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Schlüsselmomente


 
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Gine
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 21:12    Titel: Schlüsselmomente eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schlüsselmomente

Es klingelt an der Tür. Mittagszeit. Ich erwarte niemanden. Das kann eigentlich nur der Paketbote sein.
"Waa?" quakt es plötzlich direkt vor meinen Füßen.
"Kind, geh von der Tür weg, das ist nur der Postbote."
"Wuff!"
"HUND! Hau ab, das ist nur der Postbote. Nun lasst mich doch wenigstens an die Tür, ihr beiden!"

Meine hektischen Ermahnungen fruchten nicht. Das Kind schubst den Köter beiseite und angelt beharrlich nach der Klinke. Ich beuge mich weit genug über das Knäul, um den Summer zu erreichen. Gerade noch rechtzeitig, der Bote wollte schon aufgeben.

Ob ich ein Paket für einen Nachbarn entgegennehmen kann, fragt er. Natürlich kann ich. Für unsere Nachbarn würde ich fast alles tun. Wir kennen uns inzwischen recht gut, weil wir ständig Pakete austauschen müssen.
"Köter, komm sofort wieder rein!", fauche ich das Tier an, das sich soeben seinen Weg in die Freiheit erschnüffelt und einen Zwischenstop an der Hose des Boten einlegt.
"Lassen sie ruhig, wir kennen uns ja schon." beruhigt mich der Mann, der mir vage bekannt vorkommt.
"Heute habe ich kein Futter für dich dabei, Kleiner."
Ach ja. Daher kenne ich ihn. Es ist der arme Kerl, der sich alle paar Wochen mit den 30-Kilo-Paketen abschleppen darf. Sofort bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Während ich zusehe, wie mein Hund liebevoll seinen Dickkopf getätschelt bekommt, schleicht sich das Kind an mir vorbei. Ich hebe den Ausreißer hoch und stelle ihn wieder in die Wohnung.
Theo, setzt derweil seine Reise fort und erkundet die Treppe.

Mein Hundefutterlieferant kramt nach seinem Pad. Ich muss den Empfang quittieren. Derweil unterhalten wir uns über das lausige Wetter. Um mein Gewissen zu beruhigen, versichere ich ihm, dass er mein vollstes Mitgefühl besitzt. Im Gegenzug versichert er mir, dass ihm der Regen gar nichts ausmacht.
"Nein? Na da haben Sie ja ... Theo! Rein mit dir, aber gleich! ...Glück."
"Ach was, ich ... braver Hund ... bin ja die meiste Zeit über im ... "- "Beweg deinen Hintern hier her Töle, aber zügig!" - "... Wagen."
"Na dann geht's ... Robin! ich hab gesagt, rein mit dir! Hophop! ... ja noch."
Ich unterschreibe, nachdem ich das Kind wieder einkassiert und auf seinen Platz verwiesen habe. Bisher habe ich mich keinen Zentimeter aus der Wohnung bewegt. Ich höre dem Boten nicht mehr zu, weil ich endlich das blöde Vieh einfangen will. Mein Schlüssel liegt warm und sicher auf der Kommode. Was soll schon passieren?
Genau. Klack.

"Oh."
"Mist."
"Haben sie keinen Schlüssel?"
"Dochdoch. Ich zeige auf die Tür, hinter der der Junge gerade ein ohrenbetäubendes Kriegsgeheul anstimmt."
"Oh."
"Äh ... ja."
"Warten Sie, ich habe hier irgendwo eine alte Kreditkarte", versichert mir mein zeitweiliger Leidensgefährte und kramt in seiner Brieftasche.
"Das ist nett, aber ich fürchte, meine Wohnung nimmt nur Bares."
Er ist irritiert, sucht aber tapfer weiter.
"Wuff?"
"Ach, halt die Klappe."

Irgendwann sieht der Bote ein, dass noch ein ganzer Berg an Arbeit auf ihn wartet.
Hilflos stochere ich mit seiner abgelaufenen Buchclubkarte im Türschlitz herum und rufe immer wieder: "Es ist alles gut, Mausi, Mammi ist ja da." Aber er glaubt nur, was er sieht, und weint herzhaft weiter.

'Mein Mann wird mich retten. Nur noch zwanzig Minuten', denke ich und setze meine Bemühungen eifrig fort.
"Soll ich es noch mal versuchen?" fragt meine Lieblingsnachbarin, die mir bereits seit 10 Minuten mit aufmunternden Worten und immer neuen Ideen zur Seite steht.
Wir hatten bereits herausgefunden, dass sämtliche Fenster verschlossen waren.
"Naja", meint sie, "wenigstens hat Theo seinen Spaß."
"Köter, komm sofort wieder her! Der Keller geht dich nichts an." Brav trottet das Untier an meine Seite und gibt mir schwanzwedelnd zu verstehen, dass er jetzt gerne wieder rein möchte.
Das Kind weint, der Hund nervt, die Nachbarin stochert und ich bewahre die Ruhe. Wir sind ein gutes Team.

Herwigs kommen gerade nach hause. "Hallo Ronja", begrüße ich Mama Herwig beschwingt. "Dein Paket ist da."
Lieblingsnachbarin Bella erklärt ihnen die Situation. Herwigs kleine Tochter schenkt mir einen mitleidigen Blick, während Bellas Mann mit einem Werkzeugkoffer anrückt.
Einige Schraubendreher später bittet er mich um die Buchclubkarte. Die kleine Herwig sieht interessiert zu. Robin brüllt immer noch und ich flöte noch immer alle beruhigenden Worte, die mir einfallen, angereichert um die verzweifelte Bitte, er möge doch mal versuchen, die Türklinke zu erreichen.

Die kleine Herwig versteht nicht, warum sich alle so aufregen. Aber sie ist ein kluges Mädchen. Als ich ihr von Robins großes Interesse an Küchenmessern erzähle, nickt sie verständnisvoll und treibt Bellas Mann zur Arbeit an.

Die Schreie hinter der verräterischen Tür verstummen. Jetzt fange ich langsam an, mir Sorgen zu machen. Mein verzweifeltes Klopfen bleibt ohne Erfolg. Kein Lebenszeichen von meinem Sohn dringt aus der Wohnung. Nur unheilvolle Stille.

Mit prophetischer Miene und einem erschreckend dunklen Tonfall verkündet Tochter Herwig: "Jetzt hat er wohl die Messer gefunden."

Ich mustere sie nachdenklich und verlange dann panisch die Karte zurück. Irgendwie muss die verdammte Tür doch zu überzeugen sein.

Das Kind plärrt wieder. Gott sei Dank!

"Wir sollten vielleicht den Schlüssldienst rufen", schlägt Bellas Mann vor. Noch bevor ich dankend ablehnen kann, richtet er seine ganze Aufmerksamkeit auf die gläserne Haustür, hinter der sich ein dunkler Schatten abzeichnet.

"Oder", sage ich, "ich gehe einfach rein." Niemand ausser mir hat das erlösende sanfte Klacken des Schlosses gehört. Niemand bemerkt, dass ich bereits meinen kleinen Sohn im Arm halte und ihm tröstend über das Köpfchen streichele. Die ganze Nachbar-Party bestürmt meinen Mann, der soeben ahnungslos das Haus betritt. Es kostet mich Einiges an Überzeugungskraft, sämtliche Anwesenden davon zu überzeugen, dass das Problem gelöst ist.
Ich habe den Eindruck, sie finden es schade. Die eingeschworene Gemeinschaft - bereit, allen Unbilden des Lebens in felsenfester Einigkeit die Stirn zu bieten - wird zerfallen. Auch ich finde das ein bisschen traurig. Um alle aufzumuntern, spendiere ich eine Runde Gummibärchen. Die Kleine greift begeistert zu und turnt munter die Treppe hinauf. Sogar ihr sonst so zurückhaltende Vater nimmt eines, bevor er sich mit allen Guten Wünschen für die Zukunft verabschiedet.

Ich drücke Bella ganz fest, lasse sie schweren Herzens ihrer Wege ziehen und scheuche meine Familie samt Hund in die einladend erhellte Wohnung. Diesmal mit vollem Erfolg.

"Was war den los?" fragt mein Mann, der in dem ganzen Durcheinander kein Wort verstanden hatte.

"Robin hat gelernt, wie man eine Tür zumacht." erkläre ich.

Stolz wie Oskar drückt er den Kleinen an die Brust. "Ach, er ist ja so ein großer Junge."



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'Manchmal zweifle ich daran, dass ich überhaupt existiere.'
'Aus gutem Grund.'
'Wie meinst du das?'
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'Glaub ich nicht.'
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Valeska
Waldohreule

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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Warten Sie, ich habe hier irgendwo eine alte Kreditkarte", versichert mir mein zeitweiliger Leidensgefährte und kramt in seiner Brieftasche.
"Das ist nett, aber ich fürchte, meine Wohnung nimmt nur Bares."
Er ist irritiert, sucht aber tapfer weiter.
"Wuff?"
"Ach, halt die Klappe."


Ich hab mich weggeschmissen vor Lachen lol

Vernünftige Rezension kommt, wenn ich wieder zurechnungsfähig bin.

Und bis dahin bist du einfach die beste ... und danach immer noch. wink


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femme-fatale233
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Du!
ich fand die Geschichte super - super komisch! Dein Schreibstil gefällt mir und besonders die Stelle mit dem Küchenmesser hat es mir angetan.
Mach weiter so,
liebe Grüße,
femme-fatale233
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Valeska
Waldohreule

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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 22:40    Titel: Re: Schlüsselmomente Antworten mit Zitat

So, da bin ich wieder. Direkt zum Text:

Inhaltlich und stilistisch einwandfrei.

Also stürze ich mich mal direkt in die Farbtöpfe:

streichen
korrigieren
überlegen


Gine hat Folgendes geschrieben:
Schlüsselmomente

Mittagszeit. Es klingelt an der Tür. Ich erwarte niemanden. Also kann es eigentlich nur der Paketbote sein.
"Waa?" Komma quakt es plötzlich direkt vor meinen Füßen.
"Kind, geh von der Tür weg, das ist nur der Postbote."
"Wuff!"
"HUND! Hau ab, das ist nur der Postbote. Nun lasst mich doch wenigstens an die Tür, ihr beiden!"

Meine hektischen Ermahnungen fruchten nicht. (Das Kind) Robin schubst den Köter beiseite und angelt beharrlich nach der Klinke. Ich beuge mich weit genug über das Knäuel, um den Summer zu erreichen. Gerade noch rechtzeitig, der Bote wollte schon aufgeben.

Ob ich ein Paket für einen Nachbarn entgegennehmen kann, fragt er. Natürlich kann ich. Für unsere Nachbarn würde ich fast alles tun. Wir kennen uns inzwischen recht gut, weil wir ständig Pakete austauschen müssen.
"Köter, komm sofort wieder rein!", fauche ich das Tier an, das sich soeben seinen Weg in die Freiheit erschnüffelt und einen Zwischenstopp an der Hose des Boten einlegt.
"Lassen Sie ruhig, wir kennen uns ja schon Punkt weg." Komma beruhigt mich der Mann, der mir vage bekannt vorkommt.
"Heute habe ich kein Futter für dich dabei, Kleiner."
Ach ja. Daher kenne ich ihn. Es ist der arme Kerl, der sich alle paar Wochen mit den 30-Kilo-Paketen abschleppen darf. Sofort bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Während ich zusehe, wie mein Hund liebevoll seinen Dickkopf getätschelt bekommt, schleicht sich das Kind an mir vorbei. Ich hebe den Ausreißer hoch und stelle ihn wieder in die Wohnung.
Theo, <-- oh Fliegendreck auf meinem Bildschirm? setzt derweil seine Reise fort und erkundet die Treppe.

Mein Hundefutterlieferant kramt nach seinem Pad. Ich muss den Empfang quittieren. Derweil unterhalten wir uns über das lausige Wetter. Um mein Gewissen zu beruhigen, versichere ich ihm, dass er mein vollstes Mitgefühl besitzt. Im Gegenzug versichert er mir, dass ihm der Regen gar nichts ausmacht.
"Nein? Na Komma? da haben Sie ja ... Theo! Rein mit dir, aber gleich! ... Leerzeichen Glück."
"Ach was, ich ... braver Hund ... bin ja die meiste Zeit über im ... "- "Beweg deinen Hintern hierher Komma Töle, aber zügig!" - "... Wagen."
"Na Komma? dann geht's ... Robin! Ich hab gesagt, rein mit dir! Hophop! Hopphopp?... ja noch."
Ich unterschreibe, nachdem ich das Kind wieder einkassiert und auf seinen Platz verwiesen habe. Bisher habe ich mich keinen Zentimeter aus der Wohnung bewegt. Ich höre dem Boten nicht mehr zu, weil ich endlich das blöde Vieh einfangen will. Mein Schlüssel liegt warm und sicher auf der Kommode. Was soll schon passieren?
Genau. Klack.

"Oh."
"Mist."
"Haben Sie keinen Schlüssel?"
"Dochdoch." Ich zeige auf die Tür, hinter der der Junge gerade ein ohrenbetäubendes Kriegsgeheul anstimmt." Verrutscht ...
"Oh."
"Äh ... ja."
"Warten Sie, ich habe hier irgendwo eine alte Kreditkarte", versichert mir mein zeitweiliger Leidensgefährte ?? der leidet doch nicht, oder ist es auch seine Wohnung Wink und kramt in seiner Brieftasche.
"Das ist nett, aber ich fürchte, meine Wohnung nimmt nur Bares."
Er ist irritiert, sucht aber tapfer weiter.
"Wuff?"
"Ach, halt die Klappe."

Irgendwann sieht der Bote ein, dass noch ein ganzer Berg an Arbeit auf ihn wartet.
Hilflos stochere ich mit seiner abgelaufenen Buchclubkarte im Türschlitz herum und rufe immer wieder: "Es ist alles gut, Mausi, Mammi ist ja da." Aber er glaubt nur, was er sieht, und weint herzhaft weiter.

'Mein Mann wird mich retten. Nur noch zwanzig Minuten', denke ich und setze meine Bemühungen eifrig fort.
"Soll ich es noch mal versuchen?" Komma fragt meine Lieblingsnachbarin, die mir bereits seit 10 Minuten mit aufmunternden Worten und immer neuen Ideen zur Seite steht.
Wir haben bereits herausgefunden, dass sämtliche Fenster verschlossen sind.
"Naja", meint sie, "wenigstens hat Theo seinen Spaß."
"Köter, komm sofort wieder her! Der Keller geht dich nichts an." Brav trottet das Untier an meine Seite und gibt mir schwanzwedelnd zu verstehen, dass er jetzt gerne wieder rein möchte.
Das Kind weint, der Hund nervt, die Nachbarin stochert und ich bewahre die Ruhe. Wir sind ein gutes Team.

Herwigs kommen gerade nach Hause. "Hallo Ronja", begrüße ich Mama Herwig beschwingt. "Dein Paket ist da."
Lieblingsnachbarin Bella erklärt ihnen die Situation. Herwigs kleine Tochter schenkt mir einen mitleidigen Blick, während Bellas Mann mit einem Werkzeugkoffer anrückt.
Einige Schraubendreher später bittet er mich um die Buchclubkarte. Die kleine Herwig sieht interessiert zu. Robin brüllt immer noch und ich flöte noch immer alle beruhigenden Worte, die mir einfallen, angereichert um die verzweifelte Bitte, er möge doch mal versuchen, die Türklinke zu erreichen.

Die kleine Herwig versteht nicht, warum sich alle so aufregen. Aber sie ist ein kluges Mädchen. Als ich ihr von Robins großes Interesse an Küchenmessern erzähle, nickt sie verständnisvoll und treibt Bellas Mann zur Arbeit an.

Die Schreie hinter der verräterischen Tür verstummen. Jetzt fange ich langsam an, mir Sorgen zu machen. Mein verzweifeltes Klopfen bleibt ohne Erfolg. Kein Lebenszeichen von meinem Sohn dringt aus der Wohnung. Nur unheilvolle Stille.

Mit prophetischer Miene und einem erschreckend dunklen Tonfall verkündet Tochter Herwig: "Jetzt hat er wohl die Messer gefunden."

Ich mustere sie nachdenklich und verlange dann panisch die Karte zurück. Irgendwie muss die verdammte Tür doch zu überzeugen sein.

Das Kind plärrt wieder. Gott sei Dank!

"Wir sollten vielleicht den Schlüsseldienst rufen", schlägt Bellas Mann vor. Noch bevor ich dankend ablehnen kann, richtet er seine ganze Aufmerksamkeit auf die gläserne Haustür, hinter der sich ein dunkler Schatten abzeichnet.

"Oder", sage ich, "ich gehe einfach rein." Niemand außer mir hat das erlösende sanfte Klacken des Schlosses gehört. Niemand bemerkt, dass ich bereits meinen kleinen Sohn im Arm halte und ihm tröstend über das Köpfchen streichele. Die ganze Nachbar-Party bestürmt meinen Mann, der soeben ahnungslos das Haus betritt. Es kostet mich einiges an Überzeugungskraft, sämtliche Anwesenden davon zu überzeugen Wiederholung, dass das Problem gelöst ist.
Ich habe den Eindruck, sie finden es schade. Die eingeschworene Gemeinschaft - bereit, allen Unbilden des Lebens in felsenfester Einigkeit die Stirn zu bieten - wird zerfallen. Auch ich finde das ein bisschen traurig. Um alle aufzumuntern, spendiere ich eine Runde Gummibärchen. Die kleine Herwig greift begeistert zu und turnt munter die Treppe hinauf. Sogar ihr sonst so zurückhaltender Vater nimmt eines, bevor er sich mit allen Guten Wünschen für die Zukunft verabschiedet.

Ich drücke Bella ganz fest, lasse sie schweren Herzens ihrer Wege ziehen und scheuche meine Familie samt Hund in die einladend erhellte Wohnung. Diesmal mit vollem Erfolg.

"Was war denn los?" Komma fragt mein Mann, der in dem ganzen Durcheinander kein Wort verstanden hatte.

"Robin hat gelernt, wie man eine Tür zumacht Punkt weg ." Komma erkläre ich.

Stolz wie Oskar drückt er den Kleinen an die Brust. "Ach, er ist ja so ein großer Junge."



Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit ... aber einen Anspruch auf weitere Gine-Robin-Theo-Geschichten! smile extra


Viele Grüße
Valeska


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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

So, erst mal die Lachtränen aus den Augen gewischt, dann Valeska aus dem Farbtopf gezogen (was stürzt du dich da auch rein?  Shocked ) und dann einfach gesagt: Klasse! Daumen hoch

Ich liebe diese Rezensionen, wenn ich mich einfach nur nach der vertrauenswürdigen Valeska zurücklehnen kann und genießen. Schön ist das smile

Danke für diese tolle Geschichte!! Und du weißt ja - auch ich will mehr ...

Ich liiiiiiieeeeebe sowas smile extra

Dein Fan Pütchen


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"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken."
(Isaac Newton, 1642-1726)

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Valeska
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Puetchen hat Folgendes geschrieben:
So, erst mal die Lachtränen aus den Augen gewischt, dann Valeska aus dem Farbtopf gezogen (was stürzt du dich da auch rein?  Shocked )

für Gine tu ich doch fast alles ... love
aber ich muss schon sagen, so blau war ich noch nie wink
(wer das jetzt falsch versteht, ist selbst schuld und kennt mich nicht)

ich wünsche noch schnell gute Nacht!

Valeska


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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

lol

Schlaf schön!!


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halcyonzocalo
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BeitragVerfasst am: 03.12.2008 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hach, einfach herrlich, diese Geschichte!

Ich habe mich köstlich amüsiert! Laughing

Nebenbei war es auch genau das Richtige, um mich ein bisschen von dem ganzen Schulstress abzulenken.

Falls es wirklich etwas zu kritisieren gab, hat Valeska das schon alles erwähnt! Wink

Aber ich fand die Geschichte einfach nur klasse! Daumen hoch

Gruß
halcyonzocalo
(Sebastian)


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Noelia
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gine!

 Laughing  Hier lacht ein neuer Fan mit...
Das haut mich fast vom Stuhl vor Lachen.
Weiter so. Ich bin absolut begeistert.

Gute Nacht
Noelia
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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 00:33    Titel: Antworten mit Zitat

@Noelia: Lies mal noch die Strafpredigt - köstlich!!

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Noelia
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

Oh  Puetchen das habe ich tatsächlich gemacht und ich ringe um Fassung.
Ich finds toll. Mein Hund schaut mich schon an als will er mich fragen ob ich jetzt komplett durchdrehe. Ich sitz vor einem Laptop und lach mich schlapp...
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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

lol Gine sammelt Fans wink

Ich finde es immer herrlich und total erheiternd smile


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BlackRider
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 01:23    Titel: Antworten mit Zitat

Erstaunlich, was man aus einer simplen und eigentlich fast schon abgedroschenen Situation alles rausholen kann smile Der Text ist ja super smile

Als besonders Kind und Koeter kommen gut rueber smile gegen Ende wirds dann doch ofter zu Robin... ich fand aber "das Kind" ziemlich cool. Gut, koennte andeuten, dass das Balg nun, da es in Schwierigkeiten steckt, endlich mal eines Namens wuerdig waere, aber dieses Neutralitaet war schon cool smile

"Waa?" quakt es plötzlich direkt vor meinen Füßen.  smile smile smile


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Gine
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 08:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Morgen ihr Lieben! smile

Ich bin gehr glücklich darüber, dass ihr so viel Spaß hattet. Für eure aufmunternden Worte lasst euch mal ganz herzlich drücken. *drück*

Bei so einem Feedback macht das Schreiben enorrm viel Freude. smile extra


Zitat:
Ich liebe diese Rezensionen, wenn ich mich einfach nur nach der vertrauenswürdigen Valeska zurücklehnen kann und genießen.   


Und ich erst! lol

Danke, danke, danke, Valeska.
Habe ich schon danke gesagt?
Danke! Wink

Viele liebe Grüße
Gine


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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gine!

Ich will echt kein Spielverderber sein  Wink  - aber ich bremse jetzt die Euphorie und werfe in die Runde, dass mir dein Text auf diese Laenge hin ein wenig zu hektisch herumkam. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich aus eben diesem Grund die zweite Haelfte nur noch ueberflogen habe, um das Ende noch zu erfahren.

Nix gegen einzuwenden - es ist schoen, wenn man diese Beobachtungsgabe hat, den ganz alltaeglichen Missgeschicken ihre - auf ihre Weise - komische Seite abzugewinnen und diese in Worte zu packen. Das geht aber wirklich nur in dieser Form - in Kurzgeschichten-Form, Anekdoten, wie man es auch nennen mag. Nur bin ich leider kein Freund von Kurzgeschichten und lese selbst lieber eher "getragene" Texte. Die duerfen gerne lustig sein! Aber eben nicht so gnadenlos hektisch. Das liegt mir leider gar nicht!

Andererseits, ueber den Anfang habe ich mich gut amuesiert - eben weil du diese Beobachtungsgabe hast. Neid. Es wurde dann nur einfach zu lang fuer mich.

Sorry!  Embarassed


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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Aber Projekt, klar laesst sich aus der zugefallenen Tuer kein Roman basteln, aber so hektisch fand ich den Schreibstil nicht und diese Geschichte liesse sich zum Beispiel durchaus als kleine Episode in einen Roman einweben.

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Valeska
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich will echt kein Spielverderber sein  Wink  - aber ich bremse jetzt die Euphorie und werfe in die Runde, dass mir dein Text auf diese Laenge hin ein wenig zu hektisch herumkam. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich aus eben diesem Grund die zweite Haelfte nur noch ueberflogen habe, um das Ende noch zu erfahren.


Kannst du vielleicht erklären, wie du das meinst? Ich verstehe das nicht so ganz ...

Ich habe versucht mir vorzustellen, wie dieser Text in einem "weniger hektischen" Schreibstil rüberkäme - und mehr Worte darüber verlieren würde die Geschichte doch wohl so langweilig machen, dass alle Leser sie zu überfliegen beginnen, oder nicht? Hätte Gine mehr Längen eingebaut, hätte ich bestimmt jemand (im schlimmsten Falle ich *hüstel*) geschrien: "Bitte kürzen, ich schlafe ja ein!"

Also so meintest du das wohl nicht ...

Verwirrte Grüße
Valeska

Edit: Ui, BlackRider hat gerade auch draufgehauen. Also, einen Roman würde ich nicht draus bauen wollen, aber als Kurzgeschichtensammlung wäre sowas doch genau richtig?!


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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Mmmmp wie soll ich das erklaeren...

Auf mich wirkt es wie ein Stueck slapstick Comedy. Eine Pointe nach der anderen, und noch einmal, und noch einmal.
Nun, ich sehe unheimlich gerne Comedy im Fernsehen (wenn auch nicht jeden Unsinn...). Da kann das auch ruhig ne halbe Stunde lang Schlag auf Schlag gehen.
Aber beim Lesen strengt mich sowas an. Beim Lesen will ich mich zwischen den "Krachern" auch mal ausruhen.

Natuerlich ist mein Tipp an Gine nicht, den Text in die Laenge zu zerren um Ruhemomente reinzubringen. Um Gottes willen nicht! Dazu ist der Text nicht da. Ich sagte ja auch, als KuGe kann ich es mir vorstellen - auch wenn mir selbst immer noch zu hektisch, aber wie gesagt, KuGes lese ich ja nicht - weil sie mir eben entweder zu hektisch oder zu metapherueberladen sind. Ein Roman ist wie eine schoene Kuscheldecke, in die ich versinken kann - eine KuGe koennte das niemals sein.

Sicher kann man die hier geschilderte Story auch als Teil eines Romans verwenden. Doch dann wueder ich dafuer plaedieren, die "Spitzen" zu trennen. Nicht eine Szene, sondern mehrere aus der Idee zu schneidern.
(Ich habe schon versucht, "Slapstick"-Romane zu lesen, so Familienkomoedien oder sowas, wo es eben auch so Schlag auf Schlag geht. Aber das funktioniert bei mir nicht, und solche Buecher gehen bei mir nach 50 Seiten spaetestens ins Regal zurueck.)

Was aber alles nicht heissen soll, dass es dafuer nicht ein Publikum gibt. Offensichtlich gibt es ja eins, die Resonanz hier zeigt es ja.

Ich dachte halt nur, es darf auch angemerkt werden, wenn es jemanden NICHT angesprochen hat? Ich hab es ja begruendet - aber diese Gruende muessen ja nun nicht auf jeden zutreffen. In diesem Fall treffen sie eben ausschliesslich auf mich zu. Haben wir nicht alle unsere Vorlieben beim Lesen? Muss jeder immer alles gleich gut oder gleich schlecht finden?

Man kann nun natuerlich anmerken, dann braeuchte ich auch gar nichts sagen, weil es nicht konstruktiv ist. Das empfinde ich zwar nicht so - aber das merke ich mir dann fuer's naechste Mal und sage lieber gar nichts.  Crying or Very sad


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25. Mai 2017 - Kim Henry "Be Mine Forever"
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Projekt, natürlich darfst du sagen, wie du einen Text findest! Ich hab nur nicht verstanden, was genau du an Gines auszusetzen hattest (danke für die nochmalige Erklärung). Mein Nachhaken sollte keineswegs heißen, dass ich deinen Kommentar unangebracht fand ...

Sicherlich ist Gines Comedy irgendwie Geschmackssache ... aber bitte versteck nicht dich und deinen Geschmack, wir brauchen euch doch noch. wink smile extra

Liebe Grüße
Valeska


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Gine
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BeitragVerfasst am: 04.12.2008 16:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Valeska hat Folgendes geschrieben:


Sicherlich ist Gines Comedy irgendwie Geschmackssache ... aber bitte versteck nicht dich und deinen Geschmack, wir brauchen euch doch noch. wink smile extra



Dem kann ich mich nur anschließen. Wink

Ach *seufz*, ihr hättet dabei sein sollen. In dem Text steckt knapp ein Viertel von dem, was da wirklich passiert ist . Und nur die Hälfte der Nachbarn.
Das war die turbulenteste halbe Stunde meines Lebens. Schwöre! Wink


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BlackRider
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BeitragVerfasst am: 05.12.2008 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Aber Gine, sehr nett war das dann nicht Deinem Kind gegenueber wink

@ Projekt
ha jo, die Gschmaeker sind verschieden smile Zviel draufhauen ist vermutlich tatsaechlich nix, aber denke bloss mal an den Anhalter. Da gibt es eigentlich kaum Pausen.

Diese geschichte hier zum beispiel wuerde ich vermutlich nicht in einem Stueck in einen Roman einpflanzen. Eher soetwas wie: Der Roman dreht sich eigentlich um den Mann. Vielleicht sogar ein ueberaus ernstes Werk, er kommt mit einer schlechten nachricht nach Hause. Dann in Szenen, was sich da gerade bei der Frau zu hause abspielt. Als er dann ankommt, hat sie ueberhaupt keinen Sinn fuer seine Tragoedie mehr, sondern ist voellig aus dem haeuschen (literally smile ).


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Leider macht Sucht auch vor Intelligenz nicht halt
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DasProjekt
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BeitragVerfasst am: 05.12.2008 04:20    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist dann vermutlich auch der Grund, warum ich den Anhalter (mein Mann liebt ihn!) zwar ein paarmal angefangen, aber jedes Mal nach nur wenigen Seiten weggelegt und mich anderen Sachen zugewandt habe  Wink

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25. Mai 2017 - Kim Henry "Be Mine Forever"
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