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LOONYS -Kapitel 2.3

 

 
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denLars
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Extrem Süßes!


LOONYS - Die Vergessenen Rosen der Zeit
BeitragVerfasst am: 20.05.2007 08:34    Titel: LOONYS -Kapitel 2.3 eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

2.3
Kay's Herz schlug so stark wie ein Blasebalg, der von einem kräftigen Mann bedient wurde, sein Gehirn fühlte sich merkwürdig taub an, so als würde nur ein toter Gegenstand in seinem Schädel sitzen. Sein ganzes Denken hatte sich abgeschaltet, genau wie der Schmerz an seiner Schulter und an seinen Schläfen, der einem schwachen Kribbeln gewichen war.
Alles in seinem Körper wurde nur noch von Angst regiert. Von blanker, panischer Angst, die als kreischende Stimme durch all seine rationalen Gedanken jagte und diese rufend übertönte.
"Er kriegt dich! Er kriegt dich und wird dich töten!", schrie die Angst in seinen Gedanken.
"Wie soll er dich töten? Hier, mitten in Neukölln! Hier sind überall Menschen! Er kann dich nicht töten!", versuchten die rationalen Gedanken zu erwidern, doch sie alle gingen im Geschrei der Angst unter.
"Er kriegt dich! Er kriegt dich und wird dich töten!"
Kay hatte das Fabrikgelände durch ein kleines, verwuchertes Waldstück verlassen und war von dort aus in einen Kleingartenverein gelangt. Von dort aus hatte er die Straßen Neuköllns erreicht und eilte hier nun über die Bürgersteige und Straßen, Hinterhöfe und Gassen, vorbei an grauen, heruntergekommenen Häuserfassaden, vorbei an Menschen, die ihm einen kurzen Blick zuwarfen, aber im Traum nicht daran dachten, ihm zu helfen, vorbei an Litfa-Säulen und An-und-Verkauf-Shops, an Antiquitätengeschäften und Bergen aus Müll. Doch dies alles verschwomm vor seinen Augen unter einem Vorhang aus prasselnden Regen und vor seinen inneren Augen vor ultravioletten Punkten, die verrückten Glühwürmchen gleich vor seinem Blickfeld hin und her sprangen und ihn seit dem Schuss an seine Schulter begleiteten.
Das einzige, was er von seiner Umgebung deutlich und klar wahrnahm, war das laute Stakkato der Springerstiefel seines Verfolgers, die immer wieder, bei jedem Schritt, dröhnend auf den Boden aufschlugen und Kay bewiesen, dass er seinen Häscher noch nicht abgeschüttelt hatte.
Er versuchte, ein wenig Klarheit in seine Gedanken zu bekommen, denn er wusste, wenn er einfach nur stupide weiterlief, würde der fette Neonazi mit dem Narbengesicht ihn irgendwann bekommen, da er zwar dick war, aber trotzdem über eine verblüffende Ausdauer verfügte, die ihm, dem schlanken, fast hageren Kay fehlte, der an diesem Tag bisher kaum etwas gegessen hatte.
Er  musste sich etwas einfallen lassen, sonst würde der Nazi ihn bekommen. Und dann wusste Kay nicht, was geschehen würde.
Die Schritte hinter Kay wurden immer lauter. Nun konnte er sogar das schnaufende Atmen des Narbengesichts hören. Und wäre dieser ganze Schlamassel noch nicht genugen, wäre diese treibende, herzzerschmetternde Angst, diese arge Panik, dieser Schmerz in Schulter und Kopf nicht genug, gesellten sich nun auch noch merkwürdige Fragen dazu, die sich Kay so noch nie zuvor gestellt hatte:
Warum, warum müssen Menschen so grausam sein? Wieso sind sie so in ihrem Denken eingeengt? Wieso glauben sie, jemand, der eine andere Hautfarbe hat oder aus einem anderen Land stammt, wäre anders als sie? Weshalb mussten sie, aus einer Laune heraus, einfach so das Leben anderer zerstören?
Viel zu viele Weshalb, Warum's und Wieso's. Viel zu viele Fragen, auf die Kay keine Antwort wusste.
Er lief nun genau auf eine Kreuzung zu, die nur von wenigen Wagen befahren wurde.
 Die Straße war an beiden Seiten von hohen Altbauten gesäumt, viele Fenster waren mit einfachen Tuchbahnen abgedeckt, der Putz war an vielen Wänden herabgeblättert, in den Läden im Erdgeschoss der Häuser waren vorwiegend türkische Obst-und-Gemüse-Läden, einige Kneipen und ein Teehaus.
Links von Kay, direkt zwischen einem ehrwürdigen Altbau, der noch recht gut gepflegt war und in dessen Ladengeschoss eine Spielhalle war, und einem weiteren Altbau, an dessen Fassade Efeuranken emporwuchsen, war eine kleine, unscheinbare Gasse, aus der der Geruch von Müll und Pisse drang.
Kay überlegte kurz und entschied sich dann dafür, in die Gosse abzubiegen, die im Schatten der Häuser lag und voll von Müllcontainern und -säcken war. In der Mitte der Gasse war ein Gullideckel, aus dem es widerlich stank.
 Orpheus rümpfte die Nase und kroch in Kay's Jackenärmel.
Der junge Bosnier Kay rannte durch die Gasse, die auf einen kleinen Platz führte. Doch gerade, als er den Gullideckel passiert hatte, rutschte er in einer teichgroßen Pfütze aus und fiel der Länge nach auf den grauen Asphalt der Gosse. Das Geräusch seines Aufpralls hallte an den Wänden wider und verklang erst Momente später, dem Echo einer Höhle gleich. Doch gerade, als das Aufprallsgeräusch sich verloren hatte, ertönte in der Gasse das wütende Schnaufen des Narbengesichtes.
Kay versuchte sich aufzurichten, doch ein vehementer Schmerz in seinen Gliedern ließ ihn zusammenzucken und wieder in die morastige Pfütze fallen.
Der fette Nazi stellte sich über ihn und stellte einen seiner stiefelbewehrten Füße genau auf Kay's verletzte Schulter, was ihm einen quietschenden, schrillen Aufschrei entlockte.
"Hab' ich dich, du kleiner Bastard!", knurrte der Nazi, zwar völlig aus der Puste, jedoch mit dem breiten, zufriedenen Grinsen eines erfolgreichen Jägers.
"Weißt du, seit wie vielen Jahren ich einen Job suche und deswegen in einer stinkigen Bruchbude hocken muss?", das narbengespickte Gesicht des Mannes wurde zu einer hassverzerrten Visage, "Und das alles nur, weil ihr scheiß Ausländer uns unsere Jobs wegnehmt! Ihr, ihr seid alles schuld!"
Kay wollte etwas erwidern, die furchtbar dumme und ignorante Anschuldigung des Nazis entkräften, doch in seinem Kopf herrschte nur ein penetranter Pfeifton, der jedes Denken oder Sprechen unmöglich machte.
Der Fettkloß umfasste Kay's Nacken und presste sein Gesicht in die Pfütze, sodass dem Jungen die Luft abgeschnitten wurde, er wild mit seinen Gliedern zuckte und einen lautlosen Schrei in das matschige Wasser entließ, der sich in einigen wenigen Luftblasen verlor.
Nun ist es vorbei; nun gibt es kein entkommen mehr; nun stirbst du, ertrunken in einer dreckigen Pfütze..., hallte eine hoffnungslose, leise Stimme durch Kay's Kopf.
Er spürte, wie Orpheus aus seinem Jackenärmel kroch, seinen Arm hinauftrippelte und versuchte, dem Nazi in die Hand zu beißen. Doch diesmal kam der Nazi dem Frettchen zuvor und schlug es mit einer Hand weg, worauf es durch die Luft wirbelte und schließlich mit schmerzerfüllten Quieksen auf den Pflasterstein der Gasse aufschlug.
Kay spürte, wie mit der Luft auch das Leben und die Kraft aus ihm drang. Der Nazi hatte sich mit seinem ganzen Gewicht auf ihn gestemmt und drückte seinen Kopf wütend in die Pfütze. Alle Versuche Kay's sich aus seinem Griff zu winden, waren erfolglos.
Plötzlich drang eine sanfte, männliche Stimme, die gleichsam fast unhörbar leise und doch voll und melodisch war, an seine Ohren, die aus dem Wasser der Pfütze reichten.
"An deiner Stelle würde ich ihn loslassen, du Jakyil!", der Klang der Stimme war bedrohlich, obwohl die Worte weder laut noch zischend noch wütend gesprochen worden waren.
Der Griff des Nazis wurde lockerer, er zog Kay's Kopf an den Haaren aus der Pfütze, worauf dieser mit gierigen Atemzügen nach Luft schnappte. Aber noch immer hatte er seine Finger, einer Schraubzwinge gleich, um Kay's Hals gewunden.
Der Nazi wandte den Kopf um, seine Augen suchten in der Gasse nach dem, der diese leisen und bedrohlichen Worte gesagt hatte. Doch er fand niemanden, hier waren nur er und der junge Bosnier.
Sonst niemand.
"Du kannst mich nicht sehen, verdammter Jakyil!", die Stimme klang amüsiert, "Wenn ich es nicht will, kann niemand mich sehen! Ich bin ein Schatten, Jakyil! Ein tödlicher Schatten! Und ich sehe dich, ich sehe dich ganz genau! Ich habe meine Armbrust auf deinen fetten Bauch gerichtet und es wäre mir ein leichtes, dich einfach niederzuschießen. Doch ich bin ein Dieb, Jakyil. Kein Mörder! Aber wenn du ihn nicht loslässt, wird sich dies möglicherweiße ändern!"
Die Stimme war akzentuiert, immer noch schwang sanfte Ironie in ihr mit.
Kay's Kopf konnte das, was die Stimme sagte, nicht richtig einordnen. Er wusste weder, warum der Unbekannte den Nazi mit dem seltsam klingenden Wort Jakyil ansprach, noch warum er eine Armbrust auf den fetten Nazi gerichtet hatte und Kay beschützen wollte. Sein Verstand fand für dies alles nur eine Erklärung: Es ist ein Alptraum, ein surrealer, furchtbarer Alptraum.
Der Nazi sah sich verwirrt und mit ängstlich schimmernden Augen um, sein Griff wurde immer lockerer.
"Glaubst du immer noch, dass ich nur eine Einbildung bin, Jakyil? Soll ich es dir beweisen?"
Die bebenden Lippen des Fetten öffneten sich kurz, als wollte er etwas sagen, schlossen sich aber direkt wieder.
Kay liebte Filme, aber nicht etwa die plumpen Actionfilme, die die anderen in seiner Klasse guckten, und in denen es mehr Explosionen als alles andere gab, sondern viel mehr Filme mit vielen, scharfsinnigen Dialogen und wirklich guten Schauspielern, die nicht nur makellos aussahen, sondern auch noch ihre Rolle perfekt spielten. Dies war ihm viel wichtiger als die neuesten Spezial-Effekte in den Hollywood-  Machwerken.
Die Geschehnisse, die sich nun abspielten, hätten allerdings direkt aus einem teuren Hollywood-Actionfilm stammen können, mit vielen Schnitten und atemberaubenden Tempo.
Erste Szene: Ein zischendes Summen ertönt; frontaler Zoom auf die sich weitenden Augen des Fettklops, die sich auf einen Armbrustbolzen richteten, der sich direkt neben ihm ins Asphalt gebohrt hatte und der mit einem kurzen Kameraschwenk gezeigt wurde.
Zweite Szene: Die Kameraperspektive richtet sich auf das Dach des gepflegten Altbaus, der die Gasse an einer Seite einrahmte, auf dem eine schattenhafte Gestalt stand, eine Armbrust in Händen haltend.
Die Gestalt sprang mit einem gewaltigen Satz vom Dach. Die Kamera verfolgt sie, während sie vier Stockwerke tief auf den Boden der Gasse springt, direkt neben den Armbrustbolzen, den Sturz mit den Beinen und der Zuhilfenahme der Hände geschickt abfederte und den Fetten betrachtete, wobei die Kamera nah auf ihr Gesicht zeigte. Ihr blasses, unter einer Kapuze verborgenes Gesicht.
Der schattenhafte Mann richtete seine Armbrust auf den Nazi, der sofort von Kay abließ und mit verwirrten und völlig verängstigtem Gesichtsausdruck aufstand und langsam rückwärtslaufend die Gasse verließ, die Hände schlichtend erhoben.
"Scho...schon o.k., Alter!", stammelte er, die Augen fassungslos auf die Schattengestalt gerichtet, die in einen weiten, schwarzen Umhang gehüllt war.
Am Ende der Gasse drehte sich das Narbengesicht um und rannte davon. Minutenlang. Bis er irgendwann schweratmend stehen blieb, seine Hände auf die Knie stützte und überlegte, was er da vor wenigen Minuten erlebt hatte. Und ob er es überhaupt erlebt und er  es sich nicht etwa doch eingebildet hatte.
Der Mann schüttelte den Kopf. "Wie grausam ihr Menschen doch sein könnt! Nur so konnte der Fürst von Nod so mächtig werden, so bedrohlich werden...", murmelte er, wobei seine Stimme weder akzentuiert, noch ironisch klang, sondern nur voll Angst und Sorgen, dann reichte er Kay seine Hand und hob ihn aus der Pfütze.
Tausende und abertausende Fragen wanderten durch Kay's Kopf, sein Verstand wollte dies alles hier einfach nicht verkraften. Er kam sich vor, als wäre er ein Protagonist in irgendeinem abgedroschenen Fantasy-Roman.
"Wer bist du?", fragte er den Fremden. Vielleicht lag es daran, dass der Fremde ihn vor dem Narbengesicht gerettet hatte, oder an seiner wohlklingenden Stimme, jedenfalls war der Fremde Kay sehr sympathisch.
Der fremde Kuttenträger verneigte sich.
"Oh, ich vergaß, mich vorzustellen, Rosenhüter! Mein Name ist Garnett Gormadus, doch nur noch wenige in der Spiegelwelt nennen mich so. Wenige. Ganz wenige. Die meisten nennen mich einfach nur Schattenschleicher. Schattenschleicher, Meisterdieb von Blackcity, der Stadt in den Sümpfen."
Zu den tausenden existenziellen und neugierigen Fragen in Kay's Kopf, gesellten sich noch weitere drei hinzu:
Was war die Spiegelwelt?
Wo lag Blackcity, die Stadt in den Sümpfen?Warum sprach Schattenschleicher Kay mit "Rosenhüter" an?
"Du hast bestimmt viele Fragen, mein Sohn! Ich werde dir alles erklären, versprochen! Doch lass uns erstmal einen sicheren Ort aufsuchen! Dieser hier ist voller Universalrisse.
Was sind Universalrisse?
Schattenschleicher, alias Garnett Gormadus, steckte seine schwarze, bis zum Schimmern polierte Armbrust weg. Die Waffe war äußerst beeindruckend. Sie war nicht so plump, wie die Armbrüste, die Kay in so manchen Ritterfilmen oder in Sachbüchern gesehen hatte. Sie war anders. Ihr schwarzes Holz schien wunderbar glatt zu sein, sie war mit hell-silbernen Fresken verziert, die wie Rosenranken an dem Holz emporkletterten. Auch die Bolzen der Armbrust, die der Meisterdieb an einer Art ledernen Patronengurt, der um seine linke Schulter und seine Hüfte geschwungen war, trug, hatten versilberte Spitzen und waren mit feinen Silberäderchen verziert.
Als Schattenschleicher die Waffe an einer Halterung an seinem Rücken befestigt hatte, lief er zum Ende der Gasse und bedeutete Kay, ihm zu folgen. Doch dieser blieb stumm und unentschlossen stehen. Sicher, der Mann hatte ihm wahrscheinlich das Leben gerettet und war äußerst sympathisch, doch trotzdem sprach er ziemlich wirres Zeug, trug ungewöhnliche Kleidung und war Kay eigentlich noch immer vollkommen fremd.
Schattenschleicher wandte sich zu ihm um.
"Komm schon!", seine Stimme war nun angespannt, der Meisterdieb ließ seine rechte Hand auf dem Heft eines Dolches ruhen, den er neben einigen Wurfsternen an seinem Gürtel trug, "Wir haben nicht ewig Zeit, um das Universum zu retten! Wir haben noch viel zu tun. Die anderen sind auf der Suche nach den sechs weiteren Rosenhütern."Kay blickte ihn verwirrt und ein wenig ängstlich an. Sein geschundender und verletzter Körper schmerzte, er war müde und er spürte, wie sein Gehirn unablässig gegen seinen Schädel pochte, was unglaubliche Kopfschmerzen auslöste.
"Das, ...das ist doch alles krank, Mann! Du springst von einem Dach, rettest mir das Leben, schießt beinahe einen Menschen tot, den du vorher noch mit Jakyil anredest, erzählst mir dann irgendein wirres Zeug über eine Stadt im Sumpf, irgendwelche Spiegelwelten und behauptest, ich wäre irgendein Rosenhüter. Zum krönenden Abschluss willst du jetzt auch noch, dass ich mit dir das Universum rette! Na, hurra!"
Kay's Stimme war müde und von Sarkasmus geprägt. Er wollte nur noch nach Hause, etwas leckeres essen und schlafen.
Schattenschleicher sah ihn entgeistert an, seine Augen hatten sich geweitet, der Mund stand ihm offen.
"Weißt, weiß du etwa gar nicht, wer du bist und was du für eine Bestimmung hast?"
Kay schüttelte den Kopf.
"Haben dich die Atlanten nie aufgeklärt? Haben sie dir nie von den Rosen der Zeit erzählt? Von der Spiegelwelt? Von Ragnarök, dem Fürsten von Nod?"
Der Dieb lehnte sich gegen einen Altbau und sank an der dreckigen Wand hinab.
"Bist du etwa genau so unwissend wie dieser ignorante Jakyil, der dich beinahe umgebracht hätte?"
"Ich glaube schon!", erwiderte Kay erschöpft.
"Nun gut! Ich bin kein guter Erzähler und ich weiß längst nicht alles über unsere beiden Welten und die Bedrohung, die da stammt aus den dunklen Untiefen von Nod. Doch ich werde versuchen, dir alles zu erzählen. Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen..."Der Regen wurde immer stärker, Kay sah aus der Gasse hinaus auf die Straße, wo eine McDonald's-Filiale war. "Ja, ja! Du kannst es mir erzählen! Hey, ich hab' ein  paar Euro dabei! Lass uns zu McDoof gehen.""McDoof?"
"McDonald's! Kennst du's etwa nicht?"Der Meisterdieb schüttelte den Kopf.
Kay lachte auf einmal. Es war ein hysterisches, unsicheres Lachen.
"Ich glaube, ich muss dir auch ziemlich viel erklären! Jetzt komm schon!"
Der Meisterdieb sah zu McDonald's hinüber. "Ich glaube, dort sollten wir vor den Nebeln von Nod sicher sein! Dort ist euer Universum konstanter!"
Kay sah ihn fragend an, während Schattenschleicher aufstand. "Ich erklär's dir, wenn wir drinnen sind, Rosenhüter. Ach, wie heißt du überhaupt?"
"Kay! Hatte ich ganz vergessen."
"Kay...", murmelte der Meisterdieb, während sie zusammen über die Straße zu McDonald's gingen.



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