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Wilden Rules (Kapitel 4)


 

 
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McBurggraf
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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:21    Titel: Wilden Rules (Kapitel 4) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

da die Einleitung noch nicht soviel Informationen hergibt hier das 4. Kapitel, um sich besser einlesen zu können. Es umfasst so ca. 30 Normseiten.
Ich habe es in mehrere Abschnitte reingestellt. So könnt Ihr, wenn Ihr die Nase voll habt, auch einmal eine Pause machen, oder wist wenigstens in wie weit ihr Euch hindurch gequält habt.  Embarassed

Ich habe das Kapitel die letzten zwei Tage umgeschrieben, die Zeitform verändert und ergänzt.

Sicherlich sind noch „Reformationen der deutschen Sprache“ enthalten, aber meiner Dauergeliebten (Ehefrau) geht es momentan nicht so gut.  Crying or Very sad

Aber das ist ja eh die Arbeit eines Lektors, oder? – mich an eine andere Diskussion im Forum erinnere.  (Scherz)

_____________________________________________________________

Zeit: Vergangenheit
Erzählform: Ich (junge Burggraf)

Kapitel 4

Die Ruderer warfen sich kräftig in die Riemen. Auf dem Weg zur Anlegestelle sah ich noch aus den Augenwinkeln wie das Schiff der Amazonen den Hafen verlies. Sie hatten also nur bis Sonnenaufgang gewartet um auf die Reise zu gehen. Schade. Ich hätte gern versucht mehr über dieses Volk zu erfahren. Eine Gelegenheit die sich sicherlich nicht so schnell wieder ergeben wird.
Als wir am Schiff von Sir Paralyser vorbei kamen rief ich nach der Wache und fragte ob ihr Herr noch an Bord sei. Er antwortete mir, dass Sir Paralyser schon vor zwei Tagen angekommen und auch schon seit dieser Zeit an Land sei.
Das Boot legte am Kai an und ich machte mich schnellsten Weges auf zum Schloss vom Erzgraf, Sir Phebus. Aber ich bekam eine für mich enttäuschende Nachricht.
"Sir Phebus lässt ihnen die besten Grüße ausrichten, aber er wird erst gegen heute Abend mit den anderen Grafen vom Jagdschloss zurück kehren. Morgen zur frühen Zeit beginnt der Rat zu tagen. Ihre Unterkunft ist die ihnen bekannte Stadtvilla und man erwartet sie dort, um ihnen alle Annehmlichkeiten zukommen zu lassen."
Die Villa liegt genau am anderen Ende der Stadt, direkt neben dem Hafen. Sie ist ein  paar Fuß erhöht erbaut worden und bietet somit einen ausgezeichneten Ausblick auf die Ankerplätze. Ich beschloss mir etwas Zeit zu nehmen und in meiner mir so alt bekannten Stadt El Alamein umherzuschweifen. Das Schloss lag am östlichen Rand der Stadt auf einem kleinen Berg. Von hier aus konnte ich die Stadtvilla in der Ferne erkennen. Eine riesige Mauer schloss die Stadt ein. Es gab zwei Haupttore. Eines befand sich direkt am Hafen und damit im Süden der Stadt. Das andere lag genau entgegengesetzt auf der nördlichen Seite der Stadt und gab den Weg ins Landesinnere frei. Auf der westlichen Seite wurde ganz auf ein Tor verzichtet. Ein kleineres Tor befand sich auf der Ostseite, direkt am Schloss. Es diente allein dem Erzgrafen zum Passieren der Stadtmauer. Auch schlossen sich gleich riesige Waldflächen an dieses Tor an. Ansonsten erhoben sich immer wieder kleinere Berge, die vollkommen von Wiesen bedeckt waren, um die Stadt. Auf der Westseite wurden die Wiesen regelmäßig umgepflügt und somit Anbaugebiete für das so kostbare Getreide geschaffen. Als ich noch in der Stadt gelebt hatte war sie ständig gewachsen. Auch nach meiner Ernennung zum Grafen schien sie das kontinuierlich Fortgesetzt zu haben. Zu erkennen war das am letzten Mauerausbau auf der Nordseite. Dort wurde ein kompletter neuer Stadtteil, der sich nach und nach durch neue Ansiedelungen vor der Mauer gegründet hatte, in den inneren Mauerring überführt. Auch waren vor der Mauer schon wieder neue Häuser und zwei kleinere Gehöfte entstanden. Dies lies erkennen, dass der Mauerausbau vielleicht in ein paar Jahren schon wieder fortgesetzt werden müsste. So drängte sich die Stadt immer nördlicher in die Hügelkette. Nach letzten Zahlen die mir so bekannt waren, müsste die Stadt jetzt bald 50.000 Einwohner zählen. Ich musste schmunzeln. Auf meiner Insel leben gerade einmal zwei drittel so viel wie hier in der ganzen Stadt. Schon diese Stadt ist für mich die Größte die ich kannte. Aber Händler berichteten, dass es noch weit aus größere Städte geben soll. Die größte Stadt soll demnach Archonten sein. Sie soll fast eine Millionen Menschen beherbergen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Händler mich damit zum Narren halten wollten. So viele Menschen auf einen Haufen kann man nicht ernähren, geschweige regieren.
Ich lief also langsam wieder vom Schloss in die Stadt hinein. Als Erstes kam ich durch das Viertel wo ich als Kind gelebt hatte. Vieles hatte sich seit dem verändert. Alte einstöckige Holzhäuser haben Platz gemacht für neue doppelstöckige Steinbauten. Damit hatte sich auch der Typ Bewohner dieses Viertels gewandelt. Wo früher eher arme Menschen und Tagelöhner gelebt hatten wohnen nun Handwerker die ein gesichertes und anscheinend auch gutes Auskommen hatten. Ich schlug einen Weg nach links ein und kam zur Stadtmauer. Früher waren an die Stadtmauer noch Werkstätten und kleiner Holzhütten angebaut. Dadurch hatten die Besitzer die Kosten für eine Wand gespart und konnten dem Haus einen sicheren Halt geben. Aber viele schlugen innerhalb der Hütten teile der Mauer raus um Balken und sonstige Gegenstände darin zu befestigen. Demzufolge hatte die Mauer an einem Teil ein Stück nachgelassen und erheblichen Schaden angerichtet. Die Nachfolge war, dass der Erzgraf alle Hütten an der Stadtmauer entfernen lies. Durch seine Baumeister wurden jetzt feste Unterkünfte aus Stein, meistens nahe der Türme und Tore, an die Mauer gebaut. Es sind nun die Kasematten der Soldaten. Die restlichen Mauerwände wurden frei gelassen, was dem Anblick und der Räumlichkeit der inneren Mauerstraße nur zuträglich war.

Weitere Werke von McBurggraf:


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McBurggraf
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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Gerade musste ich lächeln. Die Vergangenheit holte mich beim Anblick einer alt bekannten Stelle ein. Ich befand mich gerade am großen Eckturm. Er verband die östliche und südliche Stadtmauer. Hier hatte mich Sir Phebus damals wahrgenommen, wenn man es so ausdrücken kann. Tarkon, mein bester Freund aus Jugendzeiten, und ich prügelten uns mit dem hier ansässigen Jungen von der Steinhauerzunft. Aufsehen erregte dabei nicht das wir gewonnen hatten. Im Gegenteil. Wir bekamen die Tracht Prügel unseres Lebens. Tarkon meinte immer wieder wir sollten liegen bleiben, nachdem man uns erneut niedergeschlagen hatte. Wir bluteten wie die Schweine und Tarkon konnte schon nichts mehr aus dem linken Auge sehen, da es total zugeschwollen war. Aber sie hatten Tarkon immer gehänselt auf Grund seines Aussehens. Er war klein und zierlich und zog immer sein steifes Bein leicht hinterher. Des Weiteren hing sein linkes Augenlied, welches jetzt zugeschwollen war, etwas herunter. Auch waren wir beide aus den Slums von Al Alamein und daher nicht gerne in dieser Ecke gesehen. Wir waren unzertrennlich. Wo einer von uns beiden auftauchte war der andere nicht weit.
Ich hatte den ersten Schlag ausgeteilt. Da waren es auch nur drei der Jungen aus der Ecke. Aber kurze Zeit später sollte ich meine Kurzsichtigkeit bereuen. Die drei Jungen waren eher hämpflich, gesehen zu meiner schon damals kräftigen Gestalt, und galten als Lockvogel. Ich war gerade dabei dem dritten die Toga über den Kopf zu ziehen, um anschließend in Ruhe zum Schlag ausholen zu können, aber auf einmal flog Tarkon im großen Bogen an mir vorbei. Bevor ich wusste was Sache war, lag ich neben ihm. Wir bekamen kräftige Tritte, aber als sie ablassen wollten sprang ich auf und schnappte mir wieder einen. Was sollte Tarkon machen? Er stand ebenfalls auf und warf sich ins Getümmel. Das ging eine ganze Weile so und da ich nicht abgelassen hatte, bekam auch Tarkon immer wieder eine eingefangen. Wer weis wie lange es noch so gegangen wäre, aber der Erzgraf hatte alles vom Eckturm aus beobachtet und dem ein Ende bereitet. Er war gerade auf Kontrollgang seiner Verteidigungsanlagen gewesen. Wir wurden zu ihm gebracht und nachdem er von uns erfahren hatte wer wir waren und worin der Grund der Prügelei bestand, sagte er,
"Beachtlich wie ihr es geschafft habt immer wieder auf die Beine zu kommen. Dein Mut und deine Verbissenheit sind durch aus rühmlich. Nur in der Schlacht kommt es auch darauf an auf seinen nächsten zu achten und ihn zu unterstützen. Du warst drauf und dran das Leben deines Freundes aufs Spiel zu setzen um deinen Stolz zu verteidigen. Und das ist dumm."
Danach fragte er uns ob wir aus unseren Fehlern lernen wollten, und als wir es bejahten lies er uns den nächsten Tag auf sein Schloss kommen und stellte uns Beide als Knappen ein. Tarkon wurde zuerst von einem Arzt untersucht. Am Abend machte man ihn so betrunken, dass er noch zwei Tage später nicht geradeaus gehen konnte. Aber das war sein kleinstes Problem. Der Grund für dieses Besäufnis war, dass man ihn schmerzunempfindlicher machen wollte für die Aktion die folgen sollte. Plötzlich warfen sich mehrere andere Knappen auf ihn und der Arzt erschien. Er wurde festgeschnallt. Anschließend brach ihm der Doktor an einer bestimmten Stelle das Bein. Er wimmerte herzzerreißend. Aber es hatte geholfen. Das Bein wurde ordentlich Geschient und nachdem er wieder voll genesen war, konnte er wieder richtig laufen. Man könnte meinen, dass dieser künstlich herbeigeführte Bruch auch das übliche Wachstum des Tarkon beeinflusst hatte. Aus dem eher zarten Jungen wurde ein stark gebauter Mann. Heute trägt er immer eine Augenklappe, die ihm ein gefährliches Aussehen verlieh. Ganz im Gegenteil zu seinem wirklichen Sein. Auch hat er wie meine Person eine beachtliche Karriere hingelegt. Er ist heute Stadthalter der zweitgrößten Stadt nach El Alamein. Sie liegt am nördlichsten Ende der Insel, nicht weit vom Jagdschloss auf dem der Erzgraf zurzeit weilte.
Ich machte mich weiter auf den Weg entlang der Stadtmauer. Auch schauten schon einige der Anwohner argwöhnisch, weil ich so lange auf einer Stelle stand und die Mauer anstaunte. Sie vermuteten wohl einen erneuten Umbau, warum sonst sollte sich ein vornehm gekleideter Herr sonst das ganze Geschehen von hier unten ansehen und nicht wie sonst von der Mauer.
Ich schlenderte jetzt wieder Richtung Stadtmitte. Auch hier hatte sich viel getan. Hier waren viele Häuser gewichen. Anstelle der Häuser ist nun ein Tempel für den Seegott errichtet worden. Der Platz um den Tempel wurde nicht mehr bebaut. Er diente jetzt als Wochenmarkt, der sich früher am Hafen befunden hatte. Hier liegt er zentraler und bietet vor allem mehr Platz.
Es herrschte reges Treiben auf dem Markt. An den Rändern waren mehr die Händler mit den sperrigen Waren und die mit großen Mengen angesiedelt. Die Hauptspeise, Fisch, wurde hier in allen Variationen und an jedem dritten Stand dargeboten. Es mussten tonnenweise hier auf dem Markt herumgelegen haben und der Geruch dieses Nahrungsmittels erfüllte die Luft. Ich entdeckte auch einen Stand mit Lampenöl. Es war erst in den letzten Jahren aufgekommen. Es wurde ein Weg gefunden es aus dem Tran der Fische herzustellen. Früher konnten es sich nur die wohlhabenden Gesellschaften leisten, Ihre Räume des Nachts mit Kerzen zu erhellen. Zu selten war das Wachs. Aber seitdem es das Lampenöl gab, welches man vom Rohstoff her in großen
Mengen erzeugen konnte, waren die Fenster der ganzen Stadt des Nachts erleuchtet. Auch wurde es jetzt für die Leuchtfeuer auf den Türmen genommen, wenn sich wieder ein Sturm anbahnte, statt des wertvollen Holzes. Ein paar Stände weiter wurden noch seltenere Nahrungsmittel angeboten. Dementsprechend gekleidet sah auch die Kundschaft an diesem Stand aus. Am Stand konnten Getreide, Mais und Gemüse erworben werden. Geflochtene Körbe unterschiedlichster Größe und für den unterschiedlichsten Gebrauch gedacht, wurden am nächsten Stand angeboten. Anschließend schloss sich der Verkaufsstand eines Tischlers an. Mehrere Jungen versammelten sich an Diesem und bewunderten die edlen Holzgriffe, die mit reichlichen Verzierungen versehen waren. In diesen Holzgriffen konnten Klingen aus den unterschiedlichsten Stoffen befestigt werden. Am üblichsten waren immer noch die Knochen von den großen Fischwalen. Diese wurden auf die richtige Größe gearbeitet und anschließend geschliffen. Aber auch harter Stein, der gekonnt spaltet wurde, konnte in diese Griffe eingeführt werden.


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McBurggraf
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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:22    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Diese Steinmesser waren sehr robust und hielten lange. In letzter Zeit tauchen dann immer mehr Eisenschneiden auf den Märkten auf. Sie waren noch teuer, aber wenn die Entwicklung so weiter ging, würde auch der Preis bald sinken und mehr Leute der unteren Schichten könnten sie sich leisten. Die Klingen mussten viel intensiver gepflegt werden, und auch eingeölt, ansonsten wurden sie rötlich und spröde. In der Mitte des Marktes, gleich am Tempel, befand sich ein riesiger Tuchestand. Alle möglichen Tuchsorten und diese wiederum in den verschiedensten Farben wurden in langen Bahnen angeboten. Dazu hingen sie von einer oben angebrachten Stange herunter. Somit konnte sich jeder Interessierte ein besseres Bild dieser Stoffe machen und das Farbspiel kam ganz anders zum Augenschein, als wenn sie nur zusammengerollt am Boden gelegen hätten. Der Händler verstand also sein Geschäft. Er bot für jeden Geldbeutel etwas an. Schilfwolle machte natürlich den größten Anteil des Standes aus. Sie war die billigste Stoffart und dadurch die erschwinglichste für die unteren Bevölkerungsschichten. Der Rohstoff wurde aus einer faserigen Pflanze, die im seichten Wasser wuchs, gewonnen. In und um die Wilden Rules wimmelt es nur so von dieser Art Pflanzen, bedingt durch die dort weitverbreiteten Sumpfgebiete. An unseren Inseln bzw. auf fast allen Inseln wurde das Wasser in Ufernähe zu schnell zu tief. Es gab immer nur kleine Stellen wo die Schilffaser wachsen konnte. Aber auch hier konnte sie künstlich hochgezogen werden. Aus Buschruten und Zweigen wurden riesige Flöße geflochten und nah den Inseln im Wasser befestigt. Auf ihnen fanden dann die wenigen Faserpflanzen halt. Anschließend breitete sich die Schilffaser über das ganze Floß aus. So entstanden im Wasser kleine Schilfinseln. Im Rhythmus von zwei Inseljahren wurden dann die Wasserplantagen zu zwei Dritteln abgeerntet.
Fast alle Segel wurden aus diesem Stoff hergestellt. Zum einen, weil er eben am billigsten und in großen Massen vorhanden war, zum anderen, wegen seiner Robustheit. Der Nachteil für den Schiffbau war das Gewicht der Segel. Der Schilfstoff war fast dreimal so schwer wie Wollstoff. Weiterhin hatte er die Angewohnheit mehr Wasser bei Regen in sich aufzunehmen wie der Wollstoff. Eine große Beanspruchung für die Takelage und die Masten. Dies war mit ein Grund, warum zur Totemzeit der Schiffsverkehr auf Insulanien zum erliegen kam.
Einige Prachtschiffe sollen auch Segel aus Wolle besitzen. So wurde mir zum Beispiel von Sir Paralyser berichtet, dass dem Dogen der Handelsallianz so ein Schiff gehörte. Der angenehme Stoff, der aus dem Fell der Schafe gewonnen wurde, ist leicht zu tragen. Auch meine Kleidung bestand aus jenen Stoff. Da diese Tiere aber sehr viel Platz und Futter brauchen gab es den Stoff seltener.
Aber auch die teureren Stoffe waren an dem Stand vertreten. Die Seidenballen hingen in der Mitte des Standes. Somit hat der Händler immer ein Auge darauf und konnte sehen wenn sich ein potentieller Käufer, aber auch ein Dieb, näherte.
Der Stoff war nur auf den Neu Inseln zu erwerben. Alle Versuche die Raupentiere, welche die Faser und Grundlage für den Seidenstoff herstellten, auf den Alt Inseln  am Leben zu erhalten waren kläglich gescheitert. Die Raupen vertrugen die klimatische Veränderung nicht. So wurde der Stoff noch teurer. Denn alles was um und durch die Wilden Rules aus den Neu Inseln transportiert werden musste, kostete ein Vielfaches mehr.
Es war jetzt schon kurz nach Mittag und ich verspürte ein Hungergefühl. Ich erspähte  eine Schenke am nördlichen Rand des Marktes. Ich setzte mich unter das Sonnensegel und genoss den leichten Windzug der von der Hauptstraße des Nordtores herunterwehte. Die Sonne stand jetzt voll in ihrem Zenit und die Hitze war erdrückend. Ich lies mir eine leichte Speise, bestehend aus Maisfladen, in denen allerlei Gemüse eingebacken war, bringen und Wasser mit einem hellen Wein vermischt. Während ich überlegte, was ich noch so den ganzen Tag anstellen konnte lies ich meinen Blick weiter über den Markt schweifen. Auch die meisten anderen der Käufer hatten sich vom stickigen Markt zurückgezogen. Die Händler machten es sich nach und nach unter ihren Ständen gemütlich und die vormittägliche Hektik verschwand. Ich entdeckte einen Stand am westlichen Ende. Er sah sehr exotisch aus und ich beschloss ihn mir später genauer anzusehen.


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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kurz bevor ich mein Mahl beendet hatte tauchte Paranoxx auf und gesellte sich zu mir. Er hatte einen Gang über die Stadtmauer gemacht um seine ehemaligen Kameraden zu besuchen. Aber auch er konnte nicht alle auffinden, da viele mit dem Gefolge des Erzgrafen aufgebrochen waren. Auch er genehmigte sich einen Becher mit gestreckten Wein. Wir warteten beide noch eine halbe Sanduhr um der heißesten Mittagssonne aus dem Weg zu gehen. Anschließend machte ich mich auf zu dem mir vorhin ins Auge gefallenen exotischen Stand. Paranoxx begleitete mich noch ein Stück und ging dann hinunter zum Hafen, um auf dem Schiff nach dem rechten zu schauen. Ich gönnte ihm diese Ruhe. Er war nicht mehr der Jüngste und in letzter Zeit beobachtete ich, wie er zunehmend schwächer wurde. Auch wenn ich ihn immer weg schickte blieb er doch in meiner Nähe. Dies hatte alles zu viel an seinen Kräften gezerrt. Hier konnte er sich seit langem wieder einmal sicher sein, dass für mich keine Gefahr bestand, und er nutzte die Zeit um seine Kräfte aufzufrischen.
Der exotische Verkaufsstand war klein. Auch mieden ihn die meisten der Marktbesucher. Der Grund dafür war der Händler, dem dieser Stand gehörte. Viele Bewohner mieden was sie nicht kannten, durch die Geschichten, oder vielmehr die wenige Anzahl der Geschichten über dieses Volk, welchem der Händler angehörte, und das machte sie misstrauisch. Der Händler machte kein Geheimnis daraus welchem Volke zu zuordnen war. Er trug offen das geflochtene Band, welches wie ein kleines fingerdickes Schiffstau aussah, um den Kopf gewickelt. Sie hielten die schulterlangen grauen Haare nach hinten und eröffneten so die freie Sicht auf das Gesichtsfeld. Auf der Stirn war ein ovales Lederstück an dem geflochtenen Band festgemacht. Dieses war rundherum mit einer leichten Naht versehen. Auch auf dem Leder waren Nähte wie Schriftzeichen aufgetragen. Sie stellten einen Blitz dar und ein Schiff, welches vor den Blitz gesetzt war. Auf dem Schiff war eine Perle befestigt. Der Blitz war das Zeichen der Wilden, der Bewohner der Wilden Rules. Das Schiff bedeutete, dass es sich hier um einen Seefahrer dieses Volkes handeln musste und die Perle wies ihn als Händler aus. Bei jedem Angehörigen dieses Volkes soll auf seinem Leder zu erkennen sein, welche Tätigkeit er ausführte. Welche Zeichen das waren konnte keiner sagen. Bisher hatten alle die Kontakt zu diesem Volk hatten es nur mit ihren Händlern zu tun. Nur ein toter Fischer wurde einmal an der Küste der Ostmark aus dem Wasser gezogen. Er war dem Sturm der die Tage zuvor gewütet hatte zum Opfer gefallen. Der Fischer hatte dieselben Zeichen aufgenäht, nur die Perle war durch einen fein geschnitzten Knochen ersetzt worden, der aussah wie eine Fischgräte. Daher auch die Annahme, dass es sich um einen Fischer von den Rules handeln musste.
Die verschiedensten Dinge waren an dem Stand ausgebreitet. Feine kleine Tongefäße, die mit einem Korken versehen wurden, standen herum. Der Händler bemerkte, dass mein Blick auf sie gefallen war und er öffnete eines dieser Gefäße. Ein angenehmer Geruch nach Blumen entströmte. Ich hatte schon mehrere male bei Festen solch ähnliche Gerüche bei den Frauen des Hochadels vernommen. Parfüm. Es beeinflusste die Gedanken der Männer. Muss man doch beim Anblick einer schönen Frau, die einen solchen Duft verströmt, automatisch daran denken, wie sie sich einem hingibt auf einer einsamen, sonnengefluteten und blumenreichen Wiese. Der Händler schien meine Gedanken gelesen zu haben und lächelte wissend.
"Wie stellt ihr die Essenzen her?"
"Nach uralten Abläufen, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden und strengsten gehütet werden", sprudelte es fast schon monoton aus ihm hervor. Dies zeigte mir, dass solche Art von Frage des Öfteren an ihn gestellt wurde. Aber auch wenn es ihm schon Langweilen sollte auf diese Fragen zu antworten, lies er es sich nicht anmerken. Er lächelte beruhigend und allwissend. Neben den Parfümgefäßen lagen kostbar gearbeitete Dolche. Viele, mir unbekannte Zeichen schmückten sie. Ihre Klingen waren scharf und fein gearbeitet. Sicherlich konnte man mit diesen Klingen in keine Schlacht ziehen, aber um im Notfall sich schnell zu Verteidigen waren sie ausgezeichnet geeignet. Auch sollten sie sicherlich mehr der Zierde dienen und zeigen wie wohlhabend der Träger selber war. Aus Silber gegossene Kelche, mit denselben Zeichen und dem gleichen Geschick wie die Messer verarbeitet, standen gleich dahinter. Auch war allerhand Schmuck zu sehen. Silberne Haarkämme, perlenbesetzte Lederarmreifen, Silberne Ketten, Ringe und Oberarmreifen.
"Ihr seid doch ein Händler aus den Wilden Rules!", schoss es plötzlich, eigentlich ungewollt aus mir heraus.
"Ihr besitz eine schnelle Auffassungsgabe"
Und wieder schmunzelte er sichtlich erheitert. Viele Leute meines Standes hätten dies als Beleidigung aufgefasst, aber ich empfand es nur als Ansporn um meine ungeschickte Redetechnik weiter zu verfeinern und daraus zu lernen. Dieses Gespräch hatte ich also falsch angefangen und genau das Gegenteil erreicht von dem was ich wollte. Aber auch Offenheit ist ein Trumpf und bewiest dem Gegenüber das man ein ehrlicher Mensch war, ohne Hintergedanken.
"Ich würde gerne mehr erfahren über eurer Volk und euren Lebensraum."
"Das wollen Viele und Viele gehen auch wieder ohne eine wirkliche Antwort auf ihre Fragen bekommen zu haben",
Ich versuchte mich nicht entmutigen zu lassen.
"Ich habe noch nie einen Krieger von Euch gesehen, geschweige denn ein anderes Schiff wie eure kleinen Handelskähne. Welche Zeichen tragen die Krieger auf ihren Kopfschmuck und wie sind eure Schiffe gebaut mit denen ihr auf Reisen geht, wenn ihr nicht handelt?"
"Wer sagt, dass wir sonst noch auf Reisen gehen und wer behauptet, dass wir Krieger besitzen?"
Das Gesicht des Händlers nahm einen amüsierten Ausdruck an.
Ich bin sprachlos. Er weicht meinen Fragen geschickt aus indem er sie mir zurück stellt und lacht sich auch noch eines.
"Ich sagte nicht, dass ich es gehört habe, sondern ich fragte aus eigenem Interesse. Ich habe einmal einen Fischer von eurem Volk gesehen. Dieser hatte andere Zeichen auf dem Leder und daraus schlussfolgerte ich, dass jeder ein anderes Zeichen besitzt, der auch einer anderen Tätigkeit nachgeht. Auch kann ich mir nicht Vorstellen, dass ihr keine größeren Schiffe besitzt. Jedes noch so kleine Volk auf Insulanien besitzt größere Schiffe um sich zu verteidigen"
Ein Lächeln zuckte wiederum um seine Mundwinkel und verriet Neugier auf den Menschen der vor ihm stand.
"Ihr scheint mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Anders wie die meisten Bewohner die in dieser Stadt wohnen und meinen Marktstand übersehen."
"Ja, was sie nicht kennen oder besser gesagt was sie nur aus Geschichten und Sagen kennen macht ihnen Angst"
"Und ihr habt keine Angst?"
"Ich bin auf den Straßen aufgewachsen. Da war Angst mein ständiger Begleiter. Und was einen ständig begleitet wird einem früher oder später immer vertrauter und man lernt damit umzugehen. Schließlich wird sie zum Verbündeten"
"Eine interessante Ansicht. Ihr seid also hier aufgewachsen?"
Ich bemerkte, dass das Gespräch nun ganz von meinen ursprünglichen Anliegen weggelaufen war. Der Händler der Wilden hatte es wieder in eine andere Richtung gelenkt. Aber ich ergriff die mir gebotene Chance, ob nun gewollt oder nicht, am Schopfe.
"Ja. Mein Name ist McHarry. Ich diente früher in der Stadt unter Erzgraf Phebus. Heute diene ich ihm als Vasallen und bin Burggraf der Inselburg. Und wie nennt man euch?"
"Inselburg? Ach ja. Die Insel die dem Schlangenatoll vorgelagert ist und die den jährlichen Jahrmarkt des Atolls ausrichtet. Ihr seit noch nicht lange Graf, nicht war?"
Wieder hatte er nicht auf meine Frage geantwortet.
"Händler, entschuldigt wenn ich euch so abwertend ansprechen muss. Aber ihr nennt mir ja nicht euren Namen und provoziert somit meine Unhöflichkeit. Ich bin mit reiner Neugier, ohne jeden Hintergedanken an Euch und euren Stand heran getreten. Ihr und euer Volk dürft euch nicht wundern über die Antisympathie die euch entgegen gebracht wird, wenn ihr aus allem ein Geheimnis macht. Versteht mich nicht falsch. Ich bin ein offener Mensch der Fragen stellt wenn sie gestellt werden wollen. Auch habe ich es nicht gelernt Menschen abfällig zu behandeln und da ihr einen interessanten Stand habt und ..."
"Philippus."
"Bitte?"
"Philippus ist mein Name. Primus Philippus um genau zu sein. Entschuldigt meine Unhöflichkeit."
"Primus Philippus? Ein sonderbarer Name. Hat er eine besondere Bedeutung."
"Diese eine Frage will ich euch noch beantworten, um euren Wissensdurst zu stillen. Philippus ist der Name meine Vaters und der Name meines Sohnes und wird der Name seiner Söhne sein. Primus ist mein Titel. Primus kann ein jeder in seiner Tätigkeitsschicht werden. Aber niemals kann ein anderer Mann aus der Familie, mit dem Namen Philippus, mehr ein Primus werden, auch nicht in einen anderen Handlungszweig, solange Einer der Familie den Titel trägt. Um noch einer Frage vorzubeugen. Alle Titel hier aufzuzählen die wir haben können und könnten ist mir nicht erlaubt, da sie zu viel Einsicht in das Leben unseres Volkes geben was wir nicht wollen. Docus sieht und hört alles"
Mit diesem Satz wurde seine Mine ernst. Er verbeugte sich vor mir und zeigte mir so, dass dieses Gespräch beendet war.
"Was kostet dieser Dolch?"
Ich zeigte auf einen der genau die Insignien des Kopfschmuckes des Händlers trug.
"Ich schenke ihnen diesen Dolch. Er soll sie beschützen und dafür sorgen, dass sich unsere Wege eines Tages wieder kreuzen"
Ich nahm ihn dankend an und sah ein, dass dies das Ende des Gespräches war. Ich hatte zwar einiges erfahren, welches mir aber ohne mehr Wissen nicht viel nützen dürfte. Ich verbeugte mich ebenfalls vor ihm um zu zeigen, dass ich ihm dennoch dankbar war für seine Aufmerksamkeit die er mir geschenkt hatte und um ihn zu zeigen, dass ich ihn vielleicht verstanden habe, oder vielmehr denke verstanden zu haben, was er mit dem Wort Primus und der daraus folgenden Erklärung zu erklären versuchte, ohne zu viel zu verraten. Auch blieb mir nicht verborgen, dass er leicht erblasste und beobachtend in die Runde schaute. Es zeigte mir, dass er verstand, dass ich erahnte was er war. Weiterhin war zu bemerken, dass die Bewohner nicht so blind waren wie angenommen. Sie sahen die Verbeugung und begannen zu tuscheln.


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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich schlenderte noch eine Weile ziellos durch die Gegend im Gedanken versunken. Als ich an den Stallungen der Pferde des Erzgrafen vorbeikam, beschloss ich noch ein Weilchen auszureiten. Ich lies mir ein Pferd satteln und ritt durch das Nordtor. Danach lenkte ich es gleich scharf nach rechts und ritt in den Wald hinein. Die kühle Waldluft lies mich entspannen. So konnte ich besser über alles Geschehene nachdenken, was in der aufgestauten Hitze des Tages in der Stadt nicht so leicht wäre.
‚Dieser Händler aus den Rules war also ein Primus. Ich könnte mir Vorstellen, dass dies ein hoher Rang ist, gleich dem meinen vielleicht, wenn nicht sogar noch bedeutungsvoller. Aber wenn er so einen hohen Rang inne hatte, warum reist er dann noch durch die Atolle um zu handeln? Ich kann mir nur vorstellen, dass er beauftragt wurde die Umgebungen im Auge zu behalten. Was wollte er mir sagen mit der Bemerkung: Docus sieht alles. Den Namen Docus hatte ich schon in den Sagen gehört. Er soll das Oberhaupt der Wilden gewesen sein. Nun ist nur fraglich, handelte es sich um einen Titel genauso wie bei Primus, oder ist es der Name des Oberhauptes, oder gar eines Gottes? Schade, dass er mir nicht mehr sagen wollte. Mich hätte noch so viel interessiert. Wie sie leben, welche Gottheiten sie anbeteten, oder wie das eben mit den ganzen Titeln war und warum nur immer einer diesen Titel haben könnte. Ich hoffte, dass ich noch all diese Fragen, bevor ich als Seele in die Tiefen der Ozeane versinke, beantwortet bekommen würde.’
Durch meine Grübeleien bemerkte ich gar nicht wie die Zeit und der Weg verstrich. Die Sonne stand schon sehr tief und ich hatte den Wald hinter mir gelassen. Nun stand mein Pferd auf der Kuppe eines hohen Berges. In der Ferne konnte ich die Stadt sehen. Sie flimmerte durch die Hitze die sich über den Tag aufgestaut hatte und jetzt wieder an die Luft abgab. Ich gab dem Pferd die Sporen. Es war ein belebendes Gefühl. Wir rasten über die Wiesen, dem fernen Nordtor entgegen. Die einzelnen Halme der Wiese wurden zu einem Meer, welches seine blaue Farbe verloren hatte. Ich spürte die Kraft des Pferdes und lies die Zügel noch mehr kommen. Das Pferd dankte es mir und gab jetzt alles was es hatte. Wie ein Vulkan schoss die heiße Lungenluft aus den Nüstern und ein starkes Wiehern durchzog schrill die Luft.
Ich kehrte kurz nachdem die Sonne das Himmelszeit verlies in die Stadt zurück. Als das Pferd wieder in den Stallungen stand beschloss ich den Dreck des Tages in einem Badehaus abzuspülen. Auch wurde mir mitgeteilt, durch einen Boten des Schlosses, dass der Erzgraf eine Sanduhr vor mir eingetroffen war. Das Jagdglück war Ihm aber nicht so beschert gewesen, hieß es, und der Erzgraf ist daher etwas verstimmt. So kannte ich ihn. Er liebte es Pläne zu schmieden. Wenn dann etwas nicht so perfekt klappte wie geplant, wirkte er unbequem.
Unterhalb der mir zugewiesenen Villa fand ich das gesuchte Badehaus. Es war ein kleines Badehaus und nicht sehr prunkvoll ausgestattet, aber es erfüllte seinen Zweck. Es war mehr für die mittleren Schichten aus El Alamein gedacht und war gut besucht. Der Erzgraf hatte mehrere Badehäuser in der Stadt einrichten lassen. Diese waren für die Armen und unteren Schichten gedacht. Daraus resultierte ein eindeutiger Rückgang von Krankheiten. Große Seuchen waren seitdem auch nicht mehr ausgebrochen. In diesem hier musste bezahlen werden und die Sitten waren etwas anders als bei den Badehäusern für die Armen. Dort sind die Räume für beide Geschlechter gedacht und nicht selten kommt es an späteren Abenden zu kleineren Ausschweifungen. In diesem Badehaus gibt es zwei Etagen. Die obere Etage war den Frauen aus der Schicht vorbehalten, die Untere den Männern. Ich machte es mir in einem Bottich bequem. Die Händler und Zunftmitglieder werteten ihre Tagesgeschehen aus. Das warme Wasser auf der Haut war einfach wunderbar. Leichter Nebel wurde erzeugt, wenn ich meine Arme aus dem Wasser nahm. Ich hielt mich eine Sanduhr im Zuber auf, wobei immer wieder warmes Wasser nachgegossen wurde. Es tat mir so gut wie ich es gehofft hatte. Kurze Zeit später machte ich es mir auf meinem Nachtlager bequem und schlief ein.


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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich erwachte mitten in der Nacht. Irgendwie merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Durch das Fenster fiel sanft der Mondschein und erhellte leicht mein Schlafgemach. Ich lies mein Blick durchs Zimmer schweifen. Er blieb am letzten Fenster hängen, welches auch das Dunkelste war. Der Mond konnte sich dort nicht richtig entfalten da er schon zu weit um das Haus, an dieser Stelle, herum war. Aber deutlich zeichnete sich die Gestalt eines Mannes ab. Er stand mit dem Rücken zu mir. Die Arme waren verschränkt, wobei eine Hand sich am Kinn des Kopfes befand. Er hatte einen langen schwarzen Umhang mit Kapuze über seine, auch in schwarz gehaltenen, Sachen geworfen. Der Umhang reichte bis zum Boden und die Kapuze hatte er abgestreift. Sie hing ihm im Nacken. Wie konnte er sich Zugang zum Haus verschaffen? Bestand eine Gefahr für mich? Wo hatte ich meine Waffe hingelegt? Schaffte ich es an sie heran zu kommen? Während ich alle diese Gedanken in meinem Kopf abwäge, sprach eine ruhige und raue Männerstimme zu mir. Er musste gefühlt haben, dass ich erwacht war.
„Ihr braucht nichts zu befürchten“
„Wer seid ihr?“
„Im Moment bin ich nur ein Bote und ich bitte Euch mir in Ruhe zuzuhören. Auch bitte ich euch nicht zu versuchen meine Identität heraus zu bekommen und entschuldige mich bei Euch für mein Eindringen in eure Gemächer“
Mit diesen Worten zog er sich die Kapuze über den Kopf tief ins Gesicht. Er drehte sich mir zu und setzte sich auf einen Stuhl der neben dem Fenster stand. Jetzt leuchtete der dort einfallende Mond an seiner schwarzen Gestalt vorbei. Dadurch war es unmöglich unter die tief gezogene Kapuze zu schauen. Wenn etwas zu sehen gewesen wäre ist es nun durch das leicht blendende Mondlicht nicht mehr möglich.
„Was heißt, im Moment seid ihr ein Bote?“
„Es heißt, dass ich heute ein Bote bin. Es heißt aber auch, dass wenn ihr euch Dafür entscheidet, eine andere Person das nächste Mal kein Bote mehr ist“
„Wenn ich mich für was entscheide?“
„Für uns. Wir haben wohl einen Namen, aber den kennen nur die Höchsten im Bund. Viele der Unsrigen werden nie im Leben den Namen erfahren. Sie wissen nur, dass sie ihm gedient haben. Wir, die den Namen nicht wissen, nennen ihn Bund, die Unsrigen, die Sehenden, oder auch die Dunklen. Wir haben viele Namen und Keinen“
Mir lief es kalt den Rücken runter. Als ich noch Hauptmann war und das Atoll uneins, wurden in einer Nacht mehrere Grafen, Händler und hohe Beamte auf dem ganzen Atoll ermordet. Danach war der Weg frei für meinen Erzgrafen und er eroberte das restliche Atoll. Nur einer war damals den Morden entgangen und schwer verletzt worden. Sir Grablicht. Viele dachten erst der Erzgraf, also Sir Phebus, lies alle ermorden, aber wer ihn kannte wusste das es nicht so war. Gerüchte über eine geheime Organisation machten sich breit, die diese Morde eingefädelt hatte. Man fasste einige der Meuchelmörder. Gewöhnliche Diebe und Landstreicher. Unter Folter bezeugten sie nicht zu Wissen wer ihre Auftraggeber waren, nur dass sie schon vor mehreren Monaten angesprochen und ausgesucht wurden. Das Kuriose war, dass sie keine Gesichter nennen konnten. Bei allen Betroffenen war immer eine in schwarz gekleidete Person aufgetaucht, die ihr Gesicht durch eine Kapuze verborgen hielt. Die zweite Auffälligkeit war, jeder der Ermordeten hatte drei Goldstücke bei sich. Die Mörder mussten sie den Opfern zustecken bzw. ihnen den Rest ihres Geldes entnehmen, so dass sie eben nur diese drei Goldstücke bei sich hatten. Auch berichteten einige der Gefangenen unter der Folter, dass sie schon vorher ihren Opfern Goldstücke mit Nachrichten haben zukommen lassen. Das erste Mal mussten sie eine Nachricht mit einem Goldstück in einem Lederbeutel überbringen. Ihnen wurde aufgetragen sich dabei nicht erwischen zu lassen, oder sie bekamen keinen Auftrag mehr von den dunkelgekleideten Männern. Das machte soweit Sinn, da nicht alle der Mörder dies berichten konnten. Einige mussten vorher nur noch einen Lederbeutel mit zwei Goldstücken ausliefern und andere wiederum nur noch Morden und die drei Goldstücke zustecken. Man richtete die Meuchelmörder dann hin und die Sache verschwand schnell in der Vergessenheit, bedingt auch durch den neuen Krieg der nun auf dem Atoll aufkam. Aber aufgrund ihres beschriebenen dunklen Erscheinungsbildes nannte man sie die Dunklen. Dies alles kam mir jetzt in den Kopf.
„Euer langes Schweigen verrät mir, dass ihr erahnt was wir sind“
„Nein. Nur das ihr Morde in Auftrag gegeben habt. Damals auf diesem Atoll“
„Ja. Wir hatten damals neue Pfade geschaffen, genauso wie wir neue Wege schaffen in der heutigen Zeit und wie wir neue Routen schaffen werden in der Zukunft.“
„Und jetzt seid ihr hier um mich zu beauftragen jemanden zu töten oder ihm eine Nachricht zukommen zu lassen. Vielleicht habt ihr auch eure Methode geändert und beauftragt gar nicht mehr, sondern tötet jetzt selber?“
„Habt ihr schon ein Goldstück erhalten?“
„Nein.“
„Na also. Ihr seid zu kurzsichtig. Auch beauftragen wir nur Leute für diese Art von Auftrag, die selber den Tod verdient hätten durch ihre Verbrechen. Aber das ist nur der letzte Weg. Vielmehr agieren wir im Verborgenen. Wir spinnen die Fäden im Hintergrund.“
„Was für Ziele verfolgt ihr?“
„Ziele? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Die eigentlichen Ziele bleiben dem Einzelnen von uns verborgen. Ich kann nur sagen, dass wir einen guten Zweck verfolgen. Siehe euer Atoll. Es wurden damals die brutalsten, korruptesten und hinterhältigsten Männer auf eurem Atoll beseitigt. Das Atoll war bis dahin uneins und den Einwohnern ging es schlecht. Was geschah danach? Das Atoll wurde in wenigen Monaten unter einem Banner vereint. Und nicht unter irgendeinem, sondern unter dem eines gerechten Herrschers. Aber das brauche ich euch ja nicht erzählen, ihr kennt Sir Phebus besser als ich. Was war die Folge? Das ganze Atoll erblühte. Die Menschen sind jetzt glücklich und es herrscht Gerechtigkeit. Also kann das damalig Geschehene schlecht gewesen sein?“
Er hatte recht. Bis auf die jüngste Auseinandersetzung konnten die Menschen hier zufrieden leben. Sollten die Dunklen mehr wissen über die jüngsten Ereignisse und waren deswegen wieder auf der Bühne erschienen?
„Hat euer Erscheinen mit dem Angriff auf meine Insel zu tun?“
„Annehmbar wäre es. Aber darüber habe ich keine Informationen. Auch habe ich sonst keine Informationen über das was geplant ist und welche Wege angelegt werden. Meine Aufgabe ist Personen zu kontaktieren. Personen die nützlich sind für unsere Sache und sie für uns zu gewinnen.“
„Ihr habt mich also ausgesucht?“
„Nein. Wenn ich die Personen aussuchen würde, wäre ich nicht derjenige der sie kontaktiert. Auch werde ich nicht der sein der euch über eure Aufgaben informieren wird, wenn ihr Euch uns anschließt“
Er schaute zum Fenster raus.
„Nun, der Morgen läst nicht mehr lange auf sich warten. Darum hört gut zu. Ich gebe Ihnen jetzt die Auskunft die alle zur Entscheidungsfindung bekommen. Danach bekommt ihr eine gewisse Zeit zum Überdenken, bevor ich mich wieder an euch richte“
Er wartete einen Moment mit den Fortführungen, so als wollte er seine Gedanken erst ordnen.
„Was unser streben ist bekommt jeder für sich selbst heraus, wenn er dem Bund beigetreten ist. Jeder wird eine andere Auffassung haben, aber letzten Endes kommt alles auf einen Punkt. Sie werden ihre Aufgaben von einer Person bekommen. Diese ist immer dieselbe. Überwacht werden sie von vielen. Wenn sie sich bewährt haben, wird ihr Aufgabengebiet wachsen und sie werden nach oben bei den Unsrigen steigen. Mit jedem Aufstieg werden sie mehr Informationen über die Gründe und die Unsrigen selbst bekommen. Wenn sie sich für uns entscheiden, wird eine andere Person auf sie zukommen. Diese Person wird ihr Gesicht bekannt geben. Wenn sie sich gegen eine Aufnahme entscheiden, …“,
Er verstummte und setzte absichtlich eine Pause. Diese hatte ihren Zweck nicht verfehlt und ein bedrohliches Gefühl breitete sich unsichtbar im Raum aus.
„… müssen sie schwören nie das Gehörte und Geschehene weiterzugeben, bis zu ihrem Tod. Wenn sie das befolgen werden sie friedlich bis ans Lebensende leben ohne etwas von uns zu befürchten. Sie werden nie wieder von uns belästigt, bis auf zwei Ereignisse die Auftreten können. Erstens. Sie verstoßen gegen das Gelübde. Zweitens. Sie durchkreuzen die Pläne der Dunklen. Bei beiden Fällen bekommen sie eine letzte Warnung und Chance. Wir werden ihnen ein Schreiben zukommen lassen, in dem der von uns gesehene Verstoß liegt und wie sie Abhilfe schaffen können. Sie sehen daran ob sie richtig gehandelt haben, indem sie keine zwei Goldstücke in einem Ledersack bei sich finden. Sollte es doch passieren, haben sie verspielt. Sie bekommen dann noch Zeit ihre Dinge zu regeln und in Angst zu leben. Vielleicht wird man sie auch nie finden, weil sie untertauchen und flüchten, aber das ist dann kein Leben mehr. Wir sind überall. Wenn sie gleich zwei Goldstücke bekommen haben sie mit vollem Wissen gegen uns gehandelt. Dann geht es schnell. Drei Goldstücke bekommen sie für die Überfahrt, als Lohn für den Fährmann“
„So werden wir uns auf alle Fälle nur noch einmal im Leben sehen, oder eher gesagt hören?“
„Mit großer Wahrscheinlichkeit ja, aber wer weis das schon. Vielleicht erweisen wir uns beide als sehr geeignet in unserer Sache und steigen zu höheren Wissensebenen auf. Gesetzt dem Fall, ist es schon möglich uns wieder zu hören und dann auch zu sehen. Bedenken Sie eines. Zum Anfang und vielleicht im ganzen Leben werden sie im unwissenden Leben über diesen Bund. Es kann sein, dass sie mit mehreren Leuten zusammen sitzen und diese alle zu uns gehören, aber keiner vom anderen weis. Aber alle berichten ihrem Wissenden von den Anderen. Ein Netz entsteht und ein Schutz für die Sache selbst. Nun lasst mich enden. Wie gesagt, es bekommt jeder dieselben Informationen zur Entscheidungsfindung und die habe ich euch gegeben. Nur eines ist immer anders.“
„Und das wäre?“
„Die Zeit zum Entscheiden. In eurem Falle möchte ich neute Abend eine Antwort haben. Ich möchte mir eine Reise ersparen.“
Ich war leicht irritiert was er mit der Reise meinte und was dies mit meiner Person zu tun haben könnte. Aber eine andere Frage erschien mir wichtiger.
„Heute sitzt der Rat zusammen. Abends wird sicherlich gefeiert. Wie wollt ihr mich da unauffällig auffinden?“
„Ach, da ergibt sich immer eine Möglichkeit.“
Auch wenn ich ihn nicht sah, war zu merken wie er bei diesen Worten schmunzelte. Er stand auf und ging zur Tür. Kurz bevor er sie hinter sich schloss sagte er,
„Überdenkt eure Entscheidung gut. Ihr könnt im Mikrokosmos eurer Insel weiter leben, oder euch im Makrokosmos dieser Welt entfalten“
Nachdem er gegangen war stellte ich mich ans Fenster und beobachtete wie nach kurzer Zeit die ersten Sonnenstrahlen den Rand des Horizontes eroberten. Alles hatte sich auf einem Schlag verändert und auch wieder nicht. Was sollte ich machen? Ich wusste es nicht.
Ich wurde vom Kammerdiener aus meiner grübelnden Trance erweckt.
„Oh, Sire sind schon wach.“
„Ja. Wer war heute Nacht im Haus?“
„Ähh, ich verstehe nicht Sire.“
„Welche Personen haben sich heute Nacht noch in der Villa aufgehalten?“
„Die Magd, zwei Gehilfinnen und meine Person. Sire.“
Sichtlich verwirrt beantwortete er mir die Fragen und schaute mich auch danach noch so an. Ich lies ihn gehen und legte mir die Kleider an. Ich beschloss mich gleich auf den Weg zu machen. Es war zwar noch ein bisschen Zeit bis zum Beginn des Zusammentreffens, aber frische Luft war das Nötigste was ich gebrauchen konnte.


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Hoody
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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

STOP!!!!!!!!!!!!!!!!
Bitte.
Du weißt schon das niemand diesen Text kommentieren wird.
Weil es einfach zu lang ist.
Stelle halt einfach ein Abschnitt herein und lass es kritisieren. Aber so ganz sicher nicht.
Du könntest ja auch eine AG eröffnen. Dann kannst du ganze Kapiteln von mir aus reinstellen. Aber so geht das wirklich nicht.
Du brichst zudem die 7 goldenen Regeln.

Also bitte immer nur einen Abschnitt posten.
Und nicht so viele die auch noch so lang sind.

PS: Kritisiere doch auch einmal paar andere Texte.
Deine Beiträge waren bis jetzt nur zu deinen zwei Geschichten und deinen Vorstellungsthread. Sorry aber so macht man das hier nicht. Wer Kritik erhalten will zum Text der soll Kritik auch an anderen Texten abgeben.
Wer nur gelesen werden will der soll seine Geschichten bei Bookrix oder so reinstellen.

lg Hubi

Klingt vielleicht fies aber es ist so.


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Ich bin wie eine Runde Tetris. Nichts will passen.

"Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann."
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McBurggraf
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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 11:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jarda hat Folgendes geschrieben:

Du weißt schon das niemand diesen Text kommentieren wird.
Weil es einfach zu lang ist.
Stelle halt einfach ein Abschnitt herein und lass es kritisieren. Aber so ganz sicher nicht.
Du könntest ja auch eine AG eröffnen. Dann kannst du ganze Kapiteln von mir aus reinstellen. Aber so geht das wirklich nicht.
Du brichst zudem die 7 goldenen Regeln..


Entschuldigung, da hatte ich wohl etwas falsch verstanden.  Crying or Very sad
Meine Krümel stehen gerade mit Hundeblick da und wollen raus, ich werde versuchen es nach dem Reallife rauszulöschen.

Jarda hat Folgendes geschrieben:
PS: Kritisiere doch auch einmal paar andere Texte.
Deine Beiträge waren bis jetzt nur zu deinen zwei Geschichten und deinen Vorstellungsthread. Sorry aber so macht man das hier nicht. Wer Kritik erhalten will zum Text der soll Kritik auch an anderen Texten abgeben..


Ich bin Schreiberneuling und scheue mich ein wenig andere zu kritisieren/ loben. Ich versuche immer erst etwas ein bisschen zu beherrschen bevor ich mir so etwas zutraue/ anmaße. Sorry.

Jarda hat Folgendes geschrieben:
Klingt vielleicht fies aber es ist so.


Kein problem.

Freundliche Grüße,

McBurg


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BeitragVerfasst am: 13.04.2009 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo McBurggraf.

Ja, ist zu viel auf einmal. Immer nur einen Textabschnitt von etwa 500 Wörtern einstellen, und den bitte mit Absätzen bzw. Leerzeilen. smile Dann wartest du bis jemand diesen Abschnitt kommentiert hat, bevor du den nächsten hochlädst, sonst kommt niemand mehr hinterher.


Zitat:
Ich bin Schreiberneuling und scheue mich ein wenig andere zu kritisieren/ loben. Ich versuche immer erst etwas ein bisschen zu beherrschen bevor ich mir so etwas zutraue/ anmaße. Sorry.


So denken viele, nicht nur Schreiberneulinge, sondern auch Forumneulinge. Mit Anmaßung hat das aber nichts zu tun, jeder - wirklich jeder - kann einen Kommentar zum Werk eines Anderen verfassen und ist auch angehalten, dies zu tun. Einfach mal machen. Du wirst merken, dass es so schwierig gar nicht ist. Und auch durch Kommentare und Rezensionen lernt man etwas über sich selbst und über die eigene Schreibe. Probier's ruhig mal aus, wird schon schief gehen. smile


Gruß,

~~Der Gaukler

PS: Willkommen im Forum.


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(Mark Twain)
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McBurggraf
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BeitragVerfasst am: 14.04.2009 08:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Bekome die Post`s leider nicht gelöscht sad

Muss ich da an einen Admin heran treten?

Danke im Voraus,

McBurg


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Valeska
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BeitragVerfasst am: 14.04.2009 09:35    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen!

Ja, du musst dich an einen Admin oder einen Moderator wenden. DasProjekt, SylviaB, Maria ...


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