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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Die Bruderschaft der Alasdair - Prolog


 

 
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Steffi
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 49
Beiträge: 13
Wohnort: Limburg an der Lahn


BeitragVerfasst am: 23.03.2010 20:01    Titel: Die Bruderschaft der Alasdair - Prolog eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe euch hier nun die erste Hälfte meines Prologes eingestellt und bin gespannt, wie sie bei euch ankommt!
Meine Geschichte ist in der Urban-Fantasy angesiedelt und handelt von Daywalkern, Vampiren, werwölfen und Co!
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und bin auf eure Kommetare schon jetzt sehr gespannt!

Prolog!

Es war ein ganz normaler Tag im Leben von Joy. Zumindest dachte sie das. Seit beinah einundzwanzig Jahren lebte sie nun mit ihrer Mutter auf diesem kleinen verträumten Eiland an der irischen Westküste. Sie hatte nicht besonders viele Freunde, was aber nicht heißen sollte, dass sie nicht beliebt gewesen wäre. Vielmehr lag es an ihr, da sie vermied, eine engere Bindung zu den Menschen des Dorfes aufzubauen.
An diesem Morgen stand Joy wie immer auf, duschte und ging danach in die Küche, wo es schon angenehm nach frisch aufgebrühtem Tee roch. Nichts deutete auf ein außergewöhnliches Ereignis hin. Und dennoch sollte sich ihr Leben an diesem Tag vollständig ändern.
„Joy, komm lass uns ein wenig zusammensitzen, ich muss mit dir sprechen“, begrüßte Shannon ihre Tochter.
Joy sah ihre Mutter erstaunt an. Normalerweise sprach sie nicht in solch ernstem Ton mit ihr. Abwartend setzte sie sich an den kleinen Küchentisch. Wortlos schenkte Shannon zwei Tassen des heißen Tees ein und setzte sich zu ihrer Tochter.
„Ich habe dir alles beigebracht, was ich als Druidin über Magie und die Natur weiß“, begann Shannon zögernd. „Über Daywalker konnte ich dir nicht viel beibringen. Doch weiß ich, wie sehr es dich belastet, dass du über deine Art nur das kennst, was in den Büchern steht.“
Joy starrte ihre Mutter überrascht an. Bisher hatte sie sich geweigert, sich zu diesem Thema zu äußern. Daher wunderte es sie, das ihre Mutter von sich aus anfing, davon zu reden.
„Dass ich in die Geheimnisse der Vampire und ihren Daywalkern-Kindern nicht eingeweiht wurde, dafür sorgte dein Vater“, fuhr Shannon nach Worte ringend fort.
„Du musst nicht darüber reden“ unterbrach Joy ihre Mutter, „wenn die Zeit gekommen ist, werde ich schon erfahren, was ich wissen muss.“
„Die Zeit ist gekommen“, fegte Shannon den Einwand weg. „Was ich dir zu sagen habe, ist äußerst wichtig. Es geht um deine Sicherheit.“
Nachdenklich rührte sie in ihrer Tasse. „Eigentlich ging es immer um dich. Dein Vater hatte uns kurz nach deiner Geburt hierher gebracht. Er wollte sicher gehen, dass du keinen Kontakt zu anderen Daywalkern hast, um von ihnen lernen zu können.“
Verwirrt starrte Joy ihre Mutter an. Das hatte sie nicht erwartet. „Warum wollte Vater…“, begann sie aufgebracht.
Doch Shannon unterbrach sie mit einer beschwichtigenden Geste. „Hör mir einfach zu“, meinte sie in entschiedenem Ton. „Es fällt mir schon schwer genug, dieses Gespräch überhaupt führen zu müssen.“
Traurig blickte sie ihre Tochter an, so dass Joy ihren Ärger runterschluckte.
Zärtlich strich Shannon ihr über die kupferroten Locken, bevor sie weiter sprach: „Du musst wissen, dass Daywalker eine große Gefahr für die üblichen Vampire darstellen. Kein anderes Wesen ist so gut dazu geeignet einen Vampir zu töten, wie ein Daywalker. Nicht nur, dass ihr euch bei Tageslicht bewegen könnt und Dank des menschlichen Elternteils Wesen seit, die ein normales Leben führen können. Vielmehr besitzt ihr auch die Fähigkeiten der Vampire. Du, mein Schatz, stellst sogar eine noch größere Gefahr für sie dar, da in dir zusätzlich das Blut der Druiden fließt.“
Joy war sich nicht sicher, worauf ihre Mutter hinaus wollte, „Ich weiß Mum, das Thema hatten wir schon einige Male, ich verstehe nicht…“ Verwirrt brach sie ab.
Shannon lächelte angespannt. „Ich habe dieses Gespräch lange genug hinausgezögert, weil ich dich ungern gehen lasse. Aber nun ist es an der Zeit, dass du mich verlassen musst.“
Bestürzt blickte Joy ihre Mutter an. „Gehen? Du möchtest mich loswerden?“, stammelte sie entsetzt.
„Von wollen ist keine Rede. Aber ich bin überzeugt, dass Schloss Drummond für dich der sicherste Ort vor den Vampiren ist. Der Augenblick ist gekommen, um dich dorthin zu schicken.“

Fortsetzung folgt......

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Vivaria
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Beiträge: 43
Wohnort: Heidenau, Sachsen


BeitragVerfasst am: 24.03.2010 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Dein Prolog liest sich schon einmal nicht schlecht. Gerade das lange verborgen gehaltene Geheimnis und die drohende Gefahr für Joy weckten bei mir Lust auf mehr Stoff. Aber den Anfang (besonders die ersten beiden Sätze) finde ich persönlich noch etwas holprig. Erst schreibst du, dass es ein ganz normaler Tag war, danach schränkst du mit dem nächsten Satz das Ganze wieder ein. Logisch besser wäre es vielleicht so: "Eigentlich sollte es ein ganz normaler Tag in Joys Leben werden, doch..."
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 29
Beiträge: 1679



BeitragVerfasst am: 25.03.2010 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

Zunächst: Ich mag diese "Es war ein ganz normaler Tag"-Anfänge nicht. Im Grunde erklärt sich das doch von selbst. Einschübe wie "Ihr Leben würde sich ändern" braucht es meiner Meinung nach nicht. Sie sind nur ein Versuch, den Einstieg künstlich spannend zu machen. Lass die Dinge doch einfach geschehen.

Steffi hat Folgendes geschrieben:
Abwartend setzte sie sich an den kleinen Küchentisch.

Wie soll man sich "abwartend" hinsetzen? (Oder meinst du vielleicht sowas wie "zögernd"?) Logischer wäre doch: "Sie setzte sich an den kleinen Küchentisch und wartete ab."

Steffi hat Folgendes geschrieben:
Daher wunderte es sie, das (dass) ihre Mutter von sich aus anfing, davon zu reden.

Steffi hat Folgendes geschrieben:
Die Zeit ist gekommen“, fegte Shannon den Einwand weg.

"Wegfegen" ist ein sehr brüskes Verb, das, wie ich finde, nicht zu Shannons emotionalem Zustand passt. Ausserdem ist mir hier aufgefallen, wie oft Shannon diese "Die Zeit ist gekommen "-Phrase in den Mund nimmt. Das ist dann doch ein wenig zuviel der Wiederholung.

Zum Inhalt schweige ich mal, gehöre nicht zur Zielgruppe ;)

Liebe Grüsse,
Scheinheilige

PS: Ein Prolog im engeren Sinne ist das eigentlich nicht.


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— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Garrison
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BeitragVerfasst am: 29.03.2010 22:25    Titel: Re: Die Bruderschaft der Alasdair - Prolog Antworten mit Zitat

Eines vorweg: Ich mag Vampir-Geschichten überhaupt nicht, weil Vampire über Jahrzehnte hinweg gezielt kaputtgeschrieben und jedes interessanten Aspekts beraut wurden.

Zitat:
„Es fällt mir schon schwer genug, dieses Gespräch überhaupt führen zu müssen.“


Wieso, wer zwingt sie denn dazu? Wink  Richtiger wäre doch, "Es fällt mir schon schwer genug, dieses Gespräch überhaupt zu führen."
Das fiel mir sprachlich ins Auge.

Dann der Begriff "Daywalker". Ja, man ist im englischsprachigen Raum, aber ich muss immer an Wesley Snapes als Blade denken, wenn ich den Begriff höre. Und dann krieg ich das kalte Kotzen.

Schon mal was von Dhampiren gehört? Bitte, gern geschehen.

Eine weitere Sache: müsste es für "Urban Fantasy" nicht urban sein? Also, ein Dorf in Irland und ein Schloss entsprechen diesem Kriterium nur bedingt. (Ich muss zudem gestehen, als ich das mit dem Schloss gelesen habe, war mein erster Gedanke: Oh nein, Harry Potter mit Vampiren!)

Was noch... Vielleicht gibst du deiner Protagonistin im ersten Satz einen vollständigen Namen. Joys gibt es sicher viele.

An sich finde ich auch die Ausgangssituation nur mäßig interessant. Aber das liegt vermutlich, wie gesagt, an meiner Ablehnung von Vampirgeschichten.


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Steffi
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010 20:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Garrison

Natürlich kenne ich den Begriff "Damphir".
Aber ich denke, dass mit diesem Begriff der Leser noch weniger anfangen kann als mit "Daywalker". Den kennen wenigsten einige - wie du schon richtig sagtest - durch die Blade-Filme!

Auch die Bezeichnung Urban-Fantasy ist absolut korrekt!
Joy lebt mit ihrer Mutter auf den Aran-Inseln. Diese befinden sich in Irland und gehören zu der Grafschaft Galway. Das Schloss Drummond ist in der Grafschaft Galway in der Nähe des Ortes "Letterfrack" angesiedelt!
Alle Daywalker kommen aus dieser oder umliegenden Grafschaften (z.B. Kerry, Sligo usw.).
Die Anderswelt spielt zwar in meiner Geschichte eine wichtige Rolle und die Daywalker begeben sich stellenweise auch in diese - ABER der Großteil der Geschichte spielt in Irland.

Dies wird auch ab dem ersten Kapitel alles sehr schnell, sehr deutlich.
Ähnlich verhält es sich mit "Joys" vollständigem Namen!
Dieser wird fast zu Beginn des ersten Kapitels erwähnt.
Er lautet Jocelyn Montgomery!
Aber bei einem Prolog zwischen Mutter und Tochter würde es doch sehr unglaubhaft wirken, wenn Shannon ihre Tochter mit vollem Vor- und Zunamen ansprechen würde!

LG
Steffi


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Diri64
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Beiträge: 12
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Steffi,

Ich finde den Ansatz deiner Geschichte gut. Da du in der Ich-Perspektive
schreibst, dafür schon mal Hut ab!

Dein Stil gefällt mir. Deine Dialoge sind gut verständlich und du hast Joy gut ausgearbeitet. Freue mich auf mehr von dir!

Was ich wiederum nicht verstehe, ist der Kommentar von Garrison
Er übt hier keine konstruktive Kritik!
Garrison hat Folgendes geschrieben:
Eines vorweg: Ich mag Vampir-Geschichten überhaupt nicht, weil Vampire über Jahrzehnte hinweg gezielt kaputtgeschrieben und jedes interessanten Aspekts beraut wurden.


Warum ließt du sie denn?
Das finde ich schon Herablassend!

Ich lese auch keine Liebesgeschichten, käme aber nie auf die Idee, aus Grund meiner Abneigung, den Autor anzugreifen!

Also Steffi, lass dich nicht entmutigen!


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Öffne dein Herz dem Schreiben. So kannst du dich vor jeder Art von Arbeit schützen.
(Ägyptischer Schriftgelehrter, um 2400 v.Chr.)
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Steffi
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 49
Beiträge: 13
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010 20:23    Titel: Die Bruderschaft der Alasdair - Prolog Teil 2 pdf-Datei Antworten mit Zitat

hier nun der Rest des Prologes!

„Schloss Drummond? Ich wüsste nicht, wie mir dieses Geisterschloss weiterhelfen soll?“ Joy verstand die Welt nicht mehr.
Sie hatte schon von Schloss Drummond gehört. Um das Anwesen rankten sich schon seit Anbeginn Geschichten und Legenden über Wesen der Anderswelt, die dort ihr Unwesen treiben sollen. Doch hatte sie keine Ahnung, was sie mit diesem legendenumwobenen Schloss zu tun hatte.
„Die Menschen kennen nur die eine Hälfte der Geschichte, Joy. Ihnen ist nicht bekannt, dass die Bruderschaft der Alasdair, denen das Schloss gehört, Daywalker sind. Angeführt werden sie von Patrick Blackburn, einem Erbprinzen.“
„Ein Erbprinz?“ fragte Joy verwundert.
Sie hatte bis dahin noch nie etwas von Erbprinzen gehört, deshalb war sie daran interessiert, was ihre Mutter darüber zu berichten hatte.
„Erbprinzen sind etwas Besonderes. Sie entstammen einer Beziehung zwischen zwei Daywalkern.“
„Sie haben nur Daywalkern zu Eltern?“, unterbrach Joy perplex ihre Mutter, wofür sie einen tadelnden Blick erhielt.
„Ja Joy! Es ist, wie ich gerade schon sagte. Nicht so wie bei euch Ursprünglichen, bei denen der eine Elternteil ein Vampir und der andere ein Mensch ist.“
„Und dieser Patrick Blackburn ist solch ein Erbprinz?“
„Ja! Und sogar einer der Berühmtesten. Er ist eine Legende unter den Daywalkern.“
„Durch was wurde dieser Patrick denn zur Legende?“, hakte Joy neugierig nach.
„Seine Eltern wurden damals Opfer eines heimtückischen Anschlags durch Vampire, welcher aber ihrem Sohn gegolten hatte.“
„Wieso hatten sie es auf Patrick abgesehen?“
„Aber Joy, das liegt doch auf der Hand! Wenn Vampire schon euch Ursprüngliche fürchten, wie denkst du, sieht es dann mit einem Erbprinzen aus? Seine Fähigkeiten sind euren weit überlegen.“
„Und wie ging es weiter?“, wollte Joy äußert interessiert erfahren.
„Es gelang ihm, alle Vampire, die an der Ermordung seiner Eltern beteiligt waren, aufzuspüren. Jeden Einzelnen von ihnen hatte er eigenhändig zur Strecke gebracht. Nur einem war es bisher gelungen, seiner Rache zu entkommen. Dieser Eine war der Anführer der Vampire. Da sich dieser hauptsächlich in der Anderswelt aufhielt, konnte Patrick an ihn nicht herankommen. Deshalb hat er Schloss Drumond erworben und die Bruderschaft gegründet.
Ziel der Bruderschaft ist es, einen Weg in die Anderswelt zu finden und alle Vampire, die sich der Dunklen Seite zugewandt haben, zu vernichten.“
Nun war Joy noch verwirrter als zuvor. „Was ich nicht verstehe…“, begann sie zögernd.
Aufmunternd blickte Shannon ihre Tochter an.
„Was habe ich mit der Bruderschaft zu tun?“, wollte Joy nun beherzt wissen. „Wieso möchtest du mich nach Drummond schicken? Gut! Es gibt dort Daywalker. Bisher habe ich noch keinen anderen meiner Art kennengelernt. Doch könnte ich dies bestimmt an einem anderen Ort nachholen. Warum gerade Drumond?“
„Die Bruderschaft bildet Daywalker im Kampf gegen die Dunklen Mächte aus. Nirgendwo sonst bekommst du die Möglichkeit, mehr über deine Kräfte zu lernen als auf Schloss Drummond. Ich schlage vor, dass du dich noch diese Woche dorthin begibst. Der Zeitpunkt ist günstig, da Patrick gerade wieder auf der Suche nach neuen Anwärtern ist.“


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Garrison
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

@Steffi:
Oh. Gut, ich dachte, Dhampir wäre ein so unbekannter Begriff, dass ich dir einen Gefallen tun würde, wenn ich dich darauf hinweise.
Aber warum es ein schlechterer Begriff sein soll, nur weil er weniger bekannt ist, ist mir unbegreiflich. Vielmehr solltest du dich darauf stürzen, denn dann kannst du diesen Begriff prägen.
Aber jedem das seine.

Urban heißt städtisch - und darauf wollte nicht hinaus. Nicht allein, ob es in der modernen Zeit spielt eine Rolle, sondern ob es auch in einer großen Stadt spielt. Zumindest habe ich so das Genre immer aufgefasst. Aber Genre ist andererseits immer so ein Begriff...
Da kann man sich auch selbst einen neuen Namen einfallen lassen.

Diri64 hat Folgendes geschrieben:

Was ich wiederum nicht verstehe, ist der Kommentar von Garrison
Er übt hier keine konstruktive Kritik!
Garrison hat Folgendes geschrieben:
Eines vorweg: Ich mag Vampir-Geschichten überhaupt nicht, weil Vampire über Jahrzehnte hinweg gezielt kaputtgeschrieben und jedes interessanten Aspekts beraut wurden.


Warum ließt du sie denn?
Das finde ich schon Herablassend!

Ich lese auch keine Liebesgeschichten, käme aber nie auf die Idee, aus Grund meiner Abneigung, den Autor anzugreifen!


Ich habe niemanden angegriffen. Glaub mir, du würdest den Unterschied merken.
Worauf ich lediglich hingewiesen habe, ist, dass es meiner Meinung nach keine interessanten Vampir-Geschichten mehr gibt. Darin schwingt auch eine vage Hoffnung mit, dass sich das wieder ändern könnte.

Und ich halte es für viel herablassender, eine Geschichte nicht zu lesen, nur weil ich sie nicht mag. Sie und den Autor also in jedem Fall vorzuverurteilen. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, dass ein Thema doch noch interessant präsentiert werden kann.
Nur war das dieses Mal nicht der Fall.

Ich gebe zu, meine Kritik war nicht sehr greifbar und hat sich an Punkte gehalten, die nicht viel mit der Geschichte an sich zu tun haben. Aber bis auf eine Darlegung der Ausgangssituation war da auch noch nicht viel zu lesen.
Also habe ich kritisiert, was mir vorliegt.

Darum noch mal an Steffi: Ich bin nur ein Idiot, der keine Ahnung vom Schreiben hat oder wie man richtig kritisiert. Nimm dir nichts, was ich sage, zu Herzen.
Es gibt schließlich immer Leute, die nicht mögen, was du schreibst. Und es gibt immer Leute, die mögen, was du schreibst. Es ist deine Entscheidung, auf wen du hörst.


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Steffi
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010 22:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Garrison
Ich beschäftige mich schon lange mit Wesen aus der Mythologie!
Daher war mir der Begriff "Dhampir" bekannt! Da er aber zu ähnlich klingt wie "Vampir" und diese auch eine große Rolle in meiner Geschichte spielen, habe ich mich für Daywalker entschieden!

Ich glaube über den Begriff "Urban" kann man streiten, was alles dazu zählt!
Richtig ist das es in der modernen Welt spielt.
Viele Geschichten zählen aber mittlerweile auch zur Urban (bestes Beispiel = Twilight), die nicht in einer Großstadt angesiedelt sind.
Die Definition für Urban ist:
Spielt in der heutigen Zeit und ist integriert in unsere Welt!
Also Geschichten wie Twilight, Blutspur, Evernight usw.

Ich - wie auch Diri - hat mit keiner Silbe behauptet, dass du ein Idiot bist, der keine Ahnung vom Schreiben hat.
Das nicht jedem Leser alles gefallen kann ist normal und wäre auch langweilig!

Dass der Auszug des Prologes nicht länger ist, liegt an der Bitte des Forums, die einzelne Beiträge nicht zu lange ( ca.500 Worte) zu gestalten.
daran habe ich mich gehalten.
Habe aber mittlerweile den Rest des Prologes, sowie den Beginn des 1. Kapitels eingestellt, damit ihr einen etwas besseren Einblick in die Geschichte erhalten könnt.

P.S. Deine Bemerkung zu Harry Potter, jetzt halt nur mit Vampiren, ist nicht der Fall!
Vielmehr enthält er viele Aspekte aus dem Keltentum - gepaart mit der irischen Mythologie. Diese ist lediglich um Wesen wie Vampire und Werwölfe erweitert worden.
Es finden sich aber im späteren Verlauf auch Gnome, Kobolde, Leprechaun, Druiden, Banshee usw. in die Geschichte ein.

LG
Steffi


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Garrison
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Was ich vergessen habe:

Zitat:
Es war ein ganz normaler Tag im Leben von Joy.


Das ist die Stelle, wo ich meinte, dass der volle Name ganz angemessen wäre.

Ich habe jetzt den kompletten Prolog gelesen (das erste Kapitel führe ich mir gleich zu Gemüte) und kann, denke ich, jetzt eine bessere Kritik verfassen.

1.) Du verpasst leider die Gelegenheit, mit der "Normalität" zu spielen. Du schreibst, es war ein normaler Tag in Joys Leben. Aber Joy ist alles andere als normal. Gerade in einem Haushalt von zwei Druidinnen sollte schon das eine oder andere Ungewöhnliche zu finden sein.
Du könntest sagen, dass sie unauffällig bleiben wollen, da sonst die Vampire kommen und Joy jagen. Aber das würde ich der Geschichte abnehmen, da die Vampire sie auch so gefunden hätten, wenn sie wirklich so eine große Gefahr darstellt.
Und wenn sie unter einem "Schutzzauber" oder ähnlichem steht, dann wäre das nur ein Grund mehr, die druidischen Fähigkeiten zu nutzen.

2.) Da wären wir schon beim nächsten Punkt. Joy ist einfach nur das brave Mädchen, das niemals seiner Mutter widersprechen würde. Ich sage nicht, dass sie das soll, sie ist auch kein pubertierendes Mädchen mehr. Aber sie ist jung und da hat man noch das Bedürfnis, auch aufregende Dinge zu tun - oder Kräfte zu nutzen, die man besitzt.
Na gut, im Prolog gab es auch nicht viel, wo sie einen solchen Charakterzug präsentieren können hätte.
Da wären wir wieder bei Punkt 1. Mir würde ein Spiel mit der "Normalität" sehr gefallen.

3.) Dem Leser wäre es sicher sehr hilfreich, wenn er wüsste, über welche Fähigkeiten Vampire und Druiden denn verfügen, damit er ein besseres Bild bekommt, was Joy so mächtig macht.
Oder warum Patrick so mächtig ist. Für mein Verständnis sollte er eigentlich schwächer werden, da Daywalker ja bereits über alle Fähigkeiten von Menschen und Vampiren verfügen. Ein Daywalker-Daywalker wäre doch im Grunde nur ein "verwässerter" Daywalker. Also einer, in dem der menschliche Anteil noch größer ist. Was in ergo schwächer machen sollte.
Wäre nett zu wissen, in welcher Hinsicht er stärker als ein normaler Daywalker ist.

Auch wenn es nur der Prolog ist und du dir die Machtdemonstration sicher für später aufheben möchtest, wäre zumindest eine Andeutung oder ein Wink in eine Richtung ganz nett, um mich als Leser bei der Stange zu halten.

4.)
Zitat:
Ziel der Bruderschaft ist es, einen Weg in die Anderswelt zu finden und alle Vampire, die sich der Dunklen Seite zugewandt haben, zu vernichten.

Verstehe ich richtig, es gibt auch gute Vampire? Oho. Für Joy scheint das keine Neuigkeit zu sein, für mich schon.

...Bei genauerer Betrachtung erklärt das, woher die Unmengen an Daywalkern kommen. Alles klar. Kein Kritikpunkt, wollte nur sichergehen.

5.) Was mir auch nicht ganz klar wird: Warum will Shannon ihre Tochter jetzt auf das Schloss schicken? Nur weil mal wieder Anwärter gesucht werden, ist etwas schwach.
Eine greifbare Bedrohung wäre überzeugender. Sie will ja scheinbar Joy in Sicherheit wissen.


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Steffi
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BeitragVerfasst am: 31.03.2010 17:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Garrison
So möchte ich dir natürlich auch gerne Auskunft geben!

Mit dem ersten Satz und der Erwähnung des vollen Namen von Joy hast du recht! Kann man an dieser Stelle einbauen!

Die angesprochene "Normalität" an dieser Stelle im Prolog ist etwas schwierig zu gestalten und zwar aus mehreren Gründen:
1.) Bis zu diesem Zeitpunkt haben sie zwar etwas zurückgezogen gelebt, aber ansonsten doch recht normal, wie die meisten Menschen auch.
2.) Sie haben auch keinen besonderen Schutzzauber oder ähnliches aktiviert, warum wird alles in den ersten 3 Kapiteln erzählt. Da es hierfür mehrere gründe gibt, habe ich dies bewusst erste etwas später in die Geschichte eingebracht.

Zu deiner Bemerkung, das Joy ein braves Mädchen ist, hast du nicht unrecht und auch dies ist zumindest zu diesem Zeitpunkt der Geschichte, bewusst und mit gutem Grund so gehalten. Auch diese Gründe kommen im Laufe der Geschichte noch zu tragen.

Zu deiner Bemerkung über die Fähigkeiten der Vampire/Daywalker/Druiden muss ich einfügen, dass diese unmöglich alle in einen Prolog passen würden, da diese sich sehr unterschiedlich bei allen drei Rassen gestalten. das heißt:
Keiner kann alles bzw. Jeder kann was anderes - Okay ein oder zwei Fähigkeiten haben alle gemeinsam, aber die werden auch sehr schnell aufgeführt.
Nun zu Patrick:
Deine Aussage, dass er eigentlich schwächer sein müsste ist nicht richtig!
Begründung:
Ein "Ursprünglicher" Daywalker erbt die Fähigkeiten von seinen Eltern = soweit richtig.
Patrick erbt seine Fähigkeiten von zwei Daywalkern = ebenfalls richtig.
Bei einem "Ursprünglichen" ist es nun also so, das er nur von EINEM Elternteil besondere Fähigkeiten erbt (Ich spreche jetzt von Vampirfähigkeiten)
Wenn nun aber ein Erbprinz zwei Daywalker zu Eltern hat, die sich in ihren Vampifähigkeiten unterscheiden, erbt Patrick von BEIDEN die Fähigkeiten und verfügt somit über mehrere Vampirfähigkeiten als ein Ursprünglicher.

Zu deiner nächsten Frage: ja es gibt auch gute Vampire (z.B. Gregory McDorrell) und es gibt auch böse Daywalker (wer das alles ist, wird nicht verraten). Bei keiner Rasse - egal ob Mensche, Vampir, druiden usw - gibt es nur gut oder nur böse

Zu deiner nächsten Frage, warum Shannen gerade zu diesem Zeitpunkt und nicht 5 Jahre früher oder später möchte, das Joy der bruderschaft beitritt, gibt es einen ganz speziellen Grund ( das Patrick gerade Anwärter sucht ist nicht der Grund. Das Shannen aber dies Joy als Grund nennt, hat ebenfalls einen sehr guten Grund). Der wirkliche Grund kommt allerdings auch bereits in der ersten drei kapitel herraus!

Zum schluss möchte ich allerdings noch eine kleine Bemerkung meinerseits leisten!

Wenn ich mir so deine ganzen Fragen ansehe und über was du als Leser beginnst alles nachzudenken, würde ich jetzt einfach mal behaupten:

Ziel eines Prologes erreicht!

Das heißt:
Es wurden für den Leser Fragen aufgeworfen, wie es ja auch sein sollte!
 wink


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caesar_andy
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BeitragVerfasst am: 31.03.2010 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffy.

Ich weiß, das ich eigentlich nicht zu deinem Klientel gehöre, da mich Vampirgeschichten normalerweise nicht interessieren. Hierzu wollte ich allerdings trotzdem einen Kommentar los werden:

Für meinen Geschmack kommt in deinem prolog viel zu heftig der Vorschlaghammer zum Einsatz. Ich kenne Joy nicht. Ich weiß nicht wer sie ist, wie alt sie ist, wie sie aussieht, ob sie zur Schul geht, oder einen Job hat. Ich weiß nicht, wie sie lebt. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich sie sympatisch finde.

Aber gleich in der zweiten Zeile wird mir um die Ohren gedonnert, dass sie irgend eine besondere Form von Vampir ist und in Lebensgefahr schwebt, weil andere Vampire sie töten wollen.

Glaubst du nicht, andersherum wäre es besser? Dem Leser erstmal etwas geben, wonach er greifen kann, um ein Bild dieses Charakters aufzubauen, und dann die Handlung in Gang bringen?
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Steffi
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

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BeitragVerfasst am: 31.03.2010 18:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@caesar_andy
Kann deinen Einwand nicht ganz nachvollziehen!

Sie wird doch bereits im Prolog kurz beschriebn!

Zitat:
Seit beinah einundzwanzig Jahren lebte sie nun mit ihrer Mutter auf diesem kleinen verträumten Eiland an der irischen Westküste.
(Denke hier wird doch deutlich, das Joy 21 Jahre alt ist)

Zitat:
Zärtlich strich Shannon ihr über die kupferroten Locken
(Hier wird dir aufgezeigt, welche haarfarbe Joy hat und das sie Locken hat)

Weitere Beschreibungen zur Person finde ich hier ehrlich gesagt zuviel. Warum dem Leser seine Fantasy nehmen?
Soll sich jeder doch seine Joy bastlen!

Garrison z.B. hat einige von Joys Charaktereigenschaften schon recht gut durch den Prolog und den Beginn des ersten Kapitels eingeschätzt:
Brav, widersetzt sich nicht der Mutter!
Weitere Infos bekommt der Leser natürlich im Verlauf der Geschichte!
Das Joy mit 21 Jahren nicht mehr zur Schule geht, ist anzunehmen.
Und da sie keinen Job hat, finde ich muss das hier im Prolog auch nicht besonders angerissen werden!


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Tamar
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Beiträge: 125



BeitragVerfasst am: 31.03.2010 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,
auch mal ein paar Worte von mir, obwohl ich eigentlich nur wiederholen kann, was die anderen schon gesagt haben. Ich finde ebenfalls, dass deine Geschichte besser würde, wenn zumindest die wichtigsten Begriffe genauer erklärt würden.

Natürlich sollen am Anfang einer Geschichte Fragen aufgeworfen werden, aber wenn es zu viele sind, fühlt man sich in einer Geschichte nicht wohl. Die Fragen, die mir geblieben sind, (ohne den Text jetzt explizit danach abgesucht zu haben): was sind Druiden? Welche Fähigkeiten/Besonderheiten haben sie?
Warum hatte Joy keinen Kontakt zu den Dorfbewohnern? Weil sie Druide/Daywalker/whatever ist, oder weil die alle dumm sind? oder warum?
Warum hat der Vater verhindert, dass Joy was von den Daywalkern hört? (und warum verhindert er grad, dass wir was von ihm erfahren?)
In welcher Gefahr schwebt Joy?
Was zum Henker sind eigentlich Daywalker und die Anderen, deren Name ich vergessen hab?
Du schreibst, du kannst nicht alle Fähigkeiten der Rassen in den Anfang packen, aber gibt es nicht einige markante Sachen, die du als Beispiel verwenden kannst? Ich mein, in den DSA-Romanen werden auch Personen und Klassen beschrieben, ohne dass der Charakterbogen abgeschrieben wird. Ganz ehrlich, mir schwirrt der Kopf. Du schreibst, das kommt alles später.  ich hab das Gefühl, ich müsste mir nen Zettel holen und die ganzen Andeutungen und dann die Informationshäppchen notieren, um in deiner Welt durchzusteigen. Und ganz ehrlich, ich fühle mich als Leser hoffnungslos überfordert.
Vielleicht liegt das auch daran, dass ich normalerweise nie Vampirgeschichten lese. Vielleicht weiß jeder Vampirgeschichtenleser, was ein Daywalker ist, so wie ich weiß, was ein Anwalt ist, und es liegt nur an meiner eigenen fehlenden Bildung. Aber als Vampirneuling würd ich sagen: ein bisschen mehr Info Büdddä  Embarassed
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Steffi
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BeitragVerfasst am: 31.03.2010 21:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Tamar
Sorry, aber wenn du nicht einmal weißt was ein Druide ist (kommt bei den Kelten und Germanen, Asterix u. Obelix, vielen Fantasy-Geschichten, Merlin, King Arthur usw vor)
dann ist diese Geschichte wirklich zu verwirrend für dich!


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Tamar
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BeitragVerfasst am: 31.03.2010 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, dass ich mich nicht eindeutig ausgedrückt habe. Ich weiß, was Druiden sind, aber sicher wirst du mir zustimmen, dass die historischen Druiden der Kelten sich von denen der Germanen unterscheiden. Miraculix hat eine völlig andere Persönlichkeit und Fähigkeiten als Merlin, selbst die Person des Merlin hat einen anderen Charakter, je nachdem welche Quelle, Buch oder Film du betrachtest. Mir geht es darum, welchen Charakter, welche Eigenschaften und Fähigkeiten Druiden in DEINEM Roman, in deiner Welt aufweisen. Haben sie übermenschliche Fähigkeiten? können sie zaubern? Sind ihre Fähigkeiten in Tränke gebunden, welche Rolle und Aufgabe haben sie in der Gesellschaft,in der sie leben? Heiler? Chronisten? Außenseiter? Du sagst "Druide", und ich sage: was für einer? Das ist es, was ich meine. Du schreibst  "Druide", als wär damit alles klar. Ist es nicht. Auch nicht für jemanden- gerade nicht für jemanden, der Druiden kennt.
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caesar_andy
Geschlecht:männlichDichter und Denker

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BeitragVerfasst am: 31.03.2010 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kann deinen Einwand nicht ganz nachvollziehen!

Sie wird doch bereits im Prolog kurz beschriebn!


Hallo.

Ich denke, du hast mich da etwas missverstanden.
Ich finde es unglücklich, einen Roman gleich mit einer platzenden Bombe, einer Enthüllung zu beginnen. Hast du schonmal etwas von dem Ausspruch "Show, dont tell" gehört?
Ich weiß, das es nicht ganz leicht ist, so zu schreiben, aber ich habe da so meine bedenken, ob es ein guter Anfang ist, das Buch damit zu beginnen, dass die Mutter der Protagonistin ihrem Schützling die größte Offenbarung ihres Lebens unterbreitet. Zum einen, ist das etwas sehr viel "tell" (das ist kein zaunpfahl mehr, das ist schon ein ganzer Baum) und zum anderen opferst du dadurch jede Menge Potential das du viel mehr zum Aufbau einer Spannungskurve nutzen könntest.
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DasProjekt
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BeitragVerfasst am: 01.04.2010 05:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,

auch ich bin kein Vampirleser (merkst du was? Besonders breit gefächert scheint deine Zielgruppe nicht zu sein ...  Wink  - würde man das DSFo als Leserschaftsquerschnitt dahernehmen). Ich habe deinen Text dennoch zumindest mal überflogen.
Dein Prolog (und auch die anderen Textstücke, die du inzwischen eingestellt hast) krankt an dem, was man "Anfängerfehler" nennt. Das musst du nicht als Beleidigung auslegen - Anfängerfehler sind etwas, das jeder hier mal gemacht hat - als er nämlich Anfänger war. Solche Fehler sind dazu da, dass man sie mit der Zeit ausmerzt. Dazu muss man sie aber erstmal erkennen, und es hilft, wenn einen jemand drauf hinweist.

"Es war ein ganz normaler Tag im Leben von Joy." *gähn* Welcher Leser wünscht ein Buch zu lesen, das damit anfängt, dass ein Tag ein ganz normaler war? Das hat denselben Effekt wie ein Anfang mit dem Wetter. Zumal es ja ganz offensichtlich kein normaler Tag war, sondern hätte werden sollen, aber nicht wurde. Wenn sich schon beim Frühstück das ganze Leben verändert, was war dann an dem Tag normal?
Tipp: Sag nicht, dass es ein normaler Tag war. Erzähle einen normalen Tag. Bau dabei kleine "Unfälle" ein, irgendwelche Hürden, die sich in den Tag eingeschlichen haben und deine Prota unmerklich drauf zusteuern, dass abends noch eine Bombe platzt. Denn: Nur wenn Mamis Offenbarung statt beim Frühstück erst beim Abendbrot kommt, kannst du davon reden, dass es ein ganz normaler Tag war.

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass du das Wort "sagen" pathologisch zu umgehen suchst. Das scheint derzeit "in" zu sein, das zu tun, ich lese das in Online-Tageszeitungen ganz ganz viel, dass die Journalisten ihre Interviewpartner nichts mehr "sagen" lassen. Das wuchert herrlich vor sich hin und treibt die genialsten Stilblüten! Hab bitte nicht solche Angst vor dem kleinen, harmlosen Wörtchen "sagen". Ein Roman soll sich nicht durch Verbfindigkeit tragen. Wenn du (gut geschriebene) Bücher liest, wirst du feststellen, dass ein Roman sich viel häufiger durch das treffendste Substantiv trägt. Das klingt jetzt unheimlich technisch, aber es ist eines dieser ganz kleinen Effekttricks, die man nur merkt, wenn man drauf achtet. Unauffällig, aber gehörig wirkungsvoll.

Deine Texte kranken in erster Linie an einem: Schweinsgalopp. Du hast die Story im Kopf und willst sie nun unbedingt so schnell wie möglich aufschreiben. Hast du Angst, du vergisst sie wieder? Weil du so panisch schnell aufschreiben willst, scheuchst du deine Akteure ebenso panisch schnell durch das Geschehen. Und dann gerät man unweigerlich ins "Erzählen" und vergisst das "Zeigen". Du nimmst dir nicht die Zeit, sich Szenen entwickeln zu lassen, auf Höhepunkte vorzubereiten und eine Spannungskurve aufzubauen. Lass es langsamer angehen!
Es ist nicht verkehrt, eine Story, die man nicht vergessen will, im Schweinsgalopp-System niederzuschreiben. Das ist dann der sogenannte "rough draft". Das Problem dabei ist, dass es sich eben nur um einen ganz groben Abriss handelt. Und der eignet sich nicht dazu, ihn irgendwo der Textkritik auszusetzen. So einen allerersten Abriss kannst du vielleicht auf Inhaltliches checken lassen, auf Glaubwürdigkeit und Logik (ähnlich, wie man es mit einem Exposé macht). Aber wenn du diese Absätze dann schon als "fertiges" Manuskript präsentierst und deine Schreibe kommentiert haben möchtest, schießt du dir damit nur selbst ins Bein.

Also: Nimm dir Zeit, bau langsam auf, betreibe Charakterentwicklung und benutze das Wort "sagen", das sind meine Tipps an dich.


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