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Die Königin der Begierden


 

 
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Robb Schnee
Geschlecht:männlichErklärbär

Alter: 26
Beiträge: 3



BeitragVerfasst am: 08.08.2022 16:43    Titel: Die Königin der Begierden eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die ersten kläglichen Versuche etwas zu Papier zu bringen. Ich wünsche viel Spaß beim lesen. Dies ist eine Fantasy Geschichte die viele düstere Elemente entfalten wird.




Isabella zitterte vor Angst und Anspannung, mit zögerlicher Hand stach sie in ihrem
Essen herum. Ihr gegenüber saß ihr Ehegatte, wie ein Schwein fiel er über sein Essen
her. Die höflichen Manieren schien er vergessen zu haben, es war ja auch sein eigenes
Haus, wenn kümmerte es das er wie ein Schwein aß. Verlegen sah sie sich kurz um,
dabei bemerkte sie, dass es den Dienern ebenfalls unangenehm war, wie er über das
Abendessen herfiel. Seine Robe war ein Sammelsurium von Fettflecken und
Essensresten. Der Wein lief ihm über die Mundwinkel in seinen Bart, den ließ er
schön lang wachsen, um seinen nicht vorhandenen Hals zu verbergen. Nach diesem
gewaltigen Schluck rülpste er, dass Isabella dachte, die Wände wackelten. Seine
gierigen Finger suchten die nächste Hähnchen keule, anstatt den Diener um den Teller
zu bitten, kroch er halb über den Tisch, um seine Hähnchen keule zu erreichen.
Isabella schämte sich für dieses Verhalten, wieder einmal wünschte sie sich im Boden
versinken zu können. Seit fünf Jahren ertrug sie ihren Gatten, es war nicht einmal
ihre Entscheidung gewesen diesen Widerling zu ehelichen. Ihr Bruder Abel wollte
den Namen ihres Hauses näher an den kaiserlichen Hof bringen, noch waren sie klein
und unbedeutend. Um Einfluss zu gewinnen, verkaufte er sie an den Cousin des
Kaisers, der mehr als Hofnarr gesehen wurde als mächtiger Adeliger. Der Imperator
suchte nur nach einem Vorwand, seinen Cousin weit von seinem Hof und seiner Stadt
zu schicken. Bei den Banketten in der Anwesenheit ihres Herrschers war sie noch
mehr angespannter wie sie es ohne hin schon war. Da war diese gewisse Aura um den
Kaiser, die Götter hatten ihn wahrlich zu gesegnet, trotz des hohen Alters war immer
noch stattlich. Seine Frau passte zu ihm, sie besaß einen Blick, der mehr wie
Ehrfurcht bei allen Anwesenden erzeugte. Das Alter war nicht spurlos an ihr
vorbeigezogen. Falten zeichneten sich durch ihr Gesicht, das einst blonde Haar nahm
einen gräulichen Ton an. Sie alle wirkten so majestätisch, der ganze Senat entsprach
seiner Rolle. Isabella fühlte sich deplatziert unter diesen Menschen, stets mit
gesenktem Haupt saß sie dort und reagierte nur, wenn sie aus Höflichkeit
angesprochen wurde. Der Hass auf ihren Bruder wuchs mit jedem Tag immer mehr,
durch seinen Ehrgeiz kam sie täglich in unangenehme Situationen.
Die Gedanken von Isabella kreisten immer weiter bis sie sich entschloss den
Speisesaal zu verlassen.“ Wo willst du hin.“ brummte es nur am anderen Ende der
Tafel. Sie würdigte ihn keines Blickes, während sie sich der Tür näherte.“ Meine
Kopfschmerzen plagen mich erneut. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft
wird mir guttun bevor ich zu Bett gehe.“ erwiderte sie auf seine Frage. Das Knirschen
seiner Zähne hörte Isabella und es jagte ihr einen Schauer über den
Rücken.“ JELDRIK.“ rief er voller Missachtung. Ein stattlicher Mann öffnete die
Tür, vor der gerade Isabella stand. Seine Hand stützte er auf das Schwert an seiner
Hüfte mit steinerner Miene trat er weiter in den Raum.“ Begleite meine Frau bei
ihrem Spaziergang, kennst das Spiel ja.“ lallte er bloß, mit einer Fingerbewegung
signalisierte er das er gehen durfte. Als sie beide vor dem Speisesaal standen, suchte
ihre Hand seine Hand. Lächelnd sah sie zu ihrem Beschützer, er war viel mehr als das
für sie war Jeldrik, die Liebe nach der sie sich sehnte. Ein Mann, der liebevoll und
zärtlich mit ihr umging, aber auch nicht immer klein beigab. Partner sollten nach
ihrer Vorstellung ebenbürtig sein, dieses Gefühl überkam sie bei ihm. Allein, schon
wenn er ihre Hand nahm, kribbelte es am ganzen Körper, das Herz pochte so laut,
dass sie manchmal, dachte er, könne es hören. Das Verlangen nach Jeldrik fraß sie
innerlich auf, bei ihren nächtlichen Treffen war äußerste Vorsicht geboten, wenn
Ronald bloß nur den Verdacht hegen sollte, wären sie beide in großer Gefahr. Wenn
sie die Schritte der Diener hörten, trennten sich ihre Hände voneinander, der
professionelle Abstand ward wieder gegeben. Jede Trennung ihrer Hände fühlte sich
unerträglich für Isabella an, wie ihre Zweisamkeit kurz und flüchtig. Diese Romanze
zwischen ihnen konnte nicht falsch sein, dafür fühlte es sich viel zu stark an, all die
körperlichen Reaktionen, die eine bloße Berührung auslösen konnte. Dies ist
wahre Liebe, dachte die junge Frau. Es beschlich sie immer wieder das Gefühl,
das ihre Romanze nicht gewünscht war von höheren Mächten, welche Gründe auch
immer die Götter hatten könnten sie nicht in ihrem Fall ein Auge zu drücken.
Isabella spürte, dass der Krieg vor zwei Jahren Jeldrik verfolgte, bei ihr konnte er
vergessen, das war zumindest der Eindruck, den sie hatte. Sie erreichten die Gärten
des Anwesens, die Sterne erhellten leicht den Kiesel weg, lüstern zog Isabella ihren
Beschützer hinter sich her, dabei entwich der jungen Dame ein leises Kichern. Das
Klappern der Rüstung war so laut, dass der Ritter schon befürchtete jemandes
Aufmerksamkeit geweckt zu haben. Zwischen Sträuchern und Hecken fielen sie
beide übereinander her, in ihrer Ekstase biss Isabella dem Krieger in den Hals,
um einen Aufschrei zu unterdrücken. Zu lange war ihr letztes Treffen her gewesen,
der Ritter genoss den Duft ihrer Haare, den Geschmack ihrer Lippen. Fest drückte er
sie in seine gepanzerten Arme, all die Furcht von eben, dass sie jemand sehen oder
hören konnte waren ihm jetzt egal, jetzt zählte nur der Moment, in dem sie sich beide
hingaben.
Nach ihrem Liebesspiel verharrten sie kurz in ihrer Umarmung, eine warme Träne
lief an seiner Schulter herunter. Das Paar wusste, die erneute gemeinsame Zeit war
vorbei. Jeldrik bemerkte die blauen Flecken an ihrem Rücken als er über ihre
Schulter sah, die Wut brodelte auf wie er es einst im Kampf spürte. Ronald schlug sie
immer noch jetzt an Stellen wo er es nicht sehen konnte, zumindest Stellen an denen
es Fragen aufwirbeln würde. Sein Hass auf diesen Mann wuchs stetig, der Cousin des
Kaisers ließ seinen Zorn gerne an Frauen aus. Schon als heranwachsender gab
es Gerüchte, das er sich an Dienerinnen vergriff. Jeden Abend betete er zu den
Göttern für eine gerechte Strafe, so einer durfte nicht in der Gunst der Götter stehen.
Langsam löste er sich von seiner Liebsten, die Sterne leuchteten hell in
dieser Nacht, in einiger Ferne sah man die Lichter des Pantheons. Die Heimat der
Götter, eine fliegende Stadt, in der die Götter selbst lebten und über die Welt
regierten. Die Unsterblichen waren ihre Champions, sie waren die Augen, Münder
und Ohren der Götter. In jedem Reich der Sterblichen waren die Unsterblichen, viele
gab es nicht, von ihnen brauchte es auch nicht. Kein Mensch war in der Lage einen
von ihnen niederzustrecken, was man sich vom Namen her denken konnte.
In Marcia befanden sich aktuell zwei Unsterbliche-, Zardo und Garuska. Zwillinge,
die dem Imperator treu dienten, er war nämlich in der Gunst der Götter, alles was
geschah, geschah nur, weil das Pantheon es vorgab. Das Schicksal der Welt und jedes
Individuums bestimmten sie, so sagte man hieß es. Diese Vorstellung miss
viel Jeldrik, warum wurden sie geschaffen, wenn es den freien Willen nicht gab,
dienten sie nur zur Belustigung und Unterhaltung. Deswegen betete er jede Nacht zu
ihnen nicht, weil er zwingend ihr Gunst oder Segen wollte, er hoffte auf Bestätigung
das es nicht so war ein Zeichen, das sie nur ihre schützende Hand über die Reiche der
Menschen hielten. So richtete er sein Gebet an die schwebende Stadt in der Hoffnung
endlich ein Zeichen zu erhalten. Nachdem sich Isabella wieder ankleidete, brachte er
sie zu ihrem Gemach, ihre Blicke sprachen für sich, wie lange Liebster muss ich
diese Hölle noch ertragen, wann wirst du mich befreien.
Leider wusste er darauf noch keine Antwort, was den Ritter umso mehr quälte. Der
Abend war noch jung, er ging zu der Stelle in den Gärten wo er eben mit Isabella war.
Seine Gedanken kreisten um Isabella, aber auch an den vergangenen Krieg, die
Schlachten waren erbarmungslos gewesen. Ronald wollte sich im
Krieg beweisen, nur deswegen musste er damals mit ziehen, dem fetten Cousin
wurde das Kommando über eine kleine Flotte überreicht. Erst gerieten sie in einen
Sturm wo sie mehrere Schiffe an die See verloren, nachts hätte Jeldrik schwören
können etwas im Wasser gesehen zu haben, doch was genau wusste er nicht dafür
war es zu schnell. Erst schob er es auf den Stress, die Müdigkeit, doch bei jedem
Wachdienst an Deck sah er es im Wasser. Irgendetwas verbarg sich im Dunkel unter
der Oberfläche. Das Stampfen gewaltiger Schritte riss Jeldrik aus seinen Gedanken,
als er sah, was ihn da aus seinem Gefühlschaos riss, gefror sein Blut in den Adern.
Ehrfürchtig kniete er sich hin und neigte sein Haupt zu Boden. Ein Unsterblicher ging
auf ihn zu, es handelte sich, um Zardo ihn aus nächster Nähe zu sehen war mehr wie
atemberaubend. Seine Gestalt war so majestätisch als wäre er einer Legende
entsprungen. Seine Rüstung war mit scharten und Kratzern versehrt, aus hunderten
Schlachten musste diese stammen. Er war riesig, vielleicht drei Meter. Zwei
Schwerter hingen an seiner Hüfte, mit denen er Tausenden schon den Tod gebracht
hatte, was sich Jeldrik fragte, was er hier suchte. Eigentlich war er der persönliche
Leibwächter des Kaisers.“ Erhebe dich, Sterblicher.“ forderte das Überwesen ihn auf.
Der Ritter zögerte erst aus purer Furcht vor dem Unsterblichen, doch er erhob
sich.“ Bist du Ser Jeldrik von Löwenstein.“ Diese Stimme klang Engelsgleich. Wie
gelähmt stand er einfach da und nickte übertrieben.
Sein Blick wurde härter, musternd sah er Jeldrik an.“ Du weißt, wessen Gottes
Champion ich bin.“ fragte er.“ Der Champion von Tazon dem obersten aller
Götter.“ flüsterte der Ritter voller Demut.“ Er sprach im Traum zu mir heute, dass ich
nach einem Jeldrik suchen sollte. Angeblich wären wir durch das Schicksal
verbunden, ein Zweikampf auf Leben und Tod.“ Als er dies sagte, lachte er
schallend.“ Der Gedanke ist schon lustig, kann nur ein Scherz meines Meisters sein.
Er neigt oft zu Scherzen, was er mir damit sagen wollte, wer weiß das schon.
Trotzdem jetzt wo ich dich hier so sehe etwas sagt mir du wirst Unruhe bringen. Das
interessiert mich, ein bisschen Aufregung schadet dem Imperium nicht, der letzte
Krieg war viel zu schnell vorbei, dabei töte ich so gerne deine Art. Ich mag es,
wenn das Licht in euren Augen erlischt.“ lächelte der Unsterbliche beinahe geifernd.
Die Beine zitterten von Jeldrik dieses Funkeln, was er in den Augen
seines Gegenübers erhaschte, machte ihm große Sorgen.“ Ich hoffe, du tust
was Aufregendes, eine nette Rebellion oder entfachst einen Krieg mit unseren
Nachbarn.“ lachte er. Das edle Bild, was er bis eben noch besaß,
zerbröckelte vollkommen. Seine Befürchtungen waren wohl wahr das Schicksal lag
in der Hand des Pantheons, sie waren bloß Schachfiguren.
Zardo lächelte breit als er verschwand,seine Schritte hallten noch eine Weile nach. Er
blickte zur Götterstadt, ein Wort schoss durch seinen Verstand-, Tyrannen. Was auch
immer sie für ihn vorgesehen hatten, nicht einmal sie könnten ihn aufhalten, wenn es
um Isabella ging.“ Ich werde dich erlösen Isabella.“ flüsterte er leise. Dunkle Augen
mit bösen Absichten verfolgten den Beschützer.

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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1729



BeitragVerfasst am: 08.08.2022 18:46    Titel: Re: Die Königin der Begierden Antworten mit Zitat

Hallo Robb Schnee,

das Ganze liest sich wie ein erster Entwurf. Ich sehe viele gute Ideen, auch eine Menge Klischees, aber das kann man beim Überarbeiten verändern.

Du hast teils Handlungen, teils Hintergrundinfos, Rückblenden, einen Perspektivenwechsel und ein paar holprige Ausdrücke.
Ich schreibe einmal rein, was mir beim Lesen so durch den Kopf geht.

Robb Schnee hat Folgendes geschrieben:

Isabella zitterte vor Angst und Anspannung, mit zögerlicher Hand Mit der Gabel? stach sie in ihrem
Essen herum. Ihr gegenüber saß ihr Ehegatte, wie ein Schwein fiel er über sein Essen
her. Die höflichen Manieren schien er vergessen zu haben, es war ja auch sein eigenes
Haus, wenn kümmerte es das er wie ein Schwein aß. Verlegen sah sie sich kurz um,
dabei bemerkte sie, dass es den Dienern ebenfalls unangenehm war, wie er über das
Abendessen herfiel. Seine Robe war ein Sammelsurium von Fettflecken und
Essensresten. Der Wein lief ihm über die Mundwinkel in seinen Bart, den ließ er
schön lang wachsen, um seinen nicht vorhandenen Hals zu verbergen. Nach diesem
gewaltigen Schluck rülpste er, dass Isabella dachte, die Wände wackelten. Seine
gierigen Finger suchten die nächste Hähnchen keule, anstatt den Diener um den Teller
zu bitten, kroch er halb über den Tisch, um seine Hähnchen keule zu erreichen.
Isabella schämte sich für dieses Verhalten, wieder einmal wünschte sie sich im Boden
versinken zu können.
Seit fünf Jahren ertrug sie ihren Gatten, Anfangs benimmt sie sich, als wäre ihr dieses Verhalten neu. Wenn er seit 5 Jahren so isst, sollte sie das nicht mehr wundern. es war nicht einmal
ihre Entscheidung gewesen diesen Widerling zu ehelichen. Ihr Bruder Abel wollte
den Namen ihres Hauses näher an den kaiserlichen Hof bringen, noch waren sie klein
und unbedeutend. Um Einfluss zu gewinnen, verkaufte er sie an den Cousin des
Kaisers, der mehr als Hofnarr gesehen wurde als mächtiger Adeliger. Der Imperator
suchte nur nach einem Vorwand, seinen Cousin weit von seinem Hof und seiner Stadt
zu schicken. Warum sollte ausgerechnet er dann eine gute Partie sein?
Bei den Banketten in der Anwesenheit ihres Herrschers war sie noch
mehr angespannter wie sie es ohne hin schon war. Da war diese gewisse Aura um den
Kaiser, die Götter hatten ihn wahrlich zu gesegnet, trotz des hohen Alters war immer
noch stattlich. Seine Frau passte zu ihm, sie besaß einen Blick, der mehr wie
Ehrfurcht bei allen Anwesenden erzeugte. Das Alter war nicht spurlos an ihr
vorbeigezogen. Falten zeichneten sich durch ihr Gesicht, das einst blonde Haar nahm
einen gräulichen Ton an. Sie alle wirkten so majestätisch, der ganze Senat entsprach
seiner Rolle. Isabella fühlte sich deplatziert unter diesen Menschen, stets mit
gesenktem Haupt saß sie dort und reagierte nur, wenn sie aus Höflichkeit
angesprochen wurde. Der Hass auf ihren Bruder wuchs mit jedem Tag immer mehr,
durch seinen Ehrgeiz kam sie täglich in unangenehme Situationen.
Die Gedanken von Isabella kreisten immer weiter, bis sie sich entschloss den
Speisesaal zu verlassen.“ Wo willst du hin.“ brummte es nur am anderen Ende der
Tafel. Sie würdigte ihn keines Blickes, während sie sich der Tür näherte.“ Meine
Kopfschmerzen plagen mich erneut. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft
wird mir guttun bevor ich zu Bett gehe.“ erwiderte sie auf seine Frage. Das Knirschen
seiner Zähne hörte Isabella und es jagte ihr einen Schauer über den
Rücken.“ JELDRIK.“ rief er voller Missachtung. Ein stattlicher Mann öffnete die
Tür, vor der gerade Isabella stand. Seine Hand stützte er auf das Schwert an seiner
Hüfte mit steinerner Miene trat er weiter in den Raum.“ Begleite meine Frau bei
ihrem Spaziergang, kennst das Spiel ja.“ lallte er bloß, mit einer Fingerbewegung
signalisierte er das er gehen durfte. Warum braucht sie Begleitung? Lauert da draußen eine Gefahr oder soll er aufpassen, dass sie nicht wegläuft?
Als sie beide vor dem Speisesaal standen, suchte
ihre Hand seine Hand. Lächelnd sah sie zu ihrem Beschützer, er war viel mehr als das
für sie war Jeldrik, die Liebe nach der sie sich sehnte. Ein Mann, der liebevoll und
zärtlich mit ihr umging, aber auch nicht immer klein beigab. Partner sollten nach
ihrer Vorstellung ebenbürtig sein, dieses Gefühl überkam sie bei ihm. Er ist ihr nicht ebenbürtig, sondern untergeben. Allein, schon
wenn er ihre Hand nahm, kribbelte es am ganzen Körper, das Herz pochte so laut,
dass sie manchmal, dachte er, könne es hören. Das Verlangen nach Jeldrik fraß sie
innerlich auf, bei ihren nächtlichen Treffen war äußerste Vorsicht geboten, wenn
Ronald bloß nur den Verdacht hegen sollte, wären sie beide in großer Gefahr. Wenn
sie die Schritte der Diener hörten, trennten sich ihre Hände voneinander, der
professionelle Abstand ward wieder gegeben. Jede Trennung ihrer Hände fühlte sich
unerträglich für Isabella an, wie ihre Zweisamkeit kurz und flüchtig. Diese Romanze
zwischen ihnen konnte nicht falsch sein, dafür fühlte es sich viel zu stark an, all die
körperlichen Reaktionen, die eine bloße Berührung auslösen konnte. Dies ist
wahre Liebe, dachte die junge Frau. Es beschlich sie immer wieder das Gefühl,
das ihre Romanze nicht gewünscht war von höheren Mächten, welche Gründe auch
immer die Götter hatten könnten sie nicht in ihrem Fall ein Auge zu drücken.
Isabella spürte, dass der Krieg vor zwei Jahren Jeldrik verfolgte, bei ihr konnte er
vergessen, das war zumindest der Eindruck, den sie hatte. Sie erreichten die Gärten
des Anwesens, die Sterne erhellten leicht den Kiesel weg, lüstern zog Isabella ihren
Beschützer hinter sich her, dabei entwich der jungen Dame ein leises Kichern. Das
Klappern der Rüstung war so laut, dass der Ritter schon befürchtete jemandes
Aufmerksamkeit geweckt zu haben. Zwischen Sträuchern und Hecken fielen sie
beide übereinander her, So eine Rüstung aus- und wieder anzuziehen ist ganz schön schwierig, das geht nicht so mal eben. in ihrer Ekstase biss Isabella dem Krieger in den Hals,
um einen Aufschrei zu unterdrücken. Zu lange war ihr letztes Treffen her gewesen,
der Ritter genoss den Duft ihrer Haare, den Geschmack ihrer Lippen. Fest drückte er
sie in seine gepanzerten Arme, all die Furcht von eben, dass sie jemand sehen oder
hören konnte waren ihm jetzt egal, jetzt zählte nur der Moment, in dem sie sich beide
hingaben.
Nach ihrem Liebesspiel verharrten sie kurz in ihrer Umarmung, eine warme Träne
lief an seiner Schulter herunter. Das Paar wusste, die erneute gemeinsame Zeit war
vorbei. Jeldrik bemerkte Hier wechselst du die Perspektive.  die blauen Flecken an ihrem Rücken als er über ihre
Schulter sah, die Wut brodelte auf wie er es einst im Kampf spürte. Ronald schlug sie
immer noch jetzt an Stellen wo er es nicht sehen konnte, zumindest Stellen an denen
es Fragen aufwirbeln würde. Sein Hass auf diesen Mann wuchs stetig, der Cousin des
Kaisers ließ seinen Zorn gerne an Frauen aus. Schon als heranwachsender gab
es Gerüchte, das er sich an Dienerinnen vergriff. Jeden Abend betete er zu den
Göttern für eine gerechte Strafe, so einer durfte nicht in der Gunst der Götter stehen.
Langsam löste er sich von seiner Liebsten, die Sterne leuchteten hell in
dieser Nacht, in einiger Ferne sah man die Lichter des Pantheons. Hier fängst du mit Hintergrundwissen über die Welt an. Die Heimat der
Götter, eine fliegende Stadt, in der die Götter selbst lebten und über die Welt
regierten. Die Unsterblichen waren ihre Champions, sie waren die Augen, Münder
und Ohren der Götter. In jedem Reich der Sterblichen waren die Unsterblichen, viele
gab es nicht, von ihnen brauchte es auch nicht. Kein Mensch war in der Lage einen
von ihnen niederzustrecken, was man sich vom Namen her denken konnte.
In Marcia befanden sich aktuell zwei Unsterbliche-, Zardo und Garuska. Gerade waren die beiden noch im Garten, jetzt geht es um etwas ganz anderes.  Zwillinge,
die dem Imperator treu dienten, er war nämlich in der Gunst der Götter, alles was
geschah, geschah nur, weil das Pantheon es vorgab. Das Schicksal der Welt und jedes
Individuums bestimmten sie, so sagte man hieß es. Diese Vorstellung miss
viel Jeldrik, warum wurden sie geschaffen, wenn es den freien Willen nicht gab,
dienten sie nur zur Belustigung und Unterhaltung. Deswegen betete er jede Nacht zu
ihnen nicht, weil er zwingend ihr Gunst oder Segen wollte, er hoffte auf Bestätigung
das es nicht so war ein Zeichen, das sie nur ihre schützende Hand über die Reiche der
Menschen hielten. So richtete er sein Gebet an die schwebende Stadt in der Hoffnung
endlich ein Zeichen zu erhalten. Nachdem sich Isabella wieder ankleidete, brachte er
sie zu ihrem Gemach, ihre Blicke sprachen für sich, wie lange Liebster muss ich
diese Hölle noch ertragen, wann wirst du mich befreien.
Leider wusste er darauf noch keine Antwort, was den Ritter umso mehr quälte. Der
Abend war noch jung, er ging zu der Stelle in den Gärten wo er eben mit Isabella war.
Seine Gedanken kreisten um Isabella, aber auch an den vergangenen Krieg, die
Schlachten waren erbarmungslos gewesen. Da kommt eine Rückblende. Ronald wollte sich im
Krieg beweisen, nur deswegen musste er damals mit ziehen, dem fetten Cousin
wurde das Kommando über eine kleine Flotte überreicht. Erst gerieten sie in einen
Sturm wo sie mehrere Schiffe an die See verloren, nachts hätte Jeldrik schwören
können etwas im Wasser gesehen zu haben, doch was genau wusste er nicht dafür
war es zu schnell. Erst schob er es auf den Stress, die Müdigkeit, doch bei jedem
Wachdienst an Deck sah er es im Wasser. Irgendetwas verbarg sich im Dunkel unter
der Oberfläche. Das Stampfen gewaltiger Schritte riss Jeldrik aus seinen Gedanken,
als er sah, was ihn da aus seinem Gefühlschaos riss, gefror sein Blut in den Adern.
Ehrfürchtig kniete er sich hin und neigte sein Haupt zu Boden. Ein Unsterblicher ging
auf ihn zu, es handelte sich, um Zardo ihn aus nächster Nähe zu sehen war mehr wie
atemberaubend. Seine Gestalt war so majestätisch als wäre er einer Legende
entsprungen. Seine Rüstung war mit scharten und Kratzern versehrt, aus hunderten
Schlachten musste diese stammen. Er war riesig, vielleicht drei Meter. Zwei
Schwerter hingen an seiner Hüfte, mit denen er Tausenden schon den Tod gebracht
hatte, was sich Jeldrik fragte, was er hier suchte. Eigentlich war er der persönliche
Leibwächter des Kaisers.“ Erhebe dich, Sterblicher.“ forderte das Überwesen ihn auf.
Der Ritter zögerte erst aus purer Furcht vor dem Unsterblichen, doch er erhob
sich.“ Bist du Ser Jeldrik von Löwenstein.“ Diese Stimme klang Engelsgleich. Wie
gelähmt stand er einfach da und nickte übertrieben.
Sein Blick wurde härter, musternd sah er Jeldrik an.“ Du weißt, wessen Gottes
Champion ich bin.“ fragte er.“ Der Champion von Tazon dem obersten aller
Götter.“ flüsterte der Ritter voller Demut.“ Er sprach im Traum zu mir heute, dass ich
nach einem Jeldrik suchen sollte. Angeblich wären wir durch das Schicksal
verbunden, ein Zweikampf auf Leben und Tod.“ Als er dies sagte, lachte er
schallend.“ Der Gedanke ist schon lustig, kann nur ein Scherz meines Meisters sein.
Er neigt oft zu Scherzen, was er mir damit sagen wollte, wer weiß das schon.
Trotzdem jetzt wo ich dich hier so sehe etwas sagt mir du wirst Unruhe bringen. Das
interessiert mich, ein bisschen Aufregung schadet dem Imperium nicht, der letzte
Krieg war viel zu schnell vorbei, dabei töte ich so gerne deine Art. Ich mag es,
wenn das Licht in euren Augen erlischt.“ lächelte der Unsterbliche beinahe geifernd.
Die Beine zitterten von Jeldrik dieses Funkeln, was er in den Augen
seines Gegenübers erhaschte, machte ihm große Sorgen.“ Ich hoffe, du tust
was Aufregendes, eine nette Rebellion oder entfachst einen Krieg mit unseren
Nachbarn.“ lachte er. Das edle Bild, was er bis eben noch besaß,
zerbröckelte vollkommen. Seine Befürchtungen waren wohl wahr das Schicksal lag
in der Hand des Pantheons, sie waren bloß Schachfiguren.
Zardo lächelte breit als er verschwand,seine Schritte hallten noch eine Weile nach. Er Wer, Zardo?
blickte zur Götterstadt, ein Wort schoss durch seinen Verstand-, Tyrannen. Was auch
immer sie für ihn vorgesehen hatten, nicht einmal sie könnten ihn aufhalten, wenn es
um Isabella ging.“ Ich werde dich erlösen Isabella.“ flüsterte er leise. Dunkle Augen
mit bösen Absichten verfolgten den Beschützer.


An Fantasie und Ideen mangelt es dir nicht, aber du solltest dich mehr mit der handwerklichen Seite des Schreibens auseinandersetzen, Struktur da reinbringen, Handlungs- und Spannungsaufbau etc.
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Robb Schnee
Geschlecht:männlichErklärbär

Alter: 26
Beiträge: 3



BeitragVerfasst am: 08.08.2022 23:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

Danke für die Antwort und ja es ist ein Entwurf nach dem ich meinen auf Fanfiktion.de glaube ich komplett verwerfen werde.
Ich überarbeite dieses Kapitel noch einmal um auf dein Feedback einzugehen. Vielen Dank
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dürüm
Wolf im Negligé

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Beiträge: 747
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Das bronzene Eis am Stiel Das Bronzene Pfand
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Vorlesbar I


BeitragVerfasst am: 09.08.2022 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Isabella zitterte vor Angst und Anspannung, Das ist "Tell" statt "Show", d.h. Du schreibst, warum sie zittert, besser wäre die Anspannung durch die Beschreibung zu zeigen (Show, don´t tell!!), mit zögerlicher (passt nicht zur Anspannung) Hand stach (meinst Du "stocherte"?)  sie in ihrem Essen herum.
 
Ihr gegenüber saß ihr Ehegatte, wie ein Schwein fiel er über sein Essen her. (komplizierte Formulierung, besser "Ihr Ehemann fiel wie ein Schwein über sein Essen her. Wenn die Position gegenüber von Isabella nicht relevant ist für die Geschichte, kannst Du sie weglassen.)

 Die höflichen Manieren schien er vergessen zu haben, es war ja auch sein eigenes Haus, wenn kümmerte es das er wie ein Schwein (Wortwiederholung) aß. Ist der Satz wichtig für die Geschichte? sonst weglassen.

Verlegen sah sie sich kurz um (passt nicht zu ihrem Rang als Herrin und zum Setting und dazu, dass es schon seit 5 Jahren genau so ist, und auch nicht passend zur erst erwähnten Angst und Anspannung), dabei bemerkte sie, dass es den Dienern ebenfalls unangenehm war, wie er über das
Abendessen herfiel. (Wortwiederholung) Inhaltlich ist der Satz eher unwahrscheinlich (Diener bewerten das private Verhalten Ihrer Herrschaft eher nicht sichtbar/wahrnehmbar, weil sonst eventuell Sanktionen drohen)
Seine Robe war ein Sammelsurium von Fettflecken und Essensresten. (Schiefe Formulierung; die Robe besteht aus Stoff und ist "bedeckt" von Fettflecken, oder übersäht mit Essensresten.)


Hallo Robb Schnee,

Glückwunsch zum ersten Post im Werkeboard!
Ich habe mal meine Anmerkungen zu den ersten Sätzen dazu geschrieben.

Gleich am Anfang schreibst Du, Isabella zitterte, vor Angst und Anspannung.
Kannst Du die Anspannung "zeigen"?
Zum Beispiel: "Isabella schaute stur auf Ihren Teller und versuchte, versuchte das Zittern ihrer Hände vor ihrem Ehemann zu verbergen, der gerade wie ein Schwein den Eintopf in sich hineinschaufelte."

Damit wird Zittern, Angst und Anspannung deutlich, ohne, dass Du es benennst.

Thema Wortwiederholungen: Jeden Text einmal laut lesen, bevor Du ihn postest, dabei bemerkst Du Wiederholungen am schnellsten.

Plausibilität:
Deine Geschichte ist wie viele in diesem Genre stark "mittelalterlich" geprägt, d.h. die Hierarchie zwischen Herrschaft und Dienerschaft ist normalerweise so, dass die Herren sich benehmen, wie sie wollen und den Dienern das zumindest nach außen völlig egal ist. Missbilligung zu zeigen kann zu Entlassung oder Schlimmerem führen, ist also eher unwahrscheinliches Verhalten.

Soweit so gut!

Gruß
Kerem


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Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde)
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(Seneca)
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nebenfluss
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Beiträge: 5264
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
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BeitragVerfasst am: 09.08.2022 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Robb Schnee,

ich bleibe auch zunächst bei den ersten Sätzen.

Bitte benutz doch vor dem Einstellen von Texten ins dsfo eine Rechtschreibprüfung. Die weist dich z. B. darauf hin, dass ...
Zitat:

Seine
gierigen Finger suchten die nächste Hähnchen keule, anstatt den Diener um den Teller
zu bitten, kroch er halb über den Tisch, um seine Hähnchen keule zu erreichen.

... „Hähnchenkeule“ zusammengeschrieben gehört.

Dann sind da eine Menge Fehler drin, die eine herkömmliche Rechtschreibprüfung nicht findet, etwa:
Zitat:
wenn kümmerte es das er wie ein Schwein aß.

–> wen kümmerte es, dass er wie ein Schwein aß.

Vielleicht sind das nur Flüchtigkeitsfehler, die du selbst hättest finden können. In diesem Fall unterzieh’ deine Texte bitte künftig vor dem Einstellen einem Selbstkorrektorat. Im weiteren Verlauf finden sich auch grammatisch ganz unmögliche Sätze.

Die von Kerem schon angemerkten Wortwiederholungen stechen hier selbst bei flüchtigem Lesen unangenehm ins Auge: Er „fällt“ zweimal „über das Essen her“ (statt sich etwa einmal „darauf zu stürzen“, wenn es überhaupt doppelt erwähnt werden muss), zweimal „wie ein Schwein“, zweimal unnötigerweise  „Hähnchenkeule“ in einem Satz usw.

Dann frage ich mich, wonach du entscheidest, wo du einen Punkt setzt und wo du Aussagesätze einfach per Komma aneinanderhängst, also warum z. B.:
Zitat:
Ihr gegenüber saß ihr Ehegatte, wie ein Schwein fiel er über sein Essen
her.

Und nicht:
Ihr gegenüber saß ihr Ehegatte. Wie ein Schwein fiel er über sein Essen her.
?
Auf mich wirken die Sätze auch im weiteren Verlauf sehr willkürlich aufgeteilt. Besser wäre (jedenfalls nach der reinen Lehre und für den Anfang), wenn jeder Satz genau eine neue Information (die aber auch ein Kombinat kleinerer, kausal zusammengehöriger! Infos sein kann) vermittelt. Dann siehst du auch besser, welche Sätze an dieser oder jener Stelle redundant sind.

Ich habe noch bis zur (früh erwarteten) Sexszene weitergelesen und sag mal so: Dafür, dass wir es bei Isabella wohl bereits mit der „Königin der Begierden“ zu tun haben sollen, ist das ein ziemlicher Quickie. Aber möglicherweise gehört das so, damit sich das erotisch noch steigern kann. Ist nicht mein Genre.

Noch ein Wort zur Formatierung:
Wenn du einen Blocksatz erreichen willst, kannst du den Tag justify benutzen.
Das sähe dann so aus:

Isabella zitterte vor Angst und Anspannung, mit zögerlicher Hand stach sie in ihrem Essen herum. Ihr gegenüber saß ihr Ehegatte, wie ein Schwein fiel er über sein Essen her. Die höflichen Manieren schien er vergessen zu haben, es war ja auch sein eigenes Haus, wenn kümmerte es das er wie ein Schwein aß. Verlegen sah sie sich kurz um, dabei bemerkte sie, dass es den Dienern ebenfalls unangenehm war, wie er über das Abendessen herfiel. Seine Robe war ein Sammelsurium von Fettflecken und Essensresten. Der Wein lief ihm über die Mundwinkel in seinen Bart, den ließ er schön lang wachsen, um seinen nicht vorhandenen Hals zu verbergen. Nach diesem gewaltigen Schluck rülpste er, dass Isabella dachte, die Wände wackelten. Seine gierigen Finger suchten die nächste Hähnchen keule, anstatt den Diener um den Teller zu bitten, kroch er halb über den Tisch, um seine Hähnchen keule zu erreichen.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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BrianG
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 45
Beiträge: 501



BeitragVerfasst am: 09.08.2022 15:21    Titel: Re: Die Königin der Begierden Antworten mit Zitat

Keine Kritik zum Text an sich, sondern zu deiner Einleitung:

Robb Schnee hat Folgendes geschrieben:
Die ersten kläglichen Versuche etwas zu Papier zu bringen.


Entwerte dich nicht selbst auf diese Weise. Besser wäre es gewesen, einfach nur von einem "ersten Entwurf" zu schreiben, ohne dich unnötig klein zu machen.


_________________
Aus dem Chaos sprach die Stimme: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."
Und ich lächelte und war froh.
Und es kam schlimmer.
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Robb Schnee
Geschlecht:männlichErklärbär

Alter: 26
Beiträge: 3



BeitragVerfasst am: 09.08.2022 16:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,
Vielen Dank für euer Feedback, wie schon erwähnt werde ich es noch mal umschreiben. Die Qualität des Feedbacks ist extrem gut, das hilft mir weiter. Danke.
MFG Robb Schnee
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dürüm
Wolf im Negligé

Alter: 45
Beiträge: 747
Wohnort: Cape Town
Das bronzene Eis am Stiel Das Bronzene Pfand
Der bronzene Spiegel - Lyrik Podcast-Sonderpreis
Vorlesbar I


BeitragVerfasst am: 09.08.2022 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Super. Und beim nächsten Mal erst einmal ein viel viel kürzeres Stück, bitte.
Also so die ersten zehn Sätze zum Beispiel.

Gruß
Kerem


_________________
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde)
Der Willige wird vom Schicksal geführt. Der Störrische geschleift.
(Seneca)
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Willi60
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 67
Beiträge: 7
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 23.08.2022 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

meiner Ansicht nach solltest Du generell kürzere Sätze bilden.
Die Figuren sollten etwas mehr Tiefe haben, sie wirken holzschnittartig und oberflächlich.
Man merkt Dir aber die Lust am Schreiben und Fabulieren an.
Viele Grüße und weiterhin gute Produktivität wünsche ich Dir.


_________________
Fröhlich bleiben!
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