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Hildes Traum


 

 
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Hera Klit
Leseratte

Alter: 62
Beiträge: 192
Wohnort: Odenwald


BeitragVerfasst am: 16.01.2022 10:54    Titel: Hildes Traum eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hildes Traum


Ein Stück in 2 Szenen


Personen:

Hilde:...............eine Post-Op-Transsexuelle
Bärbel:.............eine Pre-Op-Transsexuelle
Chefarzt:.........ein Spezialist für geschlechtsangleichende Operationen
Mann:..............ein ca. 45 Jahre alter Mann aus dem Volk, mit Jeansjacke

 

 

Erste Szene:

************************Donnerstag*********************************


Hilde liegt in einem Krankenbett und weint.
Bärbel sitzt auf einem Stuhl daneben und versucht zu trösten.

 

Bärbel:
„Mensch Hilde, jetzt freu dich doch, die OP ist doch so gut verlaufen
und du hast dein lang ersehntes Ziel endlich erreicht.“

 

Hilde:
„Ich freu‘ mich ja, das sind doch nur Freudentränen.“

 

Bärbel:
„Kuck mal, ich hab den Aphorismenband von Oscar Wilde
bekommen, den bewunderst du doch so, hast du mir erzählt.“

 

Hilde:
„Ja, der bringt immer alles so gekonnt auf den Punkt und der hatte doch auch so ein
schweres Leben.“

 

Bärbel:
„Ich hab auch den Spruch mit dem Rinnstein und den Sternen gefunden.
Soll ich mal lesen.“

 

Hilde:
„Oh, der hat mir gerade in den schwersten Stunden immer wieder Kraft gegeben.“


Bärbel will lesen, aber die Tür geht auf und der Chefarzt kommt rein:


Chefarzt:
„So, da schau ich mir die Sache noch mal an, ist ja alles sehr gut verlaufen.
Würden sie uns mal kurz alleine lassen.“

 

Bärbel geht raus, der Arzt hebt die Bettdecke:

 

Chefarzt:
„Na, das ist ja perfekt, besser könnte es nicht sein. Noch ein paar Wochen
und sie können das erste Rendezvous einplanen.“

 

Hilde:
„Bin ich jetzt ganz Frau, Herr Doktor?“

 

Chefarzt:
„Für mich sind sie mehr Frau als die meisten, die draußen herumlaufen.
Es steht jetzt nichts mehr im Wege, sie haben jetzt den passenden Körper
zu ihrer weiblichen Seele.“

 

Hilde:
„Sie glauben gar nicht wie glücklich sie mich damit machen.
Es ist lustig, aber beinahe hätte ich noch mal den Rückzieher
gemacht, als ich den Film "The Danish Girl" sah.“

 

Chefarzt:
„Aber ich bitte sie, die Medizin hat nun wirklich gigantische Fortschritte
gemacht, seit den 20ziger Jahren.
Nächsten Dienstag können wir sie entlassen.“

 

Chefarzt ab, Hilde schaut glücklich und verträumt an die Decke.
Bärbel kommt rein.

 

Hilde:
„Du, ich darf schon am Dienstag raus.“

 

Bärbel:
„Da kann ich dich aber nicht holen, da habe ich selbst einen Arzttermin.“


Hilde:
„Das macht doch nichts ich nehme die Straßenbahn, es ist ja nicht weit.“

 


Zweite Szene

****************************Dienstag***********************************


Hilde sitzt in der Straßenbahn, ihr gegenüber ein etwas 45-jähriger Mann
mit Jeansjacke.

 

Es werden Blicke gewechselt.

 

Hilde lächelt, darauf lächelt auch der Mann.


Hilde steigt an der nächsten Haltestelle aus.

 

Der Mann steigt auch aus.

 

Hilde geht die Straße entlang.

 

Der Mann ist drei Schritte hinter ihr.

 

Hilde dreht sich abrupt um und wendet sich dem Mann zu.

 

Sie wartet, bis er näher herankommt.

 

Der Mann kommt immer näher an Hilde heran.

 

Gerade als sein Gesicht kurz vor Hildes ist, rammt er ihr seine
Stirn mit Wucht auf das Nasenbein.

 

Hilde stürzt nach hinten um und bleibt breitbeinig vor dem Fremden liegen.

Der Mann tritt ihr nun ganz fest in den Unterleib.

 

Hilde schreit auf.


Mann:
„Du schwule Drecksau, dich mach ich fertig.“

 

Der Mann geht weiter.

 

Hilde liegt mit dem Hinterkopf auf der Bordsteinkante,
aus ihrer Hose rinnt Blut auf die Straße.

 

Hilde dreht den Kopf gerade und schaut hinauf zum Himmel.

 

Sie beginnt zu lächeln.



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gez.: Hera Klit
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anderswolf
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 873
Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 17.01.2022 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja jetzt weniger ein Theaterstück als das ungeschmückte Gerüst für eine zweiszenige Kurzgeschichte. Vor allem der zweite Teil lässt sich bühnentechnisch eher schwerlich umsetzen. Dafür sind die Dialoge im ersten Teil etwas hölzern. Insgesamt sieht das für mich eher wie der Startpunkt einer Arbeit aus als ein fertiges Projekt.

Inhaltlich orientiert sich der Text an Oscar Wildes Satz "Wir alle liegen in der Gosse, aber einige von uns blicken nach den Sternen". Hilde liegt am Ende blutend (und vielleicht tödlich verletzt?) im Rinnstein, aber sie hat zumindest ihr Ziel erreicht, ihr Leben als Frau zu beenden. Darum also das Lächeln am Ende, außerdem als Kontrapunkt zu den Tränen am Anfang.
Wer Wildes Satz aber nicht kennt oder erst aufwendig danach suchen muss, dem wird die Erwähnung von Wilde nichts nutzen, sondern nur wie unvollständiges Worldbuilding vorkommen. Wenn aber das Zitat wegfällt, fehlt auch die Notwendigkeit für Bärbel, die letztlich nur Stichwortgeberin ist. Beim Entwickeln von Figuren sollte das nicht passieren. Ja, nicht alle Figuren sind gleich wichtig für die Geschichte, aber wenn Figuren durch ein Post-It zu ersetzen wären, sollten sie vielleicht gestrichen oder in ihrer Bedeutung erweitert werden.

Insgesamt solltest du vielleicht klären, wohin dich dieses Gerüst führen soll: in eine Kurzgeschichte bzw. Miniatur oder vielleicht wirklich in ein Theaterstück. Beide Richtungen haben unterschiedliche Anforderungen, für beides ist hier aber zu wenig zu sehen.
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Hera Klit
Leseratte

Alter: 62
Beiträge: 192
Wohnort: Odenwald


BeitragVerfasst am: 17.01.2022 19:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Anderswolf,

vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.



Das ist mein erstes "Stück", das ich auch relativ schnell und locker heruntergeschrieben habe, natürlich kann man das noch verfeinern.

Allerdings bin ich schon der Meinung, dass es sich um ein Stück handelt und nicht um ein Gerüst für eine Kurzgeschichte. Natürlich kann man diese beiden Formen immer ineinander überführen, das ist klar.

Der Wilde Satz ist der Dreh und Angelpunkt und die Klammer, die das Stück zusammenhält, das hast du vollkommen richtig erkannt, womöglich als einer von wenigen.
Ich kann allerdings nicht einsehen, dass ich für ein Publikum schreiben soll, das diesen Aphorismus nicht kennt oder sich nicht wenigstens die Mühe machen will, diesen nachzuschlagen.
Würde man diesen Maßstab ansetzen, dann müsste man sämtliche Stücke von Kleist und Büchner und den meisten anderen, die ein bisschen Anspruch verlangen, aus den Programmheften nehmen.

Ich finde, die 2 Szene kann theatertechnisch ganz leicht umgesetzt werden, das bekäme sogar ich hin, wenn ich Regie führen würde. Also das ist bestimmt kein Stück für das unsichtbare Theater.

Figuren braucht es, sonst können keine Dialoge geführt werden, deswegen habe ich Bärbel eingeführt.

Also wie gesagt, das war jetzt mal ein schneller Entwurf von mir auf dem Feld des Stückeschreibens mein Erster.

Aber ich darf sagen, es hat mir eine Menge Spaß gemacht und ich habe nun Lust, etwas Größeres zu schreiben.

Ob es gleich so lange wird wie Dantons Tod, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Noch mal vielen Dank für dein Interesse und deine Kritik.
Ich hoffe, ich kann daran wachsen.

Liebe Grüße

Hera


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gez.: Hera Klit
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anderswolf
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 873
Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 18.01.2022 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hera,

du hast recht: du kannst und sollst dein Schreiben nicht daran orientieren, was das Publikum kennt oder nicht kennt. Ich wollte auch nicht vorschlagen, den Wilde-Satz zu streichen, sondern ihn vielmehr deutlicher zu machen.

Zur Erklärung: Ich kannte den Satz lose, aber nicht genau. Ich habe also im Internet danach gesucht und ihn nicht gleich gefunden, unter anderem weil der Wortlaut ein anderer war. Wäre ich Publikum im Theater gewesen, ich hätte die Möglichkeit nicht gehabt, meine Internetsuche anzupassen, um die Bedeutung des Satzes für den gesamten Bogen der Figur herauszufinden. Und einfach nur vom Spruch mit dem Rinnstein und den Sternen zu sprechen, das ist mir dann zu wenig.

Als Theaterautor kann ich natürlich eine Vorbildung des Publikums annehmen, es kann mir aber (oder dem Stück) schaden, wenn ich eine Verbindung andeute, aber nicht deutlich genug mache, welchen Bezug diese Verbindung zu den Figuren hat. Und ich habe diese Verbindung da nicht deutlich genug gesehen, bevor ich nicht den genauen Wortlaut des Satzes hatte.

Natürlich ist es auch nicht damit getan, Bärbel den Satz einfach nur vorlesen zu lassen. Das meine ich mit dem Post-It-Charakter von Figuren.
Du hast recht: Figuren braucht es für Dialoge. Es ist aber ein Unterschied, ob zwei Figuren mit differenzierten Sichtweisen aufeinandertreffen oder ob ein Monolog nur auf zwei Figuren aufgeteilt wurde. Das ist keine Schwierigkeit, die auf Theaterstücke beschränkt ist, sondern die jeden erzählerischen Text betrifft, und die auch dementsprechend oft nur mangelhaft gelöst wird. Wenn ich also sage: Bärbel klingt lediglich nach einer Stichwortgeberin, dann meine ich genau das. Sie ist nur da, um Hildes Vorliebe für Wilde und den Gossen-Satz zu veranschaulichen (und um zu klären, warum Hilde mit der Straßenbahn nach Hause fährt und infolgedessen angegriffen wird). Für eine Theaterfigur ist mir das zu wenig. Und ja, ich weiß, dass es im Theater Figuren gibt, die wenig zu sagen und zu tun haben. Der Page in Don Karlos beispielsweise trägt nur Briefe von A nach B. Heißt nicht, dass die Figur so besonders wichtig für das Stück wäre und dass die Figur nicht gleich die erste ist, die gestrichen würde.

Was ich also sagen will: wenn du ein Theaterstück schreiben möchtest, dann gib allen Figuren, die darin vorkommen, auch die entsprechende Relevanz, dass sie unstreichbar werden. Ansonsten streicht die Regie den Part von Bärbel raus und lässt Hilde den Wilde-Satz zum Doktor sagen.

Zur zweiten Szene: Ja, das kann auf der Bühne umgesetzt werden. Ob das leicht ist, sei dahingestellt.
Nun kenne ich deine Theaterexpertise nicht, ich kann nur von mir ausgehen. Ich spiele seit einigen Jahren Theater im Amateurbereich, habe für die Bühne geschrieben und auch selbst inszeniert. Ich habe durchaus eine Vorstellung davon, wie ich die zweite Szene umsetzen würde, wenn ich sie ungeändert übernehmen müsste. Aber allein der lange Ortswechsel Straßenbahn - Straße - letztliche Konfrontation, das braucht entweder viel Bühne (also in Metern) oder häufige und rasche Kulissenwechsel. Im Zweifelsfall ginge das natürlich auch vom Bühnenhintergrund bis zur Bühnenkante, aber du hast viel Gehen in der Szene. Effektiver wäre es (auch um den "Mann aus dem Volk" ein bisschen komplexer zu zeichnen), wenn die Szene nur die Konfrontation zeigen würde, inklusive einem komplexeren Wortwechsel vielleicht. Der Mann könnte Hilde ansprechen, sie könnte ihn darauf ansprechen, dass er ihr zugelächelt hat in der Bahn, er könnte sagen, dass sie ihm gefällt (oder hat er nur gelächelt, um sie in falscher Sicherheit zu wiegen?). Du könntest also eine Spannung zwischen beiden aufbauen und sich dann in Gewalt entladen lassen, ohne dass du drei Ortswechsel brauchst.

Wobei das mit der Gewalt auch sehr kompetente Schauspieler braucht, das mit dem Blut eine gute Kostümabteilung und vor allem Hildes Blick in die Sterne wahrscheinlich eine Nahaufnahme mit Kamera, weil du sonst ab Reihe vier (je nach Theater) schon nicht mehr gut siehst, was das passiert.

Vielleicht wäre das der Moment, um den Wilde-Satz im Wortlaut unterzubringen, wenn er nicht vorher schon ausgesprochen worden wäre. Sei es aus dem Off, sei es aus Hildes Mund.

Wohlgemerkt: ich will dich mit meinen Anmerkungen nicht entmutigen, dich an diesem Genre zu versuchen. Ganz im Gegenteil. Ich will, dass du das Beste aus diesem Text herausholst, solltest du tatsächlich den Wunsch verfolgen, an dieser Theaterminiatur weiterzuarbeiten. Und meiner unprofessionellen Ansicht nach ist da noch einiges zu tun. Du hast eine Vision davon, wie das aussehen könnte, aber hast es noch nicht in die Form gebracht, wo auch andere (oder zumindest ich) deine Vision ebenfalls leicht erkennen können.

Als Kurzfilm übrigens ginge die Umsetzung einfacher, dann könntest du tatsächlich die zweite Szene gut so nehmen, wie sie ist, weil dann deine Darsteller viel im Subtext übernehmen können und durch Nahaufnahmen der Mangel an Dialog aufgewogen werden könnte.

Wie gesagt: alles nur meine meinungsbasierten Anmerkungen; was du für dich rausziehst, sei dir überlassen.
Viel Erfolg!
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Hera Klit
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Alter: 62
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Wohnort: Odenwald


BeitragVerfasst am: 18.01.2022 14:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Anderswolf,

grundsätzlich hast du natürlich mit vielen deiner Bedenken
recht und ich finde es auch gut, wenn ein Profi wie du mir die Hand reicht und mich auf ein höheres Level zu ziehen versucht.
Es wäre ja auch vermessen, wenn eine Anfängerin, wie ich glauben würde, alles auf Anhieb zu beherrschen.


Wie gesagt, das war jetzt mal eine erste Fingerübung von mir, entstanden unter dem Eindruck der Lektüre von Fassbinderstücken.

Ich werde deine Kritik beherzigen und dann versuchen, ein anderes Stück abzuliefern.

Liebe Grüße

Hera


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