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Schichtwechsel


 

 
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Autor Nachricht
Pencake
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 51
Beiträge: 2491
Wohnort: Hamburg
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 07.09.2008 10:05    Titel: Schichtwechsel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wir beide liebten die Nächte,
tauchten ein,
hatten das Gefühl,
sie seien nur für uns gemacht,
wie Begleiter,
die uns beschützten
und umarmten.
   
Wir beide liebten den Schlaf,
deckten uns zu
mit der Gewissheit,
es gäbe keine Schrecken,
stellten uns vor,
selbst der Tod wäre nichts
als befreiendes Immer.

Seitdem du gegangen bist,
bleibe ich wach
und vermute in jedem Dunkel
gefräßige Gestalten.
Sie wollen mein Fleisch
und schlimmer:
sie wissen,
dass ich einsam bin.

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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4459



BeitragVerfasst am: 07.09.2008 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pencake,

ich kann zu dem Gedicht leider nicht viel mehr sagen als: es spricht mich sehr an, berührt mich und gefällt. Die Wärme wird in den ersten zwei Strophen fühlbar und kühlt sich gegen Ende sehr ab. Gut gemacht.

LG
Nina


_________________
Liebe tut der Seele gut.
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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 40
Beiträge: 20164

Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor



BeitragVerfasst am: 12.09.2008 06:55    Titel: Re: Schichtwechsel Antworten mit Zitat

Pencake hat Folgendes geschrieben:
Seitdem du gegangen bist,
bleibe ich wach
und vermute in jedem Dunkel
gefräßige Gestalten.
Sie wollen mein Fleisch
und schlimmer:
sie wissen,
dass ich einsam bin.

Die tückischsten Gestalten, die im Dunkel lauern, sind Träume, die sich als Realität verkleiden. Mit der Zeit wird es schwer, beides voneinander zu unterscheiden - vor allem dann, wenn man sich nicht mit der Realität anfreunden will. Ich möchte nicht in einer Traumwelt leben, weder in einer solchen, noch in einer anderen. Aber ich genieße den Spaziergang an ihren Gestaden.

Ein sehr schönes Gedicht, Niko.

Beste Grüße,

Martin


_________________
Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

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(Laotse)
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