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Welche Schauspieler*innen dürfen eure Protas übernehmen?

 
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Andreas = DMC = Reichelt
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BeitragVerfasst am: 01.03.2022 00:21    Titel: Welche Schauspieler*innen dürfen eure Protas übernehmen? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo, vielleicht ist dieses Spielchen hier erlaubt?

Stellt euch vor, eine eurer Geschichten / Romane soll verfilmt werden und man gewährt euch ein Mitspracherecht in der Frage, welche Schauspielerinnen oder Schauspieler eure Charaktere spielen sollen.

An wen würdet ihr denken?
Vielleicht könnt ihr auch gleich etwas die Rolle beschreiben, die gespielt werden soll. Cool


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Kojote
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BeitragVerfasst am: 01.03.2022 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fürchte, dass ein solcher Faden marginale Aussichten auf Erfolg hat. Um zu beschreiben, welcher Leinwandschauspieler am besten für die Verfilmung eines Buches geeignet wäre, müsste man zuallererst tiefgehende Charakterbeschreibungen tätigen. Und das ist ein strategisches Vabanquespiel, weil das Lesen des fertigen Buches dann ja absolut antiklimaktisch wird.

Meine 0,49 €.


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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 01.03.2022 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

George Clooney
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Andreas = DMC = Reichelt
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BeitragVerfasst am: 01.03.2022 19:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kojote hat Folgendes geschrieben:
Ich fürchte, dass ein solcher Faden marginale Aussichten auf Erfolg hat. Um zu beschreiben, welcher Leinwandschauspieler am besten für die Verfilmung eines Buches geeignet wäre, müsste man zuallererst tiefgehende Charakterbeschreibungen tätigen. Und das ist ein strategisches Vabanquespiel, weil das Lesen des fertigen Buches dann ja absolut antiklimaktisch wird.

Meine 0,49 €.


Du schreibst viel zu sehr mit dem Kopf. Very Happy
Es ist ein Spielchen. Die wenigsten werden in den Genuss kommen, dass einer der Bücher verfilmt wird. Und wenn, werden wir in der Auswahl der Darsteller kaum mitreden können. Very Happy


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Andreas = DMC = Reichelt
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BeitragVerfasst am: 01.03.2022 19:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
George Clooney


Und verrätst du, welche Rolle er übernehmen soll? Oder willst du das für dich behalten?


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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 02.03.2022 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich soll er überhaupt keine Rolle übernehmen. Für meine Figur ist er zu alt. Aber er ist nun mal ein Schauspieler, der alle anderen an die Wand spielt - und das nur mit seiner Persönlichkeit.
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Andreas = DMC = Reichelt
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BeitragVerfasst am: 02.03.2022 17:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kannst dir ihn ja jünger wünschen. Very Happy
Aber stimmt, ist ein toller Schauspieler. Cool

Okay, ich werd mal an meinem eigenen Beispiel zeigen, wie ich mir das Spiel gedacht hab.

Meine Protagonistin ist Jaguar-Kriegerin. Das sind Elite-Kämpfer des herrschenden Syndikats, haben aber weniger mit den Azteken zu tun.
Sie ist die Protagonistin in einer meiner Geschichten-Anthologien und in dem Roman, an dem ich aktuell arbeite.

Die junge Shakira war  für mich, also körperlich, die Vorlage. Da sie selber in den Neunzigern in Kolumbien in Serien aufgetreten ist, wäre sie auch meine erste Wahl als Salina Darstellerin.
Salina hat eine "Blutsschwester", die auch Jaguar-Kriegerin ist. Ricarda, die knapp ein Jahr älter ist. ... ach so, Salina ist Achzehn. Die könnte von der jungen Jennifer Lopez gespielt werden. Sind beide Latinas und würden kulturell passen, da die Geschichten in einem fictiven Lateinamerika spielen.

Meine wichtigste Antagonistin ist eine schwarze Hexe und Magierin. Sie könnte von Milla Jovovich gespielt werden.
Daneben gibt es einen "gestrandeten" Wikinger. Die Rolle würde ich an Clive Standen vergeben, der in "Vicings" den Rollo gespielt hat.

Jetzt seid ihr dran. Very Happy


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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 02.03.2022 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde die Frage viel interessanter finden, welchem Regisseur ich meine Geschichten zur Verfilmung anvertrauen würde. Takashi Miike dürfte immer, Sion Sono auch, und Alain Robbe-Grillet sowieso (würde er noch leben).

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Schlomo
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BeitragVerfasst am: 02.03.2022 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, wenn mal irgend jemand auf die Idee kommen sollte, eine meiner Geschichten zu verfilmen, dann möchte ich, dass Alan Smithee Regie führt.

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#no13
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Andreas = DMC = Reichelt
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BeitragVerfasst am: 02.03.2022 23:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kann man auf Regisseure erweitern. Aber ehrlich gesagt, kenne ich mich bei Regisseuren nicht so aus.

Bei einer Romanverfilmung wird doch auch ein Drehbuch geschrieben, oder? Ich würde mir dann gern mehrere Drehbücher ansehen und das, welches mein Buch am besten umsetzt, würde ich dann wählen.

In der Frage des Regisseurs würde ich mich von jemanden beraten lassen, der weiß, worum es mir geht und mir dann Angebote machen kann, wer meine Ideen am besten umsetzen würde.

Mir hat Wonder Woman 1 von 2017 sehr gut gefallen. In sofern würde ich als Regisseurin Patty Jenkins wählen wollen. So, wie sie den Film und die Figur der Amazonenprinzessin umgesetzt hat, die tollen Actionszenen, die Specialeffects ... allerdings hat mir der zweite Film um so weniger gefallen.

Als Drehbuchautor gefällt mir Joss Whedon sehr gut. Wenn ich an die Serien Buffy und Firefly denke, die Charaktere, der Humor, ich glaub, sein Drehbuch würde unter meinen Favoriten landen. Aber auch bei ihm muss ich daran denken, dass er die Justice League total zerschossen hat und auch Alien 4, bei dem er ja das Drehbuch geschrieben hat, gehört für mich zu den schwächeren Alien-Teilen.

Gerade eben fällt mir noch ein, Gary Ross hat die Hunger Games Bücher von Suzanne Collins sehr gut umgesetzt. Wäre auch ne Möglichkeit. Also wenn die Jenkins absagen sollte. Very Happy


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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 03.03.2022 01:44    Titel: Antworten mit Zitat

Buch

von V.K.B.
Schlomo hat Folgendes geschrieben:
Hm, wenn mal irgend jemand auf die Idee kommen sollte, eine meiner Geschichten zu verfilmen, dann möchte ich, dass Alan Smithee Regie führt.
Sich kaputt lachen Du meinst also, das wird sich nicht vermeiden lassen, sobald jemand zugesagt hat und dann erst die Vorlage liest? Laughing

Da fahre ich mit Miike besser. Wer schon Filme wie Visitor Q unter seinem Namen gemacht hat, braucht keinen Alan Smithee mehr, ganz egal, was ich schreiben würde.


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Schlomo
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BeitragVerfasst am: 03.03.2022 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Sich kaputt lachen Du meinst also, das wird sich nicht vermeiden lassen, sobald jemand zugesagt hat und dann erst die Vorlage liest? Laughing


Zuerst dachte ich, da wär nix verfilmenswertes. Dann fiel mir "Made in Eile" (unveröffentlicht, aber dafür find ich noch einen Verlag...) ein, und da kommen Vampirä und Wärwölfä in Bayern vor, und das dürfte so in etwa der ideale Stoff für Ed Wood sein. Dann hab ich nochmal die ersten 100 Seiten gelesen - mir dabei (wie jedes mal) tierisch einen Ast gelacht - ich hab halt mal einen sonderbaren Humor, den kaum jemand mit mir teilt - - und kam dann zu dem Schluss: Selbst wenn Ed Wood Plane 9 from Outer Space gedreht hat, dafür würde er nie seinen Namen her geben. Aber drehen würde er es wahrscheinlich trotzdem. Nur eben als Alan Smithee. Hm


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Selanna
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BeitragVerfasst am: 03.03.2022 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Mh, was ich schreibe, würden meine Lieblingsregisseure (Nolan, Villeneuve, Ritchie, ...) nicht verfilmen, weil es zu wenig tiefsinnig ist bzw. zu wenig Action enthält, denke ich. Thematisch käme vllt Joe Wright in Frage oder Fukunaga. Keine Ahnung Confused
@V.K.B.:
Deine Zeitreisegeschichte wäre hingegen genau der Stoff, auf den Nolan anspringen würde, denke ich Wink

Mit Schauspielern tu ich mich schwer, da ich die allermeisten meiner Figuren nicht mit einem exakt ausgeformten Gesicht vor mir sehe. Der Protagonist, dessen Geschichte ich momentan schreibe, ist ein Ich-Erzähler und ich weiß nicht mal, welche Haarfarbe er hat. Ist mir auch egal, muss ich gestehen Embarassed  Seine Freundin war anfangs auch recht konturlos, aber langsam erinnert sie mich ein bisschen an meine Cousine (mit ihrer früheren Frisur und Naturhaarfarbe), aber das nützt in diesem Faden hier niemanden, da meine Cousine keine Schauspielerin ist.
Ich denke, in dem utopischen Fall, dass eine meiner Geschichten verfilmt werden würde und man mich sogar fragen würde, wer die Figur spielen darf, könnte ich nur sagen: "Nein, der nicht, ich habe mir die Figur nicht so groß vorgestellt. Und der erst recht nicht, der schaut viel zu fröhlich. Und der auf keinen Fall, der ist zu muskulös, die Augen passen nicht und er wirkt zu selbstbewusst. Der hingegen, der mit dem melancholischen Blick, ja, der könnte wohl passen." (Also, der Monolog steht da nur, um mein Problem zu verdeutlichen Laughing )

Edit: Wobei, stimmt nicht ganz, ich habe eine Protagonistin, da wusste ich lange nicht, wie sie aussehen soll, und ich hab sie dann gezielt nach der jungen Rosalie Thomass beschrieben, weil die ein sehr offenes Lachen hat und recht schelmisch, aber auch recht trotzig dreinschauen kann. Allerdings ist meine Protagonistin in dem Roman zwischen 16 und 23 Jahre alt, also wird das zeitlich in der Realität nicht mehr klappen Laughing
Und es gibt einen Protagonisten in einem angefangenen Mittelalterroman, dem habe ich die Frisur und die Augenfarbe von Travis Fimmel aus der ersten Staffel Vikings verpasst, aber er hat sich vor meinem geistigen Auge anders entwickelt. Er ist, wenn ich ihn mir jetzt vorstelle, viel blonder geworden und sein Gesicht ist inzwischen so undefiniert wie bei allen anderen Figuren, nicht das von Fimmel.


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 03.03.2022 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Mal über Laienbesetzungen nachgedacht hätte ich tatsächlich einen guten Darsteller für meinen Herrn Martens aus der Großvater-Reihe gefunden:



Problem ist nur: Ich müsste ihn erst bei Biodyne Genetix bestellen, denn er stammt von https://this-person-does-not-exist.com, einer Seite¹, die KI-generierte Portraitfotos für Fake-Profile erstellt. Und charakterlich gehört er ja nun auch in die Kategorie "Dinge, die man sich besser nicht im Genlabor basteln sollte". Von daher wird es also wohl leider nichts werden mit dieser Besetzung. Denn egal, was mal meine letzten Worte sein werden, "but they were meant to obey" sollen es nicht sein. lol

¹Vorsicht, hervorragend zum laaaangen Prokrastinieren geeignet, wenn man dort Romanfiguren von sich suchen geht.

Selanna hat Folgendes geschrieben:
@V.K.B.:
Deine Zeitreisegeschichte wäre hingegen genau der Stoff, auf den Nolan anspringen würde, denke ich Wink
Backwards-Continuity-Stories hat der aber ja mit Memento und Tenet schon gemacht, von daher wäre sein Bedarf daran vielleicht schon gedeckt. Und in meiner Geschichte gäbe es auch zu wenig Action-Szenen für ihn, eigentlich eher gar keine.

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Hakatajin
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BeitragVerfasst am: 05.03.2022 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ein sehr interessanter Faden. Ich hab da schon oft darüber nachgedacht. Gar nicht unbedingt für meine Projekte, sondern generell bei Büchern die ich so lese. Vor allem, wenn die tatsächlich irgendwann verfilmt werden und ich mich oft frage "Warum wurde dieser Schauspieler gewählt?". Ganz aktuell z.B. mit der Serie Shadow and Bone (von der ich nur 2 Folgen geschafft hab, weil mich die Umsetzung so wahnsinnig aufregt).
Und dann frage ich mich, ob man als Autor wirklich seine Geschichte so umschreiben und verändern lässt, Hauptsache Verfilmung. Aber gut, das ist ein anderes Thema.

Also ja, ich habe darüber schon oft nachgedacht, und nein, ich kann keine Antwort darauf geben. Weder für Regisseure noch Schauspieler. Mir gehts da wie Selanna, ich hab keine exakt ausgeformten Gesichter vor mir. Daher müsste man mir (wahrscheinlich seeehr viele) Beispiele vorschlagen und irgendwann ist hoffentlich der richtige Schauspieler dabei. Und nachdem ich dahingehend ein schlechtes Vorstellungsvermögen habe, müsste man mir den Schauspieler schon in die entsprechende Rolle gestylt zeigen. Embarassed
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Kasimira
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BeitragVerfasst am: 15.03.2022 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke sehr gerne über so etwas nach. Gerade auch, wenn ich merke, dass Bücher, die mir sehr gut gefallen haben, verfilmt werden. Als Beispiele der jüngeren Zeit fallen mir da "The Expanse" und "Rad der Zeit" ein. Die Besetzung bei "Rad der Zeit" hat mich dann wirklich irritiert, da die Protagonisten in meiner Vorstellung teilweise deutlich von den Schauspielern abgewichen sind.

Beim Schreiben ist das Aussehen der Figuren wirklich wichtig für mich. Ich bin ein visueller Mensch und kann mir die Szenen nur vorstellen, wenn ich ein Bild der Personen vor mir habe. Und so sind es tatsächlich folgende Schauspieler, die ich beim Schreiben vor mir sehe: Nathalie Portman, Timothée Chalamet, Tom Hanks, Cate Blanchett, Stellan Skarsgard und Emma Thompson.
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Kasimira
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Beiträge: 19



BeitragVerfasst am: 15.03.2022 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
https://this-person-does-not-exist.com, einer Seite¹, die KI-generierte Portraitfotos für Fake-Profile erstellt.


Diese Seite ist ganz schön gruselig Shocked . Die Fotos sehen total echt aus.
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 15.03.2022 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Kasimira hat Folgendes geschrieben:
Diese Seite ist ganz schön gruselig Shocked . Die Fotos sehen total echt aus.
Teils, teils. Viele sind auch recht "Uncanny Valley", man sieht auf den ersten Blick, da stimmt irgendwas nicht, auch wenn man es nicht sofort einordnen kann. Und wenn da zwei Personen nebeneinander drauf sein sollen, hat man das Gefühl, man sei in einem japanischen Horrorfilm gelandet.

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TigerDel
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BeitragVerfasst am: 03.05.2022 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

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Maunzilla
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BeitragVerfasst am: 19.06.2022 02:51    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Webseite ist Gold wert! Jetzt weiß ich, wo ich meine Autorenfotos für den Umschlag herkriege. Cool

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Jan Hinnerk Feddersen
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BeitragVerfasst am: 22.06.2022 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es mir eines Tages gelingen sollte, den Terroristen-Geheimdienst-Thriller zu schreiben, der von der Kritik als legitime Nachfolge von John le Carrés "Die Libelle" (The Little Drummergirl) angesehen wird, und der eine solche Auflage erzielt, daß die Kino- und TV-Produzenten bei mir auf der Türschwelle übernachten, um die Rechte für eine 5 x 120 Minuten-Verfilmung zu bekommen...

... dann wären drei Bedingungen nicht verhandelbar.

1. würde ich ein Veto-Recht für die Besetzung der Hauptfiguren und einiger Nebenfiguren verlangen.

2. würde ich verlangen, daß alle Schauspieler, die für diese Rollen ausgewählt werden, das Buch lesen und sich anschließend zwei Tage irgendwo in Ruhe mit mir zusammensetzen müssen.
Dann hätten sie mir zu erklären, wie sie die Geschichte und vor allem die Figur verstehen, die sie spielen sollen.
Und wenn ich denke, daß ein Schauspieler oder eine Schauspielerin die Figur nicht wirklich verstanden hat, dann würde ich mein Veto gegen die Besetzung einlegen.
Sollte ein Schauspieler oder eine Schauspielerin dagegen etwas in der Figur entdecken, an das ich bis dahin gar nicht gedacht habe, das mich aber überzeugt - super. Ist gebucht.

3. würde ich verlangen, daß ich den fertig geschnittenen Film in seiner Endfassung zu sehen bekomme, bevor er irgendwo gezeigt wird, und dann das Recht habe, den Produzenten zu verbieten, meinen Buchtitel für ihren Film zu nutzen oder zu behaupten, es handele sich um eine Verfilmung des Buches, wenn ich finde, daß die Verfilmung nichts taugt. Maximal dürfte das Ding dann "Sehr frei nach dem Roman ..." heißen.

(Mein Honorar würde selbstverständlich trotzdem voll bezahlt werden müssen.)

 Smile

(Nicht daß ich so ein Debakel erleben muss, wie es Nicolas Born erspart geblieben ist, weil er starb, bevor Volker Schlöndorff Borns Roman "Die Fälschung" verfilmt hat.

Es gehört für mich nach wie vor zu den ungelösten großen Rätseln der Menschheit, wie jemand einen Roman so dermaßen falsch verstehen kann wie es Schlöndorff mit "Die Fälschung" hinbekommen hat.)


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Die Antwort auf die Frage "Darf man...?" lautet im Zusammenhang mit Literatur immer und ohne Ausnahme: Man darf alles, wenn denn das Ergebnis gut ist. (www.strandkorb-krimi.de)
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1711



BeitragVerfasst am: 22.06.2022 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Bücher und Filme sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Medien mit unterschiedlicher Erzählweise, und für ein unterschiedliches Publikum gemacht.
Ich würde mir daher nie anmaßen, einem Regisseur ins Handwerk zu pfuschen. Wenn ich mein Geld bekäme, wäre ich es zufrieden, und wenn mir der Film nicht gefiele (was höchst wahrscheinlich ist, weil ich den heutigen Zeitgeist verabscheue), dann müßte ich halt damit leben und würde mich einfach meines Geldes erfreuen und das Machwerk nimmermehr anschauen.
Der Wurm muß bekanntlich nicht dem Angler schmecken sondern dem Fisch.
Ich könnte mir aber durchaus auch vorstellen, die Filmrechte gar nicht erst abzutreten, denn wenn ich einen Bestseller geschrieben hätte (andere Bücher werden kaum verfilmt), wäre ich vermutlich schon reich genug und könnte auf die Kohle der Filmfritzen auch gut verzichten. Wink


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