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Krieg in Europa


 

 
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Hera Klit
Eselsohr

Alter: 62
Beiträge: 223
Wohnort: Odenwald


BeitragVerfasst am: 20.03.2022 18:13    Titel: Krieg in Europa eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Krieg in Europa

Ich hatte Sehnsucht nach dem See.
Doch es war noch kühler März.
Schon balgten Hunde am Wasserrand,
Kinder trugen Mützen und lachten,
Frauen lagen im Anorak auf Badetüchern.
Die Sonne glitzerte herrlich im See und
machte die Vorfreude auf die Badesaison riesig.
Doch Männer redeten von Putins
Hyperschallraketen im Ukrainekrieg
und deren Zerstörungskraft.
Ja, es war tatsächlich Krieg in Europa.
Keiner hätte es mehr für möglich gehalten.

Ich ging weiter an die Schattenseite des Sees.
Starker Wind kam auf,
Äste krachten neben mir zu Boden.
Die Bäume schwankten, als drohten sie mir.
Ich eilte aus dem unwirtlichen Wald heraus.
Man ist nirgends mehr sicher,
alles ändert sich so schnell.
Es ist wieder so weit,
Menschen leiden unter dem
Großmachtstreben eines einzelnen
wahnsinnigen Unmenschen.

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John McCrea
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Beiträge: 164
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Hera,

auch wenn Du hier von "herrlich" und "Vorfreude" schreibst, so wirkt das lyrische Bild, welches in meinem Kopf entsteht schrecklich grau und teilnahmslos.
Ich hasse solch abgestandene Worte wie "balgten" für begeisterte Hundespiele am Strand.
"Anorak" ist ebenfalls so ein nicht besonders progressives, wohlklingendes Wort für eine hübsch ausgesuchte Ankleidung der Frau.
Harald Schmidt lästerte, meine ich, immer über Manuel Andrack, er könne auch Manuel Anorak heißen, oder so ähnlich.


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Italian Leather Sofa
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Hera Klit
Eselsohr

Alter: 62
Beiträge: 223
Wohnort: Odenwald


BeitragVerfasst am: 22.03.2022 12:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber John,

ich muss dir gestehen, ich bin nicht auf der Suche nach progressiv
wohlklingenden Worten. Nein! Ich beschreibe nur das, was ich sehe.
Die Kleidung der Frauen war nicht besonders schön, nur zweckdienlich,
bei den relativ niedrigen Temperaturen im frühen März.
Aber sie wollten doch, wie ich, am See sein, auch wenn es noch zu früh war dafür.
Darum geht es hier. Diese ungeduldige Vorfreudestimmung wollte ich einfangen.


Liebe Grüße
Hera
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Kojote
Geschlecht:männlichACME Buchstabenfabrikant

Alter: 32
Beiträge: 1366
Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 22.03.2022 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hera,

Im Großen und Ganzen muss ich mich meinem Vorredner anschließen.
Du hast dir ein topaktuelles Thema für dein Gedicht herausgesucht.
Leider finde ich, dass du das Potenzial der Lyrik als Erzählform nicht ausgeschöpft hast. Es liest sich wie eine persönliche Beschwerde an die Weltpolitik in Form einer Erzählung. Es ist nicht einmal lyrische Prosa. Es liest sich wie eine Zeitungskolumne, die möglichst wohlklingend umformuliert werden wollte.

Eines musst du mir noch verraten: Wo befindet sich bei einem See die Schattenseite?

Liebe Grüße
Der Kojote


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Hera Klit
Eselsohr

Alter: 62
Beiträge: 223
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 12:30    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Koyote,

dort, wo der See im Schatten liegt.

Das alles ist reiner Impressionismus, weiter nichts.

Liebe Grüße
Hera
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Kojote
Geschlecht:männlichACME Buchstabenfabrikant

Alter: 32
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm …

Impressionismus bedeutet ja vereinfacht gesagt „Kunstrichtung, die Eindrücke hinterlässt“.

Deswegen störe ich mich ein bisschen an Aussagen wie „Großmachtstreben eines einzigen wahnsinnigen Unmenschen“.

Bei Prosa würde sofort die „Show, don‘t tell“-Fahne geschwungen werden. Umso mehr gilt dies bei Lyrik. Der zitierte Satz gehört vielleicht in ein Protestposting bei Facebook oder eine Stammtischrunde. Für Lyrik-Fachleute wäre es nützlich, ein wenig die Sprache spielen zu lassen statt Nachrichtensprech an den Mann zu bringen.

LG
Kojote


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Hera Klit
Eselsohr

Alter: 62
Beiträge: 223
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 12:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Koyote,

es ist für mich ok, wenn du und die Autoren deiner
Strickmusterbücher diese Meinung hegen.

Aber ich lass das mal so stehen, denn das
Übliche:

"So ham mers gestern gemacht, so mach mers heit.".

ist für mich völlig uninteressant.

Liebe Grüße
Hera
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Kojote
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Beiträge: 1366
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt …

Liebe Hera, die Regeln guten Schreibens sind nicht dazu da, um dich zu schikanieren, sondern weil sie auf historisch gewachsene Weise ihren Sinn haben. Natürlich kann man Regeln auch brechen, aber dazu muss man sie zuerst einmal beherrschen!

Über „meine Strickmusterbücher“ gehe ich einmal großzügig hinweg, vermutlich hast du es nicht so gemeint wie es für mich klang.

Dass Großmachtstreben eines einzelnen wahnsinnigen Unmenschen keine glückliche Formulierung im Bereich der Lyrik ist, dabei bleibt es.

Wenn du schreibst, du hättest kein Interesse an „so haben wir‘s gestern gemacht, so machen wir es heute“, so legst du einfach nur Ignoranz an der lyrischen und belletristischen Entwicklungsgeschichte an den Tag. Und das ist sehr, sehr schade, denn gerade daraus, was früher in der Lyrik gemacht wurde, lässt sich so viel schöpfen!


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Hera Klit
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 13:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Koyote,

ich habe einige Semester Literaturwissenschaft auf dem Buckel
und studiere momentan noch Kulturwissenschaften in Hagen, zum Zeitvertreib.

Von denen habe ich alle Lyrikskripte hier und ich habe sie auch gelesen.

Aber mit Poesie ist es wie mit Rockmusik.
Die größten Hits hatten die, die keine Regeln kannten.

Eine Band wie Deep Purple hat gute Musik gemacht, so lange,
bis sie anfingen sich Gedanken über die Regeln zu machen.

Deswegen sind mir die Regeln egal und ich setze auf Gefühl
und Spontaneität.


Liebe Grüße
Hera
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Und da haben wir das Problem. Nämlich, dass ich in deinem Gedicht Gefühle in keinster Weise erkennen kann.

Du nennst die Dinge beim Namen. Und je konkreter man das tut, umso mehr wird der Text „Nachrichtensprech“ ohne ein bestimmtes Bild im Leser hervorzurufen.

Überleg einmal, wie es sich läse, würdest du Putins Handlungen umschreiben, mit Vergleichen, Paradigmen, Analogien … und weniger mit Tatsachenbehauptungen wie „wahnsinniger Unmensch“.

PS: Auch ich habe ein paar Semester Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaften hinter mir …


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Kojote
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hera Klit hat Folgendes geschrieben:
Aber mit Poesie ist es wie mit Rockmusik.
Die größten Hits hatten die, die keine Regeln kannten.


Da muss ich mich aber doch nochmal einhaken.

Wie lange dauert es heutzutage, bis ein Hitwonder zum Auslaufmodell wird und schließlich gar nicht mehr im Radio repräsentiert ist? Wochen. Monate, vielleicht.

Guck dir Bach an. Der ist seit schätzomativ dreihundert Jahren in den Charts. Und Bach gilt vielen Musikern als bedeutendster Musiker aller Zeiten, denn er hat den Weg bereitet für alles, was nach ihm kommen sollte. Durch seine Musiktheorie wurde erst Harmonie definiert. Ohne ihn hätte es später keinen Mozart mit seinen Orchestrierungen gegeben. Keinen Beethoven, der mit seinen Quintenintervallen nichts anderes imitiert als den Vogelgesang, den wir so harmonisch finden. Und auch kein Deep Purple.

Ich halte es für erwiesen, dass sich Harmonie und Wohlklang nicht nur in der Musik, sondern auch in Lyrik und Prosa auf mathematische Weise definieren lassen. Musik ist pure Mathematik. Und Lyrik ist textgewordene Musik.


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Hera Klit
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 13:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Koyote,


ich finde Jimi Hendrix besser als Bach.
Die mathematische Kälte in Bachs Musik ist leider hörbar.

Durch die Aussagen der Männer am Strand wurde ich an Putins Untat erinnert
und mein Statement am Ende ist durchaus gefühlsgeladen und aus mir herausgebrochen. (Nein am Anfang hatte ich "Idiot" geschrieben, das
ersetzte ich wegen der zarten Seelen hier durch "Unmensch".)


Liebe Grüße
Hera
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mensch, Hera, das führt doch zu nix.

Erstens, weil es ohne Bach auch keinen Jimmy Hendrix gegeben hätte.
Dann würden wir heute noch mit Leier und Tambourine dem Minnesang frönen.

Zweitens, weil der Vorwurf der bachschen „Kälte“ ziemlich … erfrischend ist, denn leider muss ich sagen, dass ich genau diese Kälte beim Lesen deines Gedichtes empfunden habe.

Es geht mir nicht nah. Es löst nix in mir aus. Es bringt mich noch nicht einmal zum Nachdenken.


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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 13:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Koyote,

das bleibt dir alles unbenommen.
Einen schönen Tag noch, wünsche ich.

Liebe Grüße
Hera
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, den werd ich haben.

Ein letztes Wort noch zum Thema Show, don‘t tell in der Lyrik.

Stell dir vor, du schreibst von einem besorgten Vater, der durch die Gegend prescht, um seinen todkranken Sohn zu retten.

Du könntest schreiben, „der Vater hatte große Angst“, „seine Gedanken galten nur dem Kind“, oder dergleichen. Du kannst auch schreiben „das Kind halluzinierte“.

Schreib ruhig mal so einen Text. Voll mit Erklärungen und Beschreibungen.

Und dann halte ihn neben die Ballade vom Erlkönig, in der quasi nur „gezeigt“ wird.

Welches Werk ist deiner Meinung nach besser?

Schöne Restwoche
Der Kojote


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Hera Klit
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 14:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Koyote,

diese Meinung hat schon Herr Reich Ranicki lautstark vertreten.

Ich erinnere mich noch, als er Houellebecq verriss, weil dieser schlechte,
weil thesenhafte Romane schriebe. Ich verstehe diese Haltung durchaus,
aber ich lese lieber Thesenromane.

Wenn Hölderlin von gelben Birnen, die in den See hängen, schreibt,
dann ist das das gleiche, wie wenn ich von Frauen in Anoraks auf Badetüchern schreibe.
Beides ist eine impressionistische Beschreibung und beides ergreift mich gleichermaßen stark.

Und er sagt dann: "Wo nehme ich , wenn es Winter wird..."

Das ist ein Resümee ähnlich dem meinen.


Liebe Grüße
Hera
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, an Selbstbewusstsein mangelt es dir schonmal nicht.
Wollen wir hoffen, dass deine hochgestellten Erwartungen an dich selbst dir nicht irgendwann zur Stolperfalle gereichen.


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Hera Klit
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BeitragVerfasst am: 22.03.2022 14:19    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mach dir keine Sorgen, ich mache mir auch keine.
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Jocelyn
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Wohnort: Königstein im Taunus
Das Silberne Fahrrad Ei 1



BeitragVerfasst am: 25.03.2022 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hera Klit hat Folgendes geschrieben:

Die mathematische Kälte in Bachs Musik ist leider hörbar.


Liebe Hera,

es ist völlig in Ordnung, wenn du die Musik von Johann Sebastian Bach nicht magst. Dann schreib das bitte auch so.

Ich höre in seiner Musik keine Kälte. Besonders seine langsamen Sätze sind magisch scön und gefühlvoll für mich.

Nun bin ich auch Musikerin und musikalisch, dshalb habe ich einen anderen Zugang zur Musik als du. Durch intensive Beschäftigung.

Was ich sagen will: Posaun hier nicht einfach sowas raus, als wäre es ein Gesetz. Irgendwie wirkt das eher dumm.

Zu deiner Lyrik: Ich mag sie auch nicht. Deine Sätze erinnern mich in ihrer platten Einfachheit an schlecht geschriebene Kinderbücher. Zum Beispiel: Die Sonne glitzerte herrlich im See. Ist die Sonne hier eigentlich unter Wasser...auf dem Wasser wäre richtiger.

Beste Grüße,
Jocelyn.


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If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
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Hera Klit
Eselsohr

Alter: 62
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Wohnort: Odenwald


BeitragVerfasst am: 25.03.2022 12:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Jocelyn,

es steht dir natürlich frei, Bachs Musik zu mögen und meine Poesie nicht zu mögen.


Ich selbst musiziere gerne und oft auf der Gitarre und
mag allerdings Beethoven viel lieber als Bach.

Bachs Musik ist mir zu steril und religiös eifernd.


Liebe Grüße
Hera
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