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tredition

 

 
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Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

Alter: 25
Beiträge: 10334
Wohnort: München


Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 10.06.2008 19:23    Titel: tredition eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich habe davon gehört, dass es eine praktische und günstige Veröffentlichungsmethode ist - noch besser als BoD oder Lulu. Das Konzept wirkt auf den ersten Blick seriös... Aber wie funktioniert das eigentlich?
Was haltet ihr von tredition als Publikationsmöglichkeit, würdet ihr das empfehlen? Hat vielleicht sogar jemand Erfahrungen mit diesem "Verlag" und kann davon berichten? Fände ich sehr interessant.


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"...und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehen"
ASP

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Merlinor
Geschlecht:männlichArt & Brain

Alter: 67
Beiträge: 7936
Wohnort: Bayern
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 10.06.2008 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Krümel

Ich hab mir das jetzt via google ein bischen angeschaut und bin eher skeptisch.

Vom Autor wird zwar vorab kein Geld verlangt, aber ich sehe keinerlei Marketing-Konzept seitens des „Verlages“. (Nennt sich ja auch nicht Verlag, sondern "Netzwerk")
Letztlich liegt alles in der Hand des Autors, der auch den Lektor auswählt und das Buch gemeinsam mit diesem vermarkten soll.
A propos vermarkten: Das Meiste soll wohl via e-book losgeschlagen werden. Print-Ausgaben laufen grundsätzlich via BOD und sind nicht im Buchhandel präsent, außer, dass sie von diesem bestellt werden können.  
Es ist anscheinend nicht viel mehr als eine Plattform, um Autoren und Lektoren zusammenzuführen, die sich selbst verlegen wollen.

Herzlich  Very Happy  Very Happy  Very Happy  

Merlinor


_________________
„Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.
Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms:
Es gibt keine Materie an sich, Geist ist der Urgrund der Materie.“

MAX PLANCK (1858-1947), Mailand, 1942
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Gast







BeitragVerfasst am: 11.06.2008 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Im Grunde genommen ist es auch nichts anderes als ein DKZV. Solange sich das preislich im Rahmen hält, ist nichts dagegen zu sagen, aber sich dadurch im Literaturmarkt zu etablieren oder als Autor bekannt zu werden, ist sicherlich zu viel verlangt. Interessant fand ich einen Artikel, den ich über Google gefunden habe, in dem tredition als gute Möglichkeit der Selbstvermarktung für Ärzte und Zahnärzte beschrieben wurde. Wink Da ich weder Ärztin noch Zahnärztin bin, ist das wohl nicht der richtige Weg für mich.  Cool

Liebe Grüße
Angela
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LisaB
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 9



BeitragVerfasst am: 29.06.2008 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Autor der sich einen Namen machen möchte, sollte niemals zu einem DKZV oder einem PoD Anbieter gehen. Damit ruiniert man sich den Namen. Es gibt bis jetzt nur ganz wenige Beispiele von Menschen, die bei einem PoD publiziert haben und danach einen Vertrag bei einem Verlag erhielten. Ad hoc fallt mir sogar nur eine einzige Person ein, der das gelungen ist.

Der Markt ist voll. Und wenn ein Verleger auch nur die entfernteste Möglichkeit sieht mit dem Autor Geld zu verdienen, wird er das Projekt veröffentlichen. Auf sich alleine gestellt geht man meistens unter, es sei denn man baut sich selber einen Verlag auf und ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für sich selber im Einsatz.
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Pearson
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 59
Beiträge: 17
Wohnort: Lürschau


BeitragVerfasst am: 05.07.2008 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das ein bisschen anders. Wenn ich gut bin, dann habe ich dennoch als Neuling kaum eine Chance bei einem größeren Verlag. War es nicht zum Beispiel der Eichborn-Verlag, der in den letzten acht Jahren gerade mal ein einziges Buch vom großen Stapel der Autoreneinsendungen veröffentlicht hat? Ich habe ein frisches Werk bei tredition veröffentlicht, mit all den hier beschriebenen Nach-, aber eben auch einem entscheidenden Vorteil/en: Niemand hat mir reingeredet. Der Verkauf läppert sich so (ich bin noch zweistellig...), aber ich habe eine Fingerübung absolviert, die ich nun anderswo vorlegen kann. Dazu beteilige ich mich am Netzwerk und helfe dort anderen Autoren, was auf "normalem" Wege wohl nicht zustandegekommen wäre. Zurzeit lektoriere ich einen Krimi von Angelika Friedemann, den ich Euch empfehlen kann: "Shina". Die Frau schreibt prima, wurde aber (natürlich) von den "Großen" abgelehnt.
Der Nachteil ist gleichzeitig der Vorteil von oben: Da niemand ernsthaft prüft, erscheint dort eine Menge Schrott, und in einem solchen Umfeld zu publizieren ist gewöhnungsbedürftig. Ein Lektorat kostet dort extra, und diese Ausgabe scheuen etliche Autoren. Resultat: Manche Leseproben sind einfach nur noch peinlich...  Sad


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In der Ruhe liegt die Kraft.
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Bea H2O
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 71



BeitragVerfasst am: 24.02.2019 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Ich würde diesen Beitrag gerne wieder aufleben lassen, da ich die Vermutung habe, dass tredition sich in den vergangen Jahren doch etwas geändert hat. Ich habe jetzt hier viel über tredition auch im Vergleich zu anderen SP-Anbietern gelesen, aber zu meiner Verwunderung wird dabei immer "nur" über Autorenhonorar/Lieferbarkeit/Druckqualität und die Kosten von 150€ gesprochen.

Als ich mir tredition angesehen habe, bin ich allerdings eher neugierig geworden, da tredition auch damit wirbt, den Autor beim Marketing zu unterstützen. Habt ihr damit Erfahrungen gemacht und denkt ihr, dass es sich lohnen könnte?

Soweit ich weiß, bietet z.B. epubli kein Marketing an und man muss sich um alles selbst kümmern oder einen extra Dienstleister in Anspruch nehmen. Ist das nicht am Ende teurer?

LG
Bea
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Fjodor
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1434



BeitragVerfasst am: 26.02.2019 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Tredition darf nicht an Maßstäben von Verlagen gemessen werden, sondern an Dienstleistern. Also eher wie z.B. BOD Norderstedt. -- Was Marketingpakete solcher Dienstleister betrifft, bin ich eher skeptisch; was beim Buchhandel zieht sind Buchhandelsvertreter oder ein guter Platz in den gedruckten Verlagsprogrammen renommierter Verlage, - was beim Kunden wirkt sind bekannte Namen und gute Sichtbarkeit in echten oder virtuellen "Schaufenstern". Marketingmaßnahmen von Dienstleistern dürften eher wenig Auswirkung haben.
Eine Pressemitteilung, die an einen mailverteiler ausgestreut wird trägt vermutlich in der Regel wenig aus. -- Beim Vergleich verschiedener Print-On-Demand-Anbieter wäre daher das Angebot von Marketing für mich kein ausschlaggebendes Kriterium.
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Pütchen
Geschlecht:weiblichWeltenbummler

Moderatorin
Alter: 51
Beiträge: 14032
NaNoWriMo: 40788
Wohnort: Karibik
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 02.03.2019 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann dir nur vom Hörensagen berichten: Eine Kollegin veröffentlicht über tredition und hat eher wenig Marketing.
Selbst habe ich keine Erfahrungen damit.


_________________
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"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken."
(Isaac Newton, 1642-1726)

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Bea H2O
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 71



BeitragVerfasst am: 02.03.2019 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Pütchen!
Das entspricht dann etwa dem, was man in den Erfahrungsberichten bei der Google-Suche findet.
Das macht mir die Entscheidung einfacher wink
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alexa68
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 51
Beiträge: 39
Wohnort: Mittelfranken


BeitragVerfasst am: 04.03.2019 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
da ich mein Buch vermutlich über einen Self-Publishing Dienstleister veröffentlichen werde, habe ich mir auch Tredition angesehen.

Unabhängig von den sonstigen Leistungen, finde ich den Veröffentlichungsprozess anwenderfreundlicher als bei BOD. Beispielsweise zwingt BOD den Anwender dazu erst in allen Feldern eine Auswahl zu treffen und den Buchtitel festzulegen. Da ich nirgends einen Hinweis gefunden habe, dass der Titel nachträglich geändert werden kann, habe ich den Versuch abgebrochen.

Tredition ändert dagegen den Namen des Projektes in der Übersicht, sobald der Buchtitel innerhalb des Projektes geändert wird. Gerade wenn mit dem Titel und unterschiedlichen Covervorlagen experimentiert wird, finde ich eine solche Funktion hilfreich.

Über den Buchtiteldesigner von BOD kann ich nichts sagen, denn soweit bin ich nicht gekommen.
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