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Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 42
Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 26.07.2009 15:03    Titel: Kleine Tragödie eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie es kommt, dass man den Burschen nicht mehr gesehen, den Köhler verjagt und die Buhlerin in den Selbstmord getrieben Oder: Am 16. Jänner

Zueignung

Tretet nah heran
Ihr dunklen Scharen
Was heute ich begann
Erzählt man sich seit Jahren

Vorspiel zwischen den Stühlen

"Soll ein echtes Drama sein. Von der Buhlerin, die so unschicklich gewesen, dass sie dem Teufel ihr Schicksal buchstäblich in die Wiege gelegt hat."
"Ja, so sagt man es. Die Kritik jedoch wird nur grauslich ausfallen, so dass Verfasser und Direktor wohl lieber beide gern in Keilhus begraben liegen würden!"
"Jawohl, werter Kollege, da sprecht ihr wahre Worte!"

Prolog oben auf dem Berg

"Die Buhlerin will ich mir holen, doch noch ist sie es nicht! Sie wird es werden, meine Brüder!"
"Wohl an, dann verschwende nicht die Zeit zwischen dem Sachsenland und Böhmen, sondern steig hinab ins Tal der Menschen und geh frisch ans Werk."

Erster Akt

Wolfsnacht

Der Mond ist schon durch mein Fenster geklettert, und die Sterne leuchten mir den Weg in den Traum. Schon weicht der angenehme Abendwind dem Heulen der Wölfe. In diesen Tagen schleichen sie oft in das Dorf; sie rauben und töten aber nicht; sie verstecken sich. Ihr Heulen gilt nicht mehr dem Mond, der nun hinter dem Mantel der Nacht verborgen ist. Das Licht der Sterne kann die Hülle nicht durchdringen, und ich liege unruhig auf meiner Stätte. Die Wölfe höre ich nicht mehr, und ich träume von der Jungfrau, die mich im Schatten besucht; sie streicht sanft über mein Geschlecht und meine Brust; sie singt mir ein Lied in jugendlichen Klängen. Ich öffne meine Augen, um sie zu sehen. Ich strecke mich, um sie zu halten. Der Nachtmahr packt mich, zerrt mich heran, beraubt meine Lenden. Die Wölfe verlassen das Dorf, und der Mond sinkt am Ende der Nacht in die Finsternis, um den ersten Morgenklagen zu weichen.

Zweiter Akt

Taverne

In einem Tal des Erzgebirges gab es ein kleines Dorf. Von den Wasserfällen, die in den Bachlauf stiegen, ernährte man sich. Die kleinen Felder neben der Mühle gaben das tägliche Brot. Aber in Zeiten des Krieges waren die Frauen oft allein, und nur ein verwundeter Soldat konnte noch für die Nacht in der Taverne bezahlen.
Er war ein schöner Jüngling, stark und tapfer. Doch keines der Mädchen im Dorf konnte ihn gewinnen, vermisste er doch seine Verlobte, die fern von hier auf seine Rückkehr wartete. „Sie spart sich auf für mich“, sagte er, als er mit dem Müller und dem Vogt aus dem Nachbarort ein Schwarzbier trank.
Dass man in der kommenden Nacht Geschrei und Entsetzen aus der Taverne vernahm, erzählte man sich nicht jenseits des Dorfes. Wie er schnell den Ort verließ und seine Liebste in der Heimat aufsuchen wollte, das hörte man jedoch bis in die tieferen Wälder.
Fahl schien der Mond in der Zeit seines Aufbruchs.

Dritter Akt

In der Heimat

In hellen Kleidern liegst du da, junges Kind. Dein blondes Haar trägst du offen und willst mich empfangen. Deine Glieder strecken sich, und dein Herz pocht, wenn ich es berühre. Meine Stimme flüstert: „Ich bin zurück.“ Meine warmen Hände streichen über deine frohlockenden Wangen; dein süßer Mund formt sich zu einem Kuss; ich sinke tief in deine Lenden und spende dir den Samen, den ich in den Bergen gestohlen habe.
Du wirst wehklagen das Verderben deines Leibes, und man wird dich verfolgen bis in alle Ewigkeit.
Ich aber habe alles, was ich will.

Vierter Akt

Das Los

„Vom Köhler kann der Balg nur sein!“ schreit der Büttel, während Pfaff und Vogt ratlos an der Wiege des Kindes stehen. „Recht soll es mir sein, wenn der Holzschwärzer entlarvt wird, mit dem Weib sich der Lust geschenkt zu haben“, murmelt der Vogt. „Schaut nur die dunklen Augen, das pechschwarze Haar, und seht wie es läppisch grinst“, flüstert hiernach der Pfaff, und seine Hände greifen fest die Krippe des Knaben.
„Nehmt es nur fort von mir, ich will es nicht haben“, klagt die Entjungferte, die ebenso sich als Betrogene sieht.
„Nein, Mädchen, dies geschieht nicht von ungefähr, und auch der Zufall ist hier nicht im Spiel. Der Köhler sagt, er nimmt es an, und dich nimmt er dazu“, schallt es aus des Büttels Mundwerk.
Der Pfaff hingegen eilt schleunigst in die Kirch, um gleich sofort ein Schreiben zu erstellen. Tage später, so sagt man es, sei das Kind dem Köhler gegeben worden und das Mädchen ihm versprochen.

Intermezzo

Im Wald

Ein kleiner Pfad. Dunkelste Nacht. Der Soldat. Später ein Waldgeist.

Soldat:
O weh! Was bin ich Tor allein in diese dunkle Nacht geflohen! Der Nachtmahr mich gepackt, sich verlustiert. Ich hab wohl gelauscht des Pfaffen Predigt! Vom Wechselbalgen hat man erzählt, und wie in finsteren Stunden sich geschlechtslose Geister in des Mannes Bett stehlen, um abzulegen ihre schwarze Brut! Herrgott, lass mich eilen wie der Wind, denn ich sehe die Liebste in Gefahr!
Waldgeist:
Zu spät bist du, närrischer Esel. Es hat ein anderer sein Hüfthorn in die holde Weiblichkeit gebettet. Ein Kind ist schon entstanden. Kehre um, stürze dich ins Tal hinab und lass dich verscharren da, wo man schon andere Nichtsnutze begraben hat.
Soldat:
Was? Wer? Was sprichst du? Gottvater, schau, ich verlier schon alles an Verstand. Sollt dieser Krieg noch hundert Jahre währen, ich wär immer noch dabei –denn nur Verrückte lässt man vorne sterben. Nein, ich sehe keinen Geist, ich höre nur der Bäume Rauschen –und doch, ist es nicht ein Lachen, das mir gilt?
Ein Krächzen aus den umstehenden Sträuchern.
Waldgeist:
Schau, er folgt dir nach. Was schläfst du auch in wiegend seichten Träumen, wenn Wölfe schon dem Mond entfliehen? Ab.
Soldat:
Mein Fehltritt mit dem dunklen Mahr wird ewig mich verfolgen.

Er stürzt sich ins tiefe Tal, dort wo das Örtchen Keilhus gelegen.

Fünfter Akt

Grabstätte

Meinen Leib haben sie tief in die Erde gelegt. So gut es eben ging, hat man meine Knochen gerichtet. Jetzt atme ich, doch nichts als bleicher Dunst kehrt ein in meine leeren Lungen. Einmal dem Alb gefolgt, man kann es nimmer mehr richten. Doch du kommst zu mir und scheust dich nicht, deine vom letzten Schliff benetzten Arme um meinen Körper zu legen. „Dem Buhlteufel hab ich mich hingegeben, und ich habe dennoch seinem Herrn niemals gedient“, klagst du.

Epilog

Bericht an den Landgrafen

"Am 16. Jänner hat man unter dem Fichtelberg ein Weibsbild begraben, das sich mit dem Teufel eingelassen. Ein Kind hat es ausgebrütet.
Zwar hat man im Dorf Fichtelstieg den Knaben erst dem Köhler zugesprochen, aber als seine Hütte in Schutt und Asche lag, sein Kuckuckskind mit lachenden schwarzen Augen den Namen des höchsten Dämons in die Höhen der Berge rief, hat man den Unglücksraben verjagt. Bereits versprochen soll die Buhlerin gewesen sein, aber wie auch die Brut ist wohl der Zukünftige entschwunden.
Auf dem Schlachtfeld wird er wohl gefallen sein."



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Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 26.07.2009 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tom!

Schon nach kurzem Lesen habe ich ganz viele Stellen gefunden, die mir einfach nur gefallen. Das ist schon eine ganze Menge, aber ich habe das Gefühl, daß da noch viel mehr werden kann.
Mindestens 50 Seiten.
Das ganze muß so lang werden, daß ich mindestens eine Woche daran lesen kann, oder daß man einen Film von wenigstens 1 1/2 Stunden Länge - selbstverständlich unter der Regie von Terry Gilliam - daraus machen kann.

Also, los!

Der Schluß ist klasse.
Du bringst auch mit der Sprache schon eine tolle Stimmung rüber.

Liebe Grüße,
Ilka
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Alogius
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Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 27.07.2009 10:31    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi,

ich danke recht herzlich; dachte schon, dieser kleine Text findet hier keinen Abnehmer. wink

Ernsthaft:
Ich habe dadurch eine Idee bekommen... eine fiktive Chronik der fiktiven Orte Fichtelstieg und Keilhus. wink
Mal schauen...

Übrigens habe ich beim Schreiben auch an Terry Gilliam gedacht; schade ist, dass er bei Brothers Grimm nicht die für ihn zwingend notwendigen Freiheiten hatte.

Gruß,
Tom


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Soraya
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BeitragVerfasst am: 27.07.2009 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Tom,

wieder mal ein Thema für mich - an dieser Incubus-Succubus-Sache habe ich einfach einen Narren gefressen - frag mich nicht, wieso ich das so faszinierend finde.

Die Umsetzung ist wieder mal toll, vor allem beeindruckt mich hier der scheinbar mühelose Wechsel zwischen den Schreibstilen - sowas finde ich für mich selbst, auch in bedeutend einfacherer Form, nämlich unglaublich schwierig.

Obwohl der Schluss ja vorhersehbar ist, haut er nochmal ordentlich rein - tragisch, aber unvermeidlich eben.

Einziger Stolperpunkt für mich: "Sachensland". Gibt's das wirklich? Oder meintest du "Sachsenland"? Das würde ich nämlich kennen. (Wenn's das Sachensland" wirklich gibt, dann lass' mich bitte nicht dumm sterben...  rotwerd )

Wie Brynhilda finde ich auch, dass man da wunderbar noch mehr drausmachen könnte - nicht stilistisch, sondern bzgl. Umfang. Würde mich in jedem Fall interessieren!

Liebe Grüße

Soraya


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Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen, die Träume, die wir spinnen und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden. -Heinz Rühmann als Dr. Johannes Pfeiffer, Die Feuerzangenbowle-
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Alogius
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Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 27.07.2009 18:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Huch, nee, Sachsenland. Hat sich ein S in den Text gebuhlt, werds ändern (wobei das nur ein Mod könnte^^).

Nunja, auch Dir danke ich. Der Wechsel zwischen den Stilen ist einfach entstanden, im Sinne von "Oh, das klappt. So mach ich mal weiter."

Ja, ich werde die Örtchen nochmals besuchen -scheinbar treiben sich dort viele seltsame Gestalten herum..

Lg
Tom


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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 27.07.2009 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu Tom!

Ein Mod war mal so frei....  Cool

Liebe Grüße,
I.
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Jocelyn
Bernsteinzimmer

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Wohnort: Königstein im Taunus
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BeitragVerfasst am: 27.07.2009 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tom,

die Bilder, die du erzeugst, die sind schön und harmonisch.
Deine Sprache fließt.
Toll!

Wunderbar zu lesen,
Danke,
Caecilia


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If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

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Alogius
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Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 27.07.2009 21:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Auch Dir ein herzliches Danke.

Freut mich ehrlich, wenn es mir gelungen ist. Die Idee war sehr spontan, und es ist in einem Rutsch entstanden.

@Brynhilda: Danke für das Sentfernen. wink

Tom


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