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Kingkollin
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 30
Beiträge: 38
Wohnort: Aarhus, Dänemark


BeitragVerfasst am: 06.11.2009 21:46    Titel: Gedicht: Ein Versprechen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lang ist es her, dass ich hier geschrieben habe, aber ich wollte einmal wissen, ob ich mich aus eurer Sicht verbessert oder sogar verschlechtert habe. Aufhören werde ich trotz Allem nicht. wink
Also her mit der Kritik!

Ein Versprechen

Eine Ewigkeit
Sind die Fünf Wochen
Liegt so ewig weit
So schnell erbrochen
Im Auge Neujahr
Verliebt im Anschlag
Stellt die Hoffnung dar
In der Nacht, am Tag



_________________
Glücklich ist, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.
Ovid
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 28
Beiträge: 1673



BeitragVerfasst am: 06.11.2009 22:58    Titel: Re: Gedicht: Ein Versprechen Antworten mit Zitat

Hey,

Deine früheren Gedichte sind mir unbekannt, soll heissen, ich habe keine Ahnung, ob du dich verbessert hast. Ich weiss nur: dieses Gedicht gefällt mir nicht. Und zwar vor allem deswegen, weil ich nicht verstehe, was du mir hier sagen willst.

Kingkollin hat Folgendes geschrieben:
Eine Ewigkeit
Sind die fünf Wochen
Liegt so ewig weit
So schnell erbrochen

Was liegt ewig weit?
Was wird hier erbrochen?
Die dritte und die vierte Zeile kann ich mit den ersten beiden nicht verknüpfen, sosehr ich's versuche.

Kingkollin hat Folgendes geschrieben:
Im Auge Neujahr
Verliebt im Anschlag
Stellt die Hoffnung dar
In der Nacht, am Tag

Das Auge Neujahr? Wie habe ich mir das vorzustellen? Ich bemängle ja gerne unoriginelle Metaphern, aber diese hier ist so abstrus und unerklärt, dass ich sie mir dann etwas konventioneller wünschen würde.
Und wie kann man sich im Anschlag verlieben?
Wäre nett, wenn du dich erklären würdest. Weil es mir nämlich unmöglich ist, eine selbsterklärende Aussage aus dem Gedicht zu lesen – und genau das sollte möglich sein. Tut mir leid, dieses Werk ist viel zu konfus, als dass ich etwas damit anfangen könnte.

Liebe Grüsse,
Scheinheilige


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Kingkollin
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 30
Beiträge: 38
Wohnort: Aarhus, Dänemark


BeitragVerfasst am: 07.11.2009 01:35    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Früher wurde mir eher angeprangert, dass ich den Rhythmus nicht halte.

Vielleicht liegt mein Problem hierbei, dass ich mir immer denke - desto komplizierter, desto besser. Anscheinend habe ich es hier zu verwirrend geschrieben. Ich hätte gedacht, dass der Leser sich schneller etwas dazu malen kann.  Confused

Das Versprechen, welches in 5 Wochen ansteht, das wurde so schnell gesprochen - erbrochen - und es dauert eben noch so lange. Das Datum ist so weit entfernt.
Das Auge auf Neujahr gerichtet und kurz davor sich in die Person oder das Versprechen zu verlieben - oder nur verknallt. An Metaphern bin ich wohl übers Ziel hinaus geschossen. wink Die Hoffnung dort in der Zukunft glücklich verliebt zu sein.
Das zuletzt "In der Nacht, am Tag" soll eben Neujahr vorstellen... vielleicht auch als Säufzer...
Hoffe das erklärt es ohne es kaputt zu machen... smile


_________________
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Ovid
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SylviaB
Geschlecht:weiblichSchnupperhasi

Alter: 53
Beiträge: 6815
Wohnort: Köln
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BeitragVerfasst am: 07.11.2009 07:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kingkollin smile

Ok, du hast hier ein sehr undurchsichtiges Werk erschaffen, welches nicht dazu einläd sich rein zu lesen. Leider...
Aber (ich liebe dieses aber) ich finde es gar nicht schlecht. Es müsste ein bisserl geschliffen werden und es könnte richtig gut werden.

Zunächst, wenn du den Titel mit reinnehmen willst, solltest du das Wort noch einmal als erste Zeile wiederholen (anstatt mit "eine" mit einem "das"), sonst bekommen die Leser damit Probleme. Was es noch so schwer lesbar macht, sind die Großbuchstaben am Anfang und dann die korrekte Rechtschreibung. Entweder das eine oder das andere, sonst ist es zu verwirrend.

Zitat:
Ein Versprechen

Das Versprechen
eine Ewigkeit
sind die fünf Wochen
Liegt so ewig weit (vielleicht -liegt im Ewig oder Ewigen - obwohl es ja eine Wiederholung ist, was es nicht schön klingen läßt, lass dir ein anderes Wort hierzu einfallen wink ) )
so zu schnell erbrochen
im Auge Neujahr,
Verliebt im Anschlag(hier könnte eine Frage draus gemacht werden, dann fügt sich auch der Rest. - im Anschlag verliebt?)
stellt die Hoffnung dar
in der Nacht, am Tag


Lass das die vor der fünf weg. Das bringt Unruhe rein. Übrigens wird in diesem Fall "fünf" klein geschrieben.
Kommen wir zum ewig. Das könntest du etwas anders schreiben, damit es nicht so ... langweilig daher kommt. Verpack es in eine Metapher oder wenn du es so klar lassen möchtest, stell den Satz etwas um. wink
So schnell erbrochen. Hm... Wenn du damit aussagen willst, dass ein Versprechen doch recht schnell über die Lippen kam, wäre statt "so" ein "zu" angebracht, das hilft dem Leser in die Thematik hinein zu kommen.
Stellt die Hoffnung dar... ?
Was stellt die Hoffnung dar? Da ist keine Vorlage, da ist nichts worauf sich das "stellt" bezieht.

Ich weiß was du sagen willst aber die Umsetzung sollte noch ein bissi geschliffen werden. wink

Aber die Ansätze gefallen mir.

Lieben Gruß
Sylvia


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Scheint dat Sönnsche dir aufs Hirn,
hassu wohl ne offne Stirn. wink
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Kingkollin
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 30
Beiträge: 38
Wohnort: Aarhus, Dänemark


BeitragVerfasst am: 07.11.2009 15:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ein Versprechen

Das Versprechen.
Eine Ewigkeit.
Sind fünf Wochen
bis dahin! Ist weit.
zu schnell erbrochen
im Auge Neujahr,
im Anschlag verliebt?
stellt die Hoffnung dar.
Was der Tag dann gibt.

Habe jetzt versucht etwas damit zu spielen und herumzubasteln. Hoffe der Rhytmus ist jetzt noch erhalten geblieben. wink


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Ovid
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