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[Die schlechteste Geschichte der Welt]: Die Liebe des edelsten aller Maurischen Edlen

 

 
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 29.05.2022 18:58    Titel: [Die schlechteste Geschichte der Welt]: Die Liebe des edelsten aller Maurischen Edlen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Abdul Ibn Ibn war mit 2,07m für einen Araber ziemlich groß. Deswegen wurde er der Große genannt.
Das hat ihm allerdings nicht gefallen, dass er nur deswegen der Große genannt wurde, weil er der Große war. "Das gefällt mir nicht", sagte er dann, wenn ihm einfiel, dass ihm das nicht gefällt. Dabei war sein kleiner Bruder Mufti sogar noch größer. "Mein Bruder Mufti, Allah habe ihn selig, war nämlich sogar größer", rief er gelegentlich mit lauter Stimme und dem typischen arabischen Akzent der Araber. Aber jetzt war Mufti natürlich schon eine Weile tot, weil Abdul Ibn Ibn ihm damals vor 15 Jahren im Reitstall neben der Limousinenhalle mit zwei wuchtigen Hieben und einem handelsüblichen Beil komplett den Schädel gespalten hatte.

Das wurde dann auch vertuscht und Muftis vorzeitiges Ableben wurde auf die hierzulande weniger bekannten roten Schafspocken geschoben. Ein Arzt, der kurz danach in der Wüste ausgesetzt worden war, hatte das mal eben attestiert.
Ansonsten war Abdul Ibn Ibn ein aufgeklärter, toleranter und großzügiger Mensch, den alle von Herzen liebten.

Er aber hatte nur Augen für die glutäugige Fatima mit ihren schwarzen Lockenhaaren, wenn sie in ihrem durchschimmernden Outfit mit webenden Rundungen ganz erhaben durch die Vorhalle der großen Mosche zu schweben schien, gefolgt von einer strebsam bemühten Dienerschaft, die ihr kühlende Luft zu wedelten oder Fliegen ab - das wusste man nicht so genau.

Und ja: Abdul Ibn Ibn hatte neulich den Thron bestiegen und sollte sich nach dem Wunsch seiner Minister doch mal langsam eine Braut auserwählen.
Aber vorher musste er noch ein paar Generäle erledigen, die möglicherweise einen Putsch hätten planen können.
In den letzten Tagen hatte er beim abendlichen Ratespielschauen im Fernsehen nebenbei mal eine Liste mit einigen Kandidaten erstellt, die er demnächst beseitigen lassen wollte.

Seine erste Amtshandlung nach seiner demokratischen Wahl durch den Rat der Weisen, die die Erbfolge überwachten, war die Einführung der 35-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und einen gesetzlichen Urlaubsanspruch für alle.
Deswegen liebte ihn das Volk ja so entsetzlich.
Das kam so gut an, dass er die Schulpflicht abschaffte und das bedingungslose Grundgehalt einführte und eine strenge Pflicht zur Mülltrennung.

Außerdem führte er einen Feiertag ein. Zufällig sein Geburtstag.
In keinster Weise war Abdul böse oder nachtragend. Im Gegenteil und mitnichten. "Vergeben und Verzeihen" was sein Lebensmotto, denn nur so hält man die Getreuen bei der Stange.

Es wollte sich ihm nicht erschließen, wie man nur intolerant, nachtragend und rachsüchtig sein konnte, bei diesem schönen Wetter, das man hierzulande alleweil hatte.
Da kannte er keine Erbarmen: Wer nicht tolerant und friedfertig war wurde gnadenlos ausgepeitscht! Ja so war er.

Das beeindruckte natürlich auch Fatima, die immer den Reden dieses schönen, klugen und edlen Scheichs mit gespitzten Ohren zuhörte, wenn es sich gerade ergab.

"Ich will die Sonnenenergie einführen, die gibt's gerade in Europa günstig", sprach er einmal, "Da könnte man doch Strom daraus machen und die Klimaanlagen damit antreiben!".
Was für ein schöner Gedanke. Das Klima war ihm ohnehin ein Anliegen, weil es ja jetzt schon ziemlich heiß war.

Außerdem wollte er sich als Regierungschef für den Weltfrieden und das Völkerrecht einsetzen.
"Ich bin für Weltfrieden und Völkerrechte", pflegte er bei einer Gelegenheit einmal zu sagen.
Ja , Abdul Ibn Ibn war schon der Hammer.
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kioto
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 69
Beiträge: 399
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 30.05.2022 19:57    Titel: Re: [Die schlechteste Geschichte der Welt]: Die Liebe des edelsten aller Maurischen Edlen Antworten mit Zitat

Hallo, zum Inhalt der Geshichte sage ich nichts, ist ja eine Schreibübung

Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:
Abdul Ibn Ibn war mit 2,07m für einen Araber ziemlich groß. Deswegen wurde er der Große genannt.
Das hat ihm allerdings nicht gefallen, dass er nur deswegen der Große genannt wurde, weil er der Große war. Schlechter Stil - Das.., dass...,weil..... "Das gefällt mir nicht", sagte er dann, wenn ihm einfiel, dass ihm das nicht gefällt unnütze Erläuterung . Dabei war sein kleiner Bruder Mufti sogar sogar unnötig noch größer. "Mein Bruder Mufti, Allah habe ihn selig, war nämlich sogar dito größer", rief er gelegentlich gelegentlich streichen mit lauter Stimme und dem typischen gibt es einen untypischen Akzent? Er redet doch arabisch?, Akzent nur wenn man in fremder Sprache redet arabischen Akzent der Araber. Aber jetzt war Mufti natürlich überflussig schon eine Weile tot, weil Abdul Ibn Ibn ihm damals vor 15 Jahren im Reitstall neben der Limousinenhalle mit zwei wuchtigen Hieben und einem handelsüblichen Beil komplett den Schädel gespalten hatte.

.......


Ich will dich mit den vielen Anmerkungen nicht verschrecken, aber dein Schreibstil benötig doch noch einiges an Schliff.
Lese Bücher, aber nicht nur den Inhalt sondern studiere auch den Satzbau und die Wortwahl. Du findest auch viele Hinweise in den Scheib Ratgebern hier im Forum, deren Studium ich die ans Herz lege.


_________________
Stanislav Lem: Literatur versucht, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich zu beschreiben, man erfährt fast alles über fast nichts.
Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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Willebroer
Geschlecht:männlichPapiertiger


Beiträge: 4466
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 31.05.2022 00:43    Titel: Re: [Die schlechteste Geschichte der Welt]: Die Liebe des edelsten aller Maurischen Edlen Antworten mit Zitat

kioto hat Folgendes geschrieben:
Hallo, zum Inhalt der Geshichte sage ich nichts, ist ja eine Schreibübung

Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:
Abdul Ibn Ibn war mit 2,07m für einen Araber ziemlich groß. Deswegen wurde er der Große genannt.
Das hat ihm allerdings nicht gefallen, dass er nur deswegen der Große genannt wurde, weil er der Große war. Schlechter Stil - Das.., dass...,weil..... "Das gefällt mir nicht", sagte er dann, wenn ihm einfiel, dass ihm das nicht gefällt unnütze Erläuterung . Dabei war sein kleiner Bruder Mufti sogar sogar unnötig noch größer. "Mein Bruder Mufti, Allah habe ihn selig, war nämlich sogar dito größer", rief er gelegentlich gelegentlich streichen mit lauter Stimme und dem typischen gibt es einen untypischen Akzent? Er redet doch arabisch?, Akzent nur wenn man in fremder Sprache redet arabischen Akzent der Araber. Aber jetzt war Mufti natürlich überflussig schon eine Weile tot, weil Abdul Ibn Ibn ihm damals vor 15 Jahren im Reitstall neben der Limousinenhalle mit zwei wuchtigen Hieben und einem handelsüblichen Beil komplett den Schädel gespalten hatte.

.......


Ich will dich mit den vielen Anmerkungen nicht verschrecken, aber dein Schreibstil benötig doch noch einiges an Schliff.
Lese Bücher, aber nicht nur den Inhalt sondern studiere auch den Satzbau und die Wortwahl. Du findest auch viele Hinweise in den Scheib Ratgebern hier im Forum, deren Studium ich die ans Herz lege.


Ganz nebenbei: Hier geht es um die schlechteste Geschichte der Welt. Razz

Also gelungen? Oder doch nicht?
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 11.06.2022 07:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eben.
Neben üblen Grammatik- und Stilfehlern habe ich noch einen Perspektivfehler eingebaut. Leider doch nicht so leicht zu finden, weswegen ich da noch einen draufsetzen könnte.
Übrigens ist das Springen von Hirn zu Hirn eines auktorialen Erzählers nur einer der beliebten Fehler*, die ich schon mal wagte, in einer AG anzusprechen (und mich damit disqualifiziert habe).


*"Fehler", nennt man halt so
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 11.06.2022 07:40    Titel: Re: [Die schlechteste Geschichte der Welt]: Die Liebe des edelsten aller Maurischen Edlen pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:
Abdul Ibn Ibn war mit 2,07m für einen Araber ziemlich groß. Deswegen wurde er der Große genannt.
Das hat ihm allerdings nicht gefallen, dass er nur deswegen der Große genannt wurde, weil er der Große war. "Das gefällt mir nicht", sagte er dann, wenn ihm einfiel, dass ihm das nicht gefällt. Dabei war sein kleiner Bruder Mufti sogar noch größer, was ihm innerlich auch bewusst war und ihn gerade wegen dieser Sache damals mit Ali Al Hash umtrieb: "Mein Bruder Mufti, Allah habe ihn selig, war nämlich sogar größer", rief er gelegentlich mit lauter Stimme und dem typischen arabischen Akzent der Araber. Aber jetzt war Mufti natürlich schon eine Weile tot, weil Abdul Ibn Ibn ihm damals vor 15 Jahren im Reitstall neben der Limousinenhalle mit zwei wuchtigen Hieben und einem handelsüblichen Beil komplett den Schädel gespalten hatte.

Das wurde dann auch vertuscht und Muftis vorzeitiges Ableben wurde auf die hierzulande weniger bekannten roten Schafspocken geschoben. Ein Arzt, der kurz danach in der Wüste ausgesetzt worden war, hatte das mal eben attestiert. Der treue Arzt glaubte tief und fest an die Liebe zu seinem Oberemir, den er wie einen Bruder liebte, bis jener ihn in der Wüste einbuddeln ließ.
Ansonsten war Abdul Ibn Ibn ein aufgeklärter, toleranter und großzügiger Mensch, den alle von Herzen liebten.

Er aber hatte nur Augen für die glutäugige Fatima mit ihren schwarzen Lockenhaaren, wenn sie in ihrem durchschimmernden Outfit mit webenden Rundungen ganz erhaben durch die Vorhalle der großen Mosche zu schweben schien, gefolgt von einer strebsam bemühten Dienerschaft, die ihr kühlende Luft zu wedelten oder Fliegen ab - das wusste man nicht so genau.

Und ja: Abdul Ibn Ibn hatte neulich den Thron bestiegen und sollte sich nach dem Wunsch seiner Minister doch mal langsam eine Braut auserwählen.
Aber vorher wollte er noch ein paar Generäle erledigen, die möglicherweise einen Putsch hätten planen können. Er liebte es, Generäle abzumurksen.
In den letzten Tagen hatte er beim abendlichen Ratespielschauen im Fernsehen nebenbei mal eine Liste mit einigen Kandidaten erstellt, die er demnächst beseitigen lassen wollte.

Seine erste Amtshandlung nach seiner demokratischen Wahl durch den Rat der Weisen, die die Erbfolge überwachten, war die Einführung der 35-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und einen gesetzlichen Urlaubsanspruch für alle.
Deswegen liebte ihn das Volk ja so entsetzlich.
Das kam so gut an, dass er die Schulpflicht abschaffte und das bedingungslose Grundgehalt einführte und eine strenge Pflicht zur Mülltrennung.

Außerdem führte er einen Feiertag ein. Zufällig sein Geburtstag.
In keinster Weise war Abdul böse oder nachtragend. Im Gegenteil und mitnichten. "Vergeben und Verzeihen" was sein Lebensmotto, denn nur so hält man die Getreuen bei der Latte.

Es wollte sich ihm nicht erschließen, wie man nur intolerant, nachtragend und rachsüchtig sein konnte, bei diesem schönen Wetter, das man hierzulande alleweil hatte.
Da kannte er keine Erbarmen: Wer nicht tolerant und friedfertig war wurde gnadenlos ausgepeitscht! Ja so war er.

Das beeindruckte natürlich auch Fatima, die immer den Reden dieses schönen, klugen und edlen Scheichs mit gespitzten Ohren zuhörte, wenn es sich gerade ergab. Fatima wünschte sich von Ibn Ibn einmal so richtig lieb gedrückt zu werden, nichts wollte sie mehr.

"Ich will die Sonnenenergie einführen, die gibt's gerade in Europa günstig", sprach er einmal, "Da könnte man doch Strom daraus machen und die Klimaanlagen damit antreiben!".
Was für ein schöner Gedanke. Das Klima war ihm ohnehin ein Anliegen, weil es ja jetzt mitten im Hochsommer schon ziemlich heiß war.

Außerdem wollte er sich als Regierungschef für den Weltfrieden und das Völkerrecht einsetzen.
"Ich bin für Weltfrieden und Völkerrechte", pflegte er bei einer Gelegenheit einmal zu sagen.
Und das Volk liebte ihn dafür und dachte unablässig: "Abdul Ibn Ibn, der Große, ist für Weltfrieden und Völkerrechte, wie nobel!"
Ja , Abdul Ibn Ibn war schon der Hammer.
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 11.06.2022 07:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Perspektivfehler nochmals verdeutlicht. Und paar Kleinigkeiten verschlimmert.
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