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Schönes bleibt: AUFFORDERUNG ZUR BESCHEIDENHEIT - E. Kästner

 

 
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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 26.03.2009 18:06    Titel: Schönes bleibt: AUFFORDERUNG ZUR BESCHEIDENHEIT - E. Kästner eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

AUFFORDERUNG ZUR BESCHEIDENHEIT
von
Erich Kästner

Wie die Dinge nun mal liegen,
und auch wenn es uns mißfällt:
Die Menschen sind wie Eintagsfliegen
an den Fenstern dieser Welt.

Unterschiede sind fast keine,
und was wär auch schon dabei!
Nur: Die Fliege hat sechs Beine,
und der Mensch hat höchstens zwei.


[Erich Kästner (1993) Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke, Deutscher Taschenbuchverlag München, S.112]
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Cromwell
Schreiberassi


Beiträge: 51



BeitragVerfasst am: 26.03.2009 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage ist aber auch,
wie bescheiden man sein sollte?
Der Mensch besitzt als einziges Lebewesen
eine höhere Vernunft.
( Jedenfalls ein Teil der Menschheit  Laughing  )

Durch unsere höhere Vernunft,
ist es uns als einziges Lebewesen
möglich, die Sinnlosigkeit des Lebens
zu erkennen oder den Eindruck zu bekommen
es sei unsinnig. Ein Käfer würde sich kaum
die Frage stellen, warum er den ganzen Tag
am Boden kriecht oder ein Regenwurm fragen
ob es eine Bedeutung hat, wie tief er im Acker wühlt.

Allein dadurch ist der Mensch ein seltsames Geschöpf.
Mir persönlich gibt meine eigens entworfene Religion halt.
Ich sehe es wie Descartes:

Zitat:
Wenn es einen Gott gibt,
dann ist es sehr gut zu beten,
( weil er dir vielleicht hilft )
wenn es ihn nicht gibt,
dann kann es auch nicht schaden.


Das Wort "beten" kann man auch durch "Glauben" ersetzen
und das Wort "Gott" durch "Sinn". Dieses Zitat liegt mir
unglaublich am Herzen, da es die intelligente Antwort
eines Agnostikers auf den miesepeterigen Atheisten ist.
Durch dieses Zitat wurde ich sogar erst vom Atheisten,
zum gläubigen Agnostiker.

Mir sind die vielen Menschen ein Rätsel,
die so wahnsinnig empirisch sind,
dass sie den Sinn des Lebens anzweifeln
oder gar keinen sehen, nur weil wir keinen Sinn
darin 'beweisen' können.

Glauben ist ja nunmal ohne Frage,
eine Sache des Glaubens
und nicht des Rationalismus.

mfg,
cromwell


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"Was Vaterland! Dorthin will unser Steuer, wo unser Kinder-Land ist! Dorthinaus, stürmischer als das Meer, stürmt unsre große Sehnsucht! –"
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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 26.03.2009 21:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich denke, darum geht es Kästner nicht.

Er will einfach nur sagen: Spielt euch nicht so auf, macht euch nicht so wichtig.
Entspannt euch, alles geht vorüber.
Und mitnehmen kann man ohnehin nichts.

Nichts mehr, aber auch nichts weniger wollte er sagen.
Im Prinzip ist das ein poetisch formuliertes "Take it easy!"  Wink
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Cromwell
Schreiberassi


Beiträge: 51



BeitragVerfasst am: 26.03.2009 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Klar, aber mir vielen die Dinge ein,
darum habe ich einfach mal drauf los geschrieben.
Ich habe eine Angewohnheit ein Gedicht nach
dem Lesen immer 'für mich' weiterzudenken.
Ich bin sehr spontan und manchmal
werden meine Sätze dadurch sehr wirr.  Sad


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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 26.03.2009 21:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Cromwell hat Folgendes geschrieben:
Ich bin sehr spontan und manchmalwerden meine Sätze dadurch sehr wirr.  Sad


Ach, kein Thema.
Mir geht das auch so. Ich fange an zu schreiben, und dann schau ich, wohin es mich treibt.
 Wink
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 26.03.2009 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wer Freude an den kleinen Dingen des Lebens hat, kann mir die Großen
überlassen. (:)
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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 26.03.2009 23:13    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Wer Freude an den kleinen Dingen des Lebens hat, kann mir die Großen überlassen. (smile


Tja, wenn das so einfach wäre.... *seufz*
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Cromwell
Schreiberassi


Beiträge: 51



BeitragVerfasst am: 26.03.2009 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wäre es nicht sinnvoller,
das Große im Kleinen zu erkennen
oder das Große im Kleinen zu erreichen,
als das Große im Großen zu suchen
und sich zu verirren?


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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 30.03.2009 20:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielleicht sind das Große und das Kleine gar nicht so verschieden, wie man uns immer glauben machen will.
 Wink
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Cromwell
Schreiberassi


Beiträge: 51



BeitragVerfasst am: 30.03.2009 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Da kommen wir wohl zur Chaostheorie.  Rolling Eyes  Very Happy

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Brynhilda
Felix Aestheticus

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Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 30.03.2009 20:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oder wir machen einen Sprung in die Quantenwelt.  Wink

Auf alle Fälle wird es interessant.  Smile
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Eredor
Geschlecht:männlichDichter und dichter

Moderator
Alter: 26
Beiträge: 4569
Wohnort: Heidelberg
Das silberne Stundenglas DSFx
Goldene Harfe Pokapro III & Lezepo I


Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 31.03.2009 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Wer Freude an den kleinen Dingen des Lebens hat, kann mir die Großen
überlassen. (smile


Aha, ein Bukowski-Kenner! smile
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