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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Italienischer Herbst


 

 
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Cuore Azzurro
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 42
Beiträge: 37
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 23.03.2009 20:22    Titel: Italienischer Herbst eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

EDIT MARTEN: Da das ursprüngliche Werk unvollständig war wurden die fehlenden Teile eingefügt.

1.) Italienischer Herbst

Schuld an diesem wunderbaren Wahnsinn war von Anfang an mein Vater.
Ich hab keine Ahnung wann er damit angefangen hat mich mit Fangesängen in den Schlaf zu singen. Was immer er damit auch bezwecken wollte, er hatte mit seiner Absicht weit übers Ziel hinaus geschossen. Denn ich bin, und das kann ich mit absoluter Gewissheit behaupten, einer der größten Fußballfans meiner Zeit. Milan ist mein Blut, und die Squadra Azzurra meine Religion. Mit dieser Behauptung untertreibe ich noch die Darstellung meiner Liebe zum Calcio. Sicherlich hatte mein Vater die Absicht mir den Fußball zu Gemüte zu führen. Aber das sich dieses Vorhaben im Laufe der Jahre so dermaßen Entwickeln würde, das hatte selbst er nicht zu glauben gewagt. Geboren in Süditalien, in Bari, der Hauptstadt Apuliens. Aufgewachsen als Sohn eines Landarbeiters neben zwei weiteren älteren Brüdern und einer Schwester, (die er mir gegenüber niemals erwähnt hatte. Wurde Sie doch in den frühen Jahren ihrer Jugend, aus damals, mir heute unbekannten oder unmoralischen Gründen totgeschwiegen, und von meinen Großeltern ins Kloster verbannt) entdeckte er sehr früh seine Leidenschaft zum Fußball.
In den 30er, Anfang der 40er Jahre konnte man von gepflegten Rasenplätzen wie man sie heute in fast ganz Europa vorfindet nur träumen. Auf steinigem, sandigem Boden wurde gekickt. Die Tore waren meistens nur mit Kleidungsstücken oder Schuhen gekennzeichnet. Die Torpfosten und das dazugehörige Netz konnte man sich in seiner Phantasie, bildhaft dazu ausmalen. Die meisten Kinder hatten gerademall zwei paar Schuhe. Eines für die Schule, zum Spielen und zum Arbeiten, und das andere für Sonntagvormittag wenn’s in die Kirche ging. Denn die Kinder konnten damals nicht einfach so, in ein beliebiges Schuh-, oder Sportgeschäft spazieren, und den perfekt angepassten Fußballschuh, aus hochwertigem Leder, wie sie heute gang und gebe sind, einfach mal so aus Papas Brieftasche einheimsen. Was ich aus den Geschichten meines Vaters erfahren habe, und von seinen Freunden immer wieder bestätigt wurde, muss er ein ganz guter Stürmer gewesen sein. Er war anscheinend doch wirklich so gut, dass der Fußballtrainer und Stadtpfarrer aus Barletta, der nächst größeren Stadt etwa 30 km nördlich vom Heimatdorf meiner Großeltern entfernt, eines Tages nach Ruvo kam, um meinen Vater zu einem Probetraining für seine Mannschaft einzuladen. Leider gab mein Großvater nicht die nötige Zustimmung. Zu damaligen Zeiten war es ja auch leider nicht selbstverständlich, dass ein Kind in irgendwelchen Vereinen seinen Hobbys nachgehen konnte. Das Geld war knapp und außerdem herrschte Krieg. Ja, mein Vater war eines von vielen Kindern das aus finanziellen Gründen nur die ersten drei Jahre zur Schule gehen konnte, und dann entweder in den familieneigenen oder auf fremden Plantagen arbeiten musste, um mit das nötige Geld zum überleben, nach Hause zu schaffen. Tja, was wäre geschehen wenn mein Papa doch für Barletta oder später für Bari gespielt hätte. Er war damals gerade mal um die zwölf Jahre jung als ihm das Angebot vorlag. Vielleicht hätte er später den großen Sprung geschafft und wäre Profi geworden. Aber dann wäre er sicherlich nicht nach Deutschland ausgewandert, meine Mutter hätte er nie kennen gelernt, und ich würde nicht hier sitzen um diese Zeilen zu verfassen.

In den Sechzigern erlebte Deutschland einen gigantischen Aufschwung. Der Krieg war mittlerweile seit fünfzehn Jahren Vergangenheit. Junge Menschen, hauptsächlich aus Spanien, Italien und dem damaligen Jugoslawien suchten ihr Glück, neue Perspektiven im Herzen Europas. Darunter war auch mein Vater. Er kam als Emigrant nach Augsburg, wo er mit ein paar Freunden eine Stelle bei der MAN antrat. In den Sechzigern erlebten die Menschen aber nicht nur in der Musik und Wirtschaft eine Revolution. Es war auch die Zeit, in der der Fußball ein neues Gesicht bekommen sollte. Es war die Geburtsstunde der Europapokale. Um etwas genauer zu werden, wurde 1955 der Europa-Pokal der Landesmeister, 1957 der UEFA-Cup, und 1960 der Europa-Pokal der Pokalsieger ins Leben gerufen. Im Landesmeisterwettbewerb nahmen nur die aktuellen Meister der vergangenen Saison teil. Im UEFA-Cup, die direkt im Anschluss platzierten Teams (Vizemeister) und im Pokalsiegerwettbewerb letztendlich, der Sieger aus dem national ausgespielten Pokalwettbewerb. Natürlich nahm der Fußball in Europa, durch diesen Turniermodus einen noch viel größeren Stellenwert an. Denn endlich konnten sich die besten Mannschaften Europas, international beweisen, und besser in Szene setzen. Mannschaften wie Real und Barca, Valencia und Atletico, Inter- und Milan, die Fiorentina und die Roma, Sporting und Benfica, Celtic, Manu, Tottenham und West Ham, schrieben zum ersten Mal Europacupgeschichte. Wenn ich mich so an die Geschichten meiner Eltern erinnere, bin ich eigentlich schon sehr glücklich darüber, in der heutigen Zeit leben zu dürfen. Denn mein Vater konnte sich nicht jedes beliebige Spiel im Pay-TV ansehen. Nein, im Gegenteil, er hatte gerade mal einen kleinen Radio zur Verfügung. Pay-TV…? Es war ja noch nicht einmal das Farbfernsehen geboren. Ein kleines Radio, den Wolkenfreien Sternenhimmel über sich, und meine Mutter an seiner Seite. So erlebte er die Nacht als Inter Mailand zum ersten Mal den Weltpokal gewann. Natürlich war diese romantische Idylle nur ein Vorwand meines Vaters, um einen optimalen Radioempfang zu bekommen. Meine Mutter muss ganz schön erschrocken sein, als mein Vater, der neben ihr auf der Parkbank saß und sie im Arm hielt, plötzlich wie von der Tarantel gestochen aufsprang, und einen lauten Jubelschrei von sich gab. Inter Mailand spielte damals gegen Indepeniente Buenos Aires. Nachdem die Italiener das Hinspiel in Argentinien mit Eins zu Null verloren hatten, gewannen Sie das Rückspiel in Mailand mit Zwei zu Null. Allerdings zählte damals nur Sieg oder Niederlage, die Tordifferenz spielte keine Rolle. So musste ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden in Madrid den Sieger finden. So war es der 26. September 1964 als eine italienische Mannschaft zum ersten Mal den Weltpokal, die wertvollste Trophäe auf Vereinsebene in den Himmel stemmen sollte. Ja, natürlich gab es auch schon damals äußerst fanatische Fußballfans. So hatte es sich mein Vater, gut fünf Monate zuvor auch nicht nehmen lassen, das Endspiel um den Landesmeistertitel in Wien, zwischen Inter und Real live mit zu erleben. Mittlerweile ist er jetzt schon über Siebzig. Sein Enthusiasmus hat sich leider stark gelegt. Er verurteilt mittlerweile die zu hohen Gehälter der Profis, und meidet daher Livespiele vor Ort zu besuchen. Mit den Jahren wird man ja bekanntlich ruhiger und sieht gewisse Dinge von einem anderen Standpunkt. Dennoch die Liebe zu seinem Verein und zur Nationalmannschaft ist immer noch dieselbe. In all den Jahren, auch wenn der AS Bari nie einen großen Titel gewinnen konnte. Er war immer ein treuer Anhänger seiner Mannschaft. Dennoch schwärmt er auch heute noch, von den großen Zeiten der Interisti und der Fiorentina. Jedes Mal wenn das Derby Milano ansteht, scheiden sich bei uns ein wenig die Geister. Aber das ist nicht wirklich schlimm. Wichtig ist, dass man zu seiner Mannschaft und Einstellung steht. Das ist eben wie in der Ehe, in guten und in schlechten Zeiten. Gut wenn’s in der Ehe nicht mehr läuft, kann man sich scheiden lassen, man kann auch genauso das Team wechseln. Nur wenn wirklich wahre Liebe im Spiel ist, hält eine solche Verbindung ein Leben lang. Hätte ich in den Sechzigern gelebt, tja wer weiß, wahrscheinlich wäre ich wohl neben dem AS Bari auch Inter- oder Fiorentinafan geworden. Ohne Zweifel, Inter hatte damals mit Mazzola, Facchetti, Burghnich, Jair, Corso, Juarez und wie sie alle hießen eine sehr große Mannschaft. Aber auch die Siebziger, und vor allem die Achtziger und Neunziger, die Jahre in denen ich meine Jugend erlebte, brachten ihre Stars mit sich. Daher bin wirklich sehr froh und erleichtert, auf diese Art und Weise zu meiner Mannschaft gefunden zu haben, wie es sich eben an diesem kühlen Novemberdonnerstag 1988 zugetragen hatte.

Es war eigentlich von vornherein klar. Mein Vater würde zum neunzigsten Geburtstag meiner Großmutter ohne mich nach Ruvo fahren. Ich besuchte damals die siebte Klasse der Hauptschule Bärenkeller und hatte zu diesem Zeitpunkt keine Ferien. Aber das sollte mich nicht wirklich stören. Denn schon seit Tagen plagte mich ein äußerst komisches Gefühl in der Magengegend. Nicht wie bei einer Übelkeit. Nein als ob mich irgendeine höhere Stimme warnen wollte. Immer wieder gingen mir diese ganz bestimmten Gedanken durch den Kopf. Es war ja schon immerhin zwei Sommer her, dass ich in den Ferien meine Nonna (Oma) zum letzten Mal gesehen habe. Zudem war es ja nicht irgendein Geburtstag. Es war ihr neunzigster. Was wäre, wenn es womöglich ihr letzter sein sollte. Auch meine Oma hatte nicht das Privileg ewig zu leben. Ja, irgendeine Stimme sagte immer wieder zu mir. ...Du musst mitfahren!... Es hatte wirklich nichts damit zu tun, dass mein Interesse für die Schule nicht besonders groß und meine Leistungen, was die Noten betraf, eher nur passabler Durchschnitt war. Zum einen mochte ich Fächer wie Geschichte, Erdkunde, Religion, Kunst und Sport. Zum anderen liebte ich die Pausen, die ich zum flirten mit den griechischen Mädchen zu nutzen wusste. Ungelogen, ich war wirklich bei allen Griechen sehr beliebt. Nicht zuletzt wegen meiner dunkelblonden Haarpracht, die einem Elvisimitat ähnelte (irgendwann ab der fünfte Klasse, fing ich damit an, mich täglich vor der Schule zu duschen, und zu stylen), meiner schlanken, sportlichen Figur und meinen grünen Augen und langen Wimpern. Nein, Italiener, Spanier und Griechen sind halt Kulturell und von der Mentalität her gesehen indirekt miteinander verwandt. Zudem gab es unter den griechischen Jungs viele Fußballfans. Nein, es war nichts anderes, als mein purer Instinkt. Mein Gefühl sollte mich nicht täuschen. Auch wenn mir meine Mutter ein wenig leid tat. Hatten wir beide doch schon feste Pläne für die gemeinsame Zeit ohne meinen Vater geschmiedet. Wir wollten ein paar Male ins Kino gehen, hatten Tickets für “Holiday on Ice“ bestellt, und über ein paar Ausflüge gesprochen. Dennoch das Gefühl der Erleichterung, doch noch mit nach Italien gefahren zu sein, überwog meinem Mitleid im Nachhinein bei weitem. Als mein Vater an diesem Abend in mein Zimmer kam, um sich indirekt schon mal bei mir zu verabschieden unterbrach ich ihn prompt, und entgegnete kurz und trocken, ...Ich möchte morgen mit nach Italien fahren.... Meine Aussage nicht weiter ernst zunehmend, grinste er nur und versuchte in seiner Rede weiter fort zu fahren. Allerdings interessierte mich das wirklich nur am Rande, so wiederholte ich meinen Wunsch, nur diesmal mit einer etwas ernsteren Miene und einem härteren Tonfall. Ohne auch nur etwas zu entgegnen, verstand er wohl weshalb und warum ich diesen Wunsch äußerte. Als hätte er meine Gedanken lesen können.
Am nächsten Morgen, in aller Herrgottsfrühe zog er los, um mir das nötige Zugticket im Bahnhof zu kaufen. Meine Mutter regelte alles Weitere mit der Schule, wobei sich mein Schulleiter, Herr Winkler (der noch von der alten Sorte war. Teilte er doch regelmäßig in seinem Unterricht, kräftige Watschen auf den Hinterkopf aus, wenn man mal wieder nicht aufgepasst hatte. Groß gebaut, mit seiner weisen Haarpracht und seinem langen Bart, wirkte er schon etwas Furcht einflössend) über diese spontane Aktion ein klein wenig aufgeregt hatte. Natürlich, klar war er im Recht gewesen. Viel früher hätte mir dieser Sinneswandel zufliegen können. Dennoch bin ich noch heute, nach gut 19 Jahren erleichtert, dass ich doch noch, auch wenn etwas spät, auf den Ruf meines Herzens gehört habe. So fuhren also mein Vater und ich an diesem nebligen Novembermittag, zusammen Richtung Südeuropa, unserer Heimat Italien, um ein letztes Mal den Geburtstag unsere Mama und Großmutter zu feiern.

Der 10. November 1988. Es war ein typisch kühler Herbstmorgen, als mein Vater mich ziemlich früh aus den Federn riss. Wir hatten einen Ausflug nach Montrone geplant, eine Kleinstadt, etwa vierzig Kilometer westlich von Bari, ziemlich im Herzen Apuliens, auch unter dem Namen Adelfia bekannt. Es war der Tag, an dem die Einwohner dieses kleinen Dorfes das Jahresfest ihres Schutzpatrons feierten. Die Festlichkeiten dauerten zwar schon seit fast einer Woche an. Doch ist der 10. November, im Kalender fest unter dem Namen des heiligen St. Trifone festgeschrieben. Daher ist es selbstverständlich das die Feierlichkeiten an diesem Tag ihren Höhepunkt finden. Als wir früh morgens um sechs in den Reisebus stiegen, um uns auf den Weg nach Adelfia zu machen, schaltete der Busfahrer das Radio ein um die Morgennachrichten und den Wetterbericht zu hören. Anschließend folgte das Tageshoroskop, das für mich leider nicht sehr positiv ausfallen sollte. Der Radiomoderator meinte, Steinbockgeborene sollten an diesem Tag besser nicht das Haus verlassen. Am besten nicht einmal das Bett. Gesundheitlich hätten wir “Hornviecher“ heute nichts zu lachen. Wie Recht dieser Moderator doch hatte. Zu meiner Übelkeit, gesellten sich jetzt nach und nach auch noch drückende Kopfschmerzen hinzu.
Nach gut einer Stunde Fahrtzeit kamen wir dann an unserem Ziel, ohne irgendwelche Komplikationen, unversehrt an. Menschen aus ganz Süditalien kommen hier in dem kleinen Provinznest Apuliens zusammen, um dem Heiligen alle Ehre zu erweisen. Am Ende der Fahrt war ich heilfroh den Bus endlich verlassen zu können, endlich frische Luft zu schnappen, und mich vom Geholpere über die schlecht, ausgebaute Landstraßen zu erholen. Alles war für die Feierlichkeiten vorbereitet. Die Straßen der Kleinstadt, die aus einer guten Mischung von typisch mediterranen Alt- (einige Hundert Jahre) und Neubauten bestand, waren mit endlos langen Lichterketten geschmückt. Bereits um die Mittagszeit begannen die Feierlichkeiten mit einer ausgedehnten Prozession loszugehen. Allerdings sind Prozessionen in Italien nichts Ungewöhnliches. Eine Gruppe von Personen, die seit Familiengenerationen der Kirchengemeinde angehören, tragen die Figur des Heiligen auf einem rundum von Blumen beschmückten Podest. Begleitet von der Stadtkapelle, etlichen Kindern in Gestalt des heiligen St. Trifone verkleidet auf Pferden, ein paar tausend Einwohnern und vielen angereisten Touristen. Leider konnte ich mich an diesem Tag für dieses Spektakel nur wenig begeistern.
...Ein Königreich für einen Stuhl..., dachte ich mir ständig. Doch durch die große Menschenmasse war es vorerst unmöglich, sich überhaupt irgendwo hin setzen zu können. Mein Zustand wollte sich einfach nicht bessern. Ständig dieser elendige Brechreiz. Am Nachmittag fand dann endlich das erste Spektakel der Feier vor den Toren Montrones statt.
Verschiedene Firmen, die sich auf die Herstellung von Feuerwerk spezialisiert hatten, kämpften um die Gunst der Zuschauer. Hierbei ging es aber nicht um das Farbenspiel. Eher um die Lautstärke und die Choreographie, in welchen Abständen die Bomben gezündet werden und in welcher Form Sie am Himmel zur Explosion kommen. Für den Gewinner winkte selbstverständlich eine lukrative Siegerprämie. So wie die meisten Besucher begaben auch wir uns auf den Weg zum Stadtrand. Als wäre es gestern gewesen, so erinnere ich mich an diesen Nachmittag. Die Menschen platzierten sich vor den parkenden Autos am Straßenrand und warteten auf das erste Feuerwerk, das vom Friedhof aus, der auf einem kleinen Hügel vor der Stadt lag gestartet werden sollte. Bei der langen Warterei durfte allerdings auf keinen Fall das kulinarische Wohl zu kurz kommen. Überall wo man auch hinsah, wurde gegrilltes Fleisch oder salzige und süße Knabbereien in mobilen Verkaufsständen angepriesen. Viele Touristen aber nutzten auch die Gelegenheit um selbst in den anliegenden Feldern ihr mitgebrachtes Fleisch zu grillen. Eine ganze Weile musste nun noch bis zum Startschuss vergehen. Doch Langeweile mochte nicht aufkommen. Denn da war ja noch ein anderes Ereignis, das die Wartezeit um einiges erleichtern sollte. Nämlich die schönste Nebensache der Welt. Das Achtelfinalrückspiel des Europa-Pokals der Landesmeister in Belgrad, zwischen Roter Stern Belgrad und dem AC Mailand. Das Spiel wurde am Vorabend wegen starken Nebels abgebrochen, und sollte am Nachmittag des folgenden Tages wiederholt werden. Viele der wartenden Menschen verfolgten angespannt das Spiel, live an den Radios ihrer Autos. Da ich nicht wirklich viel verstand, was der Radiosprecher in seiner Eile von sich gab, suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen über der Straße unter den Weinreben, von denen es ohnehin, soweit das Auge reichte genügend gab. Plötzlich, völlig unerwartet gab es auch schon die erste heftige Explosion am Himmel. Viel Buntes war da aber wirklich nicht zu sehen. Es ging ja nur um die Stärke und Kraft, wie mein Vater mir schon erklärt hatte. So saß ich unter den Reben und hielt mir so gut es ging die Ohren zu. An jedem anderen Tag hätte ich diese Veranstaltung genossen, doch war ich heilfroh, als diese so ewig dauernde erste Feuerwerks-Viertelstunde zu Ende ging. Meine Kopfschmerzen waren im Anschluss so stark, das mein Kopf zu explodieren drohte. Gerade wollte ich die Straße überqueren um mich nach dem aktuellen Spielstand zu erkundigen, als die meisten Leute, die das Spiel im Radio mitverfolgt haben, die Straße hinunter zu jubeln begannen. Mein Vater, der sich in so einer Jubeltraube befand, wurde von einem stämmigen, jungen Mann, der aus Ruvos Nachbardorf Terlizzi kam, umarmt und nur so durch die Luft gerissen. Ich wusste zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich viel über den Europa-Pokal der Landesmeister (heute Champions-League). Wenn ich ehrlich bin, wusste ich nicht mal um die Existenz eines solchen Wettbewerbs. Was mir aber klar war, dass eine italienische Mannschaft ein wichtiges Spiel gegen einen nicht-italienischen Gegner bestritt. Und selbstverständlich, aus irgendwelchen Gründen hatte ich das Gefühl, wenn auch etwas zurückhaltend aufgrund meines gesundheitlichen Zustands, mich mit freuen zu müssen. Langsam wurde es Spätnachmittag und der Jahreszeit entsprechend schon dunkel, die Feuerwerksrunden neigten sich dem Ende, zu und die vielen Zuschauer warteten nun alle auf die große Finalrunde und fragten sich untereinander, was wohl Gargano, Teora oder Brusccela, um nur einige der großen Feuerwerksfirmen zu nennen, für das Nachtspektakel aus der Trickkiste ziehen würden. Nachdem ich mir im Reisebus etwas Erholung und Ruhe gegönnt hatte, aber mich um keinen Cent besser fühlte, meinte mein Vater, ich müsse jetzt aber langsam wirklich etwas essen. Na ja, vielleicht hatte er ja recht. Auch wenn mir eher nach entladen, als nach beladen zumute war. So machten wir uns also auf Weg ins Zentrum der Kleinstadt. Die gewaltigen Lichterketten kamen nun phantastisch zur Geltung. Wenn man am Anfang von Montrone die Hauptstraße betrat, war es so, als würde man in einen bunten Lichtertunnel eintauchen.
Händler verkauften in ihren eingerichteten Ständen ihre Waren wie Spielzeug, Klamotten, Modeschmuck oder Musik- CDs. Der Duft von Süßigkeiten und gegrillten Köstlichkeiten lag in der Luft. Die Stadtkapelle spielte neapolitanische Lieder, und Arien von Verdi, Puccini oder Rossini.
Nachdem wir in einem gemütlichen Lokal gespeist hatten, und meine Wahl, wohl auf das falsche Gericht, nämlich für einen Tintenfischsalat fiel, schaffte ich es gerade noch bis vor das Eingangstor der Restaurantterrasse, wo ich mich aufs Übelste, nun endlich übergeben musste. Um lange eine Toilette zu suchen war wirklich keine Zeit mehr gewesen. Mitten im Restaurant wollte ich den vielen Gästen auch nicht den Appetit verderben. Endlich war dieser Druck auf meinen Magen verschwunden. Es wäre sicherlich ein wunderschöner Tag geworden. Um meinem Vater nicht noch den Abend zu verderben, überzeugte ich ihn von meinem Vorschlag. Er sollte mich zum Bus zurückbringen, wo ich mich ausruhen wollte. Er könnte sich dann mit seinen Freunden alleine, ohne meine trübselige Gestalt amüsieren gehen. So machten wir es dann auch letztendlich. Langsam spazierten wir wieder zur Stadtgrenze hinaus. Viele der meisten Besucher kampierten in Zelten vor ihren Reisebusen, machten riesige Feuer um zu grillen oder sich aufzuwärmen. Ja es war wirklich nicht sonderlich warm an diesem Abend, dem 10. November 1988. Das Lagerfeuer und heiße Kartoffeln waren jetzt genau das richtige für mich. Ich kuschelte mich in eine Wolldecke und lauschte die neapolitanische Musik, die ein kleiner älterer Herr auf seiner Gitarre zum Besten gab. Diese Menschen legten wohl nicht besonders viel Wert auf materielle Dinge. Wahrscheinlich waren die meisten von ihnen Rentner oder Landarbeiter, die dem Trubel im Zentrum von Adelfia aus dem Weg gehen wollten. Sie hatten bestimmt nicht das neuste Auto vor ihrem Haus stehen, oder das große Geld in den Taschen. Trotzdem waren sie mit dem was sie hatten zufrieden, ihre Gesundheit und eine Gemeinschaft, eben eine Familie. Nun gut, als elfjähriges Kind konnte ich zum damaligen Zeitpunkt, zu so einem Thema noch nicht wirklich große Weisheiten von mir geben. Doch gehörte nicht wirklich viel Grips und Erfahrung dazu, um zu sehen, dass diese Leute glücklicher waren, als viele andere in meinem Bekanntenkreis in Deutschland. In Gedanken versunken, dennoch an nichts Bestimmtes zu denken, genoss ich diese warme und herzliche Stimmung um mich herum. Bis ich dann doch unverhofft von einem kleinen flimmernden Fernseher, der in einem Reisebus an der Decke hing, abgelenkt wurde. Das was mir aber so ungemein auffiel und mich erst wirklich aufmerksam machte, war diese grelle, graue Farbe, welche die Flimmerkiste ausstrahlte. War es das was ich vermutete? Wäre es ein Farbfernseher gewesen, hätte er dieses Grau vielleicht in einem Gift- oder Grasgrün ausgestrahlt. Vielleicht war es doch wirklich ein Fußballspiel? Wir wollten doch mal sehen ob ich Recht behalten sollte. Tatsächlich als ich dem Bus näher kam und die Eingangstreppen hoch stieg um den Dingen auf den Grund zu gehen, lief gerade der dritte Anlauf der Partie zwischen Roter Stern Belgrad und dem AC Mailand. Dieses Rückspiel musste nun endlich doch einen Sieger finden. Schnell hatte ich mir einen freien Platz gesucht, um die Partie fort an mit zu verfolgen. Roter Stern hatte sich durch das Eins zu Eins in Mailand (47° Stojkovic, 48° Virdis) eine hervorragende Ausgangsposition fürs Rückspiel geschaffen. Doch Milan wollte mehr als nur eine gute Figur abgeben. Die Italiener gingen zunächst 1:0, durch den damals 24-jährigen Holländer, Marco Van Basten in Führung. Allerdings, wie schon in Mailand, folgte kurz danach wieder durch Stojkovic 38° der Ausgleich zum 1:1. Ein kampfbetontes Spiel auf beiden Seiten. Kein Team schenkte dem anderen auch nur die kleinste Kleinigkeit. Spannend bis zum Ende. Denn auch die Verlängerung sollte nicht über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mein erstes Spiel von Milan im Landesmeisterwettbewerb verfolgte ich also voller Anspannung in einem Reisebus. Sechzig Kilometer von Bari entfernt, auf einem kleinen S/W-Fernseher. Ausgerechnet dieses Spiel war für das endgültige Verschwinden meiner Bauchschmerzen ausschlaggebend. Ausgerechnet dieses Spiel, sollte meine Welt verändern. Wie das Schicksal wollte, sollte es, wie ich erst vor ein paar Wochen rein zufällig erfahren habe, ein Jubiläumsspiel des AC sein. Um auf den Punkt zu kommen, es war das 50 Europapokalspiel im Landesmeisterwettbewerb für Milan. Ja, wie sehr mich dieses Spiel doch in seinen Bann gezogen hatte. Milan, wenn Sie auch ein Elfmeterschießen benötigten um die nächste Runde zu erreichen, denn in der regulären Spielzeit sollte kein Tor mehr fallen. Die Rossoneri spielten an diesem Abend wirklich einen aufopfernden Fußball. Immer wieder ist es das Gleiche, damals wie heute. Bei dieser grausamen Lotterie des Elfmeterschießens. Ewig scheint es einem vor zu kommen bis endlich die Schützen gefunden sind, die sich dieser schwierigen Aufgabe gewachsen fühlen. Am liebsten möchte man gar nicht mehr hinsehen, wenn die Protagonisten dieses Dramas zum Schuss anlaufen. ...Trifft er, oder trifft er nicht? Hält er oder hält er nicht? ... Das Elferschießen ist für den wahren Fußballfan einfach schlechthin der größte Horror. Man ist kurz davor durchzudrehen, hat ein ganz flaues Gefühl in Mark und Bein. Kalter Schweiß in den Hände, und letztendlich Herzrasen.
Nur noch auf diese Flimmerkiste fixiert, verfolgte ich betend dieses nicht aufzuhaltende Drama. Es sollte sich auszahlen.
Milan gewann auf Grund zwei gehaltener Schüsse (Savicevic und Mrkela hatten verschossen) unseres Keepers Giovanni Galli, und vier verwandelten Schüssen (Baresi, van Basten, Evani und Rijkard) mit 4:2. Was für ein Teufelskerl dieser Torhüter. Natürlich wurde er im Anschluss gebührend von seinen Kollegen, für seine Heldentaten gefeiert. Milan war also von Anfang an für mich ein echtes Spektakel. Ein Van Basten, ein Rijkard, und ein Gullit. Das Traumtrio, das den Stern von Mailand wieder zum Leuchten bringen sollte. Nun ja, das Fußballfieber hatte mich also etwas (stark) erwischt. Milan war nämlich schon damals anderes als Bayern oder Bremen. Zu diesem Zeitpunkt einfach ein wenig mehr Leidenschaft. Das Viertelfinale war perfekt, und meine Bauchschmerzen hatten sich wirklich endgültig verabschiedet. Es war ein äußerst komischer, strapazierender Tag, aber dennoch ein Tag, mit einem schönen Happy End. Eine kleine Liebe wurde in meinem Herzen geboren, von der ich allerdings noch keine Ahnung hatte, wie groß sie werden sollte. Es war der Tag, an dem ich meine Mannschaft, oder sagen wir besser, an dem mich meine Mannschaft gefunden hatte. Nur wusste ich noch nichts von diesem großen Glück. Der Abend wurde im Anschluss von einem gigantischen und sagenhaften Feuerwerk untermalt, wie ich es vorher noch nie erlebt habe. Viele mögen sich jetzt fragen, was mich an Milan, bei diesem Spiel gegen Belgrad so mitgerissen, so bewegt hat. War es doch ein ganz gewöhnliches Fußballspiel. Mag sein, dass die wirklich großen Momente in dieser Partie mangelhaft waren. War es vielleicht Milans Torwart im Elferkrimi, der ungemeine Kampfgeist, den die Mannschaft an den Tag gelegt hatte? Oder auch nur die Tatsache dass eine italienische Mannschaft um den Einzug in die nächste Runde so dermaßen gekämpft hat? So richtig kann ich mich da heute immer noch nicht festlegen. Es war einfach der Anfang wie gesagt, einer großen Liebe zum schwarz-roten Symbol. Diese wuchs wirklich enorm schnell. Es folgte im Viertelfinale ein unspektakuläres und etwas glückliches Weiterkommen gegen Werder Bremen. Ein 0:0 in Bremen und ein 1:0-Sieg im San Siro. Allerdings auch nur aufgrund eines äußerst fragwürdigen Elfmeters gegen den deutschen Meister. Aber bekanntlich brauchen auch Favoriten, auf dem Weg zum großen Ziel etwas Glück. Letztendlich, pünktlich zum Halbfinalschlager gegen Real Madrid, sollte Milan die Fußballwelt schockieren. Nach einem 1:1 in Madrid, hätte den Mailändern ein 0:0 vor heimischem Publikum, zum Einzug ins Finale genügt. Dennoch wusste man um die Stärke der Königlichen. Denn die Spanier waren immer und überall im Stande, ein oder zwei Tore zu schießen. Die Taktik war eindeutig. Man musste angreifen und unbedingt auf Sieg spielen. Und wie Milan das tat. Real Madrid wurde demontiert, auseinander genommen, regelrecht gedemütigt. Sie wurden wortwörtlich zerstört. Die Rossoneri spielten sich wie vom Teufel geritten in einen wahren Rausch, und ließen ihre Fans regelrecht in eine Extasse schweben. Am Ende der Partie, musste man schon zweimal auf die Anzeigetafel sehen. Das Stadion San Siro, völlig aus dem Häuschen. Der Finaleinzug war perfekt, und eine Legende, ein neuer Mythos wurde geboren. AC MILAN – FC REAL MADRID 5:0. Das war das Ergebnis, das die Anzeigetafel nach Ende der Partie in die Nacht hinausstrahlte. Ancelotti 18°, Rijkaard 25°, Gullit 45°, Van Basten 49°, und Donadoni 59°, hatten sich durch ihre Treffer in den Fußballgeschichtsbüchern des AC Mailand verewigt. Was für ein Abend. Einfach absoluter Wahnsinn.
Nach dieser Galavorstellung war man ohne Zweifel der große Favorit auf den Titel. Über 80000 Tifosi erwarteten ihre Lieblinge daraufhin, am Finaltag, in der Barca Hochburg, Camp Nou zu Barcelona. Alles war dafür vorbereit den dritten Titel in der Geschichte des Landesmeisterwettbewerbs in Empfang zu nehmen.

An diesem warmen Frühlingsabend, dem 24. Mai 1999, unterhielt ich mich zunächst mit ein paar Freunden in der Gartenanlage vor unserem Wohnhaus. Im Vergleich zu heute, war mir damals nicht im Geringsten bewusst, welch großes Ereignis doch an diesem Abend stattfinden sollte. Klar war mir schon, dass Milan in einem Finale stand, das ganz und gar nicht unwichtig war. Aber der ganze Spielmodus, die verschiedenen Wettbewerbe und die Regeln der Eurocups, das war alles absolutes Neuland für mich. Letztendlich wusste ich nicht um den Stellenwert dieser Ausrichtung. Mein Vater war in diesen Tagen vor dem Finale besonders nervös. Spätestens als ich ihn wie selten zu vor, bis weit vor unserem Haus habe jubeln hören. Auch wenn meine beiden Freunde Arda und Pierro gar nicht damit einverstanden waren, eilte ich ohne viel zu sagen oder meine fluchtartige Verabschiedung zu begründen, nach Haus um mir das Spiel zusammen mit meinem Vater an zu sehen. Wie konnte ich nur fast vergessen, dass heute das große Finale stattfand, einfach undenkbar, ja fast unverzeihlich. Mein Vater war wirklich kurz davor auszuflippen. Es sollte ja erst der sechste Landesmeistertitel überhaupt sein, den eine italienische Mannschaft gewinnen würde. Eingehüllt in seine große italienische Fahne, und in der Hand den Milanschal, saß er wie auf heißen Kohlen vor dem Fernseher.
Ja, nach diesem Abend war endgültig nichts mehr so wie es vorher war. Was für ein Fußballfest. Milan spielte gegen Steaua Bukarest, dem amtierenden rumänischen Meister, dem es vor drei Jahren, 1986, überraschender Weise gelungen war, nach Elfmeterschießen gegen Barcelona, noch dazu in Sevilla die begehrte Trophäe zum ersten Mal in dessen Vereinsgeschichte zu gewinnen. Doch dieses Kunststück sollte kein zweites Mal auf spanischem Boden, noch dazu im Stadion des gebeutelten Finalgegners von 86 gelingen. Nein, es wurde zur Nacht, in der der Teufel endgültig das Paradies erobern sollte. Zwei Mal Marco van Basten, zwei mal Ruud Gullit. Nach einem Fußballrausch im Halbfinale gegen Real gab es nun die Krönung in Barcelona. Milan siegte 4:0 und eroberte so den Fußballthron Europas. Nun war ich endgültig wissbegierig, endgültig bereit für meine Feuertaufe ein echter Fußballfan zu werden. Das schwarzrote Virus begann in meinen Venen zu vibrieren. Ich wollte alles über diesen Wettbewerb wissen. Wie oft und seit wann er ausgespielt wurde, wer teilnehmen durfte, sämtliche Regeln. Einfach alles was man darüber wissen musste. Wer konnte mir da besser Auskunft geben als mein Vater. Natürlich nicht der Papst. Mein Vater, dessen Herz immer nur für Bari schlug, aber auch ein klein wenig für die Blau-schwarzen(Inter Mailand) übrig hatte.
Nun muss ich zugeben, dass ich anfangs auch etwas für Inter schwärmte. Allerdings auch nur deshalb, weil ich in meiner Vereinsmannschaft selbst die Torwartposition einnahm, und mein großes Vorbild Walter Zenga (Keeper von Inter) war. Überzeugt haben mich die Blau-schwarzen aber nie so richtig. Es war einfach nie das Spektakel wie bei Milan. Auch wenn ein Matthäus, Brehme oder Klinsmann in den Reihen der Interisti stand. Man muss in diesen Angelegenheiten einfach auf sein Herz hören. Ich konnte mich überhaupt nicht für ein anderes Team entscheiden. Es passierte einfach. Diese Liebe hat bis heute gehalten. Eine große Saison war zu Ende gegangen…. Aber was sag ich den da. Sie hat nicht gehalten, sie ist ungemein angewachsen. Ich habe in den Jahren Spiele mit dem Ac live miterlebt, dessen Erinnerungen man mit keinem Geld der Welt bezahlen könnte. Auch wenn es eine ganze Zeit dauern sollte, bis ich zum ersten Mal den Ort besuchten konnte, wo Gott hingeht, wenn er traurig ist, um wieder lachen zu können. Milan gewann nach der Meisterschaft also auch den Europa-Pokal. Berlusconi hielt sein Versprechen, Milan zu einer der besten Mannschaften der Welt zu machen. Man bedenke, mit einem Trainer, der nie professionell Fußball gespielt hat, sondern ein ehemaliger Schuhverkäufer war. Arrigo Sacchi, ein Perfektionist auf seinem Gebiet. Er war der Vater der Taktik, die Milan zum Erfolg führte. Das 4-4-2-System. Eine Mischung aus Raum- und Manndeckung, geprägt vom Pressing. Aber von diesem Mann werden wir später mehr erfahren. Von Milan werde ich Geschichten erzählen, die von Leidenschaft, Liebe, Leid, Hoffnung, Trauer und Triumph geprägt sind. Es brennt mir in den Fingern vor Freude, Euch mit auf eine Reise, in die nun vor uns liegenden 18Jahre des Calcio, des Fußballs, Soccer oder Football…, wie immer Ihr diesen Wahnsinn auch nenne wollt, zu entführen. Ihr Milan, Bayern, Manu, Real, Liverpool, Juve, Toro, Barca, Bvbfans. Ihr Italiener, Griechen, Spanier, Deutsche, Engländer, Franzosen, Dänen und Brasilianer, und noch viele mehr. Euch alle lade ich nun ein, teil zu nehmen, an meinem Leben, das dem Wahnsinn des Fußballs…dem Spiel mit dem runden Leder, das aber auch Ecken und Kanten hat, teil zunehmen. Und warum…? Einfach nur aus Liebe zum Leben!

Weitere Werke von Cuore Azzurro:


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Schreiben ist meine Art mich auszudrücken. Oft unterdrücke ich die Äußerung meiner Gefühle, den Mitmenschen gegenüber. In meinem Erstling habe ich mich dazu überwunden, fast alle meine Gedanken, Träume, Ängste, Gefühle und Erlebnisse nieder zu schreiben. Mit diesem Buch > Cuore Azzurro< möchte ich die Leser einfach nur begeistern, und emotional berühren!
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Valerie J. Long
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BeitragVerfasst am: 23.03.2009 21:18    Titel: Re: Kapitel 1) Italienischer Herbst Antworten mit Zitat

Vorweg: Ich finde, dieser Text ist eine grundsätzlich kurzweilige, gut zu lesende, ausbaufähige Basis. Natürlich ist noch viel Feinschliff nötig.
Bist Du bereit für ein wenig konstruktive Kritik?

Cuore Azzurro hat Folgendes geschrieben:
1.) Italienischer Herbst

Schuld an diesem wunderbaren Wahnsinn war von Anfang an mein Vater.
Ich habe keine Ahnung, wann er damit angefangen hat, mich mit Fangesängen in den Schlaf zu singen. Was immer er damit auch bezwecken wollte, er hatte mit seiner Absicht weit über's Ziel hinaus geschossen. Denn ich bin, und das kann ich mit absoluter Gewissheit behaupten, einer der größten Fußballfans meiner Zeit. Milan ist mein Blut, und die Squadra Azzurra meine Religion. Mit dieser Behauptung untertreibe ich noch die Darstellung meiner Liebe zum Calcio. Sicherlich hatte mein Vater die Absicht, mir den Fußball zu Gemüte zu führen. Aber dass sich dieses Vorhaben im Laufe der Jahre so dermaßen entwickeln würde, das hatte selbst er nicht zu glauben gewagt. Geboren in Süditalien, in Bari, der Hauptstadt Apuliens. Aufgewachsen als Sohn eines Landarbeiters neben zwei weiteren älteren Brüdern und einer Schwester, (die er mir gegenüber niemals erwähnt hatte. Wurde sie doch in den frühen Jahren ihrer Jugend, aus damals, mir heute unbekannten oder unmoralischen Gründen totgeschwiegen, und von meinen Großeltern ins Kloster verbannt) entdeckte er sehr früh seine Leidenschaft zum Fußball. Hier holpert's noch sehr.
In den 30er, Anfang der 40er Jahre konnte man von gepflegten Rasenplätzen, wie man sie heute in fast ganz Europa vorfindet, nur träumen. Auf steinigem, sandigem Boden wurde gekickt. Die Tore waren meistens nur mit Kleidungsstücken oder Schuhen gekennzeichnet. Die Torpfosten und das dazugehörige Netz konnte man sich in seiner Phantasie[,] bildhaft dazu ausmalen. Die meisten Kinder hatten gerade[ ]mal[l] zwei Paar Schuhe. Eines für die Schule, zum Spielen und zum Arbeiten, und das andere für Sonntagvormittag, wenn’s in die Kirche ging. Denn die Kinder konnten damals nicht einfach so[,] in ein beliebiges Schuh-[,] oder Sportgeschäft spazieren, und den perfekt angepassten Fußballschuh, aus hochwertigem Leder, wie sie heute gang und gebe sind, einfach mal so aus Papas Brieftasche einheimsen.
Diese Konstruktion befremdet mich.


(...)

Es war eigentlich von vornherein klar. Mein Vater würde zum neunzigsten Geburtstag meiner Großmutter ohne mich nach Ruvo fahren. Ich besuchte damals die siebte Klasse der Hauptschule Bärenkeller und hatte zu diesem Zeitpunkt keine Ferien. Aber das sollte mich nicht wirklich stören. Denn schon seit Tagen plagte mich ein äußerst komisches Gefühl in der Magengegend. Nicht wie bei einer Übelkeit. Nein als ob mich irgendeine höhere Stimme warnen wollte. Immer wieder gingen mir diese ganz bestimmten Gedanken durch den Kopf. Es war ja schon immerhin zwei Sommer her, dass ich in den Ferien meine Nonna (Oma) zum letzten Mal gesehen habe. Zudem war es ja nicht irgendein Geburtstag. Es war ihr neunzigster. Was wäre, wenn es womöglich ihr letzter sein sollte. Auch meine Oma hatte nicht das Privileg ewig zu leben. Ja, irgendeine Stimme sagte immer wieder zu mir. >>Du musst mitfahren!<<Es>>Ich möchte morgen mit nach Italien fahren<<Meine>>Ein Königreich für einen Stuhl<<dachte>>Trifft er, oder trifft er nicht? Hält er oder hält er nicht? << Was ist denn hier passiert?

Das Elferschießen ist für den wahren Fußballfan einfach schlechthin der größte Horror. Man ist kurz davor durchzudrehen, hat ein ganz flaues Gefühl in Mark und Bein. Kalter Schweiß in den Händen, und letztendlich Herzrasen.
Nur noch auf diese Flimmerkiste fixiert, verfolgte ich betend dieses nicht aufzuhaltende Drama. Es sollte sich auszahlen.
Ein Absatz "man", ein Absatz "ich" - das liest sich wie ein verunglückter Wechsel der Erzählperspektive.

(...)

An diesem warmen Frühlingsabend, dem 24. Mai 1999, (...)
Vielleicht fehlt nur irgendwo ein deutlicher Absatz, aber bezüglich der Erzählzeit bin ich hier völlig verloren. WANN genau befindet sich der Erzähler gerade?


Soviel mal vorweg. Ich bin gespannt, was andere dazu sagen.

Valerie


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Die Zoe-Lionheart-Saga auf stores.lulu.com/ValerieJLong : eine Frau findet ihre Herkunft und ihre Bestimmung auf dem harten Weg.
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Cuore Azzurro
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BeitragVerfasst am: 23.03.2009 21:28    Titel: hey... pdf-Datei Antworten mit Zitat

...dank dir  Razz

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Schreiben ist meine Art mich auszudrücken. Oft unterdrücke ich die Äußerung meiner Gefühle, den Mitmenschen gegenüber. In meinem Erstling habe ich mich dazu überwunden, fast alle meine Gedanken, Träume, Ängste, Gefühle und Erlebnisse nieder zu schreiben. Mit diesem Buch > Cuore Azzurro< möchte ich die Leser einfach nur begeistern, und emotional berühren!
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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 23.03.2009 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Azurro- Fan,
kann man nicht meckern, geschrieben ist es gut. Letzter Satz sollte heißen:
Einfach nur aus Liebe zum Fußball. Aber wie jeder möchte.

Genauso habe ich mir das schon gedacht, absolut parteilich und somit wahrscheinlich glücklos. Ich spreche jetzt nur für mich, bitte nicht falsch verstehen. Habe ich alles schon gewusst und als wir angefangen haben Fußball zu spielen, gab es genau die gleichen Voraussetzungen wie in Italien.
Darum wird es für einen älteren Fan nichts Neues sein, was er zu lesen bekommt.
Du sprichst von den Italienern, Spaniern, Engländern der 50er und 60er Jahre, vergisst aber, dass Deutschland schon 1954 Weltmeister war. Das sind schon mal Minuspunkte. Smile

Nun, ich will auch nicht weiter maulen, musst du selbst wissen.
Schade um die Arbeit, aber, ich als deutscher Fußballfan würde es nicht kaufen. Aber, wer sich mit der italienischen und europäischen Fußballgeschichte beschäftigen möchte, für den ist sicherlich viel Wissenswertes drin und ich denke da wird noch einiges kommen.

Ich wünsche dir jedenfalls Erfolg. Natürlich würde ich nie bestreiten, dass der italienische Fußball absolute Weltklasse verkörpert, aber andere auch. Compri?

Hardy, ein ostdeutscher Fußballfan.  Daumen hoch
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Cuore Azzurro
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BeitragVerfasst am: 23.03.2009 21:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dank dir, ich glaub wir werden doch noch Freunde...weist was. Hier noch was für die Bayernfans

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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 23.03.2009 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Provokation, Feindio, Mordio! Bayern, wer ist das? Aber ab! lol  cry

Hardy
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DasProjekt
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BeitragVerfasst am: 24.03.2009 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cuore,

Ich möchte dich aber kurz auf unsere "sieben goldenen Regeln" hinweisen (die findest du hier: http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=4547), in deinem Falle besonders auf Punkt 3.

Es ist schade, dass du so einen riesigen Block Text in einem Ruck einstellst und zusätzlich auch noch eine "Resistenz" gegen Absätze hast - mich animiert dein Text daher nämlich nicht zum Lesen! Es ist einfach viel zuviel auf einmal.

Und dabei gehöre ich eigentlich zu deinem "Zielpublikum", Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger war nämlich auch meine "Milan-Zeit" (Hinweis: du hast Frankie einmal mit "y" geschrieben, das ist verkehrt  Wink ), wo ich öfter mal im Stadion und auch in Milanello gewesen bin, beim Europacup-Finale in Wien und bei einem der Champions League Spiele, Gegner war, ich glaube Belgrad, weiß es nicht mehr genau, waren 4 Van-Basten-Tore am Stück wenn ich mich recht erinnere, oder waren's nur drei? Ist sooooooo lange her... meine Freundin neben mir, der größte Marco-Fan aller Zeiten - hatte sogar seinen Namen in den Hinterkopf einrasiert und gefärbt  Laughing  - hatte schlechte Augen und ich musste ihr immer zubrüllen, dass ihr "Schatzi" schon wieder getroffen hatte, und meine Schwester auf meiner anderen Seite kriegte bei jedem Tor von dem Typen, der hinter ihr stand, einen Heiratsantrag...

Ja ja, waren schon tolle Zeiten, denkt man auch gerne dran zurück, und wie gesagt, wenn du deine Texte in etwas "verdaulicheren" Häppchen einstellst und auch öfter mal einen Absatz machst, würde ich sicher auch mitlehnen, sind ja auch Erinnerungen damit verbunden...

Als "Anhaltspunkt" sagen wir immer so 500 Wörter pro eingestelltem Text, keiner guckt so genau drauf aber gefühlte 3000 Wörter merkt man dann doch. Du erhöhst deine Chancen, gelesen (und nicht nur angeklickt) zu werden erheblich, glaub mir das!


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Cuore Azzurro
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BeitragVerfasst am: 24.03.2009 09:38    Titel: da täuscht ihr euch pdf-Datei Antworten mit Zitat

Milan hat gegen Belgrad im Elfmeterschießen gewonnen. Gaaaaanz sicher. Ich könnte euch die Datei per mail schicken, dann würde es sich besser lesen lassen

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BeitragVerfasst am: 24.03.2009 09:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Du meinst Finale in Barcelona gegen Bukarest. zwei mal MArco zwei mal Gullit  wink

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BeitragVerfasst am: 24.03.2009 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Nee nee das Spiel, das ich meine, war zu hundert pro in San Siro. Ich müsste nachgucken, wer der Gegner war, aber es dürfte Champions League gewesen sein, da ich mit meiner deutschen Freundin und meiner Schwester dort war. Zu den Ligaspielen hat mich meine italienische Freundin immer mitgenommen, dafür hat deren Mutter dann auf ihre Dauerkarte verzichtet  Wink

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BeitragVerfasst am: 24.03.2009 09:55    Titel: hmmm... pdf-Datei Antworten mit Zitat

...gegen Real haben wir 5-0 gewonne. Aber ein Spiel mit vier Tore von MArco, da muss ich nachsehen

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BeitragVerfasst am: 24.03.2009 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das einzige Spiel mit 4 Marco-Toren war 1992 gegen Göteborg. Das KÖNNTE es sogar gewesen sein, ich weiß es echt nicht mehr, es ist soooo lange her.
(1992 wären meine Freundin und ich dann beide 20 gewesen, das kann sein, sie ging erst relativ spät als Au Pair nach Italien - und kam nie mehr zurück *zwinker*)

Wichtig ist dabei, es war in San Siro und es war frühestens Saison 1990-1991, weil Wien 1990 mein erstes Spiel in einem Stadion war, Finale gegen Benfica mit Frankie-Tor, werde ich nie vergessen.


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BeitragVerfasst am: 24.03.2009 22:30    Titel: So... pdf-Datei Antworten mit Zitat

...endlich hats geklappt.

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