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Symptome von Leberversagen


 

 
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Boudicca
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 267



BeitragVerfasst am: 11.09.2009 13:56    Titel: Symptome von Leberversagen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

In meinem Roman, an dem ich derzeit arbeite, konsumiert ein Protagonist regelmäßig Fliegenpilze als Rauschmittel - nur in kleinen Mengen, aber wie gesagt, regelmäßig. Laut wikipedia ist eine leberschädigende Wirkung des Fliegenpilzes nicht nachgewiesen aber höchstwahrscheinlich. Mich interessiert deshalb, wie äußern sich die Symptome? Hat der Betroffene Schmerzen? Verträgt er das Essen nicht mehr? Und wie darf man sich letztendlich ein Leberversagen vorstellen? Der Betroffene bicht zusammen?

Leider kenne ich mich in diesem Bereich gar nicht aus. Vielleicht kann mir einer von euch bei dieser Frage weiterhelfen?
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DasProjekt
Geschlecht:weiblichBücherwurm


Beiträge: 3470
Wohnort: Ørbæk, Nyborg, Dänemark


BeitragVerfasst am: 11.09.2009 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann dir dazu nicht helfen, aber würde an deiner Stelle sowohl zum Thema Fliegenpilzwirkung als auch zum Thema Leberversagen die Bibliothek (nötigenfalls Fernleihe) heranziehen. Wikipedia ist (in vielen Fällen: leider) eine allzu leichte Form der Recherche, die man aber immer mit Vorsicht genießen sollte.

_________________
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Noelia
Geschlecht:weiblichPippi

Alter: 35
Beiträge: 1718
Wohnort: Villa Kunterbunt
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 11.09.2009 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du mir ein paar Tage zeit gibst kann ich dir beim Thema leberversagen helfen. Ich weiß nur nicht, ob ich heute dazu komme.
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Boudicca
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 267



BeitragVerfasst am: 11.09.2009 15:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Noelia:

Sehr gern! Mach dir bloß keinen Stress! Vielen Dank für das Angebot!
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Gabi
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 50
Beiträge: 1308
Wohnort: Köln


BeitragVerfasst am: 11.09.2009 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Schau mal, ich habe das gefunden.
http://www.ukaachen.de/go/show?ID=4692076&DV=0&COMP=download&NAVID=5587001&NAVDV=0
Muss ja nicht immer Wikipedia sein.
Bis Noelia dir hilft, kannst du da schon mal ein wenig schmökern.

L.G.
Gabi


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"Das hier ist mein Dach und mein Tag!" (Oma Thea macht die Fliege)
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Möwe
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 128
Wohnort: Norddeutschland


BeitragVerfasst am: 12.09.2009 03:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hier werden die einzelnen Stadien ziemlich gut und verständlich erklärt
http://www.talessin.de/scripte/medizin/leber11.html

Der Artikel beschreibt aber wirklich nur das Endstadium - also das totale Leberversagen/Leberkoma.

LG Möwe
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Valentina A
Geschlecht:weiblichSchmierfink


Beiträge: 56



BeitragVerfasst am: 13.09.2009 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Boudicca,
ich konnte nichts Gesichertes darüber finden, dass die Giftstoffe des Fliegenpilzes tatsächlich die Leber angreifen. Sie wirken als Nervengift = Psychoaktive Pilze (während der Konsum anderer Pilze als Leber- und Nierengifte größere Schäden anrichten können). Das enthaltene Halluzinogen kann aber zu psychischen Komplikationen führen und unter gewissen Umständen auch psychische Krankheiten auslösen. Es besteht die Gefahr von Atemlähmung und Kreislaufversagen, außerdem kann es in schweren Fällen zum Übergang ins Koma führen. Die Dosis muss bei regelmäßigem Gebrauch immer weiter gesteigert werden, die Wirkung des Giftes tritt bereits früh nach 15 Minuten bis 4 Stunden ein und endet meist mit Erbrechen.
Zitat:„Etwas vereinfacht gesagt: je schneller nach der Mahlzeit die Beschwerden auftreten, um so harmloser ist die Vergiftung. Nach ein bis vier Stunden einsetzendes Erbrechen und Durchfall im Sinne einer Lebensmittelvergiftung entfernt die möglichen Gifte aus dem Körper. Damit besteht keine besondere Gefahr mehr, die Patienten werden vollständig wiederhergestellt. Beginnt die Symptomatik (bei einer anderen Pilzart) erst später (6-8 Stunden oder sogar einen Tag später) haben die Gifte ihren Wirkungsort in der Leber bereits erreicht.“
Quelle: http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/p/pilzvergiftung.html

Das von dir erwähnte Leberversagen (= Schwere Störung oder Ausfall der Leberfunktion, die sich innerhalb weniger Tage bis Wochen entwickelt = Intensivstation) tritt entweder nach einer akuten Vergiftung, z.B. durch die hochgiftigen Knollenblätterpilze (die Symptome zeigen sich erst, wenn das Gift sein tödliches Werk schon fast vollendet hat) oder nach einer (langjährigen) chronischen Lebererkrankung (z.B. Fettleber/ Leberzirrhose/ Hepatitis) auf.
Das Tückische ist, dass sich ein Leberschaden über sehr lange Zeit nicht bemerkbar macht und weder zu Schmerzen noch zu einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens führt.
Werden der Leber mehr Schadstoffe (Alkohol, Gifte oder Medikamente) zugeführt, als sie abbauen kann, lagert sich zusätzlich Fett in der Leber ab. Sie vergrößert sich und kann dabei ihr Volumen verdoppeln. Die Funktionen der Leber sind dadurch stark eingeschränkt. Nach Ausschalten der Ursache und Änderung der Lebensweise ist sie gut therapierbar, bildet sich sogar zurück. Eine Komplikation der Fettleber ist die anschließende Leberzirrhose, eine Vernarbung der Leber. Hier ist eine Regeneration nicht mehr möglich.
Symptome bei Leberversagen: Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma, Gelbsucht, Geruch nach roher Leber, abnehmende Lebergröße infolge Zerfalls und Hyperventilation (beschleunigte Atmung). Häufigste Todesursache ist hier das Hirnödem (Wasser im Gehirn). Die Hälfte der Patienten benötigt eine Lebertransplantation. Wegen des schnellen Fortschreitens der Krankheit gelingt es sehr selten so schnell eine Lebertransplantation in die Wege zu leiten. Das Leberversagen kann man in einem frühen Stadium aber auch überleben, die Sterblichkeitsrate ist recht hoch.

Um bei deiner Theorie zu bleiben, würde ich vielleicht eine vorgeschädigte Leber erwähnen oder ggf. einen erhöhten Alkoholkonsum/andere Drogen/Medikamente zusätzlich mit einbauen.

Allgemeine Symptome bei einer angegriffenen Leber sind je nach Stadium z.B.: chronische Müdigkeit und Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und auffällige Stimmungsschwankungen, Abgeschlagenheit, Leistungsminderung, Appetitlosigkeit (gerade bezüglich fetter Speisen), Gewichtsverlust ,Verdauungsprobleme, häufiges Durstgefühl und Spannungs- und Druckgefühle im Bereich der Leber, Juckreiz, gerötete Handflächen, Nasenbluten und Menstruationsprobleme oder Potenzstörungen, sowie eine gelbliche Verfärbung des Augapfels. Sichtbare Anzeichen können sich erst spät einstellen.

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu medizinisch... Embarassed
Vielleicht hilft es dir ja weiter, wenn nicht, einfach ignorieren!
Gruß
Valentina
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Noelia
Geschlecht:weiblichPippi

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Beiträge: 1718
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BeitragVerfasst am: 13.09.2009 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Öhm, ich klinke mich aus. Ich hätte zwar morgen an die Unterlagen gekommen, aber eigentlich scheint es mir so, als hättest du erst mal genug Lesestoff. Bei Fragen kannst du dich natürlich weiterhin jederzeit rühren.
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Valentina A
Geschlecht:weiblichSchmierfink


Beiträge: 56



BeitragVerfasst am: 13.09.2009 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Noelia hat Folgendes geschrieben:
Öhm, ich klinke mich aus. Ich hätte zwar morgen an die Unterlagen gekommen, aber eigentlich scheint es mir so, als hättest du erst mal genug Lesestoff. Bei Fragen kannst du dich natürlich weiterhin jederzeit rühren.

OT, Sorry Noelia, ich wollte dir nicht vorgreifen, aber die Thematik hat mich einfach interessiert...
Valentina Shocked
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Noelia
Geschlecht:weiblichPippi

Alter: 35
Beiträge: 1718
Wohnort: Villa Kunterbunt
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BeitragVerfasst am: 13.09.2009 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Um Gottes Willen, Valentina! Du greifst doch nicht vor! Es ist doch toll, wenn hier jeder jedem hilft!
Unbedingt weiter so!
 smile extra
LG
Noelchen
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Boudicca
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 267



BeitragVerfasst am: 13.09.2009 18:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Shocked Holla! Zwei Stunden nicht online gewesen und schon gibt es die Antworten auf alle Fragen!  Very Happy

Zuerst einmal vielen, vielen Dank für die ganzen Informationen und natürlich auch an dich, Noelia, für die angebotene Hilfe! Im Großen und Ganzen sind all meine Fragen beantwortet. Ich muss mir jetzt nur Gedanken machen, wie ich die Geschichte am geeignetsten stricke...


Zitat:
die Symptome zeigen sich erst, wenn das Gift sein tödliches Werk schon fast vollendet hat


Muss ich den Drogencocktail doch etwas erweitern, vielleicht um einen Knollenblätterpilz. Allerdings sollte die betroffene Person in meinem Roman gar nicht an Leberversagen sterben, sondern bisher nur die Symptome haben. Sie begeht vorher Selbstmord...
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Biggi
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 855
Wohnort: BY



BeitragVerfasst am: 14.09.2009 07:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Boudicca,
ich musste vor ein paar Jahren dem wochenlangen, nicht alkohol-/Gift bedingten Leberversagen meiner Schwiegermutter in heimischer Umgebung zuschauen.
Das willst du sicher nicht en detail beschreiben bzw. das liest dann keiner...

LG Biggi
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