13 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Zum Tod Verflucht


 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Lyrik -> Werkstatt
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
JeromeArn
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 28
Beiträge: 40



BeitragVerfasst am: 15.05.2009 20:18    Titel: Zum Tod Verflucht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi... Naja ich hab des folgende mal geschrieben, würd mich über eure Meinungen freuen  =)


Zum Tot verflucht


Einst Schrie ein Bub in großer Angst
Auf als er die Tat erkannt
Er sah das Blut entlang den Treppen rinnen
Erkennt wie auch Blut kann seine Wege spinnen...

„Zum TOT Verflucht“
Schreit ein Junger Mann
„zum Tot verflucht“
schreit ein Toter Mann
„Zum Tot verflucht“
schreit eine Junge Frau
„Zum Tot verflucht“
Siehst du es auch?

Zu Tode getreten, wie ein niedres Tier
Von Menschen nicht beachtet
So Leben wir!
Zu Tode gefoltert, in dieser modernen Welt
Von Menschen angeleitet.
So leben wir!

Die Bilder vor den Augen
Die Trauer Riesen groß
Der kleine Junge fürchtet nun
Jede Nacht Regelross
Doch alle Menschen tragen
Seine Begebenheit hinfort
Bis der kleine Junge
Flieht von jenem Ort

„Zum Tot Verflucht“
schreibt er aufs Papier
„Zum Tot Verflucht“
Er spielt traurig am Klavier
„Zum Tot Verflucht“
„JAH SO LEBEN WIR“

... Was weis den Er von Moral
... Er war es der es sah...
... er war es der den Toten fand
... im blutigem Meer und Dünem Sand

Was weis denn er von Menschlichkeit
Man lehrte es ihm nie
Er weis auch heute nicht
Das es so etwas gibt

„Zum Tot verflucht“
ist dieser Junge Mann
„Zum Tot verflucht“
Schlussendlich dann – Wann?

Was wissen wir von Wirklichkeit
In unser brutalen Welt.. für uns zählt auch heute nur
Rum.. Macht und Geld...



_________________
Jugend kann schreiben!
Get-It-Write.de.vu - Die Platform für Junge- Autoren, und dies noch werdn wollen...

Ein Projekt der White / Red Rose 2007 Jugendinitiative für neues Denken und die Menschlichkeit und Jerome Arn D'Jeffey

Kunst ist das... Was dein Herz dir sagt und du befolgst Wink
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 15.05.2009 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso Kurzgedicht?

 Wink

Ach ja, ich denke es heißt:

Zum Tod verflucht

LG

Harald
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
deGoya
Sonntagsschreiber


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 16.05.2009 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jerome.

Das Gedicht hat nette Ansätze, aber im Großen und Ganzen finde ich es nicht so gelungen. Speziell wegen den lebensmoralisierenden Aussagen a la "unsere dekadente Gesellschaftsordnung macht uns alle zu gefühllosen Maschinen im System". Im Grunde mag daran etwas Wahres sein, aber dieser Denkansatz wurde schon so oft gebracht, dass man kaum mehr Tiefsinn darin erkennen kann. ( Oder es einfach mehr als zu überspitzt wirkt. )Wenn man solche Themen anspricht, kann man nur damit ernst genommen werden, wenn man es in wirklich 'meisterliche'-Klischeeworte kleidet oder einfach origineller schreibt. Mehr Sprachgefühl von deiner Seite aus dürfte notwendig sein. Damit meine ich: Sprachgefühl ergibt sich aus einem größeren Wortschatz. Bei dir fehlen mir die Besonderheiten, die ein gutes Gedicht auszeichnen. Metaphern, Gefühle die mich ansprechen, die ich nachempfinden kann, Worte die mich diesem Thema näher bringen, aber dieses pathetisch-aufgesetzte trifft nicht mein Herz.

mfg
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jocelyn
Bernsteinzimmer

Alter: 54
Beiträge: 2653
Wohnort: Königstein im Taunus
Das Silberne Fahrrad Ei 1



BeitragVerfasst am: 16.05.2009 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jerome,

ich finde es nicht so schlecht in seiner deutlichen Eindringlichkeit.

Aber: wir sind eher zum Leben verflucht, mit allen Höhen und Tiefen.

Sterben tun wir, das ist sicher, aber so sicher, dass es eine schwerere Aufgabe ist, das Davor zu meistern.

Wie wenig wir doch bei näherem Hinsehen für diese Meisterung wissen und fühlen? Im Anklang dessen, da hat mir dein Gedicht am besten gefallen.

Nur die letzten 2 Verszeilen, die nehmen dem Gedicht die Weite, engen das Bewusstsein ein mit dem Spielen  mit der Opferrolle wirklich ein bisschen zu einseitig, da gebe ich meinem Vorredner Recht.

Kannst du sie umdichten?

Lieben Gruß, Caecilia


_________________
If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 29
Beiträge: 1679



BeitragVerfasst am: 16.05.2009 16:38    Titel: Re: Zum Tot Verflucht Antworten mit Zitat

Ich sehe es ähnlich wie deGoya. Die ständige Wiederholung von "Zum Tot verflucht" wirkt mit der Zeit ermüdend. Das hat mir die Lust am Lesen genommen. Als vorgetragener Songtext würde das wahrscheinlich besser rüberkommen. Trotzdem: Die Energie, die du in dieses Gedicht gesteckt hast, kann man fühlen. Das gefällt mir.

Ich möchte dich noch auf einige Fehler hinweisen. (Wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie nicht teilweise gewollt sind.) Meine Korrekturen:

JeromeArn hat Folgendes geschrieben:
Zum Tod verflucht

Einst schrie ein Bub in großer Angst
Auf als er die Tat erkannt
Er sah das Blut entlang den Treppen rinnen
Erkennt, wie auch Blut kann seine Wege spinnen...

„Zum TOD verflucht“
Schreit ein junger Mann
„zum Tod verflucht“
schreit ein toter Mann
„Zum Tod verflucht“
schreit eine junge Frau
„Zum Tod verflucht“
Siehst du es auch?

Zu Tode getreten, wie ein niedres Tier
Von Menschen nicht beachtet
So Leben wir!
Zu Tode gefoltert, in dieser modernen Welt
Von Menschen angeleitet.
So leben wir!

Die Bilder vor den Augen
Die Trauer riesengroß
Der kleine Junge fürchtet nun
Jede Nacht Regelross (Was bedeutet das?)
Doch alle Menschen tragen
Seine Begebenheit hinfort
Bis der kleine Junge
Flieht von jenem Ort

„Zum Tod verflucht“
schreibt er aufs Papier
„Zum Tod verflucht“
Er spielt traurig am Klavier
„Zum Tod verflucht“
„JAH, SO LEBEN WIR“

... Was weiß denn er von Moral
... Er war es, der es sah...
... er war es, der den Toten fand
... im blutigem Meer und dünem Sand

Was weiß denn er von Menschlichkeit
Man lehrte es ihm nie
Er weiß auch heute nicht
Dass es so etwas gibt

„Zum Tod verflucht“
ist dieser Junge Mann
„Zum Tod verflucht“
Schlussendlich dann – Wann?

Was wissen wir von Wirklichkeit
In unserer brutalen Welt.. für uns zählt auch heute nur
Ruhm.. Macht und Geld...


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
JeromeArn
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 28
Beiträge: 40



BeitragVerfasst am: 20.05.2009 22:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen... Sorry, ichw ar die Tage sehr beschäftigt deswegen antworte ich erst so spät.

Danke schonmal für den Hinweis auf das "d" am Ende. Ich habs bisher immer mit "t" geschrieben :-S

Okay die letzten Zeilen ja... Im Nachhinein ist man immer schlauer... Ansich soll der Text schon als Liedtext gedacht sein... Aber da mir mehr als einmal vermittelt wurde, das ichs mit dem singen lassen soll.. Lass ichs auch =D

Sorry... Es heist "Regelros" nicht "Regelross" - Bedeutet; etwas außergewöhnliches...


Zum Tod verflucht

Einst schrie ein Bub in großer Angst
Auf als er die Tat erkannt
Er sah das Blut entlang den Treppen rinnen
Erkennt, wie auch Blut kann seine Wege spinnen...

„Zum TOD verflucht“
Schreit ein junger Mann
„zum Tod verflucht“
schreit ein toter Mann
„Zum Tod verflucht“
schreit eine junge Frau
„Zum Tod verflucht“
Siehst du es auch?

Zu Tode getreten, wie ein niedres Tier
Von Menschen nicht beachtet
So Leben wir!
Zu Tode gefoltert, in dieser modernen Welt
Von Menschen angeleitet.
So leben wir!

Die Bilder vor den Augen
Die Trauer riesengroß
Der kleine Junge fürchtet nun
Jede Nacht regelros
Doch alle Menschen tragen
Seine Begebenheit hinfort
Bis der kleine Junge
Flieht von jenem Ort

„Zum Tod verflucht“
schreibt er aufs Papier
„Zum Tod verflucht“
Er spielt traurig am Klavier
„Zum Tod verflucht“
„JAH, SO LEBEN WIR“

... Was weiß denn er von Moral
... Er war es, der es sah...
... er war es, der den Toten fand
... im blutigem Meer und dünem Sand

Was weiß denn er von Menschlichkeit
Man lehrte es ihm nie
Er weiß auch heute nicht
Dass es so etwas gibt

„Zum Tod verflucht“
ist dieser Junge Mann
„Zum Tod verflucht“
Schlussendlich dann – Wann?

... Hier würd ichs dann nu enden lassen...

Liebe Grüße


_________________
Jugend kann schreiben!
Get-It-Write.de.vu - Die Platform für Junge- Autoren, und dies noch werdn wollen...

Ein Projekt der White / Red Rose 2007 Jugendinitiative für neues Denken und die Menschlichkeit und Jerome Arn D'Jeffey

Kunst ist das... Was dein Herz dir sagt und du befolgst Wink
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marten
Dichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1731



BeitragVerfasst am: 21.05.2009 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Jerome, ich habe mir dann mal erlaubt den Titel gemäß deiner Änderung anzupassen. wink

LG Marten


_________________
Und so erkannten die Großen derer, dass was sie einst sagten, auch gegen sie verwendet werden kann!

Die einzigen Zeilen für deren Veröffentlichung ich bezahlen werde, sind die auf meinem Grabstein und selbst das werde ich nicht mehr erleben.

Life is a long way, in a short time, we are allways on the run!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Lyrik -> Werkstatt Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Seite 1 von 1



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du keine Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Geschichten zum Thema Psycho-Horror, ... Bananenfischin Ausschreibung aktuell 0 12.11.2019 14:17 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Fragen zum Ausländerrecht gold Ideenfindung, Recherche 4 11.11.2019 09:01 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Mein Einstand: Studie zum Thema Spann... RAc Einstand 7 25.10.2019 17:10 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge The D-Files: Kurzgeschichten zum Them... Bananenfischin Ausschreibung aktuell 0 24.10.2019 09:02 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Neues Buch zum Thema Geschichtenerzäh... Guten Tag eure Hoheit Selbstveröffentlichung/Eigenverlag 1 16.10.2019 12:42 Letzten Beitrag anzeigen

EmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungBuchEmpfehlungEmpfehlung

von Minerva

von Rike

von holg

von Enfant Terrible

von Cheetah Baby

von Oktoberkatze

von Enfant Terrible

von BiancaW.

von Jocelyn

von Cheetah Baby

Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!