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Computerblut


 

 
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LittlePrincess
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 21
Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 02.03.2011 14:25    Titel: Computerblut eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Cool
Ich habe eine Geschichte geschrieben und freue mich auf Feedbacks  Laughing
(Sie ist einer meiner neuesten)

12Wie es weitergeht »


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LittlePrincess
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 21
Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 02.03.2011 14:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Computerblut
„Hey. Lily?! Ich bin wieder da.“ Mein Zwillingsbruder Mark kam von seiner Shopping-Tour zurück. „Cool. Wie wars denn? Was hast du schönes gekauft?“, fragte ich meinen Bruder mit ungefähr einem Kilo Eis im Mund. „War schön. Hab mir n neues PC Game gekauft.“ Mit diesen Worten verschwand er schnurstracks in sein Zimmer. „Ring ring“, das Telefon klingelte und ich nahm den Hörer mit meinen Schokoeisfingern ab. „Lily Oswood“, meldete ich mich. Die Stimmt meiner Besten Freundin Maddy erklang: „Hey Lily, du, ähm…, du musst unbedingt vorbei kommen, ich…“ „Jaja, schon gut. Ich bin in 5 Minuten bei dir“ „Cool, danke. Hab dich lieb“ „Ich dich auch“, sagte ich und machte einen kleiner Schmatzer in den Hörer.
„Wer war das denn?“ fragte meine Mum. Während ich mir meine braune Lederjacke und meine Low-Chucks anzog antwortete ich ihr: „Maddy, wer sonst, ich fahr zu ihr. Bin um 7 wieder zurück!“ Und ehe sie antworten konnte, hatte ich schon die Tür zugemacht. Nachdem ich mich auf mein Fahrrad geschwungen hatte, fuhr ich die Straße runter, gab ein Handzeichen Rechts und CRASH!!! Ich lag auf dem Boden. Neben mir ein Junge, etwa 15 Jahre alt, also in meinem Alter, und ist auf der Granny Rosé School, wie ich. Woher ich weiß, dass er auf meine Schule geht? Ganz einfach, er trug ein T-Shirt mit dem Schul-Logo drauf. „En…En…Entschuldigung. Ich wa…wa…war s…s…so i…in Gedanken“, stotterte er vor sich hin. „Schon okay. Mir ist nichts passiert. Dir?“ „ Nein. Alles Bestens. Ach ja, ich heiße übrigens John.“ „Lily“, sagte ich und streckte ihm die Hand entgegen. „Darf ich dich zum Eisessen einladen, als Wieder-Gut-Machung?“ „ Ein anderes Mal vielleicht, danke. Aber ich bin auf dem Weg zu meiner Freundin. Man sieht sich“, meinte ich, schwang mich auf den Sattel meines Fahrrades und fuhr weg.
Ich war grad etwa zehn Meter gefahren, da kam mir ein Geistesblitz: „John, John. Oh mein Gott. Na klar. John Begelhofer. Der jüngste Schulsprecher.“
Außer Atem von dem Berg, den ich vor lauter Gedanken eigentlich gar nicht bemerkt hatte, kam ich an dem Weißen Haus von Maddy an. Ich klingelte, die Tür ging auf und ein fröhliches „Hay Süße!“ empfing mich herzlich. Den Geruch den ich wahrnahm erkannte ich sofort. Es war mein absoluter Lieblings-Pudding, der Thomas Whomas Super Süße Schokopudding und im Hintergrund lief der, zurzeit, erste Platz in der Charts „Hey Soul Sister“. „ Oh man Maddy. Du bist einfach die Beste.“ Wir mampften den Thomas Whomas Pudding und sagen „Hey Soul Sister“ ungefähr zwanzig Mal vorwärts und rückwärts, bis wir endlich dazu kamen, weshalb ich zu ihr gekommen bin. „Okay pass auf Lily. Meine Mum war shoppen und hat mir ungefähr 200 Sachen mitgebracht. Ich soll mir davon aussuchen was ich will und den Rest bringt sie wieder zurück. Du musst mir jetzt helfen, mich zu entscheiden, okay?“ „Okay.“ Wir machten uns an einen riesigen Haufen mit Tops, Röcken, Kleider, Shorts und jeder Menge Schuhe. Als wir fertig waren hatten wir 15 Paar Schuhe, 30 Tops, 30 Kleider, 15 Röcke und 10 Shorts. „Fertig!“ sagten wir beide, wie aus einem Munde und lachten. Ich schaute auf meine Thomas Sabo Uhr. Shit! Es ist schon zehn vor sieben. „Maddy?! Ich muss in 10 Minuten zu Hause sein. Tut mir Leid. Lieb dich. Wir sehen uns morgen in der Schule!“ drängte ich und gab ihr eine Küsschen auf die Wange.
Zuhause angekommen, wartete Mark und meine Mum, die total verquollene Augen hatte, am Küchentisch auf mich. „Was ist denn passier?“, fragte ich ohne irgendeine Ahnung die beiden. „Es geht um Dad“, entgegnete Mark. „Er hat mich über unsere ganze Ehe hinweg betrogen, mit so einer Model-Tusse aus der neuen Deo-Werbung“, schluchzte Mum. „Er ist zu ihr nach Las Vegas gezogen.“ „Aber warum nach Vegas? Ich meine hier in Miami ist es doch viel schöner“, erwiderte ich. „Er hat sich so entschieden. Jetzt müsst ihr euch entscheiden. Miami oder Vegas?“ meine Mum klang traurig, als sie das sagte. „Ich bleibe auf jeden Fall hier“, entschloss ich mich. Mein Bruder schloss sich meiner Entscheidung an und sagte nur: „Ich auch.“ „Wow. Ihr seit echt toll“, sagte meine Mum voller Freude. Aus ihren Tränen formte sich langsam ein Lächeln und dann umarmte sie uns. „So und jetzt gehen wir zu Friki Fries essen, was haltet ihr davon?“ wollte sie wissen. „Cool, da warn wir schon langen nicht mehr“, bemerkte Mark und ich nickte nur lächelnd. In unser Mini-Cabrio gestiegen, fuhren wir auch schon die Straße entlang. „Die nächste rechts, und dann die fünfte links. Neeeeein! Erst die übernächste. So und jetzt nur noch die dritte links“, kommandierte mein Bruder meine Mum herum und schließlich endeten und parkten wir auf dem Parkplatz.
„Eine große Waffeltüte mit einer großen Cola Light, eine große Dounattüte mit einer großen Fanta und eine große Türkischerhonigtüte mit einer großen Cola“, diktierte meine Mum unsere Bestellung der Frau am Schalter. „Kommt sofort.“ Und tatsächlich, fünf Minuten später saßen wir draußen auf einer Bank und aßen genüsslich unsere Tüten mit lauter frittierten Sachen, denn Friki Fries ist dafür bekannt, dass sie alle möglichen Sachen, auch Müsliriegel, frittieren. Wir aßen die letzten Gebäckteile aus unseren Tüten, leckten unsere Finger ab und fuhren zurück nach Hause.
Ich ließ mich auf mein Bett fallen. Aua! Ich stand wieder auf, hob die Bettdecke hoch und holte mein Handy darunter hervor. Drei verpasste Anrufe und zwei Kurzmitteilungen, auch SMS genannt. Ich klappte mein Handy auf und bemerkt dass mich drei Mal eine Nummer angerufen hat, die ich gar nicht in meinem Telefonbuch eingespeichert hatte. Während mein Handy wählte, ging ich in meinem Zimmer auf und ab. „John Begelhofer?“, sagte eine Stimme. „Hey. Ich bin’s Lily. Wir sind vorhin in einander gefahren und du hast mich versucht zu erreichen, stimmt?“ „Ja, stimmt. Ich wollte dich fragen, ob du morgen Abend schon was vorhast.“ „Ne, eigentlich nicht. Warum? Und woher hast du überhaupt meine Nummer?“, fragte ich. „Naja, vielleicht wolln wir ja zusammen Essen gehen. Was hälst du davon? Deine Nummer hab ich von einer Visitenkarte, die du verloren hast, als wir zusammen gestoßen sind.“ „Ja klar hab ich Lust mit dir Essen zu gehen.“ „Cool. Dann hol ich dich um 8 Uhr ab, okay?“ „Na logisch. Bis dann. Ciao“ „Ciao“
Ich hüpften voller Freude im Zimmer herum und rief: „Ich hab ein Date mit John!!!“ Sofort griff ich zum Telefon und rief Maddy an, die mir auch die zwei SMS geschrieben hat. Ich erzählte ihr alles im Detail und dann schrien wir zusammen und freuten uns.
„Lily?! Kommst du?! Es gibt essen!!!“, schrie meine Mum von unten.
Ich ging runter und roch meine Lieblings Pizza. Spezial Pizza von Maria Maray. Wir aßen ohne auch nur ein Wort zu wechseln und dann ging ich mit meinem Bruder in sein Zimmer, da er mir sein neues Computerspiel zeigen wollte. „Wie heißt er denn?“, frage ich. „Computerblut“, antwortete er. „Komischer Name. Warum hat es denn kein Cover vorne drauf?“ „Um ehrlich zu sein hab ich keine Ahnung, aber mir hat jemand gesagt, dass es erscheint, wenn man einen bestimmten Level erreicht hat. Ob das stimmt? Keine Ahnung.“ „Wow das ist ja magisch“, sagte ich mit einer Hexen-Stimme.
Am nächsten Tag, holte ich meine Visa Card und ging shoppen.
Aber davor holte ich Maddy in meinem neuen Lamborghini Cabrio ab. Auf dem Weg dahin holte ich mir noch zwei große Dounatkisten von Friki Fries für uns beide und stellte sie auf das Armaturenbrett.
Maddy kam mir entgegen und sah irgendwie komisch aus. „Tatatata. Meine neue tolle Brille“, sagte sie und lachte. „Wow. Sieht echt toll aus.“
Auf dem Weg zur Shoppingmile wechselten wir kein Wort doch dann tauschten wir die neusten Mode und Fashion Ticks aus. Wie immer benoteten wir die Jungs, die an uns vorbei gingen, nach Schulnoten. Einige bekamen eine eins, andere eine zwei oder auch einige eine sechs oder eine fünf. Eine drei oder vier vergaben wir heute nicht.
Wir bogen nach rechts ab in unser Lieblingsgeschäft: Das Thomas Whomas Pudding- und Schuhparadies.
Wir bekamen, wie immer, von der Frau am Eingang eine Schüssel, mit dem Thomas Whomas Schokopudding drinnen, in die Hand gedrückt. Dekoriert war das ganze mit Sahne und Erdbeeren.
Während wir also nach neuen Schuhen Ausschau hielten, aßen wir genüsslich unseren absoluten Lieblingspudding.
„Oh mein Gott!“, sagte ich mit Augen so groß wie Spiegeleier zu Maddy. Doch da diese zu viel Schokopudding gegessen hatte, kam statt einem „Wow“ oder so was kam nur ein dicker, fetter Rülpser, der fast von meinem Bruder hätte kommen können, aus ihren Mund. Alle Augen waren auf sie gerichtet und sie hielt sich nur dich Hände vor den Mund und sagte: „Tschuldigung!“. Wir verließen das Geschäft natürlich sofort, ließen uns in sicherer Entfernung auf eine Bank plumpsen und lachten dort über Maddy’s peinlichen Auftritt.
5 Minuten später hatten wir uns „ausgelacht“ und stürzten uns ins Shopping-Vergnügen.
Mit unzähligen Tüten kamen wir bei mir Zuhause an. Unzählige Tüten von Thomas Whomas, Gucci, Prada, Chanel und natürlich D&G, denn die hatten alle „Sommer-Sale“ und das mitten im Sommer. Cool, oder?!
Wie nach jeder Shopping-Tour alla Maddy & Lily schauten wir uns noch mal alles an, was wir uns gekauft hatten.
Neben Schuhen, Tops, Mini-Röcken, Kleidern und Hotpants war auch 1kg von unserem Lieblings Schokopudding-Pulver dabei: Der Thomas Whomas Schoko-Dream. Das Pulver war die Rettung für den Rest unseres Tages. Also machten wir uns ne riesige Schüssel Pudding und setzten uns damit vor die Glotze, schauten uns einen Liebes-Film nach dem anderen an und waren frustriert, als wir keine Pudding mehr hatten. Na ja, wir sind Mädchen, wir wissen uns zu helfen. Deshalb stiegen wir kurzer Hand in mein Auto und fuhren um halb 1 mitten in der Nacht zu Friki Fries, das –Gott sei Dank- 24 Stunden, also Rund um die Uhr, auf hatte. Maddy suchte einen schönen Platzt am Fenster und ich holte uns was Frittiertes. Schließlich kam ich mit einem großen, vollen Tablett, das mit Dougnats und Fritis dekoriert war, zurück. Vielleicht fragt ihr euch grad in diesem Moment was Fritis sind. Ich werde euch, nun ja, aufklären: Fritis sind gefüllte, frittierte, Gebäckteile. Zwar weiß keiner mit was diese gefüllt sind, aber sie schmecken göttlich.
30 Minuten später war die Deko unseres Tablettes in unseren Bäuchen und unsere Bäuche waren voll, deshalb fuhren wir zurück zu mir. Wir waren noch keine Viertelstunde daheim, da schliefen wir auch schon ein.
Ich träumte, dass die Polizei bei uns ist und unser Grundstück absperrt. Sie sagten irgendjemand ist tot, als sie den Namen sagen wollten, wachte ich auf.
Geweckt wurde ich von Blaulicht und Sirenen, was bei uns nicht selten war. Ich schaute mich in meinem Zimmer um. Schock! Maddy war verschwunden. Ich schaute aus dem Fenster. Nächster Schock! Vor unserem Haus stand die Polizei. Ich ging runter in dich Küche. Nächster Schock! Mum saß weinend auf einem Barhocker. Neben ihr ein Polizist der sie tröstete. Im Gesicht des Polizisten erkannte ich meine Onkel wieder, doch ich sagte nichts. Alles war zu ernst um jetzt zu reden.
Ich ging raus, immer noch hatte ich meinen Schlafanzug an. Ich ging auf einen Polizisten zu, der da stand. Auch in seinem Gesicht erkannt ich jemanden wieder. Es war mein Cousin Larry. „Hey Larry“, begrüßte ich ihn „Oh hay Lily!“, antwortete er mit trauriger Stimme. „Ist was mit Maddy passiert?”, fragte ich. „ Nein, sie wurde nach Hause geschickt.“ „Warum? Was ist eigentlich passiert?“ „Lass dir das von deiner Mum erklären, ja?“ Mit diesen Worten verließ ich den Garten und machte mich auf den Weg in die Küche, wo meine Mum weinend neben einem Polizisten stand, der gerade „Es tut mir sehr leid Miss Wood“ sagte. Ich blickte erschrocken um mich, wen meinte er, was ist passiert, kann mich mal jemand aufklären?
Ich ging zu Mum. Gerade wollte ich sie etwas fragen, als die CSI mit quietschenden Reifen vor unserem Haus parkte. Moment mal…die CSI kommt doch nur bei Mordfällen oder etwa nicht.
Mit zitternder Stimme und Tränen in den Augen fragte ich meine Mum leise: „Was ist hier los?“ „Dein Bruder…er wurde heute Nacht ermordet…sie ermitteln noch, finden aber keine Hinweise…“ „Nein…das darf nicht sein…NEIN!!!“, schrie ich. In dem Moment wollte ich mich umbringen, egal wie, ich wollte einfach nur tot sein. Ich rannte in den Garten, in mein Versteck, dass ich mir letztes Jahr uns unseren Weide bebaut hatte.
Nun saß ich hier, wusste nicht was ich tun soll, wusste nicht was ich denken soll, wusste nicht wie mein Leben weiter gehen soll ohne Mark.
Ich wusste einfach gar nichts mehr. Sogar meinen Namen hatte ich für vergessen bis ihn jemand sagte „Lily?“ Die Stimme kam mir bekannt vor, ich konnte sie aber nicht zu ordnen. „Lily? Bist du hier?“ Jemand kam die Leiter hoch ins Baumhaus. Es war John. „Tut mir leid, dass ich dich gestern nicht abgeholt habe“, sagte er leise. „Hm…“, sagte ich nur. „Was ist eigentlich hier los? Polizei, CSI?“ „Mein Bruder wurde ermordet…heute Nacht“, sagte ich schluchzend. „Oh…das tut mir Leid…“ Er nahm mich in seine Arme, um mich zu trösten, doch man konnte mich nicht trösten. Ich war am Boden, meine Leben hatte keinen Sinn mehr. Ich schwor mir, mich am Täter zu rächen.

Auch eine Woche später hatte die Polizei noch keine Hinweise auf den Mord Marks. Meine Mum und ich, nun ja, wir hatten uns mittlerweile beruhigt und versuchten, damit zu leben.
Aber wie sollte ich mich am Täter rächen, wenn die Polizei nur ein Teil von vielen hatte? Sie wussten dass er erstochen wurde. Nur ein Stich. Direkt ins Herz. Er verblutete, so viel wussten sie.
Ich beschloss den Fall selbst in die Hand zu nehmen. Um Ruhe dafür zu haben, beschlossen ich und meine Mum weg zu ziehen. Wir blieben zwar in Amerika, zogen aber weit weg. Und zwar nach Arizona, genauer gesagt nach Phönix. Noch ein Monat dann ziehen wir um. Unsere Villa haben wir an ein altes Ehepaar verkauft. Maddy hat ungefähr 200.000 Taschentücher voll geheult, als sie erfuhr, dass wir nach Phönix ziehen, dann sagte ich ihr dass ich sie auf jeden Fall besuchen würde und da hatte sie wieder ihr Zahnpaste Lächeln.
Natürlich musst ich das mit dem Umzug auch irgendwie John beibringen, also lud ich ihn zum Eis essen ein. „Hey, alles klar?“, gegrüßte ich ihn. „Ja klar und bei dir“ „Ja eigentlich auch.“ Wir bestellten und zwei Erdbeer-Becher und mampften drauf los. Irgendwann sagte ich dann: „Ich muss dir was sagen.“ „Was denn? Hast du nen Freund?“ „Nein, oh mein Gott. Ne, ist was ganz anderes. Ich werde weg ziehen“ Als er dass hörte verschlug es ihm die Sprache. Wort wörtlich. „Was aber…was soll ich ohne dich machen?“ „Keine Ahnung. Aber ich komm euch besuchen.“ „Na immerhin. Wohin zieht ihr denn?“ „Nach Arizona, beziehungsweise Phönix.“ Das war das Ende von unserer Unterhaltung. Wir zahlten und ich fuhr nach Hause, um mein komplettes Zimmer in Umzugs-Kartons zu packen.
Nach fast 3 Stunden war ich dann fast fertig, es fehlte nur noch ein Schrank. Also: Schublade auf… „Hä“, fragte ich mich, denn in dieser Schublade lag nichts, dann erinnerte ich mich knapp zwei Jahre zurück. Um diese Zeit rum beschloss ich diese Schublade leer zu lassen, um dort Gegenstände hinein zu legen, die mir mein Leben bedeuteten.
Also schleppte ich einen Umzugskarton nach dem anderen nach unten, um ihn zu den anderen in unserem Flur zu stellen.
„Was machen wir jetzt eigentlich mit den Möbeln?“, wollte ich ahnungslos von meiner Mum wissen. „Die werden ne Woche später nach Arizona geliefert.“ „Ach so okay. Sind schon alle Zimmer ausgeräumt?“ „Ja fast. Das von Mark fehlt noch. Wollen wir das zusammen machen?“ „Ja...“. Also gingen wir und den Zweiten Stock, um dass Zimmer von meinem Zwillingsbruder auszuräumen.
Meine Mum fing mit den Regalen an und ich mit dem Schreibtisch. Okay…Computer in nen Karton, und dann. Moment mal. Was ist das? „Mum?“ „Was ist denn Liebling?“ „Hat dir Mark von diesem Computerspiel erzählt?“ „Na klar…Computerblut oder wie das heißt, oder?“ „Ja genau das.“ „Was ist mit dem?“ „Da ist ein Cover drauf“, sagte ich mit eisiger und zittriger Stimme. Meine Mum kam zum Schreibtisch. Tränen liefen über ihr Gesicht. Sie fiel mir in die Arme. „A…aber da…dass k…k…kann d…doch gar n…nicht s…ein oder?“ „Doch…“, antwortete ich. Vielleicht (oder auch nicht) fragt ihr euch gerade eben, was ist jetzt mit dem Cover? Warum erzählt sie uns dass nicht?
Hey…ganz ruhig ich erzähl es euch schon.
Es ist sau heftig…nun ja, wenn ihrs wissen wollt.
Meine Mum und ich schauten also auf das Cover und blickten dort genau meinem Bruder in die Augen. Neben ihm eine schwarze gestalt und einem Dolch in der Hand. Im Hintergrund das Zimmer von Mark.
Sein Mord? Die letzte Minute in seinem kurzen Leben? Wir wussten es nicht. Wir packen es ein, sowie den Rest dieses Zimmers auch. Es war halb zwölf als wir das komplette Haus in Umzugskartons gepackt und uns von allen verabschiedet hatten.
Kurz bevor ich einschlief dachte ich noch „Morgen um diese Zeit sind wir schon in Phönix.“ Fünf Minuten später hörte ich schon meine Mum im Nachbarzimmer schlafen.
Am nächsten Tag weckte mich meine Mum um Fünf Uhr morgens auf.
„Aufstehen Lily. Wir fliegen in 3 Stunden!“ Ich stöhnte nur, verlor aber gegen die „Kitzelkraft“ meiner Mum und muss aufstehen.
„Was müssen wir denn noch alles machen?“, fragte ich Mum. „Zimmer durch checken. Du kannst ja mit deinem schon mal anfangen!“ „Jaja, mach ich.“
Ich ging also in mein Zimmer und mache jede Schublade noch mal auf.
Als ich wieder bei der Schublade angekommen war, in die ich meine Lebenswichtigen Sachen rein legen wollte, machte ich sie auf und „Oh mein Gott. Was ist das?“ Darin lag ein kleines Geschenk. Hä? Wie kann den dass jetzt sein? Niemand war in meinem Zimmer seit ich es gestern ausgeräumt hatte und drin lag da auch noch nichts. Ich öffnete das Päckchen. Langsam und mit Sorgfalt machte ich die Schleife auf, die um das Blau-Rosane Geschenkpapier gebunden war.
So wäre das auch geschafft. Nächster Level: Tesafilm abmachen, ohne dass Papier zu ruinieren. Wuhu! Nach Fünf Minuten war dass dann auch geschafft. Die Nächste Herausforderung war, dass Papier sauber vom Inhalt abtrennen, ohne dass es einreißt. Wow! Nach na Viertelstunden war das dann auch erledigt. Ich öffnete die Schatulle, die den Inhalt des Päckchens widerspiegelte. Ein Zettel war das erste was ich erblickte. Ich faltete ihn auf. „Liebe Lily. Du ziehst bald um, du und Mum. Bitte tu mir einen Gefallen. Ich weiß, vielleicht denkst du: Was will der. Er lebt nicht mehr. Falsch ich lebe, aber in meiner eigenen, perfekten Welt. Ich habe alles was ich brauche, außer Freunde. Ich warte auf Gerechtigkeit, doch die kommt nicht. Ich vermisse euch alle. In Liebe Mark“ Nachdem ich das gelesen hatte, musst ich mich erstmal erholen. Mit einem zweiten Blick in die Schachtel entdeckte ich einen kleinen Deckel, ich nahm ihn ab und sah eine Kette, eine Kette mit einem Herz aus Gold dran. Darunter ein zweiter Brief „Trage diese Kette mir zu Liebe, bitte Lily. Sie war mein Leben, deshalb hast du dieses Päckchen auch in der Schublade deiner Lebenswichtigen Dinge gefunden. „Ich habe diese Kette von meiner Freundin Sue geschenkt bekommen, als wir unser 5 Jähriges Jubiläum hatten. Ich liebte sie wie ich dich liebte, deswegen sollst du sie tragen. In Liebe Mark“ Tränen liefen mir über die Augen, als ich die Zettel zurück in die Schachtel legte und mir die Kette um den Hals legte. Das Herz was wunderschön. Auf der Rückseite stand Mark. „Lily! Wir verpassen noch unseren Flug!“ „Ich komm ja schon.“
Einige Stunden später saßen wir auch schon in unserem neuen Auto auf dem Weg zu dem Haus, das Mum gekauft hatte. Es war ein riesiges Haus mit einem noch riesigeren Garten. Und zu meiner Überraschung war das Haus doch tatsächlich so groß, dass ich eine eigene Etage hatte. Und da Mum noch aus einer Preisverleihung einen Gutschein für ne Inneneinrichtung im Wert von 20.000 Dollar hatte, konnten wir davon die restlichen Zimmer meiner Etage einrichten. Mamas Etage war schon eingerichtet. Sau hübsch, wie ich finde. In weiß, blau und braun. Eine tolle Mischung, wie meine Mum sagen würde.
Die erste Nacht in unserem neuen Haus. Aufregend. Echt. Es fühlt sich anders an. Mein Zimmer davor war pink und das jetzt ist hell grün. Ein krasser Unterschied, auch wenn ihr des net denkt. Ich komm in mein Zimmer und denke nur „Grün“. Nein im ernst. Also fahren wir fort mit der Geschichte.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, spürte ich etwas Warmes an meinem Herzen. Es war die Kette von Mark. Ich hab fast das Gefühl, dass er immer noch bei mir ist. In meinem Herzen.
Ab und Zu hör ich seine Stimme. Gruselig.
In der nächsten Woche passierte nichts besonderes, außer, dass wir unser Haus komplett neu eingerichtet haben.
Es ist schön, wunder schön. Sogar schöner als unser altes Haus. Mark hätte es bestimmt auch gefallen. Ich hab ihm sogar ein Gedächtnis-Zimmer für ihn eingerichtet, anstelle von einem zweiten Bad.
Das Zimmer sieht so aus, wie sein altes Zimmer. Nur, dass ich eine Art Altar mit Bildern von ihm oder mit Sue aufgestellt habe und Rosenblätter verteilt habe.
Aber nun beschäftige ich mich wieder mit meiner- nun ja sagen wir einer Mission.
Meine Mum war weg, arbeiten, bei Mission No One. Das ist eine Modefirma die sau coole Klamotten für Jugendliche designed. Also schaute ich mir das Cover von Computerblut noch mal an. Ich machte die Hülle auf und las die Bedienungsanleitung für das Game. Dort stand die Geschichte des Spieles. Schock! Es war genau der Lebenslauf meines Bruders. Haargenau! Von seiner Geburt an, bis zu seinem Tod. Jeder Unfall von ihm, als er mit fünf Jahren im Krankenhaus lag, weil er sich nen Arm gebrochen hat. Jeden Kuss mit Sue. Jeder Streit mit meiner Mum oder mir. Die Namen, die Beschreibung, alles spiegelte sein wahres Leben dar. Es war unglaublich. Unglaublich schockierend! Sogar die Charaktere sahen so aus wie die Realität! Ich blätterte die Seite um, da war es, das Ende von Sues Mark, von meinem Bruder, von Mamis kleinem Liebling. Der Mörder war zu sehen, verpixelt, aber nur leicht. Ich kannte das Gesicht, konnte es aber nicht zu ordnen. Ich wusste wie er ermordet wurde, aber nicht warum. Ich kannte die Einzelteile, konnte sie aber nicht zusammen fügen. Als ich mein Tagebuch aus der Tasche geholt hatte, fing ich an zu schreiben: „Was ich über den Mord weiß: Den Mörder kenn ich, weiß aber nicht wie er heißt. Mark wurde erstochen in seinem Zimmer aufgefunden. Sein Tot hat mit diesem Computerspiel zu tun, dass Computerblut heißt.

Was ich nicht weiß: Das Motiv. Warum hat der Mörder Mark erstochen?

Lily“

Ich wollte das Motiv wissen, aber dafür musste ich mich dem Täter gegenüber stellen. Rache! Das ging mir jetzt durch den Kopf. Das war das einzige, an was ich jetzt denken konnte. Der Mörder musste wissen, was für ein großes Loch er mir in mein Herz gebrannt hat, er sollte auch so leide wie Sue, Mum und ich es taten.

Doch wer war der Mörder. Das wusste keiner, außer er selber und vielleicht mein Bruder.
Doch wo fang ich an zu suchen, wenn ich keine einzige Spur hab?
Wo bekomm ich Spuren her, wenn alle Beteiligten tot oder weg sind?
Und wie soll ich das ganze in einer Stadt machen, in der ich mich nicht auskenne?
Ich musste zurück, zurück nach Miami. Und wie es das Schicksal wollte, hatten die Ferien gerade begonnen. Das heißt, genug Zeit um der Sache auf den Grund zu gehen. Mum sagte ich das natürlich nicht. Ich meinte einfach, dass ich mal meine alten Freunde besuchen will. Und so saß ich zwei Tage später in einer Flugzeug nach Miami. In 10 Minuten bin ich dann am Flughafen und da holt mich Maddy ab, mit ihrem neuen Auto. Sie fuhr mich ins Hotel und dann verbrachten wir den Tag noch mit einander.
Wir tuschelten die halbe Nacht, aßen Popcorn, schauten Liebesfilme die mit einem Drama ausgingen und aßen –natürlich- Schokopudding. Aber nicht irgendeinen, sonder unsere absolute Nummer 1. Den Thomas Whomas Schoko-Dream. Löffel für Löffel und somit Traum für Traum löffelten wir den Pudding in unseren Mund. Ab und zuhatte er einen kleinen Beigeschmack von Mango, da wir unsere Lippen mit Mango-Lippenbalsam eingecremt hatten. „Mal unter uns Lily“, sagte mein Freundin „Mango-Schokopudding sollten die auch mal mit in ihr Sortiment bringen“ Mit meinem Schoko-Mund antwortete ich: „Ja, hast Recht. Ich mein die haben ja echt alles!“ Und wenn ich sage alles, dann mein ich auch alles. Mal ehrlich, wer hat schon über 100 verschiedene Sorten Pudding. Na Thomas Whomas. Maddys Lieblingssorte ist Caramell-Erdbeer und meine ist Bratapfel-Kirsch, aber Schoko-Dream übertrifft sogar die. „Oh Gott, ich hab letzte Woche John gesehen. Der ist sau muskulös geworden und n Aufreißer.“ „Zum Glück bin ich über ihn hinweg. Ich mein wer will schon nen Freund, der noch mit seiner Mum Boxershorts kaufen geht?“, lästere ich weiter. „Nicht dein Ernst oder. Dann würde ich sagen passt der Spruch: Harte Schale, weicher Kern.“ „Wieso harte Schale, was hab ich verpasst?“ „Also pass auf: Seit dem du weg bist ist er ein totaler Aufreißer geworden. Im Sommer, wenn alle am Strand waren, war er natürlich auch da. Er hat jetzt n Job als Bademeister. Er klettert also elegant sein Sitzt hoch und setzt sich hin. Alles noch harmlos. Jetzt geht’s erst richtig los: Er schaut Lailyn an, diese aus der 12., fährt sich durch seine Haare, streckt die Arme aus und lässt seinen Bizeps spielen. Und das machte ihm dann denn ganzen lieben langen Tag bei jedem hübschen Mädchen. Und die fahren auch noch drauf ab!“ „Oh mein Gott. Er ist wirklich anders geworden. Wirklich, wirklich anders!!!“ Wie Mädchen eben sind, lästerten wir noch bis tief in die Nacht. Genauer gesagt bis 5 Uhr morgens. Ich erzählte Maddy grade von Arizona und das einzige was von ihr zu höre war, war ein Schnarchen. Ein lautes Schnarchen. Und ein paar Minuten später schlief ich dann auch.
„Morgen Lily. Es gibt dein Lieblingsfrühstück. Milchbrötchen mit Nutella“, dass war das erste was ich am Morgen zu hören bekam. Es kam aus dem Mund von Maddy. Wir aßen etwa 10 Minuten und dann schnappten wir uns die Fahrräder, naja Maddy schnappte sich ihres und ich mir das von ihrem Bruder, und fuhren los. Los zu meinem alten Haus.
Als wir ankamen…SCHOCK! Unser Haus war Lila…LILA!!!
Es sah schrecklich aus. Denn es war nicht Flieder oder so ein hell lila…NEIN. Es war ein dunkles Lila das grauenhaft aussah.
Wir standen ein paar Minuten da und starrten mit offenen Mündern das Haus an. Dann ging die Tür auf und ein Junge, etwa in unserem Alter kam heraus. Er kam uns Näher und SCHOCK…es war niemand anderes als John. John Begelhofer. Und um ehrlich zu sein…so gut sah er gar nicht aus. Viel zu sehr nach einem Player oder einer männlichen Tussi. Wirklich nicht mehr mein Geschmack! Er hatte irgendetwas in seiner Hand, aber aus der Ferne erkannte ich es nicht. Es sah aus wie ein Buch. Erst als er näher kam konnte ich erstens lesen, dass es kein Buch war und zweitens den Namen des Computerspiels…SCHOCK! Computerblut…davon gab es nur einige Auflangen, das hatte mir Mark erzählt. Genauer gesagt 100. Und nur 10 davon in Miami…beziehungsweise in Amerika. Woher hatte er das Spiel? Das war alles, was ich im Moment wissen wollte. Doch weil es irgendwie dämlich kommen würde wenn ich fragen würde: „Hey John. Woher hast du das Game? Darf ich wissen wie du an es ran gekommen bist?“. Also sagte ich ganz lässig: „Hay“ er antwortete ebenfalls lässig, aber längst nicht so lässig wie ich „Hey, wie geht’s?“ Wir führten das Gespräch weiter. Bis Maddy uns unterbrach: „Sorry Leute, aber ich bin auch noch da. Ihr könnt euch ja morgen treffen. Da bin ich sowieso nicht da.“ „Warum nicht?“, fragte ich sie, weil sie mir davor noch nie etwas davon erzählt hatte. „Ich bin morgen bei meinem Vater.“ Jetzt erinnerte ich mich wieder dunkel an ihre Worte. Sie hatte mir gestern davon erzählt, dass ihr Vater weggezogen ist um mit so einer Barkeeperin zu leben. Maddys Mum muss unglaublich sauer gewesen sein, nimmt Maddy zumindest an. Denn während des Streites, hörte man des Öfteren, wie etwas zerbricht. Egal ob es Teller oder Vasen waren. Ja sogar der Fernseher ging dabei kaputt. Genauer gesagt ging er kaputt, als Maddys Mum eine Bratpfanne nach ihrem Dad warf. Die Pfanne traf ihn zwar nicht, dafür aber den Fernseher. Daraufhin verließ ihr Dad ohne ein weiteres Wort das Haus und fuhr weg. Seit dem hat sie ihn erst einmal gesehen.
Wir verabschiedeten uns von John und machten uns mit den Fahrrädern auf zum Badesee. Wegen des schönen Wetters war es dort ziemlich voll und bis wir einen geeigneten Liegeplatz, das heißt in der Nähe vom Wasser und vom Kiosk, gefunde hatten vergiengen mindestens 10 Minuten. Das erst was ich gemacht hatte, nachdem ich meine Shorts und mein Top ausgezogen hatte, war in das kühle Nass zu springen. Kurze Zeit später war auch Maddy bei mir. Wir machten lauter kindische Sachen und spielten, wer am längsten unter Wasser bleiben konnte.
Maddy gewann, aber nur weil ich erstens eine miserable Taucherin bin und sie zweites fast drei Jahre bei der Wasserwacht war.
Ausgepowert wie wir waren gingen wir zurück zu unserem Platz, holten unser Geld aus den Taschen und gingen uns ein Eis am Kiosk holen.
Ich aß wie eigentlich immer Erdbeer und Vanille, verziehrt mit Schokostreuseln und Karamellstückchen und Maddy wie üplich Karamell und Kirsche mit Vanillestreuseln und mini-Kirschen.
Wir genießten unser Eis, bis…ja…bis zwei komische Typen auf uns zu kame. Wie so oft hatten wir beide kein gutes Gefühl und gingen deshalb lieber wieder zu unserem Platz. Doch sie hileten uns auf. „Du bist doch die Schwester von Mark“, sagte der eine. Tränen schossen in meine Augen. „Aber der arme kleine Mark ist ja tot.“, sagte der zweite. Zorn stieg in mir auf. Wenn sie noch ein was sagte, würde ich ausrasten. Und so geschah es. „Weißt du wer ihn getötet hat? Nein…ohh!“ Sie lachten sie kaputt als sie das gesagt hatten. Doch mir was nicht mehr zum lachen. Ich griff das nächst Beste neben mir und schlug zu und knockte sie damit aus. Sie waren Bewusstlos, doch ich wusste das würde nicht lange anhalten. Ich hatte mit einer Eisenstange zugeschlagen. So viel wusste ich. Ich nahm die Hand meiner Freundin, rannte zu unserem Platz, wir packten unsere Sachen und rannten zum Auto. Als wir die Sachen einräumten sahen wir, dass die Typen wieder zu Besinnung kamen. Wir Beeilten uns. Sie kamen näher und näher, doch noch ehe sie uns erreichen konnten waren wir weg. Wir fuhren nach Hause. „Fahr mich bitte zu John und du wirst mit rein kommen“, forderte ich Maddy auf. „Wieso? Ich kenne ihn kaum!“. Und so ging die Diskussion weiter. Ich erzählte ihr, dass ich eine verdacht hatte und die Person auf der Hülle vom „Computerblut“ John sehr ähnlich sah. Ich wusste allerdings nicht, warum mich gerade die 2 Typen am See darauf gebracht hatten. Sie hatten irgendwas mit John gemeinsam. Wir kame an. Wir rannten an die Haustür und klingelten Sturm. Niemand machte auf. Weiter 3 Minuten Sturm Klingeln vergingen, als John endlich die Tür aufmachte. „Hay“, sagte er und ich begrüßte ihn mit „Du Vollidiot. DU Arsch. Du hast meinen Bruder umgebracht. Warum? Warum nur? Warum er? Warum du?“ natürlich war das nicht freundlich, aber warum sollte ich auch freundlich mit dem Mörder meines Bruders reden? „Oh mein Gott. Wie hast du? Ich muss weg!“, John rannte aus der Hintertür. Doch wir kamen ihm zuvor. „Wieso hast du ihn getötet?“ „Na los antworte!“ „Ich ich ich…ich wurde gezwungen. Entweder ich ihn oder sie mich!“ „Wie sie dich. Wer?“ „Tommy und Thomas. Die aus der 12.“ „Oh mein Gott. Die Typen vom Stand. Das ist aber kein Grund MEINEN Bruder zu töten. Los Maddy!“ Maddy hatte die Unterhaltung auf ein Ton Band aufgenommen. Als ich diese Worte sagte zückte sie ihr Handy und rief die Polizei. Diese kam sehr schnell und nahmen und John, Tommy und Thomas fest. Lebenslänglich.
Mir fiel ein Stein vom Herzen, dass ich endlich wusste wer meinem Bruder etwas solches zugefügt hatte.
Und seht da. Wir zogen zurück. Und meine Mum und mein Dad heirateten wieder. Und alles war so wie früher, nur ohne Mark. Wir werden immer an ihn denken.

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Humpenstemmer
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 49
Beiträge: 407
Wohnort: Bremen


BeitragVerfasst am: 02.03.2011 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, das war mal ein Haufen Text.
Die Geschichte hat Potenzial. Die Idee mit dem Computerspiel ist nett, aber Du solltest einiges kürzen.
Ich bin 1,87m groß und froh, wieder ein zweistelliges Gewicht zu haben.
Wenn ich aber soviel Fast Food in mich hinein mampfen würde wie Lily und Maddy, dann würde es eher auf eine 4-stellige Zahl zugehen.  Laughing

Es wäre aber sehr interessant, wenn Du die Hauptgeschichte, eben das geheimnisvolle Computerspiel, weiter ausbauen würdest.
Eine Strukturierung würde der Lesbarkeit gut tun. Eine neue Zeile, wenn jemand etwas gesagt hat wäre ein guter Anfang.
Jetzt habe ich aber erstmal genug gemeckert. Ich habe schon schlechtere Texte von weit älteren Leuten gesehen.
Mach weiter so.  Cool

mfg
Niels

P.S.: Ich sehe gerade, das der Text in der Lyrik steht, der sollte in die Prosa.
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SylviaB
Geschlecht:weiblichSchnupperhasi

Alter: 53
Beiträge: 6815
Wohnort: Köln
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 02.03.2011 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist hier in der Lyrik, ich werde deine Geschichte in die Prosa-Werkstatt verschieben. Bitte achte beim nächsten Post darauf, wo du etwas reinstellst.

Lieben Gruß
Sylvia


_________________
Scheint dat Sönnsche dir aufs Hirn,
hassu wohl ne offne Stirn. wink
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Scritoressa
Geschlecht:weiblichGraue Hexe

Alter: 25
Beiträge: 776



BeitragVerfasst am: 03.03.2011 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hi LittlePrincess!

ich geh jetzt nicht auf jedes Stildetail ein, fuer dein Alter bist du schon recht gut, die Grammatik sitzt auch meistens. smile dafuer ein Kompliment.
Deine Geschichte allerdings...ich weiss nicht. Das Ganze wirkt unrealistisch, als wolltest du einfach moeglichst viele Elemente eines Traumlebens mit all dem Durcheinander das man heute so im Fernsehen sieht kombinieren, und dann das Ganze in die USA verschieben um es interessanter zu machen.
Und es klappt leider nicht!
Die Idee mit dem PCSpiel ist super, aber das drum herum...hmm
was ich machen wuerde: Schreib eine komplett neue Version, und konzentriere dich auf das Spiel. Nicht auf das Essen.

wenn du mehr Details willst, frag einfach.
Ich mein das hier nicht persoenlich, gell? Du hast einfach noch viel Arbeit vor dir.

mlg Scrito


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