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Dezemberkind


 

 
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ColdWritten
Geschlecht:männlichVorschüler

Alter: 31
Beiträge: 1
Wohnort: Lüneburg


BeitragVerfasst am: 21.02.2010 18:53    Titel: Dezemberkind eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Alles begann im Mai diesen Jahres.Die kleine Ingrid und Ihre Mutter besuchten den Kinderarzt nur wegen einer kleinen Erkältung.Dachten Sie.Doch an diesem Tag veränderte sich das Leben der beiden für immer...

Die kleine Ingrid stürmte das Wartezimmer des Kinderarztes und schnappte sich sofort ein Bilderbuch.Mit ihren 6 Jahren war sie ein sehr aufgewecktes Kind.Ihr rotes, lockiges Haar hing ihr beim Ansehen des Bilderbuches teilweise im Gesicht. Mit ihren moosgrünen Augen studierte Sie jedes Bild ganz genau.Ihre Haut schien heller zu sein als sonst,ja schon fast weiß. Ab und an kratzte Ingrid sich an ihrer kleinen Stupsnase."Komm Schatz,wir sind nun an der Reihe." ,sagte ihre Mutter fast mit lieblicher Stimme zu Ingrid. Diese sprang ohne ein Wort zu sagen,aber mit einem Lächeln im Gesicht,auf und folgte Ihrer Mutter ins Sprechzimmer...

Nach den Untersuchungen und einem routinemäßigem Schnellbluttest kam die Besprechung.Während Ingrid mit einem Lolli,den sie vom Kinderarzt bekommen hatte,beschäftigt war,sprach der der Arzt mit ihrer Mutter. "So Frau Hofer,setzen Sie sich." ,sagte er freundlich aber bestimmt."Ich komme nun gleich zur Sache.Sie hat eine Erkältung,wie Sie bereits vermutet haben.Also nichts Schlimmes.Aber,in Ihrem Blutbild habe ich vermehrt weiße Blutkörperchen festgestellt,dass macht mir Sorgen.Ich würde Sie also gerne in die Klinik nach Salzburg überweisen.Ist das in Ordnung?"Mit einer schlimmen Vorahnung willigte die Mutter ein.Nachdem die Überweisung geschrieben war,machten sich Ingrid und ihre Mutter auf den Rückweg, durch die bergige Landschaft, nach Hause.

Nach ein paar Tagen war es dann soweit,die alleinerziehende Frau machte sich mit ihrer kleinen Tochter auf den Weg in die Klinik nach Salzburg.Tagelang wurden Untersuchungen durchgeführt. Langsam gefiel es Ingrid auch nicht mehr.Doch dann wurde den Beiden die schlimme Nachricht überbracht."Ihre Tochter hat Leukämie." ,hatte der Arzt gesagt.Ingrid´s Mutter brach sofort in Tränen aus,doch sie selbst verstand es nicht und lächelte.Sie lächelte genauso wie sie es immer tat.Auch hier überreichte der Arzt Ingrid einen Lolli.Toll,dachte die Mutter,dafür dass sie Krank ist bekommt sie jetzt auch noch eine Belohnung.

Tage,Wochen und Monate vergingen.Therapien,Medikamente,Schmerzen,all das musste die Kleine über sich ergehen lassen und langsam verstand sie was es hieß Leukämie zu haben.Nichts Gutes.Ein passender Spender wurde nicht gefunden.Nicht mal in der eigenen Familie...

Mittlerweile war es Dezember geworden.Ein Tag vor Heiligabend.Die Mutter lies sich ihre Verzweiflung und Angst nicht anmerken und Ingrid blickte traurig,mit glänzenden,schwachen Augen,nach draußen in die verschneite Landschaft. Sie musste im Bett bleiben und durfte nicht,so wie die anderen Kinder,im tiefen Schnee spielen.Stattdessen wachte Mama an der Seite Ihrer Tochter.

Heiligabend.Ingrid durfte den Weihnachtsbaum in diesem Jahr mit ihrer Mutter zusammen schmücken.Sie freute sich,war aber sehr schwach auf den Beinen.Ihr glanzloses Haar hing glatt herunter und ihr Gesicht war so weiß wie der Schnee vor der Tür.Am Nachmittag fing es wieder stark an zu schneien.Ingrid ging es schlechter.Am Abend dann lag die Kleine auf dem Sofa und bekam von ihrer Mama die Geschenke überreicht.Sie packte eines nach dem anderen aus und freute sich riesig.Es war auch ein Bilderbuch dabei.Es trug den Titel "Dezemberkind" und handelte von einem Mädchen,das den Schnee sehr liebte.Genau wie Ingrid.Die Mutter setzte sich neben Ingrid aufs Sofa und sie blätterten gemeinsam durch das Buch.Ihr Herzschlag wurde merklich schwächer.Ihre Mutter wusste was dies bedeutete.Schon vor Monaten hatte sie gesagt bekommen,dass Ingrid das Jahr nicht mehr überleben würde.Und so geschah es dann auch..

Am heiligen Abend schlief Ingrid seelenruhig und friedlich auf dem Sofa ein.Ihrer Mutter liefen die Tränen über die Wangen.Sie gab Ingrid einen Kuss auf die noch warme Stirn und sprach, "Du bist mein Dezemberkind."



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„Bei Tage ist es kinderleicht, die Dinge nüchtern und unsentimental zu sehen. Nachts ist das eine ganz andere Geschichte.“
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Nordlicht
Geschlecht:weiblichWaldschrätin


Beiträge: 4192



BeitragVerfasst am: 22.02.2010 04:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ColdWritten,

ich hab den Text nicht ganz lesen mögen. Vielleicht überarbeitest Du ihn noch mal und nimmst dabei einiges an Fehlern raus - nach einem Satzzeichen kommt immer ein Leerzeichen und "Sie" und "Ihre" wird nur in der persönlichen Anrede groß geschrieben. Das ist das eine.

Was den Inhalt und Schreibstil angeht - hat mich auch nicht so vom Hocker gehauen, es liest sich wie ein lieblos, mal eben in die Tasten gerotzter Aufsatz. Es kommt keine Atmosphäre rüber, die mich als Leserin irgendwie in den Text zieht. Vielleicht könntest Du mehr Sinneseindrücke einbauen, mehr show, don't tell, irgendwas, das einem die Charaktere näher bringt und sie interessant macht.

Alles in allem macht es mir den Eindruck, als hättest Du selber nicht viel Lust gehabt, an der Geschichte zu arbeiten.


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flying_bird24
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 24
Beiträge: 20



BeitragVerfasst am: 22.02.2010 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hey ColdWritten!
Also ich finde im Gegensatz zu Nordlicht den Text gar nicht so schlecht!
In manchen Punkten hat sie aber schon Recht.
Du beschreibst du Situation sehr sachlich und ohne groß die Gefühle rüberzubringen. Dennoch beschreibst du sehr detailreich.
Bei...

Zitat:
Doch dann wurde den Beiden die schlimme Nachricht überbracht."Ihre Tochter hat Leukämie." ,hatte der Arzt gesagt.Ingrid´s Mutter brach sofort in Tränen aus,doch sie selbst verstand es nicht und lächelte.


... muss mehr Gefühl rein! Das ist so trocken...
Und diese Naivität des Kindes müsstest du auch verdeutlichen.
Das Ende dagegen hast du wieder sehr gut hinbekommen.
In dem Stil hättest du den ganzen Text schreiben sollen.
Also zusammenfassend kann ich nur sagen, dass er eigentlich nicht schlecht ist, aber ausbaufähig :)
Auf jeden Fall: Gutes Thema!

Liebe Grüße :)
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