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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Das Klavier


 

 
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Inkognito
Hobbyautor


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 24.01.2010 23:06    Titel: Das Klavier eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dieser Beitrag wurde auf Wunsch des Autors inkognito eingestellt.

Manchmal spielt er am Klavier
und tagträumt dann nur von ihr.
Sein Gebrechen verschwindet ganz und gar
Weiß in dem Moment nicht, dass er Borderliner war.

 

Die großen Komponisten liebt er sehr,
Kein Herz bleibt dabei leer.
Alle die dieses Wunder hören,
möchten ewig diesem Ort gehören.

 

Er spielt jeden Tag, die ganze Nacht,
dabei nicht nur der Schlafende erwacht.
Auch die Liebe ist nun dabei,
alles andere ist ihm einerlei.

 

Eigentlich spielt er nur für sie
und aufhören möcht' er wohl nie.
-
Doch nun, werde ich es tun
und lasse den Pianisten ruh'n.


Ist wohl kein Meisterwerk, aber ich hoffe, es gefällt dem ein oder anderen.

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Inkognito
Hobbyautor


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 28.01.2010 21:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kein Beitrag?
Ist mein Gedicht zu schlecht um es zu rezesieren?
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Helmer
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 29
Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 28.01.2010 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Dann trau ich mich mal.

Mir gefällt dein Gedicht. Aber es hat so ein paar Sachen.

Es klingt nicht so einheitlich, wie Gedichte sonst so klingen.

Du haust du Zeitformen ein wenig durcheinander.

Dann hast du manchmal die Wörter so komisch umgestellt, das liest sich schlecht.

Aber abgesehen davon ist das ein nettes Gedicht.


Grüße
vom
H.
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 28
Beiträge: 1673



BeitragVerfasst am: 28.01.2010 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

Mir gefällt das Gedicht leider nicht. Das Metrum ist uneinheitlich, was mich als Leserin durch die Verse holpern lässt. Auch halte ich die Reimpaare für misslungen. Viele von ihnen haben bereits einen Bart: sehr/leer, sie/nie, tun/ruhen. Unschön ist auch die Inversion in der dritten Strophe:

Inkognito hat Folgendes geschrieben:
Er spielt jeden Tag, die ganze Nacht,
dabei nicht nur der Schlafende erwacht.

Nur des Reimes wegen!

Über all das könnte ich hinwegsehen, würde mir der Inhalt etwas Besonderes, Einprägsames geben. Das tut er aber nicht. Das Gedicht kratzt nur an der Oberfläche. Exemplarisch dafür ist das Wort Borderliner. Was bedeutet es für ihn, an dieser Krankheit zu leiden, was genau ändert das Klavierspiel daran? Nur durch dieses eine Wort fühle ich mich nicht in ihn hineinversetzt. Ich bin nur eine distanzierte Zuschauerin, die sich nicht für seine Probleme interessiert – weil du diese nicht plastisch rüberbringst. Die Klaviermusik höre ich auch nicht. Tut mir leid, mir ist dieses Werk zu weit weg von den Gefühlen des Pianisten.

Liebe Grüsse,
Scheinheilige


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Anika
Sonntagsschreiber

Alter: 32
Beiträge: 12



BeitragVerfasst am: 30.01.2010 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Idee sehr schön. Ich arbeite selbst in der Psychiatrie und weiß, wie schwer es Borderliner-Patienten fällt, gerade Liebe annehmen/geben zu können. Auch, dass die Musik, die er selber macht, diese Grenze verwischen lässt, ist ein sehr guter Gedanke, das könnte man sich auch im "echten Leben" so vorstellen.

Aber sprachlich kannst du wikrlich noch Einiges mehr heraus holen. Nach der ersten Strophe dachte ich, oh, interessant, ein Borderliner. Mal sehen, was noch so kommt. Doch dann kam nicht mehr wirklich was...

Setz dich nochmal ran, die Idee ist wirklich nicht schlecht.
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Jocelyn
Bernsteinzimmer

Alter: 53
Beiträge: 2635
Wohnort: Königstein im Taunus
Das Silberne Fahrrad Ei 1



BeitragVerfasst am: 30.01.2010 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:
Kein Beitrag?
Ist mein Gedicht zu schlecht um es zu rezesieren?


Die Anzahl der Antworten sagt nie etwas über die Qualität des Werkes aus.
Ich lese zum Teil Gedichte mehrmals, die mir sehr zusagen, aber zu denen auch ich nichts schreiben möchte.
Weil es nichts Nennenswertes zu sagen gibt, unter Umständen.
Oder weil ich weiß, dass derjenige nicht auf ein weiteres Nur-Loben mehr angewiesen ist. Oder sonstwarum.

Allerdings ist dieses Gedicht von dir sehr schlecht.
Die Reime sind grottig, da auch die Verse sehr trivial daherkommen.

Bei diesen Zweizeilern denke ich nur den Slogan Reim dich, oder ich fress dich.:

Zitat:
Auch die Liebe ist nun dabei,
alles andere ist ihm einerlei.



Eigentlich spielt er nur für sie
und aufhören möcht' er wohl nie.
-
Doch nun, werde ich es tun
und lasse den Pianisten ruh'n.


Das Thema Borderline finde ich total verfehlt.
Allerdings ist das eine Gummibanddiagnose, die ich noch nie hinreichend erklärt bekommen konnte. Inzwischen ist sie sowieso eher fragwürdig.

Lieben Gruß, Jocelyn


_________________
If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
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