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Das traurigste Werk, das ihr je gelesen habt

 
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silke-k-weiler
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 47
Beiträge: 710

Das goldene Schiff Der goldene Eisbecher mit Sahne


BeitragVerfasst am: 08.02.2019 16:45    Titel: Re: Älterer Thread, frisch ausgegraben Antworten mit Zitat

emr hat Folgendes geschrieben:
In Marlen Haushofers Die Wand kommt es zu einer gar zu bitterlichen Wende. Schade um die spannende Geschichte, doch ich werde mir das nicht nochmal antun. Las später die Biografie, für Haushofer musste es wohl unausweichlich so geschehen.


An dieses Buch dachte ich sofort, als ich das Thema des Threads las. Ansonsten "Unten am Fluss": Es schien Hazel, als brauchte er seinen Körper nicht mehr ...
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YesYesYes
Gänsefüßchen


Beiträge: 15
Wohnort: Frankfurt/M.


BeitragVerfasst am: 08.02.2019 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Mir geht das bei Meckels Licht so, das sich wie eine Erinnerung an eine vergangene Liebe liest, die vielleicht erst im Blick zurück, dann, wenn eh alles vergeben ist, so strahlend war, wie sie im Buch erscheint.
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Alicorn Windheart
Geschlecht:männlichWortedrechsler


Beiträge: 56
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 23.08.2020 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

"Meine Freundin Mia" von Peter Pohl
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1864



BeitragVerfasst am: 23.08.2020 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Das Grab der Leuchtkäfer ("Hotaru no Haka") von Akiyuki Nosaka.

_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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Ron Swanson
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 31
Beiträge: 859
NaNoWriMo: 4094
Wohnort: Gütersloh


BeitragVerfasst am: 23.08.2020 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Barfuß durch Hiroshima von Keji Nakazawa
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Soa
Geschlecht:weiblichSchneckenpost

Alter: 22
Beiträge: 9
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 26.02.2021 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin - Lilly Lindner

Ein Buch, das ich in einem Schwung durchgelesen habe und ab der Hälfte nicht mehr zum Heulen aufhören konnte. Ein Briefwechsel zwischen zwei Schwestern, von denen eine an Magersucht erkrankt ist.


_________________
VG Soa

~ When the dreamer lives, so lives the dream ~
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Jarandrel
Geschlecht:männlichWortedrechsler


Beiträge: 60
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 27.02.2021 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

"Wenn ich bleibe" von Gayle Forman
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SteffiU70
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 52
Beiträge: 20
Wohnort: Mülheim


BeitragVerfasst am: 07.04.2021 00:54    Titel: Antworten mit Zitat

Keiner Schlafe - Johanna Carlany

Sehr traurig, sehr wahr, und mit wahnsinniger Tapferkeit und dem Mut zum Humor in der schwärzesten Stunde geschrieben. 10 mal gelesen


_________________
Liebe schickt Dich durch Höllen oder eröffnet Dir Horizonte, sie nimmt Dir den Atem oder reicht Dir die Hand, aber eins ist sie immer : da
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Elbenkönigin1980
Reißwolf


Beiträge: 1153



BeitragVerfasst am: 18.04.2021 04:24    Titel: Antworten mit Zitat

Besonders traurig fand ich diese beiden Bücher, die mir bis heute im Gedächtnis geblieben sind:

Robert Harris: der Zweite Schlaf

Dieser Roman spielt 800 Jahre nach unserer Zeit, die Menschen leben wieder wie im Mittelalter, nach irgendeiner schlimmen Katastrophe vor 800 Jahren, also in unserer  Zeit, die im Roman nur vage angedeutet wird.
Im Roman geht es um den Mord an einem Priester in einem kleinen englischen Dorf, und beim Lesen wurde ich oft traurig und fragte mich, ob das wirklich geschehen könnte, dass die Menschen eines Tages wieder wie im Mittelalter leben müssen, inklusive kurzer Lebenserwartung infolge von Krankheiten und mangelnder Hygiene, die Trostlosigkeit in diesem Roma stimmt einen schon melancholisch. Der Roman ist meisterhaft geschrieben, er ist auf jeden Fall wert gelesen zu werden, aber die Lektüre macht auch sehr traurig und nachdenklich.

das zweite Buch:

Andreas Eschenbach: Nationales Sicherheitsamt

Dieser Roman spielt mitten im Dritten Reich, im Jahr 1942, aber in einer fiktiven Variante von 1942, das bereits technisch auf dem Stand der heutigen Zeit ist, es gibt Smartphones, Internet, Fernseher, alles was wir heute schon haben, und die Nazis in dem Roman haben alle technischen Möglichkeiten zur Verfügung um versteckte Juden und Widerstandskämpfer aufzuspüren, so wird im Roman Anne Frank ein Jahr früher aufgespürt, nur weil die Nazis dank der hochmodernen Computer in der Lage sind, anhand der Einkäufe der einzelnen Haushalte zu ermitteln, wer Juden oder Widerstandskämpfer in seinem Haus versteckt.
Der Roman machte mich beim Lesen sehr traurig, weil ich bis zum Schluss darauf hoffte, dass es doch noch ein Happy End gibt...allerdings kam das nicht...am Ende gewannen die Nazis dank der Computertechnik den Krieg und für die Protas ging es auch entsprechend schlecht aus.
Ein sehr trauriger, bedrückender Roman, den ich beim Lesen als extrem düster empfand.


_________________
Bei meinen Eltern vom 15.05. bis 26.05.
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Tribalis
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 240



BeitragVerfasst am: 06.05.2021 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

"Was ich liebte" von Siri Hustvedt
puh.
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anderswolf
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 975
Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 06.05.2021 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Spontan fällt mir ein: "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt.

New York inmitten der AIDS-Krise, die Protagonistin June verliert ihren Lieblingsonkel und findet in seinem Erbe überraschenden Trost.

Gleich auf der ersten Seite ein Tränchen verdrückt, am Ende gar nicht mehr aufhören können zu heulen.
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Chamomila
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 122



BeitragVerfasst am: 15.10.2021 01:48    Titel: Antworten mit Zitat

"Klingt meine Linde" von Astrid Lindgren.

Und "Emily auf der Moon-Farm" von Lucy M. Montgomery:
An der Stelle, als Emilys Vater stirbt, kommen mir jedes Mal die Tränen.
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 49
Beiträge: 5157
Wohnort: Nullraum
Das goldene Rampenlicht Das silberne Boot
Goldenes Licht Weltrettung in Silber


BeitragVerfasst am: 15.10.2021 06:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte gerade "Grave of the Fireflies" sagen und sehe, Maunzilla hat das auch schon genannt. Schließe mich also voll und ganz an.

_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Sad
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 36
Beiträge: 15
Wohnort: Oberpfalz


BeitragVerfasst am: 04.03.2022 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Selbstmord von Édouard Levé.
Sehr trauriges, durch seinen Inhalt aber auch sehr gefährliches Buch. Selbstmord ist keine Lösung! Bitte Hilfe holen, wenn man Selbstmordgedanken oder gar -pläne hat.

Zitat:
Was für ein Buch! Und was für eine Geschichte, die dahinter steht! Ein Schriftsteller, Künstler und Fotograf verfasst eine kurze, das Thema Selbstmord auf höchst luzide Weise umkreisende Meditation, schickt das fertige, keine hundert Seiten lange Manuskript an seinen Verleger, der sich begeistert davon zeigt. Sie verabreden ein Treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Doch dazu kommt es nicht mehr. Denn wenig später nimmt sich der Autor, der Franzose Édouard Levé, das Leben.

https://www.zeit.de/kultur/literatur/2012-10/edouard-leve-selbstmord?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
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Pickman
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1580
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BeitragVerfasst am: 05.03.2022 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Prosa? Sartre: Das Spiel ist aus

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Tempus fugit.
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Julia Katharina
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 36
Beiträge: 17
Wohnort: Main-Taunus-Kreis


BeitragVerfasst am: 16.09.2022 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

Ich lese eigentlich nicht wirklich Literatur, die im Nazi-Deutschland spielt. Aber dieses Buch...

Erstmal erlebt man die Geschichte aus den Augen eines unschuldigen Jungen, der Situationen mit kindlicher Naivität beschreibt, aber als Leser weiß man natürlich um was es da eigentlich geht...

Und dann das Ende... Puh, das musste ich damals erstmal drei Tage sacken lassen.
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Michel
Geschlecht:männlichBücherwurm

Alter: 50
Beiträge: 3496
Wohnort: bei Freiburg
Das bronzene Bühnenlicht Das goldene Niemandsland
Der silberne Durchblick Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 16.09.2022 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Herbert Rosendorfer, "Das Messingherz".
Eigentlich eine Groteske über den BND der Siebziger und ein Kaleidoskop absurder Situationen, vom Pornomagazindienst für katholische Priester bis zu Sex im Baum bei Gewitter. Aber was mich hinter all dem teils absurden, teils obszönen Tamtam schon in der Schulzeit angerührt hat, war die tragische Liebesgeschichte im Hintergrund. Das Ende, an dem die Fäden vernäht werden und (nach meiner Lesart) vieles in resignierter Sprachlosigkeit versandet, hat mich echt mitgenommen. Und das nicht nur einmal.


_________________
Seit Dezember 2020 im Handel: "Ishabel", der zweite Band der Flüchtlings-Chroniken
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Canyamel
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 306
Wohnort: Saargemünd


BeitragVerfasst am: 17.09.2022 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

"In einem anderen Land" von Ernest Hemingway

Im Ersten Weltkrieg lernt ein amerikanischer Sanitätssoldat eine englische Krankenschwester kennen und verliebt sich in sie. Bevor er zurück an die Front muss, beschließen die beiden zu desertieren und sich in die neutrale Schweiz abzusetzen..

Das Buch reißt einem das Herz raus. Die traurigste Geschichte, die ich je gelesen habe.


_________________
Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur die langweilige nicht. (Voltaire)
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Pickman
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1580
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 17.09.2022 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Pickman hat Folgendes geschrieben:
Prosa? Sartre: Das Spiel ist aus


Ich habe das Buch noch einmal in die Hand genommen und sehe gerade, dass es sich um ein Drehbuch handelt.

Noch ein trauriges Buch mit einem sehr traurigen Ende: Orwells 1984.


_________________
Tempus fugit.
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Dyrnberg
Geschlecht:männlichLeseratte


Beiträge: 182
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 17.09.2022 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe in meinem Leben nur einmal bei einem Buch geweint, und das war:

Cormac McCarty - Die Straße


_________________
Ein Roadtrip durch die Philosophie: "Die Nacht der Fragen und der Morgen danach" (Roman)
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