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Sollen Leser "eure" Charaktere und Welten sehen?

 

 
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cYz
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 36
Beiträge: 7
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 01.06.2009 14:03    Titel: Sollen Leser "eure" Charaktere und Welten sehen? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die obige Frage sagt eigentlich schon alles. Im Gegensatz zum Film, gibt das Buch dem Leser die Möglichkeit seine Welt selbst zu gestalten. Doch wenn man selbst hinter der Feder sitzt:

gibt man dann dem Leser die Freiheiten die er normalerweise hat?
Oder versucht ihr ihm die Charaktere, so wie ihr sie seht, "aufzuzwingen"? Beispielswiese durch sehr detaillierte Beschreibungen.

Ich persönlich möchte dem Leser auf der einen Seite genau das zeigen was ich sehe aber auf der anderen Seite möchte ich ihn nicht zu sehr einschränken und ihm auch Spielraum für seine Gedanken geben. Die Balance zu finden ist allerdings nicht immer so einfach.

Wie macht ihr das?
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wallenstein
Eselsohr

Alter: 59
Beiträge: 363
Wohnort: Duisburg


BeitragVerfasst am: 01.06.2009 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Gute Frage!
ich glaube, ich gehöre zu denen, die jedes geschriebene Wort scheuen und ganz auf die Beschreibung des Protagonisten verzichten. Das Verb besagt, was der/die Protagonistin tut und dann setzt er/sie sich vor den Leseraugen automatisch in Bewegung.

Die einen freut das Karge, die anderen brauchen mehr Bilder. Das ist eben so, wie mit anderen Dingen auch: die einen hören Schulzen, die anderen lieben Hard Rock, die einen lieben Verzierungen am Bilderrahmen, die anderen lenkt es vom Inhalt des Bildes ab.

Stimmig sollte es sein. Wenn du einen eher kargen Stil hast, klingen Rosetten und Blümchen künstlich aufgepflanzt, wenn du einen blumigen Stil hast, kann schon das Löschen weniger Adjektive die Geschichte zum Ausbluten bringen.

Wie immer gibt es kein Patentrezept, aber wie immer regen solche Fragen an, darüber einmal nachzudenken.

Herzlichen Dank und Grüße,
von wallenstein
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Brynhilda
Felix Aestheticus

Alter: 42
Beiträge: 9684
Wohnort: Oderint, dum probent.


Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 01.06.2009 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich liebe es, Beschreibungen zu schreiben.
Sehr oft gehe ich dabei zu weit. Ich übertreibe es mit den Beschreibungen.
Und ich weiß genau, was ich falsch mache.

Mein Hauptfehler ist es, die Figuren ihre Welt mit meinen Augen sehen zu lassen, also mit den Augen einer Person, der ihre Welt zwar vertraut ist, die aber von allem unheiumlich fasziniert ist. Für sie ist alles neu und besonders.
Für die Figuren ist es das nicht. Deshalb werden sie viele Dinge einfach nicht beachten.

Ich versuche deshalb, nicht den Figuren meine Sicht ihrer Welt aufzuzwingen, sondern mich stattdessen von ihrer Sicht der Welt leiten zu lassen.

Verstehst du, was ich meine?  Embarassed
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caesar_andy
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 40
Beiträge: 1128



BeitragVerfasst am: 02.06.2009 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde deine Frage mit "Relevanz" beantworten.

Auf der einen Seite hast du natürlich ein Bild im Kopf, das maßgeblich zur Atmosphäre beiträgt. Auf der anderen Seite wirst du aber merken, egal wie detailliert du etwas beschreibst, das Bild das der Leser im Kopf hat, wird IMMER anders sein, als deines. Deshalb bringt es absolut gar nichts, dich in unwesentlichen Details zu verrennen.

Wichtig für dich ist, zu begreifen, welche Details relevant sind, und welche nicht. Wenn du zum Beispiel beim Schreiben das Bild von einem großen, Viktorianischen Palast vor Augen hast, dann ist es wichtig, dass du dem Leser genau DAS zeigst.
Überflüssig hingegen wäre es aber beispielsweise, zu beschreiben wie viele Fenster die einzelnen Seitenwände des Gebäudes haben, ob die Schornsteine des Gebäudes in zweier oder Vierergruppen angeordnet sind, oder wie viele verschiedene Blumen-. und Baumarten im Garten stehen…weil es den Leser fast immer nicht interessiert. Bei solchen Dingen ist es dann immer besser, die "Ausarbeitung" dem Kopfkino zu überlassen.
Es sei denn, du möchtest damit etwas speziell hervorheben. Zum Beispiel die einzelne, 1000 Jahre alte Eiche die im Vorpark steht, die kannst du natürlich erwähnen, vor allem, wenn diese für die Handlung relevant ist.
Genau so gut das Storchennest auf dem Schornstein, oder das zerbrochene Fenster im ersten Stock. Das sind Details, die du erwähnen kannst, weil sie "besonders" sind … Hier musst du wieder entscheiden, was ist wichtig für die Atmosphäre (oder gar für die Handlung), und was nicht?

Es ist wichtig, dass du immer im Kopf behältst, was sich ein Leser vorstellen kann, und was er sich nicht vorstellen kann. Dass eine viktorianische Villa Fenster hat, dass kann er sich denken. Das eines davon zerbrochen ist, aber nicht, das musst du ihm "zeigen".
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Fahrender Gaukler
Geschlecht:männlichGrundgütiger

Alter: 39
Beiträge: 4134
Wohnort: Irgendwo in meinem Geiste
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BeitragVerfasst am: 02.06.2009 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag detaillierte Beschreibungen als Leser, also (be)schreibe ich auch recht detailliert. Aufzwingen funktioniert aber - wie caesar_andy bereits sagte - nicht, oder höchstens nur bei sehr phantasielosen/-faulen Lesern. Vor allem aber die unwesentlichen Details wird sich der Leser nach eigenen Vorstellungen gestalten.

Vorausgesetzt, es ist für die Geschichte nicht weiter von Belang, kann man als Schreiber noch so sehr darauf beharren, dass die Protagonistin flach wie ein Bügelbrett ist - der Leser wird sich da schon sein eigenes Bild von machen. Ein Bild, das seinen Vorstellungen entspricht. Was mich aber nicht davon abhält, so zu schreiben, wie ich es selbst gerne lesen würde; und das ist eher "blumig". smile


Gruß,

~~Der Gaukler


_________________
Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

(Mark Twain)
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Baltimore
Geschlecht:weiblichErklärbär

Alter: 29
Beiträge: 3



BeitragVerfasst am: 02.06.2009 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich habe ein Mittelding gefunden Wink
Ich meine... in der Vorstellung anderer sehen meine Charaktere sowieso nicht ganz so aus, wie ich sie im Kopf habe. Meist jedoch finde ich später einen Schauspieler, an dem ich mich orientiere. Jedenfalls bei manchen Charakteren Wink Das klappt aber auch nicht bei jedem.
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Eyeronique
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 35
Beiträge: 31



BeitragVerfasst am: 02.06.2009 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube den Leser stört es ncht wirklich, wenn er eine Figur weniger detailliert beschrieben bekommt. Bestes Beispiel sind die Harry Potter Romane, die ja auch verfilmt wurden. Es heißt auch, dass die Autorin großes Mitspracherecht beim Schauspielercasting hatte. Also suchte sie natürlich Personen, die IHRER Vorstellung der Charaktere am nähesten kamen. Als ich dann den ersten Potterfilm sah bzw. die alte McGonagall, dachte ich nur:  Shocked
Genau so hatte ich sie immer vor Augen, durch die Art und Weise wie sie im Buch spricht und handelt. Demnach hatte ich mir auch ein Bild gemacht, wie sie aussieht.
Wir sehen also: Man muss dem Leser nicht immer eine ellenlange Beschreibung liefern, welche Spange gerade getragen wird, oder ob die Augenfarbe schwarztürkisgelbpunktiert schimmert etc
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Matt Gambler
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 34
Beiträge: 823



BeitragVerfasst am: 02.06.2009 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Lass dir einfach mal von einer Vertrauensperson "reinlesen" und unterhalte dich dann mit ihr drüber! Mir hat das immer geholfen, vor allem um Dinge herauszufiltern die du gar nicht so zeigen wolltest, die aber im Kopfkino einfach ausreißen und eigene Sachen anstellen.

Ich hatte eine Nebenfigur, namentlich "Django".
Für mich war klar, aha so ist er, so beschreib ich ihn, etc. Als dann aber eine meiner Reinleserinnen meinte, dass der Name total unpassend sei, hab ich verwirrt nachgefragt. Und für sie war beim Lesen klar, dass dieses "Django" als "Dschango" ausgesprochen wird, was sie wiederum mit irgendeiner Figur aus einem Western in Verbindung gebracht hat, den ich nicht mal kenne und daraufhin für meine weiteren Beschreibungen nur schwer empfänglich war, wiel sie immer diese westernhafte "Dschango"-Figur im Hinterkopf hatte.

Nur als Beispiel um zu zeigen, dass das Kopfkino manchmal ohnehin macht was es will.

lg

Matt


_________________
Ich will der Wind sein. Irgendwann.
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Gast







BeitragVerfasst am: 04.06.2009 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die obige Frage sagt eigentlich schon alles. Im Gegensatz zum Film, gibt das Buch dem Leser die Möglichkeit seine Welt selbst zu gestalten. Doch wenn man selbst hinter der Feder sitzt:

gibt man dann dem Leser die Freiheiten die er normalerweise hat?
Oder versucht ihr ihm die Charaktere, so wie ihr sie seht, "aufzuzwingen"? Beispielswiese durch sehr detaillierte Beschreibungen.


Hallo cYZ,

du hast keine Wahl, als den Leser seine Freiheiten zu lassen. Jedes Kopfkino arbeitet mit eigenem Archiv. Das Unterbewusstsein sucht während des Lesens nach Gleichnissen. Führst du einen Charakter ein, sucht der Leser nach jemanden aus seinem Umfeld, der dem nahe kommt und verschmilzt seine Erinnerungen mit den Informationen, die er vom Autor bekommt. Und so sieht dein Protagonist von Leser zu Leser anders aus. Dem Leser ein Bild „aufzwingen“ hat noch nie funktioniert. Übermäßige Beschreibung wird den Autoren als Unsicherheit ausgelegt. Ein solches MS hat i.d.R. von vorn herein keine Chance.

Diese Frage hängt eng mit der zur Zielgruppe zusammen. Du solltest dich immer wieder fragen: „für wen schreibe ich?“ Ist die Zielgruppe so tumb, dass sie umfassende Beschreibungen benötigt? Natürlich kommt es auch immer auf das Geschick des Autors an, die Beschreibungen möglichst unauffällig einzufädeln. Obwohl jeder diese „Bauernregel“ kennt wird es oft vermasselt und man stelzt regelrecht durch die Texte.

Da kommen dann Sätze wie: „er küsste ihre schmalen Lippen“.

Ein gruseliger Satz, der sich selbst neutralisiert. „Kuss“ und „Lippen“ bewegen die Empfindung in eine bestimmte Richtung, Das Attribut - „schmal“ arbeitet dem entgegen. Somit eignet sich diese Konstellation eher, wenn es darum ginge dass Gefühl aus einer Kuss-Szene zu nehmen.

Nicht weniger unbeholfen klingen Sätze wie: „der Wind verwirbelte ihr braunes Haar“.

Das ist Stelzen in Reinkultur. Das „braune“ wurde halt einfach mal mit eingeschoben, obwohl es in einer anderen Szene zur Vorlage für ein gefühlsbetontes Gleichnis liefern könnte.

Zitat:
Ich persönlich möchte dem Leser auf der einen Seite genau das zeigen was ich sehe aber auf der anderen Seite möchte ich ihn nicht zu sehr einschränken und ihm auch Spielraum für seine Gedanken geben. Die Balance zu finden ist allerdings nicht immer so einfach.
Wie macht ihr das?


Ich kann dir nur raten dich von diesen Bedürfnis zu lösen. Den Schlüssel für das rechte Maß an Beschreibungen findest du in der Zielgruppe, für die du die Geschichte schreibst. Wie intelligent sind sie? Wie viel Beschreibungen benötigt dieser Menschenschlag und nicht zuletzt: „was macht eine Empfindung aus? Welche Sinne verhelfen mir zur größtmöglichen Wirkung?

Beispiel: ein Mann durchquert tagtäglich zur gleichen Zeit dieselbe Straße eines kleinen Dorfes. Er kennt zwar die Menschen nicht persönlich, ist aber mit dem Weg wohlvertraut. Wie bringt man es möglichs wirkungsvoll rüber, dass der Ort eines Tages völlig menschenleer ist?

Stutz er sofort, als er um die Ecke biegt und niemanden sieht? Dann folgen in der Regel ellenlange Beschreibungen zu dem was man NICHT sieht.

Oder marschiert er mitten rein und wird der Einsamkeit erst gewahr, als er den gewohnten Duft der Backstube vermisst?

Vielleicht wecken die fehlenden Klänge des Schmieds seine Sinne? Mag sein, dass er auch über den Hall seiner Schritte aufmerksam wird, den er sonst nie hörte.

Warum nicht eine Kombination aus allen? Der Duft der Bachstube lässt ihn „aufwachen“. er schaut sich um, hört den Schmied nicht, zu seinen Füssen liegen ein paar Brötchen usw.

Werden die wichtigsten Sinne nach und nach in sinniger Folge eingeführt, ist es möglich ein sehr intensives Bild zu zeichnen, ohne den Eindruck zu erwecken ellenlang beschrieben zu haben. Es macht also Sinn flexibel zu sein. Als Autor zu wichtigen Szenen hin und wieder inne zu halten und sich über die gewünschte Wirkung Gedanken zu machen. Sich zu fragen, „was würde ich wann empfinden?“ Denn niemand anders als der Autor ist das erste Maß aller Dinge. Das klingt leichter als es ist und klappt selten beim ersten Gang. Aber während der Überarbeitung sind solche Überlegungen und Überarbeitungen alle Mal möglich.

Grüße

Bobbi
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Shadow
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen


Beiträge: 35



BeitragVerfasst am: 14.06.2009 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich finde, die Mischung machts und vor allem, wie du es machst.
Man sollte dem Leser nicht jedes einzelne Muttermal mitteilen, wenn es nicht nötig ist. Auch die Art, wie du eine Beschreibung rüberbringst ist entscheidend. Man sollte so direkte Aussagen, wie 'sie war 1,90 Meter groß und hatte eine schlanke Figur' möglichst vermeiden. Besser wäre sowas wie: 'Manchmal war sie neidisch auf ihre zierliche Figur, aber sie musste zumindest nicht jedes Mal den Kopf einziehen, wenn sie durch eine Tür ging.'
So setzt du dem Leser keine lieblosen Fakten vor und er nimmt dennoch 'im Vorbeilesen' die Info mit, dass es sich um eine große, schlanke Person handelt.

Bei der Umgebung ist es ähnlich. Es gibt schöne Gelegenheiten, einige Infos hierüber einfließen zu lassen, ohne dass es sich aufgezwungen angehört und immer noch Spielraum für eigene Vorstellungen läßt.
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Schatten
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 42
Beiträge: 494
Wohnort: Dort wo der Vogel Phoenix sich zum sterben niederlegt


Lebenslinien - Ein Kurzgeschichtenband
BeitragVerfasst am: 19.06.2009 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo cYz !

Ich persöhnlich denke nicht viel anders als die anderen über detailierte
Beschreibungen diverser Protagonisten und/oder Storyabläufe.
Auch ich bin immer gern etwas detailierter als es nötig währe - vor allem
wenn man sich in eine ganz bestimmte Person hineinversetzen muss,
oder wenn das Aussehen an sich von recht großer Bedeutung ist. Wobei
es natürlich wichtig ist, nicht zu sehr in's Detail zu gehen sondern sich
gerade bei einer Personenbeschreibung auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Ein Beispiel:
In meinem Undergroundroman "Titel vergessen" - wie peinlich  Embarassed
geht es um einen jungen Sexdroiden, dessen Aussehen für seine
"Kunden" sehr wichtig ist. Also habe ich gerade die Gesichtspartie
angeht, geschrieben: Das Gesicht ist kindlich naive und die Gesichtszüge
auf Symethrische Gleichheit und Sexuelle Anziehungskraft geeigt.
Sowas, oder zumindest etwas in dieser Art lässt jeden Leser individuell
und Subjektiv seine eigene Vorstellung empfinden, wie der perfekte
Sexualpartner aussieht.

Lange Rede kurzer Sinn: Jeder sollte sich ganz explizit mit der
Thematik des richtigen Blickwinkels und Aussagekraft befassen,
die nötig ist, dass etwas hervorgehoben wird und damit besser zur
Geltung kommt.

Zur Not kannst du erst schreiben und später überlegen ob
daran noch Veränderungsbedarf besteht.

Wie aber schon jemand vor mir geschrieben hat, ist es auch von
Vorteil (viele Filmstunden vorausgesetzt  Wink ), sich die
eigene Geschichte im Kopf als Film vorstellen zu können.
Sowas kan nman üben, indem man seine Lieblingsserie oder
Film nimmt und sich darin einen eigenen Charakter hinein denkt,
der denkt und handelt und sich nahtlos in die vorhandene Geschichte
einfügt.
So lernt man dann auch gleichzeitig, eigene Storys zu schreiben,
noch während "der Film" im Kopf abläuft !  Very Happy

Gruß,

Schatten


_________________
Wir haben genau eine Gehirnzelle die wir uns alle teilen.
Keine Ahnung wer sie Heute hat.
Zitat: Evil Jarred / Bloodhoundgang
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