13 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Das Haus


 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Vom Verschwinden der Muse
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 41
Beiträge: 3644

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 02.11.2009 18:42    Titel: Das Haus eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Haus

Die Tür bestand aus schwarzem Holz, das mit Moos bedeckt war. Wie die Ranken an den durchsichtigen Hauswänden wanderte es zum einzigen Fenster. Das Moos kroch hinein und breitete sich über den Körper des einzigen Bewohners aus.
Angenehm in den Schlaf gebettet, bemerkte er nicht, wie die Ranken ihn erwürgten. Am nächsten Tag war das Haus verschwunden.
An seinem Platz stand ein prächtiger Gutshof, und aus den Pferdeställen hörten die Kinder das Gähnen des Knechtes.



_________________
Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 25
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 02.11.2009 19:18    Titel: Re: Das Haus Antworten mit Zitat

Hallo Tom,

deine kleine Geschichte hat mich ein wenig irritiert (weil nicht nachvollziehbar für mich). Also entweder ist die Situation real oder ein Traum. Für beide Thesen könnte man durchaus überzeugt plädieren. Gehen wir einmal davon aus, es wäre real.
Zitat:
Die Tür bestand aus schwarzem Holz, das bedeckt war mit einer Schicht Moos.

Mhm... klingt meiner Meinung nach etwas umständlich. Was hältst du davon, einfach "das mit einer Moosschicht bedeckt war" zu schreiben? Wesentlich natürlicher und angenehmer zu lesen.

Zitat:
Wie die Ranken an den durchsichtigen Hauswänden wanderte es zum einzigen Fenster. Es kroch hinein und breitete sich über den Körper des einzigen Bewohners aus.

Was ist "es"? Soll der Leser das nicht wissen, ist es also beabsichtigt? Erwürgt „es“ also „ihn“? ^^ Falls ja, widerspricht dieser These dieser Satz:
Zitat:
Angenehm in den Schlaf gebettet, bemerkte er nicht, wie die Ranken ihn erwürgten.

Ha! Es waren also doch die Ranken! Oder nicht?  Confused *verwirrt blinzel*

Zitat:
Am nächsten Tag war das Haus verschwunden. An seinem Platz stand ein prächtiger Gutshof, und aus den Pferdeställen hörten die Kinder das Gähnen des Knechtes.

Ich fühle mich gerade so dumm. Embarassed Vielleicht bin ich es ja auch. Rolling Eyes Aber - verstehe ich das richtig? Die Ranken (oder "es") erwürgen zuerst den Hausherren und dann...?
Die letzten beiden Sätze sind genau jene, die mich daran denken lassen, dass das Ganze eben nicht real, sondern ein Traum ist, den der Knecht (?), da er ja gähnt, geträumt hat? Mhm… Bin – wie bereits erwähnt – etwas verwirrt. Könntest du’s mir erklären? Embarassed

LG,
Traumtänzerin


_________________
Title sponsored by Boro, (c) by Alogius
---
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
---
Eine spitze Zunge ist in manchen Ländern schon unerlaubter Waffenbesitz.
---
Dem wird befohlen, der sich selbst nicht gehorchen kann. (Nietzsche)
---
Inquisition war in der frühen Neuzeit der ganz große Burner.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 41
Beiträge: 3644

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 02.11.2009 20:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi,

Zitat:
deine kleine Geschichte hat mich ein wenig irritiert (weil nicht nachvollziehbar für mich). Also entweder ist die Situation real oder ein Traum. Für beide Thesen könnte man durchaus überzeugt plädieren. Gehen wir einmal davon aus, es wäre real.

Das kann man so oder so sehen.
Jedoch ist es als Traum geschrieben - ein Teil davon zumindest...

Zitat:
einfach "das mit einer Moosschicht bedeckt war" zu schreiben?

Ja. Werde ich, da Dauerbrenner, im Originaltext ändern!

Zitat:
Was ist "es"? Soll der Leser das nicht wissen, ist es also beabsichtigt?

"Es" ist das Moos, das ihn zudeckt (wie eine Decke).
Also kein Widerspruch. wink

Zitat:
Ha! Es waren also doch die Ranken!

Die Ranken (nicht "es") haben ihn erwürgt. Ja.

Wie oft muss ich Dir sagen, dass Du nicht dumm bist? wink

Zitat:
Die letzten beiden Sätze sind genau jene, die mich daran denken lassen, dass das Ganze eben nicht real, sondern ein Traum ist, den der Knecht (?), da er ja gähnt, geträumt hat?

Ja, das war ein Traum des Knechtes, der seinem Herrn galt.
Man kann das (muss man nicht!) als eine Anspielung auf "Der Gutshof" im Biografischen sehen, den Nihil vor Urzeiten auch mal kommentieren wollte^^.

Danke!

Gruß
Tom


_________________
Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 25
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 02.11.2009 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hui Tom,
du hast es ja doch noch geschafft. Alle Achtung. Deine Gesprächspartner müssen sich recht abgewürgt vorgekommen sein, die armen. ^^

Zitat:
Jedoch ist es als Traum geschrieben - ein Teil davon zumindest...
Ich nehme an, der "reale Teil" besteht aus den letzten beiden Sätzen? Gäbe Sinn und verhülfe mir zum Durchblick. ^^

Zitat:
"Es" ist das Moos, das ihn zudeckt (wie eine Decke).

Mhm, wenn das so ist ... Könntest du das dann zur Verdeutlichung einmal hinschreiben? Wink

Zitat:
Wie oft muss ich Dir sagen, dass Du nicht dumm bist?

Vermutlich sehr oft. ^^ Ich werde dir aber garantiert nie glauben. Meine Selbstzweifel überwiegen nunmal. Tjoa. sad

Nichts zu danken.

LG,
Traumtänzerin


_________________
Title sponsored by Boro, (c) by Alogius
---
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
---
Eine spitze Zunge ist in manchen Ländern schon unerlaubter Waffenbesitz.
---
Dem wird befohlen, der sich selbst nicht gehorchen kann. (Nietzsche)
---
Inquisition war in der frühen Neuzeit der ganz große Burner.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 41
Beiträge: 3644

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 02.11.2009 20:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Moos: ist geändert. wink

Selbstzweifel sind doch nur was für Männer ab 30! wink

Und ja:
Die letzten Sätze sind "real".


_________________
Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 25
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 02.11.2009 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Smalltalk, Smalltalk, Smalltalk! *träller*
Zitat:
Selbstzweifel sind doch nur was für Männer ab 30! wink

Hast du eine Ahnung! Gerade in meinem Alter ist man doch -zumindest bin ich das - mit der Selbstfindung beschäftigt. ^^ So hochtrabend das jetzt auch klingen mag. wink


_________________
Title sponsored by Boro, (c) by Alogius
---
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
---
Eine spitze Zunge ist in manchen Ländern schon unerlaubter Waffenbesitz.
---
Dem wird befohlen, der sich selbst nicht gehorchen kann. (Nietzsche)
---
Inquisition war in der frühen Neuzeit der ganz große Burner.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 41
Beiträge: 3644

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 02.11.2009 20:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier darf man plappern!

Selbstfindung endet nie. Was man ab 30 findet, erzähle ich Dir aber nicht hier. ^^


_________________
Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 25
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 02.11.2009 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Alogius hat Folgendes geschrieben:
Selbstfindung endet nie. Was man ab 30 findet, erzähle ich Dir aber nicht hier. ^^


Ähm... sein verloren geglaubtes Gebiss? lol2 Erste Anzeichen der Mitlife-Crises? Laughing


_________________
Title sponsored by Boro, (c) by Alogius
---
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
---
Eine spitze Zunge ist in manchen Ländern schon unerlaubter Waffenbesitz.
---
Dem wird befohlen, der sich selbst nicht gehorchen kann. (Nietzsche)
---
Inquisition war in der frühen Neuzeit der ganz große Burner.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 41
Beiträge: 3644

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 02.11.2009 20:57    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Beides falsch, aber lustig.^^

_________________
Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Vom Verschwinden der Muse Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Seite 1 von 1



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Haus der Liebe rasic Feedback 2 13.01.2019 11:55 Letzten Beitrag anzeigen
Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten. Ankündigungen: Die Schreibzeit ist abgelaufen oder: ... Bananenfischin Zehntausend 0 11.01.2019 19:00 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Hinwerfen ---mitten im Thema - gibt e... joachim Tritschler Dies und Das 9 10.01.2019 14:03 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Ich, das Ich eines Anderen mrs_Laqua Einstand 1 06.01.2019 00:27 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge [Die schlechteste Geschichte] Bud, de... U-Banane Inhalt 7 04.01.2019 21:03 Letzten Beitrag anzeigen

BuchEmpfehlungEmpfehlungBuchEmpfehlungEmpfehlungBuchEmpfehlungEmpfehlungBuch

von agu

von Pünktchen

von Nicki

von BirgitJ

von d.frank

von Probber

von Jana2

von Mana

von silvie111

von Ruth

Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!