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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Der Sand am Meer


 

 
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Jasmo
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 38
Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 21.04.2009 23:34    Titel: Der Sand am Meer eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier ist mein erstes Werk in diesem Forum. Ich hoffe es gefällt und würde mich freuen, wenn Ihr schreibt, was Ihr davon haltet. Kritik ist sehr erwünscht...

Der Sand am Meer

Ich habe es immer geliebt, den Sand hier am Meer durch meine Finger rieseln zu lassen, dabei die nach Salz und Algen riechende Luft einzuatmen, während mir eine kühle Brise ins Gesicht weht. Hier verbringe ich seit ewigen Zeiten meine Nachmittage, habe als Kind Sandburgen erbaut und als Zwölfjähriger mein erstes Date mit Händchenhalten und Sich-Küssen-Wollen gemeistert. Als Abiturient habe ich ganz in der Nähe volltrunken ins Gebüsch gereiert, und vier Jahr später habe ich frisch verliebt mit Steffi einen Outdoor-Sex-Versuch direkt am Wasser unternommen, der wegen Kälte abgebrochen werden musste.

Nun liege ich an diesem Ort, spüre die gleichsam rauhe und doch auch glatte Oberfläche des Sandes in meiner Hand, und fühle mich dazu hingezogen, hinaus aufs Meer zu schwimmen. Was hält mich noch hier?
Ich wage es, ziehe mein T-Shirt und meine Turnschuhe aus, und gehe los. Ich berühre mit den Fingern die Gischt, die durch die leichten Wellen ständig von neuem überlagert wird. Ein Teil von ihr zieht sich mit der Welle zurück ins Meer, ein Teil verliert sich im Sand wie eine sich auflösende Brausetablette in einem Glas Wasser.

Es ist schon sehr spät und das Wasser ist nicht gerade warm. Nach einiger Zeit, ich muss schon etwa zwanzig Minuten unterwegs sein, lasse ich mich zu einem Blick zurück hinreißen. Vage erkenne ich das Ufer und einige Lichter der an den Strand grenzenden Straße. Meine Armmuskeln schmerzen, und ich hole tief Luft, um danach einige lang ausgedehnte Schwimmzüge zu machen, bei denen ich mich darauf konzentriere, die korrekte, unverspannte Haltung einzunehmen. Ich bin immer ein guter Schwimmer gewesen und bezeichne das Wasser als mein Element. Ab und zu tauche ich unter und fühle mich dabei wie ein Vogel, der durch die Luft in jede beliebige Richtung ziehen kann.

Irgendwann habe ich jegliches Zeitgefühl und die Orientierung verloren. Es beginnt, anstrengend zu werden. Ich muss mich darauf konzentrieren, nicht ständig Wasser zu schlucken. Dennoch passiert es immer wieder, und mir wird übel von dem salzigen Geschmack. Auch wenn ich emsig beschäftigt bin, geht mir einiges durch den Kopf. Ich sehe Michele vor mir, wie sie den Weihnachtsbaum schmückt und ihren Puppen die selbst gestrickten Mini-Kleider überstreift - beides Tätigkeiten von ihr, die ich immer zugleich ein wenig spießig oder schrullig fand, die mir jetzt aber einen sehr liebevollen und fürsorglichen Eindruck hinterlassen. Dann erinnere ich mich, wie sie entgeistert in die Leere starrt, ihren Kopf von mir abgewandt, obwohl da nichts ist außer uns beiden. Was konnte es anderes geben außer uns beiden?

Ich versuche mir die Ereignisse des letzten Jahres noch ein mal zu vergegenwärtigen, aber es kommt nichts Zusammenhängendes. Ich weiß nur, dass ich vor ziemlich genau einem Jahr alles hatte, was man sich wünscht, und jetzt nicht mehr. Es war wie ein langsam immer stärker werdender Vulkanausbruch oder sonst irgendein Unwetter, dass über mich herzog, ohne dass es in meiner Macht stand, daran auch nur irgend etwas zu ändern. Die Sache mit Michele war das eine. Ich hatte sie verloren, aber ich habe auch alles andere verloren. Ich habe keinen Halt mehr in dieser Welt, und weiß noch nicht einmal warum. Habe ich alles falsch gemacht oder hat die Welt mich fallen gelassen wie einen überreifen, verfaulten Apfel?

Als ich mich für einige Augenblicke als ,toter Mann' im Wasser treiben lasse, kommt mir eine Person in den Sinn. Ist sie es, die für all das verantwortlich zu machen ist? Eine dunkle Gestalt, ein Teufel oder Dämon, der insgeheim die Strippen meines Leben zieht. Er lacht mich aus und blickt abschätzig auf mich herab, als sei ich ein Stück Dreck, noch nicht einmal wert, in den Mülleimer entsorgt zu werden, sondern einfach wie Ungeziefer zu zerquetschen. Aber nein, bin nicht ich selbst immer für mein Leben verantwortlich gewesen? Wo bleibt mein Zutun, bin nicht ich es, der gescheitert ist, habe ich nicht wie ein Mann eine Niederlage einzustecken?

Über all diese Fragen komme ich aus dem Rhythmus mit meinen Schwimmzügen, tauche unwillkürlich unter und verschlucke mich arg. Was habe ich getan? - ich sollte sofort umkehren. Aber wohin? Ich fange mich wieder und dann geht es weiter, immer weiter.

Bis meine Glieder steif werden von der Kälte, und die Gedanken und Erinnerungen vor den physischen Problemen verblassen. Eine Müdigkeit macht sich in mir breit, und eine Art Sattheit.

Ich lasse los. Lasse mich sinken, Meter um Meter. Einige Augenblicke kämpfe ich, der Instinkt zum Überleben zeigt sich, aber ich kann ihn unterdrücken. Das Sterben tut weh, unendlich weh, aber ich sehe schon was danach kommt. Freiheit und Ruhe. Ein paar letzte Zuckungen, ein Aufbäumen vor Schmerz und Sehnsucht nach dem Leben. Dann Frieden. Ich falle in die Tiefe und der Ozean empfängt mich mit seiner dunkelblauen Ewigkeit.

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lupus
Geschlecht:männlichBestseller-Autor

Alter: 50
Beiträge: 4173
Wohnort: wien



BeitragVerfasst am: 22.04.2009 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Servus Jasmo,

sprachlich, stilistisch halte ich deinen Text doch für recht gelungen, ein angenehmes Gefühl ihn zu lesen, er kommt trotz des Themas sehr ruhig daher und diese Unaufgeregtheit gefällt mir in diesem Fall nicht schlecht.

Inhaltlich spießt es sich mE ein bisserl. Zum einen geht nicht klar hervor, ob nun dieser Suizid geplant ist oder einfach passiert. Wenn erstes der Fall ist, gibt es einige Passagen, die dem zuwiderlaufen, bei zweiterem ist der Überlebenskampf zu dürftig beschrieben. Und: Selbstmord durch ertrinken 'das sich Sinken lassen' scheint mir nicht möglich zu sein. Wenn er geplant war - dann dieser innere Konlikt doch wieder zurück schwimmen zu wollen. Dieser Konflikt ist mE nicht genug herausgearbeitet. Insofern hinterläßt der Text bei mir (zu viele) Fragen inhaltlicher NAtur.

Konketer:

Der erste Absatz ist dir meines Achtens sehr gut gelungen, auch wenn ich mich nach dem ersten Satz zwingen mußte weiterzulesen. Ist mir ein bisserl zu abgelutscht: Strand, Sand, Meer, Brise. Der HAuch von Selbstironie des Prota macht diesen sehr sympatisch. Weniger positv: dieses 'seit Ewigkeiten', der Rückblick auf die Höhepunkte des Lebens am Strand s.z.s. läßt all zu rüh eine Ahnung aufkommen, dass die Sache letal enden könnte. Insoferne, wäre möglicherweise ein anderes, unerwartetes Ende, oder ein weniger wehmütigr Anfang besser gewesen (?).

Zitat:
spüre die gleichsam rauhe und doch auch glatte Oberfläche des Sandes


'gleichsam...und doch' ist mE nicht ganz geglückt, da eigentlich widersprüchlich --> eins von beiden streichen.

Zitat:
im Sand wie eine sich auflösende Brausetablette in einem Glas Wasser.


'in einem Glas Wasser' scheint mir überlüssig zu sein. 1) irgendwie klar, 2) zu detailliert, nimmt dem Leser die Möglichkeit, es selbst zu denken 3) schöner wäre doch auch sich vorzustellen, wie eine Brausetablette am Strand liegt und das der Grund für das Schäumen ist. Mir zerstört das ein schönes Bild, ich würd's weglassen.

Zitat:
Ab und zu tauche ich unter und fühle mich dabei wie ein Vogel, der durch die Luft in jede beliebige Richtung ziehen kann.


schön. auch die Vermischung der Elemente.

Zitat:
Ich muss mich darauf konzentrieren, nicht ständig Wasser zu schlucken.


hier verwirrst du den Leser: will er oder will er nicht sich das Leben nehmen. Du willst Spannung erzeugen - möglicherweise. Hier verirrst du dich in der Perspektive: Der Prota muss wissen, ob er will oder nicht.

Zitat:
beides Tätigkeiten von ihr, die ich immer zugleich ein wenig spießig oder schrullig fand


Tätigkeiten: kein schöner Begrif hier. - 'Gewohnheiten' oder einach 'eigentlich fand ich das immer ein wenig spießig, ja schrullig' oder so.

Zitat:
Ich versuche mir die Ereignisse des letzten Jahres noch ein mal zu vergegenwärtigen,


wenn er sich umbringen will, hat er das schon tausend MAle gemacht und kommt auf Zusammenhängendes. Wenn nicht, würde er das dann wirklich versuchen? Oder würde er nich alle Kraft darau konzentrieren zurückzuschwimmen? ME ein Widerspruch.

Zitat:
oder hat die Welt mich fallen gelassen wie einen überreifen, verfaulten Apfel?


an sich ein gelungener Vergleich - das mit dem Apfel. Aber: das verfault würd ich weglassen. Dein Verfleich funktioniert wohl so: Welt = Baum --> Baum läßt (überreifen) Apel fallen. Wenn aber Äpel am BAum verfaulen, dann wegen: Baum kann Apel nicht fallen lassen (zu klein, zu leicht, sonstige Gründe - ich nix Biologe), wenn er verfault wird er noch leichter --> hängt bis zum nächsten Jahr, verschrumpelt völlig bis auch die 'Verankerung' Apel -BAum verfault, dann fällt er, aber nicht weil ihn der BAum fallen läßt.

Zitat:
selbst immer für mein Leben verantwortlich gewesen?


schaut so Verantwortung aus? Weiß nicht.

Fazit: Sprache, Rhytmus, Tempo, Satzbau (rein gefühlsmäßig hab ich aber den Eindruck, dass deine Sätze fast alle die gleiche Länge haben, was auf die Dauer eintönig wirken könnte) find ich passend. Inhaltlich wie gesagt blick ich nicht durch. Allgemein: du transportierst wenig Emotion, erzählst überwiegend, zeigst nicht viel. Wo du zeigst entstehen Bilder (Brausetablette, Apfel, ..) aber gerade dann, wenn's darauf ankommt fehlen die Bilder.

--> bisserl dran arbeiten und das wird ein echt schöner Text


_________________
lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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Jasmo
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 38
Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 23.04.2009 19:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo lupus. Vielen vielen Dank für die ausführliche Antwort und schön, dass es teilweise gefällt.

Meinst Du, dass es sozusagen empirisch keine Suizide gibt, die weder eindeutig geplant sind noch die Person einfach überkommen bzw. aus versehen geschehen, oder meinst Du es wäre einfach für die Konstruktion der Geschichte und die Ausarbeitung eines Konfliktes besser, wenn ich mich da für eine Variante entscheiden würde?

Bei den Vergleichen, der 1. Szene,"Tätigkeiten"  etc. gebe ich Dir recht - gute Gegenvorschläge!

Zitat:

Weniger positv: dieses 'seit Ewigkeiten', der Rückblick auf die Höhepunkte des Lebens am Strand s.z.s. läßt all zu rüh eine Ahnung aufkommen, dass die Sache letal enden könnte. Insoferne, wäre möglicherweise ein anderes, unerwartetes Ende, oder ein weniger wehmütigr Anfang besser gewesen (?).

Ursprünglich habe ich es eigentlich extra so geschrieben, dass es da schon am Anfang Anhaltspunkte gibt. Ich dachte, sonst käme das Ende zu überraschend - aber klar, es wäre eine gute und evtl. bessere Idee, das Ganze mit einer überraschenden Wende zu machen.

Zitat:
wenn er sich umbringen will, hat er das schon tausend MAle gemacht und kommt auf Zusammenhängendes. Wenn nicht, würde er das dann wirklich versuchen? Oder würde er nich alle Kraft darau konzentrieren zurückzuschwimmen? ME ein Widerspruch.

Du meist wohl, dass er sich nur aus wirklich guten Gründen umbringen würde. Ich denke eher, dass es auch auf Grund von Verwirrung und Verzweiflung, mehr oder weniger ohne rationale Gründe, geschehen könnte.
In dem Fall hast Du dann aber recht, dass ich diese Gefühle gar nicht richtig dargestellt habe...

Das mit dem Tempo interessiert mich. Kann man allg. sagen, dass man das Lesetempo erhöht, wenn man kürzere Sätze schreibt und umgekehrt?

Noch was: wie findet Ihr den Titel der Geschichte? "Sand am Meer" ist ja ne ziemliche Floskel, und eigentlich gehts ja auch nicht hauptsächlich darum... mir fällt nur nichts besseres ein.

Soweit erstmal - Deine Kritik war auf jeden Fall sehr hilfreich.
Gruß, Jasmo
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Telani
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
Beiträge: 439



BeitragVerfasst am: 02.05.2009 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Jasmo!
Mir ist da noch ein kleiner Gramatikfehler untergekommen:
"Er lacht mich aus und blickt abschätzig auf mich herab, als sei ich ein Stück Dreck, noch nicht einmal wert, in den Mülleimer entsorgt zu werden, sondern einfach wie Ungeziefer zu zerquetschen."

das müsstest du anders formulieren, zB kannst du es als einen kurzen Satz eigenständig stehen lassen:  noch nicht einmal wert in den Mülleimer entsorgt zu werden. Ungeziefer, das man einfach zerquetscht.

Ja es ist schon richtig, dass sehr viele Selbstmorde einfach empirisch, als eine Kurzschlussreaktion geschehen. Und ich würde es in deinem Text auch besser finden wenn du es in diesem Licht stehen lässt. Versuch aber um das dann auch nachvollziehen zu können, noch mehr Gedankensprünge einzubringen. Man sollte die Verwirrung und Verlorenheit des Protagonisten deutlicher spüren können. Bau noch ein paar Rückblenden und darauffolgend Beschreibungen von der Leere in seinem Inneren ein.

Ein Text wird nicht "schneller" wenn man kurze Sätze einfügt, oder zumindest nur damit. Aber lies dir deinen Text nochmal ganz genau durch und versuche herauszufinden welche Formulierungen deinen Lesefluss stören. Wenn du diese dann änderst, wird der Text auch schneller. Klar kannst du das dann auch mit ein paar "dramatischen" kurzen Sätzen spicken.

Also ich hoffe dann meine Anregungen haben dir geholfen, summa sumarum schaffts du es wirklich gut den Leser nachdenklich zu stimmen und Gefühle zu transportieren.
LG Telani!


_________________
Die Wirklichkeit ist ein zerbrochener Spiegel!
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Jasmo
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 38
Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 03.05.2009 22:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Telani.

Ja, Eure Anregungen haben mir sehr gut gezeigt, wie ich an dem Text noch weiter arbeiten kann.

Zitat:
Ja es ist schon richtig, dass sehr viele Selbstmorde einfach empirisch, als eine Kurzschlussreaktion geschehen. Und ich würde es in deinem Text auch besser finden wenn du es in diesem Licht stehen lässt. Versuch aber um das dann auch nachvollziehen zu können, noch mehr Gedankensprünge einzubringen. Man sollte die Verwirrung und Verlorenheit des Protagonisten deutlicher spüren können. Bau noch ein paar Rückblenden und darauffolgend Beschreibungen von der Leere in seinem Inneren ein.

Das ist ein guter Vorschlag. Ich stelle die Zerrissenheit und Verzweiflung des Protagonisten besser dar - vielleicht ist da auch eine Steigerung bis zum Ende hin möglich - und lasse ihn dann erst ganz am Ende den Entschluss fassen.

Im Allgemeinen muss ich aber auch sagen, dass ich langsam merke, dass ich mir mit dem Thema nicht gerade was leichtes ausgesucht habe. Wie lupus oben meint - sich selbst durch Ertrinken zu töten dürfte schwierig sein - und wie kann ich einen fast unmöglichen Selbstmord schriftstellerisch fassen, wenn ich so schon recht wenig über das Thema weiß...? ... Ich habe das Gefühl, ich muss mir zumindest über den Charakter, den ich da entworfen habe, noch viel mehr klar werden.

Dein Vorschlag zu "wie Ungeziefer zu zerquetschen" ist auch ganz gut. Ich sehe zwar nicht den Grammatikfehler, aber mein Satz hört sich schon recht komisch an.

Zum Thema "Formulierungen durchgehen":Wie schafft man es, einen Text, den man schon etliche Male durchgegangen ist, wie ein Außenstehender zu lesen? - Text liegen lassen und später nochmal lesen ist klar, aber gibts da vielleicht noch irgend welche Tricks?
Ich bin halt häufig so sehr im Text drin, dass mir solche Unebenheiten oder störende Elemente gar nicht mehr auffallen.

Gruß, Jasmo
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