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Sprich nicht vom Meer (was für Eddie :D)


 

 
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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 30.05.2009 18:11    Titel: Sprich nicht vom Meer (was für Eddie :D) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ein Stück Betonrohr, halb im Sand begraben,
als hätt’ ein alter Wal die See nicht mehr erreicht,
lädt Einsame zum Ritt. Von seinem Rücken
nicht näher, enger bloß der Horizont sich spannt.

Ertrunk’ne Hände stützen diesen Himmel,
wenn Kühle landeinwärts so tief … doch wo ist Land?
Durch Dünen wühlt sich etwas – suchend, krallend,
im Trock’nen keine Beute findend außer uns.  

Die Muscheln gleichen eines Knausers Spenden,
von Ungelesenheit zerfurchter Flaschenpost.
Sie wahren Schweigen über jedes Treffen,
wie über jeden Gang der Algenteppich stummt.

Der Leuchttürme Heer, errichtet vom Nebel,
sie weisen im Verschwimmen jedem ihren Weg,
wem Riffe stets verwandter sind als Heimat.
In einer Bitte seufzt ihr Licht: Sprich nicht vom Meer.



_________________
"...und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehen"
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"Schreib nie mehr sowas. Ich bitte dich darum." © Eddie
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Tiefgang
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Und ständig fließt Musik aus meiner Stromgitarre
BeitragVerfasst am: 30.05.2009 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Reggy,

gefällt mir. Ich mag die Beschreibung der Meeresumgebung, des Strandes, das im Sand steckende Betonrohr, die damit verbundene Metapher des alten Wales, ...

Einzig leuchtet mir nicht ein, warum der Horizont enger wird. Ebenso wie sich mir die letzte Zeile nicht ganz erschließt. Hilfst mir auf die Sprünge?

Lieben Gruß,

Gerold


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Jocelyn
Bernsteinzimmer

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BeitragVerfasst am: 30.05.2009 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich heiß zwar weder Krümel (noch Eddie). Aber ich spring mal ein, versuchsweise, weil es mir Spaß macht:

Also, Gerold:

Der Horizont wird enger, weil's eben nur ein halb begrabenes Betonrohr ist, kein Teil der See, wie es der Wal vielleicht wäre.....

Und eben weil die See die See ist, und der Wal der Wal, und wir nicht mit dem Licht im Nebel viel anfangen können, wenn wir bleiben, wo wir sind, deshalb sollen wir nicht vom Meer sprechen.

Denn wir können es nicht beschreiben, erfassen.

(Vielleicht gibt's sowas in der Musik. Meinetwegen der Anfang vom Sibelius Violinkonzert, das ist endlose Weite, die man, wenn man will, mit dem Meer vergleichen könnte, wenn man es so hören will. Was Besseres fällt mir gerade als Beispiel nicht ein....)

Caecilia


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If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
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EdgarAllanPoe
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Die Tauben
BeitragVerfasst am: 31.05.2009 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Darf ich interpretieren?  love
Also, los geht's:

Zitat:
Ein Stück Betonrohr, halb im Sand begraben,
als hätt’ ein alter Wal die See nicht mehr erreicht,


Beton ist ein robustes Material, allerdings ist auch er der Witterung explizit ausgesetzt, wenn er nicht mehr unter der Erde, sondern darüber liegt. Du sprichst hier von einem "Stück", das deutet auf mich darauf hin, dass das Betonrohr irgendwo abgebrochen ist. Deshalb kann der "Wal" die "See" auch nicht erreichen.
Auch ein Wal ist ein mächtiges Wesen, das einem Ehrfurcht einflößt - aber er passt trotzdem schlecht durch ein Betonrohr. Die Deutung dieses Bildes lässt (für mich) nur einen Schluss zu: Das Rohr ist halb begraben, also ist die Arbeit der Bauarbeiter unvollendet. Es steht für einen zwar greifbaren, aber nicht zu Ende gebrachten Gedanken. Der Vergleich mit dem Wal weist dann nochmals darauf hin, dass dieser Gedanke nicht zu Ende gedacht wurde.

Zitat:
lädt Einsame zum Ritt. Von seinem Rücken
nicht näher, enger bloß der Horizont sich spannt.


Die Einsamen stehen für diejenigen, die sich an diesem unvollendeten Gedanken versuchen. Sie grasen ihn ab, versuchen, eine Lösung für ihr Problem zu finden. Da du als Thema des Gedichts "Trauer" angegeben hast, denke ich, dass hier das Problem selbst zu finden ist: Die Trauer zwingt ihnen dringende Fragen auf, etwa wie "Warum hat der Tod dich getroffen?" etc. Jedoch haben sich schon viele Menschen wegen der schwer zu findenden Antwort auf diese Frage die Zähne ausgebissen, worauf das Herausragen des Betonrohrs aus dem Sand hinweist. Die Menschen gelangen jedoch nicht an die Lösung, sie entfernen sich umso weiter von ihr ("... nicht näher, enger bloß der Horizont sich spannt").

Zitat:
Ertrunk’ne Hände stützen diesen Himmel,
wenn Kühle landeinwärts so tief … doch wo ist Land?


Überall sucht man nach einer Lösung, nicht nur am Boden, sondern im Himmel - da drängt sich mir der Vergleich mit der Religion förmlich auf. Man fragt ihn, warum ausgerechnet dieser Mensch gestorben ist, aber man bekommt keine Antwort. Man sieht keine Zukunft mehr, kein "Land", alles ist kalt.

Zitat:
Durch Dünen wühlt sich etwas – suchend, krallend,
im Trock’nen keine Beute findend außer uns.


Das Lyrische Wir (oder sollte ich besser "das Lyrische Uns (LU)" sagen? Laughing ) sucht weiter nach einer Antwort auf seine Frage. Dieses Etwas, das sich durch die "Dünen wühlt", steht dann für den Tod, die Trauer. Dieser findet jedoch keine Beute außer diesen Leuten. Da steckt eine große Portion Selbstmitleid drin in dieser Aussage.

Zitat:
Die Muscheln gleichen eines Knausers Spenden,
von Ungelesenheit zerfurchter Flaschenpost.


Am Strand suchen die Menschen nach etwas anderem außer Sand und finden Muscheln. Diese sind jedoch nicht genug, um ihre Trauer zu besänftigen. Die Muscheln können für das Trösten der Mitmenschen des LW stehen, da sie aber so klein sind, reichen sie nicht aus. Das erinnert mich daran, dass man in Muscheln angeblich das Meer rauschen hören kann, obwohl es nur das Blut in den Ohren ist. Das Meer - ein Symbol fürs Leben, die Muscheln, die daraus kommen, sollen dem LW Trost liefern, aber das tun sie nicht, genauso wenig wie die "Flaschenpost".

Zitat:
Sie wahren Schweigen über jedes Treffen,
wie über jeden Gang der Algenteppich stummt.


Die Menschen, die das LW getröstet haben - also die symbolisch verwendeten Muscheln - "wahren Schweigen über jedes Treffen". Das Trösten ist zwar etwas Bekanntes, man spricht jedoch nicht gerne darüber. Es wird gerne geheimgehalten. Den zweiten Vers verstehe ich nicht so ganz.

Zitat:
Der Leuchttürme Heer, errichtet vom Nebel,
sie weisen im Verschwimmen jedem ihren Weg,
wem Riffe stets verwandter sind als Heimat.


Die "Leuchttürme", eigentlich ein recht banales Bild, das für das Wegweisen im Allgemeinen steht. "Sie weisen im Verschwimmen jedem ihren Weg", besser wäre es so: "Sie weisen im Verschwimmen jedem
seinen Weg". Aber nichtsdestotrotz: In Zeiten des Nebels, der Aufruhr und der Orientierungslosigkeit weisen diese metaphorischen "Leuchttürme" einem den Weg aus der Trauer. Jederzeit kann man sich da durch Erinnerungen wieder hineinflüchten, die Trauer stellt "Riffe" dar, die einen mit einer Art Sirenenruf locken. Jedoch wird man durch das aufmerksame Teilnehmen seiner Mitmenschen an seiner Trauer davon abgebracht, diesen Riffen zu "glauben". Man rutscht also nicht mehr in die Trübsal ab, die der Verlust eines geliebten Menschen hervorgerufen hat.

Zitat:
In einer Bitte seufzt ihr Licht: Sprich nicht vom Meer.


Das liebe Licht scheint mir ein bisschen genervt von den ständigen Navigationen zu sein Laughing
Das LW soll also nicht vom "Meer" sprechen, dem Meer, das das Leben und damit auch die unausweichliche Konsequenz des Sterbens verdeutlicht. Die Trauer wird also wieder unter den Tisch gekehrt, im Sand vergraben.

Uff, was für eine Arbeit.  Shocked
Nicht nur dein Gedicht hat mir gefallen, sondern auch die Interpretation. Eine winzige Verbesserungsanmerkung hatte ich ja, aber die ist wie gesagt nur winzig und nicht redenswert.
Wenn du mich schon im Betreff erwähnst, dann muss ich ja auch darauf eingehen.

Liebe Grüße,

Eddie


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(...) Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Paul Celan

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Nihil
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Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 31.05.2009 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Das gefällt mir so gut, dass ich nahezu erschrocken bin!
(Auch wenn die Aussage möglicherweise etwas fies klingt.)

Die erste Strophe ist brilliant und dieses Walbild ist eine echte Pfunds-
metapher. Und dann gehts weiter mit dem Algenteppich und das Metrum stimmt,
das ist ein Grund, meine Jubiliertrompeten zu spielen. Lediglich die dritte
Strophe mutet mir ein wenig seltsam an, mit diesen Halbsätzen der Kühle
und dieser Beschreibung, dass "uns" plötzlich ein Raubtier packen will. Das
passt meiner Meinung nach nicht zu dieser nachdenklich-versonnenen Stimmung,
die sonst herauszulesen ist. Und in der vierten Strophe hast du zwar in der
ersten Zeile das Metrum nicht ganz eingehalten (klingt eher wie Daktylen),
aber dafür endet das Gedicht wieder mit dieser wunderbaren Metapher, dass
die Leuchttürme kein Gerede über das Meer wollen. So als ob sie erkannt
haben, dass kein Wort oder Gedicht der Weite und der Pracht des Meeres
gerecht werden könnte, weil nicht einmal sie in ihrer Größe und mit ihrem
Licht das ganze Meer erleuchten können. Das ist schön, oja.

Zitat:

Ein Stück Betonrohr, halb im Sand begraben,
als hätt’ ein alter Wal die See nicht mehr erreicht,
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nicht näher, enger bloß der Horizont sich spannt.

Die Muscheln gleichen eines Knausers Spenden,
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Sie wahren Schweigen über jedes Treffen,
wie über jeden Gang der Algenteppich stummt.

Ein Leuchtturm, einst gebaut vom Nebel,
wird weisen im Verschwimmen jenem seinen Weg,
dem Riffe stets verwandter sind als Heimat.
In einer Bitte seufzt sein Licht: Sprich nicht vom Meer.


Ich möchte mit der Veränderung in der letzten Strophe nur einen Anstoß
geben, weil das Heer streng genommen nicht mit "sie" zu umschreiben ist
und weil du bislang ein so spezifisches Bild gemalt hast, dass da dutzende
Leuchttürme nicht recht passen. (Für mich klang die letzte Strophe ziemlich
allgemein, deswegen habe ich daraus einen Leuchtturm gemacht.)


Aber diese Änderung ist nur eine Kleinigkeit.

Das ist das beste Gedicht, was ich je von dir gelesen habe. :D
(Und der 5er-6er Wechsel im Metrum gelingt immer. Und immer ein Jambus!)

Mit Freuden
- Nihil
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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 31.05.2009 15:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich warte, bis mein Gehirn zu vibrieren aufhört, dann gehe ich auf deinen Kommentar ein, ja?

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Tom Boy
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BeitragVerfasst am: 06.06.2009 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Reggy,

finde ich großartig. Tolles Bild, sprachlich wunderbar eingefangen. Vielleicht liegt meine Begeisterung auch zum Teil daran, dass ich in Irland an einem Strand war, auf den diese Beschreibung (inkl. Betonrohr) perfekt passt.

...aber das ist bestimmt nur ein ganz, ganz kleiner Teil der Begeisterung!

Sehr fein, das.

Liebe Grüße

Judith


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Alogius
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Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 22.06.2009 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Möchte dazu, nur kurz, was schreiben:

Wenn das nicht mal ein wirklich rundum gelungenes Werk ist!

Diese Beschreibung und gerade das Ende treffen. Und zwar nicht nur zu, sondern auch mich -im positivsten Sinne. Zumal auch ich sagen kann, solche Momente und Gegenden zu kennen. Die Bilder, das Gefühl, die Stimmung sagen all das aus und eine Menge mehr.

Danke!

Tom


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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 22.06.2009 17:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Alogius, ich danke dir! Nicht nur für deine freundliche Kritik, die mich selbstverständlich sehr freut, sondern allein für die Tatsache, dass du dieses Gedicht ausgegraben und mich an die ausstehenden Antworten erinnert hast.
Ich habe mir vorgenommen, den vorangehenden Rezensenten zu antworten, und was ist daraus geworden? Wahrscheinlich waren es die positiven Rückmeldungen, die mich ein bisschen irritiert hatten  Laughing
Wie auch immer: Es freut mich sehr, dass dir dieses Gedicht zusagt!

@ Nihil: Ich lese deinen Kommentar immer wieder. Und immer wieder wird mir schwindelig. Muss ich mehr sagen?

@ Eddie: Deine Interpretationen rocken! Weißt du, ich habe die ganze Symbolik, die du aus den Bildern extrahierst, gar nicht so bewusst beim Schreiben eingebaut, deshalb begeistert mich deine stimmige, professionelle Deutung natürlich um so mehr - du ermöglichst mir eine Rückkopplung und ich staune nicht schlecht, wie tiefsinnig mein Gedicht doch ist  Laughing  Danke, danke danke!

@ Judith: Vielen Dank für dein Lob! Schön, wenn das Gedicht dich anspricht. Ich selbst habe mich von der Landschaft eines existierenden Strandes inspirieren lassen und war unsicher, ob es mir je gelingen könnte, diese melancholische Schönheit zu transportieren.


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 22.06.2009 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Krümel!

Begnadetes Sprachgefühl, bezaubernde Bilder. Ein Text wie ... ja, wie eine Muschel, auch wenn's schnulzig klingt. Ans Ohr gehalten, hörst du das Meer rauschen; vorgelesen wiederum schmeckt man es.

Was hier schon interpretiert und rezensiert wurde, kann ich nicht mehr toppen. Daher ziehe ich die Tür langsam wieder hinter mir ins Schloss und belasse es bei den zwei hochgereckten Daumen eines Nordlichts am Elbstrand.

Lieben Gruß,

Martin


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Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)

Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse)
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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 23.06.2009 06:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hehe, typisch Moses, sich dann zu Wort zu melden, wenn schon "alles gesagt" wurde.  Twisted Evil
Nee Scherz - viele Dank auch für dein Lob! smile extra


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