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Boro
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BeitragVerfasst am: 06.10.2013 20:45    Titel: Die Regeln eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

1. Bevor ihr einen Text veröffentlicht, empfiehlt es sich dringend, ihn einem kritischen Selbst-Lektorat zu unterziehen. Das betrifft sowohl Rechtschreib- und Grammatikfehler als auch inhaltliche Fehler. Treten solche Fehler vermehrt auf, erwecken sie schnell den Eindruck von Schlampigkeit. Da nahezu jedes Schreibprogramm über eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung verfügt, sollte es das mindeste aller Kriterien sein, sich dieser Hilfen zu bedienen. Auch unser Forum besitzt eine Rechtschreibprüfung. Sie heißt „Gerold“ und befindet sich rechts über dem Eingabefeld:


Tut eurer Leserschaft und auch euch selbst einen Gefallen und nutzt sie, wenn ihr euch auf diesem Gebiet nicht sicher seid. Zeigt, dass ihr die Mühe, die sich ein Leser mit eurem Text und einer Rezension macht, respektiert. An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass sich die Moderation vorbehält, Texte mit auffällig vielen Rechtschreib- und Grammatikfehlern nach eigenem Ermessen zu verschieben oder zurückzustellen. Ein Autor, der einen Text veröffentlicht, der schlampig wirkt, braucht sich keine Hoffnungen auf einen sachlichen Kommentar oder eine fundierte Rezension zu machen.

Berücksichtigt bitte, dass eine konstruktive Kritik und eine ehrliche Meinung nur dann sinnvoll sind, wenn sie dort ansetzen, wo ihr nach bestem Wissen und Gewissen aufgehört habt. Was bringt es, auf Fehler hinzuweisen, die ihr selbst hättet vermeiden können? Betrachtet das Einstellen eines Textes ins Forum, ganz gleich in welchen Bereichen, immer als Generalprobe, mit der ihr nicht nur euer Schaffen, sondern auch euch selbst repräsentiert.


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Boro
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BeitragVerfasst am: 06.10.2013 20:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

2. Jeder sollte ganz genau abwägen, welcher Text für das Forum und somit für die Öffentlichkeit bestimmt ist und ob er wirklich dafür geeignet ist, unter schriftstellerischen Kriterien – denn darum geht es hier – mit dem Skalpell seziert oder mit der Kettensäge zerstückelt zu werden. Besonders brisant ist das bei biografischen Texten und persönlichen Herzschmerz-Szenarien unterm Tränen-Diadem: Überlegt euch haargenau, ob das Veröffentlichen derartiger Texte wirklich auf ein schriftstellerisches Interesse zurückgeht oder ob es lediglich ein bislang ungehörtes Mitteilungsbedürfnis stillen, Kondolenzen erschleichen oder Mitleid erschmusen will. Biografische Wurzeln sind bei der Textarbeit kein Grund für Kavaliersmilde. Wer im Werkebereich veröffentlicht, setzt seine Texte der Gefahr eines herben Verrisses aus.

Nicht anders verhält es sich mit spontanen Ergüssen aus der Kategorie: "Ist mir gerade beim Kartoffelschälen, Staubwischen, Tagträumen oder Katzestreicheln eingefallen". Nicht jedes geistige Lüftchen muss im Affekt zum literarischen Parfum hochgesaugt und brühwarm als Werk ins Forum gesprüht werden. Sammelt die Ideen lieber und macht etwas Anständiges daraus, anstatt das Forum mit einem übermotivierten Gewitter halbheller Geistesblitze zu erschüttern. Lasst den Text über Nacht liegen. Drängt er am nächsten Morgen immer noch ins Forum?

An dieser Stelle möchten wir auch auf die rechtliche Notwendigkeit des Redlight Districts verweisen. Für ein öffentliches Forum kann es eine Straftat darstellen, Texte zu präsentieren, deren Inhalte selbst andeutungsweise pornografische oder blutrünstige Elemente enthalten. In Anbetracht diverser Schmuddelseiten, auf denen man derartigen Stoff in hochauflösendem Bild und glasklarem Ton konsumieren kann, mag diese Regelung auf den ersten Blick etwas lächerlich erscheinen, handelt es sich in diesem Forum doch lediglich um Worte, die die Fantasie anregen, und nicht um "nackte Tatsachen", die ihr Innerstes nach Außen kehren. Der Eindruck der Lächerlichkeit verbessert sich nicht unbedingt, wenn man sich vor Augen führt, dass im freien Handel Bücher zu haben sind, in denen es mindestens genauso hart oder noch härter zur Sache geht, als es in unserem Redlight District der Fall sein mag. Dennoch sind wir als öffentliches Forum an diese Gesetzgebung gebunden, die auf den zweiten Blick, nämlich aus kinder- und jugendschutzrechtlicher Perspektive, allzu abwegig gar nicht mehr ist. Bitte habt Verständnis dafür, dass die Moderation angehalten ist, einen Thread auch in zweifelhaften Grenzfällen in den Redlight District zu verschieben.  Theoretisch können im Forum Kinder im Grundschulalter mitlesen. Vorsicht ist besser als Nachsicht, deswegen gibt es das Rotlicht.

Wer sich für diesen Bereich registrieren lassen möchte, schickt uns bitte eine Kopie seines gültigen Personalausweises mitsamt des Forumsnamens an:

Fax: 08142-57646

eMail: info(at)dsfo.de

Für Fragen und Unklarheiten gibt es diesen Thread: *klick*


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BeitragVerfasst am: 06.10.2013 20:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

3. Lange Texte können abschreckend wirken, wenn sie den Leser nicht schlagartig mitreißen. Denkt an die Bücher, die ihr aufschlagt, wenn ihr in einer Buchhandlung stöbert. Schon der erste Satz kann dafür verantwortlich sein, ob ihr das Buch kauft oder gleich wieder aus der Hand legt. Achtet daher in eurem eigenen Interesse darauf, im Forum nicht zu viel auf einmal zu veröffentlichen. Wir empfehlen einen Umfang von 500 bis 2000 Wörtern, weisen aber prophylaktisch darauf hin, dass sich kaum jemand die Mühe machen wird, einen Text zuende zu lesen, wenn er vor Fehlern nur so strotzt oder aus unterschiedlichen Gründen nicht fesselt oder überzeugt.

Für mehrteilige Geschichten, Fortsetzungen und überarbeitete Versionen ist grundsätzlich nur ein Thread zu verwenden. Bitte berücksichtigt hierzu den folgenden Beitrag: *klick*

Darüber hinaus sollte niemand mit seinen Werken herumaasen. Zwar ist die Anzahl der Werke, die ein Mitglied im dsfo pro Woche veröffentlichen kann, systemseitig begrenzt; trotzdem empfehlen wir, diese Regelung nicht auszuschöpfen. Denn auch wenn es euch unter den Nägeln brennen mag, Reaktionen einzufangen, wirken zu viele Texte, die in zu kurzer Zeit veröffentlicht werden, schnell aufdringlich und inflationär – insbesondere dann, wenn jemand nur Werke einstellt, ohne aber selber welche zu kommentieren.


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BeitragVerfasst am: 06.10.2013 20:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

4. Eine ausführliche Kritik kostet Zeit. Manchmal ist es erforderlich, den Text mehrmals zu lesen, bisweilen auch mit einer Pause von ein paar Tagen dazwischen, um ihn beispielsweise mit etwas Abstand neu zu reflektieren. Aus diesem Grund ist es utopisch, in den ersten 48 Stunden mit Feedback zu rechnen. Hier arbeitet niemand im Akkord, niemand wird für seine Arbeit bezahlt und niemand sitzt mit vorgehaltener Waffe an der Schläfe vor einem PC und wird zur Resonanz gezwungen. Alles geschieht auf freiwilliger Basis. Erst wenn euer Text nach einer Woche noch immer keinen Kommentar eingefahren haben sollte, ist es angemessen, nachzufragen. Auch diese Wartezeit kann als Generalprobe betrachtet werden, denn wenn ihr ein Manuskript an einen Verlag sendet, können Wochen und Monate ins Land ziehen, bis ihr eine Rückmeldung erhaltet – falls überhaupt eine kommt.

Im Forum ist es übrigens die beste Werbung für das eigene Werk, anderer Leute Werke zu rezensieren – und zwar mit derselben Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, die man auch eurem Werk zukommen lassen soll. Eine stillschweigende Vereinbarung für alle sollte es sein, für jedes Werk, das man selbst ins Forum stellt, mindestens fünf andere zu kommentieren. Bringt euch ins Gespräch! Seid gegenwärtig, ansprechbar. Dadurch entsteht eine Symbiose, die das Miteinander fördert und überhaupt erst möglich macht. Jeder kann jedem helfen. Sucht den Dialog! Je intensiver und gewissenhafter ihr die Texte anderer kommentiert, desto mehr aufschlussreiches Feedback bekommt ihr meist auf eure eigenen Werke.

Tut euch selbst einen Gefallen und begegnet der Kritik aufgeschlossen und ehrlich, auf dass ihr selbst aufgeschlossen und ehrlich kritisiert.


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BeitragVerfasst am: 06.10.2013 20:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

5. Lob fühlt sich gut an. Lob ist beliebt. Und weil es so beliebt ist, gibt es Lob in den unterschiedlichsten Mogelpackungen: Als rosarotes Brillenglas mit gleichfarbigem Plüschetui, als Magerquarkmaske zum Faltenretuschieren, als honigsüßer Aufguss in der Dampfbadoase und als Gleitgel zum anderen-Leuten-ganz-weit-hinten-rein-kriechen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Lob, wo Lob hingehört! Ein Mitglied jedoch, das notorisch Beifall zollt und mit Vorliebe Süßholz direkt über dem offenen Herzen raspelt, macht sich auf Dauer unglaubwürdig und unbedeutend. Was ist das Lob eines Menschen wert, dessen Kommentare – Gott bewahre! – ausschließlich aus Samt und Seide bestehen? Auf gut Deutsch: Nüscht. Wogegen sich das dsfo entschieden zur Wehr setzt, ist eine scheinheilige und verlogene Kuschelkultur, in der der Autopilot auf Schmusekurs steht und Bauchpinselei und Schulterklopfer im Spiegelkabinett daueraufgeführt werden, scharwenzel-scharwenzel.

Wer nur gelesen, gestreichelt und geherzt werden möchte, ist hier also eindeutig falsch. Das Forum dient primär der Textarbeit. Kritik, Verbesserungsvorschläge, Gedanken- und Erfahrungaustausche, Interpretationen und Kommentare sind von jedem erwünscht. Seid kritisch zueinander – und seid fair zueinander. Je mehr ehrliches Feedback eine Geschichte erhält, desto größer sind die Freude und der Nutzen. Denkt daran, dass Sympathiepunkte niemandem helfen und ein Hin- und Hergeschiebe ebensolcher hier nichts bringt. Vielmehr tragen sie einzig und allein dazu bei, die Autoren zu blenden und sie in einer möglichen Entwicklung zu hemmen.


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