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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Textstelle: Einen Traum mit einbinden


 

 
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Azurech
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 39
Beiträge: 27



BeitragVerfasst am: 14.03.2009 17:43    Titel: Textstelle: Einen Traum mit einbinden eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich schreib ja an einen Fantasy Roman "Die Erben Aginthors", auch wenn ich ein Anfänger bin. Rolling Eyes Komme jetzt an eine Stelle, wo eine Traumszene mit eingebracht wird. Ich möchte einfach gerne eine Rückmeldung haben wie ich das gelöst habe mit dem Traum (Verbesserungen erwünscht) und einfach auch ein paar Rückmeldungen zu dem Geschriebenen selbst. Danke schon mal, wär nett.



Wieder apathisch in Gedanken versunken, achtete Kamio selbst nicht mehr wo er hin trat und erwischte eine Stelle mit spiegelglattem Eis, das ihn noch mit dem klar reflektierten Sonnenlicht zu warnen schien.
Dann passierte es: Erschrocken schrie er auf, schlug noch mit wirren Armbewegungen um sich, bevor er ungebremst mit dem Hinterkopf auf den harten Pflasterstein aufschlug.

Kamio stand wieder auf. Spürte aber keinen Schmerz. Er blickte sich um … es war alles dunkel um ihn. Unerklärliches, diffuses Licht schien schwach auf … nichts. Eine unendliche Leere schien alles verschluckt zu haben. Er hörte nichts … er sah nichts.
«Wir haben uns schon länger nicht gesehen», brummte unerwartet eine tiefe, verzerrte Stimme hinter ihm. Wenn Kamio es richtig deuten konnte, schien sie belustigt … und er erkannte sie.
Er drehte sich bedächtig um und stand einer zwei Mann hohen Gestalt entgegen. Der Körper schien aus nachtfarbenem Rauch zu bestehen, glutrote Augen erleuchteten die künstlich wirkende Dämmerung und ließen den düsteren Rauch noch furchteinflößender wirken.
Kamio ging instinktiv einige Schritte zurück. «Warum weichst du vor mir zurück?». Die Stimmte des Wesens dröhnte unangenehm in Kamios Ohren.
«In meinen Träumen. Das warst du, oder?», fragte Kamio und versuchte ruhig zu wirken. «Haha, wenigstens das hast du verstanden.», grölte der Schemen.
Er kam Kamio wieder näher, der finsterte Nebel zog leicht hinter ihm her, bis nur noch ein halber Meter zwischen ihnen war. Kamio war erstarrt; er blickte hoch nach oben, in die glimmenden Augen seines Gegenübers und wehrte sich nicht mal, als dieser eine Hand auf seine Schulter legte. Ein eisiger Schauer durchzuckte Kamio.
Er fühlte sich plötzlich, ob nahezu alles Schlechte und Grausame dieser Welt, wie ein Tsunami seinen Geist flutete und seine Hoffnungen in unbekannte Weiten weggetrieben wurden.
«Nimm es endlich hin und verstehe! Du musst aufwachen! Die Menschen trüben deine Gedanken! Wach auf! Wach auf…»

«Wach auf! Verdammt nochmal, komm zu dir, Junge!» fluchte eine raue Stimme und einen Lidschlag später bekam Kamio eine Ohrfeige. Mit einem Fluch über den Lippen riss er die Augen auf und schaute sich hektisch um.
Wie eine stürmende Kavallerie hämmerte sein Puls in den Ohren. Sein Atem bebte und grade als er fragen wollte, was geschehen war, war der Mann, der ihn geweckt hatte, auch schon wieder gegangen. Ein paar Leute glotzten Kamio weiterhin an, als er aufstand und sich etwas zurechtmachte. Noch ein wenig mitgenommen und mit einem schmerzenden Hinterkopf schlenderte Kamio die Straße weiter entlang.

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pripri
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 460
Wohnort: Schweiz (Zürich)
Postkartenprosa I


BeitragVerfasst am: 16.03.2009 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Azurech

Ha, auch wieder ein Newbie, wie ich, der sich an ein grosses Projekt herangewagt hat.  Cool

Obwohl Fantasy normalerweise nicht zu meinen Genres gehört, gefällt mir die Textpassage nicht schlecht. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, was ja bei vielen Fantasy Romanen etwas problematisch ist.

Ich finde es aber etwas schade, dass Du nicht genauer auf die nebulöse Erscheinung eingegangen bist: Wer ist sie, woher kommt sie, was ist ihre Absicht bzw. ihr Ziel etc.

Hier zwei Beispiele:

Zitat:
Wenn Kamio es richtig deuten konnte, schien sie belustigt … und er erkannte sie.

Woher denn?

Zitat:
«In meinen Träumen. Das warst du, oder?», fragte Kamio und versuchte ruhig zu wirken. «Haha, wenigstens das hast du verstanden.», grölte der Schemen.

Was sollte er denn sonst noch verstehen?

Es kann natürlich sein, dass der Leser den Zusammenhang aus den vorherigen Szenen klarer erkennen kann.
Aber mir bleiben in diesem einen Ausschnitt  jedoch noch zu viele Fragen offen.

Ach, und hier noch eine Kleinigkeit:
Zitat:
Noch ein wenig mitgenommen und mit einem schmerzenden Hinterkopf schlenderte Kamio die Straße weiter entlang.


"Schlendern" ist für mein Empfinden nicht der richtige Ausdruck für einen Menschen, der sich gerade so stark den Kopf geprellt hat, dass er in Ohnmacht fällt und entsprechend mitgenommen wieder aufwacht.
Wie wär's zum Beispiel mit torkeln, taumeln oder so?

lg pripri
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Azurech
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 39
Beiträge: 27



BeitragVerfasst am: 16.03.2009 23:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für deine Antwort.
Zu deinem ersten Teil der Hinweise: Ja, dem Leser wird vorher alles klar gemacht, dass hätte ich aber auch erwähnen sollen.
Kamio wird nämlich von Alpträumen heimgesucht, in dem eine Stimme auf ihn einredet. Deswegen werden auch nur so wenig Informationen wieder geliefert, da diese immer wieder häppchenweise auftreten.

Danke, wegen dem "schlendern", mir fiel in dem Moment nichts anderes ein lol2
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