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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6793
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 01.10.2009 06:52    Titel: Sommernachmittagsflug eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sommernachmittagsflug

Der laue Wind bläst dich hinfort
über Wiesen, Felder, Gräben
Häusermeere, Straßen, Gärten
durch die Lüfte meilenweit

Frage nicht, wo ist das Ziel
wo das Ende deiner Reise
werden neue Blüten treiben
oder wartet doch der Tod

Fliege weiter mit dem Wind
freue dich am Licht der Sonne
tanze unter blauem Himmel
in deinem silberweißen Kleid




(Vorsicht Lautstärke!)


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LoveIsAnArt
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 31
Beiträge: 66
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 02.10.2009 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hui, wundert mich, dass hier noch niemand rezensiert hat. Ist ein sehr gelungenes Gedicht! Gefällt mir sehr gut!

Und das Bild darunter find ich auch stark smile


_________________
Ewig währt nur Unsichtbares.
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6793
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 03.10.2009 13:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi love!

Hui, wundert mich, dass hier noch jemand rezensiert hat. Pendle mich gerade bei 0 Kommentaren ein.

Das Bild zeigt übrigens Wollgras auf den Lofoten.

Ciao

BlueNote
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LoveIsAnArt
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 31
Beiträge: 66
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 03.10.2009 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Jo, das mit den 0 Kommentaren geht mir gerade genauso... Keine Ahnung worans liegt smile

_________________
Ewig währt nur Unsichtbares.
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 29
Beiträge: 1676



BeitragVerfasst am: 03.10.2009 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

Das Gedicht erreicht mich leider nicht. Es ist schon okay, aber eben gerade so okay, dass es nichts Besonderes ist. Die Metaphern sind zu konventionell für meinen Geschmack. Licht der Sonne, blauer Himmel, naja, originell ist das nicht. Auch wollen einfach keine Bilder in meinem Kopf entstehen. Hier lebt nichts. So sehe ich das zumindest.

Liebe Grüsse,
Scheinheilige


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»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor

Moderatorin

Beiträge: 4686
Wohnort: NRW
Goldene Feder Prosa Pokapro IV & Lezepo II
Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 03.10.2009 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

@Scheinheilige:
Hast du dir mal den Vortrag angehört? Also, der lebt ... lol

Hallo BlueNote,

es stimmt, dieses Gedicht enthält keine ausgefallenen Metaphern oder Ähnliches. Aber manchmal ist eine Wiese nunmal eine Wiese und ein Same ein Same.
Dennoch ist es für mich auch mehr als "nur" ein Naturgedicht. Strophe 2 und 3 enthalten Empfehlungen, die man sich auch als Mensch durchaus zu herzen nehmen kann. Das Hier und Jetzt genießen und die Sorgen über die Zukunft nicht zu groß werden lassen.
Sehr gut hat mir der Rhythmus gefallen, den das Gedicht für mich beim Lesen hatte.
Und der Vortrag erst ... Wobei ich sagen muss: du kannst der Zweitstimme nicht das Wasser reichen ...  lol  love

Liebe Grüße
Bananenfischin


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»Ob ich mir eine Dramatisierung meiner Bücher vorstellen kann? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, in meinen letzten vier Büchern gibt es keine Handlung.« (Andreas Maier im Gespräch mit Raimund Fellinger, 2015)
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 29
Beiträge: 1676



BeitragVerfasst am: 04.10.2009 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Bananenfischin hat Folgendes geschrieben:
Hast du dir mal den Vortrag angehört?

Hmm… Okay, der ist süss :) Aber an meiner Meinung ändert das nichts.

Liebe Grüsse,
Scheinheilige


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»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Hoody
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2604
Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 04.10.2009 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenn mich mit Gedichten ned aus.
Aber mich hat eins gestört: Das Bild nimmt deine ganze lyrische Magie weg. (Lyrik hat für mich immer was fantastisches an sich, was verwirrendes. Aber als ich das Bild gesehen hatte, war es nur noch ein Gedicht.)
Man will doch mit Worten Bilder zeichnen und nicht mit Bildern die Wörter erzählen.

lg Hubi


_________________
Nennt mich einfach Hubi oder J-da oder Huvi : D

Ich bin wie eine Runde Tetris. Nichts will passen.

"Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann."
Henry de Montherlant

"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen."
Konrad Adenauer
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phönixe
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 51
Beiträge: 240
Wohnort: Gelsenkirchen
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BeitragVerfasst am: 04.10.2009 13:00    Titel: große klasse Antworten mit Zitat

Hallo BlueNote,
also dein Text, wurde prämiert beim hören...sagenhaft, dieser Zeitsprung zurück...so circa 39 Jahre...
von wem hat dieses süße Zauberwesen das Temperament?
Kind von Rita? oder ist die Reizbarkeit vererbt vom HB Männchen?( damit meine ich nicht den Zeichenbleistift, sondern eine anno knack werbung für kippen)
Mich hat es nur wegen der Vertonung überzeugt,( und mach dir keine Hoffnung das diese Energie jemals vergeht, wünsche dir starke Nerven und vergiß nicht alle Erlebnisse zu verdichten)

lg phönixe
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Jocelyn
Bernsteinzimmer

Alter: 54
Beiträge: 2655
Wohnort: Königstein im Taunus
Das Silberne Fahrrad Ei 1



BeitragVerfasst am: 04.10.2009 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

leichte Sommerstimmung, naiver Optimismus und dieses helle Stimmchen, wie ein frischer Orkan....das ermuntert, das gefällt, macht Sinn.

 lol

Danke, Caecilia


_________________
If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6793
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 05.10.2009 22:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für euere Kommentare.

@LoveIsAnArt

... ich darf mich ja jetzt nicht mehr beschweren, ich wurde (zwar nicht geteert), aber dafür kräftig gefedert wurde.

@Scheinheilige

Schade, dass keine Bilder im Kopf entstehen. Das Bild, das ich zunächst (beim Betrachten des Bildes) hatte, war jenes einer jungen Frau, die ausgelassen und überglücklich (bei strahlend blauem Himmel) auf ihrer Hochzeit Walzer tanzt, in ein zwei Jahren aber an Krebs stirb (oder wartet doch der Tod). Bei ihrer Hochzeit natürlich noch nichts von ihrem Schicksal weiß. Ursprünglich hieß die letzte Zeile statt "in deinem silberweißen Kleid" "in deinem weißen Hochzeitkleid". Das war mir aber dann doch alles zu heavy und ich hab mich für eine konventionellere "Naturvariante" entschlossen, die bei Scheinheilige leider keine Bilder mehr im Kopf erzeugte.

@Bananenfischin

(Hatte zuerst Bananenfischerin gelesen - das wäre auch hübsch!). Beim Erstellen der Aufnahme hatten wir natürlich mächtig Spaß. Die Erststimme wollte ich ursprünglich rausschneiden - aber öfters kommt es anders als man denkt. Danke für den Satz:
Zitat:

Aber manchmal ist eine Wiese nunmal eine Wiese und ein Same ein Same.

Bei so viel Hermetismus (hier im Forum) tun Wiesen, hinter denen nur Wiesen stecken, auch mal ganz gut.
Aber ein bisschen Hermetismus gibt's auch bei mir. Mit den Zeilen soll natürlich - was schließlich auch naheliegend (oder fast schon konventionell) ist das Leben beschrieben werden und wo es einen hintreibt. Der Rhythmus ist ein Anapäst - eher ungewöhnlich - ich hoffe, das hätte man auch ohne den Vortrag gemerkt.

@Jarda
Du kennst dich ned mit Gedichten aus. Dann rate ich dir folgendes: Stelle dir nie die Frage (so wie es dir vielleicht dein Deutschlehrer beigebracht hat): Was hat sich der Autor dabei gedacht - sondern: Was sagt mir das Gedicht. So gesehen ist Scheinheilige totally on the right way. Also, schau's dir bei ihr ab.
Zitat:

Das Bild nimmt deine ganze lyrische Magie weg.


Das Bild war zuerst da und dazu "musste" der Text geschrieben werden (aus Gründen, die zu erklären hier zu weit führten) - so ähnlich wie bei euerer "Schreibaufgabe" neulich. Mich interessiert gerade die Kombination aus Wort und Bild und Wort und Ton. Wer Zeit hat, kann sich ja mal diese großartigen, lyrischen Tonbeispiele von Iris Hoth anhören:

[url]
http://www.hothspot.de/tonkunst/index.html[/url]

@phönixe
Super, das mit deiner Federbewertung. Ich bin nur froh, dass das noch nicht mein Ein-Federnfreund entdeckt hat.
Det HB Männchen kenn ick ooch noch! Rita aber nich! Süssmuth? Das mit dem

Zitat:

vergiß nicht alle Erlebnisse zu verdichten


ist ein guter Tipp. Vielleicht poste ich mal "Jungenwelt". Wees ick noch nich! (Hab grad mit ner echten Berlinerin gesprochen - das färbt ab).

Gute Nacht

BlueNote
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 29
Beiträge: 1676



BeitragVerfasst am: 05.10.2009 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast recht, wahrscheinlich hätt's mir besser gefallen, wärest du ein wenig konkreter geworden. Ich bin die Letzte, die für unnötiges Verkomplizieren plädiert, Gedichte dürfen, nein müssen verständlich sein. In diesem Fall hier aber entdecke ich nicht den Funken dahinter, die Emotion, die tief reingeht. Deshalb lässt mich das Gedicht kalt. "Drama, baby, Drama!" Das mit dem Tod zum Beispiel kommt gar nicht richtig zum Tragen, wird kurz eingeworfen und ist dann vergessen. Naja, genug gemotzt, schlecht finde ich das Gedicht ja nicht, nur – normal.

Liebe Grüsse,
Scheinheilige


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6793
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 22.10.2011 21:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jetzt mach ich mal was ganz Schlimmes: ein altes Gedicht wieder hervorholen. Ich war gerade so am Schmökern und sehe, dass JOCELYN sich zu einem Gedicht von mir geäußert hat (was durchaus Seltenheitswert hat) und ich habe das gar nicht richtig bemerkt bzw. gewürdigt. Und dabei war ihr Kommentar doch so treffend: Ja, es ist richtig, eine leichte Sommerstimmung wollte ich (damals) einfangen, die eine Reise beschreibt, die (zwangsläufig) mit dem Tod endet. Und die Melancholie schwingt mit, auch bei den Höhenflügen, die einen in der Mitte des Lebens immer weiter aufwärts treiben.   

Zitat:

"Drama, baby, Drama!"

schrieb Scheinheilige ...
In Gedichten mag ich nun mal die leisen Töne - die ganz leisen (oder die, die sich zu leisen Klängen, Liedern fügen).

BN
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Prunkbold
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 31
Beiträge: 179



BeitragVerfasst am: 18.11.2011 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BlueNote,

ein windiges Gedicht, ein atmosphärisches, ein locker flockiges.
Gefällt mir. Die ganze Reise mit dem Wind ist aus einem Guss,
keine Stopper oder so, eine runde Sache.

mit Grüßen, Dummbold
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6793
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 18.11.2011 22:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dummbold, du bist ja echt cool drauf! Nach meiner Kritik habe ich ja eher mit Revanchegedanken von dir gerechnet.
Locker, flockig ist gut gesagt - und ein klein bisschen traurig vielleicht. Erinnert mich (inzwischen) an adelbos letzten Text mit der umherfliegenden Schafswolle.

Ich grüße dich zurück.

BN
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