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Online-Marketing: Wie vermarktet Ihr Euer Buch?

 
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Guerillero
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 420
Wohnort: In einem kleinen Dorf


BeitragVerfasst am: 01.08.2022 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Das geht aber schon arg in die Richtung Groschenroman. Das kann man machen. Aber ich kann darin keinen Reiz erkennen. Weder wird man damit berühmt, noch verdient man wirklich viel Geld, und intellektuell befriedigend ist diese Art der Fließband-Schriftstellerei (zumindest für mich) auch nicht.

Schöner hätte ich das auch nicht sagen können! Wink

Zum eigentlichen Thema "wie man am besten sein Buch via Online-Marketing sichtbar macht":
Die üblichen Verdächtigen unter den Sozialen Medien verändern im Laufe der Zeit sowohl ihr Gesicht, als auch ihre Zielgruppen und die Relevanz. Habe ich vor ein paar Jahren noch ordentlich Follower und damit Interessenten an meiner Arbeit generiert, ist diese Plattform in meinen Augen zu einer reinen Poser- und Meckerer-Plattform geworden. Da bewege ich indessen gar nichts mehr und Reaktionen kommen fast ausschließlich von "guten alten Freunden und Bekannten". Einzig in speziellen FB-Gruppen, die thematisch nahe am Genre der eigenen Bücher stehen, kann man gelegentlich und vorsichtig Titel lancieren. Das kann dann im glücklichen Fall auf einen Schlag 100 Buchverkäufe auslösen, doch das sind kaum reproduzierbare Ausnahmen.
Instagram hatte ich lange Zeit gar nicht richtig verstanden (ich meine damit die spezielle Art, mit dieser Plattform umzugehen), generiere hierüber aber zur Zeit die meisten Reaktionen. Insta ist nun mal eine auf Bilder fokussierte Plattform. Wie nutzt man die als "Textkünstler"? Ganz einfach, indem man Bilde sprechen lässt um Interesse zu wecken. Ich habe einmal in einer Analyse über das Verhalten von Insta-Nutzern gelesen. Die scrollen in einer affenartigen Geschwindigkeit durch den Newsfeed und bleiben nur bei bestimmten bildlichen Reizen hängen, die genau auf ihre Interessenslage und auf die optischen Vorlieben passen. Es gibt Autoren, die ständig ihre Buchcover posten, in der Hoffnung, doch noch von dem einen oder anderen potentiellen Leser entdeckt zu werden. Diese, sich ständig wiederholenden Reize führen jedoch dazu, dass sie schnellstmöglich blockiert oder "entfollowed" (auf diesen Begriff habe ich mich schon die ganze Zeit über gefreut! Laughing ) werden. Ganz kurz: Nicht nerven sondern etwas schönes fürs Auge bieten!
Auch hier spielt wieder die Kentnis über die Zielgruppe(n) eine wichtige Rolle, du solltest ja möglichst selten konkret deine Bücher zeigen. Was macht deine Zielgruppe gerne, was postet sie selbst, wie erreichst du, dass Personen dieser Zielgruppe weitere Infos zu dir aufrufen?
Hashtags sind ganz wichtig, wenn man sie gezielt und richtig einsetzt. Hashtags sind nur dann effektiv, wenn sie angeklickt werden, da erst dann Verlinkungen wirksam werden. Also nicht den eigenen Post mit Hashtags zumüllen, sondern gezielt 1-3 HTs verwenden, da sowieso nur ein einziger angeklickt wird.
Mailinglisten sind toll, wenn man schon hunderte von Fans hat. Sonst funktionieren sie nicht.
Goodreads hat in Deutschland noch nie effektiv Leser generiert.
Auf Plattformen wie "Was liest du" etc. werden von Viellesern und Bücherkennern Empfehlungen an andere Vielleser und Bücherkenner weitergegeben. Sie sind also eher "elitäre" (nicht negativ gemeint!) Zirkel, in die man als Autor nicht so einfach eindringen kann.
Bei Büchereule kann man als Selfpublisher erleben, wie es sich anfühlt, mal so richtig fertig gemacht zu werden! Als Verlagsautor kannst du Glück haben, musst du aber nicht. Ich mag den zickigen Umgang dort überhaupt nicht und konnte so keine Erfahrungen mit einer möglichen Effizienz machen!
LovelyBooks war viele Jahre lang die Plattform Nummer 1 zum generieren von brauchbaren Rezensionen, ein gutes eigenes Engagement der Autoren vorausgesetzt. Leider hat die Zuverlässigkeit der rezensierenden Mitglieder stark nachgelassen. Hatte ich anfangs noch glatte 100% Rezi-Output pro bereitgestelltem Rezi-Exemplar (ich verschicke/lasse vom Verlag verschicken ausschließlich Printbücher, das gebietet mir die Wertschätzung für die Arbeit der Rezensenten!) so liegt die Effizienz indessen eher bei 70%. Das lohnt sich immer noch, zumal der Verlag die Bücher zur Verfügung stellt und auch verschickt, und zumal ich so die einmalige Chance habe, mich mit engagierten Lesern auszutauschen!
Ich denke, dass die meisten anderen Sozialen Medien für Lese/Autoren eher uninteressant sind. YouTube ist sicherlich eine gute Ergänzung um virtuelle Lesungen zu veranstalten, Trailer halte ich für weniger zielführend. Beises muss erst einmal durch andere Medien beworben und aufgerufen werden.

Die für mich wichtigsten Werbemittel sind Lesungen und Rezensionen in gedruckten Zeitungen, beides aber nicht Thema dieses Threads.

Jetzt möchte ich mich noch für den langen Text entschuldigen, ich war aber schon lange nicht mehr hier im Forum und so hatte ich etwas Nachholbedarf! Wink
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Taranisa
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 53
Beiträge: 2200
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 01.08.2022 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank, Guerillero, für deine ausführlichen Informationen, für die du dich nicht entschuldigen musst.
Bei Instagram poste ich seit wenigen Monaten jeden Sonntag und werde nun mehr auf stärkere, zielgruppenbezogenere Bilder achten, einen "Erkennungshintergrund" mit kurzem Text nutzte ich, wenn ich kein "richtiges" Bild hochlade.
Gleiches werde ich nun auch bei FB für meine öffentlichen Autorinnen-Posts anwenden.
Und mit der Buchhändlerin meines Vertrauens muss ich auch mal wieder über einen Lesungstermin reden.


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"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
"Die Ehre des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET 12/20
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"Das Gegengift des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET ?/22
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Dyrnberg
Geschlecht:männlichLeseratte


Beiträge: 169
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 01.08.2022 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Caliban hat Folgendes geschrieben:
@dyrnberg
Hast du schon mal bei Facebook im Werbeanzeigenmanager (dazu musst du eine Anzeige erstellen und bei den Ad Sets die Zielgruppe definieren) geschaut, ob deine Zielgruppe existiert?

Würde als Interesse 'Philosophie' eingeben und das Alter vielleicht auf 45+ beschränken, nur um zu sehen, ob es damit überhaupt eine Gruppe geben würde, die man ansprechen könnte.


Ich habe einmal in meinem Leben eine Facebook-Ad geschalten - und dabei wahrscheinlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Jedenfalls war der Output quasi null.

Aber Dein Posting ermuntert mich, mich vielleicht doch nochmal mit dieser Sache zu beschäftigen. Allerdings finde ich den Werbeanzeigenmanager nicht gerade intuitiv zugänglich. Mir gelang es heute beispielsweise, das Alter der Zielgruppe einzustellen. Wo ich aber nach "Interessen" suchen kann, hat sich mir nicht erschlossen. However... ich werde mich einlesen. Danke für den Tipp.

Ansonsten Danke an alle für Ihre Beiträge. Ich finde den Thread sehr lesenswert und bin auch dankbar dafür, wie wir es bislang schaffen, ziemlich nahe am Thema zu bleiben. Danke für die Disziplin.

@Taranisa: Zu Deinem Insta-Account hätte ich noch eine Frage. Ist es Absicht, dass er nicht auf öffentlich gestellt ist? In meinem Verständnis muss man Dir folgen, um Deine Beiträge zu sehen? Warum hast Du das so eingestellt?


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Taranisa
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 53
Beiträge: 2200
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 01.08.2022 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

@Dyrnberg: Da muss ich nochmal schauen. Absicht ist das nicht. Danke für den Hinweis.
Edit: Jetzt ist der Account öffentlich.


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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1842



BeitragVerfasst am: 01.08.2022 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Muß man einen Facebook-Account besitzen, um dort Werbung zu schalten?

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Nina C
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 34
Beiträge: 776
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 02.08.2022 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

@minka
Danke, gucke ich mir an!

@Dyrnberg
Beides nicht ganz. Very Happy Bestellbar ist prinzipiell alles von BoD, dass es jemand reinlegt – da bin ich zu pessimistisch für. Aber dass es für Buchhandelskunden sichtbar ist, das wäre fein. Ich weiß z. B. dass einige ältere Bekannte ab 50 sich immer das Buchjournal mitnehmen und darin blättern (außerdem das von der Mayerschen und eines, dessen Name mir nicht einfallen will). Die würden alle wenig bis nie online bestellen, wären aber als Zielgruppe für meine nächsten beiden Projekte relevant. Daher die Überlegung, wie ich an die „rankomme“ – mit meinen bisherigen (oben geschriebenen) Methoden, wird das eher nichts.

Social Media sind einfach nicht mein Ding und ich habe nicht den Nerv, mich reinzufressen. Letztendlich ist es – auch wieder ganz persönlich – für mich nicht Sinn der Sache, Zeit nicht in Schreiben, Recherchieren oder Korrigieren zu verwenden. Ist auch einer von zwei Gründen, warum ich doch gerne einen Verlag hätte – sollen die das machen. Smile

Liebe Grüße

Nina


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Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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Dyrnberg
Geschlecht:männlichLeseratte


Beiträge: 169
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 02.08.2022 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Guerillero hat Folgendes geschrieben:
Die für mich wichtigsten Werbemittel sind Lesungen und Rezensionen in gedruckten Zeitungen, beides aber nicht Thema dieses Threads.


Ja und nein, denn: Wenn man Lesungen und Rezensionen per Online-Tools auf den Weg bringt, würde es für mich schon auch unter Online-Marketing fallen. Zumindest irgendwie. Sprich: Wie kommt man zu einer Rezension in einer Zeitung? Wahrscheinlich durch eine "Presseaussendung" per Mail an die Redaktion oder einen Journalisten, eine Journalistin.

Mailingliste 1: Ich habe ein extrem langes Verzeichnis von Menschen, die sich für meine Sachbücher interessieren bzw. interessiert haben. Nur schrecke ich davor zurück, diese nun mit meinem Roman über die Philosophiegeschichte zu nerven, denn: Das ist schlicht ein völlig anderes Thema. Und ein völlig anderer Zugang.

Mailingliste 2: Was für mich auf sehr, sehr überschaubarem Level zurzeit ganz okay funktioniert, ist eine Kaltakquise von Buchhandlungen. Ich habe nun 20 Buchhandlungen angeschrieben und ihnen meinen Roman vorgestellt. 4 haben innerhalb von 48h geantwortet und gemeint, das Buch klingt spannend - sie hätten es vorbestellt. Das sind ehrlich gesagt 4 mehr als erwartet. Vor allem: Viele sind in Sommerpause. Vielleicht kommen da noch ein paar dazu. (Dazu muss man sagen: Viele Buchhandlungen haben einen Philosophie-Schwerpunkt oder behaupten einen zu haben und dann passt mein Roman/Sachbuch da gut ins Portfolio.)

Instagram: Ich hasse Instagram. Was mich aber erstaunt, ist die hohe Aktivität der User. Ich habe auf Insta nur 300 Follower. Wenn ich jedoch eine "Story" online stelle, habe ich ca. 150 Zugriffe dieser Follower. Sprich: Die Hälfte meiner Follower klickt tatsächlich drauf. Diese Rate ist auf Facebook unter meinen Kontakten undenkbar. (Drauf klicken und Buch bestellen sind natürlich nochmals zwei völlig unterschiedliche Dinge. I know.)


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Nina C
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

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Beiträge: 776
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 02:33    Titel: Antworten mit Zitat

@Dyrnberg
Ich finde, man kann das in einer Mailingliste machen, wenn man es entsprechend kennzeichnet. Z. B. mit deutlichem Abstand und einer „in eigener Sache“-Überschrift sowie halbwegs charmantem Text. Wenn das wirklich nur ein Mal drin steht und nicht eben jedes Mal, wird das kaum jemanden stören (oder auch keinen). Ist aber eine reine Schätzung. Smile

Nina


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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1842



BeitragVerfasst am: 03.08.2022 03:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sachbücher verkaufen sich allgemein besser, weil die Leute, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, aktiv danach recherchieren und so von selbst darauf stoßen. Wohingegen es nach Romanen keine natürliche Nachfrage gibt, außer der Autor wäre schon bekannt.

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Dyrnberg
Geschlecht:männlichLeseratte


Beiträge: 169
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Sachbücher verkaufen sich allgemein besser, weil die Leute, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, aktiv danach recherchieren und so von selbst darauf stoßen. Wohingegen es nach Romanen keine natürliche Nachfrage gibt, außer der Autor wäre schon bekannt.


Absolut. Sachbücher zu bewerben und zu verkaufen ist so viel einfacher... es ist fast eine andere Sportart.

(Schöne Formulierung übrigens: "Es gibt keine natürliche Nachfrage nach Romanen.")


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Caliban
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Beiträge: 94
Wohnort: Passau


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

@dyrnberg

"(Schöne Formulierung übrigens: "Es gibt keine natürliche Nachfrage nach Romanen.")"

Stimmt aber so pauschal ausgedrückt auch nicht.

Amazon hat den größten Marktplatz mit riesigem Traffic. Romance-Leserinnen, die oft ein KU-Abo haben, suchen dauernd nach neuen Autorinnen, auch unbekannten, weil denen das egal ist. Wenn der Roman gut ist, super, wenn nicht, auf zum Nächsten.

Im Subgenre Military Science-Fiction hat mich auch kein Schwein gekannt und hat geklappt. So pauschal würd ich das deshalb nicht abtun.
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1842



BeitragVerfasst am: 03.08.2022 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Sicher gibt es eine Nachfrage nach Romanen im Allgemeinen, aber was ich meinte, ist: niemand findet deinen Roman, wenn er bei Amazon, das Stichwort "Roman" ins Suchfeld eingibt. Sucht er hingegen nach einem Buch über Kakteenzucht, oder eine Biographie von Mark Twain, wird er gewiss eher fündig, da er hier keine 23'000 Treffer angezeigt bekommt. Wink

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Caliban
Geschlecht:männlichWortedrechsler

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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, wenn du 'Roman' bei Google eingibst, findest du auch nichts Verwertbares. Das ist aber doch auch kein Argument.

Leser diverser Genres / Subgenres können sich bei Amazon die entsprechenden Top-100 Listen ansehen, um fündig zu werden oder einfach das Genre (+ Roman oder Buch oder Ebook oder was auch immer) in die Suchleiste eingeben. So wie es halt jeder macht, der nach etwas Neuem sucht.

Nach VÖ hat man erhöhte Sichtbarkeit, die je nach Anzahl der Verkäufe sinkt oder steigt. Wenn der Roman schlecht ist, wird er sich auch nicht lange verkaufen. Wenn er gut ist, nimmt die Sichtbarkeit durch die Verkäufe zu.

Die Chancen, gefunden zu werden (solange Cover, KT und Inhalt passen), ist auf alle Fälle nach VÖ vorhanden.

Klar ist aber auch, dass den Roman natürlich niemand findet, wenn er irgendwann auf Rang 500.000 rumdümpelt.
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Topaz
Gänsefüßchen


Beiträge: 22



BeitragVerfasst am: 05.08.2022 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich am besten hat bisher funktioniert ein neues Buch zu schreiben und meine bisherigen Bücher hinten im Buch aufzulisten. So wie man es an Ende von Verlagsbüchern auch sieht.

Bei meiner Webseite und meinem Newsletter gehalten mit noch die Besucher, sodass beides noch nicht funktioniert. Für mich. Ich hoffe, das kann ich in Zukunft ändern. smile

Was ich gerade Anfange und noch keinen Erfahrungswert dazu habe ist, meine Bücher bei Amazon in Worte Kategorien (passende!) einsortieren zu lassen, damit sie in den entsprechenden Nischen Top100 auftauchen.
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