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Marcel A. Zons
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 34
Beiträge: 17
Wohnort: Flensburg


BeitragVerfasst am: 13.07.2012 23:45    Titel: Demonic Grasp eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sie warf sich vorsichtig über ihn, während sie darauf bedacht war, ihren Rock für den Moment unten zu behalten. Dann drückte sie ihre vollen Brüste auf Harvils Oberkörper, während sich ihr Kopf seinem Hals näherte, um hineinzubeißen und ihn mit anderen zärtlichen Gesten in Stimmung zu versetzen.

Hör sofort auf. Du weisst genau, dass ich dir
die Nummer vermiesen werde.


Es ertönte wieder diese dunkle Stimme mit vorwurfsvollem Ton in Harvils Innerem. Wie jedes Mal, wenn er versuchte, sich der fleischlichen Lust hinzugeben.
“Halt einfach die Fresse!” flüsterte Harvil mit einem Hauch von Aggressivität, die in seiner Stimme lag.
Empört blickte die Dame Harvil fragend an, die grade noch damit beschäftigt war, seine Hose zu öffnen. “Was? Willst du mich verarschen? Ich habe überhaupt nichts gesagt.”
“Ich meinte nicht dich... es ist nur. Ach, egal. Ich hab’ nur etwas zu intensiv an ein Gespräch von heute nachmittag gedacht. Wie wäre es, wenn du da weiter machst, wo du aufgehört hast?”
Harvil zwang sich zu einem Lächeln und versuchte, die Stimme in seinem Kopf zu unterdrücken.

Ich will nicht, dass du das tust. Das ist widerlich.
Wenn ich nicht will, dass du einen hoch kriegst,
dann wird das auch nicht passieren.
Das weißt du mittlerweile genau!


“Scheisse, ich kann das nicht. Wir müssen aufhören, jetzt. Jemand in mir will nicht, dass das passiert, was passieren würde, wenn wir ungestört weitermachen könnten.”
“Ungestört? Bist du ein Däjrinn?
“Kann schon sein, ja.”
“Das hättest du auch vorher sagen können, bevor du mich gebucht hast. Dann hätte ich auf keinen Fall ja gesagt! Es ist besser, du verpisst dich jetzt und nimmst deinen Dämon mit, du Missgeburt!”
“Tja, den würde ich ja gern zu deiner eigenen Unterhaltung da lassen, wenn ich könnte.”
Harvil schubste die Hure von seinem Schoss, während er umgehend nach seinem Unterhemd griff und es sich überwarf. Er machte einen Satz auf den kalten Holzboden und ging herüber zu seinen Sachen, die er in der Ecke des Raumes abgelegt hatte. Er überlegte für einen Moment und entschloss sich dazu, seine lederne Rüstung nicht anzuziehen. Stattdessen stopfte er sie in seinen Reisesack und begab sich mitsamt Reisesack und Schwert in Richtung Tür.
“Schönen Tag auch. Auf das du heute noch viele andere Männer ficken mögest.”
Ohne weitere Worte knallte Harvil die Tür zu und dachte nicht einmal daran, dem Dämon, an den er gebunden war, die Genugtuung zu geben und sich weiter aufzuregen. Mit schnellen Schritten ging er die Treppe des Bordells hinab und versuchte, beim Durchqueren des Eingangsbereichs nicht in das verwirrte Gesicht der Barfrau zu blicken.

Auf der Straße angekommen nahm er einen tiefen Zug der kühlen Abendluft. Es duftete gut, was den Verdacht erregte, dass einige fleißige Hausfrauen just in diesem Moment damit beschäftigt waren, für ihre Familien köstliche Speisen zuzubereiten.
Er befand sich in einer gebogenen Gasse. Die Gebäude hier waren zumeist Reihenhäuser von zwei, maximal drei Stockwerken Höhe.
Harvil mochte die Altstadt. Die Häuser hatten noch Charme, bezeugten ein gewisses Alter und damit eine eigene Geschichte, die nur darauf wartete, erfragt oder erkundet zu werden. Während er sich in den engen Straßen der Altstadt aufhielt, konnte er die ganzen neumodischen Dinge wie die Stahlbauten, Luftschiffe und Dampfmaschinen für einen Moment vergessen.
Dieser Moment purer innerer Romantik wurde jäh zerrissen, als ein Fahrzeug mit laut ratterndem Motor um die Ecke bog und vor dem Bordell halt machte.
Es war ein schwarzer Rentrue Cossolya, Baujahr 1761. Die viertürige Kleinlimosine sah verblüffenderweise immer noch aus wie neu. Der Halter des Fahrzeugs musste große Stücke auf gute Fahrzeugpflege legen.
Als der purpurne Rauch des Dampfkessels plötzlich versiegte und der Motor allmählich seine Aufgabe vernachlässigte, stieg ein gehobener Mann im feinen Zwirn aus dem Wagen.
Er trug einen hohen Zylinderhut mit einer weiß schimmernden Krempe. Außerdem zierte eine Brille mit Goldrahmen sein Gesicht, die jedem Kenner guter Handwerkskunst verriet, dass er zuviel Geld hatte.
Er war eindeutig älter als fünfzig, und offensichtlich menschlich. Umständlich befreite er seine Hand aus den Rüschen seines Ärmels, um den Wagen abzuschließen. Mit neugierigem Blick musterte er die Fassade des Bordells und machte sich dann langsam, aber bestimmt, auf den Weg zur Tür des Freudenhauses.
“Sir, ich kann ihnen wirklich nicht empfehlen, dort hineinzugehen. Die Weiber da drinnen sind allesamt dumme Huren.”
“Na, das will ich doch hoffen!” entgegnete der reiche Herr mit einem breiten Grinsen, während er grüßenderweise an seiner Hutkrempe zupfte.
“Die haben den Schuss nicht gehört. Oder die Zeichen der Zeit. Wie man’s nimmt. Man wird sogar als Däjrinn rausgeschmissen.”
“Was? Sie sind ein Däjrinn? Was treibt sie denn an einen Ort wie diesen? Könnten sie nicht einfach den Willen einer willkürlichen Frau manipulieren und eine Nummer ohne große Kosten erzwingen?” sagte der Alte, während er eine Augenbrau hob und Harvils elfisches Gesicht fragend anschaute.
Harvil wischte sich eine Strähne seiner braunen Haarpracht aus dem Gesicht und antwortete erzwungen gutmütig: “So einer bin ich nicht. Ich versuche, ein ehrlicher und normaler Teil dieser Gesellschaft zu sein. Auch, wenn das unglaublich klingt.”
Harvil versuchte, die Schemen hinter Fenstern auszumachen, die vom Ruß der Stadt verschmiert waren, und die Hausfrauen beim Kochen zu beobachten.
“Normaler Teil der Gesellschaft? Pah! Normalität ist sicherlich eine Frage der Relationen. Aber eins kann ich mit Fug und Recht behaupten: Jemand, der die Essenz eines Dämons freiwillig in sich aufnimmt und derart gierig nach Macht trachtet, ist sicher nicht normal. Aber etwas Normales kann ich derzeit auch nicht gebrauchen...”
Plötzlich ruckte Harvils Kopf zurück und er starrte dem Alten direkt in die Augen.
“Also erstens. Ich bin so geboren worden. Mein Großvater unterzog sich dem Ritual während der zweiten Invasion und ich musste das Blut nun einmal erben. Hab’ ich mir nie ausgesucht. Rückblickend bin ich aber ganz froh drum. Und zweitens. Gebrauchen? Wollen Sie mich für irgendwas engagieren?”
Der Mann im Anzug grinste zufrieden.
“Ein schnelles Köpfchen sind Sie auch, hervorragend. Aber jetzt ist nicht die Zeit für geschäftliche Verhandlungen jedweder Art. Ich bin hier, um dieses Haus zu betreten und meinen Spaß zu haben. Ich werde Sie kontaktieren.”
“Was auch immer sie wollen. Ich wünsche viel Spaß da drinnen. Aber vermeiden sie Irmella.”
“Ich werde es mir merken. MacBlundon, mein Name. Guten Tag.”
“Harvil... Sommerblatt.”
Das höhnische Grinsen konnte sich Mister MacBlundon nicht verkneifen, während er auf dem Absatz kehrt machte und die hölzerne Tür öffnete, die ihm Freuden für die Nacht verheißen sollte.
Ein Schandfleck, dachte sich Harvil, der sich nun wieder zurück in die romantische Stimmung des Abends versetzen wollte, es aber nicht konnte, nun da der Wagen wie ein höhnisches Denkmal der Neuzeit in der Straße stand. Das Altertümliche war dem modernen Mist gewichen, grübelte Harvil und machte sich auf den Weg in sein Appartement.

Er bahnte sich seine Route durch die Altstadt, besorgte dabei noch etwas Wein auf dem Wochenmarkt und durchquerte dann das Hafenviertel. Es war kein Hafenviertel, wie man es von anderen Städten gewohnt war. Der Palastturm des hyattanischen Imperators stand fast neben der künstlich gegrabenen Förde der Stadt und war jederzeit einen Blick wert. Der Turm erhob sich wie eine aus Stein geschliffene, überdimensionierte Kralle aus dem Boden. Das Licht, das aus verschiedenen Fenstern auch noch in den Abendstunden drang, ließ rege Arbeitssamkeit rund um die Uhr vermuten. Harvil fragte sich, was der Imperator wohl in diesem Moment in den obersten Stockwerken treiben würde.
Er war schon einmal dort, um mit dem Majordomus zu reden.
Dieser befürwilligte zwar sein Vorhaben, offiziell als Dämonenjäger für das Reich Hyattas zu arbeiten, aber dennoch misstraute er dessen Verhalten. Eine gesunde Skepsis, so dachte Harvil, steigere die Überlenschancen in einer Welt, in der sich die Völker gegenseitig fraßen.
Ehe Harvil sich versah, befand er sich nach der ganzen Grübelei auf der mechanischen Hebebrücke, die über die Förde des Hafens führte. Zu dieser Stunde wollten nur noch wenige Schiffe das Innere der Stadt erreichen. Ein Blick hinüber zur offenen Seite des Meeres versetzte Harvil in einen Zustand der Verwunderung.
Entlang der alten Marinekaserne, die unmittelbar mit der Hafenseite verbunden war, befanden sich drei große Kriegsschiffe, die zu jener Stunde bemannt wurden. Es waren sicher hundert, knapp zweihundert Soldaten, die damit betraut waren, Mittel und Waffen auf die Schiffe zu laden.
Ein weiterer Vorstoß gegen das nördlich gelegene Untermooring? Norjond? Harvil hatte es schon immer interessiert, dieses Kriegstreiben der Menschen. Wenn ganze Dörfer sinnloserweise vernichtet oder geplündert werden. Im Krieg gibt es keine Gewinner, so lautete stets sein Motto. Und dennoch hat er sich für den einen oder anderen Krieg als Söldner rekrutieren lassen. Es winkte gutes Geld für einen Mann seiner Fähigkeiten.
Er war fast versucht, zu den Schiffen zu gehen, vorstellig zu werden und nach einem bezahlten Posten zu fragen. Man kannte ihn beim Militär und die Chancen hätten sicherlich nicht schlecht gestanden.
Aber Harvil hatte sich einer anderen Sache verschrieben. In seinem neuen Appartement musste er früh bemerken, dass seine äußerst sympathischen Nachbarn von einer Bande bedroht wurden, die bekanntermaßen im Drogenmilieu tätig waren. Inwiefern die Nachbarn mit deren Geschäften zusammenhingen, war ihm noch nicht klar, aber das würde er schon herausfinden. Worum es ihm aber vor allem ging, war die Bande zu verfolgen und ihre Machenschaften zu zerschlagen.
Harvil hegte einen inbrünstigen Hass gegen Menschen, die sich mit Drogen vollpumpten und sich in ihrer Lethargie badeten, während draußen die ganze Scheisse am brodeln war. Solche Leute würden während der nächsten Invasion der Dämonen von keinem Nutzen sein.
Also wollte Harvil seinen Beitrag leisten und das schmutzige Geschäft gewaltsam beenden, sofern das Schicksal eine solche Gelegenheit anzubieten vermochte.

Als er seine hasserfüllten Gedanken zu einem Schluss führen wollte, erreichte er den Stahlkoloss, der sein Zuhause beherbergte. Es war ein Gebäude von knapp 200 Metern Höhe, das in 10 Ebenen unterteilt war. Jede Ebene war ein Dorf für sich, mit einem eigenen, riesigen Innenbereich mit Geschäften, verschieden großen Appartements und Sozialeinrichtungen. Der Imperator hatte sich lange Zeit gegen den Bau der vier Stahlkolosse im Norden der Stadt gewehrt, doch der Mangel an Wohnfläche in der Hauptstadt Iol und das Verlangen nach günstigen Unterkünften war zu groß. Außerdem hatten schon andere Metropolen vorgezeigt, dass Gebäude dieser Art ein Teil der Neuzeit sein sollten. Der kompakte Bau ermöglichte eine effizientere Nutzung von Dampfenergie. Desweiteren erhoffte man sich, dass diese Bauweise während der nächsten Invasion leichter zu verteidigen sei und Sicherheit bot.
Sicherheit. Das war auch der Umstand, der Harvil ursprünglich hierher gelockt hatte. Und es war etwas Neues. Harvil hätte sich selbst zwar zu den konservativen Elfen gezählt, aber er gab jeder Neuheit eine Chance. Er wollte wenigstens seinem Erfahrungsschatz etwas Gutes tun, auch wenn er wusste, dass er spätestens in ein paar Monaten die ganze Sache mit dem Prädikat “beschissen” auszeichnen würde.
Dass Sicherheit hier nicht gewährleistet werden konnte, stellte sich erst Wochen später heraus. Die Stahlbauten zogen Verbrecher und zwielichtige Gestalten anscheinend magisch an. Andererseits perfekt für einen freiwilligen Aufräumer wie Harvil.

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Glossar

Däjrinn:
Während der zweiten Invasion der Dämonen sahen sich die Menschen in ihrer Verzweiflung zu fragwürdigen Handlungen gezwungen, um nicht die Existenz ihrer Art zu gefährden. Kundige Magier entwickelten ein Ritual, durch das die physische Erscheinung eines Dämons vernichtet wurde und dessen Essenz an das Blut eines Menschen gebunden wurde. Der jeweilige Mensch kann auf diese Weise eine Symbiose mit dem Dämon eingehen und dessen Kräfte erbitten oder in seinen Körper fließen lassen. Nachteilig ist, dass der Dämon für den Zugang zu den Kräften Blut im Gegenzug verlangt und der Wirt ständigen Einflüsterungen unterliegt, die in manchen Fällen zum Wahnsinn führen können.
Kinder eines Däjrinn sind zwangsläufig über das Blut ihrer Eltern an die Essenz des gleichen Dämons gebunden. Auf diese Weise kann über Generationen für einen Dämon ein wahres Netzwerk an Wirtskörpern entstehen. Gemeinhin soll es vorgekommen sein, dass ein Dämon ausreichend Blut und damit Lebenskraft ansammeln konnte, um sich wieder in die physische Ebene zu zwängen und sich von den Wirtskörpern zu lösen.

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Rea
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marcel,

da ich gerade nur mein Handy zur Verfügung habe, muss ich meine ausführliche Antwort auf nachher verschieben, einen ersten Eindruck will ich dir trotzdem mitteilen:

Zwar bin ich an manchen Stellen kurz gestolpert, waren allerdings keine allzu riesigen Felsbrocken, die mir da im Weg lagen und ich fand recht schnell wieder zurück in die Spur. Fühlte mich anfangs etwas an den goldenen Kompass erinnert, gefällt mir, das Gebundensein an Dämonen ...

Deine Welt ist recht schlüssig und komplex aufgebaut und es fiel mir nicht schwer, dir in deine Geschichte zu folgen, das spricht schon mal für dich. smile Zu den Stolpersteinen melde ich mich nachher nochmal,  wollte dich nur kurz wissen lassen, dass ich deinen Text gerne gelesen habe und daran interessiert bin, wie es weitergeht.

Liebe Grüße,
Rea


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KayKariel
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marcel,

ich finde erstmal, dass du ein wenig viel gepostet hast und das die meisten vor dem Lesen vielleicht abschreickt, aber ich habe es trotzdem gelesen.

Ich finde deine Geschichte richtig interessant, nur fand ich den ersten Absatz erstmal schwer zu verstehen. ich denke das liegt daran, dass man gleich zwei handelnde Personen hat und man durchsteigen muss, wer jetzt deine Hauptperson ist.

Wenn du möchtest kann ich dir ancher noch eine ausführlichere kritik geben.

Liebe Grüße

Kay


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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 14:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

KayKariel hat Folgendes geschrieben:

Wenn du möchtest kann ich dir ancher noch eine ausführlichere kritik geben.


Sicher, gern. smile
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Rea
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 20:57    Titel: Re: Demonic Grasp Antworten mit Zitat

Hi Marcel,
was mir auffällt, markere ich dir an, sind alles nur ganz persönliche Eindrücke meinerseits, ok?  Smile

Marcel A. Zons hat Folgendes geschrieben:
Sie warf sich vorsichtig über ihn, während sie darauf bedacht war, ihren Rock für den Moment unten zu behalten. Diese Formulierung ist etwas unschön, finde ich. Dann drückte sie ihre vollen Brüste auf Harvils Oberkörper, während sich ihr Kopf seinem Hals näherte, um hineinzubeißen und ihn mit anderen zärtlichen Gesten in Stimmung zu versetzen. Hier dachte ich: Aha, eine Vampirgeschichte!
Hör sofort auf. Du weisst genau, dass ich dir
die Nummer vermiesen werde.


Es ertönte wieder diese dunkle Stimme mit vorwurfsvollem Ton in Harvils Innerem. Wie jedes Mal, wenn er versuchte, sich der fleischlichen Lust hinzugeben.
“Halt einfach die Fresse!”, flüsterte Harvil mit einem Hauch von Aggressivität, die in seiner Stimme lag.
Empört blickte die Dame Harvil fragend an, die grade noch damit beschäftigt war, seine Hose zu öffnen. “Was? Willst du mich verarschen? Ich habe überhaupt nichts gesagt.”
“Ich meinte nicht dich Leerstelle vor den Punkten ... es ist nur. Ach, egal. Ich hab’ nur etwas zu intensiv an ein Gespräch von heute Nachmittag gedacht. Wie wäre es, wenn du da weiter machst, wo du aufgehört hast?”
Harvil zwang sich zu einem Lächeln und versuchte, die Stimme in seinem Kopf zu unterdrücken.

Ich will nicht, dass du das tust. Das ist widerlich.
Wenn ich nicht will, dass du einen hoch kriegst,
dann wird das auch nicht passieren.
Das weißt du mittlerweile genau!


“Scheisse, ich kann das nicht. Wir müssen aufhören, jetzt. Jemand in mir will nicht, dass das passiert, was passieren würde, wenn wir ungestört weitermachen könnten.”
“Ungestört? Bist du ein Däjrinn? Hä? Was soll er sein?
“Kann schon sein, ja.”
“Das hättest du auch vorher sagen können, bevor du mich gebucht hast. Dann hätte ich auf keinen Fall ja gesagt! Es ist besser, du verpisst dich jetzt und nimmst deinen Dämon mit, du Missgeburt!”
“Tja, den würde ich ja gern zu deiner eigenen Unterhaltung da lassen, wenn ich könnte.”
Harvil schubste die Hure von seinem Schoss, während er umgehend nach seinem Unterhemd griff und es sich überwarf. Er machte einen Satz auf den kalten Holzboden und ging herhinüber zu seinen Sachen, die er in der Ecke des Raumes abgelegt hatte. Er überlegte für einen Moment und entschloss sich dazu, seine lederne Rüstung nicht anzuziehen. Stattdessen stopfte er sie in seinen Reisesack und begab sich mitsamt Reisesack hattest du eben erst  und Schwert in Richtung Tür.
“Schönen Tag auch. Auf das du heute noch viele andere Männer ficken mögest.”
Ohne weitere Worte knallte Harvil die Tür zu und dachte nicht einmal daran, dem Dämon, an den er gebunden war, die Genugtuung zu geben und sich weiter aufzuregen. Mit schnellen Schritten ging er die Treppe des Bordells hinab und versuchte, beim Durchqueren des Eingangsbereichs nicht in das verwirrte Gesicht der Barfrau zu blicken.

Auf der Straße angekommen, nahm er einen tiefen Zug der kühlen Abendluft. Es duftete gut, was den Verdacht erregte, dass einige fleißige Hausfrauen just in diesem Moment damit beschäftigt waren, für ihre Familien köstliche Speisen zuzubereiten.
Er befand sich in einer gebogenen Gasse. Die Gebäude hier waren zumeist Reihenhäuser von zwei, maximal drei Stockwerken Höhe Tiefe hätte ich auch nicht erwartet .
Harvil mochte die Altstadt. Die Häuser hatten noch Charme, bezeugten ein gewisses Alter und damit eine eigene Geschichte, die nur darauf wartete, erfragt oder erkundet zu werden. Während er sich in den engen Straßen der Altstadt aufhielt, konnte er die ganzen neumodischen Dinge wie die Stahlbauten, Luftschiffe und Dampfmaschinen für einen Moment vergessen.
Dieser Moment purer innerer Romantik wurde jäh zerrissen, als ein Fahrzeug mit laut ratterndem Motor um die Ecke bog und vor dem Bordell halt machte.
Es war ein schwarzer Rentrue Cossolya, Baujahr 1761. Öhm, ich weiß, das ist Fantasy, aber bisschen später hätte ich dennoch besser, sprich: glaubwürdiger gefunden. Die viertürige Kleinlimosine sah verblüffenderweise immer noch aus wie neu. Der Halter des Fahrzeugs musste große Stücke auf gute Fahrzeugpflege legen.
Als der purpurne Rauch des Dampfkessels plötzlich versiegte und der Motor allmählich seine Aufgabe vernachlässigte, stieg ein gehobener wer trägt ihn denn? *lächel* Mann im feinen Zwirn aus dem Wagen.
Er trug einen hohen Zylinderhut mit einer weiß schimmernden Krempe. Außerdem zierte eine Brille mit Goldrahmen sein Gesicht, die jedem Kenner guter Handwerkskunst verriet, dass er zuviel Geld hatte. Zu viel? Vielleicht mehr als andere, aber zu viel? Er war eindeutig älter als fünfzig, und offensichtlich menschlich. Umständlich befreite er seine Hand aus den Rüschen seines Ärmels, um den Wagen abzuschließen. Mit neugierigem Blick musterte er die Fassade des Bordells und machte sich dann langsam, aber bestimmt, auf den Weg zur Tür des Freudenhauses.
“Sir, ich kann ihnen wirklich nicht empfehlen, dort hineinzugehen. Die Weiber da drinnen sind allesamt dumme Huren.”
“Na, das will ich doch hoffen!” gefällt mir smile entgegnete der reiche Herr mit einem breiten Grinsen, während er grüßenderweise an seiner Hutkrempe zupfte.
“Die haben den Schuss nicht gehört. Oder die Zeichen der Zeit. Wie man’s nimmt. Man wird sogar als Däjrinn rausgeschmissen.” Menno, was isser denn nu, der komische Freak?
Was? Sie sind ein Däjrinn? Was treibt sie denn an einen Ort wie diesen? Könnten sie nicht einfach den Willen einer willkürlichen Frau manipulieren und eine Nummer ohne große Kosten erzwingen?” sagte der Alte, während er eine Augenbraue hob und Harvils elfisches Gesicht fragend anschaute. Hier soll der Leser wohl kapieren, welche Kräfte ein Däjrinn hat, wirkt auch mich aber ein wenig erzwungen, hätte seine Künste gern "live" miterlebt.
Harvil wischte sich eine Strähne seiner braunen Haarpracht aus dem Gesicht und antwortete erzwungen gutmütig: “So einer bin ich nicht. Ich versuche, ein ehrlicher und normaler Teil dieser Gesellschaft zu sein. Auch, wenn das unglaublich klingt.” Das tut es, irgendwie ...Harvil versuchte, die Schemen hinter den Fenstern auszumachen, die vom Ruß der Stadt verschmiert waren, und die Hausfrauen beim Kochen zu beobachten.
“Normaler Teil der Gesellschaft? Pah! Normalität ist sicherlich eine Frage der Relationen. Aber eins kann ich mit Fug und Recht behaupten: Jemand, der die Essenz eines Dämons freiwillig in sich aufnimmt und derart gierig nach Macht trachtet, ist sicher nicht normal. Aber etwas Normales kann ich derzeit auch nicht gebrauchen Leerstelle...”
Plötzlich ruckte Harvils Kopf zurück und er starrte dem Alten direkt in die Augen.
“Also erstens. Ich bin so geboren worden. Mein Großvater unterzog sich dem Ritual während der zweiten Invasion und ich musste das Blut nun einmal erben. Hab’ ich mir nie ausgesucht. Rückblickend bin ich aber ganz froh drum. Und zweitens. Gebrauchen? Wollen Sie mich für irgendwas engagieren?”
Der Mann im Anzug grinste zufrieden.
“Ein schnelles Köpfchen sind Sie auch, hervorragend. Aber jetzt ist nicht die Zeit für geschäftliche Verhandlungen jedweder Art. Ich bin hier, um dieses Haus zu betreten und meinen Spaß zu haben. Ich werde Sie kontaktieren.”
“Was auch immer sie wollen. Ich wünsche viel Spaß da drinnen. Aber vermeiden sie Irmella.”
“Ich werde es mir merken. MacBlundon, mein Name. Guten Tag.”
“Harvil Leerstelle... Sommerblatt.”
Das höhnische Grinsen konnte sich Mister MacBlundon nicht verkneifen, während er auf dem Absatz kehrt machte und die hölzerne Tür öffnete, die ihm Freuden für die Nacht verheißen sollte.
Ein Schandfleck, dachte sich Harvil, der sich nun wieder zurück in die romantische Stimmung des Abends zurückversetzen wollte, es aber nicht konnte, nun da der Wagen wie ein höhnisches Denkmal der Neuzeit in der Straße stand. Das Altertümliche war dem modernen Mist gewichen, grübelte Harvil und machte sich auf den Weg in sein Appartement.

Er bahnte sich seine Route durch die Altstadt, besorgte dabei noch etwas Wein auf dem Wochenmarkt und durchquerte dann das Hafenviertel. Es war kein Hafenviertel, wie man es von anderen Städten gewohnt war. Der Palastturm des hyattanischen Imperators stand fast neben der künstlich gegrabenen Förde der Stadt und war jederzeit einen Blick wert. Der Turm erhob sich wie eine aus Stein geschliffene, überdimensionierte Kralle aus dem Boden. Das Licht, das aus verschiedenen Fenstern auch noch in den Abendstunden drang, ließ rege Arbeitssamkeit rund um die Uhr vermuten. Harvil fragte sich, was der Imperator wohl in diesem Moment in den obersten Stockwerken treiben würde.
Er war schon einmal dort gewesen, um mit dem Majordomus zu reden.
Dieser befürwilligte du musst dich entscheiden, befürwortete oder bewilligte? Befürwilligte jibbet nicht. smile zwar sein Vorhaben, offiziell als Dämonenjäger für das Reich Hyattas zu arbeiten, aber dennoch misstraute er dessen   Verhalten. Wessen? Hyattas? Oder Harvils? Dann misstraute er 'seinem' Verhalten. Dieser Satz freut sich bestimmt über ein neues Kleid ... Eine gesunde Skepsis, so dachte Harvil, steigere die Überlenschancen in einer Welt, in der sich die Völker gegenseitig fraßen.
Ehe Harvil sich versah, befand er sich nach der ganzen Grübelei auf der mechanischen Hebebrücke, die über die Förde des Hafens führte. Zu dieser Stunde wollten nur noch wenige Schiffe das Innere der Stadt erreichen. Ein Blick hinüber zur offenen Seite des Meeres versetzte Harvil in einen Zustand der Verwunderung.
Entlang der alten Marinekaserne, die unmittelbar mit der Hafenseite verbunden war, befanden sich drei große Kriegsschiffe, die zu jener Stunde bemannt wurden. Es waren sicher hundert, knapp zweihundert Soldaten, die damit betraut waren, Mittel und Waffen auf die Schiffe zu laden.
Ein weiterer Vorstoß gegen das nördlich gelegene Untermooring? Norjond? Harvil hatte es schon immer interessiert, dieses Kriegstreiben der Menschen. Wenn ganze Dörfer sinnloserweise vernichtet oder geplündert werden. Im Krieg gibt es keine Gewinner, so lautete stets sein Motto. Und dennoch hat er sich für den einen oder anderen Krieg als Söldner rekrutieren lassen. Es winkte gutes Geld für einen Mann seiner Fähigkeiten.
Er war fast versucht, zu den Schiffen zu gehen, vorstellig lass ihn sich doch einfach vorstellen zu werden und nach einem bezahlten Posten zu fragen. Man kannte ihn beim Militär und die Chancen hätten sicherlich nicht schlecht gestanden.
Aber Harvil hatte sich einer anderen Sache verschrieben. In seinem neuen Appartement musste er früh bemerken, dass seine äußerst sympathischen Nachbarn von einer Bande bedroht wurden, die bekanntermaßen im Drogenmilieu tätig waren. Inwiefern die Nachbarn Wortwiederholung mit deren Geschäften zusammenhingen, war ihm noch nicht klar, aber das würde er schon herausfinden. Worum es ihm aber vor allem ging, war die Bande zu verfolgen und ihre Machenschaften zu zerschlagen.
Harvil hegte einen inbrünstigen Hass gegen Menschen, die sich mit Drogen vollpumpten und sich in ihrer Lethargie badeten, während draußen die ganze Scheisse am Brodeln war. Solche Leute würden während der nächsten Invasion der Dämonen von keinem Nutzen sein.
Also wollte Harvil seinen Beitrag leisten und das schmutzige Geschäft gewaltsam beenden, sofern das Schicksal eine solche Gelegenheit anzubieten vermochte.

Als er seine hasserfüllten Gedanken zu einem Schluss führen wollte, erreichte er den Stahlkoloss, der sein Zuhause beherbergte. Es war ein Gebäude von knapp 200 Metern Höhe, das in 10 Ebenen unterteilt war. Jede Ebene war ein Dorf für sich, mit einem eigenen, riesigen Innenbereich mit Geschäften, verschieden großen Appartements und Sozialeinrichtungen. Der Imperator hatte sich lange Zeit gegen den Bau der vier Stahlkolosse im Norden der Stadt gewehrt, doch der Mangel an Wohnfläche in der Hauptstadt Iol und das Verlangen nach günstigen Unterkünften war zu groß. Außerdem hatten schon andere Metropolen vorgezeigt, dass Gebäude dieser Art ein Teil der Neuzeit sein sollten. Der kompakte Bau ermöglichte eine effizientere Nutzung von Dampfenergie. Desweiteren erhoffte man sich, dass diese Bauweise während der nächsten Invasion leichter zu verteidigen sei und Sicherheit bot.
Sicherheit. Das war auch der Umstand, der Harvil ursprünglich hierher gelockt hatte. Und es war etwas Neues. Harvil hätte sich selbst zwar zu den konservativen Elfen gezählt, aber er gab jeder Neuheit eine Chance. Er wollte wenigstens seinem Erfahrungsschatz etwas Gutes tun, auch wenn er wusste, dass er spätestens in ein paar Monaten die ganze Sache mit dem Prädikat “beschissen” auszeichnen würde.
Dass Sicherheit hier nicht gewährleistet werden konnte, stellte sich erst Wochen später heraus. Die Stahlbauten zogen Verbrecher und zwielichtige Gestalten anscheinend magisch an. Andererseits perfekt für einen freiwilligen Aufräumer wie Harvil.


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Ehrlich gesagt bin ich knapp nach der Hälfte etwas ausgestiegen. Du beginnst interessant und spannend, nach einer Weile kommen aber zu viele Fakten und Erklärungsversuche auf den Tisch, die ich mir nicht vorstellen kann und die mich deshalb auch ein bisschen aus der Story kicken.

Satzbautechnisch holpert es an einigen Stellen, was meinem Lesevergnügen nicht unbedingt auf die Sprünge hilft, ich wollte dir aber jetzt nicht zu viel umschreiben, ist ja deine Geschichte. smile Diversen Füllwörter gehört auch noch der Hals umgedreht.

Was ein Däjrinn ist hätte ich gern eher erfahren, am liebsten durch irgendwelche Aktionen Harvils ...

Nimms mir nicht übel, für das bisschen Rumgekritzel in deinem Text hab ich ne Weile gebraucht, ich mach mal Feierabend für heute, vielleicht empfindest du meine Anmerkungen ja auch als völligen Käse. Ich bin erst mal still und sage GUTE NACHT! wink

Abendliche Grüße,
Rea


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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 22:07    Titel: Re: Demonic Grasp pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rea hat Folgendes geschrieben:

Ehrlich gesagt bin ich knapp nach der Hälfte etwas ausgestiegen. Du beginnst interessant und spannend, nach einer Weile kommen aber zu viele Fakten und Erklärungsversuche auf den Tisch, die ich mir nicht vorstellen kann und die mich deshalb auch ein bisschen aus der Story kicken.

Meine Freundin fand es beispielsweise genau umgekehrt. wink
Hier spielt vielleicht auch einfach persönlicher Geschmack mit ein. Ich dachte mir, wenn der Protagonist einen "Spaziergang" macht, dann kann man ruhig ein bißchen was von der Welt um hin herum beschreiben.
Es eilt an der Stelle ja nicht, mit den Handlungen schnellstmöglich fortzufahren.
Das Problem ist: Die Welt ist so sehr anders und eigen, dass ich eigtl. früh beginnen möchte, einige Sachen zu erklären. Bisher war ja nur die kratzende Spitze des Eisbergs zu sehen von dem, was die Welt von Demonic Grasp ausmacht. wink

Rea hat Folgendes geschrieben:

Satzbautechnisch holpert es an einigen Stellen, was meinem Lesevergnügen nicht unbedingt auf die Sprünge hilft, ich wollte dir aber jetzt nicht zu viel umschreiben, ist ja deine Geschichte. smile Diversen Füllwörter gehört auch noch der Hals umgedreht.

Ich werde mal schaun, was noch für andere Leute als holprige Stelle erachtet wird und das dann nach Möglichkeit korrigieren.
Einige deiner Korrekturen erachte ich als sinnvoll. Vielen Dank also schon einmal für deine Mühe! smile

Rea hat Folgendes geschrieben:

Was ein Däjrinn ist hätte ich gern eher erfahren, am liebsten durch irgendwelche Aktionen Harvils ...

In der Situation, wie er da jetzt ist, hätten seine Kräfte nichts genutzt oder es wäre verkrampft rübergekommen. Ich finde es auch ganz schön, das für eine Weile offen zu lassen und erst später zu erklären bzw. erfahren zu lassen. Treibt das nicht auch die Spannung an?
Was ein Däjrinn im Wesentlichen ist, steht ja sonst auch im Glossar. Das ist eh etwas, was ich dem Roman auf den letzten Seiten beifügen würde, da es mehrere fremdartige Dinge in der Welt gibt, die besser separat erklärt sind. Vllt auch zu Anfang des Romans, bevor die eigentliche Geschichte beginnt... evtl. in der Form einer groben chronologischen Geschichte der Welt. wink
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KayKariel
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BeitragVerfasst am: 15.07.2012 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe endlich Zeit gefunden deinen Text zu kritisieren. Das sind alles nur Vorschläge, du musst das nicht so übernehmen. Inhaltlich finde ich den Text klasse und würde gerne weiterlesen, deswegen habe ich da jetzt nichts kritisiert. Wie du siehst gab es gar nicht so viel zum kritisieren. Ich hoffe es hilft dir weiter.


Zitat:
Sie warf sich vorsichtig über ihn, während sie darauf bedacht war, ihren Rock für den Moment unten zu behalten. Dann drückte sie ihre vollen Brüste auf Harvils Oberkörper, während sich ihr Kopf seinem Hals näherte, um hineinzubeißen und ihn mit anderen zärtlichen Gesten in Stimmung zu versetzen. Der Anfang stört mich ein wenig, klar du willst zeigen, was harvil gerade tut, aber mit der Hure einzusteigen, finde ich schwer und es schreckt ab. Am Anfang dachte ich, dass Haarwild die Hure ist, aber gut ist , dass du nicht gleich verrätst, dass es sich hier um eine Hure handelt, dass macht das ganze interessant

Hör sofort auf. Du weisst genau, dass ich dir
die Nummer vermiesen werde.


Es ertönte wieder diese dunkle Stimme mit vorwurfsvollem Ton in Harvils Innerem. hier nochmals, ich dachte wirklich Harvil=Hure Wie jedes Mal, wenn er versuchte, sich der fleischlichen Lust hinzugeben.
“Halt einfach die Fresse!” flüsterte Harvil mit einem Hauch von Aggressivität, die in seiner Stimme lag.
Empört blickte die Dame Harvil fragend an, die grade noch damit beschäftigt war, seine Hose zu öffnen. “Was? Willst du mich verarschen? Ich habe überhaupt nichts gesagt.”
“Ich meinte nicht dich... es ist nur. Ach, egal. Ich hab’ nur etwas zu intensiv an ein Gespräch von heute nachmittag gedacht. Wie wäre es, wenn du da weiter machst, wo du aufgehört hast?”
Harvil zwang sich zu einem Lächeln und versuchte, die Stimme in seinem Kopf zu unterdrücken.

Ich will nicht, dass du das tust. Das ist widerlich.
Wenn ich nicht will, dass du einen hoch kriegst,
dann wird das auch nicht passieren.
Das weißt du mittlerweile genau!


“Scheisse, ich kann das nicht. Wir müssen aufhören, jetzt. Jemand in mir will nicht, dass das passiert, was passieren würde, wenn wir ungestört weitermachen könnten.” Ich fand das irgendwie langwelig, wie Harvil auf den Dämon reagiert, vielleicht fällt dir da noch etwas besseres ein, wie du die Hure aufhalten kannst. Scheisse, ich kann das nicht finde ich naja...
“Ungestört? Bist du ein Däjrinn?
“Kann schon sein, ja.”
“Das hättest du auch vorher sagen können, bevor du mich gebucht hast. Dann hätte ich auf keinen Fall ja gesagt! Es ist besser, du verpisst dich jetzt und nimmst deinen Dämon mit, du Missgeburt!”
“Tja, den würde ich ja gern zu deiner eigenen Unterhaltung da lassen, wenn ich könnte.”
Harvil schubste die Hure von seinem Schoss, während er umgehend nach seinem Unterhemd griff und es sich überwarf. Er machte einen Satz auf den kalten Holzboden und ging herüber herüber, passt nicht so, ich bin darüber gestolpert, hinüber vielleicht? mir fällt gerade auch kein besseres Wort ein.   zu seinen Sachen, die er in der Ecke des Raumes abgelegt hatte. Er überlegte für einen Moment und entschloss sich dazu, seine lederne Rüstung nicht anzuziehen. Stattdessen stopfte er sie in seinen Reisesack und begab sich mitsamt Reisesack und Schwert in Richtung Tür. Wortwiederholung Reisesack, verbinde den Satz besser, damit du Reisesack nur einmal schreiben musst.
“Schönen Tag auch. Auf das du heute noch viele andere Männer ficken mögest.”
Ohne weitere Worte knallte Harvil die Tür zu und dachte nicht einmal daran, dem Dämon, an den er gebunden war, die Genugtuung zu geben und sich weiter aufzuregen. Mit schnellen Schritten ging er die Treppe des Bordells hinab und versuchte, beim Durchqueren des Eingangsbereichs nicht in das verwirrte Gesicht der Barfrau zu blicken.

Auf der Straße angekommen nahm er einen tiefen Zug der kühlen Abendluft. Es duftete gut, was den Verdacht erregte, dass einige fleißige Hausfrauen just just hat mich irgendwie aus der Geschichte rausgeworfen, ich weiß nicht wieso, aber ich finde das passt nicht, besser gerade...naja auch nicht so toll... in diesem Moment damit beschäftigt waren, für ihre Familien köstliche Speisen zuzubereiten.
Er befand sich in einer gebogenen Gasse. Die Gebäude hier waren zumeist Reihenhäuser von zwei, maximal drei Stockwerken Höhe.
Harvil mochte die Altstadt. Die Häuser hatten noch Charme, bezeugten ein gewisses Alter und damit eine eigene Geschichte, die nur darauf wartete, erfragt oder erkundet zu werden. Während er sich in den engen Straßen der Altstadt aufhielt, konnte er die ganzen neumodischen Dinge wie die Stahlbauten, Luftschiffe und Dampfmaschinen für einen Moment vergessen.
Dieser Moment purer innerer Romantik wurde jäh genau wie das just, gefällt mir einfach nicht, aber wenn du das drinnen lassen möchtest, ist das okay, sind ja nur meine Vorschläge zerrissen, als ein Fahrzeug mit laut ratterndem Motor um die Ecke bog und vor dem Bordell halt machte.
Es war ein schwarzer Rentrue Cossolya, Baujahr 1761. Die viertürige Kleinlimosine sah verblüffenderweise immer noch aus wie neu. Der Halter des Fahrzeugs musste große Stücke auf gute Fahrzeugpflege legen.
Als der purpurne Rauch des Dampfkessels plötzlich versiegte und der Motor allmählich seine Aufgabe vernachlässigte, stieg ein gehobener Mann im feinen Zwirn aus dem Wagen.
Er trug einen hohen Zylinderhut mit einer weiß schimmernden Krempe. Außerdem zierte eine Brille mit Goldrahmen sein Gesicht, die jedem Kenner guter Handwerkskunst verriet, dass er zuviel Geld hatte.
Er war eindeutig älter als fünfzig, und offensichtlich menschlich. Umständlich befreite er seine Hand aus den Rüschen seines Ärmels, um den Wagen abzuschließen. Mit neugierigem Blick musterte er die Fassade des Bordells und machte sich dann langsam, aber bestimmt, auf den Weg zur Tür des Freudenhauses.
“Sir, ich kann ihnen wirklich nicht empfehlen, dort hineinzugehen. Die Weiber da drinnen sind allesamt dumme Huren.”
“Na, das will ich doch hoffen!” entgegnete der reiche Herr mit einem breiten Grinsen, während er grüßenderweise an seiner Hutkrempe zupfte.
“Die haben den Schuss nicht gehört. Oder die Zeichen der Zeit. Wie man’s nimmt. Man wird sogar als Däjrinn rausgeschmissen.”
“Was? Sie sind ein Däjrinn? Was treibt sie denn an einen Ort wie diesen? Könnten sie nicht einfach den Willen einer willkürlichen Frau manipulieren und eine Nummer ohne große Kosten erzwingen?” sagte der Alte, während er eine Augenbrau hob und Harvils elfisches Gesicht fragend anschaute.
Harvil wischte sich eine Strähne seiner braunen Haarpracht aus dem Gesicht und antwortete erzwungen gutmütig: “So einer bin ich nicht. Ich versuche, ein ehrlicher und normaler Teil dieser Gesellschaft zu sein. Auch, wenn das unglaublich klingt.”
Harvil versuchte, die Schemen hinter Fenstern auszumachen, die vom Ruß der Stadt verschmiert waren, und die Hausfrauen beim Kochen zu beobachten.
“Normaler Teil der Gesellschaft? Pah! Normalität ist sicherlich eine Frage der Relationen. Aber eins kann ich mit Fug und Recht behaupten: Jemand, der die Essenz eines Dämons freiwillig in sich aufnimmt und derart gierig nach Macht trachtet, ist sicher nicht normal. Aber etwas Normales kann ich derzeit auch nicht gebrauchen...”
Plötzlich ruckte Harvils Kopf zurück und er starrte dem Alten direkt in die Augen.
“Also erstens. Ich bin so geboren worden. Mein Großvater unterzog sich dem Ritual während der zweiten Invasion und ich musste das Blut nun einmal erben. Hab’ ich mir nie ausgesucht. Rückblickend bin ich aber ganz froh drum. Und zweitens. Gebrauchen? Wollen Sie mich für irgendwas engagieren?” ich finde es gut wie er reagiert, aber ich hätte mit mehr erhofft, dass er mehr ausflippt, vielleicht macht sein Dämon dazu noch ein fieses Kommentar, ich finde es schade, dass er nur am Anfang kurz vorkommt, lass den Dämon in seinem Kopf mehr "leben"
Der Mann im Anzug grinste zufrieden.
“Ein schnelles Köpfchen sind Sie auch, hervorragend. Aber jetzt ist nicht die Zeit für geschäftliche Verhandlungen jedweder Art. Ich bin hier, um dieses Haus zu betreten und meinen Spaß zu haben. Ich werde Sie kontaktieren.”
“Was auch immer sie wollen. Ich wünsche viel Spaß da drinnen. Aber vermeiden sie Irmella.”
“Ich werde es mir merken. MacBlundon, mein Name. Guten Tag.”
“Harvil... Sommerblatt.”
Das höhnische Grinsen konnte sich Mister MacBlundon nicht verkneifen, während er auf dem Absatz kehrt machte und die hölzerne Tür öffnete, die ihm Freuden für die Nacht verheißen sollte.
Ein Schandfleck, dachte sich Harvil, der sich nun wieder zurück in die romantische Stimmung des Abends versetzen wollte, es aber nicht konnte, nun da der Wagen wie ein höhnisches Denkmal ich weiß nicht, mit Denkmal verbinde ich etwas aus der Vergangenheit, das hinten liegt und mit einem Denkmal geehrt bzw. in Erinnerung gerufen wird, aber hier handelt es sich ja um ein Objekt aus de "Zukunft" vielleicht findest du einen besserer Begriff. der Neuzeit in der Straße stand. Das Altertümliche war dem modernen Mist gewichen, grübelte Harvil und machte sich auf den Weg in sein Appartement.

Er bahnte sich seine Route durch die Altstadt, besorgte dabei noch etwas Wein auf dem Wochenmarkt und durchquerte dann das Hafenviertel. Es war kein Hafenviertel, wie man es von anderen Städten gewohnt war. Der Palastturm des hyattanischen Imperators stand fast neben der künstlich gegrabenen Förde der Stadt und war jederzeit einen Blick wert. Der Turm erhob sich wie eine aus Stein geschliffene, überdimensionierte Kralle aus dem Boden. Das Licht, das aus verschiedenen Fenstern auch noch in den Abendstunden drang, ließ rege Arbeitssamkeit rund um die Uhr vermuten. irgendwie finde ich, dass in dem Teil zu viele Adjektive stecken...Harvil fragte sich, was der Imperator wohl in diesem Moment in den obersten Stockwerken treiben würde.
Er war schon einmal dort, um mit dem Majordomus zu reden.
Dieser befürwilligte zwar sein Vorhaben, offiziell als Dämonenjäger für das Reich Hyattas zu arbeiten, aber dennoch misstraute er dessen Verhalten. Eine gesunde Skepsis, so dachte Harvil, steigere die Überlenschancen in einer Welt, in der sich die Völker gegenseitig fraßen. Mir gefällt das Wort fraßen nicht so wirklich, klar die bildliche Vorstellung ist schon widerlich und gut ausgesucht, aber würde ein umbrachten nicht reichen?
Ehe Harvil sich versah, befand er sich nach der ganzen Grübelei auf der mechanischen Hebebrücke, die über die Förde des Hafens führte. Zu dieser Stunde wollten nur noch wenige Schiffe das Innere der Stadt erreichen. Ein Blick hinüber zur offenen Seite des Meeres versetzte Harvil in einen Zustand der Verwunderung.
Entlang der alten Marinekaserne, die unmittelbar mit der Hafenseite verbunden war, befanden sich drei große Kriegsschiffe, die zu jener Stunde bemannt wurden. Es waren sicher hundert, knapp zweihundert Soldaten, die damit betraut waren, Mittel und Waffen auf die Schiffe zu laden.
Ein weiterer Vorstoß gegen das nördlich gelegene Untermooring? Norjond? Harvil hatte es schon immer interessiert, dieses Kriegstreiben der Menschen. Wenn ganze Dörfer sinnloserweise vernichtet oder geplündert werden. Im Krieg gibt es keine Gewinner, so lautete stets sein Motto. Und dennoch hat er sich für den einen oder anderen Krieg als Söldner rekrutieren lassen. Es winkte gutes Geld für einen Mann seiner Fähigkeiten.
Er war fast versucht, zu den Schiffen zu gehen, vorstellig zu werden und nach einem bezahlten Posten zu fragen. Man kannte ihn beim Militär und die Chancen hätten sicherlich nicht schlecht gestanden.
Aber Harvil hatte sich einer anderen Sache verschrieben. In seinem neuen Appartement musste er früh bemerken, dass seine äußerst sympathischen Nachbarn von einer Bande bedroht wurden, die bekanntermaßen im Drogenmilieu tätig waren. Inwiefern die Nachbarn mit deren Geschäften zusammenhingen, war ihm noch nicht klar, aber das würde er schon herausfinden. Worum es ihm aber vor allem ging, war die Bande zu verfolgen und ihre Machenschaften zu zerschlagen.
Harvil hegte einen inbrünstigen Hass gegen Menschen, die sich mit Drogen vollpumpten und sich in ihrer Lethargie badeten, während draußen die ganze Scheisse am brodeln war. Solche Leute würden während der nächsten Invasion der Dämonen von keinem Nutzen sein.
Also wollte Harvil seinen Beitrag leisten und das schmutzige Geschäft gewaltsam beenden, sofern das Schicksal eine solche Gelegenheit anzubieten vermochte.

Als er seine hasserfüllten Gedanken zu einem Schluss führen wollte, erreichte er den Stahlkoloss, der sein Zuhause beherbergte. Es war ein Gebäude von knapp 200 Metern Höhe, das in 10 Ebenen unterteilt war. Jede Ebene war ein Dorf für sich, mit einem eigenen, riesigen Innenbereich mit Geschäften, verschieden großen Appartements und Sozialeinrichtungen. Der Imperator hatte sich lange Zeit gegen den Bau der vier Stahlkolosse im Norden der Stadt gewehrt, doch der Mangel an Wohnfläche in der Hauptstadt Iol und das Verlangen nach günstigen Unterkünften war zu groß. Außerdem hatten schon andere Metropolen vorgezeigt, dass Gebäude dieser Art ein Teil der Neuzeit sein sollten. Der kompakte Bau ermöglichte eine effizientere Nutzung von Dampfenergie. Desweiteren erhoffte man sich, dass diese Bauweise während der nächsten Invasion leichter zu verteidigen sei und Sicherheit bot.
Sicherheit. Das war auch der Umstand, der Harvil ursprünglich hierher gelockt hatte. Und es war etwas Neues. Harvil hätte sich selbst zwar zu den konservativen Elfen gezählt, aber er gab jeder Neuheit eine Chance. Er wollte wenigstens seinem Erfahrungsschatz etwas Gutes tun, auch wenn er wusste, dass er spätestens in ein paar Monaten die ganze Sache mit dem Prädikat “beschissen” auszeichnen würde.
Dass Sicherheit hier nicht gewährleistet werden konnte, stellte sich erst Wochen später heraus. Die Stahlbauten zogen Verbrecher und zwielichtige Gestalten anscheinend magisch an. Andererseits perfekt für einen freiwilligen Aufräumer wie Harvil.


was mir nicht so gefällt  

Vorschläge

Lg Kay


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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 15.07.2012 12:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank auch für deine Kritik und deine Zeit. smile Ich werde später einige Änderungen von Rea und von dir übernehmen und auch weiterschreiben. Wenn das erste Kapitel fertig ist, stelle ich es hier gern zur Verfügung. wink

Freut mich, dass es dir inhaltlich gefällt. smile
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KayKariel
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BeitragVerfasst am: 15.07.2012 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

kleiner Tipp:

stelle nicht mehr so viel rein, wie zuvor, es ist einfacher kleinere Texte zu kritisieren als längere smile


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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 13:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rea hat Folgendes geschrieben:
Es war ein schwarzer Rentrue Cossolya, Baujahr 1761. Öhm, ich weiß, das ist Fantasy, aber bisschen später hätte ich dennoch besser, sprich: glaubwürdiger gefunden.

Die Welt von Demonic Grasp hat rein gar nichts mit unserer realen Welt zu tun, es ist noch nicht einmal als "Paralleluniversum" erklärt.
Die aktuelle Zeitzählung im System begann mit dem Fall des Morgarn von Vahrn, dem ersten Däjrinn, der nach seinem Dienst an der Menschheit zu einer Art Halbgott emporstieg.
Er starb während der zweiten Invasion der Dämonen. Experten schätzen, dass im Jahre 1950, also 2000 Jahre nach der letzten Invasion, die nächste eingeleitet werden würde. Das Buch spielt im Jahre 1773 und damit in den letzten Jahrhunderten vor der nächsten Katastrophe.

wink

KayKariel hat Folgendes geschrieben:
kleiner Tipp:

stelle nicht mehr so viel rein, wie zuvor, es ist einfacher kleinere Texte zu kritisieren als längere smile


Okay, schade. Ich hätte sogar gern noch mehr reingestellt, sobald das erste Kapitel fertig sein würde.
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Rea
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Marcel A. Zons hat Folgendes geschrieben:
Die Welt von Demonic Grasp hat rein gar nichts mit unserer realen Welt zu tun, es ist noch nicht einmal als "Paralleluniversum" erklärt.
Die aktuelle Zeitzählung im System begann mit dem Fall des Morgarn von Vahrn, dem ersten Däjrinn, der nach seinem Dienst an der Menschheit zu einer Art Halbgott emporstieg.
Er starb während der zweiten Invasion der Dämonen. Experten schätzen, dass im Jahre 1950, also 2000 Jahre nach der letzten Invasion, die nächste eingeleitet werden würde. Das Buch spielt im Jahre 1773 und damit in den letzten Jahrhunderten vor der nächsten Katastrophe.


Öhm, ich schätze, Kenner und Liebhaber deiner Welt werden das dann sicher entsprechend einordnen können.
Mir als "Neuling" deines Universums fällt es dadurch einfach schwerer, mich zurechtzufinden.
Aber wie zu Beginn meines ersten Postings ja bereits erwähnt: Das ist nur meine bescheidene Meinung - du bist der Chef in deiner Welt ...

Liebe Grüße,
Rea


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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 14:12    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

In Romanen ist es leider gar nicht so einfach, eine ganz und gar eigenständige Welt zu präsentieren, ohne dass man sich zu bestimmten Themen als Leser wundern muss.

In Filmen ist es manchmal leichter, da viele Dinge einfach gezeigt werden und man sich nicht in seitenlangen Beschreibungen auslassen muss.

Ich hoffe dabei einfach, dass beim Lesen meines Romans die Welt immer vertrauter vorkommt und anfängliche Fragen sich mit der Zeit aufschlüsseln. smile
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Wolfsblume
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu Marcel.

Zu aller erst, alles, was ich schreibe, ist meine subjektive Meinung und muss ganz und gar nicht auf deinen Gefallen stoßen. Ich versuche lediglich, dir Tipps zu geben, um deine Geschichte für mich besser zu gestalten. wink

Fehler wurden genug kritisiert, auch hätte ich keine Lust, den irre langen Text zu korrigieren. Aber auch das wurde ja schon bemängelt.
Was mich persönlich etwas stutzig gemacht hat ist die Zeit, in der dein Roman spielt.
Hier ein Beispiel, um zu veranschaulichen, was ich meine:


Zitat:
Scheisse..."

Zitat:
Es ist besser, du verpisst dich jetzt und nimmst deinen Dämon mit, du Missgeburt!”

Zitat:
“Schönen Tag auch. Auf das du heute noch viele andere Männer ficken mögest.”


Mir ist das etwas zu sehr Umgangssprache für das 17. Jahrhundert. Ich war im ersten Moment der festen Überzeugung, ich würde mich in der Gegenwart wieder finden. Wenn das gewollt sein sollte, ist es dir gelungen. Trotzdem finde ich persönlich, dass es ein ziemlicher Stolperstein ist, der mich als Leser kurzzeitig aus der Geschichte völlig rausschmeißt.

Eine kleine Idee:
Um den Dämon in ihm vielleicht etwas besser zum Ausdruck zu bringen und dessen Willen, den er ja auch wirklich durchsetzt, lass die Situation doch weiter laufen, bis der Dämon in ihm so sehr die Kontrolle übernimmt, dass er die Hure tötet und Harvil flieht. Bringt mehr Spannung. Das wars fürs Erste von mir.

Viele liebe Grüße und einen schönen Tag smile
Wolfie


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"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 15:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wolfsblume hat Folgendes geschrieben:

Fehler wurden genug kritisiert, auch hätte ich keine Lust, den irre langen Text zu korrigieren. Aber auch das wurde ja schon bemängelt.
Was mich persönlich etwas stutzig gemacht hat ist die Zeit, in der dein Roman spielt.
Hier ein Beispiel, um zu veranschaulichen, was ich meine:


Zitat:
Scheisse..."

Zitat:
Es ist besser, du verpisst dich jetzt und nimmst deinen Dämon mit, du Missgeburt!”

Zitat:
“Schönen Tag auch. Auf das du heute noch viele andere Männer ficken mögest.”


Mir ist das etwas zu sehr Umgangssprache für das 17. Jahrhundert. Ich war im ersten Moment der festen Überzeugung, ich würde mich in der Gegenwart wieder finden. Wenn das gewollt sein sollte, ist es dir gelungen. Trotzdem finde ich persönlich, dass es ein ziemlicher Stolperstein ist, der mich als Leser kurzzeitig aus der Geschichte völlig rausschmeißt.


Du darfst das halt nicht mit dem 17. Jahrhundert unserer Zeit vergleichen. wink
Es ist keine mittleralterliche Welt. Es ist auch kein typisches Fantasy. Man muss sich das gesellschaftliche Leben und den Umgang fast so vorstellen, wie es heute ist. Also sehr liberal und aufgeklärt.

Nur die Mode, die Technik und die Motivationen in der Welt sind anders. Und es gibt halt die Facette Magie.

Ich weiss, dass es merkwürdig zu lesen ist, wenn man mit der Erwartungshaltung eines typischen Fantasy-Romans herangeht und denkt "Ah, da sind Schwerter. Jetzt erwarte ich aber auch mittelalterliche Ausdrucksweisen!" wink

Wolfsblume hat Folgendes geschrieben:

Eine kleine Idee:
Um den Dämon in ihm vielleicht etwas besser zum Ausdruck zu bringen und dessen Willen, den er ja auch wirklich durchsetzt, lass die Situation doch weiter laufen, bis der Dämon in ihm so sehr die Kontrolle übernimmt, dass er die Hure tötet und Harvil flieht. Bringt mehr Spannung. Das wars fürs Erste von mir.

Geht nicht. Der Dämon hat keinerlei Kontrolle über Harvils Handeln oder Denken. Aber er kann ihn halt so lange dichttexten oder anekeln, dass Harvil keinen hoch kriegen würde. Er könnte ihm ständig abtörnende Dinge an den Kopf werfen. wink

Also ich könnte mich nicht auf Sex konzentrieren, wenn eine Stimme in meinem Kopf ständig irgendwas unromantisches labert. ;D

Aber wie bereits angedeutet: All die Dinge, die der Dämon ermöglicht, tun kann, nicht tun kann usw. werden im Laufe des Buches noch deutlicher.
[/quote]
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Wolfsblume
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Du darfst das halt nicht mit dem 17. Jahrhundert unserer Zeit vergleichen. wink
Es ist keine mittleralterliche Welt. Es ist auch kein typisches Fantasy. Man muss sich das gesellschaftliche Leben und den Umgang fast so vorstellen, wie es heute ist. Also sehr liberal und aufgeklärt.

Nur die Mode, die Technik und die Motivationen in der Welt sind anders. Und es gibt halt die Facette Magie.

Ich weiss, dass es merkwürdig zu lesen ist, wenn man mit der Erwartungshaltung eines typischen Fantasy-Romans herangeht und denkt "Ah, da sind Schwerter. Jetzt erwarte ich aber auch mittelalterliche Ausdrucksweisen!" wink


Genau da liegt für mich das Problem und ich glaube, nicht nur für mich. Wie du das verbessern kannst, weiß ich aber leider auch nicht. lol2 Es verwirrt mich nur ziemlich, auch wenn das mit  "Es ist halt eine andere Welt." erklärbar ist. Nur angenommen, ein potenzieller Käufer liest eine Leseprobe von deinem Roman und liest diesen Ausschnitt sollte er vielleicht nicht ganz verwirrt sein, oder? Nur ein bisschen Hilfestellung geben, wäre mein Tipp.


Zitat:
Geht nicht. Der Dämon hat keinerlei Kontrolle über Harvils Handeln oder Denken. Aber er kann ihn halt so lange dichttexten oder anekeln, dass Harvil keinen hoch kriegen würde. Er könnte ihm ständig abtörnende Dinge an den Kopf werfen. wink


Gut, das konnte ich ja nicht wissen. Trotzdem fehlt mir in der Szene mit der Hure etwas Spannung.

Zitat:
Also ich könnte mich nicht auf Sex konzentrieren, wenn eine Stimme in meinem Kopf ständig irgendwas unromantisches labert. ;D


Das mag wohl stimmen... lol2

Zitat:
Aber wie bereits angedeutet: All die Dinge, die der Dämon ermöglicht, tun kann, nicht tun kann usw. werden im Laufe des Buches noch deutlicher.


Ich bin gespannt, bisher aber eher verwirrt.

Viele liebe Grüße
Wolfie


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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 15:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wolfsblume hat Folgendes geschrieben:

Genau da liegt für mich das Problem und ich glaube, nicht nur für mich. Wie du das verbessern kannst, weiß ich aber leider auch nicht. lol2 Es verwirrt mich nur ziemlich, auch wenn das mit  "Es ist halt eine andere Welt." erklärbar ist. Nur angenommen, ein potenzieller Käufer liest eine Leseprobe von deinem Roman und liest diesen Ausschnitt sollte er vielleicht nicht ganz verwirrt sein, oder? Nur ein bisschen Hilfestellung geben, wäre mein Tipp.

Hier liegt halt für mich das Problem. Ich sehe nur zwei Möglichkeiten:
a) Ich entschärfte die Komplexität der Welt und gleiche sie dem "Einheitsbrei vieler Fantasy-Welten" an und mache es dem Leser dadurch leichter, einzusteigen.
b) ich behalte die Originalität der Welt und hoffe, dass sie dem Leser von Seite zu Seite immer sympathischer wird und damit ein Grundstein für weitere Werke gelegt ist, die ja dann nicht mehr so schwer zu verstehen sind.

Ich versuche ja erstmal nur mit den Kernthemen der Welt auszukommen und nicht gleich jedes Detail der Welt auf die ersten Seiten des Romans zu zwängen.

Das Spiel besteht ja schon als Pen&Paper Rollenspiel und allein das Buch über die Zauber hat 100+ Seiten. Dann gibt es noch 15 Rassen, jeweils mit ihren eigenen Besonderheiten und Entstehungsgeschichte.
17 kleinere Gottheiten, Dämonen, Geister, Magier, Schamanen, Artefakte, Däjrinn verschiedenster Sorten, Throngesandte (Priester in gewissem Sinne).
Obendrein die gesamte technische Welt mit Drohnen, Flugzeugen, Hubschraubern, Kriegsschreitern, Panzern, Autos etc. pp.

Ich weiss, das klingt nach unglaublich viel. Aber ich habe die Welt auch mit dem Hintergedanken erschaffen, daraus mal komlexe Videospiele (mein langfristiger Wunsch ist ein MMORPG) zu produzieren und dafür braucht man einfach eine weitreichende Basis.

Wolfsblume hat Folgendes geschrieben:

Ich bin gespannt, bisher aber eher verwirrt.

Wenn ich etwas weiter bin und mal 2-3 Kapitel fertig hab, kannst du gern den bis dahin fertigen Stand einmal lesen, PDF würde ich dir dann schicken. Es würde mich interessieren zu wissen, ob nach einigen zusätzlichen Seiten die Verwirrung aufgehoben wird. smile
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Wolfsblume
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Guck guck.

Das Pen&Paper ist mir leider nicht geläufig, aber für die, die es kennen, ist der Einstieg bestimmt nicht so schwer. Ein kleiner Tipp: Wenn du mir die Fortsetzung schicken magst, schickst du mir einen kleinen Anhang, indem du mir vielleicht grob die Welt mit ihren Rassen und so erklärst? Dann ist es für mich nicht mehr verwirrend, wenn ich nachschlagen kann. wink

Viele liebe Grüße
Wolfie


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Marcel A. Zons
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 16:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wolfsblume hat Folgendes geschrieben:
Guck guck.

Das Pen&Paper ist mir leider nicht geläufig, aber für die, die es kennen, ist der Einstieg bestimmt nicht so schwer. Ein kleiner Tipp: Wenn du mir die Fortsetzung schicken magst, schickst du mir einen kleinen Anhang, indem du mir vielleicht grob die Welt mit ihren Rassen und so erklärst? Dann ist es für mich nicht mehr verwirrend, wenn ich nachschlagen kann. wink

Viele liebe Grüße
Wolfie


Das Problem ist: Der Roman wird ziemlich sicher noch vor dem Pen&Paper Spiel fertig sein. Das Spiel ist bisher nur für meine kleine Gruppe zugänglich.

Es wäre also noch schöner, wenn du meine PDF auch ohne zusätzliche Erklärungen zur Welt liest und mir dann sagst, ob es immer noch so arg verwirrend ist. wink

Ich werde höchstens noch das Glossar ein wenig ausbauen, um dem Leser zusätzliche Hilfestellung anzubieten, falls er dies wünscht.
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Wolfsblume
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BeitragVerfasst am: 16.07.2012 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann es versuchen. Schick mir ruhig schon ein paar Seiten zu, wenn du magst. wink

Viele liebe Grüße
Wolfie


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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Okay ich habe mir die Kommentare durchgelesen und eine Idee, die du aber nicht annehmen musst.


Ist es denn überhaupt essenziell für das erste Kapitel, dass du die Jahreszahl nennst, lass sie doch später erscheinen, wenn der Leser weiß, dass er sich in einer völlig anderen Welt befindet.

Ich persönlich finde es wichtig, dass im erster Kapitel Spannung augebaut wird, damit man dann "Lust" bekommt weiterzulesen. Wo du diese Spannung am besten aufbaust in meinem Text, ist deine Sache, aber die Idee mit der Hurenszene ein wenig auszuweiten und dort Spannung entstehen zu lassen, finde ich garnicht schlecht.

Ich habe selber einige MMORPGs gezockt und denke dass ich in deiner Welt wohl etwas ewiger Verwirrt sein werde, als so mancher anderer. Aber kennt du noch andere Zocket, die Bücher lesen, ich nicht viele smile

Es ist nicht schlimm, dass du sehr viel Informationen in deinem Stadtgang eingebaut hast, aber lass wenigstens danach etwas interessantes geschehen, sonst wird das Lesens schnell langweilig.

Also mich würde es auch interessieren, wie die Geschichte weitergeht, wenn du noch eine Meinung brauchst kannst du mir deine PDF auch gerne schicken.

Lg Kay


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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 16:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für das Angebot, KayKariel. smile
Schick mir doch per PN deine EMail-Adresse, dann sende ich dir gern die bisherigen 25 Buchseiten. Am Ende des ersten Kapitels (also auf den ersten 20 Seiten) findet sogar noch eine spannende Actionszene statt. wink
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Trearu
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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 16:33    Titel: Re: Demonic Grasp Antworten mit Zitat

Es ist eine Weile her, dass ich diesen Text gelesen habe. Durch mein miserables Gedächtnis und Faulheit, die verhindert, dass ich diese Version nochmal lese, kann ich nicht fiel über darüber sagen.

Was mir aber auf den ersten Blick ganz negativ auffällt ist der Titel des Textes. Warum verwenden so viele englische Titel für Deutsche Texte?
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