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CrazyEddie90
Geschlecht:männlichSchreiberassi

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Beiträge: 52
Wohnort: Mönchengladbach


BeitragVerfasst am: 06.09.2012 12:27    Titel: Die Letzten von uns eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Neue Version »

Hallo liebe DSFO-Mitglieder.

Nach langer Abstinenz im Forum (abgesehen von den Avahenna Chronicles von Fantasy-Freak), drängte sich mir vor einiger Zeit (Zeitraum letzte Woche) wieder eine Geschichte auf, die ich dann komplett mit einem roten Faden versah, in mein Programm (Storybook, falls das jemand kennt) eingepflegt habe und nun anfange zu schreiben.

Momentan ist es noch ein unfertiges Produkt, aber bevor ich dieselben Fehler mache wie damals mit meiner Kurzgeschichte - einige werden sich erinnern - habe ich mich entschlossen, euch um Rat zu bitten.

Hier nun die erste Seite:

====================================


Der Wind brachte Sand mit. Sand, Staub und Asche. Die Wüste Arizonas war nun noch trostloser als ohnehin schon.
   Stephen Borealis stapfte mit gesenktem Kopf vor sich hin, immer im Schatten der hohen Dünen, die sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatten.
   Hinter einer der höheren Dünen blieb er stehen und schnupperte.
   Der Geruch von heißem Sand vermischte sich mit dem süßlichen Gestank von mutierten Infizierten. Er war nur schwer zu erkennen, aber doch vorhanden. Sie verfolgten ihn noch immer.
   Er überprüfte sein Gewehr und sah nach seiner Munition.
   Eine Handgranate, eine Gewehrgranate, zwei Phosphorfackeln, eine Leuchtrakete, zwei volle Magazine und ein halbleeres Magazin, das in seinem Gewehr steckte.
   Langsam erhob er sich. Dann stapfte Stephen die kleinere Düne hoch und hielt Ausschau.
   In seiner Marschrichtung lag, halb vergraben unter dem Sand, die Straße zu seinem Ziel. In einem weiten Bogen links und rechts davon war nichts außer Sand, aber direkt hinter ihm, sogar genau auf seiner Spur, liefen und sprangen die Mutanten.
   Sie waren ihrer Zahl fünf, zwei von ihnen hopsten über den Boden, dicht mit der Nase an seiner Spur und lotsten die drei anderen, die nebenher gingen und dabei immer wieder feuchte bis trockene Klagelaute ausstießen, wahnsinnig vor Hunger.
   Stephen schluckte. Seine trockene Kehle protestierte, aber er würde bis zur Nacht nichts trinken, sonst würde die Sonne das aufgenommene Wasser sofort wieder verdampfen.
   Er wandte sich um und rutschte die Düne hinunter. Es hatte keinen Sinn, Kräfte durch Dü-nenkletterei zu verschwenden, wenn die Mutanten eh seiner Spur folgten.
   Als er den harten Beton der Straße erreichte, schritt er schneller aus. Kurz vor ihm ragte ein schiefes Schild aus dem Boden, durch Flugsand fast glatt geschliffen und kaum noch zu lesen. Aber er konnte es lesen und sein Herz machte einen Freudensprung.
   Sein Ziel war nur noch fünf Kilometer entfernt.
   Mit frischer Energie schritt er großzügig aus und ließ den einsamen Wächter schnell hinter sich zurück.
   


   Nach zwei Kilometern hörte er ein Heulen und drehte sich um. Zwischen zwei Dünen, meh-rere hundert Meter entfernt, tauchten Schatten auf und wedelten mit ihren Extremitäten.
   Sein Herz rutschte in die Hose und fror ein. Die Mutanten hatten ihn eingeholt!
   Stephen berechnete den Weg, seine verbliebene Kraft und die Möglichkeit des Kampfes und entschied sich für das einzig richtige.
   Er drehte sich um und rannte los. Er war Soldat und drei Kilometer im Dauerlauf waren nicht das Problem. Also rannte er, das entsicherte Gewehr in der Hand.
   Sand knirschte und rutschte unter seinen Stiefeln, wechselte sich ab mit rissigem Beton, der unter seinem Gewicht bröckelte.
   Das Land machte einen Knick nach unten in ein großes Tal und direkt voraus lag sein Ziel, eingebettet in hohe Mauern.
   Er seufzte erleichtert und rannte weiter der Straße nach. Die Mutanten bemerkten wohl irgendetwas, denn ihr Heulen wurde lauter und klang wütend.
   Stephen grinste leicht. Vorne an der Mauer würde er höhere Chancen gegen die Viecher haben, dort konnten sie ihn nicht umgehen und von hinten angreifen. Er musste nur auf seine Flanken achten.
   Er erreichte die Sohle des Tals und rannte auf die schwarz-grauen Mauern zu, die drohend in die Höhe ragten. Das Tor war geschlossen, wie er sah, was seiner Begeisterung einen Dämpfer verlieh, aber noch immer hatte er eine Chance.
   Dann kam er an der Mauer an, drehte sich um und entleerte sein Magazin in den ersten Mutanten, der nur noch zwanzig Meter entfernt war.



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Feuermohn
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BeitragVerfasst am: 06.09.2012 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber CrazyEddie90,

ich habe mir deinen Text durchgelesen und finde die Idee an sich sehr gut. Ich mag die Richtung, in die dein Schreibstil geht auch gerne. Und ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie die Geschichte weiter geht.
Aber zunächst sind mir ein paar Dinge aufgefallen, das sind aber wirklich alles nur meine ersten Eindrücke. Also los:

Zitat:
„Hinter einer der höheren Dünen blieb er stehen und schnupperte.
Der Geruch von heißem Sand vermischte sich mit dem süßlichen Gestank von mutierten Infizierten.“


Der Anfang gefällt mir sehr gut, ich kann mich gleich gut in die Geschichte hineindenken, aber dann stolperte ich etwas. Das Verb schnupperte kommt mir etwas komisch vor. Für mich unterstreicht das Wort weniger die etwas ernstere Situation.

Dann ist mir aufgefallen, dass er einen süßlichen Gestank von mutierten Infizierten wahrnimmt. Das kann ich mir eher schwer vorstellen. Deine Figur befindet sich ja zwischen den ganzen Dünen und soweit diese Mutanten auch noch weg sein müssten, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass er aus solch einer Entfernung schon einen süßlichen Gestank wahrnimmt. Es sei denn er hätte die Nase eines Hundes.

   
Zitat:
„Langsam erhob er sich. Dann stapfte Stephen die kleinere Düne hoch und hielt Ausschau. “


Eben stand er noch, auf einmal erhebt er sich? Muss er sich nicht auch etwas schneller erheben, immerhin weiß er ja schon, dass sie ihn bald erreicht haben werden. Er muss ja um sein Leben kämpfen, wenn sie ihn kriegen, werden sie ihn fressen. Sein Überlebenswille könnte etwas stärker herauskommen. Auch wenn es nicht leicht ist, sich durch den Sand zu kämpfen, wäre ein anderer Begriff als das Stapfen vielleicht passender.

Zitat:
   „Sie waren ihrer Zahl fünf, zwei von ihnen hopsten über den Boden, dicht mit der Nase an seiner Spur und lotsten die drei anderen, die nebenher gingen und dabei immer wieder feuchte bis trockene Klagelaute ausstießen, wahnsinnig vor Hunger. “


Hopsen ist noch so ein Wort, das gar nicht zu solch furchterregenden, grausamen Mutanten passt. Das klingt viel zu nett, viel zu bunt für diese Kreaturen. Als hätten sie Spaß daran. Besser würde m.E. springen oder einen Satz machen passen, da gibt es sicher alternative Begriffe.
Feuchte bis trockene Klagelaute: Darunter kann ich mir nur schwer etwas vorstellen. Vielleicht meinst du eher so tiefe, grollende oder grelle Schreie, angsteinflößende und durchdringende Laute, die Stephen das Blut in den Adern gefrieren lassen/oder sein Herz zum Rasen bringen, in der wortwörtlichen Hitze des Gefechts.
Zitat:


   „Sein Ziel war nur noch fünf Kilometer entfernt. “


Da merkt man doch sehr stark die Präsenz des Erzählers.
Besser fände ich sowas wie: Das Schild zeigte fünf Kilometer (bzw. in Meilen) an. Vielleicht noch eine Richtungsangabe? Oder was ihn erwartet. Wohin gehen die fünf Kilometer? Vielleicht eine Stadt? Ein besonderer Ort? Da reichen ja auch schon Andeutungen. Oder er erkennt ein zerschlissenes Bild von einer Stadt oder so, dass er vielleicht nicht genau definieren kann, aber er bekommt dann wieder so einen Schwung von Hoffnung.

Zitat:
   „Nach zwei Kilometern hörte er ein Heulen und drehte sich um.“


Woher weiß er, dass er zwei Kilometer hinter sich gebracht hat? Hat er vielleicht noch ein Schild gesehen oder ein Gerät dabei, dass seine Schritte messen kann? Solch eine kleine Information könntest du auch ganz beiläufig mit einstreuen. Da du mehrmals im Text eine konkrete Entfernung erwähnst, wäre es vielleicht schon nützlich, dem Stephen eine Art Wegmessgerät zu geben oder etwas in die Richtung.
Siehe hier:
  
Zitat:
„Dann kam er an der Mauer an, drehte sich um und entleerte sein Magazin in den ersten Mutanten, der nur noch zwanzig Meter entfernt war.“


Wenn er natürlich genau messen kann und berechnen kann, wann sie ihn erreicht haben werden, kannst du auch Spannung damit erzeugen, dass er sozusagen gegen die berechnete Zeit rennen muss, um sich in Sicherheit zu bringen und kurz vor knapp erst sein Ziel erreicht. Sozusagen im allerletzten Moment.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Vielleicht konnte ich dir mit meiner Kritik ja ein paar Anregungen geben.

Gruß
Feuermohn
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CrazyEddie90
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 09:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey ho Feuermohn.

Danke erstma, dass du die die Mühe gemacht hast, eine Antwort zu schreiben, das bedeutet mir sehr viel.  Embarassed

Deine Verbesserungen habe ich direkt auch schon eingebaut, fand ich sehr gut. =)

Zitat:
Feuchte bis trockene Klagelaute: Darunter kann ich mir nur schwer etwas vorstellen. Vielleicht meinst du eher so tiefe, grollende oder grelle Schreie, angsteinflößende und durchdringende Laute, die Stephen das Blut in den Adern gefrieren lassen/oder sein Herz zum Rasen bringen, in der wortwörtlichen Hitze des Gefechts.


Damit meine ich genau das, was da steht. Feuchte bis trockene Klagelaut, als wären ihre Kehlen entweder ausgedörrt oder ihre Lungen voller Blut, je nach Infizierungsgrad (worum es sich dabei handelt, wird später erklärt).

Zitat:
Wohin gehen die fünf Kilometer? Vielleicht eine Stadt? Ein besonderer Ort? Da reichen ja auch schon Andeutungen.


Keine Sorge, wird am Ende des Kapitels genannt. wink


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CrazyEddie90
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 09:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

HIER DIE VERBESSERTE VERSION

Der Wind brachte Sand mit. Sand, Staub und Asche. Die Wüste Arizonas war nun noch trostloser als ohnehin schon.
   Stephen Borealis stapfte mit gesenktem Kopf vor sich hin, immer im Schatten der hohen Dünen, die sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatten.
   Hinter einer der höheren Dünen blieb er stehen, drehte sich zum Wind und roch. // Hier könnte mir einer helfen, mir fehlt da irgendwie die Idee, wie ich das anders beschreiben kann.
   Der Geruch von heißem Sand vermischte sich mit dem schwachen, aber klar erkennbaren süßlichen Gestank von mutierten Infizierten. Er war nur schwer zu erkennen, aber doch vor-handen. Sie verfolgten ihn noch immer.
   Er überprüfte sein Gewehr und sah nach seiner Munition.
   Eine Handgranate, eine Gewehrgranate, zwei Phosphorfackeln, eine Leuchtrakete, zwei volle Magazine und ein halbleeres Magazin, das in seinem Gewehr steckte.
   Stephen drehte sich wieder um, kämpfte sich die kleinere Düne hoch und hielt Ausschau.
   In seiner Marschrichtung lag, halb vergraben unter dem Sand, die Straße zu seinem Ziel. In einem weiten Bogen links und rechts davon war nichts außer Sand, aber direkt hinter ihm, sogar genau auf seiner Spur, liefen und sprangen die Mutanten.
   Sie waren ihrer Zahl fünf, zwei von ihnen krochen auf allen vieren über den Boden, dicht mit der Nase an seiner Spur und lotsten die drei anderen, die nebenher gingen und dabei immer wieder feuchte bis trockene Klagelaute ausstießen, wahnsinnig vor Hunger.
   Stephen schluckte. Seine trockene Kehle protestierte, aber er würde bis zur Nacht nichts trinken, sonst würde die Sonne das aufgenommene Wasser sofort wieder verdampfen.
   Er wandte sich um und rutschte die Düne hinunter. Es hatte keinen Sinn, Kräfte durch Dü-nenkletterei zu verschwenden, wenn die Mutanten eh seiner Spur folgten.
   Als er den harten Beton der Straße erreichte, schritt er schneller aus. Kurz vor ihm ragte ein schiefes Schild aus dem Boden, durch Flugsand fast glatt geschliffen und kaum noch zu erkennen. Aber er konnte es lesen und sein Herz machte einen Freudensprung.
   Sein Ziel befand sich nur noch wenige Kilometer entfernt.
   Mit frischer Energie schritt er großzügig aus und ließ den einsamen Wächter schnell hinter sich zurück.
   


   Nach einer gewissen Zeit – er hatte seine Schritte gezählt, er war gerade mal einen Kilo-meter weit gekommen – hörte er ein Heulen und drehte sich um. Zwischen zwei Dünen, mehrere hundert Meter entfernt, tauchten Schatten auf und wedelten mit ihren Extremitäten.
   Sein Herz rutschte in die Hose und fror ein. Die Mutanten hatten ihn eingeholt!
   Stephen berechnete den Weg, seine verbliebene Kraft und die Möglichkeit des Kampfes und entschied sich für das einzig richtige.
   Er drehte sich um und rannte los. Er war Soldat und die paar Kilometer im Dauerlauf waren nicht das Problem. Also rannte er, das entsicherte Gewehr in der Hand.
   Sand knirschte und rutschte unter seinen Stiefeln, wechselte sich ab mit rissigem Beton, der unter seinem Gewicht bröckelte.
   Das Land machte einen Knick nach unten in ein großes Tal und direkt voraus lag sein Ziel, eingebettet in hohe Mauern.
   Er seufzte erleichtert und rannte weiter der Straße nach. Die Mutanten bemerkten wohl irgendetwas, denn ihr Heulen wurde lauter und klang wütend.
   Stephen grinste leicht. Vorne an der Mauer würde er höhere Chancen gegen die Viecher haben, dort konnten sie ihn nicht umgehen und von hinten angreifen.
   Er erreichte die Sohle des Tals und rannte auf die schwarz-grauen Mauern zu, die drohend in die Höhe ragten. Das Tor war geschlossen, wie er sah, was seiner Begeisterung einen Dämpfer verlieh, aber noch immer hatte er eine Chance.
   Dann kam er an der Mauer an, drehte sich um und entleerte sein Magazin in den ersten Mutanten, der nur noch wenige Meter entfernt war.


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madrilena
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Alter: 83
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

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Nach langer Abstinenz im Forum (abgesehen von den Avahenna Chronicles von Fantasy-Freak), drängte sich mir vor einiger Zeit (Zeitraum letzte Woche) wieder eine Geschichte auf, die ich dann komplett mit einem roten Faden versah, in mein Programm (Storybook, falls das jemand kennt) eingepflegt habe und nun anfange zu schreiben.

Momentan ist es noch ein unfertiges Produkt, aber bevor ich dieselben Fehler mache wie damals mit meiner Kurzgeschichte - einige werden sich erinnern - habe ich mich entschlossen, euch um Rat zu bitten.

Hier nun die erste Seite:

====================================


Der Wind brachte Sand mit. Sand, Staub und Asche. Die Wüste Arizonas war nun noch trostloser als ohnehin schon.
   Stephen Borealis stapfte mit gesenktem Kopf vor sich hin, immer im Schatten der hohen Dünen, die sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatten.
   Hinter einer der höheren Dünen blieb er stehen und schnupperte.
   Der Geruch von heißem Sand vermischte sich mit dem süßlichen Gestank von mutierten Infizierten. Er war nur schwer zu erkennen, aber doch vorhanden. Sie verfolgten ihn noch immer.
   Er überprüfte sein Gewehr und sah nach seiner Munition.
   Eine Handgranate, eine Gewehrgranate, zwei Phosphorfackeln, eine Leuchtrakete, zwei volle Magazine und ein halbleeres Magazin, das in seinem Gewehr steckte.
   Langsam erhob er sich. Dann stapfte Stephen die kleinere Düne hoch und hielt Ausschau.
   In seiner Marschrichtung lag, halb vergraben unter dem Sand, die Straße zu seinem Ziel. In einem weiten Bogen links und rechts davon war nichts außer Sand, aber direkt hinter ihm, sogar genau auf seiner Spur, liefen und sprangen die Mutanten.
   Sie waren ihrer Zahl fünf, zwei von ihnen hopsten über den Boden, dicht mit der Nase an seiner Spur und lotsten die drei anderen, die nebenher gingen und dabei immer wieder feuchte bis trockene Klagelaute ausstießen, wahnsinnig vor Hunger.
   Stephen schluckte. Seine trockene Kehle protestierte, aber er würde bis zur Nacht nichts trinken, sonst würde die Sonne das aufgenommene Wasser sofort wieder verdampfen.
   Er wandte sich um und rutschte die Düne hinunter. Es hatte keinen Sinn, Kräfte durch Dü-nenkletterei zu verschwenden, wenn die Mutanten eh seiner Spur folgten.
   Als er den harten Beton der Straße erreichte, schritt er schneller aus. Kurz vor ihm ragte ein schiefes Schild aus dem Boden, durch Flugsand fast glatt geschliffen und kaum noch zu lesen. Aber er konnte es lesen und sein Herz machte einen Freudensprung.
   Sein Ziel war nur noch fünf Kilometer entfernt.
   Mit frischer Energie schritt er großzügig (da würde ich ein anderes Wort einsetzen, dieser Begriff ist für mich mit etwas Gutem, Besonderen verbunden, nicht mit einem waffenstrotzenden Wüstenläufer) aus und ließ den einsamen Wächter schnell hinter sich zurück.
   


   Nach zwei Kilometern hörte er ein Heulen und drehte sich um. Zwischen zwei Dünen, meh-rere hundert Meter entfernt, tauchten Schatten auf und wedelten mit ihren Extremitäten.
   Sein Herz rutschte in die Hose und fror ein. Die Mutanten hatten ihn eingeholt!
   Stephen berechnete den Weg, seine verbliebene Kraft und die Möglichkeit des Kampfes und entschied sich für das einzig richtige. (das einzig Richtige)
   Er drehte sich um und rannte los. Er war Soldat und drei Kilometer im Dauerlauf waren nicht das Problem. Also rannte er, das entsicherte Gewehr in der Hand.
   Sand knirschte und rutschte unter seinen Stiefeln, wechselte sich ab mit rissigem Beton, der unter seinem Gewicht bröckelte.
   Das Land machte einen Knick nach unten in ein großes Tal und direkt voraus lag sein Ziel, eingebettet in hohe Mauern.
   Er seufzte erleichtert und rannte weiter der Straße nach. Die Mutanten bemerkten wohl irgendetwas, denn ihr Heulen wurde lauter und klang wütend.
   Stephen grinste leicht. Vorne an der Mauer würde er höhere Chancen gegen die Viecher haben, dort konnten sie ihn nicht umgehen und von hinten angreifen. Er musste nur auf seine Flanken achten.
   Er erreichte die Sohle des Tals und rannte auf die schwarz-grauen Mauern zu, die drohend in die Höhe ragten. Das Tor war geschlossen, wie er sah, was seiner Begeisterung einen Dämpfer verlieh, aber noch immer hatte er eine Chance.
   Dann kam er an der Mauer an, drehte sich um und entleerte sein Magazin in den ersten Mutanten, der nur noch zwanzig Meter entfernt war.[/quote]

Guten Morgen CrazyEddie90
Ich habe zwar noch nie Ähnliches gelesen - ich meine jetzt über Mutanten - finde den Text dennoch spannend, lesenswert, den Stil einfach gut. Und noch eine "Kleinigkeit" möchte ich mal anmerken, auch wenn wir hier kein "Diktatforum" sind - es tut einfach gut, einen Text wie den Deinigen zu lesen, wo - bis auf winzige Druckfehler - keinerlei Rechtschreibfehler enthalten sind. Man spürt, der Text ist überarbeitet und nicht einfach reingestellt unter dem Motto 'nun macht mal, ihr werdet mir den schon verbessern'. Diese Bemerkung musste mal sein.
Ansonsten erstaunt es mich immer wieder, wie verschieden Gleiches erlebt werden kann. Bei Dir ist die Wüste gefahrvoll (was sie auch ist), aber irgendwie grau und trist und nur stürmisch und versandet. Meine Prota wird auch in die Wüste gehen und wird sie 100%ig zwar auch als gefährlich, allerdings wieder ganz anders erleben.
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
LG madrilena


_________________
Bücher im Alkyon Irmgard Keil Verlag/Marbach "Schatten umarmen" Kranichsteiner Literaturverlag.
1. "den Himmel mit Händen fassen" ISBN
10:3934136303
2. "Schatten umarmen ISBN 10:3929265133
3. "...und die Zeit stand still" ISBN 10: 3934136311
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Schatten umarmen auch über Libri.
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CrazyEddie90
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 10:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Guten Morgen CrazyEddie90
Ich habe zwar noch nie Ähnliches gelesen - ich meine jetzt über Mutanten - finde den Text dennoch spannend, lesenswert, den Stil einfach gut. Und noch eine "Kleinigkeit" möchte ich mal anmerken, auch wenn wir hier kein "Diktatforum" sind - es tut einfach gut, einen Text wie den Deinigen zu lesen, wo - bis auf winzige Druckfehler - keinerlei Rechtschreibfehler enthalten sind. Man spürt, der Text ist überarbeitet und nicht einfach reingestellt unter dem Motto 'nun macht mal, ihr werdet mir den schon verbessern'. Diese Bemerkung musste mal sein.
Ansonsten erstaunt es mich immer wieder, wie verschieden Gleiches erlebt werden kann. Bei Dir ist die Wüste gefahrvoll (was sie auch ist), aber irgendwie grau und trist und nur stürmisch und versandet. Meine Prota wird auch in die Wüste gehen und wird sie 100%ig zwar auch als gefährlich, allerdings wieder ganz anders erleben.
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
LG madrilena


Auch Dir einen wunderschönen guten Morgen, Madrilena.

Schade, du hast leider noch die alte Version gelesen, die verbesserte Version ist auch schon online. wink
Aber danke für Deine netten Worte, es tut gut, so etwas zu hören, wirklich.  Embarassed
Das liegt auch daran, dass ich die weniger großen Texte jedes Mal neu durchlese und Fehler suche, ebenso "seltsam" geschriebene Sätze oder Dinge, die nicht hineinpassen. Je älter die Seiten sind, umso besser werden sie. Ist ein System, dass sich bei mir so eingebürgert hat und es funktioniert. wink
Vielleicht hast du ja Lust, die neue Version auch zu lesen smile


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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

hiho!

Ich bin eher der Mittelalterliche Fantasy Typ, aber wieso nicht mal was anderes lesen smile Mir ist gleich am Anfang einiges aufgefallen:

Zitat:
hohen Dünen, die sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatten.
Hinter einer der höheren Dünen blieb er stehen, drehte sich zum Wind und roch. // Hier könnte mir einer helfen, mir fehlt da irgendwie die Idee, wie ich das anders beschreiben kann.


Hohe Dünen, er bleibt hinter einer höheren Düne stehen. WW, die sich schlecht ließt. außerdem eine höhere Düne als die sowieso schon hohen?? Klingt komisch smile

Vorschlag: blieb er stehen, reckte den Kopf in die Höhe und versuchte einige ihm wohlbekannten und ebenso doch verhassten Gerüche zu erschnuppern.

Nicht besonders toll, aber vielleicht schubst es dich ja in eine Richtung!


Zitat:
Der Geruch von heißem Sand vermischte sich mit dem schwachen, aber klar erkennbaren süßlichen Gestank von mutierten Infizierten. Er war nur schwer zu erkennen, aber doch vor-handen.


Wieder so ein Moppelsatz: Er riecht den schwachen, aber klaren Duft von Mutanten (ein kleiner Widerspruch in sich. Entweder riecht man etwas klar und deutlich, oder nicht. Ersatzvorschlag zu klar: "markant"). Dann sagst du wieder, dass er nur schwer zu erriechen, aber vorhanden war. Das hast du in dem Satz oben schonmal gesagt. Streichen da sinnloser lückenfüller!


Zitat:

Sie verfolgten ihn noch immer.
Er überprüfte sein Gewehr und sah nach seiner Munition.
Eine Handgranate, eine Gewehrgranate, zwei Phosphorfackeln, eine Leuchtrakete, zwei volle Magazine und ein halbleeres Magazin, das in seinem Gewehr steckte.


Worin ist die Munition? Es ist ja doch ein Häufchen. Hat er einen Rucksack oder hat er Capsule-Hosentaschen ala dragonball smile ?
Außerdem klingt es in der Satzstellung, als sei alles was er aufzählt IN seinem Gewehr drin, was kurios erscheint.

Zitat:
Stephen drehte sich wieder um, kämpfte sich die kleinere Düne hoch und hielt Ausschau


Jetzt auch ne ne kleine düne bei den hohen Dünen wink Ich weiß wie du dir die Szene vorstellst, aber lauter kleine und große Dünen sind so interessant wie ein Haufen Smarties. Lass ihn doch eine "Anhöhe" erklimmen, oder sich durch einen "Sandberg" kämpfen. Wenn du weißt was ich meine!


Abschließend: ich mag den stil und das setting sehr gerne, aber du hast starke logikprobleme. Ich helfe dir gerne weiter, aber schau vielleicht selbst noch mal nach oben aufgeführten Problemen. ich bin sicher du findest noch einige wink

LG

Katze


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Feuermohn
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, die verbesserte Version liest sich jetzt doch gleich viel flüssiger!

Übrigens finde ich den Namen deines Helden total toll. Stephen Borealis (Borealis abgeleitet von Borelae Zone=kälteres Klima im Norden, bzw. griech. für Kälte). Der hat ja nicht nur einen tollen Klang, auch der Kontrast zu seiner Umgebung (die heiße, staubtrockene Wüste).

CrazyEddie90 hat Folgendes geschrieben:
„Damit meine ich genau das, was da steht. Feuchte bis trockene Klagelaut, als wären ihre Kehlen entweder ausgedörrt oder ihre Lungen voller Blut, je nach Infizierungsgrad (worum es sich dabei handelt, wird später erklärt).“


Ok, das kann ich mir in etwa vorstellen, hätte ich im ersten Moment nur gar nicht damit assoziiert. Ich hatte dann noch gerade überlegt, wenn die Kehlen ganz trocken sind, ob sie dann überhaupt noch einen Laut von sich geben können. Aber da es Mutanten sind.

Bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Und besonders, wie du die Mutanten noch beschreiben wirst. Vor meinen Augen sehe ich gerade immer diese „Mutanten“ aus einem sehr erfolgreichen Videospiel. Na, jetzt bin ich aber neugierig Smile
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Feuermohn
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Kätzchen hat Folgendes geschrieben:
Vorschlag: blieb er stehen, reckte den Kopf in die Höhe und versuchte einige ihm wohlbekannten und ebenso doch verhassten Gerüche zu erschnuppern.

 
Ja, so in die Richtung. Wobei es für Gerüche  noch mehr Möglichkeiten gibt, deren Wahrnehmung zu beschreiben, sowie einatmen, wahrnehmen, wittern.
Auch wenn das Wort schnuppern ganz normal ist, nehmt es mir nicht übel, irgendwie kann ich mich mit diesem Verb nicht anfreunden. Es ist wirklich nur meine Meinung.
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CrazyEddie90
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 13:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Kätzchen (das Bild ist toll)

Mittelalterliche Fantasy hätte ich auch noch im Reportoire, aber diese sind unausgereift und noch nicht 100%ig durchdacht, deswegen noch nicht online.


Ich hab es schon überarbeitet und zwar wie folgt:


   Stephen Borealis stapfte mit gesenktem Kopf vor sich hin, immer im Schatten der hohen Dünen, die sich in den letzten Monaten aufgetürmt hatten.
   Hinter einer der Dünen blieb er stehen, drehte sich zum Wind und roch.
   Der Geruch von heißem Sand vermischte sich mit dem schwachen, aber markant süßli-chen Gestank von mutierten Infizierten.
   Sie verfolgten ihn noch immer.
   Er überprüfte sein Gewehr, öffnete dann seinen Rucksack und sah nach seiner Munition.
   Eine Handgranate, eine Gewehrgranate, zwei Phosphorfackeln, eine Leuchtrakete, zwei volle Magazine und ein halbleeres Magazin, das in seinem Gewehr steckte.
   Stephen drehte sich wieder um, kämpfte sich eine Düne hoch und hielt Ausschau.


Ich hoffe, das ist jetzt besser. Wobei mir die Idee mit den Capsule-Kapseln auch erst in den Sinn kam, aber das war mir dann doch erstmal zu weit hergeholt.^^


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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 13:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ah mist, Doppel-Post... soll ich Seite 2 schon posten oder habt ihr noch etwas hinzuzufügen?

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madrilena
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich lese ich weiter - hier die moderne Fantasy und in "Vorboten" von Kätzchen die "normale" - ich weiß nicht, ob man das so unterscheiden kann.
Die überarbeitete Version ist natürlich wesentlich besser.
Ich mache es übrigens auch so - bevor meine Texte hier reinkommen oder meinen Mitkollegen in unserer Schreibwerkstatt vorgestellt werden, lese ich sie oft und meist auch laut durch, dadurch entdeckt man wesentlich mehr Stilfehler.
LG madrilena


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Bücher im Alkyon Irmgard Keil Verlag/Marbach "Schatten umarmen" Kranichsteiner Literaturverlag.
1. "den Himmel mit Händen fassen" ISBN
10:3934136303
2. "Schatten umarmen ISBN 10:3929265133
3. "...und die Zeit stand still" ISBN 10: 3934136311
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CrazyEddie90
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 16:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

HIER SEITE ZWEI


   Die 7,62mm-Kugeln hackten in das trockene Fleisch, zerrissen Muskeln, ließen Knochen splittern. Der Mutant – ein Mann – taumelte, fiel und blieb liegen.
   In einer fließenden Bewegung wechselte Stephen das Magazin und verlegte sich auf prä-zise Schüsse. Er kniete sich hin, stützte das Gewehr ab und wollte gerade abdrücken, als sich über seinem Kopf mehrere Klappen öffneten.
   Er sah nur noch einige Gewehrläufe, als das Feuer eröffnet wurde. Kugeln hackten in die toten Körper, ließen sie zerspringen und sandten sie ohne Umschweife zu Boden.
   Sand wirbelte auf und verdeckte einen Teil der Sicht.
   Die Klappen wurden wieder geschlossen und das Tor öffnete sich. Heraus strömten meh-rere Männer, einer davon noch so jung, dass er noch fast ein Jugendlicher war und eine Frau in Jeans, einem lila Shirt und weißem Kittel.
   Die Männer richteten Handfeuerwaffen auf ihn, ihre Gesichter drohend und entschlossen.
   Diesen Blick kannte Stephen. Sie würden ihn ohne Gewissensbisse oder Bedenken auf Befehl über den Haufen schießen. Das war der Blick, den man bekam, wenn man unschöne Dinge erledigen musste.
   Man tut, was getan werden muss.
   Stephen hielt das Gewehr mit einer Hand von sich weg und hob die Arme in die Höhe, ein Zeichen für Frieden. Dann beobachtete er die Männer.
   Sie waren alle im Bereich zwanzig bis vierzig, nur der Jüngling schien die zwanzig noch nicht überschritten zu haben.
   Die Frau, die energisch auf ihn zustürmte und etwas in der Hand hielt, was wie eine Art Massagegerät aussah, schien um die dreißig Jahre alt zu sein, auf jeden Fall noch jung und unverbraucht, auch wenn sie einen harten Blick in ihren grünen Augen hatte. Ihr Shirt spannte ganz schön über ihrer Brust und ihr Becken war rund, so wie er sehen konnte.
   Dann war sie bei ihm und drückte das Massagegerät an seinen Hals. Er fühlte einen kurzen Schmerz, dann zog sie das Gerät wieder weg. Er konnte eine kleine Nadel sehen, die aus dem verdickten Bereich herausragte, an dem sein Blut klebte.
   Das Gerät piepte einmal durchdringend, dann gab die Frau einen Wink mit der Hand und die Waffen wurden gesenkt.
   „Nicht infiziert.“, sagte sie und ihre Stimme war glockenhell, sanft wie warmes Öl. „Das ist gut, wir dachten, wir wären die letzten Menschen hier draußen.“
   „Nein, Ma’am.“, meinte Stephen und lächelte sie an. Sie hob nur die Augenbraue und we-delte mit der Hand, das universelle Zeichen für den Rückzug.
   „Kommt.“, meinte die Frau, „seid willkommen. Wir könnten Ihre Hilfe gebrauchen.“
   „Ach ja? Wobei denn?“ Stephen folgte ihr durch das Tor, das sich krachend hinter ihnen schloss.
   „Allgemein, wir wollen die Anlagen wieder zum Laufen bringen, momentan haben wir weder Strom noch Wasser, nur die Torsteuerung und einige der Verteidigungsgeschütze funkti-onieren noch. Ich bin die einzige Wissenschaftlerin hier, außerdem haben wir nur einen Me-chaniker, der nichts anderes kennt als Autos und einfache Rohrsysteme…naja, um es kurz zu machen: wir sind heillos überfordert.“ Sie sah ihn einmal mit ihren grünen Augen an und darin lag ein unbeugsamer Wille.
   Stephen nickte. „Ich kann mir alles einmal angucken, wenn Sie das wünschen.“ Er rückte seinen Rucksack zurecht.
   Sie nickte und wirkte ein klein wenig erleichtert, dann blieb sie abrupt stehen und wandte sich ihm zu.
   Sie streckte ihm die Hand hin. „Melinda Hollis, Forscherin im Bereich der Mikrobiologie und Physik.“ Sie war einen Kopf kleiner als er und roch nach einer Mischung aus Sand, Schweiß und Rosen, eine nicht unangenehme Mischung.
   Er ergriff ihre Hand und schüttelte sie. „Leutnant Stephen Borealis, Spezialeinsatztruppen der Vereinigten Staaten von Amerika.“ Er sah sich um. „Jedenfalls das, was davon übrig ist.“
   Ein leichtes Lächeln huschte über ihre vollen Lippen. „Tja, der Rest ist hier, jedenfalls die-jenigen, die nicht infiziert wurden oder von Infizierten zerfleischt wurden.“


Entschuldigt, ich komm mit der "Fortsetzung" bzw "Neue Version" Implementierung noch nicht so klar, ich hoffe, das wird besser.

12Wie es weitergeht »



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cascail
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Mir hat der erste Teil recht gut gefallen. Aber dieser liest sich längst nicht so flüssig und erstickt ein wenig an den  Details, die sehr klischeehaft rüberkommen.
Z.B. wie du die Frau beschreibst,  oder das Alter der Leute. Ich habe ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch. Warum sind die Leute zwischen zwanzig und vierzig  und wieso ist dir das so wichtig? Es wäre lebendiger,  und realistischer, wenn die Menschen in verschiedenen Altersklassen daherkämen, inklusive Kinder .Ansonsten erinnert mich das ein wenig an' Waterworld', nur das die Wüste nicht aus Wasser besteht.


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madrilena
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Die 7,62mm-Kugeln hackten in das trockene Fleisch, zerrissen Muskeln, ließen Knochen splittern. Der Mutant – ein Mann – taumelte, fiel und blieb liegen.
   In einer fließenden Bewegung wechselte Stephen das Magazin und verlegte sich auf prä-zise Schüsse. Er kniete sich hin, stützte das Gewehr ab und wollte gerade abdrücken, als sich über seinem Kopf mehrere Klappen öffneten.
   Er sah nur noch einige Gewehrläufe, als das Feuer eröffnet wurde. Kugeln hackten in die toten Körper, ließen sie zerspringen und sandten sie ohne Umschweife zu Boden.
(Hier stimmt der Zusammenhang nicht - in welche toten Körper - es war doch nur einer tot?  und wenn sie zersprangen, lagen sie doch schon am Boden oder?)
   Sand wirbelte auf und verdeckte einen Teil der Sicht.
   Die Klappen wurden wieder geschlossen und das Tor öffnete sich. Heraus strömten meh-rere Männer, einer davon noch so jung, dass er noch (Wiederholung!) fast ein Jugendlicher war und eine Frau in Jeans, einem lila Shirt und weißem Kittel.
   Die Männer richteten Handfeuerwaffen auf ihn, ihre Gesichter drohend und entschlossen. (auf wen? Auf den Jugendlichen, denn darauf bezieht sich der Satz)
   Diesen Blick kannte Stephen. Sie würden ihn ohne Gewissensbisse oder Bedenken auf Befehl über den Haufen schießen. Das war der Blick, den man bekam, wenn man unschöne (der Ausdruck passt für mich nicht zum rücksichtlosen Töten) Dinge erledigen musste.
   Man tut, was getan werden muss.  (Überflüssiger Spruch)
   Stephen hielt das Gewehr mit einer Hand von sich weg und hob die Arme in die Höhe, ein Zeichen für Frieden. Dann beobachtete er die Männer.
   Sie waren alle im Bereich (verbinde ich mit Orten, nicht mit Alter: waren alle so um die...oder waren alle etwa )zwanzig bis vierzig, nur der Jüngling schien die zwanzig noch nicht überschritten zu haben.
   Die Frau, die energisch auf ihn zustürmte und etwas in der Hand hielt, was wie eine Art Massagegerät aussah, schien um die dreißig Jahre alt zu sein, auf jeden Fall noch jung und unverbraucht, (was heißt hir unverbraucht!!!! Sie ist um die 30! ) auch wenn sie einen harten Blick in ihren grünen Augen hatte. Ihr Shirt spannte ganz schön über ihrer Brust und ihr Becken war rund, so wie er sehen konnte. (1. "ganz schön " ist banal ausgedrückt und zweitens, beobachtet er das wirklich in diesem Augenblick, wo sie sich auf ihn stürzt?)
   Dann war sie bei ihm und drückte das Massagegerät (es hatte ausgesehen wie eines, war es aber doch nicht) an seinen Hals. Er fühlte einen kurzen Schmerz, dann zog sie das Gerät wieder weg. Er konnte eine kleine Nadel sehen, die aus dem verdickten Bereich herausragte, an dem sein Blut klebte.
   Das Gerät piepte einmal durchdringend, dann gab die Frau einen Wink mit der Hand und die Waffen wurden gesenkt.
   „Nicht infiziert.“, sagte sie und ihre Stimme war glockenhell, sanft wie warmes Öl. „Das ist gut, wir dachten, wir wären die letzten Menschen hier draußen.“
   „Nein, Ma’am.“, meinte Stephen und lächelte sie an. Sie hob nur die Augenbraue und we-delte mit der Hand, das universelle Zeichen für den Rückzug.
   „Kommt.“, meinte die Frau, „seid (kommt und seid - das ist aber nicht sehr futuristisch und passt nicht zum Rest willkommen. Wir könnten Ihre Hilfe gebrauchen.“
   „Ach ja? Wobei denn?“ Stephen folgte ihr durch das Tor, das sich krachend hinter ihnen schloss.
   „Allgemein, wir wollen die Anlagen wieder zum Laufen bringen, momentan haben wir weder Strom noch Wasser, nur die Torsteuerung und einige der Verteidigungsgeschütze funkti-onieren noch. Ich bin die einzige Wissenschaftlerin hier, außerdem haben wir nur einen Me-chaniker, der nichts anderes kennt als Autos und einfache Rohrsysteme…naja, um es kurz zu machen: wir sind heillos überfordert.“ Sie sah ihn einmal (überflüssig) mit ihren grünen Augen an und darin lag ein unbeugsamer Wille.
   Stephen nickte. „Ich kann mir alles einmal angucken, wenn Sie das wünschen.“ Er rückte seinen Rucksack zurecht.(behält er den auf, wenn er nach den Anlagen schauen will oder nimmt er ihn ab??)
   Sie nickte und wirkte ein klein wenig erleichtert, dann blieb sie abrupt stehen und wandte sich ihm zu.
   Sie streckte ihm die Hand hin. „Melinda Hollis, Forscherin im Bereich der Mikrobiologie und Physik.“ Sie war einen Kopf kleiner als er und roch nach einer Mischung aus (könnte doch weg) Sand, Schweiß und Rosen, eine nicht unangenehme Mischung.
   Er ergriff ihre Hand und schüttelte sie. „Leutnant Stephen Borealis, Spezialeinsatztruppen der Vereinigten Staaten von Amerika.“ Er sah sich um. „Jedenfalls das, was davon übrig ist.“
   Ein leichtes Lächeln huschte über ihre vollen Lippen (nicht besser über ihr Gesicht, Lippen ist so begrenzt!) . „Tja, der Rest ist hier, jedenfalls die-jenigen, die nicht infiziert wurden oder von Infizierten zerfleischt wurden.“


Entschuldigt, ich komm mit der "Fortsetzung" bzw "Neue Version" Implementierung noch nicht so klar, ich hoffe, das wird besser.[/quote]



Dieser Teil gefällt mir nicht so gut, außerdem müsste er mehr bearbeitet werden. Er könnte überall spielen, aber wohl kaum in der Wüste. Sind alles nur meine Überlegungen und auch die "Verbesserungen" sind nur meine Meinung.
madrilena


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2. "Schatten umarmen ISBN 10:3929265133
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CrazyEddie90
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BeitragVerfasst am: 07.09.2012 23:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Aaaah Madrilena...zur Erklärung von Kugeln hackten in die toten Körper...: wir reden hier von Zombies, also lebenden Toten, die man momentan nur unter "Mutanten" bekannt sind. Wie es dazu kam, werde ich langsam aber sicher in den nächsten Kapitel aufdecken.


Zitat:
Das war der Blick, den man bekam, wenn man unschöne (der Ausdruck passt für mich nicht zum rücksichtlosen Töten) Dinge erledigen musste.


Nicht rücksichtslos. Ich weiß nicht, ob du schon Filme mit Zombies a la Resident Evil, Dawn of the Dead und Konsorten gesehen hast, aber bei einem Biss bzw. bei einer generellen Infektion entscheidet meist der Zufall, wer infiziert ist und wer nicht und wenn es dann den lieben Angehörigen (im schlimmsten Fall Eltern oder Geschwister) erwischt... hat man nur die Wahl zwischen Leben und Sterben...deswegen kann man hier nicht vom "kaltblütigen Töten" sprechen, eher vom notwendigen Töten.


Zitat:
Die Frau, die energisch auf ihn zustürmte und etwas in der Hand hielt, was wie eine Art Massagegerät aussah, schien um die dreißig Jahre alt zu sein, auf jeden Fall noch jung und unverbraucht, (was heißt hir unverbraucht!!!! Sie ist um die 30! )
ist für mich nicht unverbraucht, sie ist vielleicht ein paar Jahre älter als ich, vor allem weil ich ihr wahres Alter noch gar nicht verraten habe, ist ja nur eine Schätzung von Stephens Seite(ich werds ändern, dass es auch so rüber kommt)
Zitat:
auch wenn sie einen harten Blick in ihren grünen Augen hatte. Ihr Shirt spannte ganz schön über ihrer Brust und ihr Becken war rund, so wie er sehen konnte. (1. "ganz schön " ist banal ausgedrückt und zweitens, beobachtet er das wirklich in diesem Augenblick, wo sie sich auf ihn stürzt?)
Klar, er ist doch ein Mann und er kriegt das ja nur ein paar Sekunden mit, bevor sie vor ihm ist.
Zitat:

Dann war sie bei ihm und drückte das Massagegerät (es hatte ausgesehen wie eines, war es aber doch nicht) an seinen Hals.

Geändert in "das Gerät".[/quote] Sie hob nur die Augenbraue und we-delte mit der Hand, das universelle Zeichen für den Rückzug.[quote]
Hab ich geändert in: "Sie hob nur die Augenbraue und gab mit der Hand den Befehl zum Rückzug." Ich wusste nicht, wie das Zeichen heißt, deswegen hab ich das "wedeln" genannt.

Zitat:
Sie sah ihn einmal (überflüssig) mit ihren grünen Augen an und darin lag ein unbeugsamer Wille.

Ok.

Zitat:
Er rückte seinen Rucksack zurecht.(behält er den auf, wenn er nach den Anlagen schauen will oder nimmt er ihn ab??)

Die Anlagen sind ja innen drin und sie stehen noch draußen, was soll er denn abnehmen? Ich versteh gerade den Ansatz nicht, tut mir Leid. Er nimmt ihn noch ab, keine Sorge.

Zitat:
Sie war einen Kopf kleiner als er und roch nach einer Mischung aus (könnte doch weg) Sand, Schweiß und Rosen, eine nicht unangenehme Mischung.

Warum sollte das weg? Er riecht sie doch. Ich weiß nicht, aber ich rieche jeden Menschen, an dem ich vorbeigehe bzw. kriege mit, wie sie riechen und sie stehen sich ziemlich nahe gegenüber. Ich will Stephen ja nicht charakterlos machen, sondern dem Leser zu zeigen, dass Stephen kein Übermensch ist, so wie Herkules oder... Bruce Willis oder Arnold Schwarzenegger oder Chuck Norris (!). Er ist ein Mensch wie wir, er fühlt, liebt, riecht und schmeckt wie wir, deswegen fand ich das wichtig, vor allem im weiteren Verlauf des Plots.

Zitat:
Ein leichtes Lächeln huschte über ihre vollen Lippen (nicht besser über ihr Gesicht, Lipen ist so begrenzt!) .

Stimmt, habe ich abgeändert in: "Ein leichtes Lächeln huschte über Ihre Lippen, erreichte aber nicht ihre Augen."

Danke Madrilena, das hat mir sehr geholfen, zeigt mir auch, wo es noch hapert.


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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 14:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

cascail hat Folgendes geschrieben:
Mir hat der erste Teil recht gut gefallen. Aber dieser liest sich längst nicht so flüssig und erstickt ein wenig an den  Details, die sehr klischeehaft rüberkommen.
Z.B. wie du die Frau beschreibst,  oder das Alter der Leute. Ich habe ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch. Warum sind die Leute zwischen zwanzig und vierzig  und wieso ist dir das so wichtig? Es wäre lebendiger,  und realistischer, wenn die Menschen in verschiedenen Altersklassen daherkämen, inklusive Kinder .Ansonsten erinnert mich das ein wenig an' Waterworld', nur das die Wüste nicht aus Wasser besteht.


"Waterworld" war ein cooler Film, muss ich zugeben... warum mir das Alter der Leute wichtig ist? Wirst du dann sehen. wink

Kinder gibt es, wäre ja irgendwie doof ohne, nicht wahr? Aber noch stehen sie draußen und noch sind wir erst bei Seite 2... aber keine Sorge, Kinder gibt es und wird es geben... smile


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Hertau
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Normalerweise ignoriere ich ja die Computerspiel-Rubrik meiner Tageszeitung; aber nachdem ich heute morgen diese Geschichte überflogen hatte, blieb mein Blick beim Zeitungslesen an der Überschrift The Last of Us hängen. Im Artikel gings um ein Computerspiel dieses Namens, in dem sich ein bewaffneter Mann (Ex-Soldat, nach weiteren Recherchen) in einer postapokalyptischen Welt gegen infizierte Mutanten behaupten muss.

Ich schätze, hier hat das Hirn dem Autor einen Streich gespielt und Aufgeschnapptes als eigene Eingebung gespeichert Wink Soviel mir ist, haben diese Zombie-Postapokalypsen-Stories aber ohnehin alle ungefähr die gleiche Handlung, darum spielt das vermutlich keine große Rolle. Den Titel müss­te man aber schon ändern.
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Harald
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Nun,

bekannteste Story dieser Art,

Will Smith, "I Am Legend", grobes Strickmuster dürfte gleich sein ...

Unbekanntestes Werk dürfte "Dunkelheits Kinder" von Tim Markus Dethlefsen (NOEL-Verlag) sein, vom Cover starren dich fünf Mutanten in dunklem Ku-Klux-Klan Outfit an.
Der Prota des Fimes ist - welche Überraschung - ein ehemaliger Soldat ...

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BeitragVerfasst am: 09.09.2012 11:35    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hertau hat Folgendes geschrieben:
Normalerweise ignoriere ich ja die Computerspiel-Rubrik meiner Tageszeitung; aber nachdem ich heute morgen diese Geschichte überflogen hatte, blieb mein Blick beim Zeitungslesen an der Überschrift The Last of Us hängen. Im Artikel gings um ein Computerspiel dieses Namens, in dem sich ein bewaffneter Mann (Ex-Soldat, nach weiteren Recherchen) in einer postapokalyptischen Welt gegen infizierte Mutanten behaupten muss.

Ich schätze, hier hat das Hirn dem Autor einen Streich gespielt und Aufgeschnapptes als eigene Eingebung gespeichert Wink Soviel mir ist, haben diese Zombie-Postapokalypsen-Stories aber ohnehin alle ungefähr die gleiche Handlung, darum spielt das vermutlich keine große Rolle. Den Titel müss­te man aber schon ändern.


Hehehe... ja, diese Verbindung ist mir auch schon aufgefallen, wobei ich von  "The Last of Us" wirklich nur ein Video kenne, weil das ein PS3-exklusiver Titel ist und ich einen PC und ne XBox besitze. Eigentlich sollte das Buch anders heißen, aber momentan fand ich den Titel gut, auch wenn jedliche Übereinstimmung rein zufällig ist... und was den weiteren Verlauf der Geschichte angeht.... seid gespannt. wink

Zitat:
Nun,

bekannteste Story dieser Art,

Will Smith, "I Am Legend", grobes Strickmuster dürfte gleich sein ...

Unbekanntestes Werk dürfte "Dunkelheits Kinder" von Tim Markus Dethlefsen (NOEL-Verlag) sein, vom Cover starren dich fünf Mutanten in dunklem Ku-Klux-Klan Outfit an.
Der Prota des Fimes ist - welche Überraschung - ein ehemaliger Soldat ...


Abwarten wink


Wenn es keine weitere Kritik oder Verbesserungsvorschläge mehr gibt, werde ich heute abend oder morgen abend Seite 3 veröffentlichen, bin aber für weitere Anregungen gerne offen wink


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BeitragVerfasst am: 11.09.2012 05:58    Titel: Antworten mit Zitat

Also leider muß ich sagen, daß mich diese ersten 2 Seiten als Leser überhaupt nicht aus den Socken gehauen haben.
Wie meine Vorredner auch schon anmerkten: Zu viele Klischees. Und das Thema is auch leider schon sehr ausgelutscht. Ich persönlich würd nicht einmal auf die Idee kommen (wenn ich das fertige Druckwerk sehen würd), es näher zu betrachten.
Aber ich laß mich gerne eines anderen belehren. Vielleicht kommt ja noch was Intressantes. Soll ja laut Genre-Wahl ein SF-Roman werden, und kein Drehbuch zu nem neuen "Horror"-Streifen.
Also bidde nicht böse sein, wahr jetzt nur mein EHRLICHER 1.Eindruck ! gruß,börga
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BeitragVerfasst am: 11.09.2012 07:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

boerga hat Folgendes geschrieben:
Also leider muß ich sagen, daß mich diese ersten 2 Seiten als Leser überhaupt nicht aus den Socken gehauen haben.
Wie meine Vorredner auch schon anmerkten: Zu viele Klischees. Und das Thema is auch leider schon sehr ausgelutscht. Ich persönlich würd nicht einmal auf die Idee kommen (wenn ich das fertige Druckwerk sehen würd), es näher zu betrachten.
Aber ich laß mich gerne eines anderen belehren. Vielleicht kommt ja noch was Intressantes. Soll ja laut Genre-Wahl ein SF-Roman werden, und kein Drehbuch zu nem neuen "Horror"-Streifen.
Also bidde nicht böse sein, wahr jetzt nur mein EHRLICHER 1.Eindruck ! gruß,börga


Kein Thema, Ehrlichkeit ist sogar willkommen. Aber du hast es richtig gesehen, wird ein Sience-Fiction-Roman und kein Survival-Horror-Abklatsch, auch wenn eine Seuche a la Resident Evil oder Dawn of the Dead den Anstoß dazu gibt.


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