkelblaue Augenpaar, erschrocken weit geöffnet, als sie merkte, dass sie noch immer in der Höhle war. Was ist passiert? Wo war ich nur gewesen, fragte sich die Dunkelblonde, deren schmächtige Gestalt hektisch in der Höhle umherfuhr, suchend nach dem Eingang zu dieser wieder anderen Welt. Ihre feine Hand striff an den Wänden entlang, während ihre Füße von einer Seite zur anderen tapsten. Finden jedoch, ließ sich nichts und so gab sie nach wenigen Minuten auch wieder auf. Es hatte aufgehört zu regnen. Das leise, beruhigende Prasseln war verstummt und verblieben war der liebliche Klang der Vögel. Neugier erfasste ihr Gemüt, als sie außerhalb des Versteckes einen kleinen, winselnden Welpen erkannte, der derselben Rasse wie das Raubtier zuvor entsprach. Zögerlich bewegte sie sich auf das mit geschlossenen Augen umherstreifende Tier zu, das seine kugelrunden Augen langsam auch zu ihrer Gestalt wandern ließ. Blinzelnd starrte es sie an. Zuckersüß, dachte sie, während sie mit sicheren Schritten auf es zu ging. Doch noch ehe sie aus der Höhle kam, erfüllte ein dunkles Grollen den Raum zwischen ihr und dem Welpen. Wohl ein Elternteil des Tieres hatte sich vor ihren Nachkommen gestellt, legte dessen ründlich geformten Ohren tief in den Nacken. Wie erstarrt blieb sie stehen. Was sollte sie nun tun? Vielleicht war es wieder ein Traum. Eine billige Einbildung.
Schützend duckte sich die Zierliche, die Arme vor ihren Kopf legend, als der Wolf auf sie zusprang. Doch was dann geschah, war für sie unerklärlich. Das Geschöpf jaulte vor Schmerz auf. Plumps. Von Angst gepackt traute sich das Mädchen nur durch einen kleinen Schlitz zu schauen. Sofort erkannte sie das am Boden liegende Wesen, in dessen Bauch ein Stock oder ähnliches steckte. Geziert von einer roten Flüssigkeit versuchte es aufzustehen. Doch vergebens. Unsicher trat sie einen weiten Schritt von dem Tier zurück, blickte sich bänglich in der Umgebung um, als sie diesen jungen Mann wiedererkannte. In ihrem Traum wollte er sie umbringen, hatte sich nur um sein Leben gekümmert und nun? Nun hatte er ihr augenscheinlich geholfen. Mit breitem Grinsen wagte er es sich auf die bibbernde Gestalt ihrer zuzukommen.
„Sie bringen sich auch nur in Schwierigkeiten, nackte Lady. Was machen Sie hier? Und vor allem - wo haben Sie Ihre Kleidung gelassen?“

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Hoody
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BeitragVerfasst am: 19.05.2010 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Achtung: Superlange Kritik. Zeit lassen.
Also dann gebe ich meine Kritik ab.

Nimm sie nicht als Schablone auf und lege meine Wörter auch nicht auf eine goldene Waage. Vieles wird Geschmackssache sein, aber ich bin der Ansicht man sollte auch sowas erwähnen. Manchmal bekommt man dadurch interessante Gedankensstöße. Lass dir auch Zeit beim Überarbeiten und denke über die Kritik nach, bevor du sie als schlecht abstempelst.

Nimm Kritik nie persönlich auf und unterschreiben Sie hier unten rechts, hier und noch einmal da. Vielen Dank. Ab jetzt läuft alles auf eigener Gefahr.


Erst mal zum stilischen.
Das meine ich mit RPG. Das ist so ein typischer RPG-Stil. Es sind immer gute Ansätze dabei. Richtig gute und teilweise sehr kreative Ideen und Sätze. Bei dir ebenfalls. Aber dann vermasselt ihr es euch immer selber in dem ihr blumig schreibt. Ne blumig ist zu nett. Blumenfeld würde es eher treffen. Jeder Satz mit Adjektiven zugebomt, dazu sind es nicht schöne Adjektive, schlafen und sind meistens nicht treffend. Hauptsache sie "sehen" schön aus. Riechen, schmecken, hören muss man ja nicht. Der Sehsinn reicht völlig aus - fünf Sinne fehlen.
Auch die Wortwiederholungen sind unschön.

Zitat:
Leise verkündete die Natur ihre Melodie an jenem verregneten Tag, der für ein Mädchen ein Neubeginn ihres Lebens sein sollte. Still war es um sie herum geworden, seitdem sie sich in eine Höhle, mitten in einem dunklen Wald, niedergelassen hatte.

Das fett markierte hat mir nicht gefallen.
Zeig uns das es regnet. Lass Wassertropfen über Blätter sausen. Gegen Holzstämme platschen. Schnecken in ihre Häuser kriechen, wenn das Wasser ihre Fühler berührt.
 Aber verregnet passt nicht. Außer du willst so schreiben. Es ist kein schlechter Stil. Aber es heißt das der Autor nicht das volle Potenzial der Wörter ausnützt, sondern sich mit sowas zufrieden gibt und damit seine Geschichten schreibt. Wenn du weiterhin so schreiben möchtest:

Der rote Apfel fiel auf die graue, oft befahrene Straße. Schöne Leute gingen zaghaft aber auch leicht schreckhaft über den kaputten Gehsteig. Braune Hunde mit goldenen und silbernen langen Ketten um den dicken Hals und roten Augen, folgten ihnen.

Das mag zwar schön bunt sein, aber es ist so ein bunt was man nicht genießen kann. Es ist nicht lebendig und schlecht gemischt. Aber wenn dir sowas gefällt, dann lies meine Kritik nicht weiter. Das würde dich nur wütend machen.

Jedenfalls zeig uns das es still war. Das der Wald dunkel ist. Aber nur sowas hinschreiben verfehlt seine Wirkung. Das kannst du nachher machen, wenn du den Wald schon ein bisschen beschrieben hast, dann ist es nicht mehr so tragisch, aber am Anfang oder bei Ortwechseln würde ich auf zuviele Adjektive verzichten. Nachher kann man ruhig mal dunkler Wald und danach goldenen Strahl schreiben. Aber auch da sollte man sparsam sein und aufpassen. Oder du bringt die Adjektive zum Rollen oder umschreibst sie. Es gibt soviele Möglichkeiten.

Zitat:

Ihre feinen Haare waren nass von dem plötzlichen Regen, der sich über die Landschaft hermachte, während sie, das verwirrte junge Ding, versuchte sich zu wärmen.

Auch hier. Ihre feinen Haare. Ich werde ab jetzt solche Stellen micht mehr so langatmig ansprechen. Aber merkst du was? Fein, nass, plötzlich, verwirrte, junge. Das ist zuviel.

Ihre Haare tropften/nässelten (Hier muss man das passende Wort finden. Nässelte würde nicht so gut passen, für tropften findet man sicher was besseres) von dem Regen, der sich vor wenigen Stunden über die Landschaft hermachte, während sie versuchte sich an einem Lagerfeuer zu wärmen.
Merkst du was? Es wirkt nicht mehr so blumig, aufgebläht. Man könnte die Szene auch verfeinern und ihre feinen Haare durch ihre eine Aktionen hervorheben. Aber ich glaube du weißt jetzt was ich meine oder?
Natürlich gibt es auch Sätze wo mehrere Adjektive perfekt passen. Sätze wo man drei Adjektive hintereinander reiht und denkt: WOW!
Wo du aufpassen solltest mit dem Umschreiben von Adjektiven: Versuch nicht mehrere Adjektive zu umschreiben. Das verwirrt. Das ist mir in meinem letzten Text passiert. Ich wollte mehrere Adjektive umschreiben und es hat nicht gepasst und SIbirier geschrieben hat: Es war taktlos.
Mein Beispielsatz ist eigentlich ganz passabel finde ich. Falls doch aber zum Beispiel den dunklen Wald einbauen willst. Dann könntest du des so machen:

Ihre Haare tropften von dem Regen, der sich vor wenigen Stunden über den Wald hermachte, der selbst bei einer Horde von Glühwürmchen seine Geheimnisse nicht preisgab, während sie versuchte sich an einem Lagerfeuer zu wärmen.

Obwohl das wieder verwirrend sein könnte wegen dem Regen und es würde den Satz zerstören.
Man könnte das dann so umschreiben:

Die Baumwipfeln des Waldes, der selbst bei einer Horde von Gühwürmchen seine Geheimnisse nicht preisgab, tropften noch vom Regen, der sich vor wenigen Stunden über die Landschaft hermachte.

Liest sich auch ungeschickt. Mann muss ein bisschen experimentieren. Also ran an den Speck.

Zitat:
Eisige Winde fuhren durch den Wald, umspielten die Stämme jener Bäume, an welche sie sich vor wenigen Stunden noch ängstlich geklammert hatte.

Hier zum Beispiel passt das Adjektiv Eisig sehr gut =).
Und auch der restliche Satz ist sehr schön.

Zitat:
Was ist nur passiert, dachte sie, als sie zögerlich einen Schritt aus der Höhle machte, den Blick nach oben wendend zum Verursacher dieser Feuchtigkeit.

Was ist nur passiert, dachte sie, als sie zögerlich einen Schritt aus der Höhle machte und den Blick zum Verursacher dieser Feuchtigkeit wendete.
Liest sich schöner finde ich und flüssiger. Liest sich nicht so abgehackt.

Zitat:

Doch dort, wo damals noch Unmengen von ihren Erinnerungen schlummerten, war nun ein leerer Platz, eine Lücke, die die Seele eines namenlosen Mädchens belastete.

Das hier hat mir sehr gut gefallen. Die Umschreibung von Gedächtnis.
Vielleicht könnte man es so schreiben:
Doch dort, wo damals noch Unmengen von ihren Erinnerungen schlummerten, befand sich nun eine Lücke, die die Seele eines Mädchens, dass ihren Namen vergessen hatte, belastete.
Auch wenn das doppelte die nicht schön ist.

Zitat:
Wohlmöglich, denn einen Namen konnte sie nicht in ihrem von Tornados zerstörten Kopf finden.

Du spielst mit der Sprache. Das finde ich sehr schön. Aber pass auf das du nicht übertreibst und langatmig wirst, denn ein bisschen langatmig ist es schon. Auch liest sich der Satz wieder bisschen vorbildlich eingeteilt.

Zitat:
hre Stirn hatte sich in Falten gelegt, als sie ihre blauen Augen angestrengt schloss.

Ihre Stirn legte sich in Falten, als sie die Augenlider schloss.
Wenn du blauen Augen unbedingt drinnen haben willst.
Ihre Stirn legte sich in Falten, als ihre Augenlider das/die blaue(n) Guckloch/Pupillen versteckte.
Augen schloss finde ich immer so ausgelutscht.

Zitat:
Ihr Kopf tat weh, ermüdete ihr Gemüt mehr und mehr

Du hast schon vorhin Kopf verwendet. Wäre eine Wortwiederholung gewesen. Man könnte hier was tolles schreiben.
Ihr Schädel pochte schmerzhaft/ vor Schmerzen.
Liest sich stärker als ihr Kopf tat weh. emüdete ihr Gemüt mehr und mehr. Das brauchst du gar nicht. Im nächsten Satz schreibst du ja schon das sie Schlaf braucht und das wäre dann eigentlich fast doppeltgemobbelt. Ich glaube du hast ANgst vor kurzen Sätzen oder vor solchen kurzen Sätzen wie den da oben: Ihr Schädel pochte schmerzhaft. Ich kenne das. Ich habe auch manchmal Angst das so ein kurzer Satz nicht reicht und das ich dann noch ein paar Wörter dazu quetschen muss. Ist aber unnötig.

Zitat:
Benötigt war ein guter Schlaf, der ihrem Wohlbefinden wieder auf die Sprünge helfen würde. Doch - wo sollte sie sich niederlassen?

Ab dieser Stelle wirst du faul und man merkt das du zwar einen guten Wortschatz hast, kreative Vergleiche besitzt, aber das du von eigentlichem Schreiben noch nicht viel kennst. Hier wechselst du den Stil. Vorher war er einigermaßen schön lebendig, gut die fünf SInne haben gefehlt und es war blumig und jetzt wechselst du auf einmal in so einen Stil. Übrigens sticht da auch der Erzähler raus. Zeig uns das sie Schlaf braucht um wieder gesund/stark zu werden. Mach sie richtig fertig. Als kleine Inspirationsquelle: Kool Savas- das Urteil, da hat er Eko richtig fertig genmacht und so soll deine Protagonist auch sein.
http://www.youtube.com/watch?v=hAFqqXYqUT0

Zitat:
Scham davor, dass jemand sie sehen würde, wie sie sich im Dreck wälzte, hatte sie nicht, denn das Wissen, dass sich dies nicht gehört, hatte sie nicht. Es war allein die Angst, die den trüben Blick verursachte. Angst vor den Gefahren dieses Ortes, dem sie kein Stück vertraute. Zitternd verschränkte sie beide Arme ineinander, als sie sich gemächlichen Schrittes wieder den trockenen Ort zuwand

Den ersten Satz finde ich nicht gut. Es ist interessant das du mit Scham anfängst aber dann lässt du leider nach. Da erzählst du wieder. Da fehlt Tiefe. Fast im gesamten Text fehlt die Tiefe. Die Verzweifelung des Protas. Du bist nicht glaubwürdig.
Du hast dir ein Eigentor mit dem Satzanfang Scham geschossen. Man könnte schreiben: Scham breitete... aber das liest sich weider holprig.
Der Rest geht eigentlich. Bis auf dem letzten Satz. Zitternd ist ein gutes Adjektiv. Besonders in Verbindung mit den Armen. Jeder wird sich da was vorstellen können. Aber das fett markierte könnte man weglassen. Auch das trockene stört mich. Da findet man sicher ein schöneres Wort.

Zitat:
Kleine, in der hellen Scheibe glänzenden Perlen rollten ihre nackte Haut hinab, die sich, wenn sie mit ihren Händen rüberstrich, weich anfühlte, zart, wie sie gerne den Untergrund gehabt hätte, auf welchen sie sich nun niederließ

Hier hast du anscheinend nach einer längeren Schreibpause oder vielleicht auch nur mehrstündigen Pause weitergeschrieben. Hier ändert sich der Stil plötzlich wieder und wirkt kraftvoll. Vorher wurdest du immer schwächer. Leider hast du es hier mit den Adjektiven übertrieben und auch der Satz ist ned sooo dolle. Er verwirrt eher. Der Übergang zum Untergrund ist zwar schön, aber das vorige ist zu verwobben. Würde  den Satz bisschen ausmisten.

Zitat:
Ihr Augenpaar hatte sie auf den Höhlenausgang gerichtet, denkend, dass schon bald etwas käme, um sie zu fressen.

Hatte, war sind sehr unschöne Wörter. Ohne geht nicht, aber meistens geht es ohne.
Ihre Augenpaare richtete sie auf den Höhlenausgang, daran denkend, dass schon bald etwas käme um sie zu fressen.
Könnte man aber auch flüssiger schreiben.

Zitat:
Auf den Weg hierher war sie einem Geschöpf begegnet, das die scharfen Klauen nach ihr gestreckt hatte, das Maul weit geöffnet hatte, um in das wundervolle Fleisch des Mädchens zu beißen.

Auch dieser Satz ist nicht sehr schön. Besonders wegen den "wundervollen". Das ist irgendwie auch ein Perspektivwechsel.

Auf den Weg hierher begegnete sie einem Geschöpf. Es streckte seine rasierscharfen Klauen nach ihr, öffnete das Maul, an den Zähnen tropfte der Speichel auf die Zunge  und ein Knurren brachte ihre Lunge zum vibrieren.

Das das Vieh sie beißen möchte ist ja klar. Das ist schon standart.

Zitat:
Einen Grund zur ersten Flucht hatte sie somit gehabt.

Würde ich rausstreichen. Den Satz brauchst du gar nicht. Der zerstört nur die Stimmung und den Lesefluss. Jetzt wo es spannend wird, braucht es solche Einschübe nicht. Sie stören nur. Sowas spannt auch nicht auf die Folter. Das ist einfach nervig.

Zitat:
Ein Glück, dass sie ein weiteres, ihr ähnliches Wesen, gerettet hatte, ihr half, während sie undankbar weglief.

DernSatz liest sich unglaublich holprig und kompliziert. Schwer. Da stockt der Leser.
Zum Glück half ihr ein weiteres Wesen, das ihr ähnlich sah, während sie undankbar weglief.

Das undankbar ist ned sooo dolllle.
Zum Gück half ihr ein weiteres Wesen, dass ihr ähnlich sah, während sie weglief ohne sich bei der Gestalt zu bedanken.

Zitat:
Ob dies wohl falsch war, fragte sie sich mit leicht gespitzten Lippen.

RPG-Stil. -.- Ich wett die im Rpgforum würden dich für sowas in den Himmel loben. Aber bei mir knallst du mit solchen Sachen nur auf dem Boden. Ob ihre Reaktion falsch war, fragte sie sich.
Würde vollkommen reichen. Du musst nicht sowas anhängen. Von mir aus ganz sich nachdenklich oder so gegen die Höhlenwände starren, aber das ist doch schon fast kitsch.

Zitat:
Es war verwirrend. Alles hier war eigenartig. Wie ein Traum lag alles verschwommen vor ihr, ließ ihr kaum eine Chance, alles richtig zu betrachten.

Die zwei war's stören mich. Die könntest du vermeiden. Würde sich auch schöner lesen. Also mindestens ein war würde ich streichen. Aber eigentlich brauchst du die ersten zwei Sätze gar nicht. Ein Traum ist immer verwirrend und eigenartig, obwohl eigenartig und verwirrend auch wieder fast das selbe ist.
Zitat:
Wie ein Traum lag alles verschwommen vor ihr und ließ ihr kaum eine Möglichkeit offen um alles genauer zu betrachten.

Hab keine Angst vor und's. Vor denen hatte ich früher auch immer Angst. Aber wenn man sich geschickt einsetzt fallen sie kaum auf.
Ich habe Chance und richtig durch Möglichkeit und genauer ausgetauscht. Beides liest sich zu modern und umgangssprachlich. Ich hoffe du kannst mir da zustimmen. Richtig passt auf keinen Fall. Das passt einfach nicht. Außer es wäre sowas: Was ist wohl die richtige Entscheidung. Aber bei solchen Szenen passt es nicht. Richtig zu betrachten. Wenn es vor ihr verschwommen liegt, dann passt genauer viel besser.
Chance ist Geschmackssache, aber passt halt nicht.

Zitat:
Immer mehr rückte die Müdigkeit, die Belastung ihrer in den Vordergrund, sie zwingend sich zu erholen. Und tatsächlich. Nach weiteren, vergehenden Minuten fielen ihre Augen langsam zu, sich jedoch mit beschwerlichem Blinzeln dagegen wehrend.

Der fett markierte Satz ist super. Gut paar Sachen stören da auch. Aber erst einmal streichst du die anderen Sätze da. Die wiederholen sich nur und sagen nichts aus. Ist langatmig und langweilig.
Mit beschwerlichen Blinzeln wehrten sich die Augen gegen die Müdigkeit, doch letztendlich siegte diese.
Könnte man schöner schreiben. Aber lass dieses: Nach vergehenden Minuten und langsam. Das sind Füllwörter, und zwar von der Sorte die niemand braucht und verwirren nur.
Man könnte auch schreiben:
Die bleischweren Augenlieder wehrten sich blinzelnd gegen die Müdigkeit.
Man könnte auch das bleischwere weglassen. Ist nicht unbedingt nötig. Aber liest sich flüssiger als deins.

Zitat:
Doch, wie es das Schicksal so wollte, gewann dann doch der Körper und nicht der Wille ihrer, der tief in ihr noch immer gegen dieses Vorgehen demonstrierte.

Du beschreibst nun seit ein paar Sätzen wie sie immer müder wird und müder und müder und müder und müder und müder und müder und Dornröschen Schwester wird und der Leser wird wacher, weil er sich darüber aufregt das die Geschichte nicht weitergeht und das du dich in irgendwelchen Beschreibungen verlierst. Eine Geschichte ist eine Bewegung. Solche Stillstände sollten nicht vorkommen. Sorry. Das klingt jetzt gleich hart. Der Anfang der Geschichte war eigentlich einigermaßen gut. Bis auf die vielen Adjektive und paar andere kleineren Problemchen.  Aber dann lässt du stark nach. Du lässt zu oft den Autor raushängen, also du erklärst die Geschichte, statt das sich die Geschichter selber erklärt/erzählt. Die vielen verwirrenden Sätze und dann noch solche Satzblöcke die sich immer wiederholen.

Zitat:
Der Grund unter ihr war feucht und drohte wohl oder übel einzubrechen, als sie von einer imaginären Kraft ins Wasser fallen gelassen wurde.

Der Satz ist irgendwie crazy. Ich verstehe ihn nicht. Ach jetzt. Sie wird von einer imaginären Kraft auf dem Grund geworfen oder? Würde ich weglassen. Irgendwie verwirrt das. Stattdessen ist die Sache mit den einbrechen interessant.
Der Boden ließ ihre Füße einsinken.
Hier fehlt noch das Nasse. Aber ich finde Der nasse Boden bisschen langweilig. Sei da kreativ.

Zitat:
Erschrocken sendete sie einen stummen Schrei aus, hoffend, dass jemand ihn hören würde, um sie aus diesem flüssigen Kerker zu retten.

Hier wieder überfüllt mit Adjektiven. Auch sendete passt nicht. Der Satz ist unlogisch. Sie sendet erschrocken einen stummen Schrei aus.
Wie kann man einen Schrei aussenden der auch noch stumm ist? Zeig uns lieber das sie schreien wollte, aber das kein Ton aus ihren Mund kam. Ist effektiver als sowas. Mir ist aufgefallen du schreibst gerne Wörter in diesem Stil: Hoffend, wehrend, beschwerend, tötend, raubend, lachend, knurrend etc.
Lass sowas sein. Solche Wörter sind nicht schön. Manchmal passen sie. Aber du verwendest sie zu oft und da wirkt die Geschichte nicht lebendig und eintönig. Zuviel des Guten.

Statt:
Lachend liefen sie weg.

Mit einem Lachen das die Spatzen erschrecken ließ, liefen sie weg.
Mit einem Lachen liefen sie weg.
Ein Witz wurde gerissen und während sie darüber lachten liefen sie weg.
Das Lachen der Kinder ertönte bis zur letzten Hausnummer der Straße.

Und so weiter und so fort.
Natürlich kann so ein Lachend passend (wink ) sein. Aber sei vorsichtig damit.

Zitat:
Wellen schlugen gegen ihren schmalen Kopf, während sie wirr mit ihren Armen rumwirbelte, mithilfe ihrer Beine versuchte an der Oberfläche zu bleiben.

Du zerstört hier diese Stimmung. Das ist so weil du wieder irgendwelche Adjektive hinklatscht ohne nachzudenken ob sie passen. Schmaler Kopf? Das passt doch gar nicht und ist nicht nötig hier.
Wellen schlugen gegen ihren Kopf, während sie wirr mit den Armen ruderte und mithilfe ihrer Beine versuchte sie an der Oberfäche zu bleiben.
Ich schreibe gerne auch solche Sätze. Also die ohne und's auskommen. Aber hier passt es leider gar nicht. Sorry. Da würde ich ein und setzen.
Man könnte hier auch ein schönes Bild einbauen.
Wellen schlugen gegen ihren Kopf, als wäre es ein Steg an den Schiffe ankerten, während sie ver...

Zitat:
Vergebens. Etwas drückte sie hinab. Ein Fremder, aussehend wie der aus dem Wald, war, wie aus dem Nichts, gekommen.

Du versuchst mit der Sprache zu spielen. Du willst das sie nicht monoton wirkt sondern abwechslungsreich. Leider braucht sowas viel Übung.Man merkt das du es nicht gut kannst. Der Klang stimmt hier gar nicht.
Vergebens passt nicht. Etwas drückte sie hinab geht auch noch. Aber dann ist das Chaos perfekt. Richtig wirr und durcheinander und chaotisch und alle drei gennanten Adjektive von mir sagen das selbe aus.
Ein Fremder, der dem aus dem Wald ähnelte, kam aus dem Nichts.
Aber liest sich auch nicht schön. Aber immerhin ein wenig flüssiger.

Zitat:
Auch er war gefangen in dem Gewässer, wehrte sich gegen das Schicksal, das ihn zu Teil wurde. Der Tod.

Der Satz liest sich nicht schön Auch er war gefangen in dem Gewässer. Ich würde nach dem Gewässer ein und einfügen. Das liest sich besser. Den Satz mit auch anzufangen... ich weiß nicht.  Nee. Das kannst du besser. Besonders weil sich als nicht schön liest.
Er wurde ebenfalls in dem Gewässer gefangen gehalten.
Auch nicht viel schöner. Aber ebenfalls ist besser als das Auch.

Zitat:
Er schien verrückt. Der junge Mann war nicht er selbst, als er mit seiner gewaltigen Hand zum Kopf des Mädchens griff, um diesen hinabzudrücken.

Woher weiß das Mädchen das er verrückt geworden ist und nicht er selbst ist? Das Mädchen kennt den Typen doch gar nicht. Das ist nur irgendso ein verrückter Perverser der ihr Drogen ins Glas einschmiss und daraus besteht deine Pointe dann. Oho ich merke es. Es wird schon spät. Naja noch einmal Endspurt und dann bin ich fertig.
Also du darfst nicht vergessen das der Leser immer noch in den Körper der Protaganostin ist. Also dem Mädchen. Aber du machst hier einen Perspektivwechsel.  Das ist dir vorher auch schon ein paar mal passiert. Da musst du unbedingt drauf achten. Wenn du in der allwissenden Perspektive schreibst, dann würde ich die Gedanken des Mannes aufschreiben. Ist spannender als zu schreiben das er nicht er selbst ist und zeig uns das er verrückt ist. Nur weil er das Mädchen packt um hinabzudrücken heißt es nicht, dass er verrückt ist. Er könnte eine unglaublich fiese Lache haben. Oder zuckende Augen. Oder er befeuchtet mit seiner Zunge dauernd die Lippen. Solche kleinen, anscheinbar unwichtigen Details machen es spannender.

Zitat:
Die Namenlose war abgetaucht, begann zu verstehen, um was es sich handelte - mehr oder weniger.

Hallo? Um was geht es denn da jetzt? Um was handelt es sich da? Der Leser hat überhaupt keine Ahnung. Du machst das total falsch. Eigentlich müsste es anderrsrum sein.

Entweder der Leser weiß schon um was es sich handelt, aber das Mädchen nicht. So ein Fall könnte bei der allwissenden Perspektive auftreten oder wenn man in den einzelnen Kapiteln die Charaktere/Protagonisten wechselst.

Oder Beide, also Leser und Prota, wissen um was es sich handelt.
Aber nie sollte der Prota was wissen, was der Leser nicht weiß. Da kommt er sich verarscht vor. Außerdem verschwendest du dann auch noch ein tolles Mittel um Spannung aufzubauen.
Und dann auch noch so frech ein: Mehr oder weniger einzufügen. Ne das ist nicht sehr eegant vom Autor. Würde ich auf alle Fälle ändern. Und falls du vorgehabt hast, dass der Leser ab hier schon weiß um was es sich handelt, sorry, ich weiß es nicht.

Zitat:
Mit aller Kraft zerrte sie an der an ihren Kopf krallenden Hand.

Auch hier nicht sehr schön. Das krallende finde ich unpassend. Es passt eigentlich schon gut. Aber es gibt eine schönere Möglichkeit und eine lebendigere.
Mit aller Kraft zerrte sie an der Hand die sich an ihren Haaren festhielt.
Merkste was? Kein Adjektiv. Aber gleicher Sinn und auch schmerzhafter. Kopf festhalten? Wie soll das gehen. Haare festhalten, auch noch lange, ist schlimmer.

Zitat:
Die Luft in ihr schien zu schwinden, als sie versuchte einzuatmen, als sie die reine, sie belebende Luft verlangte.

Der Satz ist wieder zu verwirrend. Schien? Was denn un. Verschwindet die Luft oder nicht? Das schien wüde ich weglassen und den Satz bisschen ausmisten und umstellen. So liest es sich holprig. Ein und würde nicht schaden.

Zitat:
Doch noch ehe ihr Traum zu Ende war, öffnete sie wieder das dunkelblaue Augenpaar, erschrocken weit geöffnet, als sie merkte, dass sie noch immer in der Höhle war.

Ohhhh danke Gott! Danke Gott! Ich glaube wieder an dich. Danke. -> Das soll in etwa heißen: In der Traumwelt/Fantasiewelt habe ich nichts verstanden. Du wolltest unbedingt was geheimnisvolles erschaffen und hast nur die Samen der Verwirrung gepflanzt. Sorry. Aber die Szenen in der Traumwelt gehen gar nicht.
Jedenfalls ist dieser Satz ned jut. Er ist wieder holprig und man stolpert beim Lesern. Das liegt auch an dem spät nachgerreicheten erschrocken weit geöffnet, was sich eh seltsam genug liest.
Doch noch ehe der Traum zu Ende war, öffnete sie erschrocken die Augen und bemerkte das sie sich noch in der Hölle befand.
Ich weiß du meintest im ersten Satz mit dem erschrocken weit offen  das sie sich noch in der Hölle befand. Aber der Satzbau ist verwirrend. Speck da ein bisschen ab.
So langsam werde ich müde und krieg keine Beispiele mehr hin. Statt den erschrockenen/ weit geöffneten Augen könntest du ein Bild mit verschwindenen Augenlidern in der Haut zeichnen. Würde vielleicht besser passen. Obwohl bei so einer schnellen Szenen, normalerweise sind solche Szenen schnell, würde es nicht passen. Das verlangsamt nur. Aber weit geöffnet passt auch nicht. Also nehmen wir aufgerissen. Dann kannst du das erschrocken auch weglassen, weil es eigentlich dann klar ist das die Augen weit offen sind. Aufgerissen.

Zitat:
Wo war ich nur gewesen, fragte sich die Dunkelblonde, deren schmächtige Gestalt hektisch in der Höhle umherfuhr, suchend nach dem Eingang zu dieser wieder anderen Welt.

Du schreibst viel zu... mhhhhhhhhh wie soll ich das Schreiben. Ja zu aussentstehend. Du wechselst die Perspektive wirklich sehr oft. Einmal bist du ganz nah am Mädchen bzw das Mädchen erlebt die Geschichte, und so sollte es eigentlich auch sein und dann kommen wieder solche Stellen: Fragte sie dich  Dunkelblonde. Vorher war sie noch ganz normal blond glaube ich. Da könntest du auch einfach nur sie schreiben. Keine Angst. Der Leser wird sich mittlerweile schon ein Bild von deinem Mädchen gemacht haben. Auch wieder diese RPG Adjektive... grml-> mein Zeichen, wenn ich genervt bin. In paar Monaten, wenn du hier aktiv bleibst und dich anstrengst, wirst du es sicher verstehen.
Streich schmächtig, suchend. Kürze den Satz ein bisschen. Das hektisch passt eigentlich ganz gut. Man könnte zwar zeigen wie sie mit den Fingern über die Steinwände fährt und ihren Kopf schnell hin und her bewegt und total verwirrt ist, aber hektisch ist auch ganz gut.

Zitat:
Ihre feine Hand striff an den Wänden entlang, während ihre Füße von einer Seite zur anderen tapsten.

Gut hast du sowieso getan. Sehr gut. Bin stolz auf dich. Das war was gutes. Bis auf fein wieder. Dieses Adjektiv packst du raus. Aber ansonsten sehr schön geschrieben. Daher lass das hektisch aus dem vorigen Satz raus. Das braucht es nicht.

Zitat:
Finden jedoch, ließ sich nichts und so gab sie nach wenigen Minuten auch wieder auf.

Höööö? Ich glaube da fehlt was. Oder du hast beim Überlegen wie du den Satz schreibst, vergessen den restlichen Satz zu verbessern. Passiert mir auch öfter.

Zitat:
Es hatte aufgehört zu regnen. Das leise, beruhigende Prasseln war verstummt und verblieben war der liebliche Klang der Vögel.

Mädchen! Hier ist wieder ein toller Satz. Du hast wirklich ein paar Sätze drinnen, die super sind.
Den ersten Satz streichen. Im nächsten schreibst du ja das gleiche. Nur viel schöner.
Das Prasseln verstummte und nur der liebliche Klang der Vögel blieb übrig.

Zitat:
Zögerlich bewegte sie sich auf das mit geschlossenen Augen umherstreifende Tier zu, das seine kugelrunden Augen langsam auch zu ihrer Gestalt wandern ließ

Erst schreibst du die Augen des Tieres wären geschlossen. Und dann bewegen sich seine Augen langsam zu den Mädchen hin. Da fehlt was. Auch ist mir aufgefallen du benutzt sehr gerne lange Sätze. Ist ncht schimm. Ich mag lange Sätze. Sehr gern sogar. Aber nur wenn man auch kurze Sätze mit einbringt und diese Geschickt miteinander kombiniert und spielen lässt. Bei dir ist das leider nicht der Fall. Daher liest sich der Text leider durchgehend sehr anstrengend, zäh und langatmih.
Auch kugelrund könntest du hier streichen.

Zitat:
Zuckersüß, dachte sie, während sie mit sicheren Schritten auf es zu ging.

Auch sicheren Schritten ist nicht so dolle. Was sind sichere Schritte? Ja ich weiß was du meinst. Aber ist das an dieser Stelle wirklich nötig? Ne. Das kannst du streichen. Weglassen.
Das Zuckersüß ist schön. Das charakterisiert deinen Prota gut und zeigt das es doch nur ein kleines Mädchen ist und nicht irgendeine Horrogestalt. Leider macht dieser Aspekt (Oh mein Gott jetzt fange ich schon so an^^.) nicht weg, dass der Satz unbeholfen wirkt. : Während sie mit sicheren Schritten auf es zu ging. Ne. Das es hier stört am meisten. Ned gut.
Zuckersüß, dachte sie, während sie sich dem Tier näherte.

Zitat:
Doch noch ehe sie aus der Höhle kam, erfüllte ein dunkles Grollen den Raum zwischen ihr und dem Welpen.

Mir ist aufgefallen, mir fällt viel auf oder?, das du oft deine Sätze mit doch, auch, aber, dennoch - anfängst. Das solltest du ändern. Mit der Zeit wird das auch der Leser es merken und sich daran stören. Meistens muss man nur die Sätze bisschen umstellen, dann passt es sich.
Das dunkel vor dem Grollen... du weißt schon.

Zitat:
Schützend duckte sich die Zierliche, die Arme vor ihren Kopf legend, als der Wolf auf sie zusprang.

Das Zierliche hat mich hier gestört. Ich musste kurz überlegen um darauf zu kommen das du das Mädchen damit meinst.
Ich finde es cool. Du hast die gleichen Phobien wie ich fast oder zumindest ähnliche. Ich habe auch manchmal ANgst solche nicht farbigen Wörter zu benutzen. Du siehst die Wörter auch in Farben oder? Ich glaube schon. Wenn ich Geschichten schreibe oder auch nur Wörter höre oder lese, dann unterscheide ich sie in Farben und manchmal auch in Gerüchen. Zum Beispiel stelle ich mir das Parfüm nicht als Farbe vor, sondern als stinkenden Klumpen der Parfüm tropft.
Jedenfalls du brauchst keine Angst haben sie oder er zu wiederholen. Solange du damit geschickt umgehst wird es der Leser nicht merken. Und falls doch, ist es nicht so tragisch, als wie wenn du sowas verwirrendes schreibst.
Auch wiederholst du dich hier wieder: Schützend und die Arme vor dem Kopf legend : ist eigentlich das Gleiche.
Sie legte ihre Arme über den Kopf zum Schutz, als der Wolf...

Zitat:
Doch was dann geschah, war für sie unerklärlich.

Merkst du was? Du verwendest schon wieder ein doch. Achte beim nächsten Mal drauf. Falls du Probleme mit Satzanfängen hast, die hatte ich auch bzw habe sie immer noch manchmal, eigentlich hatte schon zumindest fast alle Probleme die es beim Schreiben gibt^^, bin nämlich untalentiert, du nicht, dann schnapp dir ein Buch und lies die Sätze ganz genau durch. Achte auf den Satzanfang und auf den Satzbau. Wie baut der Autor unterschiedliche, abwechslungsreiche Sätze auf? Darauf achtest du in nächster Zeit.

Zitat:
Geziert von einer roten Flüssigkeit versuchte es aufzustehen.

Geziert passt nicht. Da gibt es schönere Wörter. Und schreib halt Blut. Du bist kein Kleinkind mehr. Rote Flüssigkeit kannst du dann als Synonym für Blut verwenden. Falls es sich mal wiederholen sollte.

Zitat:
Doch vergebens

Und wieder ein Doch. Auch vergebens benutzt du oft.

Also der restliche Text hat die selben Fehler. Aber so langsam werde ich müde.
Ich gehe jetzt noch auf die Geschichte ein:
Leider ist sie nichts geworden. Mehr als nichts. Erst gegen Ende fängt es an. Aber vorher ist es nur BLABLABLA. Sorry. Is so. Du hast keinen roten Faden und verlierst dich oft in unwichtigen Details. Du musst die Geschichte straffen. Auf jeden Fall. Manchmal ist weniger mehr. Am besten du schreibst dir auch einen Plot.
Achte auch auf deinen Stil. Satzbau. Der ist manchmal seh wirr Trau dich ruhig Wörter wie sie, er öfter zu verwenden. Aber Wörter wie doch, aber, auch sollte man nur sparsam einsetzen. Die fünf Sinne fehlen mir. Auch die und's gibt es nicht nur so zum Spaß. Verwende die auch öfter und versuche nicht alles mit einem Komma zu regeln und das Wichtigste: Die richtigen Adjektive finden und andere streichen, viele streichen. Seeehr viele. Typisch RPG halt.

Zitat:
Adjektive sind wie ein Farbkasten. Benutzte oder gemischte Farben sind am schönsten. Unverbrauchte Farben sind langweilig und hässlich.
Zitat von Hubi, dem der Spruch gerade auf dem Balkon eingefallen ist.


So das wars. Ganz schön viel. Einige Stellen waren hart. Aber du bist ein taffes Mädchen - hoffe ich doch mal. Also wirst du dich nicht on so einer Kritik niederschlagen lassen. Ich freue mich schon auf Freitag =)

lg Hubi und gute Nacht.


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Biestli.
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BeitragVerfasst am: 20.05.2010 13:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

nach 29 minuten habe ich es geschafft, deine kritik zu verstehen. Sich kaputt lachen
hrhr. dankeschön; hilft mir schon jetzt weiter. ♥
das mit den adjektiven stimmt, aber wenn ich keine verwende, dann denke ich immer, dass das zu leer wirkt oder so. x_x
& das mit den pausen siehst du auch richtig, wie so ziemlich alles, was du da sagst.
ich glaube, bevor ich irgendwas wieder schreibe, lese ich mir diese kritik nochmal durch. hilft mir unheimlich. dankeeeee. :*


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Harald
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BeitragVerfasst am: 20.05.2010 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Biestli. hat Folgendes geschrieben:
nach 29 minuten habe ich es geschafft, deine kritik zu verstehen. Sich kaputt lachen
hrhr. dankeschön; hilft mir schon jetzt weiter. ♥
das mit den adjektiven stimmt, aber wenn ich keine verwende, dann denke ich immer, dass das zu leer wirkt oder so. x_x
& das mit den pausen siehst du auch richtig, wie so ziemlich alles, was du da sagst.
ich glaube, bevor ich irgendwas wieder schreibe, lese ich mir diese kritik nochmal durch. hilft mir unheimlich. dankeeeee. :*


Dafür ist meine Kritik kurz und knackig!

Ich habe das gar nicht gelesen, weil ich mich prinzipiell weigere, Blöcke zu lesen >>
 ohne jeglichen Ansatz,
ohne die Möglichkeit, das Gelesene einwirken zu lassen,
ohne die Augen an einem Punkt ruhen zu lassen.

Dieser Zwang, ständig weiterzulesen, (in einem Buch kannst du wenigstens mit dem Daumen markieren) das verleidet mir das Lesen.

Und wenn du jetzt sagst, ich übe noch, nun gut, dann übe gleich mit, durch Absätze zu gestalten!

LG

Harald


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Biestli.
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BeitragVerfasst am: 20.05.2010 17:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

gibt es eine regel, wo man absätze machen muss?

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Hoody
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BeitragVerfasst am: 20.05.2010 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hör einfach auf dein Gefühl. Es gibt bestimmt Regeln dafür, aber wenn du auf deinen Bauch hörst, dann klappt das mindestens genauso gut.
Normalerweise macht man einen Absatz wenn was neues passiert bzw wenn ein neuer Ort oder neue Personen vorkommen.

Also bei dir wäre das so:
Erst diese ganzen Beschreibungen vom Wald.
Absatz
Dann würde ein langer Absatz kommen in dem sich dein Prota in der Höhle befindet und an dieses Monster da denkt.
Absatz
Traumszene kommt jetzt dran.
Absatz
Wieder in der Realität.

Und wenn du nachher in deinem Text noch öfters die wörtliche Rede einsetzt, dann solltest du auch Absätze machen bzw ne neue Zeile anfangen.

Also statt:
"Lauf weg Tom", brüllte sie. "Nein Rosi". "Mach doch endlich!" "Ich lass dich nicht allein."

Schreibst du es lieber so.

"Lauf weg Tom", brüllte sie.
"Nein Rosi."
"Mach doch endlich!"
"Ich lass dich nicht allein."

Gut schlechter Dialog. Aber du verstehst was ich meine.


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Biestli.
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BeitragVerfasst am: 20.05.2010 17:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ich glaube, dass ich dafür noch nie ein gefühl besaß. ^_^
ok. bei dialogen; das werde ich mir sicher merken können. (:
bei den anderen werde ich etwas überlegen müssen, aber ich denke, dass es mit der zeit von alleine kommt. hoffentlich. Sich kaputt lachen


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KleineSchwester
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BeitragVerfasst am: 23.05.2010 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich deinen Text das erste mal las war ich erst einmal baff...und als ich dann noch las das du erst 15 bist...ich muss echt sagen respekt!

ich habe mich schon oft versucht in solchen geschichten den richtigen anfang zu finden, wörter die gut passen und du hast einen gefunden..ein sehr guter anfang!
das mit den vielen adjektiven, die breits angesprochen wurden sind stimmt schon..es sind wirklich übermäßig viele..und sie beschreiben auch nur die äußerlichkeiten..gehe auch auf die anderen sinneseindrücke ein

mein fazit: es ist wirklich ein guter anfang, von dem ich gerne noch mehr lesen möchte! als hopp hopp schreib weiter =)
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Biestli.
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BeitragVerfasst am: 23.05.2010 13:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

dankeschön. ♥
ich habe mich jetzt an einen
plot bei den übungen versucht.
schaut euch den mal an. (:
habe dieses mal mit den
adjektiven gespart. ^^


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KleineSchwester
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BeitragVerfasst am: 23.05.2010 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

bitteschön smile
und wann wird weitergeschrieben? smile

mach ich smile

<3
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Biestli.
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BeitragVerfasst am: 23.05.2010 13:22    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

wann weitergeschrieben wird?
mal sehen; ich versuche erstma'
ein paar übungen zu machen. (:

juhu. freut mich. ♥


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KleineSchwester
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BeitragVerfasst am: 03.06.2010 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

okei smile
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Biestli.
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BeitragVerfasst am: 25.06.2014 09:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jou, es scheint, als wenn die Fortsetzung lange auf sich warten lässt. Nach fast 4 Jahren habe ich aber auch ganz den Faden daran verloren Wink

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hartlaubd
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BeitragVerfasst am: 25.06.2014 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hoody hat Folgendes geschrieben:

Als kleine Inspirationsquelle: Kool Savas- das Urteil, da hat er Eko richtig fertig genmacht und so soll deine Protagonist auch sein.
http://www.youtube.com/watch?v=hAFqqXYqUT0



Daumen hoch
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Biestli.
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BeitragVerfasst am: 25.06.2014 12:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Question

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