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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Mitternacht


 

 
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JeromeArn
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 28
Beiträge: 40



BeitragVerfasst am: 26.12.2009 18:55    Titel: Mitternacht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich hoffe es passt hier rein... Ich schrieb diese kurze Geschichte mit dem Zweck ein Gedicht zu schreiben... Na ja, das hat nicht so geklappt...
Trotzdem hat sich der Grundgedanke Entwickelt... Ich lag um Mitternacht allein in meinem Bettchen und hab mein Schatz vermisst... - Alltägliche Situation(Fernbeziehung)

=)



Mitternacht
 
 
Kurz vor Zwölf, es pfeift und jauchzt an
meinem Fenster, die Rollos verbergen der
Nacht ihre Dunkelheit,  
Verschließen ihr Sternenfunkeln vor
meinem Blick.
 
Jetzt prasselt es an der Dachschräge meines
Zimmers, ich höre jeden einzelnen Aufprall
jener Regentropfen, die ich vermute.
Es war schließlich absolute Ruhe, so wie
ich mich in meiner Decke einwickelte
Und das Licht erlosch. Da begann es,
absolute Ruhe... nur wenig später dieses
jauchzen und das prasseln... links neben
mir höre ich leises Atmen dessen ich
lausche.
 
Die Augen halte ich geschlossen, um jeden
einzelnen Regentropfen begrüßen zu
können und um erahnen zu können, durch
welche Nische des Rollos der Wind
augenblicklich pfeift.
Ich versuche meinen Atem minimal zu
halten. Verspüre ein leichtes feuchtes
hauchen links von dort wo auch der Laut
des Atmens kam. Es ist mein Hund, der
dort neben mir liegt und träumt. Wie schön
es ist in das niedliche Gesicht meiner
Hündin zu sehen, trotzdem erweckt es in
mir eine Sehnsucht, die in mir bettelt, dass
es nicht mein Hund wäre der neben mir
liegt.... Doch nun ja, das betteln dürfte
nichtig sein, weil jene gewünschte  Person,
bereits vor über einer Stunde und viele
Kilometer getrennt von mir, sich schlafen
legte.
 
So stelle ich mir vor, in deine Augen zu
sehen, mein Schatz. Deinen Atem zu hören
und ihn zu spüren, mein Schatz.
 
Ich lasse meine Augen geschlossen, vertiefe
den Gedanken und wage es zu träumen.
Es... das sein mit dir. Denn ich weis noch
aus schwacher Erinnerung, wie schön es
war neben dir zu liegen, dich beim schlafen
zu beobachten und nun ja, am morgen
neben dir zu erwachen.
 
Ich wünscht’ du wärst hier... Aber nein,
du bist weit, weit, weit, weit, weit,
entfernt... von mir.
 
PASCAL JEROME 2009



_________________
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Ein Projekt der White / Red Rose 2007 Jugendinitiative für neues Denken und die Menschlichkeit und Jerome Arn D'Jeffey

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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6890
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 27.12.2009 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hi J.!

Zitat:

Ich hoffe es passt hier rein


Vielleicht verschiebt es ja noch einer der Mods dorthin, wo es hinpasst.
Die Stimmung in deinem Gedicht (?) ist jedenfalls schon mal schön ausgedrückt: Das Schmachten und Sehnen wink
Andererseits sind es natürlich vor allem die etwas sperrigen Formulierungen bzw. Satzstellungen, die das Gedicht etwas unlyrisch machen. Beispiel:
Zitat:

links neben
mir höre ich leises Atmen dessen ich
lausche.


Ein paar Anmerkungen:

Zitat:

die Rollos verbergen der
Nacht ihre Dunkelheit,


Was interessiert sich die Nacht für irgendwelche Rollos und wie können diese die Dunkelheit verbergen?

Zitat:

Jetzt prasselt es an der Dachschräge meines
Zimmers


Vielleicht besser "auf die" oder "an die".

Zitat:

ich höre jeden einzelnen Aufprall
jener Regentropfen, die ich vermute.


Du vermutest, dass das, was auf deine Dachschräge prallt, Regentropfen sind? Könnten es auch vom Himmel fallende Elefanten sein?

Zitat:

Es war schließlich absolute Ruhe, so wie
ich mich in meiner Decke einwickelte
Und das Licht erlosch.


Es war (herrschte) Ruhe, als ich mich in meiner Decke ... und das Licht löschte. Die Sprache wirkt auf mich ein bisschen nach "mit aller Gewalt lyrisch sein wollen".
Zitat:

begrüßen zu
können und um erahnen zu können

2x können.

Zitat:

Ich versuche meinen Atem minimal zu
halten. Verspüre ein leichtes feuchtes
hauchen links von dort wo auch der Laut
des Atmens kam.

Kommt er jetzt nicht mehr von dort?

Zitat:

Doch nun ja, das betteln dürfte
nichtig sein, weil jene gewünschte Person,
bereits vor über einer Stunde und viele
Kilometer getrennt von mir, sich schlafen
legte.


Du vermischst hier Umgangssprache mit einer etwas verqueren Dichtersprache.

Zitat:

Denn ich weis noch
aus schwacher Erinnerung


Warum weißt du das nur aus "schwacher Erinnerung". Sonst weißt du doch recht viel über die Gute, z.B. dass sie sich vor über einer Stunde schlafen legte?

Nun, da gibt's schon noch einiges zu Hobeln (wie komm ich jetzt auf Hobeln?? Cool  ) - aber das Thema gibt natürlich einiges her: Regen, Erinnerung und Sehnsucht - junge Liebe eben.

BN
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Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 42
Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 27.12.2009 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

tja, wie das so ist mit der Liebe und der Sehnsucht...
Das war mein erster Gedanke zum Text, aber auch nicht mehr. An sich ist er schön, auch nicht schlecht geschrieben. Den Anmerkungen von BlueNote schließe ich mich allerdings an, was einige Probleme des Textes angeht.

Außerdem:
Inhaltlich gibt es nicht viel her. Da ist die Liebe, da ist die Sehnsucht, da sind die typischen Gedanken. Aber wesentlich wird es nicht, d.h. mir fehlt ein wenig die Innovation, das Neue dahinter und darin. So fließt er mit wenig Tiefgang bis zum Ende hin und hat doch nicht mehr zu sagen als zu Anfang.

In die Belletristik passt er meiner Ansicht nach nicht. Da sehe ich ein weiteres Problem, das Du selbst schon benannt hast; ich mach's etwas deutlicher:
Der Text kann sich nicht entscheiden, ob er Prosa oder Lyrik sein will. Würde das klarer sein und würden die genannten Fehler ausgebessert werden; würde die Gesamtaussage verdichtet werden (sei es in Prosaform oder Lyrik) - der Text würde gewinnen.

Gruß

Tom


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Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
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JeromeArn
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 28
Beiträge: 40



BeitragVerfasst am: 04.01.2010 21:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

danke für eure Antworten=)

Beantworte bzw Bearbeite in kürze eure Anmerkungen.
Bin grad in Zeit engpässen - wollte mich aber doch mal melden *gg*

lg
=)


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