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Songtext als Inspirationsquelle?!

 
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MagicMushroomTea
Geschlecht:weiblichAutor

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Beiträge: 546
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BeitragVerfasst am: 09.05.2010 15:06    Titel: Songtext als Inspirationsquelle?! eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Leute!

Könnt ihr euch vorstellen, dass ein Songtext auf euch eine derartige Inspiration ausstrahlt, dass euch promt eine Buchidee einfällt?
Bisher ists mir noch nicht so gegangen, aber ich hätte gerne ein bisserl Feedback von eurer Seite.
Vielleicht habt ihr ja da bereits Erfahrung!!

smile
xx
Magic


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"The story of life is quicker than the wink of an eye.
The story of life is 'Hello' and 'Goodbye' until we meet again."­
Jimi Hendrix
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Boudicca
Geschlecht:weiblichSchreiberling


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BeitragVerfasst am: 09.05.2010 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt einen Song, zu dem ich bereits zwei (meiner Meinung nach) gute Kurzgeschichten geschrieben habe, die inhaltlich mit dem Thema des Liedes gar nicht so viel zu tun haben. Es gibt manche Lieder, die einen prompt inspirieren. Bin z.B. über ein nicht ganz so bekanntes Lied von Rammstein gestolpert, zu dem mir direkt ein Plot, ein Prolog und eine erste Szene eingefallen ist, ohne, dass das Thema nahe mit dem Lied zusammen stand. Ich kann dich nur bestätigen - Musik kann SEHR inspirieren.
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MagicMushroomTea
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 30
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BeitragVerfasst am: 13.05.2010 11:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hast du den Text von Rammstein zufällig irgendwo aufgeschnappt oder dir nach dem Songtitel ein Lied aus der Masse an Texten ausgepickt?!

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Homer
Dr. Wunderlich

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BeitragVerfasst am: 13.05.2010 12:05    Titel: ^^ Antworten mit Zitat

Ich weiß nur
das Ich manchmal wenn Ich Lyrik schreibe
ein Lied im Kopf habe,
oder eine Liedzeile.


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Grüße aus der Paradoxbox.
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Du kannst mich auch Narziß nennen.
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VORSICHT SUBJEKTIVE SARKASTISCHE IRONISCHE ZYNISCHE ANSTÖSSIGE UNSINNIGE PARANOIDE NEUROTISCHE UND PSYCHOTISCHE INHALTE
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Mein Kopf ist meine Heimat
und wir fühlen uns dort wohl.
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Ich bin eine Nachteule: Schuhuu!
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MagicMushroomTea
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 30
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BeitragVerfasst am: 13.05.2010 12:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Homer:
Bringst du die Zeile dann auch bewusst in dein Gedicht mit ein oder richtest du dich nur nach ihr, ohne das gesamte Gedicht nach ihr auszurichten?


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 13.05.2010 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Moinsen!

Gute Musik ist für mich immer eine Inspirationsquelle. Sie hilft mir, mich in bestimmte Situationen hineinzuversetzen, und manchmal entsteht aus einer einzelnen Liedzeile ein ganzer Absatz. Dass ich ein ganzes Buch um ein einziges Lied herum schreiben würde, würde ich von daher nicht ausschließen. Bislang ist es dazu zwar noch nicht gekommen, aber wenn es mich doch mal packen sollte, wäre das hier der derzeit heißeste Anwärter: *klick* Da brodelt was bei mir im Hintergrund. Doch, hieraus könnte ich eine Geschichte basteln.

Beste Grüße,

Martin


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Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)

Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse)
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Homer
Dr. Wunderlich

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BeitragVerfasst am: 13.05.2010 12:20    Titel: ^^ Antworten mit Zitat

Ähm, Ich schreibe manchmal über das Thema des Liedes.
Oder lass mich nur Gefühlsmäßig inspirieren.
Manchmal kommen beim Hören Erinnerungen hoch, über die Ich dann schreibe.
Manchmal nutzeIch auch nur den Rhythmus des Liedes für mein Gedicht, oder so...


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MagicMushroomTea
Geschlecht:weiblichAutor

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BeitragVerfasst am: 13.05.2010 13:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@ Martin: Ich kann verstehen, warum dich ausgerechnet dieses Lied inspiriert! Zwar kenne ich die Band nicht und habe auch den Song noch nie zuvor gehört, dennoch ruft die Melodie Gefühle in mir hoch.
Ich finde es echt schön.
Welche Art von Geschichte würde dir denn dazu einfallen? Ein Liebesdrama oder eher ein Thriller über einen "gefallenen" Menschen, der sich zurück ins Leben kämpft?!
Die beiden spinnen mir nämlich spontan im Kopf herum.

@ Homer: Den Rhytmus des Liedes .... die Idee gefällt mir, denn ich habe noch nie nach dem Rhytmus eines Songs geschrieben, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich hauptsächlich Romane schreibe.


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 13.05.2010 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

MagicMushroomTea hat Folgendes geschrieben:
@ Martin: Ich kann verstehen, warum dich ausgerechnet dieses Lied inspiriert! Zwar kenne ich die Band nicht und habe auch den Song noch nie zuvor gehört, dennoch ruft die Melodie Gefühle in mir hoch.
Ich finde es echt schön.
Welche Art von Geschichte würde dir denn dazu einfallen? Ein Liebesdrama oder eher ein Thriller über einen "gefallenen" Menschen, der sich zurück ins Leben kämpft?!
Die beiden spinnen mir nämlich spontan im Kopf herum.

Kein Liebesdrama, aber ein Drama. Es geht um einen Menschen, der die Fähigkeit verloren hat, zu trauern. Irgend wann mach ich mal was draus.


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OceanChild
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BeitragVerfasst am: 17.05.2010 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Magic!

Also mich hat ein Lied schon dazu inspiriert für eine Buchidee, bzw. Gechichte. Lucy in the Sky with Diamonds von den Beatles. Sehr cooles Lied mit tollen Bildern, wie ich finde! Das ist allerdings etwas "Fantasy"-mäßiges, aber so waren sie halte, die 60er  Mr. Green


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Circum
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Beiträge: 861



BeitragVerfasst am: 17.05.2010 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

OceanChild hat Folgendes geschrieben:
Das ist allerdings etwas "Fantasy"-mäßiges, aber so waren sie halte, die 60er  Mr. Green


Hehe, das klingt so, als hättest du die 60er persönlich miterlebt.  Laughing
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Boudicca
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BeitragVerfasst am: 17.05.2010 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hast du den Text von Rammstein zufällig irgendwo aufgeschnappt oder dir nach dem Songtitel ein Lied aus der Masse an Texten ausgepickt?!


Ich habe mir Rammsteinlieder bei youtube angehört, während ich geschrieben habe. Es war ein Zufall, dass so ein Volltreffer dabei war.
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OceanChild
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Wohnort: Köln


BeitragVerfasst am: 18.05.2010 07:45    Titel: Antworten mit Zitat

Circum hat Folgendes geschrieben:
OceanChild hat Folgendes geschrieben:
Das ist allerdings etwas "Fantasy"-mäßiges, aber so waren sie halte, die 60er  Mr. Green


Hehe, das klingt so, als hättest du die 60er persönlich miterlebt.  Laughing


Leider nicht  Sad  Sad
Aber ich liebe die Musik trotzdem  Wohow


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Schatten
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Lebenslinien - Ein Kurzgeschichtenband
BeitragVerfasst am: 19.05.2010 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist es nicht anders, allerdings höre ich die Musik meist nur, um in "Stimmung" zu bleiben, statt mich neu zu inspirieren. Allerdings ist mir das bei vielen Songs passiert: "OWL City mit Fireflies", "Slipknot", "A-Ha", "Zero 7" ... Letzteres ist besonders gut für melancholisches Geschreibsel. smile

Allerdings falle ich diesbezüglich auch teils aus der Norm, da ich Inspiration nicht nur in Songs für die Massen, sondern auch in Sachen wie Hintergrundmusik, O.S.Ts und anderen muskalischen Ergüssen suche.
Beispielsweise die OSTs von Joe Hisaishi (Prinzessin Mononoke), Musik aus Animefilmen und was weiß ich noch alles.


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Keine Ahnung wer sie Heute hat.
Zitat: Evil Jarred / Bloodhoundgang
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BeitragVerfasst am: 28.09.2010 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gehts auch eher so, dass ich keine ganze Geschichte aus Songs ziehe, aber sie als Image-Songs für Figuren oder als Stimmungsbringer benutze.
Ich schaue dann immer auf Youtube meine Liste durch, habe mir dort Songs als Favoriten gespeichert, die ich immer wieder höre, je nach Situation.

Z.B.
ist eine Figur nervös, passt (mir) super gut "Fine Art in Silver" (Phillip Boa), weil es diesen hektischen Rhytmus hat, oder auch "Kartenhaus" von Letzte Instanz sowie "Like Clockwork" (Boomtown Rats).

Wenn ich bissel traurige Stimmung brauche z.B. "Violet's Wedding" (The Last Dance), "Radio Orchid" (Fury in the Slaughterhouse), "Strawberry Gashes" (Jack Off Jill), "Soul in Isolation" (The Chameleons), "My sweet Prince" (Placebo), "Happy House" (Siouxsie and the Banshees), "The Crystal Clear" (Bloody Dead and Sexy), "Sunday Bloody Sunday" (U2), "Dô Sureba II" (Zetsuai/Bronze Soundtrack), "The crying game" (Boy George), "Blue Mask" (Weiss Kreuz Soundtrack), "Dust in the wind" (Kansas).

Bei Euphorie "Wishmaster" oder "End of all hope" (Nightwish), "Happy Birthday" (The Birthday Massacre), "Beat it" (Michael Jackson), "Temple of Love" (Sisters of Mercy).

Bei guter Laune "Love and Pride" (Paul King), "You spin me round" (Dead or Alive), "Don't touch that" (Laszlo & Gary).

Bei Entscheidungen "Anders sein" (Eric Fish), "London's Calling" (The Clash), "Ship of Fools" (Robert Plant), "Wouldn't it be good" (Nik Kershaw).

Bei Liebe je nachdem "An End has a start" (The Editors), "Fell in love with an alien" (Kelly Family), "Call the Tune" (Frank the Baptist), "In the heat of the morning" (David Bowie), "Beware the Touch" (Hannah Fury).

Bei Hoffnung "Velvet Underworld" (Weiss Kreuz Soundtrack), "Starman" (David Bowie), "High Hopes" (Pink Floyd).

Bei Rache/Zorn/Entäuschung/Negativgefühlen "Hate is just a 4 letter word" (Shock Therapy), "Metal Heiligenschein" (Scarlet Remains), "Ruins of Western Civilization" (Strange Dolls Cult), "Not now, not here" (The Fair Sex), "Witch Hunt" (Fear Cult), "Collapsing New People" (Fad Gadget), "Traitor" (heath).

Oder will ich ein wenig Grusel-Horroratmosphäre dann bietet sich die Alice-Triologie von Stillste Stund an (vor allem "Schwesterherz", sehr gruslig der Song) oder "Sometimes a Poison" (Chants of Maldoror), "Der Spiegel sieht mich nicht" (Samsas Traum) oder "Catacomb Kittens" sowie "Mathilde in the dirt" oder "en hiver" (Cinema Strange) oder manches von Goethes Erben. Oder einfach den Soundtrack von "Vampire Bloodlines" (PC-Spiel).

Zu dem aktuellen Projekt an dem ich schreibe passt "I Disappear" von The Faint oder "Sternblumennacht" (Cuirina) oder auch "Mathilde in the Dirt" (Cinema Strange). Es geht nämlich um Changelings/Feenringe etc.

Und ich habe eine Figur bei der ich, wenn ich sie eine Zeitlang nicht beachtet habe, wieder reinkomme, wenn ich "Entre dos Tierras" (Heroes del Silencio) sowie "Damaged Goods" (Gang of Four) höre. Und eine andere Figur, deren Image Song "Happy House" (Siouxsie and the Banshees) ist.

Ich glaube, Musik ist bei mir ein wichtiger Einflussfaktor fürs Schreiben, wenn auch eher um die Stimmung/Atmosphäre zu finden, die ich gerade brauche.


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DasProjekt
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BeitragVerfasst am: 28.09.2010 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Schreiben Musik hören lenkt ab. Ich hab das mal anhand eines simplen online Shooter-Games (Bejeweled) getestet - wenn ich beim Spielen Musik höre, liegen meine Scores gut zwei Drittel unter denen, die ich ohne Musik erziele. Und das ist wie gesagt ein einfaches Mausklick-Spiel. Da wundert es mich gar nicht, dass ich beim Schreiben mit Musik keine einzige vernünftige Zeile hinbekomme.

Songtexte als Inspiration - hören, aber nicht gleichzeitig schreiben - sind aber völlig legitim. Ebenso wie Filme, andere Bücher, Gedichte (ich meine das, was ich als Gedichte erkenne, so klassische, keine moderne Lyrik).

Nur eben wie gesagt nicht gleichzeitig ...


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Murmel
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BeitragVerfasst am: 28.09.2010 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das an anderer Stelle schon einmal geschrieben, so ist es ein bisschen eine Wiederholung.

Zum kreativen Schreiben braucht man die innere Ruhe (sagt die Theorie), das heißt, alle störenden Elemente von außen oder von innen (Sorgen, Prüfungsangst, Streit) sollten aus geblockt sein. Meine Theorie ist, dass das Unbewusste eigentlich schreibt, und das Großhirn mit seiner ewigen Sorgennudel nur stört. In den Flow gehen, nennt das der Psychotherapeut, der mit seinen Sportlern übt, das Bewusstsein auszuschalten, und dem Unbewussten das Steuern zu überlassen.

Jeder kennt den Flow, er tritt zum Beispiel auf, wenn du Auto fährst und das nicht mehr bewusst wahrnimmst. Erst wenn etwas ungewöhnliches auftritt, wird die Bewusstseinsebene gewechselt.

Nur, wie erreiche ich die innere Stille?

Die einen legen ihre Katze auf den Schoss, der andere hört einen Soundtrack eines passenden Films. Der nächste setzt sich in die Badewanne ... oder duscht ... oder geht spazieren.

Der Trick ist nur, das zu trainieren. Du verwendest immer denselben Initiator, um in den Flow zu kommen. Wenn du im Schreibmodus einmal bist, brauchst du den Initiator nicht mehr. Das ist das blöde, wenn einer Alkohol oder Drogen benutzt, die kann man auf Kommando nicht abstellen und sind daher eigentlich kontraproduktiv (sagt das mal einem Süchtigen).

Jede Geschichte hat bei mir einen eigenen Soundtrack. Hans Zimmer, mein Favorit, muss nur schneller schreiben, wenn ich wieder was Neues anfange ...

 Laughing


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*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
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*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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Gast







BeitragVerfasst am: 28.09.2010 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Murmel,

Schreibt Hans Zimmer die Musik, wenn dein nächster Roman verfilmt wird?

Ich nehme dann mal mit Craig Armstrong vorlieb.

Aber eigentlich ist die Idee gut: Nehme Armstrongs Musik und schreibe ihm ein Buch dazu, dann hat er ausnahmsweise mal weniger Arbeit.

Gladiator vs Elizabeth, the golden Age

gruss
Anja
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zwima
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Beiträge: 820
Wohnort: Reihenhausidyll


BeitragVerfasst am: 11.01.2011 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Mir geht es wie DasProjekt. Ich kann beim Schreiben keine Musik hören. Überhaupt bin ich nicht der Typ für Hintergrundgedudel, sehr zum Leidwesen meiner anderen drei Familienmithlieder.  Allerdings kann ich mir schon vorstellen, einen Song als Inspirationsquelle für eine Geschichte, oder sogar einen Roman zu nutzen. Ich würde bestimmt nicht das Thema 1:1 umsetzen und in der Handlung genau die Umstände beschreiben, die in dem Lied vorkommen, aber einzelne Sequenzen auf jeden Fall.  Was ich mir auch gut vorstellen kann, ist einen Song als ersten Anhaltspunkt für einen Charakter zu verwenden. Was hat derjenige, der den Song geschrieben hat wohl veranlasst, so zu empfinden? Was könnte diese Empfindungen hervorgerufen haben? Wie würden andere Menschen in seinem Umfeld darauf reagieren, usw.? Und schon hast Du einen Plot um ein Lied, ohne dass man sich sklavisch an die in dem Lied erzählte Geschichte halten würde.

So geht es mir z.B. immer wieder mit „The closest thing to crazy“  von Katie Melua http://www.youtube.com/watch?v=5DCacIEbAlM, das geht mir immer unheimlich nahe, bringt eine Saite in mir zu schwingen.

LG
Zwima


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GESCHICHTEN ZUM TRÄUMEN



"Winterglück am Meer" (MIRA Taschenbuch)
"Im süßen Duft der Apfelblüten" (CORA Romana)
"Fest der Liebe - Zeit der Wunder" (CORA Romana)
Arbeitstitel "Winterzauber in den Bergen" (CORA Romana 10/2020)
Arbeitstitel "Spanish Kisses 1-3" (Lübbe 2021)
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fancy
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Beiträge: 3539
Wohnort: Im sonnigen Süden


BeitragVerfasst am: 11.01.2011 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen,

ich höre beim Schreiben meist Musik. (Rock) Das es nicht prinzipell falsch sein kann, beweist Stephen King. Beim Überarbeiten kann ich sie allerdings nicht gebrauchen. Da muss ich mich konzentrieren.

Ich bin auch noch in dem Geschichtenweberforum und dort läuft zu diesem Thema gerade eine Ausschreibung. Es werden Texte gesucht, die durch Rock und Metall Musik inspiriert wurden.

Dazu hatte ich mir den Text von 'Radar Love' von 'Golden Earring' (Hier sind ja außer mir noch ein paar ältere Semenster, die sich an diesen Song vielleicht noch erinnern können.)  durchgelesen und hätte etwas daraus  machen können, habe mich dann aber doch umentschieden.

Ich glaube, dass man aus vielen Texten Kurzgeschichten machen kann und aus einigen sogar ganze Romane.

Musik weckt Gefühle. Als ich zum ersten Mal "Still got the Blues' von Garry Moore hörte, schossen mir die Tränen in die Augen. Deshalb glaube ich, dass Musik eine gute Inspirationsquelle ist.

Liebe Grüße

fancy


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Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
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Jana2
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BeitragVerfasst am: 12.01.2011 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Mich hat der Song "The Boys of summer" (von Don Henley) mal zu einer gleichnamigen Kurzgeschichte inspiriert. Einerseits fängt die Geschichte die Stimmung des Songs für mich ein , andererseits passt die Handlung auch auf den Songtext, obwohl er ihn ein bisschen anders interpretiert  Smile
Der Text gefällt mir immer noch sehr gut, er ist auch veröffentlicht worden und es gab sogar ein Fortsetzung, die dann allerdings im Winter spielt und nichts mehr mit dem Song zu tun hat.
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BeitragVerfasst am: 13.01.2011 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Schreiben nach Songtext - das hatten wir mal bei den Schreibübungen, die allerdings inzwischen im Archiv liegen. Da müsste man da mal stöbern - von mir ist auch eine dabei, grad nochmal gelesen, gefällt mir immer noch. Aber das liegt sicher auch daran, dass ich den Song mag.
http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=7869


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"Die größte Gefahr ist die Selbstzensur. Dass ich Texte zu bestimmten Themen gar nicht schreibe, weil ich ahnen kann, welche Reaktionen sie hervorrufen." - Ingrid Brodnig
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