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Strip


 

 
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bloody_mary
Reißwolf


Beiträge: 1448



BeitragVerfasst am: 21.08.2009 02:38    Titel: Strip eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Strip


Hab mich vor dir ausgezogen
Schicht um Schicht

Dein Mutmachlächeln
wischte weg
dass wir uns kaum kannten

Doch dann in deinen Augen
nicht Zuneigung oder Neugier
nicht einmal Geilheit

sondern Stolz

Da bin ich gegangen
Wollte nicht der nächste Strich
auf deiner Liste sein



_________________
Ich hätte dich nicht gehen lassen sollen!
(Nicht meinetwegen. Ich bin gern allein.)
Und doch: Wenn Frauen Fehler machen wollen,
dann soll man ihnen nicht im Wege sein.
(Erich Kästner)

Don't let a fool kiss you, never marry for love.
(Tom Waits)

Es kommt nicht darauf an, was man aus uns gemacht hat, sondern, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat. (Sartre)
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Soraya
Geschlecht:weiblichWuchtbrumme

Alter: 42
Beiträge: 2221
Wohnort: Regensburg
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BeitragVerfasst am: 21.08.2009 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo bloody_mary,

wie schon öfter angemerkt - ich hab's eigentlich nicht so mit der Lyrik, kann also nur sagen: Spricht mich an oder spricht mich nicht an, wobei mich am ehesten die Gedichte ansprechen, die eine deutliche Sprache sprechen. So auch hier - dein Werk gefällt mir, aus zweierlei Gründen.

Zunächst einmal:
Zitat:
Mutmachlächeln
finde ich toll - nicht abgegriffen, aussagekräftig, ein klasse Wort in diesem Zusammenhang.

Dann schaffst du es innerhalb dieser wenigen Zeilen, für mich sehr viel Spannung aufzubauen... Nach den ersten beiden Abschnitten (oder heißt das Strophen?) könnte es noch ein Liebesgedicht werden, aber man ahnt schon ein wenig, dass es so einfach nicht werden wird... Dann führst du mit knappen, klaren, spannenden Worten auf seine Reaktion hin, und schon will man wissen, was das LI daraufhin gemacht hat. Finde ich sehr gelungen.

Außerdem gefällt mir, dass ich in diesen Zeilen sowohl den übertragenen Sinn sehe, dass das LI seine Seele, seine Gefühlswelt Schicht um Schicht preisgegeben hat als auch den tatsächlichen Sinn, also die körperliche Ebene.

Ein einziger minimaler Kritikpunkt, der aber wohl irrelevant ist, weil ich davon wirklich keine Ahnung habe: Den letzten Abschnitt lese ich anders, als du ihn geschrieben hast, und zwar so:

Zitat:
Da bin ich gegangen
Wollte nicht
der nächste Strich auf deiner Liste sein


Liebe Grüße,

Soraya


_________________
I get an urge, like a pregnant elephant, to go away and give birth to a book. -Stephen Fry-

Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen, die Träume, die wir spinnen und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden. -Heinz Rühmann als Dr. Johannes Pfeiffer, Die Feuerzangenbowle-
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Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 44
Beiträge: 3641

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Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 21.08.2009 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Auch kein Lyriker, aber wurscht:

Knackig, kurz und dennoch (oder gerade deshalb) auf den Punkt gebracht. Sehr gut zu lesen, wenig kryptisch, aber das muss ja auch nicht andauernd sein. wink

Gefällt, sage ich darum!

(Mutmachlächeln ist genial.)

Danke
Gruß
Tom


_________________
Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
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KayMan
Gast






BeitragVerfasst am: 21.08.2009 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hey bloody_mary,
angesichts der Temperaturen ist es für mich derzeit unvorstellbar, dass sich jemand Schicht um Schicht vor jemandem auszieht  Wink .
Ansonsten durchaus nachvollziehbare Reaktion, sogar für mich... war okay zu gehen  Cool .
Kurz, aber präzise auf den Punkt gebracht!

Ciao,
KayMan
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bloody_mary
Reißwolf


Beiträge: 1448



BeitragVerfasst am: 21.08.2009 14:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey ihr beiden,

vielen Dank. Ich bin vollkommen perplex, denn gleich nachdem ich das Gedicht heute Nacht hier reingestellt hab, war ich mir sicher, dass es komplett verrissen werden würde. Hatte mir schon geschworen, nur noch Sachen reinzustellen, wenn es hellichter Tag ist und ich bei Sinnen bin.  Laughing
Umso mehr freut mich natürlich euer Lob.


Soraya hat Folgendes geschrieben:
wie schon öfter angemerkt - ich hab's eigentlich nicht so mit der Lyrik

Sprach's und verfasste dann eine Rezension, die ihre Worte Lügen strafte.  Wink


Soraya hat Folgendes geschrieben:
Außerdem gefällt mir, dass ich in diesen Zeilen sowohl den übertragenen Sinn sehe, dass das LI seine Seele, seine Gefühlswelt Schicht um Schicht preisgegeben hat als auch den tatsächlichen Sinn, also die körperliche Ebene.

Interpretieren kannst du auch. Ich will nie wieder hören, dass du von Lyrik keine Ahnung hast.

Soraya hat Folgendes geschrieben:
Den letzten Abschnitt lese ich anders, als du ihn geschrieben hast

Dein Vorschlag ist sehr interessant, ich denk drüber nach. Wahrscheinlich ist er tatsächlich besser.

Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Hat mich sehr gefreut.  smile extra


Alogius hat Folgendes geschrieben:
Auch kein Lyriker, aber wurscht:

 Daumen hoch

Alogius hat Folgendes geschrieben:
Knackig, kurz und dennoch (oder gerade deshalb) auf den Punkt gebracht. Sehr gut zu lesen, wenig kryptisch, aber das muss ja auch nicht andauernd sein.  

Gefällt, sage ich darum!

(Mutmachlächeln ist genial.)

Danke!  smile extra


Liebe Grüße, Bloody Mary


_________________
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bloody_mary
Reißwolf


Beiträge: 1448



BeitragVerfasst am: 21.08.2009 15:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo KayMan,

jetzt hätte ich deinen Kommentar fast übersehen, weil er sich mit meiner Antwort überschnitten hatte.  Embarassed


Zitat:
angesichts der Temperaturen ist es für mich derzeit unvorstellbar, dass sich jemand Schicht um Schicht vor jemandem auszieht

 lol  Ist ja auch ein "zeitloses" Gedicht. Nicht nur im Sommer zu lesen.  Wink


Danke für deinen Kommentar!

Liebe Grüße, Bloody Mary


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KayMan
Gast






BeitragVerfasst am: 21.08.2009 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

No problem  Cool .
Dachte es mir schon so... Ich hab leider auch die Formulierung von Alogius/Tom kopiert ohne es zu wollen. Aber was den Sinn trifft, kommt bisweilen wieder  Wink .

Gute Abkühlung dann mal und ich zieh das Gedicht im Winter wieder raus,
KayMan
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 28
Beiträge: 2100
Wohnort: München
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BeitragVerfasst am: 26.08.2009 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Blutige Marie!
Ich finde das Gedicht gut, weil es kurz aber aussagekräftig ist und sich flüssig liest. (Ich bin kein einziges Mal während des Textes irgendwo "gestoplert".)
Das "Mutmachlächeln" ist natürlich, da kann ich mich meinen Vorredner nur anschließen, eine echt geniale Formulierung.

Gut finde ich auch, dass die Worte "sondern Stolz" gesondert steht, das verleiht ihnen einen besonderen Effekt.

Fazit:  Daumen hoch  Daumen hoch  Daumen hoch

Liebe Grüße,
Caro
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bloody_mary
Reißwolf


Beiträge: 1448



BeitragVerfasst am: 26.08.2009 18:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Caro,

vielen Dank für deinen Kommentar!

Freut mich wirklich total, dass das Gedicht so gut ankommt.  smile extra  Damit hatte ich echt nicht gerechnet. Muss das mit der Selbsteinschätzung wohl nochmal üben. Aber besser so als andersrum...

Liebe Grüße, Bloody Mary


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 27.08.2009 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo blutig Maria!

Das Gedicht gefällt mir, wenn ich auch gerne zugelassen hätte, dass es mich tiefer berührt. Meine Oberfläche lässt es zwar geschmeidig hinter sicher und passiert dabei auch die eine oder andere Gewebeschicht sowie den einen oder anderen Muskelstrang. Bis ins Mark dringt es aber nicht.

Trotzdem: Gerne gelesen. Das Gefühl ist spürbar. Besonders stark finde ich den Schluss. "Da bin ich gegangen" - ein einfacher Satz, ungekünstelt, nicht auf Effekthascherei abgerichtet, nicht gewollt eloquent, sondern geradeheraus. Unglaublich, wie einem MosesBob so eine Bagatelle begeistern kann, oder?

Viele Grüße,

Martin


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Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)

Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse)
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bloody_mary
Reißwolf


Beiträge: 1448



BeitragVerfasst am: 27.08.2009 15:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Moses!  love Ich glaub, das ist der erste Text von mir, den du rezensierst.  smile extra

Zitat:
wenn ich auch gerne zugelassen hätte, dass es mich tiefer berührt.

Du kannst so schön subtil Kritik üben...  Laughing  Das ist natürlich ein Fehler des Gedichtes, also mein Fehler, wenn es nicht so tief berührt.

Freut mich total, dass es dir aber dennoch gefällt!

Vielen Dank und hoffentlich kann ich dich bald wieder einmal mit Bagatellen begeistern. Mach ich doch gern.  smile extra

Liebe Grüße, Bloody Mary


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 27.08.2009 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Kuckuck!

bloody_mary hat Folgendes geschrieben:
Moses!  love Ich glaub, das ist der erste Text von mir, den du rezensierst.  smile extra

Echt? Oha, ist das jetzt der Bad Tölz Effekt?  Laughing

bloody_mary hat Folgendes geschrieben:
Das ist natürlich ein Fehler des Gedichtes, also mein Fehler, wenn es nicht so tief berührt.

Nun wollen wir aber mal die Moschee im Kaff lassen. Das könnte nämlich auch an meiner Büffellederhornhaut liegen. Wenn ich die überstreife, perlen Emotionen von mir ab wie Kondenswasser vom Bierflaschenhals. Gemünzt auf die Situation des lyrischen Ichs bedeutet das so viel wie: Sobald ich merke, dass ich benutzt, verarscht oder zweckentfremdet werde, ziehe ich mich entweder zurück oder drehe den Spieß um. Das wiederum bedeutet so viel wie: Bin ich nur ein Strich auf ihrer Liste, ist sie entweder gar keiner auf meiner – oder nur ein halber, je nach Leistung. Mein Innerstes behandle ich wie eine Truhe: Ich öffne sie ein Stück, lass die Leute hineinschauen und entscheide dann anhand der Augenmimik, ob ich sie ganz öffne und aus der Hand gebe, oder ob ich sie schließe und wieder an mich nehme. So gesehen handelt das lyrische Ich nicht anders als ich, ist es doch in der glücklichen Lage, wenn auch zu einem späten Zeitpunkt, noch abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen, anstatt sich einer Situation zu fügen, die nicht nur nicht zufriedenstellend ist, sondern verletzend, enttäuschend und deprimierend. Das ist die Tragik unseres ganzen Gefühlswollknäuels; manchmal geben wir es zu leichtfertig aus der Hand, und hinterher ärgern wir uns, dass jemand einen Feinrippschlüpfer daraus gestrickt hat, wo wir doch unbedingt einen kuschelweichen Pullover haben wollten.  Shocked  Laughing

Nördliche Grüße,

der Fischkopp


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BeitragVerfasst am: 27.08.2009 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

MosesBob hat Folgendes geschrieben:
Kuckuck!

bloody_mary hat Folgendes geschrieben:
Moses!  love Ich glaub, das ist der erste Text von mir, den du rezensierst.  smile extra

Echt? Oha, ist das jetzt der Bad Tölz Effekt?  Laughing



Was ist denn der "Bad Tölz Effekt"?   Question
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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 27.08.2009 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ein Effekt, der nur in Bad Tölz stattfindet, in einem Café am Ufer des Isar.  Very Happy

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bloody_mary
Reißwolf


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BeitragVerfasst am: 28.08.2009 11:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

lol  Der Bad-Tölz-Effekt! Genau.

Moses hat Folgendes geschrieben:
So gesehen handelt das lyrische Ich nicht anders als ich, ist es doch in der glücklichen Lage, wenn auch zu einem späten Zeitpunkt, noch abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen, anstatt sich einer Situation zu fügen, die nicht nur nicht zufriedenstellend ist, sondern verletzend, enttäuschend und deprimierend.

Das ist gut, dass du dich insoweit also doch mit dem LI identifizieren kannst.
Man kann natürlich drüber diskutieren, ob das LI nicht vielleicht auch an dieser Stelle schon verletzt, enttäuscht und deprimiert ist - wohl schon. Aber es stimmt: Es kann noch rechtzeitig flüchten, bevor aus einem Anflug von Enttäuschung eine wirklich intensive Verletzung wird.

 smile extra

Liebe Grüße, Bloody Mary


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