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Heroin


 

 
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 66
Beiträge: 4516
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BeitragVerfasst am: 18.12.2010 21:34    Titel: Heroin eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie äußern sich Entzugserscheinungen bei einem Heroin-Abhängigen?
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Roydarren73
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 117



BeitragVerfasst am: 18.12.2010 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Der Heroinabhängige wirkt unzufrieden und schlecht gelaunt.

_________________
"Der Anfang von allem, also der Urknall, fand wohl in völliger Dunkelheit statt, da Licht ja noch nicht existierte."

- Stephen Hawking -
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lady-in-black
Bitte nicht füttern


Beiträge: 1654
Wohnort: Killer Förde
Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 18.12.2010 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

*Ralphie klick hier*

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- Ich würde mich gerne geistig mit Dir duellieren ... aber ich sehe Du bist leider unbewaffnet.
- Nein, Stil ist nicht das Ende vom Besen.
- Ich spreche fließend ironisch, auch im sarkastischen Dialekt.
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The Brain
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 61
Beiträge: 2363
Wohnort: Over the rainbow


BeitragVerfasst am: 18.12.2010 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Roydarren73 hat Folgendes geschrieben:
Der Heroinabhängige wirkt unzufrieden und schlecht gelaunt.



* smile *

Als erste Anzeichen wird der Betreffende nervös - er neigt dazu sich zu kratzen, insbesondere an den Armen.
Bei einem echten "Entzug" - je nach Abhängigkeit nach ca. 36 Stunden, oft auch wesentlicher früher, treten körperliche Schmerzen auf. Der Süchtige friert, schwitzt dennoch (kalter Scheiß). Erbrechen und sonstige unkontrollierten Ausscheidungen. Es kann unter Umständen Lebensgefaht bestehen.

In "Die Kinder vom Bahnhof Zoo" ist es, denke ich mal, ziemlich gut beschrieben.


Liebe Grüße

Brainie


_________________
Dinge wahrzunehmen,
der Keim der Intelligenz

(Laotse)

***********

Die Kindheit endet nicht mit dem Erwachsenwerden.
Sie begleitet dich durch all deine Lebenstage.

***********

Alle Bücher dieser Welt
Bringen dir kein Glück,
Doch sie weisen dich geheim
In dich selbst zurück.

(Hermann Hesse)
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 66
Beiträge: 4516
Wohnort: 50189 Elsdorf
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BeitragVerfasst am: 18.12.2010 22:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke erst mal. Very Happy
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zodei2162
Abc-Schütze


Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 19.12.2010 01:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

naja wer den Film Chrstiane F oder Panik im Needlepark mit Al Pacino so wie Reqiem sich anschaut wird recht authentische Entzüge sehen . Mittleweile ist es aber eh so das substituiert wird bis hin zum Morphine in der "Pumpe" auf Krankenschein also Entzüge gibt es selten eigentlich.

Es ist wie eine Grippe die eine Lungenentzündung mach sich zieht das ist der körperliche Anteil aber es ist eher der psychische Teil also die Hormone und hier insbesondere das Serotonin das nicht mehr selbst vom Körper produziert werden kann und es kommt zu Depressionen selbst wenn das Körperlioche längst vorbei ist.

Mich würde interessieren welches Motiv dieser Frage zu Grunde liegt ?
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zodei2162
Abc-Schütze


Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 19.12.2010 01:19    Titel: Antworten mit Zitat

lady-in-black hat Folgendes geschrieben:
*Ralphie klick hier*


Das Problem hierbei ist das die von reinem Heroin ausgehen was es aner so hier in Deutschland nicht gibt zumindest auf der Strasse. Meisst hat man nach längerem Konsum auch ein Barbituratentzug der oft mit Krampanfällen sich manifestiert . Meissten "Junkies" sind Polytoxikomanen d h. sie nehmen alles was törnt. Oft ist zu beobachten das nach einer erfolgreichen Opiatentiehung viele aufAlkohol umsteigen und das ist was die Wahrscheinlichkeit des frühen Todes angeht wesentlich höher.

Wer Methadon bekommt wechselt seinen Dealer und der Staat übernimmt diese Rolle den es kann doch nicht sein das es nun Altersheime speziell für Substituierte gibt , kein Witz. Ich schweife zu weit aus .....aber dsas Thema ist eines meiner Fachgebiete und gern beantworte ich weitere Fragen.

Viele Dinge weiss man einfach nicht wieso und warum was das Thema Sucht angeht. Wir sind ja alle mehr oder weniger abhängig von etwas oder jemandem und die Zunahme der nichtstofflichen Süchte explodiert. Auch neue Formen werden nun bekannt die es aber schon seit es Menschen gibt gab sprich Sexualsucht oder Kaufsucht Fressucht usw. und so fort. Das Prinzip ist das selbe wie bei einem Junkie aber wer will sowas schön hören ? Genau. keiner.....Mothers little Helper aus den 60ewrn bereits besungen die legale Sucht Pillen ein Riesengschäft ...so genug ketzt lol !

Hier ein Bericht zu der Probleatik
http://kino.to/Search.html?q=heroin
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Murmel
Geschlecht:weiblichSchlichter und Stänker

Alter: 63
Beiträge: 7566
Wohnort: USA
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 19.12.2010 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Was bei Sucht abgeht, weiss man inzwischen recht gut, und auch, dass alle Suchtformen die selbe Chemie zur Grundlage haben. Es geht um die Ausschüttung der körpereigenen Dopamine, die durch das Suchtmittel angeregt wird, der Grad der Ausschüttung ist nur unterschiedlich.

Zur Erinnerung: Dopamine machen das Feel Good im Gehirn und nach diesem Feel Good werden wir süchtig. Einem Süchtigen ist das Normalmass abhanden gekommen, das Wissen, wie er dieses Feel Good ohne Suchtmittel erreichen kann. Ausserdem ist sein Anspruch an Dopaminmenge höher, dass heisst er braucht mehr Dopamin als ein Nichtsüchtiger um sich gut zu fühlen. Süchtige haben daher ein grosses Depressionspotential.  

Daher sind alle Entzugserscheinungen gleich, unabhängig vom Suchtmittel, nur nach Grad der Abhängigkeit unterschiedlich stark ausgeprägt. Wenn Ralphie weiss, wie Alkoholentzug aussieht, kann er das locker auf Heroinentzug transponieren.


_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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Schreibhand
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Beiträge: 116



BeitragVerfasst am: 19.12.2010 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Laienhaft ausgedrückt sind es Grippeähnliche Symptome incl. Angstzustände. Der süchtige kann sich nicht beruhigen und ist ein einem Zustand des Antriebs bzw. der Unruhe gefangen...

-Kopfschmerzen
-Gliederschmerzen
-Brechreiz
-Durchfall
-Verstopfung der Nase

usw....

Die Angstzustände bzw. die Paranoia ist in dem Fall denke ich da schlimmste, dazu hat man kaum Kraft und jede menge schmerzen..naja so ziemlich das übelste was einem passieren kann...
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hansb
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 54
Beiträge: 172
Wohnort: Köln


BeitragVerfasst am: 05.01.2011 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralphie !

Man sagt Heroin ist wie die Mutter die dir Schutz und Geborgenheit gibt.
Außerdem ist es das beste Schmerzmittel der Welt.

Cocain ist dagegen wie der Vater der dir Mut und Selbstvertrauen gibt.
Nichts kann dir etwas anhaben du fühlst dich in mancher Hinsicht unbesiegbar.

Nur um diese 2  zu nennen.

Aber ich denke mal diese beiden sind die Berühmtesten ( traurige Berühmtheit )

Und bei beiden kommt während des Schmerzlichen Entzug auch noch dazu,  das diese tollen, einmaligen Gefühle plötzlich nicht mehr da sind.

Und ich glaube das ist der Grund weshalb viele wieder rückfällig werden.

Sie brauchen diesen Mut oder diese Geborgenheit wieder die sie von Außen
nicht bekommen.



Und meiner Meinung nach gehört auch das zum Entzug.

Denn wer fühlt sich nicht gern geborgen oder stark und gut?

Deshalb sollte man diese Aspekte nie auslassen.
Ansonsten ist der Entzug einfach grausam vom Zittern, bis Magenschmerzen, Erbrechen, Schüttelfrost, Hitzewallung....
die ganze Palette hin-und zurück.
Ein Süchtiger wird alles trinken wenn er meint das es ihn high macht und er
wird auch vor Schampoo oder flüssig Seife nicht halt machen Rasierwasser und
andere Utensilien sind in Sicherheit zu bringen.

Am besten wäre Festbinden und Fixieren bis die Hauptschmerzen vorbei sind.
Aber auch dann sollte man den Süchtigen immer unter Aufsicht halten.
Denn manche neigen nicht selten zu Suizid.


Frohes neue Jahr mein lieber.



lg. Hansi


_________________
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