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jim-knopf
Geschlecht:männlichDichter und Trinker

Alter: 30
Beiträge: 4496
Wohnort: München
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Goldene Feder Lyrik


BeitragVerfasst am: 21.11.2008 19:59    Titel: Das Herz ist nichts... eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Herz ist nichts...

Das Herz ist nichts,
als ein kahler Raum.

Manchmal treibt
ein Gefühl vorbei,
doch es weint nur
eine kalte Träne hinein,
die alles durchspült
und wund zurück lässt.

Du selbst hast gesagt,
dass ich mir nur
den Kopf stoße.
An den Kanten
der Tische, der Schränke,
du hast sie
alle mitgenommen,

du hast die Gardinen
zerfetzt,
es ist dunkel, jetzt,
wo die Sonne herein scheint.

Heute Nachmittag
habe ich mich betrunken,
weil es morgen
vielleicht nichts mehr zu trinken gibt,
weil es Morgen
vielleicht nicht einmal mehr
den Morgen gibt
und wer weiß schon,
wann die Nacht kommt,
wenn der Tag
doch die Nacht war.

Noch ein letztes Glas,
bis auf den letzten Tropfen,
trink aus, trink aus,
doch es läuft vorüber
an meinem geöffneten Herzen,
tropft herab
und Wolken
schwimmen in den Pfützen
meiner gebrochenen Oberfläche.

Mein Herz ist nichts,
als ein kahler Raum.


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halcyonzocalo
Geschlecht:männlichEinsamer Trancer

Alter: 29
Beiträge: 1251
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo


BeitragVerfasst am: 21.11.2008 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Jim!

Mir hat dein Gedicht sehr, sehr gut gefallen.
Mir zittern immer noch die Knie, so stark hat es auf mich gewirkt.

Da steckt unheimlich viel Gefühl drin und die Bilder, die du verwendest, sind teilweise brilliant.

Du benutzt nicht viele Metaphern, doch das macht gar nichts, im Gegenteil, die wenigen Bilder, die du benutzt hast, sind genau an der richtigen Stelle.
Hier gibt es keine überflüssigen kryptischen Abschnitte, die das Gedicht überladen wirken lassen - jedes Wort passt!

An einer Stelle bin ich ein bisschen gestolpert:
Zitat:
An den Kanten
der Tische, der Schränke,
du hast sie
alle mitgenommen,


Die beiden Möbel zählst du auf und zwar jeweils mit dem Wort "der". Mir würde vielleicht ein schlichtes "und" besser gefallen. Andererseits - vielleicht wären dann zu viele "und" in deinem Gedicht. Letztendlich bleibt es deine Entscheidung - ich bin auf dem Gebiet der Lyrik ohnehin nicht so bewandert.Laughing



Zitat:
Heute Nachmittag
habe ich mich betrunken,
weil es morgen
vielleicht nichts mehr zu trinken gibt,
weil es Morgen
vielleicht nicht einmal mehr
den Morgen gibt


Hier muss auch das zweite "morgen" klein geschrieben werden. Lediglich das dritte "morgen" muss groß geschrieben werden.

Eine kleine Frage noch:


Zitat:
du hast die Gardinen
zerfetzt,
es ist dunkel, jetzt,
wo die Sonne herein scheint.

Ist der Reim (zerfetzt - jetzt) Absicht, oder zufällig?

Also noch einmal: Sehr, sehr schönes Gedicht, welches ich gerne gelesen habe! Daumen hoch  

Gruß
halcyonzocalo
(Sebastian)


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Die minimaldeterministische Metaphernstruktur mit ihrer mytophoben Phrasierung spiegelt den ideeimmanent abwesenden Bedeutungsraum.
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Eredor
Geschlecht:männlichDichter und dichter

Moderator
Alter: 27
Beiträge: 4674
Wohnort: Heidelberg
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 22.11.2008 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Jim,

dieses Gedicht ist das schönste, das ich bisher von dir gelesen habe. Die Emotionen, die davon ausgehen, hüllen mich vollkommen ein.
Ich bin beeindruckt.

Zitat:
und wer weiß schon,
wann die Nacht kommt,
wenn der Tag
doch die Nacht war.


Diese Stelle liebe ich.  

lg Dennis
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Tom Boy
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 31
Beiträge: 375



BeitragVerfasst am: 22.11.2008 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roman,


unglaublich starkes Gedicht. Vor allem die Stelle

Zitat:
Heute Nachmittag
habe ich mich betrunken,
weil es morgen
vielleicht nichts mehr zu trinken gibt,
weil es Morgen
vielleicht nicht einmal mehr
den Morgen gibt
und wer weiß schon,
wann die Nacht kommt,
wenn der Tag
doch die Nacht war.


gefällt mir sehr. Sie zeigt die Orientierungslosigkeit und Verlorenheit des LIs.


Das einzige, was ich kritisieren würde (wenn ich müsste) wäre

Zitat:
doch es weint nur
eine kalte Träne hinein,


Diese Stelle hat meiner Meinung nach leider eine ganz leichte Tendenz zum Kitsch. Allerdings gefällt mir der Rest dieser ersten Strophe so gut dass ich es auf keinen Fall grundlegen ändern würde.
Wie wäre es denn mit

doch es schwemmt nur
eine kalte Träne hinein,

? Nur als Vorschlag.


Liebe Grüße (und ich hoffe dir geht es gut)
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Rike
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 41
Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 22.11.2008 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Roman,

dieses Gedicht beweist doch nur, dass dein Herz kein kahler Raum ist und dass Schmerz dich zu lyrischen Höchstleistungen beflügelt.

Ich weiß, das ist wenig tröstlich aber passend. Lies mal, was Hermann Hesse dazu schreibt:

Und wenn ich mich genau besinne, so waren die Leiden einer hoffnungslosen Liebe, die Ängste und die Zaghaftigkeiten und die schlaflosen Nächte eigentlich weit schöner als alle kleinen Glücksfälle und Erfolge.

Dass ein Mensch den, den er liebt nicht bekommt und für sich alleine haben kann, ist das häufigste aller Schicksale, und damit fertig zu werden heißt: den Überschuss an Leidenschaft und Hingabe, den man für seine Liebe hat, diesem Objekt zu entziehen und sie anderen Zielen zuzuwenden: der Arbeit, der Mitarbeit im Sozialen, der Kunst. Dies ist der Weg, auf dem ihre Liebe fruchtbar und sinnvoll werden kann. Das Feuer, an dem sie jetzt nur das eigene Herz verbrennen lassen, ist nicht nur ihr Eigentum, es gehört der Welt, der Menschheit, und wird aus Qual zur Freude werden, wenn sie es fruchtbar werden lassen.

Ich bin beeindruckt, wie intensiv und eindringlich du deine Empfindungen lyrisch umsetzen kannst.

 Very Happy Rike


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Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit (R. M. Rilke)
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jim-knopf
Geschlecht:männlichDichter und Trinker

Alter: 30
Beiträge: 4496
Wohnort: München
Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor
Goldene Feder Lyrik


BeitragVerfasst am: 22.11.2008 22:31    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey halcyonzocalo

Zitat:
Mir hat dein Gedicht sehr, sehr gut gefallen.
Mir zittern immer noch die Knie, so stark hat es auf mich gewirkt.


Ich glaub, zum kniezittern hab ich noch keinen gebracht.  Very Happy  Freut mich daher umsomehr, wirklich.
Vielen Dank für die Verbesserungen mit dem "Morgen". Ich und die Rechtschreibung, jaja...

Zitat:
Eine kleine Frage noch:


Zitat:
du hast die Gardinen
zerfetzt,
es ist dunkel, jetzt,
wo die Sonne herein scheint.


Ist der Reim (zerfetzt - jetzt) Absicht, oder zufällig?


Nichts wird dem Zufall überlassen  Very Happy . Nein im Ernst, es war Absicht. In der Uni diskutieren wir oft stundenlang über die Funktion von Reimen. In "Todesfuge" von Celan gibt es auch genau einen Reim. Lange haben wir hier diskutiert, warum er den wieso, wann usw. einsetzt. Aber mit Celan will ich mich hier wirklich nicht vergleichen.


Hey Eredor

auch dir vielen Dank für den Kommentar. Von DEM kommenden Lyriker hier im Forum freut mich ein Kommentar natürlich sehr. Und wenns dir gefallen hat, dann ist das natürlich noch besser.


Hey Tom

schön, von dir zu hören.
Freut mich sehr, dass es dir gefällt.

Zitat:
Das einzige, was ich kritisieren würde (wenn ich müsste) wäre

Zitat:
Zitat:
doch es weint nur
eine kalte Träne hinein,


Diese Stelle hat meiner Meinung nach leider eine ganz leichte Tendenz zum Kitsch


Ich verstehe, was du meinst. Aber ein bisschen Kitsch gehört überall rein...
was solls, aber natürlich hast du recht. Vielen Dank, dass du mich darauf hinweißt.


Hey Rike

und auch an dich noch vielen Dank für deinen Kommentar.
Du solltest das lyrische Ich nicht mit dem Autor verwechseln,  Very Happy  das halte ich besonders hier für sehr wichtig.

Aber mich freut sehr, dass es auch dir gefällt. Ich würde mich freuen, auch wieder einmal eines deiner Gedichte so positiv kommentieren zu können. Also ran an den Stift und los gehts. Wenns hier einer drauf hat, dann du. Los,los,los

Viele Grüsse
Roman


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Rike
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Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 23.11.2008 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Roman,

Zitat:
Du solltest das lyrische Ich nicht mit dem Autor verwechseln,  das halte ich besonders hier für sehr wichtig.


Entschuldige, das ist sonst auch nicht meine Art.
Es war nur, weil du selbst neulich schriebst, dir wäre im Moment überhaupt nicht nach Liebesgedichten und deine letzten Werke gingen thematisch irgendwie alle in die gleiche Richtung. Außerdem finde ich dieses Gedicht so ergreifend und authentisch, dass man irgendwie annimmt, sowas kann nur jemand schreiben, der gerade mitten drin steckt.

Nimm es als Kompliment! Du schaffst es, in deinen Werken Stimmungen überzeugend rüberzubringen.

 Very Happy Rike

PS: Danke fürs Anfeuern!


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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 24.11.2008 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Jim,

Mann, jetzt muss ich dich schon wieder loben und meinen Vorgängern zustimmen. Du schreibst so ergreifend, dass ich als Selbst-Nicht-Lyriker dauernd zu deinen Gedichten kommen muss wink

Klasse Daumen hoch

Das einzige, was mich ein bisschen stolpern ließ, war:

Zitat:
Noch ein letztes Glas,
bis auf den letzten Tropfen,
trink aus, trink aus,
doch es läuft vorüber


Das doppelte "Trink aus". Es ist schon irgendwie ein Drängen, aber ich weiß nicht, warum ich das irgendwie (unpassend) mit Oktoberfest assoziiere. Wie auch immer, das Gedicht ist klasse!!

Und wieder super vorgetragen - ich mag deine Stimme.

Liebe Grüße, Pütchen


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"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken."
(Isaac Newton, 1642-1726)

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DSFo-Call
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Beiträge: 19



BeitragVerfasst am: 27.11.2008 01:20    Titel: Antworten mit Zitat



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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 27.11.2008 01:59    Titel: Antworten mit Zitat

@Boro: lol Daumen hoch

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Taugenichts
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Beiträge: 1286



BeitragVerfasst am: 27.11.2008 02:15    Titel: Re: Das Herz ist nichts... Antworten mit Zitat

jim-knopf1988 hat Folgendes geschrieben:
Das Herz ist nichts...
Heute Nachmittag
habe ich mich betrunken,
weil es morgen
vielleicht nichts mehr zu trinken gibt,



Gedicht, Taugenichts, kluger Mann:


(Ich fragte ihn,
warum er trinke
und er sagte:)



weil es Morgen
vielleicht nichts
zu trinken gibt.

Am Nachmittag
kaufte ich Wein.







Darf ich mich geehrt fühlen?
Oder den Zufall verdammen? ^^


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Pencake
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Beiträge: 2491
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BeitragVerfasst am: 27.11.2008 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Jim-Knopf.

Fein zwischen Altbekanntem und Selbstmitleid
hindurchgeschrieben.

Gefällt mir auch sehr.

Herzlich, Niko
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