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Kapitel 1 - Wie alles begann


 

 
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kydu
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Der Fluch Von Arabien
BeitragVerfasst am: 07.11.2008 15:29    Titel: Kapitel 1 - Wie alles begann eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat



-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Wie alles begann -.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Manchmal muss ich an meine Kindheit zurückdenken, nicht oft, aber wenn doch, dann werde ich immer ein wenig melancholisch. Wir lebten damals in einem kleinen Vorort von London namens Timesloh. Unser Haus war groß und hatte viele Fenster. Wir besaßen auch einen sehr großen Garten und ich brauchte, als ich ein Kind war, wenn mich meine Erinnerung da nicht täuscht, immer sehr lange, bis ich es vom Gartentor bis zu unserer Haustüre geschafft hatte.

Meinen Vater habe ich nie kennengelernt. Meine Mutter sprach nie über ihn und wenn ich sie nach ihm fragte, wich sie aus und ich erhielt nie eine richtige Antwort. Mutter arbeitete als Chirurgin am Krankenhaus in der Stadt. Sie liebte ihren Beruf über alles, hatte oft Nachschichten und war nur selten zuhause. Doch das schien ihr nichts auszumachen. Als ich noch klein war, hätte ich mir nicht einmal in meinen Träumen vorstellen können, dass ich später genau so werden würde wie sie – eine erfolgreiche Ärztin, die den Großteil ihres Lebens im Krankenhaus verbrachte und alles andere dafür vernachlässigte.

Eines Tages, ich kann mich nicht mehr erinnern, wann genau das war, entschied sie sich plötzlich mit der Arbeit aufzuhören. Ich war völlig perplex und konnte das nicht verstehen. Ich wusste schließlich, wie sehr sie ihren Job liebte und wie hart sie ihr ganzes Leben dafür geschuftet hatte, um die Position zu erreichen, die sie jetzt einnahm. Als sie an diesem Tag abends nachhause kam und mir von ihrem Entschluss erzählte, musste sie sich sichtbar anstrengen, um nicht zu weinen. Ich wollte wissen, warum sie gekündigt hatte, doch da wurde sie richtig böse und meinte, dass das ja wohl allein ihre Sache sei. Irgendetwas Schlimmes musste vorgefallen sein. Ich konnte nie erfahren, was genau es war. Aber Mutter benahm sich seit diesem Tag völlig anders, war oft traurig und kaum wieder zu erkennen.

Als ich Jahre später erfolgreich mein Studium abgeschlossen hatte, gelang es mir, eine Anstellung als Ärztin im gleichen Krankenhaus in London, an dem damals schon Mutter gearbeitet hatte, zu bekommen. Ich nahm mir ein kleines Appartement ganz in der Nähe, von dem aus ich nur einen kurzen Weg zum Krankenhaus hatte. Trotzdem war ich nur selten zuhause, denn genau wie meine Mutter damals, ging ich ganz in meiner Arbeit auf und verbrachte den Großteil meiner Zeit in der Klinik.

Es war Mitte Juni und da ich bald Geburtstag hatte, machte ich mir Gedanken darüber, wo und wie ich diesen tag feiern könnte. Die letzten Jahre hatte ich diesen Tag fast immer im Krankenhaus verbracht und obwohl ziemlich alle Kollegen davon wussten, gratulierten mir nur wenige. Überhaupt war das Arbeitsklima nicht so gut. Mir kam es so vor, dass viele einfach neidisch auf mich waren. Meine Mutter genoss, obwohl sie schon seit Jahren nicht mehr hier arbeitete, nach wie vor eine hervorragende Reputation und dank ihrer Hilfe gelang es mir auch, mein Studium um ein Jahr zu verkürzen, bevor ich es mit Auszeichnung abschließen konnte. Dies war einigen Kollegen sichtlich ein Dorn im Auge. Deshalb hatte ich es auch nicht leicht. Ich hatte fast keine Freunde unter den anderen Ärzten oder dem Personal und irgendwie schienen alle immer nur darauf zu warten, dass mir ein medizinischer Fehler unterlaufen würde, damit sie ihrem Unmut über mich freien Lauf lassen konnten. Wohl auch wegen dieser Feindseligkeiten wollte ich schnellstmöglich London verlassen. Mein Traum war es ohnehin schon immer gewesen, in China zu leben und dort als Chirurgin am größten und renommiertesten Krankenhaus des Landes arbeiten zu können. Doch um mir diesen Traum zu erfüllen, musste ich leider noch ein paar Jahre mehr Berufserfahrung vorweisen können.

Es war einige Tage vor besagtem Geburtstag und meine Gedanken kreisten wieder, wie in dem letzten Monaten beinahe immer, um meine Unzufriedenheit und meinen Wunsch, von hier fort zu gehen, als plötzlich mein Handy klingelte. Meine Mutter hatte angerufen und wollte wissen, ob ich mir nicht frei nehmen könnte, um meinen Geburtstag bei ihr zu verbringen. Irgendwie hatte ich keine große Lust dazu, mit irgendwelchen Leuten, die ich nicht kannte, feiern zu müssen, aber sie war hartnäckig und versicherte mir, dass wir ganz alleine sein würden. „Einen netten, ungezwungenen Tag würden wir verbringen, fast so wie es früher war“, hatte sie am Telefon schließlich gemeint und so nahm ich die Einladung dann doch an und versprach ihr, zu kommen.

Es war bereits dunkel, als ich bei ihr ankam. Ich stieg aus meinem Wagen und sah mich um. Mein Blick schweifte über die grünen Wiesen. Es war dunkel und doch hat sich nichts verändert. Für einen Moment schloss ich die Augen und holte tief Luft. Sie war frisch und kühl und hatte sich auch nicht verändert. Plötzlich bemerkte ich, wie sich die Türe öffnete und Mutter aus dem Haus trat. Sie begrüßte mich mit einem warmen Lächeln. Wir umarmten uns und ich war glücklich, wieder zuhause zu sein.  

Als ich etwas später am Abend bereits ausgepackt und mein altes Zimmer bezogen hatte, ging ich runter in den Salon. Ein wärmendes Feuer prasselte im Kamin und ich sah Mutter, die in ihrem großen weißen Sessel davor saß. Als sie mich bemerkte, deutete sie kurz auf einen zweiten Sessel neben ihr, ich setzte mich und kuschelte mich schnell in die Decke, die darauf lag, denn es fror mich fürchterlich.

„ Ganz schön kalt ist es hier!“ stotterte ich die Worte mehr heraus, als dass ich sie sprach. „In der Stadt ist es anscheinend wärmer als bei dir.“ und schob mir die Decke bis zur Nase hoch.
„Tja, mag sein. Aber dafür ist es hier gesünder.“ antwortete Mutter mit einem breiten Grinsen.
Wir beobachteten für eine Weile die Flammen und lauschten still dem behaglichen Knistern. Dann blickte ich zu Mama und sah, dass sie tief in ihren Gedanken versunken war. „Mama!“ rief ich ihr zu, sie zuckte und schaute mich fragend an.
„Was ist?“
„Ähm … kann ich dich was fragen, ohne dass du gleich wieder beleidigt bist, aufspringst und sofort ins Bett gehst?“  
Sie blieb ziemlich ruhig, anders als ich es erwartet hatte und nickte „Heute kannst du mich fragen, was du willst. Ich werde dir ehrlich antworten und außerdem werde ich dir alles erzählen, was ich weiß und nichts mehr verheimlichen.“
Auf so eine Beichte war ich nicht vorbereitet, denn wie gesagt, war Mutter seit dem sie ihre Arbeit im Krankenhaus hingeworfen hatte, stets wie ein verschlossenes Buch für mich gewesen, in dem ich nicht lesen durfte.
„Aber wieso? Wieso willst du das jetzt auf einmal tun? Nach all den Jahren.“
Sie sah mir für einen kurzen Augenblick in die Augen, wandte sie sich ab und blickte wieder ins Feuer. „Weil es nun die Zeit dafür gekommen ist.“
Ich wusste nicht, was sie meinte.
Sie brauchte sichtlich ein paar Momente, bis sie sich gefasst hatte. Doch dann brach es förmlich aus mir heraus: „15 Tage. 15 Tage lang, nachdem du deinen 25. Geburtstag gefeiert hast, kannst du es aufhalten. Nicht länger – dann ist es vorbei!
Und 15 Tage sind verdammt kurz, um es aufzuhalten.“ Sie streckte zitternd ihre Hand aus, nahm die Tasse, die vor ihr stand und trank einen Schluck Tee, bevor sie weiter sprach. „Es wird schwer werden. Viel schwerer, als du es dir vorstellen kannst. Aber du musst es tun, du hast keine andere Wahl…“
„Was wird schwer? Mama, um Himmelswillen, von was sprichst du?“
„Wenn du nicht daran glaubst, kannst du es nicht schaffen. Hörst Du, Kyra! Wenn du nicht daran glaubst, ist alles aus und wir alle…“ Mama schluckte und brachte keinen Ton mehr heraus.
Ich sah sie an und konnte mir nicht erklären, was da gerade vor sich ging, geschweige denn, was sie mir damit hatte sagen wollen. „Mama! Was ist los? Woran solle ich glauben? Du machst mir Angst. Bitte, Mama, sag mir endlich, was los ist!“
„Kyra… Du bist die Auserwählte.“
„Die was?!“
„Die Auserwählte. Nur du kannst den Fluch brechen.“
„Den Fluch brechen…“ wiederholte ich und begann herzhaft zu lachen. „Ach Mama…“.
Doch die blieb ernst. So ernst sogar, dass es mich erschreckte. „Kyra, mein Mädchen, das ist kein Spaß. Das ist die Wahrheit.“ machte sie mir mit fester Stimme klar.
„Du bist schon lustig. Jahrelang hast du mir gar nichts erzählt und jetzt kommst du mir mit so was.“
„Ich weiß, dass das nicht leicht für dich ist.“
„Allerdings. Und was muss ich als Auserwählte jetzt machen? Was bitte erwartest du von mir?“
„Vertrauen. Du musst mir vertrauen, Kyra.“
„Aber … das tue ich doch. Ich habe dir immer vertraut, egal was war und was die Anderen alles erzählt haben.“, erwiderte ich.
„Ich weiß, Kyra und dafür liebe ich dich. Mama nahm ich in den Arm und drückte mich, wie sie es nicht mehr getan hatte, seit ich ein Kind war. „Dann werde ich dir am besten die ganze Wahrheit erzählen. Ich glaube, das bin ich dir schuldig. Die ganze Geschichte hat vor beinahe zwei Jahrtausenden angefangen, genauergesagt im 3. Jahrhundert vor Christi Geburt.“
Ich war zwar noch immer ziemlich perplex, rutschte aber im Sessel nach vorne, legte meinen Kopf nach hinten in den Nacken und stellte meine Füße auf den kleinen Hocker vor mir, um Mama zu signalisieren, dass ich bereit war, mir ihre Geschichte anzuhören.
Mama holte unter ihrer Decke ein Buch heraus, das anscheinend schon die ganze Zeit auf ihrem Schoß gelegen hatte und ich bemerkte sofort, wie alt es sein musste. Der Einband war aus schwarzem Leder und war in der Mitte mit einer Art silbernen Medaillon verziert. Mama öffnete das Buch und ich sah, wie vergilbt die einzelnen Blätter bereits waren. Auf den Seiten befand sich die außergewöhnlichste und schönste Schrift, die ich je gesehen hatte. Sie musste von Künstlerhand schon vor langer Zeit mit einer Feder auf diese Seiten gezeichnet worden zu sein und strahlte eine fast gewisse Magie aus. Doch das Verblüffende war – ich konnte sie lesen! Ich hatte diese Schrift zwar schon so lange nicht mehr gesehen, aber ich verstand jedes Wort. Mutter schien dies aber nicht sonderlich zu überraschen, denn sie blieb ganz ruhig und meinte eher beiläufig: „Du kannst lesen, was da steht, oder etwa nicht? “
“Ja, das kann ich.“, gab ich ihr Recht, „Du hast mich diese Schrift gelehrt, als ich ungefähr zehn Jahre alt gewesen sein muss.“
Sie nickte sichtlich erleichtert.“ Diese Schrift ist alt, sogar sehr alt und niemand außer dir und mir kann sie lesen. Selbst die besten Wissenschaftler und Archäologen würden alles dafür geben, um sie entziffern zu können. Aber es wird ihnen nicht gelingen.“
Aus irgendeinem Grund überraschte mich das nicht, denn mittlerweile schien mir nichts mehr unmöglich zu sein.
„Diese Schrift ist unsere Schrift. Wir haben sie in unsere Familie seit Jahrhunderten weitergegeben, von Generation zu Generation, und dafür gesorgt das sie geheim bleibt.“
Ich nickte.  
“Ich werde dir heute unser Buch übergeben, genauso wie ich es von meiner Mutter bekommen habe, als ich in deinem Alter war. Meine Mutter hat es von ihrer Mutter, deiner Großmutter, und die hat es wiederum von deren Mutter ausgehändigt bekommen. Ich möchte, dass du es jetzt liest. Lass dir bitte Zeit, denn wenn du fertig bist, erwarte ich eine Entscheidung von dir. Aber ganz egal, wofür du dich auch entscheiden wirst, ich werde dich immer lieben. Das weißt du!”
„Ja Mama, das weiß ich.“
Sie stand auf und legte mir das Buch auf meine ausgestreckten Beine. Dann griff Mutter in ihre Tasche, holte zwei Flugtickets heraus und legte sie auf den Tisch neben mir. „Die wirst du vielleicht brauchen.“ Zärtlich küsste sich mich auf die Stirn und verließ den Raum, um zu Bett zu gehen.
Ich sah mir das Buch, unser Buch, in aller Ruhe nochmals an und streichelte dabei über das Leder, das sich trotz seines Alters noch sehr zart anfühlte. Ich strich über das Metallmedaillon auf dem ein Falke eingraviert war, öffnete das Buch und besah mir die erste Seite. Was da stand, gehörte ganz offensichtlich nicht zur Geschichte selbst, sondern war anscheinend eine Art persönliches Vorwort, das der Verfasser einem nahestehenden Menschen gewidmet haben musste:

* * * * * * * *
1000 dunkle Nächte.
1000 dunkle Augenblicke.
1000 Fragen, keine Antworte.
Kein Zweifel an der Bestimmung.
Kein Zögern vor der Gefahr.
Die Zukunft aus den Büchern leitend,
die Zeit ist nur ein Begriff ohne Ziel.
Ein Leben am Rand der Hölle,
immer bereit für den Kampf.
Schatten der Vergangenheit ziehen ihre Bahn,
sind übermächtig.
Es gibt kein Entkommen,
Vertrauen zerbricht,
Worte bleiben unausgesprochen.
Die Liebe erstickt
in einem Sumpf von Schweigen.
Nur die Wahrheit kann sie retten!
Doch es ist zu spät.
Das Schicksal bahnt sich seinen Weg,
ist stärker, ist unausweichlich.
Es gibt keine Zukunft und wird nie mehr eine geben.
Leiser Wind rauscht durch die Bäume,
ein Blatt fällt sterbend herab.
Mit ihm sinken Hoffnungen und Träume
zerstört und unerfüllt in ihr Grab.
Nur Schmerz, Leere und Einsamkeit bleiben bestehen.
Erinnerungen brennen sich in mein Herz,
Erinnerungen, die keiner stehlen kann.

Warum? Warum musste es geschehen?

* * * * * * * * * *

Die Worte berührten mich. Ich fühlte, dass sie für mich und mein Leben von großer Bedeutung waren. Aber ich war auch verwirrt, denn ich wusste nicht, an wen sie gerichtet waren oder wer sie einst zu Papier gebracht hatte. Wer immer es auch gewesen war, ihm musste in seinem Leben viel Schlimmes erfahren sein, so schmergetränkt wie diese Widmung war. Ich holte tief Luft, denn ich befürchtete, dass auch die Geschichte, die ja wohl für meine Familie und mich von größter Bedeutung sein musste und die ich gleich zu lesen bekam, eine traurige Geschichte sein würde.

Ich nahm allen Mut zusammen, blätterte um und fing an zu lesen.

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