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IV. d) Das Sonett

 

 
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jim-knopf
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BeitragVerfasst am: 25.09.2009 12:06    Titel: IV. d) Das Sonett eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Sonett

Das Sonett ist auch hier im Forum immer noch eine sehr beliebte und bekannte Gedichtform. Es stammt ursprünglich aus Italien und hat dort mit dem Dichter Petrarca im 14. Jahrhundert einen ersten Meister gefunden. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich verschiedene Sonetttypen herausgebildet, von denen einige hier vorgestellt werden sollen.  



Das „typische“ Sonett
Das deutsche Sonett seit Ende des 18. Jahrhunderts


Das heute meistverwendete Sonett der deutschen Sprache geht auf den ursprünglichen, italienischen Typ des Sonetts zurück. Er löste Anfang des 19. Jahrhundert das „barocke“ Sonett (mehr dazu weiter unten) ab, was mit einer Abkehr von Frankreich und einer Hinwendung zur Volkstümlichkeit und zu Italien in der deutschen Romantik einherging.

  
Strophen:

Es besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten. Das bedeutet: Die ersten beiden Strophen haben vier Verse, die letzten beiden Strophen haben drei Verse. Ein Sonett besteht also aus 14 Versen.


Versform:

Die Verse sind durchgehend in fünfhebigen Jamben gehalten, dem italienischen Endecasillabo nachempfunden.  Dabei sollten im Idealfall alle Verse eine unbetonte Endung aufweisen.


Reim:

Ursprünglich galten der umarmende Reim (abba) in den Quartetten und der verschränkte Reim (cde cde) in den Terzetten als „edelste“ der Reimschemen. Mittlerweile haben sich auch einige andere Varianten des Reimes Eingang in das Sonett gefunden. In den Quartetten wird häufig ein Kreuzreim verwendet (abab). In den Terzetten verschiedene Reimschemen, wie cdc dcd oder cde dce.  Besonders kunstvoll ist ein Sonett, wenn die Reimwörter im ersten Quartett den Reimwörtern im zweiten Quartett entsprechen, d.h. salopp gesagt: Wenn sich erstes und zweites Quartett reimen. Dies ist allerdings nicht bindend.  


Übersicht:

v – v – v – v – v – (v) a (a)
v – v – v – v – v – (v) b (b)
v – v – v – v – v – (v) b (a)
v – v – v – v – v – (v) a (b)

v – v – v – v – v – (v) a (a)
v – v – v – v – v – (v) b (b)
v – v – v – v – v – (v) b (a)
v – v – v – v – v – (v) a (b)

v – v – v – v – v – (v) c (c) (c)
v – v – v – v – v – (v) d (d) (d)
v – v – v – v – v – (v) e (c) (e)

v – v – v – v – v – (v) c (c) (d)
v – v – v – v – v – (v) d (d) (c)
v – v – v – v – v – (v) e (c) (e)


These, Antithese, Synthese:

Das Sonett stellt neben der Form auch einige inhaltliche Forderungen an den Autor: Im ersten Quartett eines Sonetts sollte der Dichter die These des Textes erstellen. Das heißt eine Aussage, eine Behauptung oder ein Leitsatz wird aufgestellt, ein Gedanke wird formuliert.

Das zweite Quartett sollte die so genannte Antithese aufstellen. Also das Gegenstück zur These im ersten Quartett. Eine Gegenbehauptung oder auch ein Widerspruch. Im Extremfall eine Widerlegung der These.

In den beiden Terzetten am Ende wird die Synthese aufgestellt. Die These und die Antithese werden vereinigt oder verknüpft. Zwei vormals entgegen gesetzte Elemente werden zu einer Einheit zusammengesetzt.

In der Theorie klingt das ziemlich schwierig und ohne Beispiel kann man es sich auch nur schwer vorstellen. Ein Musterbeispiel für These, Antithese und Synthese ist folgendes Beispiel aus der Feder von Goethe.


Ein Blick von deinen Augen in die meinen,
Ein Kuß von deinem Mund auf meinem Munde,
Wer davon hat, wie ich, gewisse Kunde,
Mag dem was anders wohl erfreulich scheinen ?


Das lyrische Ich berichtet von seiner Liebe zu einer anderen Person. Eine Aussage (die These) wird getroffen: Es gibt wohl nichts schöneres, als bei der geliebten Person zu sein.

Entfernt von dir, entfremdet von den Meinen,
Führ ich stets die Gedanken in die Runde,
Und immer treffen sie auf jene Stunde,
Die einzige; da fang ich an zu weinen.


Das lyrische Ich erzählt davon, wie es ist, von der geliebten Person getrennt zu sein. Welche Quallen es aus diesem Grund erleiden muss. Wir können hier sogar zwei Antithesen herauslesen: Im ersten Quartett befindet sich das lyrische Ich beim Geliebten. Im zweiten Quartett sind sie getrennt. Im ersten Quartett gibt es nicht, dass erfreulicher sein könnte. Im zweiten Quartett gibt es nicht, dass trauriger ist.

Die Träne trocknet wieder unversehens:
Er liebt ja, denk ich, her in diese Stille,
Und solltest du nicht in die Ferne reichen ?

Vernimm das Lispeln dieses Liebewehens;
Mein einzig Glück auf Erden ist dein Wille,
Dein freundlicher, zu mir; gib mir ein Zeichen !


In den Terzetten werden These und Antithese verbunden. Denn im Grunde ist es egal, ob die beiden zusammen oder getrennt sind: Sie lieben sich so oder so.

(Quelle: Johann Wolfgang Goethe. Gedichte. Stuttgart 2008)


Beispiele:

Da wir uns von den großen Meistern doch einiges abschauen können, sollen die Beispiele hier nicht zu kurz kommen:
Dieses „Lehrsonett“ von Schlegel dürfte vielen nicht unbekannt sein:


Das Sonett

Zwei Reime heiß' ich viermal kehren wieder
Und stelle sie, geteilt, in gleiche Reihen,
Dass hier und dort zwei, eingefasst von zweien,
Im Doppelchore schweben auf und nieder.

Dann schlingt des Gleichlauts Kette durch zwei Glieder
Sich freier wechselnd, jegliches von dreien.
In solcher Ordnung, solcher Zahl gedeihen
Die zartesten und stolzesten der Lieder.

Den werd ich nie mit meinen Zeilen kränzen,
Dem eitle Spielerei mein Wesen dünkt
Und Eigensinn die künstlichen Gesetze.

Doch wenn in mir geheimer Zauber winkt,
Dem leih' ich Hoheit, Füll' in engen Grenzen
Und reines Ebenmaß der Gegensätze.


(Quelle: Auguste Wilhelm Schlegel. Aus: Deutsche Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart. dtv Verlag. München 2007)



Ein anderes Beispiel ist folgendes von Alfred Lichtenstein. Er legt weniger Wert auf Auftakt und Endung, dennoch kann dieses Sonett als ein „klassisches“ durchgehen:


Landschaft in der Frühe

Die Luft ist grau. Wer weiß was gegen Ruß?
Bei einem Ochsen, der am Boden frisst,
Steht staunend ein tiefernster Hochtourist.
Bald gibt es einen kräftgen Regenguss.

Ein Junge, der auf eine Wiese pisst,                                     
Wird zu einem Quell von einem kleinen Fluss.
Was soll man machen, wenn man ernsthaft muss!
Mensch, sei natürlich. Gib dich, wie du bist

Ein Dichter geht in dieser Welt umher,
Besieht sich den geregelten Verkehr                                  
Und freut sich über Himmel, Feld und Mist.

Ach, und notiert sich alles sorgsam auf.
Dann steigt er einen hohen Berg hinauf,
Der gerade in der Nähe ist.


(Quelle: http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_aut/lich/lich_lyrik_txt_1.htm)



Und auch dieses Sonett von Robert Gernhardt sollte vielen Lesern ein Begriff sein. Eine wunderbare Parodie auf die Gedichtform des Sonetts:


Materialien zu einer Kritik der bekanntesten Gedichtform italienischen Ursprungs

Sonette find ich sowas von beschissen,      
so eng, rigide, irgendwie nicht gut;     
es macht mich ehrlich richtig krank zu wissen,    
daß wer Sonette schreibt. Daß wer den Mut    

hat, heute noch so’n dumpfen Scheiß zu bauen;   
allein der Fakt, daß so ein Typ das tut,   
kann mir in echt den ganzen Tag versauen.    
Ich hab da eine Sperre. Und die Wut   

darüber, daß so’n abgefuckter Kacker    
mich mittels seiner Wichserein blockiert,   
schafft in mir Aggressionen auf den Macker.   

Ich tick nicht, was das Arschloch motiviert.   
Ich tick es echt nicht. Und wills echt nicht wissen:   
Ich find Sonette unheimlich beschissen.   


(Quelle: Robert Gernhardt. Gesammelte Gedichte 1954-2006. Fischer Verlag. Frankfurt 2008)




Das deutsche Sonett im 17. und frühen 18. Jahrhundert (Barock)

Nun gibt es außerhalb des „typischen“ Sonetts noch einige weitere Sonettvarianten, die weniger bekannt und weniger häufig verwendet werden. Im 17. Jahrhundert war die deutsche Literatur sehr von Frankreich beeinflusst. Es verwundert also nicht, dass man sich in der Lyrik des deutschen Barock einer typisch französischen Versform bediente, die auch in deutschsprachige Sonette Eingang fand. In einem der vorangegangen Kapitel haben wir ihn schon kennen gelernt: Den Alexandriner. Noch einmal zur Erinnerung. So sieht er aus:

v – v – v – / v – v – v – (v)

Auch war das Reimschema in den beiden Terzetten ein wenig anders, als es später verwendet wurde. Hauptsächlich wurde mit dem Reimschema ccd eed gearbeitet.


Threnen des Vatterlandes / Anno1636.

WIr sindt doch nuhmer gantz / ja mehr den gantz verheret!
Der frechen völcker schaar / die rasende posaun
Das vom blutt fette schwerdt / die donnernde Carthaun
Hatt aller schweis / vnd fleis / vnd vorrath auff gezehret.

Die türme stehn in glutt / die Kirch ist vmbgekehret.
Das Rahthaus ligt im graus / die starcken sind zerhawn.
Die Jungfrawn sindt geschändt / vnd wo wir hin nur schawn
Ist fewer / pest / vnd todt der hertz vndt geist durchfehret.

Hier durch die schantz vnd Stadt / rint alzeit frisches blutt.
Dreymall sindt schon sechs jahr als vnser ströme flutt
Von so viel leichen schwer / sich langsam fortgedrungen.

Doch schweig ich noch von dem was ärger als der todt.
Was grimmer den die pest / vndt glutt vndt hungers noth
Das nun der Selen schatz / so vielen abgezwungen.


(Quelle: Andreas Gryphius. Aus: Deutsche Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart. dtv Verlag München. 2007)



Allerdings wird der Alexandriner im Allgemeinen und vor allem in Verbindung mit Sonetten heute kaum mehr benutzt. Wir sprechen hierbei also von keiner typischen, sondern einer nicht mehr zeitgemäßen Sonettform.



Das englische Sonett/ das Shakespeare-Sonett  

Das englische Sonett geht auf den Dichter Shakespeare zurück. Daher hat es auch seinen zweiten Namen: Das Shakespeare-Sonett. Es unterscheidet sich von anderen Sonetttypen vor allem in den Strophenformen. Es besteht nicht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten, sondern aus drei Quartetten und einem Zweizeiler am Ende. Was Im Grunde wieder vierzehn Zeilen entspricht. Nur, dass sie eben anders verteilt sind. Die Verse sind ebenfalls fünfhebige Jamben und unterscheiden sich nicht von unseren. Das Reimschema ist allermeist:
abab
cdcd
efef
gg
  
Die These des Sonetts wird in der Regel in den ersten beiden Quartetten formuliert, die Antithese daraufhin im dritten. Die Synthese beschränkt sich so auf den Zweizeile am Ende. Das englische Sonett erfreut sich vor allem in der letzten Zeit auch im deutschen Sprachraum einer zunehmenden Beliebtheit.
Als Beispiel ziehen wir ein Sonett von Shakespeare selbst heran:


Shall I Compare Thee To A Summer's Day?

Shall I compare thee to a summer's day?
Thou art more lovely and more temperate.
Rough winds do shake the darling buds of May,
And summer's lease hath all too short a date.
 
Sometime too hot the eye of heaven shines,
And often is his gold complexion dimm'd;
And every fair from fair sometime declines,
By chance or nature's changing course untrimm'd;

But thy eternal summer shall not fade
Nor lose possession of that fair thou ow'st;
Nor shall Death brag thou wander'st in his shade,
When in eternal lines to time thou grow'st:

So long as men can breathe or eyes can see,
So long lives this, and this gives life to thee.


(Quelle: http://www.fleurdelis.com/shallIcomparethee.htm)




„Modernere“ Sonettformen

Das Sonett war seit jeher eine sehr streng vorgegebene Gedichtform. Gerade was die Form, aber auch was den Inhalt betrifft. Diese Strenge aber ist mit der Zeit mehr und mehr verloren gegangen. Neue Reimschemas wurden eingeführt, Reime zum Teil ganz weggelassen. Mit der Tradition der fünfhebigen Jamben wurde gebrochen. Heute sind vierhebige Jamben oder gar Verse ohne durchgehendes Metrum kein Problem mehr. Die Vorgabe der These, Antithese und der Synthese wird oftmals nicht mehr ernst genommen oder gar gänzlich außer Acht gelassen. Sogar mit der Form der Strophen (zwei Quartette, zwei Terzette) wird bisweilen gebrochen, auch wenn man diese Vorgabe noch als die verbindlichste eines Sonetts ansehen kann.
Folgende Beispiele zeigen das gerade aufgeführte exemplarisch:


Römische Fontäne

Zwei Becken, eins das andere übersteigend
aus einem alten runden Marmorrand,
und aus dem oberen Wasser leis sich neigend
zum Wasser, welches unten wartend stand,

dem leise redenden entgegenschweigend
und heimlich, gleichsam in der hohlen Hand,
ihm Himmel hinter Grün und Dunkel zeigend
wie einen unbekannten Gegenstand;

sich selber ruhig in der schönen Schale
verbreitend ohne Heimweh, Kreis aus Kreis,
nur manchmal träumerisch und tropfenweis

sich niederlassend an den Moosbehängen
zum letzten Spiegel, der sein Becken leis
von unten lächeln macht mit Übergängen.

(Quelle: Rainer Maria Rilke. Die Gedichte. Insel Verlag. Frankfurt am Main und Leipzig. 2006)



Dieser Text von Rilke ist zwar noch relativ „klassisch“ aufgebaut (zwei Quartette, zwei Terzette, fünfhebige Jamben), doch sollte man sich die fett hervorgehobene Zeile einmal genauer ansehen. Nun… sie hat keinen Reimpartner, das Wort Schale reimt sich auf kein anderes Wort im Text. Man nennt diese reimlosen Zeilen in einem gereimten Gedicht „Körner“. Das ist relativ untypisch für ein Gedicht, aber im Zuge der „Verwässerung“ der Sonettform kein eigentliches Problem.
Dazu noch ein Beispiel:


Dezembersonett

Am Abend ziehen Gaukler durch den Wald,
Im dunklen Plan sind Dörfer eingemalt.
Der rote Wind bläht Linnen schwarz und kalt.
Und sacht ein Leichenzug zum Friedhof wallt.

Auf wunderlichen Wägen, kleinen Rossen.                          
In Wolken scheint ein goldner Hort verschlossen,
Ein Hund verfault, ein Strauch raucht blutbegossen.
Von gelben Schrecken ist das Rohr durchflossen.

Des Greisen Hütte schwindet nah am Grau.
Ein Knabe gleitet scheu zu einer Frau.                     
          
Im Weiher gleißt ein Schein von alten Schätzen.
Die Bauern sich im Krug zum Weine setzen.

Ein Mönch verblasst im Dunkel sanft und düster.
Ein kahler Baum ist eine s Schläfers Küster.


(Quelle: Georg Trakl. Das dichterische Werk. dtv Verlag. München. 2008)


Trakl bricht in diesem Text mit dem typischen Reimschema. So finden wir in den ersten beiden Quartetten die Reimschemas:
aaaa
bbbb

Was aber viel eher auffällt: Dieses Gedicht hat zwei Quartette (was der typischen Form entspricht), dann aber statt zwei Terzetten drei Zweizeiler. Das läuft zwar wieder auf vierzehn Verse hinaus, bleibt aber untypisch. Zudem wird in diesem Sonett komplett mit der These, der Antithese und der Synthese gebrochen. Keines von den dreien ist auch nur im Ansatz vorhanden. Einzig die fünfhebigen Jamben sind sonetttypisch. Und trotz allem bezeichnet sich das Gedicht selbst als Sonett. Was es unzweifelhaft auch ist.
Zum Schluss noch ein besonders  untypisches Beispiel:


Ehegedicht

Geliebt haben wir uns,
dass das Gras um uns sich entzündete.
doch die Glut schadete uns nicht,
so selbstvergessen waren wir.

Verfolgt haben wir uns,
dass wir uns bis ins Mark trafen,
doch die Wunden schlossen sich wieder,
da kein Blut aus ihnen kam.

Seitdem wir uns aber geeinigt haben,
zusammen alt zu werden,
verwandelt sich die Liebe in Behutsamkeit

und das Blut, das mitunter
nun aus den Rissen quillt, schmerzt
Tropfen um Tropfen wie heißes Wachs.


(Quelle: Günter Herburger, Ziele. Gedichte, Reinbek: Rowohlt 197)


Hier wird mit dem Metrum komplett gebrochen. Reime existieren ebenso nicht mehr. Was den Text zu einem Sonett macht, sind hier lediglich die zwei Quartette in Verbindung mit den beiden Terzetten.  



Ein Sonett schreiben

Wer als Anfänger ein Sonett schreiben möchte, dem kann ich nur folgenden Tipp geben: Nicht zu sehr auf die „klassische“, sehr festgesetzte Form des Sonetts versteifen. Einfach mal herumexperimentieren, was kann man alles machen, wie kann man es machen undsoweiter undsofort. Und das schöne daran ist: Eigentlich kann man fast alles machen.


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Nihil
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Beiträge: 7472



BeitragVerfasst am: 27.09.2010 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ihr Sonette üben möchtet, ist im Übungsbereich der richtige Ort dafür:

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