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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Die Alten Leben


 

 
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 21.01.2010 12:32    Titel: Die Alten Leben eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

In der Nacht hatte ich unter einer Fichte geschlafen. Dieser Waldboden mit einem Moosteppich war ein gemütliches Bett gewesen.
Als die ersten Sonnenstrahlen mich kitzelten, packte ich meine Sachen
und stand wenig später wieder an der Straße. Ich hielt meinen Daumen in den Wind, und wartete auf freundliche Fahrer, die ihre Autos anhalten, um mich mitzunehmen.

...und das Leben braust vorbei so schnell...

Nach einer Stunde hörte ich quietschende Reifen, und ein "Chevrolet Bel Air",
leicht verrostet, stand vor mir. Der Fahrer hatte eine altmodische Frisur,
so etwa wie "ELVIS" in den "Fünfzigern", und schien hundert Jahre alt zu sein.
Im Fond saß wohl seine Angetraute.

...danke dir alter Mann, alte Frau...

Sie verstehen meine Sprache nicht, lächeln, und suchen ihren Weg.
Meine Gedanken lauschen.
Hey alter Mann, auch deine Gedanken stehen niemals still.
Wie in einem Fluß badest du in ihnen.
Mit deiner Hand versuchst du etwas einzufangen, doch zu Erde werden, ist unser Schicksal.
Dein Erdbebengesicht ist tief in der Vergangenheit eingegraben. Die Haare
schimmern weiß, wie die Schneekristalle an den Winterfenstern der kleinen Kinder.
Die leblose Atmosphäre, die dich einhüllt, wird manchmal von ungläubigen
Blicken zerstört.

Die alte Frau sitzt schwach und eingefallen in einem Hauch von freundlichen Spinnenweben. Silbernes Haar fällt gleich Tränen auf ihre Schultern.
Das Lächeln verzaubert mich, und ich sehe vor meinem geistigen Auge all
die zerbrochenen Spiegel, die im Grunde genommen nutzlos sind.

Zwei alte Menschen fahren ruhig und zufrieden auf der Straße.
Sie wissen, am Ende ihres Weges ist ein Licht, das sie verbrennen wird.
Doch das Fegefeuer der Ewigkeit streichelt ihre lieben Seelen.
Still und freundlich lächeln sie mich an, und können mich dennoch nicht sehen. So viele Sekunden des Lebens waren voller Sorgen, aber sie sind am Leben geblieben.

Zwei alte Menschen schauen mich an, und gewinnen meinen Respekt.

Die Kornfelder wachsen, und die untergehende Sonne bringt mir eine Träne über die Wange.

Sie grüßen mich noch einmal, und fahren in ihre Welt zurück.
Ich liebe diese beiden für immer.

Als ich wieder an der Straße stand, wurde mir das schnell klar...



_________________
schreiben ist leben...ohne leben kein schreiben...
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TheSpecula
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 25
Beiträge: 250
Wohnort: Großalmerode


BeitragVerfasst am: 21.01.2010 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo duluoz,

ich bewerte diesen Beitrag beim lesen, hilft so mehr Schwachstellen zu finden wink


-
Zitat:
In der Nacht hatte ich unter einer Fichte geschlafen
Immer hin heißt es bei dir Fichte und nicht Baum. Doch spezialisiere den Baum doch noch etwas. Ist es vielleicht eine Rotbuche, eine Krummholzkiefer eine deutsche Eiche, oder eine Serbische Fichte? You know what I mean?


Zitat:
Als die ersten Sonnenstrahlen mich kitzelten


Unglückliche Satzstellung. Das Mich solltest du entweder hinter das Als setzen oder den Satz komplett umstellen.



Zitat:
Ich hielt meinen Daumen in den Wind, und wartete auf freundliche Fahrer, die ihre Autos anhalten, um mich mitzunehmen.


Wartest du auf mehrere? Soll einer dich und der andere den anthrazit grauen Wandschrank aus Räuchereiche mitnehmen? Nimm den Singular, wirft den Leser sonst aus dem Text.


Zitat:
Der Fahrer hatte eine altmodische Frisur,
so etwa wie "ELVIS" in den "Fünfzigern", und schien hundert Jahre alt zu sein.
Im Fond saß wohl seine Angetraute.
#

Also, ich verstehe richtig: Der Anhalter bemerkt plötzlich dass sein Fahrer (Oder der des Elvis-Verschnittes?) eine Vollbremsung hinlegt und erkennt, während er seine Zähe aus dem Lederbezug des Beifahrergriffs zieht, wie der Fahrer des anderen Autos aussieht? Also, dass passt da nicht. Der ´Leser will vom Unfall wissen, nicht dass Elvis anscheinend doch noch lebt. Streichen und auf eine ruhige Gelegenheit warten.

Zitat:
Sie verstehen meine Sprache nicht, lächeln, und suchen ihren Weg.
Meine Gedanken lauschen.
Hey alter Mann, auch deine Gedanken stehen niemals still.
Wie in einem Fluß badest du in ihnen.
Mit deiner Hand versuchst du etwas einzufangen, doch zu Erde werden, ist unser Schicksal.
Dein Erdbebengesicht ist tief in der Vergangenheit eingegraben. Die Haare
schimmern weiß, wie die Schneekristalle an den Winterfenstern der kleinen Kinder.
Die leblose Atmosphäre, die dich einhüllt, wird manchmal von ungläubigen
Blicken zerstört.


Ähh, soll das einen Bezug zu Lyrik haben? Also, wenn ja: Tut mir Leid ist mir erst jetzt aufgefallen, aber nicht gut. Die Ausdrucksweise prügelt sich förmlich. Erst dieser locker lässige Umgangston und dann diese tiefschürfenden Zeilen? Hmm...



Zitat:
Silbernes Haar fällt gleich Tränen auf ihre Schultern.


Dem Satz kann ich nichts außer Verwirrung entnehmen.


Tut mir Leid, vielleicht habe ich nach 8 Stunden Schule nicht den Durchblick und es liegt daran das mir die Geschichte nicht gefällt, oder ich weiß nicht... Tut mir Leid, dass ich nichts Positives sagen konnte.

Vielleicht interpretierst du den Text, dann kann ich besser beurteilen wink

Und lass den Kopf nicht hängen.



Liebe Grüße,


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Wir hassen die Bösen nicht, weil sie uns schaden, sondern weil sie böse sind.
Jean-Jacques Rousseau
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Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein.
Johann Wolfgang von Goethe
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 21.01.2010 16:17    Titel: Die Alten Leben pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber ( oder Liebe oder was ?) GSK - Storys,
das war aber ein harter Schultag für dich oder wie ? Haste ja selbst schon angedeutet. Du hast den Text leider völlig falsch verstanden, inhaltlich wie auch in jeder anderen Form.
Warum ist es so wichtig für dich, unter was für einem Baum ich geschlafen habe? Eine schwedische Fichte, vielleicht war es auch ein Kiefernbaum, keine
Ahnung, bin doch kein Förster.
Wegen den Sonnenstrahlen ist es doch so, das ich von den Sonnenstrahlen gekitzelt wurde, DANN bin ich aufgewacht, also erst schreibst du doch den Grund des Aufwachens und dann die Person, die gekitzelt wurde, O.K.?

Ich wartete auf IRGENDWELCHE Fahrer, die mich dann mitnehmen könnten.
Einer dieser Fahrer würde mich dann mitnehmen, aber unter all den Autos
die vorbeifahren, kann man sich ja nicht DEN EINEN aussuchen, musst du schon geduldig warten.
DANN nach einer Stunde, hielt ein Auto an, mit quietschenden Reifen, wollte
mich also augenscheinlich mitnehmen. Wie, um Himmels Willen, kommst du da auf einen Unfall ?
Was dann folgt,  ist meine Art, wie ich den alten Herrn beschreibe, ob das Lyrisch genial ist, oder Müll, entscheiden letztendlich die Leser. Dir gefällt es offensichtlich nicht, kein Problem.
Das mit dem " Silbernen Haar " gefällt dir also auch nicht, wieder kein Problem.
Ich würde dir empfehlen, nach 8 Stunden Schule, ersteinmal n bisschen zu "Chillen", was vernüftiges essen, coole Musik hören, und dann vieleicht mal was lesen.
Danke dir trotzdem, das du dir so viel Mühe gegeben hast, meinen Text
zu kommentieren.
Beste Grüße...duluoz


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TheSpecula
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 25
Beiträge: 250
Wohnort: Großalmerode


BeitragVerfasst am: 21.01.2010 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Glaub mir, so wirst du nie mals auch nur ansatzweise Freude in diesem Forum finden. Ich war am Anfang genau so und wollte nur gutes hören, keine Kritik. Ich hoffe bei dir ändert sich das bei dir noch. Sonst sehe ich schwarz.

Zitat:

Warum ist es so wichtig für dich, unter was für einem Baum ich geschlafen habe? Eine schwedische Fichte, vielleicht war es auch ein Kiefernbaum, keine
Ahnung, bin doch kein Förster.


Hmm, warte mal. Ich hörte einmal von diesem Etwas. Ob es ein Mythos ist, oder ob es wirklich existiert weiß ich nicht. Jedenfalls nennen sie es im Volksmund Internet.



Ja, das mit dem Unfall war falsch gelesen.



*grummel*


GSK[/quote]


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Hoody
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Beiträge: 2604
Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 21.01.2010 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo duluoz.
Eigentlich wollte ich ja ne kleine Pause machen. Aber ich fühle mich schuldig. Ich habe zu GSK-Story gesagt er soll mehr Rezensionen schreiben. Jetzt wird er so angegriffen.

Ich kann GSK-Story nicht überall zustimmen.

Aber ich fange von vorne an. Ich hoffe das diese Kritik diesmal gut ist und der Ton passt, wenn nicht, dann soll es bitte ein Mod ändern.

Also:

Schlecht ist die Geschichte auf keinen Fall. Du hast paar schöne Wörter drinnen. Gute Ansätze und dein Stil zeigt auch das du schreiben kannst und mit Wörtern spielen kannst.

Zitat:
In der Nacht hatte ich unter einer Fichte geschlafen.

Man könnte es vielleicht ein wenig aktiver schreiben. Also das hatte raus und dann so: In der/dieser Nacht schlief ich unter einer Fichte.
Nur ein Vorschlag.

Zitat:
Dieser Waldboden mit einem Moosteppich war ein gemütliches Bett gewesen.

Ich glaube es würde reichen wenn man nur Moosteppich schreibt.

Zitat:
Ich hielt meinen Daumen in den Wind, und wartete auf freundliche Fahrer, die ihre Autos anhalten, um mich mitzunehmen.

Eigentlich ein schöner Satz. Aber müsste es nicht so heißen: die ihre Autos anhielten? Bin mir nicht sicher. Aber das anhalten hat mich kurz aus dem Text geworfen.

Zitat:
...und das Leben braust vorbei so schnell...

Ich bin mir nicht sicher ob du den Satz extra so geschrieben hast. Vielleicht woltest du ihn auch so haben. Aber ich finde ihn bisschen holprig.
und das Leben braust so schnell vorbei.
Liest sich bisschen flüssiger.
Oder du lässt die alte Form, aber dann müsste da irgendwo ein Komma rein.
Und das Leben braust vorbei, so schnell.
Oder du machst ein Gedankensstrich, der hat vielleicht eine bessere Wirkung.
Und das Leben braust vorbei - so schnell.
Ein kleiner Vorschlag oder Denkreiz:
Und das Leben braust vorbei - (so) unendlich schnell.

Bei den restlichen Sachen finde ich nichts zu meckern. Da es wahrscheinlich sowieso nur Geschmackssache wäre. Ich finde den Stilsprung bisschen seltsam. Der Anfang ist recht schlicht geschrieben, wenn man so will und der Rest schön und anspruchsvoller mit sehr schönen Bildern. Also ein paar Bilder waren wirklich schön.

Aber mir fehlt der Aha-Effekt. Die Geschichte kratzt mich nur an, aber berührt mich nicht. Der Prota trifft zwei alte Menschen. Verfällt ins Nachdenken. Denkt über die beiden nach und gegen Schluss heißt es dann:
Zitat:
Zwei alte Menschen schauen mich an, und gewinnen meinen Respekt.

Die Kornfelder wachsen, und die untergehende Sonne bringt mir eine Träne über die Wange.

Sie grüßen mich noch einmal, und fahren in ihre Welt zurück.
Ich liebe diese beiden für immer.

Als ich wieder an der Straße stand, wurde mir das schnell klar...

Ist leider zu wenig. Gute Idee, teilweise gute Umsetzung. Aber bisschen was fehlt noch. Die Kornfelder wachsen fand ich sehr schön. Vielleicht hat es mir auch am besten gefallen. Am meisten da oben hat mich gestört: Ich liebe diese Beiden für immer. Das war nicht so gut. Ist bisschen unglaubwürdig. Auch wenn ich weiß was du damit meinst, es kommt einfach nicht real rüber, nicht echt.

Eine nette Geschichte. Leider kratzt sie zu sehr an der Oberfläche. Aber ich glaube wenn du dich noch einmal ransetzt könnte was daraus werden.

lg Hubi und schöne Woche noch.


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Ich bin wie eine Runde Tetris. Nichts will passen.

"Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann."
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TheSpecula
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 25
Beiträge: 250
Wohnort: Großalmerode


BeitragVerfasst am: 21.01.2010 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Du fühlst dich schuldig ? wink Dank dir  Wink


Kann sein dass meine Kritik etwas grob rüberkam, war aber keines Wegs so gemeint. Daher auch am Ende der Satz "Lass den Kopf nicht hängen"


Falls es grob rüber gekommen sein sollte entschuldige ich mich, bitte dich aber gleichzeitig besser mit Kritiken umzugehen, auch wenn sie einem nicht gefallen. Denn die wenigsten hier im Forum (Eigentlich gar keiner) kritisiert um andere nieder zu machen. Viel eher um zu helfen.

Liebe Grüße,


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duluoz
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BeitragVerfasst am: 21.01.2010 17:29    Titel: Die Alten Leben pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Hubi, vielen Dank für deinen Kommentar.
Mit dem Waldboden magst du Recht haben, ist "doppelt gemoppelt".
Mit den Autos ist das so ne Sache. Aber jetzt setze ich mich mal hin, und schaue, wie das richtig heißen wird, und ändere es dann.
...und das Leben braust vorbei...ist extra, in Anlehnung an die Alten, n bisschen altmodisch, wie die " Elvis" Frisur.

Dieser Text geht zurück auf eine Begebenheit in den Siebziger Jahren, habe ich eigentlich auch für Leute geschrieben (erst einmal), die das Lebensgefühl
dieser doch recht lebendigen Zeit, mitfühlen können oder wollen.
Das diese Geschichte dich " nur " ankratzt, ist doch logisch, alles andere wäre
ja auch daneben.
Es IST sehr emotional, was mir da in dem Auto passiert ist, diese Gefühl wollte ich beschreiben, aber in der heutigen schnelllebigen Zeit, ist so was kaum noch vorstellbar. Sehr Schade.
Diese kleine Geschichte ist im Laufe der Jahre in so vielen verschiedenen
Literatur Anthologien erschienen, das ich schon gar nicht mehr daran gedacht hatte, sie zu "modernisieren".
Vielleicht sollte ich sie auch so belassen, wie sie ist, und mich mehr der Gegenwart widmen.
Es war sehr interessant, mit euch beiden zu diskutieren, dafür danke ich euch nochmal sehr herzlich. Wollte dem lieben GSK aber wirklich gar nichts schlechtes, fand einfach nur seinen Kommentar etwas merkwürdig.
Demnächst mehr in diesem Theater. Beste Grüße...duluoz...


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hobbes
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Beiträge: 3029

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 22.01.2010 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo duluoz,

ups, ich hab deine Geschichte völlig missinterpretiert. Dachte, der Mitfahrer ist der Tod und das war die letzte Autofahrt des alten Herrn und der Dame.

Trotzdem (oder deswegen???) gefällt mir der Text und die Sprache. Über ein paar Dinge bin ich aber auch gestolpert:

Zitat:
... "ELVIS" in den "Fünfzigern" ...

Wozu die Anführungszeichen?

Zitat:
Dein Erdbebengesicht

Der Ausdruck passt für mich nicht so ganz bzw. das mangelt es mir an Vorstellungskraft, was wiederum meinen Lesefluss stört. Gesicht allein würde mir da reichen.

Zitat:
am Ende ihres Weges ist ein Licht, das sie verbrennen wird

Wieso ein Licht, dass sie verbrennt? Sterben sie irgendwann einmal an einem AKW-Unfall? Einerseits ein positives Licht, andererseits ein negatives Verbrennen. Passt für mich nicht ganz zusammen.

Zitat:
Doch das Fegefeuer der Ewigkeit streichelt ihre lieben Seelen.

Ein Fegefeuer weckt bei mir eher negative Gefühle. Die dann nicht mit dem Rest des Texts harmonieren, weil ich da eher herauslesen, dass du den Beiden nur das Beste wünschst.

hobbes
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duluoz
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Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 23.01.2010 21:30    Titel: Die Alten Leben pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Hobbes, vielen Dank für deinen Kommentar,
also das mit den Anführungszeichen war eigentlich als Hinweis auf den Kult gedacht, den manfrau um ELVIS macht, ist glaube ich nicht so wichtig.
Mit Erdbebengesicht meine ich die tiefen Furchen im Gesicht des Alten,
der sah echt wie Hundert aus.
Das Fegefeuer der Ewigkeit brennt, meiner Ansicht nach, in ALLEN von uns,
ist eine Metapher für das Gegensätzliche im Leben eines JEDEN von uns.
Und Licht kann ja schnell zu verbrennendem Feuer werden. Für mich hört sich das sehr melodiös an. Denke an die Hofnarren des Mittelalters, da wurde jeder Text, jedes Gedicht erst gesungen, dann, wenn da eine Melodie zu erkennen war, wurde der Text oder das Gedicht anerkannt. Eine Methode, die ich des öfteren bei meinen Texten anwende.
Beste Grüße, und nochmals Danke...duluoz...


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