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Schalke und Dortmund in Brandenburg (Prosa)

 
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MrPink
Geschlecht:männlichLyromane

Alter: 49
Beiträge: 2804
Wohnort: Oberbayern
Der Bronzene Wegweiser


BeitragVerfasst am: 07.02.2011 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Einerseits gut geschrieben, aber der Schluß ziert sich wie Christoph Metzelder beim Elfer gegen Dortmund....wenn er denn einen schießen sollte...

_________________
„Das Schreiben wird nicht von Schmerzen besorgt, sondern von einem Autor.“
(Buk)
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SylviaB
Geschlecht:weiblichSchnupperhasi

Alter: 55
Beiträge: 6815
Wohnort: Köln
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 09.02.2011 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi smile

Die Geschichte ist mir ein bisserl zu wirr geschrieben. Zum Schluss blicke ich nicht mehr durch und muss mir alles noch einmal durchlesen, weil ich denke: Ay, du hast den Anschluss irgendwo verpasst, weil du zu unkonzentriert bist.
Lese noch einmal und wieder das gleiche Problem.
Vielleicht bin ich auch nur mit dem blonden Hammer behauen.

Lieben Gruß
Sylvia


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Scheint dat Sönnsche dir aufs Hirn,
hassu wohl ne offne Stirn. wink
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The Brain
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 62
Beiträge: 2363
Wohnort: Over the rainbow


BeitragVerfasst am: 09.02.2011 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ziemlich schräges Szenario - am Ende nicht so ganz klar. Der "Irre" ist der Bruder?

Liebe Grüße

Brain


_________________
Dinge wahrzunehmen,
der Keim der Intelligenz

(Laotse)

***********

Die Kindheit endet nicht mit dem Erwachsenwerden.
Sie begleitet dich durch all deine Lebenstage.

***********

Alle Bücher dieser Welt
Bringen dir kein Glück,
Doch sie weisen dich geheim
In dich selbst zurück.

(Hermann Hesse)
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 27
Beiträge: 2100
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 10.02.2011 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Du!
Ich hatte schon gedacht, gute Texte gäbe es nicht mehr, aber dieser hier ist definitiv gut und ich bin mir sicher er landet in den Top 10.
Deine Idee ist herrlich, sie bietet viel Platz für Komik, ebenso wie für Dramatik. Zwar muss man deinen Text mehrmals lesen, um zu verstehen wer, wie, was, wo macht, aber die Magie packt einen schon beim ersten Mal. Und das macht deinen Text so gut.
Fazit: 7 Punkte.
Liebe Grüße,
femme
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mondblume
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 42
Beiträge: 1276
Wohnort: Costa Brava


BeitragVerfasst am: 10.02.2011 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Aus Zeitmangel leider nur ein kurzer Kommentar:

Wer ist denn jetzt hier der Irre? Ich nehme an, die Verwirrung ist gewollt, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich recht habe, wenn ich sage, dass eher Hardy der Irre ist, der zwar meint, er komme nur zu Besuch, aber in Wirklichkeit selber der Insasse ist.
Solide geschrieben, da gibt es nichts zu meckern. Aber ich mag es halt nicht, am Ende nicht 100% zu wissen, was nun Sache ist!


_________________
*** Wie Nebel in der Sonne (Amazon Publishing/Tinte&Feder), 14.08.18
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Einherjer
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 556



BeitragVerfasst am: 11.02.2011 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.


Aus Zeitgründen kann ich leider nur noch lesen und bewerten, wenn ich noch mit allen Beiträgen fertig werden will.


Vorläufig 5 Federn.


_________________
Stil ist die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt (Jean Cocteau)

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist der gleiche wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen. (Mark Twain)
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Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 27
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 11.02.2011 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Idee: Die Bushaltestelle als Abholstation der Toten. Originelle, witzige Idee. Sehr kreativ!! Gefällt mir.

Stil: Sehr souverän, möchte sogar sagen: professionell. Liest sich angenehm. Habe am Text nix auszusetzen.

LG,
Traumtänzerin


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Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
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Eine spitze Zunge ist in manchen Ländern schon unerlaubter Waffenbesitz.
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Dem wird befohlen, der sich selbst nicht gehorchen kann. (Nietzsche)
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lupus
Geschlecht:männlichPapiertiger

Alter: 52
Beiträge: 4172
Wohnort: wien



BeitragVerfasst am: 11.02.2011 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

und am Ende bleibt nur noch die Frage: wer is da jetzt der Irre? Wink

mir gefällt das
die trockene Spache, leichte Sozialkritik (muss ja sein Wink)
witzig klingt das auch noch

manchmal ein klein wenig holprig

der Dialog herrlich

Zitat:
„Warum stellen Sie so komische Fragen? Ich habe die Rohre alle repariert.“
„Alle?“
„Alle.“


hab ich gern gelesen


_________________
lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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atem
Geschlecht:weiblichSchmierfink


Beiträge: 73
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 13.02.2011 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, ihr Fleißigen,

ich danke euch für eure Mühen, meinen Text zu lesen und zu lesen und noch einmal zu lesen, und für euer überwiegend wohlgesonnenes, auch rührendes, ohrenwärmendes Feedback. (Obwohl ich las, statt zuzuhören, die Ohren sind rot und heiß. Danke dafür!) Meinen drei Favoriten hat auch mein Text gefallen, das ist lustig und beruhigend smile

Das Problem meines Textes ist, dass ihn nicht jeder versteht, oder, um es zuzugeben, dass ihn viele nicht verstehen. Was ich auch einsehe, denn mir sind zwei grobe Schnitzer unterlaufen: Ich habe die abwegige Möglichkeit von Leerzeilen übersehen; sie hätten die Pausen verdeutlicht. Wenn Hardy aufbricht, zum Beispiel. – Und es hätte gereicht, wenn er seinen Bruder duzt, die Überraschung hätte noch funktioniert.

Denn ja, es ist sein Bruder Ludwig. (Nach dem letzten Satz ein „, sagte Hardy.“ hätte euch wohl auch geholfen wink

Kommissar Hardy sieht natürlich, der Mann ist tot. Trotzdem quatscht er mit ihm. Was würdet ihr machen, wenn ihr in der Einöde einen Toten findet. Erst mal setzen. Probiert das aus, einem Toten könnt ihr euer Leben erzählen, es befreit. Zumal, wenn ihr gleich euren armen abgeschobenen Bruder besuchen werdet.

Die Pilze. Stimmt, die sind verwirrend. Es sind Fliegenpilze und dazu noch grüne und braune Pilze. Blöde Pilze. Sie kommen nur vor wegen des Wäldchens in der Aufgabe – und ich Idiotin vergesse, den Wald zu erwähnen. Sorry.

Schließlich radelt Hardy zur Klinik, dort sitzt sein Bruder Ludwig mit der Schalke-Mütze, es muss sein Rad sein wegen der Schalke-Aufkleber. Nach dem Tötungsdelikt war Ludwig bloß losgerannt. Bis er zurück in der Klinik war, hatte er die Tat schon wieder vergessen. Setzte sich, die geraubten Turnschuhe zu Füßen. Wie gesagt, Hardy hätte ihn duzen können. Manchmal sieze ich meinen Mann, ich muss lernen, meine Albernheiten nicht beim Leser vorauszusetzen.

Genauso, wie Hardy zuvor mit dem Toten spricht, spielt er mit seinem Bruder, der sich nicht an ihn erinnern kann. Denn was soll Hardy sonst machen, es ist doch alles einigermaßen hoffnungslos.

Der Rest dürfte klarer sein.

Ich denke schon, man müsste einiges ausarbeiten, den Leser besser orientieren, Motivationen verdeutlichen – doch gleichzeitig die Überraschungen wahren. Wenn ich den Toten schon beim Aussteigen erwähnte (Mann, das Zischen! Bei jedem Beitrag, in dem es zischte, schlug ich mich!), wäre das so flach wie Brandenburg (Ausnahme: Märkische Schweiz). Zum Schreiben hatte ich nur eine halbe Stunde, das Zeitfenster war für mich ungünstig (Kinder zu Bett bringen) und darf beim nächsten Mal gerne variiert werden. Wink

Da ich neu bei euch bin, verrate ich noch, keine professionelle Schreiberin zu sein. Mein erstes Roman-Manuskript, begonnen im Oktober 2008, ist fast fertig, lag vor einem halben Jahr in vermeintlich ebenso „fertiger“ Fassung bei einem Agenten und wurde nach dessen Kritik komplett überarbeitet. Er bescheinigte mir übrigens Schnoddrigkeit wink Demnächst werde ich es erneut verschicken.

Hardwig ist einer meiner Protagonisten und mir sehr vertraut, hoffentlich war das okay. (Dem Leser, der hinwies, man schreibe ihn mit „t“, empfehle ich den Gang in eine Kita, zeitgenössische Garderobenhäkchen lesen. Eido, Madleen, Martyn. Ich wette, irgendwo in Deutschland steht auch Schackeline.) Die Idee entstand aber beim Abendbrot nach der Ausschreibung. Im Buch hat Hardy keinen Bruder. Ausgangspunkt war für mich die Frage, warum im Nirgendwo eine Haltestelle sein soll. Eine Kirche, ein winziger Ort, irgendetwas muss doch in der Nähe sein. Warum keine kostengünstige Klinik. Dass es nun Brandenburg wurde, hat nichts mit den „Irren“ zu tun, sondern mit dem Nirgendwo: Brandenburg hat grob nur zwei Drittel der Einwohner von Berlin. http://www.demografie.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.384343.de

Danke noch mal für den schönen Wettbewerb und die vielen Leute, die alles geduldig kritisiert haben smile

Liebe Grüße
atem

PS: Meine Favoriten waren:
9 Schritt eins
9 Erinnerungen
9 Eine andere Art von Tornadohaltestelle
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atem
Geschlecht:weiblichSchmierfink


Beiträge: 73
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 13.02.2011 06:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hardy-Kern hat Folgendes geschrieben:
Was mir einleuchtet, ist; er will seinen Bruder nicht in Berlin haben, weil da sowieso schon genug Idioten rumlaufen.Smile

Hardy


Ähhhhh? Wie jetze? Wink
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Frau Ella
Klammeraffe


Beiträge: 509



BeitragVerfasst am: 13.02.2011 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

atem, du bist echt witzig! Ich habe deine Erklärungen mit Genuss gelesen. Schade, dass ich nicht mehr von der Geschichte kapiert habe, dafür hätte ich dir sonst wesentlich mehr Punkte gegeben! Sehr witzige Idee, ich mag den trockenen Humor. Und auch das traurige daran. Gute Mischung.

Das hast du in einer halben Stunde runtergeschrieben??! Superschade, dass du nicht mehr Zeit hattest. Auf eine gründliche Überarbeitung wäre ich gespannt.
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