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Supermarktanimositäten III: Das Teig-Kollektiv


 

 
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Maria
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BeitragVerfasst am: 25.06.2010 17:41    Titel: Supermarktanimositäten III: Das Teig-Kollektiv eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Maybe this is the collective's new strategy -
they don't assimilate any more,
they just show up and look helpless!
(B'Elanna Torres)




Meine Kollegin behauptet immer ich erwarte zuviel und ich solle es nicht so persönlich nehmen, wenn man mich nicht behandelt wie die Königin von Saba. Ich nehme es auch keineswegs persönlich, dass man mich in der Bäckerei meiner Wahl nach mehr als drei Jahren täglichen Einkaufs nicht erkennt. Kein bisschen. Die Möglichkeit, dass ich jeder einzelnen der mittlerweile zwölf bzw. dreizehn Verkäuferin einfach unsympathisch bin, sollte ich dennoch nicht ausschließen. Mir falsche Dinge in die Tüte zu packen, könnte Absicht sein. Pure Bosheit. Ich vermute aber eher, dass sie mich so gedankenleer anstarren und niemals mehr mein verschlafenes Gesicht mit einer Breze mit wenig Salz verknüpfen werden, weil sie assimiliert wurden. Von einer fremden Macht. Wenn nicht sogar von zweien.

Von vorn. Seit gut sechs Wochen stehen die Verkäuferinnen in der kleinen Bäckerei unter strengster Beobachtung, in der ich, wie gesagt seit drei Jahren, jeden verdammten Morgen mein Frühstück kaufe. Nicht weil ich sonst keine Probleme hätte, sondern weil dort mysteriöse Dinge mit den Verkäuferinnen geschehen. Meine Hypothesen reichen von schlechtem Betriebsklima, über schlechten Abzug giftiger Laugendämpfe, bis hin zu einem Angriff der Borg.
Jeden Werktag betrete ich zwischen 8.40 und 8.45 diese Bäckerei und jeden Morgen starren mich trübe Augen, aus oft unterschiedlichen Köpfen an. Ich bestelle im schlimmsten Fall "eine Breze mit wenig Salz und ein Croissant, bitte in zwei Tüten". In acht von zehn Fällen packen sie das Croissant zu einer Breze in die Tüte, die mehr Salz trägt, als Reis in einem chinesischen Reissack Platz hat.

Die Damen waren und sind unaufmerksam, schroff, äußerst ungepflegt und sie sahen und sehen einen alle mit einem Blick an, der einem sagen möchte:

"...?"


Kurios dabei: keine der Verkaufskräfte machte von Beginn an den Eindruck, dass sie schlichteren Gemüts wäre. Ihren mentalen und körperlichen Verfall konnte man in jedem einzelnen Fall beobachten, täglich rutschte ihnen ein wenig mehr Geschwindigkeit und Schlauheit aus den Gesichtern. Die Damen mutierten allesamt während eines Zeitraums, der irgendwo zwischen zwei Tagen und zwei Monaten lag. Bemerkt hatte ich das vor etwas mehr als zwei Jahren, als sich die ersten vier Kandidatinnen nacheinander und quasi über Nacht verwandelt hatten und nach dem Eintritt in dieses Paralleluniversum nur noch soviel Restwillen hatten, um nicht auf das Backpapier zu speicheln.

Ich will nicht ungerecht sein: es gab da eine Verkäuferin, von den mittlerweile etwa elf oder zwölf, die in den zwei Jahren dort verschlissen wurden, die war unauffällig. Beziehungsweise mir schon auffällig, weil im Vergleich zu allen anderen wirkte sie normal. Schnell, wach, gepflegt, inklusive Erinnerungsvermögen und Servicequalitäten. Allerdings hatte ich mit ihr ein eher schicksalhaftes Verhältnis. So wollte ich an einem Samstag  Morgen noch eine Brotzeit kaufen, Verpflegung für die Fahrt zu meinem todkranken Großvater um ihn (möglicherweise und Gott sei dank doch nicht) das letzte Mal zu besuchen. Geschätzte drei Sekunden nach mir hatte ein Mann den Laden betreten, sich an mir vorbeigedrängelt und die Hand flüchtig zum Gruß gehoben. Meine Lieblingsverkäuferin, die nun übers ganze Gesicht strahlte, wandte sich an den Mann, „Schätzchen, was machst du hier?“, und es folgte ein einziges gedrücktes Wort: „HalloSchwesterchenDumusstsofortmitkommenesistwasschlimmespassiertMamaisttot“.
Da sah sie mich an, als könnte ausgerechnet ich diese Situation auflösen und alles richtig stellen. Dann brach sie mit einem gespenstischem Seufzen zwischen Brotlaibern, Erdbeerkuchen und einer röchelnden Kaffeemaschine zusammen. Sie tat mir unendlich leid. Schrecklich einen Menschen im Moment einer solchen Offenbarung versehentlich zu beobachten und ich dachte mit Angst an den Besuch der mir selbst gleich bevorstehen würde. Wenige Wochen darauf war sie weg, vielleicht lächelt sie nun in einer anderen Filiale. Die Glücklichen.

Rückblickend war sie jedenfalls die einzige, die sich nach nur wenigen Tagen gemerkt hatte, dass ich morgens immer eine Breze mit wenig Salz kaufte. Sie war es auch, die mich über das sensible Wesen der Breze aufgeklärt hatte und was der Luftdruck damit zu tun hat, wann Salz fester klebt und wann nicht. Das ist lange vorbei, andere waren ihr gefolgt. Viele andere. Dicke, Dünne, Schweißnasse, Hübsche, papageienartig Geschminkte, Laute, Leise, richtig doll Hässliche, Kleine Frauen, die kaum zum Wechselgeldschälchen kamen, Große Frauen, die nur geduckt unter dem Baguettekorb stehen konnten. Als ich irgendwann dachte, es kann nicht schlimmer werden, stand urplötzlich die absolute Krönung hinterm Tresen: Anni.

Anni, Anfang Zwanzig, orange-braun gestreifte Haare, dem guturalen Dialekt zufolge aus dem immer noch nicht trocken gelegten Sumpf rund um Ebersberg entstiegen. Die Schultern nach vorne gezogen, leerer Blick, der niemanden speziell meint; ihre Arme schleifen fast am Boden, was ihr im Gesamten die Anmutung eines Orang Utan Weibchens gab. Schon beim ersten Aufeinandertreffen wusste ich, dass bei ihr wenige Tage reichen würden, bis der Glanz aus den Augen verschwindet. Nachdem sie die Kundschaft an mehreren Tagen noch lächelnd und schwungvoll begrüsst hatte, sie sogar die seltene Phrase "wie immer?" benutzte, folgte jener Morgen, an dem Wiedererkennen, Lächeln, Nicken und alle Energie vollends ausgelöscht waren. Schon als ich die kleine Bäckerei betrat und ich sie da stehen sah, stierend, wusste ich, dass es passiert war. Würde sie mich eventuell an meiner Stimme erkennen? Ich wünschte ihr nach dem unbekannten Ereignis, der sie zu dieser Teigdrohne gemacht hatte, nicht nur einen ‚Guten Morgen‘, sondern schrie ihr einen 'Wunderschönen guten Morgen' entgegen. Sie aber stierte weiter zwischen meinem Kopf und den mit Butter beschmierten Probierhäppchen hindurch, ein wenig Speichelschaum klebte in ihren Mundwinkeln.

Oh, da steht eine Frau, oh da steht noch eine Frau, oh da steht noch eine Frau, zum Glück hab ich gerade Zeit, das Wetter ist voll schön.

Dass sie nicht nur eine harte Nacht hatte, sondern definitiv eine der irren Dreizehn war, merkte ich daran, dass sie mich, nach meiner Bestellung und den folgenden vier Sekunden Verzögerung, aus ihren Trübetasse-Augen anglotzte und mir allen Ernstes  bestätigte: „Da findma nachad scho die Richtige, weil unsare Breeezn ham aolle recht fui Salz.“ Ich grunzte, "Nein, nicht viel. Wenig! Wenig Salz!", und da nickte sie geschäftsmäßig, auf dass ihre rostigen Zotteln hüpften und sie wühlte konzentriert in ihrem Brezenberg und zeigte mir schließlich triumphierend ein Laugengebäck, das rundum salzweiß war.

Aber sie blieb. Länger als Nummer 8 und Nummer 9 und Nummer 10, die nach ihren Verwandlungen keine vier Tage später mehr im Laden zu sehen waren. Vor gut zwei Wochen wurde Anni zur Zuarbeiterin degradiert, wurde die sprachlose Zweite, diejenige die Sandwiches schmiert und Salatblätter unter die Salami stopft. Kundenkontakt passé, vermutlich hat sich jemand über ihren nicht bezwingbaren Dialekt beschwert. Ich wars nicht. Man kann seither beobachten wie sie sich täglich am Ofen verbrennt, oder bereits verbrannt hat und über ihren Verband einen Einweghandschuh gezwängt hat, wie sie bergeweise Teiglinge auf den Fußboden kippt, weil sie plötzlich selbst für grobmotorische Dinge eher mäßig begabt scheint. Sie sieht neuerdings auch aus, als wäre sie aus einem Berg Unrat gekrochen und hätte sich nur rasch die Hühnerbeine aus dem bunt gescheckten Haar gezupft, um sich dann orientierungslos durch die allmorgendliche blassbeige Hefe-Lawine zu wühlen.

Seit Anni Salatblätter rupft, hat sie auch eine neue Kollegin. Eine adrette ältere Dame, die einen Anfangs beim Betreten des Ladens herzlich begrüßte und offen lächelte. Auch sie wedelte die ersten Tage schon von weitem mit einer Breze ohne Salz. Das hielt nicht lange. Gestern sind wir beim Stieren angelangt. Sie lässt nun auch die Unterlippe hängen, während sie auf die Bestellung des Kunden wartet. Vielleicht saufen sie auch Brezenlauge, bevor sie den Laden öffnen?

Ich komme dieser Anomalie immer näher, ich habs im Gefühl. So stand Anni heute morgen vor dem Backautomat und drückte fahrig auf mehrere Knöpfe, es piepte und rauschte und zischte. Dann nickte Anni und machte mit beiden Händen wischende Bewegungen in die Luft. Die andere Verkäuferin, die mit dem Rücken zu ihr stand, sagte, während sie -für mich- eine Breze mit unnatürlich viel Salz in eine Tüte packte, laut und deutlich: "Drei X Sonst Bre Norm. Halt vor." Sie sagte das mit einer Diktion, als würde Geordi La Forge Captain Picard darüber unterrichten, dass es besser wäre, die Plasmarelais zu versiegeln, um weitere strukturelle Schäden an den Warpgondeln zu verhindern.

Die völlig versalzene Breze habe ich zum ersten Mal nicht gekauft und habe die Bäckerei fluchtartig verlassen. Mein Blick fiel dabei auf eine Anzeige an der Tür:
"Aushilfe auf 400 Euro Basis gesucht."

Da bin ich aber mal gespannt.



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Soraya
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BeitragVerfasst am: 25.06.2010 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,

ich mag sie einfach, deine Geschichten. Exakt sowas hab' ich jetzt gebraucht, um ins Wochenende starten zu können. Schön trocken, witzig, trotzdem leise tragisch, sehr unterhaltsam. Was machen die da bloß mit den Mädels? Sowas gibt's bei uns nicht. Nur eine Metzgerei, in der die Damen im Laufe der Wochen und Monate immer mehr dem Leberkäs ähneln, den sie verkaufen. (Sie sind aber erstaunlicherweise trotzdem hellwach und guter Dinge.)

Zurück zum Text: Gefällt, ausnahmslos. Du hast einen Blick für Feinheiten, dass mir ganz schwindlig wird. Zwei oder drei kleine Holperdinger (oder war's nur was mit Kommata?) hab' ich entdeckt, aber es gehört ja nicht mehr zum guten Ton, die aufzulisten. Findest du auch selber, schreibt man da jetzt. Ein Holperding erwähne ich trotzdem mal per Zitat, weil's mir gar so ins Auge sticht.

Zitat:
Seit gut sechs Wochen stehen die Verkäuferinnen in der kleinen Bäckerei unter strengster Beobachtung, in der ich, wie gesagt seit drei Jahren, jeden verdammten Morgen mein Frühstück kaufe.


Das "in der" bezieht sich m.E. auf die "Beobachtung". Den Satz habe ich verwirrt gleich zweimal gelesen...
Ansonsten nix zu meckern, ich warte auf Teil IV!

LG

Soraya

PS: Wo ist diese Bäckerei? Bin Mo bis Mi wieder mal in MUC, das würd' ich mir gern anschauen. Laughing


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Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen, die Träume, die wir spinnen und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden. -Heinz Rühmann als Dr. Johannes Pfeiffer, Die Feuerzangenbowle-
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Circum
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BeitragVerfasst am: 25.06.2010 21:42    Titel: Re: Supermarktanimositäten III: Das Teig-Kollektiv Antworten mit Zitat

Maria hat Folgendes geschrieben:
Maybe this is the collective's new strategy -
they don't assimilate any more,
they just show up and look helpless!
(B'Elanna Torres)


Huch - noch ein Trekkie? Bin ich doch nicht allein. Wink
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Maria
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BeitragVerfasst am: 26.06.2010 09:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Soraya,

Ich steh nach wie vor auf das zerfleddern, ich bin ein altmodisches Ding. Was hätte ich z.B. beim Ziegenbock ohne Dich gemacht? Ausserdem ists gut für die Statistik: mach ich ein und den selben Fehler immer wieder? Erfahr ich ja nie, weil zweimal übersehen, heißt immer übersehen (bis die Sterne verglühen).

Vielen Dank fürs Lesen und finden, erst recht fürs gern lesen. Namen der Bäckerei folgt per PN, zwecks Sensationstourismus.



Circum, ich seh schon in deinem www, da ist einer vom Fach, hätte ich Dich direkt nach den Eigenheiten der Borg fragen können wink


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 30.06.2010 21:52    Titel: Re: Supermarktanimositäten III: Das Teig-Kollektiv Antworten mit Zitat

Na, du alte Meckerziege!

Das Positive vorweg: Dein Humor ist köstlich und harmoniert hervorragend mit den Worten, die du einsetzt, um die Szenen und die Personen zu beschreiben. Die Mimiken und Gestiken wirken durch die Bank weg lebendig, deine Ausdrucksweise ist glaubwürdig, authentisch und herrlich fies. Sehr gut. Einige meiner Favoriten:

Maria hat Folgendes geschrieben:
Die Damen waren und sind unaufmerksam, schroff, äußerst ungepflegt und sie sahen und sehen einen alle mit einem Blick an, der einem sagen möchte:

"...?"

Maria hat Folgendes geschrieben:
Man kann seither beobachten wie sie sich täglich am Ofen verbrennt, oder bereits verbrannt hat und über ihren Verband einen Einweghandschuh gezwängt hat, wie sie bergeweise Teiglinge auf den Fußboden kippt, weil sie plötzlich selbst für grobmotorische Dinge eher mäßig begabt scheint.

Maria hat Folgendes geschrieben:
Wenige Wochen darauf war sie weg, vielleicht lächelt sie nun in einer anderen Filiale. Die Glücklichen.  

Maria hat Folgendes geschrieben:
Viele andere. Dicke, Dünne, Schweißnasse, Hübsche, papageienartig Geschminkte, Laute, Leise, richtig doll Hässliche, Kleine Frauen, die kaum zum Wechselgeldschälchen kamen, Große Frauen, die nur geduckt unter dem Baguettekorb stehen konnten. Als ich irgendwann dachte, es kann nicht schlimmer werden, stand urplötzlich die absolute Krönung hinterm Tresen: Anni.

Maria hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht saufen sie auch Brezenlauge, bevor sie den Laden öffnen?

So, genug Zucker verblasen.

Maria hat Folgendes geschrieben:
Meine Kollegin behauptet immer ich erwarte zuviel und ich solle es nicht so persönlich nehmen, wenn man mich nicht behandelt wie die Königin von Saba. Ich nehme es auch keineswegs persönlich, dass man mich in der Bäckerei meiner Wahl nach mehr als drei Jahren täglichen Einkaufs nicht erkennt. Kein bisschen. Die Möglichkeit, dass ich jeder einzelnen der mittlerweile zwölf bzw. dreizehn Verkäuferin einfach unsympathisch bin, sollte ich dennoch nicht ausschließen. Mir falsche Dinge in die Tüte zu packen, könnte Absicht sein. Pure Bosheit. Ich vermute aber eher, dass sie mich so gedankenleer anstarren und niemals mehr mein verschlafenes Gesicht mit einer Breze mit wenig Salz verknüpfen werden, weil sie assimiliert wurden. Von einer fremden Macht. Wenn nicht sogar von zweien.

Von vorn.

Dieses "von vorn" ist eigentlich ein richtig guter Übergang. Jetzt geht's los, dachte ich beim Lesen. Und dann kommt das:

Maria hat Folgendes geschrieben:
Seit gut sechs Wochen stehen die Verkäuferinnen in der kleinen Bäckerei unter strengster Beobachtung, in der ich, wie gesagt seit drei Jahren, jeden verdammten Morgen mein Frühstück kaufe. Nicht weil ich sonst keine Probleme hätte, sondern weil dort mysteriöse Dinge mit den Verkäuferinnen geschehen. Meine Hypothesen reichen von schlechtem Betriebsklima, über schlechten Abzug giftiger Laugendämpfe, bis hin zu einem Angriff der Borg.
Jeden Werktag betrete ich zwischen 8.40 und 8.45 diese Bäckerei und jeden Morgen starren mich trübe Augen, aus oft unterschiedlichen Köpfen an. Ich bestelle im schlimmsten Fall "eine Breze mit wenig Salz und ein Croissant, bitte in zwei Tüten". In acht von zehn Fällen packen sie das Croissant zu einer Breze in die Tüte, die mehr Salz trägt, als Reis in einem chinesischen Reissack Platz hat.

Was ich daran auszusetzen habe? Da ist nichts mit "von vorn"! Du wiederholst dich!

Maria hat Folgendes geschrieben:
Meine Kollegin behauptet immer ich erwarte zuviel und ich solle es nicht so persönlich nehmen, wenn man mich nicht behandelt wie die Königin von Saba. Ich nehme es auch keineswegs persönlich, dass man mich in der Bäckerei meiner Wahl nach mehr als drei Jahren täglichen Einkaufs nicht erkennt. Kein bisschen. Die Möglichkeit, dass ich jeder einzelnen der mittlerweile zwölf bzw. dreizehn Verkäuferin einfach unsympathisch bin, sollte ich dennoch nicht ausschließen. Mir falsche Dinge in die Tüte zu packen, könnte Absicht sein. Pure Bosheit. Ich vermute aber eher, dass sie mich so gedankenleer anstarren und niemals mehr mein verschlafenes Gesicht mit einer Breze mit wenig Salz verknüpfen werden, weil sie assimiliert wurden. Von einer fremden Macht. Wenn nicht sogar von zweien.

Von vorn. Seit gut sechs Wochen stehen die Verkäuferinnen in der kleinen Bäckerei unter strengster Beobachtung, in der ich, wie gesagt seit drei Jahren, jeden verdammten Morgen mein Frühstück kaufe. Nicht weil ich sonst keine Probleme hätte, sondern weil dort mysteriöse Dinge mit den Verkäuferinnen geschehen. Meine Hypothesen reichen von schlechtem Betriebsklima, über schlechten Abzug giftiger Laugendämpfe, bis hin zu einem Angriff der Borg.

Siehst du, was ich meine? Zwischen deiner Vermutung aus dem ersten Absatz (Assimilation) und deinen Vermutungen aus dem zweiten Absatz - beide sind nahezu deckungsgleich -, liegt gerade mal ein einziger vollständiger Satz. Und auch in dem gibst du eigentlich nur wieder, was wir im Groben bereits wissen. Von wegen "vorn vorn"! Das ist Etikettenschwindel! Du kitzelst eine Erwartung hervor, die du nicht erfüllst.

Stutzig macht mich darüber hinaus die Anzahl der Verkäuferinnen.

Maria hat Folgendes geschrieben:
Die Möglichkeit, dass ich jeder einzelnen der mittlerweile zwölf bzw. dreizehn Verkäuferin einfach unsympathisch bin, sollte ich dennoch nicht ausschließen.

Maria hat Folgendes geschrieben:
Ich will nicht ungerecht sein: es gab da eine Verkäuferin, von den mittlerweile etwa elf oder zwölf, die in den zwei Jahren dort verschlissen wurden, die war unauffällig.

Maria hat Folgendes geschrieben:
Dass sie nicht nur eine harte Nacht hatte, sondern definitiv eine der irren Dreizehn war, merkte ich daran, dass sie mich, nach meiner Bestellung und den folgenden vier Sekunden Verzögerung, aus ihren Trübetasse-Augen anglotzte und mir allen Ernstes bestätigte:

Ja, was denn nun?

Maria hat Folgendes geschrieben:
Die völlig versalzene Breze habe ich zum ersten Mal nicht gekauft und habe die Bäckerei fluchtartig verlassen.

Nö! Nicht fluchtartig die Bäckerei verlassen! Langsam, angespannt und im Rückwärtsgang, als hätte dich ein Fangstrahl von hinten erfasst! Meinetwegen auch ein Fangstrahl der Borg. Rolling Eyes Laughing

Was mir stellenweise auch negativ auffiel, waren die Stellen, an denen man merkt, dass du versuchst, witzig bzw. noch witziger zu sein, und an diesen Stellen versuchst du, mit mittelprächtigen Kalauern, die du gar nicht nötig hast, einen obendrauf zu setzen. Drei davon habe ich mal rausgepickt:

Maria hat Folgendes geschrieben:
Bemerkt hatte ich das vor etwas mehr als zwei Jahren, als sich die ersten vier Kandidatinnen nacheinander und quasi über Nacht verwandelt hatten und nach dem Eintritt in dieses Paralleluniversum nur noch soviel Restwillen hatten, um nicht auf das Backpapier zu speicheln.

Maria hat Folgendes geschrieben:
In acht von zehn Fällen packen sie das Croissant zu einer Breze in die Tüte, die mehr Salz trägt, als Reis in einem chinesischen Reissack Platz hat.

Tata!

Maria hat Folgendes geschrieben:
Die Damen mutierten allesamt während eines Zeitraums, der irgendwo zwischen zwei Tagen und zwei Monaten lag.

... mutierten wozu? war ich geneigt zu fragen. Meiner Meinung nach hast du hier ausnahmsweise mal nicht das richtige Wort gefunden.



Fazit: Übertreib's nicht. Das hast du nicht nötig. Die Pseudo-Zoten da oben kannst du dir locker sparen. Das sind platte Plattitüden, die wie Fremdkörper in einer Geschichte wirken, die ansonsten von einem großartigen Humor mit ordentlich Biss und einer begnadeten Betrachtungsweise lebt. Außerdem ist die Interpunktion in manchen Sätzen unter alle Kanone.

Beste Grüße,

Martin


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Valeska
Waldohreule

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BeitragVerfasst am: 30.06.2010 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Maria, ich liebe deine Texte ...

Hör auf MoBo, dann wirds perfekt.


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 01.07.2010 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mariechen,
deine Geschichte ist gut. Mir gefällt, wie du die Damen in der Bäckerei beschreibst. Deine Psyche und deren Gespanntheit bilden eine absolute Einheit. Ihr könnt ohne einander nicht mehr. Salz, Brezen, Gesichtsmassagen und die entsprechende Kleidung müssen her, in der richtigen Dosierung, wie es sich für den zahlenden Kunden gehört.
Deine Kaufhausserie gefällt mir sehr, weil sie aus dem Leben ist.

Mit den 400 Euro am Schluss kann ich nicht viel anfangen.
Es fehlt mir der Bezug, ob die 400 Euro nötig sind und warum die Damen dort hinkommen. Brauchen sie die Euronen, oder wie oder was? Und warum werden sie verschlissen? Ausbeutung? Du kennst die Antwort doch selbst, warum gibst du sie nicht. Very Happy

Reichen die Euros nicht in einer Weltstadt? Etwas mehr hätte ich mir zum Schluss gewünscht.   

Hardy
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Maria
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BeitragVerfasst am: 02.07.2010 23:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Meckerziege, ich?
Ich glaubs gleich.

Moses Du darfst alles zu mir sagen, wenn ich solche Betrachtungen zu lesen bekomme.
Tausend Dank. Für Zucker und noch mehr für die Peitsche, was soll ich sagen. Manchmal sind mir die Zügel zu lang. Der Blick, was zuviel sein könnte, fehlt mir bei Sachen wie diesen immer noch. Einen Kalauer nach dem anderen zu bringen, wie in einer Sitcom, das möcht ich natürlich nicht.

Die irren elf, zwölf oder dreizehn.
Verdammt. Keine Ausrede, schlicht Schlamperei. Oder gar Faulheit? Einmal hab ichs gesehen, schon vor vielen, vielen Tagen, wenn nicht sogar Wochen, und habs glatt auf "morgen" verschoben.

Zu was sie mutieren sollten, habe ich vergessen, aber irgendwas stand da. Komisch. Haste editiert, oder? Um mir noch eins reinwürgen zu können, ja? Fein. Geschenkt.
Die Komma-Kanone, ohmei, ja. Ich bemüh mich echt. Brauche ein Kommabuch. Im Ernst, ich werd mir ein Buch kaufen, ist mir schon peinlich. Jedenfalls vielen Dank, sehe nun auch, was Du siehst und das ist weniger Text und auch, dass es nicht zwingend von vorn los geht, wenns da steht (auch ein altbekanntes Problem).


Valeska, ich mach das glatt... auf ihn hören wink Danke Dir !


Und Meinhardy, auch Dir danke für die netten Worte.
Die 400 Euro. Naja, da hängt einfach alle sechs bis acht Wochen ein Schild in der Tür. Manchmal suchen sie eine Teilzeitkraft, manchmal eine Vollzeit, meistens aber die 400 Euro Aushilfe. So auch diesmal. Und da fragte ich mich eben, was für eine Schrulle sich daraufhin bewerben wird und mich die nächsten Monate nicht erkennt. Ändern wird sich nix. Außer ich fang da an und unterwerfe die Brezen und Kunden meinen eigenen Gesetzen.

wink


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Ilona
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BeitragVerfasst am: 02.07.2010 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria

ich kann mich richtig reinversetzen. Gibts eigentlich noch andere Supermarkttexte von Dir

Grüße

Ilona Wink
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Maria
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BeitragVerfasst am: 03.07.2010 09:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ilona, merci.

im Forum gibts noch 1 und 2, weitere zwei liegen skizzenhaft brach. Hab selbst grad beide nochmal gelesen. Ich habs mit Armen die zum Boden reichen. Wohl zuviel Uschmann gelesen ^^

LG


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 03.07.2010 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Maria hat Folgendes geschrieben:
MEinen Kalauer nach dem anderen zu bringen, wie in einer Sitcom, das möcht ich natürlich nicht.

Kenn ich. In der Realschule sollten wir als Hausaufgabe mal eine Satire schreiben. Der Lehrer gibt mir mein Heft zurück und sagt: Das ist keine Satire. Das ist Slap-Stick.  Rolling Eyes

Scheiß auf die Kommas. Wer so schreiben kann wie du, der muss auf die Kommas nicht so zwingend achten. Ist ja nicht so, dass sie katastrophal sind. Nur unter aller Kanone. Manchmal. Aber dafür gibt es Korrektorate. Laughing


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anuphti
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BeitragVerfasst am: 03.07.2010 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Maria!

lol
lol
lol

Wie machst Du das bloss!.

Tränen gelacht und nicht einmal Luft geholt beim Lesen.
Dein Wortwitz ist genial, die paar Kleinigkeiten hat Mo schon angemerkt, weiter finde ich nix zum Meckern.

Werde mich auf die Suche nach den anderen beiden Texten machen ...

*leise davonschleich*

Liebe Grüße
Nuff


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 03.07.2010 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

MosesBob hat Folgendes geschrieben:

Scheiß auf die Kommas. Wer so schreiben kann wie du, der muss auf die Kommas nicht so zwingend achten. Ist ja nicht so, dass sie katastrophal sind. Nur unter aller Kanone. Manchmal. Aber dafür gibt es Korrektorate. Laughing


Welch Sonnenschein zieht über meine Tastatur. Schmeiße ich schnell die Kommatataste mal raus. lol

Hardy
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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 03.07.2010 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hardy-Kern hat Folgendes geschrieben:
Welch Sonnenschein zieht über meine Tastatur. Schmeiße ich schnell die Kommatataste mal raus. lol

Dafür musst du sie erst mal finden.  Laughing


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Maria
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010 20:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nuphti, vielen Dank, freut mich natürlich, wenn es Humornerven trifft.
Wenn ich jetzt noch vom Gas gehe, dann freu ich mich irgendwann sogar über mich selbst wink

Aber nein, ich werde an der Stelle aufhören. Man soll ja auffhören, wenns am schönsten ist. Ich mein, was soll noch kommen, hiernach

Zitat:

Scheiß auf die Kommas. Wer so schreiben kann wie du, der muss auf die Kommas nicht so zwingend achten. Ist ja nicht so, dass sie katastrophal sind. Nur unter aller Kanone. Manchmal. Aber dafür gibt es Korrektorate.


kann nichts mehr kommen.
love


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BeitragVerfasst am: 05.07.2010 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Maria love

Wie ich deine Texte liebe smile extra

Weil ich neidisch bin und auch so schreiben können will, muss ich auch nach Sachen suchen, die ich kritisieren kann lol2

Ich war gerade fast schon dabei, es mir mit Bier und Zigarette bequem zu machen und herrlich mit dir in Gedanken abzulästern, da hat mich der Satz etwas aus dem breiten Grinsen gerissen:

Zitat:
HalloSchwesterchenDumusstsofortmitkommenesistwasschlimmespassiertMamaisttot“.


Und dann erscheint mir das Lächeln von ihr kurz darauf fast schon ein bisschen makaber:

Zitat:
Wenige Wochen darauf war sie weg, vielleicht lächelt sie nun in einer anderen Filiale. Die Glücklichen.



Auch wenn das Ganze so war - ich frage mich, ob es der Geschichte nicht zuträglicher wäre, diesen Teil vielleicht gar nicht mit hinein zu nehmen? Sondern nur, dass die Nette (aus-welchen-Gründen-auch-immer-der-Tod-kann-vielleicht-schon-erwähnt-werden) weg ist ...

Aber das kann auch an mir liegen - wenn ich so am Grinsen bin, würde ich lieber dabei bleiben.

Hab ich schon erwähnt, dass du göttlich schreiben kannst? lol2

Danke für die vielen Lächeln, die du mir immer schenkst love

Liebes Grüßle, Pütchen


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"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken."
(Isaac Newton, 1642-1726)

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Valeska
Waldohreule

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BeitragVerfasst am: 05.07.2010 21:15    Titel: Antworten mit Zitat



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Maria
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010 21:31    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eh, ich hab ein Herz für Kommas, aber hallo, aber wie das oft so ist mit den Emotionen, sie sprudeln über und man ist nicht mehr rational und so. Es ist eine wilde, chaotische Liebe. Hemmungslos. ^^

Liebes Puetchen, dankeschön.
Du hast einen Punkt rausgesucht, über den ich (wir, also er und ich) lange diskutiert hab. Weil ich diesen ernsthaften Ausflug erst wieder rausgenommen hatte und dachte, dass es nicht reinpasst.
Dann hat mir aber was gefehlt. Also wieder rein, ich mochte es wieder, weil es Tempo nimmt.
Jetzt bin ich wieder unsicher.
Darum muss ich nochmal nachdenken. Danke für den Gedanken!

 Buch


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