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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig ...die verschiedenen Farbtöne der Hoffnung


 

 
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duluoz
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Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 08.02.2010 19:44    Titel: ...die verschiedenen Farbtöne der Hoffnung eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schau nicht in den Garten, es ist Dunkel schon
Versuche besser nicht, selber Dunkles zu erleiden
Erhelle deine Nächte, in dem du strahlst vor Freude
Predige den Sonnenschein, und den Schutz, sich vor zu viel Sonne zu schützen

...Hoffnungsvolles in leichtem silberngelblichen Schein...

Schmerzen sind vergleichbar mit verdorbenem Honig
Weggetragen von Bienen
Nach einem für sie tödlichen Stich
Erkennen sie, und verwehen im Staub
Unsere Mutter Natur bewacht die grünen Zonen, so gut sie kann
Mehrmals am Tag aber, sticht ihr ein metallener Hauch in den schwangeren Bauch
Nebelschwaden drücken das heilsame Parfüm auf die Wunden
und die Heilungsprozesse in Zeitlupe vergessen ihre aggressiven Nebenwirkungen

Hoffnungsvolles in tiefgrünem Scharlachblau...

Der Tag und die Nacht verlieren die Freude an dem hellen Glänzen
doch Sonne und Mond geben den Menschen Kraft,
auf der immer noch pflanzenbelebten Erde unseres Weges zu gehen
Keiner der beiden kennt die Jahreszeiten, doch Ewig ist genauso wenig wie endlos

Hoffnungsvolles in schwarzviolettem Rotfeuer...

Spaziere doch einmal durch die Stadt, nachmittags
Hetzjagd der Gefühle
Ein warmer, herzlicher Blick von einem Vampir,  
der zu früh aufgestanden ist
Auf der Terrasse einer Café Bar, den letzten Sonnenstrahlen des Tages
ausgesetzt, bewegt sich eine wunderschöne Frau,
lange Schokoladenbraune Mähne, lockig,
und sie lacht dich sehr reizend an, mit wollüstigen Zähnen
Dann das kindliche Geräusch des zauberhaften Mädchens,
welches du niemals vergisst

Hoffnungsvolles in dunkelblauem Samtrot...

Mondstrahlen, und der Schein des Glutballes
verteidigen später die immer schwächer werdenden Lichterspiralen
Stürme der sprudelnden Art musizieren mit Hilfe
der freundlichen Klaviersonaten
Ungeduldige Regenwolken tropfen auf Pflastersteine
und verschlucken sich
Zerplatzte Träume unterhalb meiner Schädeldecke entfernen sich
Dröhnender Herzschlag vernichtet die immer mehr werdenden Fremdkörper in den Blutbahnen

Oben aus den Lippen keucht es:"Bitte gebt das Leben nicht auf,
nicht vor dem Ende, Brüder und Schwestern
nicht vor dem Ende."

NIEMALS!
NIE?
...und oder doch...

Hoffnungsvolles in Gehirnweichem Lilabraun...



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phönixe
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BeitragVerfasst am: 08.02.2010 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo duluoz,
was bitte soll das sein, verdorbener Honig? ( ich habe schon fast alles vergammeln lassen, aber Honig wurde bei mir bisher noch nie so alt, dass ich ihn als verdorben hätte bezeichnen können)
frage jetzt nur weil ich dachte du wärst der einzige Tester ,

es liest sich zu gewollt surrealistisch, zuviel, ( sowie mit Scharlach, für mich wäre die verwendung von Pocken in blau oder grün bildlich besser gewesen,

aber ansonsten doch interessant( ein schreibender Umstandskrämer, nennt man bei uns umgsp. jemanden der alles verkompliziert, weil einfach zu einfach wäre)

lg phönixe
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 09.02.2010 09:57    Titel: ...die verschiedenen Farbtöne der Hoffnung pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Phönixe,
erstmal herzlichen Dank für deinen ehrlichen Kommentar!
Du kennst verdorbenen Honig nicht? Schmeckt echt nicht gut. Wenn Honig zu lange, zum Beispiel im Kühlschrank gelagert wird, werden ihm die nahrhaften Substanzen entzogen, und er wird klumpig und erhärtet, so das er nicht mehr flüssig ist. Zu lange Lagerung übersteht womöglich alleine der gute Wein besser als andere Lebensmittel.
Also bei Lyrik kann manfrau ruhig ein bisschen abschweifen, finde ich.
Ist ja kein Tatsachenroman. Ich liebe versponnene Metaphern, und ein bisschen Fantasie kann in dieser so kalten Welt nicht schaden, meinst du nicht? Also REAL Surrealistisch sind sehr viele andere Texte von mir, auch hier im Forum. Wenn du magst,  lese doch mal meine "Geschnittene Dasein -s- Fetzen". Hier in dieser mir so wichtigen Geschichte ist alles viel Fantasievoller, als in meinen anderen Texten.
Danke noch mal, und bis bald...duluoz...


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phönixe
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 13:03    Titel: meinte ja auch nur Antworten mit Zitat

diesem erstellten Bild kann ich nicht so gut folgen,
hätte vielleicht aufpäppeln geholfen...
...doch schon so viel Zeit vergangen, die Erdbeermarmelade trägt schon blaues Fell, oder sowas( ist ein persönlicher Erfahrungswert seit ich allein lebe, kann man ganz neue Erkenntnisse sammeln) oder die Margarine mit weißen Pilzkulturen, gelingt sogar im Kühlschrank( muss nur lange genug dort unbeachtet stehen), und die Lyonerwurst, trägt einen grünen Ring um ihr sonstiges dunkelrosa ( ahnt ja vorher keiner, wie Zeit vergeht)

dein anderes Werk habe ich schon gelesen, muss dafür aber nochmal Zeit verschwenden, bevor ich dir dazu meine Sichtweise schreibe,

lg phönixe
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duluoz
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Beiträge: 513
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 13:17    Titel: ...die verschiedenen Farbtöne der Hoffnung pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Phönixe,
und was meinst du mit aufpäppeln, den Text?...wegen dem verdorbenem Honig?...tut mir leid, das geht mir jetzt gerade völlig ab...
BEST...duluoz Embarassed


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Jocelyn
Bernsteinzimmer

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Beiträge: 2655
Wohnort: Königstein im Taunus
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 20:12    Titel: Re: ...die verschiedenen Farbtöne der Hoffnung Antworten mit Zitat

Hallo duluoz!

Ich finde den Text schön stimmungsvoll. Die Verbindungen zu den Farben kann ich nachvollziehen. Ich mag auch das Fantasievolle.

Nur dieser Schluss gefällt mir nicht. Das ist zu kitschig:


duluoz hat Folgendes geschrieben:

Oben aus den Lippen keucht es:"Bitte gebt das Leben nicht auf,
nicht vor dem Ende, Brüder und Schwestern
nicht vor dem Ende."

NIEMALS!
NIE?

...und oder doch...

Hoffnungsvolles in Gehirnweichem Lilabraun...


Das Gehirnweichen verstehe ich auch nicht. Klingt debil.
Die großgeschriebenen, gerufenen Worte schaden der so ruhigen Betrachtung weiter oben. Das Gedicht verliert dadurch am Ende fast alles, was es aufbaute. Und man denkt sich leider: So ein Schmarrn!
Dabei fängt es so vielversprechend an.

Liebe Grüße, Jocelyn


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If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 22:30    Titel: ...die verschiedenen Farbtöne der Hoffnung pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey  Jocelyn, Danke für deinen Kommentar.
Du magst das Ende nicht? Schade, denn hier wird es, nach meiner Meinung, erst Interessant. nach der Fantasie kommt die Realität, und das ist hier der Ruf nach Hoffnung, auf diese Hoffnung zielt der gesammte Text hin!
Die Gehirnweichen Töne könnten auch als Debil anerkannt werden, da hast du Recht, oder auch Verzweiflung, oder Verwirrung...darüber kann,( oder sollte?)manfrau streiten.
Vielen Dank nochmal, und viele Grüße ins Wunderland...duluoz...
 Rolling Eyes


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phönixe
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 23:48    Titel: versuche Antworten mit Zitat

nochmal ich,
wenn du die Stelle mit dem Honig unbedingt beibehalten willst, würde ich ihm einen Namen geben( Lindenblüten, oder was weiss ich wie die Sorten alle heissen)
dann schreibe ich dir jetzt mal die Stellen als Beispiel in Klammern, wo ich finde, sie müssten das oberflächige in etwas tieferes aufpäppen, besonders weil ich die Vielfalt der Worte mag, die es in dieser Zeit gibt. Um einen Zustand zu beschreiben.

Mehrmals am Tag aber, sticht ihr ein (Titan) Hauch in den schwangeren Bauch
Nebelschwaden drücken das heilende (Obsession) auf die Wunden
und die( Regenerationsprozesse in Nanosekunden) vergessen ihre aggressiven Nebenwirkungen.

...wäre alles austauschbar, Heilungsprozess ist genauso altertümlich wie das schlichte Wort Parfum( wo es doch soviele verschiedene Düfte gibt mit so vielen prägnanten Namen)
Zeitlupe ist mir ebenfalls zu träge,

ist jetzt der Versuch meinerseits, dir zu zeigen, was es für meinen persönlichen Geschmack verbessern würde, ( manchmal glaube ich, gute Dichter verschanzen sich zu sehr in alten Büchern und bekommen vom Leben wenig mit und orientieren sich zu stark an den alten Meistern)

will dir hier auch nicht dein Werk zerstückeln( ist deines und vermutlich ist meine Ansicht der Dinge selten, also nichts für ungut)

lg phönixe
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duluoz
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010 09:31    Titel: ...die verschiedenen Farbtöne der Hoffnung pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Phönixe, ja nochmals Danke für deine Mühe, dieses Gedicht IST altmodisch, und ich persönlich habe auch nichts gegen alte Werte, WENN sie nicht konservativ sind. Das mit dem Honig ist nur eine Metapher für viele,
und meine "alten Meister" heißen KEROUAC BURROUGHS GINSBERG
MAILER LOVECRAFT UND DIE BIBEL...
Also hat schon n bisschen was vom Zerstückeln, aber wenn es mit so viel Fantasie gemacht wird, ist es hilfreich für weitere Schreibübungen, dafür danke ich dir nochmals...BEST...duluoz


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