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casi69
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 53
Beiträge: 10
Wohnort: Duisburg


BeitragVerfasst am: 20.12.2021 17:29    Titel: Ich bitte um eure Meinung........ 1000 Dank eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat


Vorwort:
Gedanklich ist diese Geschichte schon sehr weit entwickelt und ist zum Teil auch schon mit Stichworten und einer Timeline vorgeschrieben. Das Ende Schwankt aber noch etwas. Das ganze entwickelte sich so aus einer Laune heraus und wurde langsam zu etwas Grösseren.
Ich besitze keine Vorerfahrungen.
Mir geht es besonders um das Schreiben selber. Art, Style oder was man sonst noch so beachten muss. Das ist einfach mal ein Versuch. Schon einmal besten Dank!!!!!
Wie man vielleicht feststellen wird, spielen auch sehr persönliche Dinge ein Rolle. Sie sollen am Rande auch ein wenig Aufklären und vielleicht auch ermutigen.


1. ESS Columbus - Erwachen

Irgendwo im Weltraum auf der Rückreise zur Erde.
Schrille und immer lauter werdende Geräusche dringen langsam in sein Bewusstsein ein. Irgendetwas stimmt nicht, aber er kann noch nicht begreifen was es ist. Aber der Krach kann nichts gutes verheißen.
Zu den Geräuschen gesellt sich nun auch ein leises Zischen, das die schreckliche Angewohnheit entwickelt immer lauter zu werden. In seinen Ohren fängt es plötzlich an zu knacken.
Er greift nach einem Gedanken, der ihm aus der ferne zu zu schweben scheint. „Hier stimmt was nicht, beweg deinen Arsch“.
Er öffnet seinen Mund und versucht zu Gähnen, um den unangenehmen Druck auf seinen Ohren  zu vertreiben. Mit einem deutlichen Knacken verschwindet der Druck und die Geräusche werden klarer und deutlicher. Als hätte jemand die Wolldecke aus den Ohren gezogen. Das machte die Sache aber nicht wirklich besser. Nun durchzuckt ihn ein Gedanke wie ein Stromschlag „GEFAHR“ . Von jetzt auf gleich ist er bei vollem Bewusstsein und reist seine Augen auf.
Er erinnert sich daran, dass er sich auf einer Reise befindet und es hier ganz sicher nicht so ist wie es eigentlich sein sollte.
Mit beiden Händen drückt er die sich langsam öffnende Abdeckung der Kryokabine zur Seite. Das geht im alles nicht schnell genug.
Er braucht noch eine Minuten, um seine Gedanken zu ordnen und der Krach hilft nicht gerade dabei, sich wieder in dem Jetzt zu orientieren.
„Mein Name ist Leon und ich müsste mich an Bord der ESS Columbus auf dem Rückweg zu Erde befinden.“ Sein Blick schweift umher, um sich selber das gerade laut gesagte zu bestätigen. Das was er sieht, ist auch das was er erwartete.
Nur die Lichter der Warnsignale passten ganz und gar nicht zu dem was er zu sehen erhoffte und das machten ihn sehr Nervös.
Er bewegt ein Körperteil nach dem anderen um die Durchblutung anzuregen. Wenn er jetzt übereilt startet, würde sein Kreislauf ihm schnell Bein stellen.
Das Bordsystem hat ihn scheinbar frühzeitig aus dem Kryoschlaf geholt.
Was ihn hier erwartete hat rein gar nichts mit all den trainierten Abläufen im Bezug auf die Rückreise zu tun, für die er einst trainiert wurde.
Das es sich um einen Alarm handelt und irgendetwas nicht zu stimmt, braucht ihn niemand erklären. Es dauerte aber eine kurze eine Weile, bis er all dies auch als die augenblickliche Realität akzeptierte und nicht nur als einen Alptraum. Wobei der Alptraum das kleinere Übel gewesen wäre.

„Marvin, kannst du mich hören, bist du online?“ es dauert einen Moment, aber bevor sich Leon weitere Sorgen machen kann, kommt die erhoffte Antwort aus den Bordlautsprechenr. „Ja, ich kann sie verstehen. Nein, ich bin offline!“ „Offline?, wie kannst du den dann mit mir kommunizieren?“ „Meine Systeme arbeiten zu 100 Prozent, ich habe Zugriff auf alle relevanten Schiffsdaten und Datenkerne. Ich habe keine Verbindung zu Mutter.“

Nachdem Leon sich wieder einigermaßen Orientieren kann, schwebte er in Richtung Leitstand, der sich am anderen Ende das Schiffs befindet. Weit ist es nicht, da es sich eher um ein kleines Schiff für nur eine Person handelt. Bei dieser Person handelte es sich um eine Einmahnshow ohne Garantie auf eine Rückkehr. Ursprünglich sollte alles voll Autonom laufen, aber es zeigte sich schon früh, das sie auszusetzenden Satelliten, nicht so ohne weiteres zu vernetzen sind. Die Lastenzeit zur Erde machte es unmöglich alle Systeme zu synchronisieren und währen der Initialisierung schnell genug auf Abweichungen zu reagieren. Die Gesamte Mission wäre ohne einen Menschen zum scheitern verurteilt gewesen.

Im Leitstand kann auch manuel auf die Daten zugegriffen werden und in der jetzigen Situation sollte er sich besser nicht nur auf Marvin verlassen. „Schalte bitte den Alarm ab und lege mir die Schiffsdaten auf die Monitore. Was meinst du mit, ich habe keinen Kontakt zu Mutter? Sind wir in einem Funkloch?“ Er erreicht den Steuerplatz und schnallt sich im fest. In dieser Position kann er auch alle Bedienelemente besser erreichen, in der Schwerelosigkeit braucht man einen festen Punkt um auf irgendetwas anderem Druck auszuüben und wenn es nur ein Touchpad ist. Er würde sonst nach jedem Berührung der Oberfläche nach hinten schweben. Nach dem er fest saß, bewegten sich auch die Monitore und Eingabefelder in unmittelbare Reichweite seine Arme. Es war die perfekte Position um ein Raumschiff alleine zu fliegen.
„ Nein, wir befinden uns 523.580.423 Kilometer von der Erde entfernt in einer optimalen Position hinter Jupiter und weit genug vom Mars entfernt. Keine äußeren Einflüsse sollten ein Kommunikation behindern.“
Der erste Eindruck, den er von den Daten erhielt beruhigen ihn ein wenig. Nichts ungewöhnliches zu sehen, nichts worum er sich sorgen machen sollte. Alle Messwerte und Angaben sind da, wo sie sein sollten. Außen tödliches Vakuum und innen lebenswichtiger Sauerstoff. So wie es sein sollte.
„Gibt es ein technisches Problem mit der Kommunikation? Lass bitte die vollständige Diagnose des Komsys durchlaufen!“

Seine Muskulatur beginnt sich langsam zu entspannen und er merkt die Kälte im Rücken, die durch den Kalten Schweiß hinterlassen wurde. Das Adrenalin hält seine Pumpe jedoch auf Hochtouren aber die Sitzheizung wird in diesem Fall mal nicht schaden.

Erst nach einer weiteren Minute der Entspannung und der aufsteigenden Wärme des Sitzes, Durchzuckt es ihn erneut wie ein Schlag! Was hatte Marvin gesagt? Zwischen Jupiter und Mars und 523.580.423 Kilometer? Das sind ja noch Ewigkeiten bis zur Erde.
Er öffnet die Navigation auf dem Monitor und ruft die Standortdaten ab. Im unteren Teil des Fensters werden die Daten zum Rückflug in Echtzeit permanent berechnet. 523.576.125 km Restflugzeit 542 Tage 23 Stunden 24 Minuten.
Leon merkt wie die Verspannung  sich schlagartig zurückmeldet und heftigste Kopfschmerzen verkündet.
„542 Tage?“ murmelt er vor sich hin. „Befehl nicht verstanden“ meldet sich Marvin aus den Lautsprechern. „Bitte wiederholen.“
„Hast du das Komsys geprüft?“ fragte Leon in die nun noch Stiller erscheinende Leitzentrale.
Stille hat ihn noch nie wirklich gestört, er ist sogar eher ein Freund von ihr. Das war auch der Grund, warum er sich damals für dieses Projekt beworben hat, die Aussicht alleine durch den Weltraum zu reisen, die Menschen, den Lärm und die Enge der sozialen Kontakte mal hinter sich lassen zu können.

2. ESS Columbus – Der Pilot

Kurz nach seinem 28. Geburtstag kam Leon an den Punkt, an dem sich etwas Ändern musste. Kennen wir eigentlich alle. Aber Leon spürte schon länger, das sein Problem deutlich tiefer liegt.
Er passte sein Leben schon immer an die sozialen Vorgaben an, ohne zu hinterfragen, ob es auch für ihn das richtige ist. Das da etwas nicht so lief wie es sollte ahnte er vielleicht, aber verdrängte es immer wieder erfolgreich.
Schon in jungen Jahren suchte er eher den Hintergrund und vermied den großen Trubel oder Gruppen. In den wilden Jahren ging er, wie alle anderen in seinem Alter auch, mit Freunden auf Partys und in Diskos. Aber noch bevor es los ging, wünschte er sich, das alles schon vorbei wäre. Lieber wäre er zu Hause geblieben. Er musste funktionieren, er wollte sich nicht erklären müssen oder hinterfragt werden. Er wusste doch selber nicht was ihm das ganze so schwer machte.
Es dauerte aber dennoch ein paar Jahre, bis er bereit war sich Hilfe von außen zu holen. Er war kein dummer Mensch, er wusste, das es nur so funktionieren kann aber die größte Angst hatte er vor dem was er finden würde. Würde ihm gefallen, was ihn so anders macht? Wären die Eltern Schuld an seine Misere? Hat er etwas gemacht, an das er sich nur nicht mehr erinnern kann?
Er ist ein Kind seiner Zeit, er wurde geprägt und konditioniert, von der ach so taffen Gesellschaft, die einem zeigte wie stark Mann sein muss und was mit Verlierern passiert. Die soziale Konditionierung hat auch bei ihm funktioniert, nur das all diese Verhaltensweisen seinem Wesen widersprechen. Er war eher sensibel und nicht hart, er war eher mitfühlend als hart, er war lieber empathisch als hart. Er steckte eher ein als auszuteilen, da Leon schon immer wusste, wie diejenigen sich fühlen und das wollte er um jeden Preis ihn Ersparen.
Aber wenn man erst einmal genug gelitten hat und die Seele am verbluten ist, bleiben einem zwei Wege. Der andere Weg, war zumindest für ihn keine Option, da sein Leben immer noch genug Sinn ergab.
Schon in den ersten Gesprächen mit dem Psychologen wurde deutlich, das dies keine kleine Baustelle sein würde und das man mehr als nur gelegentliche Gespräche benötigt, um auf Dauer weiter zu kommen. Es zeigte sich schon bald, das es nicht an irgendwelchen schlimmen Dingen in seiner Kindheit liegt.
Er nannte es sein „ethisches Dilemma“. Seine Erziehung war geprägt von sozialen und christlichen Werten, er mochte auch als Kind schon die Ruhe und auch gelegentlich die Abgeschiedenheit von Trubel und Pflicht. Die Seele mal baumeln lassen und seinen Träumen hinter her rennen.
Das was ein Kind machen würde wenn es ihm schlecht geht, ohne sich zu hinterfragen. Als erwachsener ist das leider nicht mehr so einfach. Im Alter beginnt das Theater des Lebens, in dem wir uns ständig Rollen aussuchen und vorgeschrieben bekommen. Ob wir sie wollen oder nicht. Wer dabei bleiben will muss spielen

Eins wurde aber schnell klar, hier ging es um ihn und seine Rolle, die er im Theater des Lebens spielt. Wir spielen alle unsere Rollen, wir sind Kind, Vater, Schüler, Freund, Feind, Liebhaber oder Mörder und könnte dies alles in nur einer Person sein. Das es dabei auch ganz schön eng werden kann, versteht sich wohl von selbst.
Er wollte jeder Rolle gerecht werden, er wollte jedem helfen, er wollte niemanden enttäuschen. Er wollte nicht das die Anderen sich so wie er fühlen, da er weiß was das bedeutet.

Es wurde Zeit für das größere Werkzeug. Mit einem Tapetenwechsel erhoffte er sich auch den notwendigen Abstand, um an die Wurzeln seines Problems zu kommen. Eine Möglichkeit war der Weg in eine Klinik.  Der Gedanke machte ihm anfangs Angst, er könnte sich ausgeliefert fühlen. Regeln, Einschränkungen und all die Gruppengespräche. Schon bald viel ihm auf, das alles einen Grund hat, warum sie hier sind und er nur einer unter vielen Menschen ist, die aus einem ähnlichen Grund hier Unterstützung suchten. Man konnte niemandem ansehen, aus welchem Grund er hier ist. Es gab keine ans Bett gefesselte Menschen oder auf Stühlen vor sich hin sabbernde Patienten. Niemand wurde sediert oder eingeschlossen. Hier fand er Menschen wie er selbst war und niemand musste sich verstecken oder verstellen. Er konnte hier sein was er ist und wie er ist.
In ihm machte sich eine Ruhe breit, die er Anfangs nicht richtig einordnen konnte. Im laufe der zweiten Woche, wurde ihm deutlich was Neu, Anders oder Besser wurde.
Während eines der tägliche Gruppengespräche, bemerkte er tief in seiner Seele, das all die Geschichten und Probleme der Anderen für ihn genau so wichtig sind wie immer und sie auch seine Seele berühren. Aber im Gegensatz zu sonst, hatte er nicht die Verantwortung. Dies Schafte in ihm einen Raum, den er mit seinen eignen Bedürfnissen und Wünschen füllen konnte. Es machte ihn Frei und befreite ihn von bis dahin gar nicht bewussten Fesseln.  
Er war vielleicht nach Jahren das erste mal wieder  ER selbst.
Bei ihm wurde eine mittelschwere Depression in Verbindung mit einer Angststörung diagnostiziert. Das Ergebnis eines Lebens, in dem man versucht die Welt zu retten und sich dabei selber aus dem Auge verliert. Und sich dabei viele seelische Verletzung zufügt aber auch zufügen lässt.

Die Zeit in der Klinik war intensiv und alles andere als Angenehm. Aber sie brachte ihn um Lichtjahre nach vorne. Dabei war die Lösung so einfach. Nicht er ist das Problem, sondern das Bedürfnis, es allen recht zu machen. Seine ausgeprägte Empathie, die sein Leben oft bereichert, steht ihm im gleichen Masse auch im Weg. Er will seine Vergangenheit nicht Rückgängig machen, den sie war gut so wie war. Er muss lernen wieder mehr auf sich zu Achten und seine Bedürfnisse nicht zu Gunsten des Wohles anderer zu ignorieren.  Die Lösung scheint so einfach zu sein und ist doch so schwer. Und wenn ich mich vernachlässige, werde ich niemandem mehr helfen können.

Ich bin wie ich bin und das ist gut so. Ich kann meinen Beitrag leisten, aber die Welt werde ich nicht retten!


3. ESS Columbus – Tik Tak

„Diagnose des Komsys abgeschlossen. System ist zu 100% einsatzbereit. Keine technischen Probleme erkennbar. Kommunikation mit Mutter ist möglich.“ Leon drehte seinen Kopf in kleinen kreisenden Bewegungen um den nahenden Kopfscherzen zuvor zu kommen. „Marvin, wann gab es die letzte Kommunikation mit Mutter?“ Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen.
„Vor 24 Stunden 42 Minuten und 15 Sekunden“
„Wann hast du mich geweckt? Oder besser noch wann wurde der Alarm ausgelöst?“
„Der Alarm wurde vor 24 Stunden 42 Minuten und 32 Sekunden ausgelöst“

Leon erinnert sich an seine Ausbildung. Eines der Sicherheitssysteme löst einen schiffsweiten Alarm aus, wenn die Verbindung zu Mutter länger als 24 Stunden ausbleibt. Die Verbindung zu Mutter ist nicht permanent, es kommt immer wieder mal zu Störungen, wie zum Beispiel beim Durchfliegen von Regionen mit einer erhöhten kosmischen Strahlungen. Aber auch ein sich in der Flugbahn zur Erde befindlicher Planet kann sich störend auf das Kommunizieren mit der Erde auswirken.  In der Regel dauern solche Ereignisse nicht länger als ein paar Stunden.
Irgendwas stimmt hier nicht und es braucht keinen Professor, um das zu begreifen. Leon merkt wieder mal seinen Magen, er meldet sich mit einem komischen Gefühl, das ihn doch sehr an Angst erinnert. Aber dafür ist es noch zu früh, denkt er bei sich.

„Marvin, bitte überprüfe alle in den letzten Stunden eingegangen Daten und Messwerte. Ob sie irgendeinen Einfluss auf die Kommunikation haben konnte.“
Nach dem er schon den Blick auf die Navigation hatte, wusste er zumindest, das es keine Planetaren Einflüsse gegeben haben konnte. Der Saturn lag deutlich hinter ihnen, um noch Einfluss zu haben. Er griff jetzt nach allem, was zu einem besseren Verständnis der Situation führen kann.
Während er auf Marvin wartete, ging er seinen eigenen Gedanken nach. Wie schön wäre es, wenn ihm jetzt jemand sagen würde was er tun soll. Jahre hatte es gedauert, genau das nicht mehr zu tun, da es sich immer wieder zeigte, das die Anderen eher ihre eigenen Ziel verfolgten, mit dem was sie ihm rieten.
„Seit beginn des Alarms gab es keine unerklärlichen oder abweichenden Funktionen in allen aktiven und passiven Systemen. Es gibt auch keine Daten zu einem möglichen physischen Kontakten im Nah und Fernbereich.“ erklang Marvins Stimme und riss ihn aus seinen Gedanken.

“Können wir unsere Kommunikation neu ausrichten, um die Chinesen auf dem Mond zu erreichen?“ fragte er Marvin. „Neuausrichtung möglich, berechne mögliches Zeitfenster zur Kommunikation mit „Tiantan““

2033 zogen die Chinesen offiziell auf dem Mond ein. Damit ließen sie alle Nation ziemlich dumm aussehen. Aber es war kein Geheimnis, das der Preis sehr hoch war, den nicht die Chinesische Regierung mit Geld zahlen musste. Die Entwicklungskosten explodierten, durch einige katastrophale Rückschläge. Es gab aber nur den Weg nach vorn und den ging man im eignen Land, im wahrsten sinne des Wortes, über Leichen und das ist nicht nur metaphorisch gemeint. Die Medien nannten die Station später nur noch  „Bluttempel“.

„Kommunikationsfenster in 18 Stunden und 23 Minuten, für einen Zeitraum von 8 Minuten.“
„Ok, das ist zumindest mal keine schlechte Nachricht. Wenn auch nur ein wenig. In diesen 8 Minuten werden wir aber keine Antwort erhalten. Der Abstand ist zu Groß, die würden wir dann erst nach der nächsten Umdrehung der Erde mit dem Mond bekommen. Wie groß ist unsere Latenz zum Mond?“ „Bei optimalen Kontakt, an der voraussichtlichen Position 28 Minuten und 34 Sekunden. Alternativ könnte ich auch versuchen, einen Kommunikationsasteliten der „Erde Mond Kom“ zu erreichen. Ihre Spiegel sind Erdabgewandt und in regelmäßigen Abständen um die Erde installiert und untereinander vernetzt.“
Leon schüttelt innerlich den Kopf, das hätte auch ihn einfallen können. Die EMK Satelliten wurden für die permanente Kommunikation mit dem Mond eingerichtet. Sie glichen die Rotationen der Trabanten aus und verhinderten Kommunikationslücken mit den Mondeinrichtungen. Inzwischen sind zwar nur noch die Chinesen vor Ort, aber das war auch mal ganz anders und sie wurden weltweit genutzt.
„Eine sehr gute Idee, Marvin ich will dich küssen. Unternimm bitte alles notwendige.“ „Befehl nicht ausführbar.“ Leon blickte überrascht auf den Monitor, wo Marvins Kommunikation auch zeitgleich visuell dargestellt wird. „Was soll das bedeuten? Die Idee kam doch sogar von dir. Was funktioniert nicht daran?“ „Ich besitze keinen physischen Körper, um von ihnen geküsst zu werden!“
Leon, fällt erleichtert in den Sitz zurück und kann sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. „Zwei zu Null für die Maschine. OK, darum kümmern wir uns später. Richte jetzt bitte das ComSys auf die Satelliten aus.“
Ein leichtes rumpeln geht durch das Schiff, als sich die Motoren der Antenne in Bewegung setzten.
"Wenn du soweit bist, stelle erst einmal alle Systeme auf passiven Empfang, mal hören was da so los ist." Durch die Latenzzeit dauerte es nun eine Weile, bis er mit den ersten Ergebnissen rechnen kann. Ihm viel auf, das er seit seinem außerplanmäßigen Aufstehen noch nichts gegessen und getrunken hat.

Dafür machte ihn sein Magen jetzt um so deutlicher darauf aufmerksam, nach dem die vorherige Angst sich ein wenig abbauen konnte. Er schwebt in den Aufenthaltsbereich, um erst einmal seine ganz alltäglichen Bedürfnisse zu befriedigen. Nicht das er sich auf die kulinarischen Köstlichkeiten der Bordküche freuen würde, aber sie erfüllten ihren Zweck. Heute gibt es Lasagne aus der Tube.
Im Normalfall störte ihn die Stille des Schiffs nie, aber jetzt erschien sie ihm eindeutig fehl am Platz. Erst wenn etwas verschwindet merken wir, das es fehlt.
Aber es ist eindeutig zu früh, sich darum jetzt schon Sorgen zu machen.
Nachdem er sich auch ein wenig frisch gemacht hat, und ein trockenes Shirt fand, ging es zurück in die Leitzentralen.

"Wie sieht es aus Marvin, schon was empfangen?" "Erster Streame war fehlerhaft, zweiter ist fast abgeschlossen. Bereite Daten auf!"
Nach einem kurzen Augenblick sieht Leon nur ein Wirrwarr von Symbolen auf dem Monitor. "Was ist das für ein Salat?" Leon setzte sich ratlos und Kopfschüttelnd vor dem Monitor und schnallte sich wieder an.
"Der zweite Streame scheint auch korrumpiert zu sein. Sie entsprechen nicht dem ESA Standard.“ „Las den Datenstrom doch mal durch andere Programme laufen, Video oder Audio." bemerkt Leon
Ein Rauschen meldet sich aus de Lautsprechern. "Bei den Daten handelt es sich um eine Audioaufzeichnung älteren Formates, die scheinbar in einer Schleife wiederholt wird. Soll ich sie dekodieren?"
"Mach schon Jung ich warte!"


Danke für eure Mühe und Zeit !
Liebe Grüße

Carsten



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Lila X
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BeitragVerfasst am: 20.12.2021 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Carsten,
1. im Einstand sind die ersten zwei Beiträge gut aufgehoben.
2. Gib dein Genre an, damit es die richtigen Leute lesen.
3. Nimm den ganzen Text, kopiere ihn ins Word und lass die Rechtschreibprüfung drüber gehen. Das Ding starrt vor Fehlern und das hemmt den Lesefluss und lenkt vom Inhalt ab. Deshalb ist es hier Usus zu fordern, dass Rechtschreibung und Zeichensetzung passt. Dann kannst du es ja nochmal als neue Version einstellen.
Liebe Grüße


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Bananenfischin
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BeitragVerfasst am: 20.12.2021 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

In den richtigen Bereich verschoben.
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Calvin Hobbs
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Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 20.12.2021 20:41    Titel: Re: Ich bitte um eure Meinung........ 1000 Dank Antworten mit Zitat

Hallo smile
casi69 hat Folgendes geschrieben:


1. ESS Columbus - Erwachen

Irgendwo im Weltraum auf der Rückreise zur Erde. Wer oder was ist auf der Rückreise von wo?
Schrille und immer lauter werdende Geräusche dringen langsam in sein Bewusstsein ein. Irgendetwas stimmt nicht, aber er kann noch nicht begreifen Komma was es ist. Aber der Krach kann nichts gutes verheißen.
Zu den Geräuschen gesellt sich nun auch ein leises Zischen, das die schreckliche Angewohnheit entwickelt Komma immer lauter zu werden. In seinen Ohren fängt es plötzlich an zu knacken.
Er greift nach einem Gedanken, der ihm aus der Ferne zuzuschweben scheint. „Hier stimmt was nicht, beweg deinen Arsch Punkt
Er öffnet seinen Mund und versucht Komma zu gähnen, um den unangenehmen Druck auf seinen Ohren  zu vertreiben. Mit einem deutlichen Knacken verschwindet der Druck und die Geräusche werden klarer und deutlicher. Als hätte jemand die eine Wolldecke aus den Ohren gezogen. Schiefes Bild Das machte die Sache aber nicht wirklich besser. Nun durchzuckt ihn ein Gedanke wie ein Stromschlag „GEFAHR“ .  Nun passt nicht zu durchzucken. Von jetzt auf gleich ist er bei vollem Bewusstsein und reißt seine die Augen auf.
Er erinnert sich daran, dass er sich auf einer Reise befindet und es hier ganz sicher nicht so ist wie es eigentlich sein sollte.
Mit beiden Händen drückt er die sich langsam öffnende Abdeckung der Kryokabine zur Seite. Das geht im alles nicht schnell genug.
Er braucht noch eine Minuten, um seine Gedanken zu ordnen und der Krach hilft nicht gerade dabei, sich wieder in dem Jetzt zu orientieren.
„Mein Name ist Leon und ich müsste mich an Bord der ESS Columbus auf dem Rückweg zu Erde befinden.“ Sein Blick schweift umher, um sich selber das gerade laut Gesagte zu bestätigen. Das Komma was er sieht, ist auch das was er erwartete.
Nur die Lichter der Warnsignale passten ganz und gar nicht zu dem Komma was er zu sehen erhoffte und das machten ihn sehr nervös.
Er bewegt ein Körperteil nach dem anderen um die Durchblutung anzuregen. Wenn er jetzt übereilt startet, würde sein Kreislauf ihm schnell ein Bein stellen.
Das Bordsystem hat ihn scheinbar anscheinend zu früh frühzeitig aus dem Kryoschlaf geholt.
Was ihn hier erwartete Komma hat rein gar nichts mit all den trainierten Abläufen Komma im Bezug auf die Rückreise zu tun, für die er einst trainiert wurde.
Das es sich um einen Alarm handelt und irgendetwas nicht zu stimmt, braucht ihn niemand erklären. Es dauerte aber eine kurze eine Weile, bis er all dies auch als die augenblickliche Realität akzeptierte und nicht nur als einen Alptraum. Wobei der Alptraum das kleinere Übel gewesen wäre.

„Marvin, kannst du mich hören, bist du online?“ Es dauert einen Moment, aber bevor sich Leon weitere Sorgen machen kann, kommt die erhoffte Antwort aus den Bordlautsprechenr.
„Ja, ich kann Sie verstehen. Nein, ich bin offline!“
„Offline? Kein Komma Wie kannst du den dann mit mir kommunizieren?“
„Meine Systeme arbeiten zu 100 Prozent, ich habe Zugriff auf alle relevanten Schiffsdaten und Datenkerne. Ich habe keine Verbindung zu Mutter.“

Nachdem Leon sich wieder einigermaßen orientieren kann, schwebte er in Richtung Leitstand, der sich am anderen Ende das Schiffs befindet. Weit ist es nicht, da es sich eher um ein kleines Schiff für nur eine Person handelt. Bei dieser Person handelte es sich um eine Einmahnshow ohne Garantie auf eine Rückkehr. Ursprünglich sollte alles [s]voll autonom laufen, aber es zeigte sich schon früh, dass die auszusetzenden Satelliten, nicht so ohne weiteres zu vernetzen sind. Die Lastenzeit zur Erde machte es unmöglich Komma alle Systeme zu synchronisieren und währen der Initialisierung schnell genug auf Abweichungen zu reagieren. Die Gesamte Mission wäre ohne einen Menschen zum scheitern verurteilt gewesen.[/s]
Die Erklärung der Mission ist viel zu trocken und umständlich und hat mit der momentanen "Gefahrensituation" nichts zu tun.
Im Leitstand kann auch manuel auf die Daten zugegriffen werden und in der jetzigen Situation sollte er sich besser nicht nur auf Marvin verlassen. „Schalte bitte den Alarm ab und lege mir die Schiffsdaten auf die Monitore. Was meinst du mit - Ich habe keinen Kontakt zu Mutter? -Sind wir in einem Funkloch?“ Er erreicht den Steuerplatz und schnallt sich im fest. In dieser Position kann er auch alle Bedienelemente besser erreichen, in der Schwerelosigkeit braucht man einen festen Punkt um auf irgendetwas anderem Druck auszuüben und wenn es nur ein Touchpad ist. Er würde sonst nach jedem Berührung der Oberfläche nach hinten schweben. Nach dem er fest saß, bewegten sich auch die Monitore und Eingabefelder in unmittelbare Reichweite seine Arme. Es war die perfekte Position Komma um ein Raumschiff alleine zu fliegen fliegen zu können.
„Nein, wir befinden uns 523.580.423 Kilometer von der Erde entfernt in einer optimalen Position hinter Jupiter und weit genug vom Mars entfernt. Keine äußeren Einflüsse sollten eine Kommunikation behindern.“
Der erste Eindruck, den er von den Daten erhielt Komma beruhigen ihn ein wenig. Nichts Ungewöhnliches zu sehen, nichts worum er sich sorgen machen sollte. Alle Messwerte und Angaben sind da, wo sie sein sollten. Außen tödliches Vakuum und innen lebenswichtiger Sauerstoff. So wie es sein sollte.
„Gibt es ein technisches Problem mit der Kommunikation? Lass bitte die vollständige Diagnose des Komsys durchlaufen!“

Seine Leons Muskulatur beginnt sich langsam zu entspannen und er merkt die Kälte im Rücken, die durch den kalten Schweiß hinterlassen wurde. Das Adrenalin hält seine Pumpe jedoch auf Hochtouren Komma aber die Sitzheizung wird in diesem Fall mal nicht schaden. Falls er kein Androide ist, kann man den Begriff Herz verwenden.
Erst nach einer weiteren Minute der Entspannung und der aufsteigenden Wärme des Sitzes, durchzuckt es ihn erneut wie ein Schlag! Was hatte Marvin gesagt? Zwischen Jupiter und Mars und 523.580.423 Kilometer? Das sind ja noch Ewigkeiten bis zur Erde.
Er öffnet die Navigation auf dem Monitor und ruft die Standortdaten ab. Im unteren Teil des Fensters werden die Daten zum Rückflug in Echtzeit permanent berechnet. 523.576.125 km Restflugzeit 542 Tage 23 Stunden 24 Minuten.
Leon merkt Komma wie die Verspannung  sich schlagartig zurückmeldet und heftigste Kopfschmerzen verkündet hervorruft.
„542 Tage?“ Komma murmelt er vor sich hin. „Befehl nicht verstanden“ Komma meldet sich Marvin aus den Lautsprechern. „Bitte wiederholen!
„Hast du das Komsys geprüft?“ Komma fragte Leon in die nun noch stiller erscheinende Leitzentrale.
Stille hat ihn noch nie wirklich gestört, er ist sogar eher ein Freund von ihr. Das war auch der Grund, warum er sich damals für dieses Projekt beworben hat, die Aussicht alleine durch den Weltraum zu reisen, die Menschen, den Lärm und die Enge der sozialen Kontakte mal hinter sich lassen zu können.

Leider ein recht unspannender erster Teil, da Erzähltempo und Wortwahl einen sehr trägen Eindruck vermitteln. Der Begriff "Mutter" für den Hauptcomputer zu wählen, würde ich mir im Hinblick auf "Alien" verkneifen.

2. ESS Columbus – Der Pilot

Kurz nach seinem 28. Geburtstag kam Leon an den Punkt, an dem sich etwas ändern musste. Kennen wir eigentlich alle. Aber Leon spürte schon länger, das sein Problem deutlich tiefer liegt.
Er passte sein Leben schon immer an die sozialen Vorgaben an, ohne zu hinterfragen, ob es auch für ihn das richtige ist. Das da etwas nicht so lief wie es sollte ahnte er vielleicht, aber verdrängte es immer wieder erfolgreich.
Schon in jungen Jahren suchte er eher den Hintergrund und vermied den großen Trubel oder Gruppen. In den wilden Jahren ging er, wie alle anderen in seinem Alter auch, mit Freunden auf Partys und in Diskos. Aber noch bevor es los ging, wünschte er sich, das alles schon vorbei wäre. Lieber wäre er zu Hause geblieben. Er musste funktionieren, er wollte sich nicht erklären müssen oder hinterfragt werden. Er wusste doch selber nicht was ihm das ganze so schwer machte.
Es dauerte aber dennoch ein paar Jahre, bis er bereit war sich Hilfe von außen zu holen. Er war kein dummer Mensch, er wusste, das es nur so funktionieren kann aber die größte Angst hatte er vor dem was er finden würde. Würde ihm gefallen, was ihn so anders macht? Wären die Eltern Schuld an seine Misere? Hat er etwas gemacht, an das er sich nur nicht mehr erinnern kann?
Er ist ein Kind seiner Zeit, er wurde geprägt und konditioniert, von der ach so taffen Gesellschaft, die einem zeigte wie stark Mann sein muss und was mit Verlierern passiert. Die soziale Konditionierung hat auch bei ihm funktioniert, nur das all diese Verhaltensweisen seinem Wesen widersprechen. Er war eher sensibel und nicht hart, er war eher mitfühlend als hart, er war lieber empathisch als hart. Er steckte eher ein als auszuteilen, da Leon schon immer wusste, wie diejenigen sich fühlen und das wollte er um jeden Preis ihn Ersparen.
Aber wenn man erst einmal genug gelitten hat und die Seele am verbluten ist, bleiben einem zwei Wege. Der andere Weg, war zumindest für ihn keine Option, da sein Leben immer noch genug Sinn ergab.
Schon in den ersten Gesprächen mit dem Psychologen wurde deutlich, das dies keine kleine Baustelle sein würde und das man mehr als nur gelegentliche Gespräche benötigt, um auf Dauer weiter zu kommen. Es zeigte sich schon bald, das es nicht an irgendwelchen schlimmen Dingen in seiner Kindheit liegt.
Er nannte es sein „ethisches Dilemma“. Seine Erziehung war geprägt von sozialen und christlichen Werten, er mochte auch als Kind schon die Ruhe und auch gelegentlich die Abgeschiedenheit von Trubel und Pflicht. Die Seele mal baumeln lassen und seinen Träumen hinter her rennen.
Das was ein Kind machen würde wenn es ihm schlecht geht, ohne sich zu hinterfragen. Als erwachsener ist das leider nicht mehr so einfach. Im Alter beginnt das Theater des Lebens, in dem wir uns ständig Rollen aussuchen und vorgeschrieben bekommen. Ob wir sie wollen oder nicht. Wer dabei bleiben will muss spielen

Eins wurde aber schnell klar, hier ging es um ihn und seine Rolle, die er im Theater des Lebens spielt. Wir spielen alle unsere Rollen, wir sind Kind, Vater, Schüler, Freund, Feind, Liebhaber oder Mörder und könnte dies alles in nur einer Person sein. Das es dabei auch ganz schön eng werden kann, versteht sich wohl von selbst.
Er wollte jeder Rolle gerecht werden, er wollte jedem helfen, er wollte niemanden enttäuschen. Er wollte nicht das die Anderen sich so wie er fühlen, da er weiß was das bedeutet.

Es wurde Zeit für das größere Werkzeug. Mit einem Tapetenwechsel erhoffte er sich auch den notwendigen Abstand, um an die Wurzeln seines Problems zu kommen. Eine Möglichkeit war der Weg in eine Klinik.  Der Gedanke machte ihm anfangs Angst, er könnte sich ausgeliefert fühlen. Regeln, Einschränkungen und all die Gruppengespräche. Schon bald viel ihm auf, das alles einen Grund hat, warum sie hier sind und er nur einer unter vielen Menschen ist, die aus einem ähnlichen Grund hier Unterstützung suchten. Man konnte niemandem ansehen, aus welchem Grund er hier ist. Es gab keine ans Bett gefesselte Menschen oder auf Stühlen vor sich hin sabbernde Patienten. Niemand wurde sediert oder eingeschlossen. Hier fand er Menschen wie er selbst war und niemand musste sich verstecken oder verstellen. Er konnte hier sein was er ist und wie er ist.
In ihm machte sich eine Ruhe breit, die er Anfangs nicht richtig einordnen konnte. Im laufe der zweiten Woche, wurde ihm deutlich was Neu, Anders oder Besser wurde.
Während eines der tägliche Gruppengespräche, bemerkte er tief in seiner Seele, das all die Geschichten und Probleme der Anderen für ihn genau so wichtig sind wie immer und sie auch seine Seele berühren. Aber im Gegensatz zu sonst, hatte er nicht die Verantwortung. Dies Schafte in ihm einen Raum, den er mit seinen eignen Bedürfnissen und Wünschen füllen konnte. Es machte ihn Frei und befreite ihn von bis dahin gar nicht bewussten Fesseln.  
Er war vielleicht nach Jahren das erste mal wieder  ER selbst.
Bei ihm wurde eine mittelschwere Depression in Verbindung mit einer Angststörung diagnostiziert. Das Ergebnis eines Lebens, in dem man versucht die Welt zu retten und sich dabei selber aus dem Auge verliert. Und sich dabei viele seelische Verletzung zufügt aber auch zufügen lässt.

Die Zeit in der Klinik war intensiv und alles andere als Angenehm. Aber sie brachte ihn um Lichtjahre nach vorne. Dabei war die Lösung so einfach. Nicht er ist das Problem, sondern das Bedürfnis, es allen recht zu machen. Seine ausgeprägte Empathie, die sein Leben oft bereichert, steht ihm im gleichen Masse auch im Weg. Er will seine Vergangenheit nicht Rückgängig machen, den sie war gut so wie war. Er muss lernen wieder mehr auf sich zu Achten und seine Bedürfnisse nicht zu Gunsten des Wohles anderer zu ignorieren.  Die Lösung scheint so einfach zu sein und ist doch so schwer. Und wenn ich mich vernachlässige, werde ich niemandem mehr helfen können.

Ich bin wie ich bin und das ist gut so. Ich kann meinen Beitrag leisten, aber die Welt werde ich nicht retten!


Sorry, aber auf der ersten Seite ist mir ein solcher Seelestriptease zum eiinen unangenehm, weil viel zu holzhammermäßig, zum anderen hat die Geschichte noch nicht wirklich angefangen. Solche Dinge sollten im Laufe der Geschichte in wesentlich kürzere Form eingebaut werden. Ich habe diese Teil nur überflogen.
3. ESS Columbus – Tik Tak

„Diagnose des Komsys abgeschlossen. System ist zu 100% einsatzbereit. Keine technischen Probleme erkennbar. Kommunikation mit Mutter ist möglich.“
Leon drehte seinen Kopf in kleinen kreisenden Bewegungen um den nahenden Kopfscherzen zuvorzukommen.
„Marvin, wann gab es die letzte Kommunikation mit Mutter?“
Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen.
„Vor 24 Stunden 42 Minuten und 15 Sekunden Punkt
„Wann hast du mich geweckt? Oder besser noch Komma wann wurde der Alarm ausgelöst?“
„Der Alarm wurde vor 24 Stunden 42 Minuten und 32 Sekunden ausgelöst“

Leon erinnert sich an seine Ausbildung. Eines der Sicherheitssysteme löst einen schiffsweiten Alarm aus, wenn die Verbindung zu Mutter länger als 24 Stunden ausbleibt. Die Verbindung zu Mutter ist nicht permanent, es kommt immer wieder mal zu Störungen, wie zum Beispiel beim Durchfliegen von Regionen mit einer erhöhten kosmischen Strahlungen. Aber auch ein sich in der Flugbahn zur Erde befindlicher Planet kann sich störend auf das Kommunizieren mit der Erde auswirken.  In der Regel dauern solche Ereignisse nicht länger als ein paar Stunden.
Irgendwas stimmt hier nicht und es braucht keinen Professor, um das zu begreifen. Leon merkt wieder mal seinen Magen, er meldet sich mit einem komischen Gefühl, das ihn doch sehr an Angst erinnert. Aber dafür ist es noch zu früh, denkt er bei sich. Das wäre eine gute Gelegenheit für Show don't tell.

„Marvin, bitte überprüfe alle in den letzten Stunden eingegangen Daten und Messwerte. Ob sie irgendeinen Einfluss auf die Kommunikation haben konnte.“
Nach dem er schon den Blick auf die Navigation hatte, wusste er zumindest, das es keine Planetaren Einflüsse gegeben haben konnte. Der Saturn lag deutlich hinter ihnen, um noch Einfluss zu haben. Er griff jetzt nach allem, was zu einem besseren Verständnis der Situation führen kann.
Während er auf Marvin wartete, ging er seinen eigenen Gedanken nach. Wie schön wäre es, wenn ihm jetzt jemand sagen würde was er tun soll. Jahre hatte es gedauert, genau das nicht mehr zu tun, da es sich immer wieder zeigte, das die Anderen eher ihre eigenen Ziel verfolgten, mit dem was sie ihm rieten.
„Seit beginn des Alarms gab es keine unerklärlichen oder abweichenden Funktionen in allen aktiven und passiven Systemen. Es gibt auch keine Daten zu einem möglichen physischen Kontakten im Nah und Fernbereich.“ erklang Marvins Stimme und riss ihn aus seinen Gedanken.

Hier passiert nichts, was nicht schon vorhin thematisiert wurde.
“Können wir unsere Kommunikation neu ausrichten, um die Chinesen auf dem Mond zu erreichen?“ fragte er Marvin.
„Neuausrichtung möglich, berechne mögliches Zeitfenster zur Kommunikation mit „Tiantan Punkt

2033 zogen die Chinesen offiziell auf dem Mond ein. Damit ließen sie alle Nation ziemlich dumm aussehen. Aber es war kein Geheimnis, das der Preis sehr hoch war, den nicht die Chinesische Regierung mit Geld zahlen musste. Die Entwicklungskosten explodierten, durch einige katastrophale Rückschläge. Es gab aber nur den Weg nach vorn und den ging man im eignen Land, im wahrsten sinne des Wortes, über Leichen und das ist nicht nur metaphorisch gemeint. Die Medien nannten die Station später nur noch  „Bluttempel“.
Solche Einschübe bremsen jedes Mal den Fluss der Geschichte aus.
„Kommunikationsfenster in 18 Stunden und 23 Minuten, für einen Zeitraum von 8 Minuten.“
„Ok, das ist zumindest mal keine schlechte Nachricht. Wenn auch nur ein wenig. In diesen 8 acht Minuten werden wir aber keine Antwort erhalten. Der Abstand ist zu groß, die würden wir dann erst nach der nächsten Umdrehung der Erde mit dem Mond bekommen. Wie groß ist unsere Latenz zum Mond?“ „Bei optimalen Kontakt, an der voraussichtlichen Position 28 Minuten und 34 Sekunden.
Alternativ könnte ich auch versuchen, einen Kommunikationsasteliten der „Erde Mond Kom“ zu erreichen. Ihre Spiegel sind erdabgewandt und in regelmäßigen Abständen um die Erde installiert und untereinander vernetzt.
Leon schüttelt innerlich den Kopf, das hätte auch ihn einfallen können. Die EMK Satelliten wurden für die permanente Kommunikation mit dem Mond eingerichtet. Sie glichen die Rotationen der Trabanten aus und verhinderten Kommunikationslücken mit den Mondeinrichtungen. Inzwischen sind zwar nur noch die Chinesen vor Ort, aber das war auch mal ganz anders und sie wurden weltweit genutzt.
„Eine sehr gute Idee, Marvin Komma ich will dich küssen. Unternimm bitte alles Notwendige.“
„Befehl nicht ausführbar.“
Leon blickte überrascht auf den Monitor, wo Marvins Kommunikation auch zeitgleich visuell dargestellt wird. „Was soll das bedeuten? Die Idee kam doch sogar von dir. Was funktioniert nicht daran?“
„Ich besitze keinen physischen Körper, um von Ihnen geküsst zu werden!“
Leon kein Komma fällt erleichtert in den Sitz zurück und kann sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. „Zwei zu Null für die Maschine. OK, darum kümmern wir uns später. Richte jetzt bitte das ComSys auf die Satelliten aus.“
Ein leichtes Rumpeln geht durch das Schiff, als sich die Motoren der Antenne in Bewegung setzten.
"Wenn du soweit bist, stelle erst einmal alle Systeme auf passiven Empfang, mal hören was da so los ist." Durch die Latenzzeit dauerte es nun eine Weile, bis er mit den ersten Ergebnissen rechnen kann. Ihm fiel auf, das er seit seinem außerplanmäßigen Aufstehen noch nichts gegessen und getrunken hat.

Dafür machte ihn sein Magen jetzt um so deutlicher darauf aufmerksam, nach dem die vorherige Angst sich ein wenig abbauen konnte. Er schwebt in den Aufenthaltsbereich, um erst einmal seine ganz alltäglichen Bedürfnisse zu befriedigen. Nicht das er sich auf die kulinarischen Köstlichkeiten der Bordküche freuen würde, aber sie erfüllten ihren Zweck. Heute gibt es Lasagne aus der Tube.
Im Normalfall störte ihn die Stille des Schiffs nie, aber jetzt erschien sie ihm eindeutig fehl am Platz. Erst wenn etwas verschwindet Komma merken wir, das es fehlt.
Aber es ist eindeutig zu früh, sich darum jetzt schon Sorgen zu machen.
Nachdem er sich auch ein wenig frisch gemacht hat, und ein trockenes Shirt fand, ging es zurück in die Leitzentralen.
"Wie sieht es aus Marvin, schon was empfangen?" "
"Erster Streame ??? war fehlerhaft, zweiter ist fast abgeschlossen. Bereite Daten auf!"
Nach einem kurzen Augenblick sieht Leon nur ein Wirrwarr von Symbolen auf dem Monitor.
"Was ist das für ein Salat?" Leon Er setzte sich ratlos und kopfschüttelnd vor dem Monitor und schnallte sich wieder an.
"Der zweite Streame ??? scheint auch korrumpiert zu sein. Sie entsprechen nicht dem ESA Standard.“
"Las den Datenstrom doch mal durch andere Programme laufen, Video oder Audio kein Punkt" Komma bemerkt Leon
Ein Rauschen meldet sich aus de Lautsprechern. "Bei den Daten handelt es sich um eine Audioaufzeichnung älteren Formates, die scheinbar in einer Schleife wiederholt wird. Soll ich sie dekodieren?"
"Mach schon Jung Komma ich warte!"


Danke für eure Mühe und Zeit !
Liebe Grüße

Carsten


Ein sehr behäbiger Anfang, in dem nichts passiert, außer, dass ein Astronaut aufwacht und mit dem Computer Verbindungsschwierigkeiten diskutiert. Ich nehme an, dass die Schleife am Schluss irgendeine Katastrophe verkünden wird.
Die Rechtschreibung ist ganz okay, der Text ist lesbar und es wird auch klar, worauf es Dir ankommt. Kommas sehe ich als das größte Problem.
Hier ein Tool, bei dem Du Deinen Text kopiert einfügen kannst und der Computer ihn Dir vorliest. So kannst Du selbst hören, wie Deine Geschichte wirkt -> https://de.piliapp.com/text-to-speech/
Alles kann, nichts muss.
MfG


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casi69
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BeitragVerfasst am: 20.12.2021 23:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schon einmal vielen lieben Dank.

Kommas waren schon immer meine Schwächen. Da muss ich auf jeden Fall dran arbeiten.
Ich wollte das einfach mal von jemand anderen gelesen haben, um zu wissen, dass ich nicht ganz auf dem Holzweg bin.
Es fängt nämlich an Spaß zu machen. Ich bleib am Ball und setzte Eure Ratschläge gerne um. Das mit dem Seelenstrip habe ich mir schon fast gedacht. Wink

Lieben Gruß, Carsten


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Ingo.H
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BeitragVerfasst am: 21.12.2021 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Tja. Ein Alarm! Gefahr?
Ich hätte sowas vermutet:
Leon rappelte sich nervös auf. Was war geschehen? Er musste vorsichtig sein, dass sein Kreislauf ihm kein Bein stellte, doch die Nervosität nahm überhand und trieb ihn an.

Leons Stimme zitterte. Er war noch immer im Halbschlaf des Kryoschlafs und die Situation überforderte ihn in diesem Mometn. "Marvin? Kannst du mich hören? Bist du online?". Schon der kurze Moment des Wartens schien ihm ewig, dann knackte der Lautsprecher.

Es ist deine Geschichte. Aber irgendwie merke ich nichts von der Desorientierung, der drohenden Gefahr. Leon wacht aus einem Kälteschlaf auf, zu früh, allein und ein Alarm erschallt.
Da wäre etwas Emotion angebracht, etwas Hektik. Ein paar kurze knackige Sätze, ein paar Adjektive wären schon passend.
Also Leser denke ich mir: Okay. Ein Alarm, aber eigentlich muss ich mir keine Angst machen. Er weiß, dass es ein Alarm ist, lesen wir, aber er macht sich keine Sorgen. Schön.

Ich will damit sagen: Auch wenn deine Geschichte an sich völlig in Ordnung ist sind viele Fehler drin, auch ein paar grammatikalische (Es braucht ihm niemand zu sagen ...). Aber du fesselst mich in einer Situation, die einen fesseln sollte nicht. Wäre kein Alarm gewesen, wäre die Geschwindigkeit völlig in Ordnung. Aber hier passen Text und Geschehen meiner Meinung nach nicht zusammen. Alarm? Gefahr? Zeig es mir! Gibt mir Emitionen Very Happy
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casi69
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BeitragVerfasst am: 21.12.2021 12:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Ingo,

ihr habt alle recht! Das hätte ich auch nie infrage gestellt. Trotz alledem hat mich keiner entmutigt. Habe gerade mal im Forum nach Schreibtipps geschaut. Wie z.B. "zeigen, nicht beschreiben" oder "mit allen Sinnen".
Ich denke, genau das meint ihr.
Auch das Programm LanguageTool hilft sehr.

Ich bleibe am Ball!!!

Gruß Carsten


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Ingo.H
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BeitragVerfasst am: 21.12.2021 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Das sollte einen auch nicht entmutigen. Ich habe eine wirklich schöne, interessante Geschichte. Mein erster Schreibversuch endete im Chaos und ich konnte nicht transportieren was ich schreiben wollte.
Ich habs von vorne begonnen. Mehr Emotion, Charaktere besser vorgestellt und nach 1200 Seiten stellte ich fest: Geniale Kurzgeschichten, aber keine flüssig erzählte Gesamtgeschichte. Und wieder: Weg damit!
Und jetzt beim dritten Versuch, mag ich es auf einmal, was ich schreibe.

Und sehe ich mir ganz alten Geschichten von mir an, stelle ich bei einigen fest: Nette Idee, schlecht geschrieben.

Und obwohl mir mein aktuelles Buch ganz gut gefällt, hoffe ich dass ich mich noch weiter steigern kann. Vor allen Dingen was Kommafehler angeht Laughing
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casi69
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BeitragVerfasst am: 23.12.2021 11:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Entmutigt habt ihr mich nicht. Genau das wollte ich ja auch.
Ich weiß nun auch, worauf ich achten muss.

Ich muss aber auch sagen, ich hätte so eine nette und konstruktive Reaktion eher nicht erwartet. Meinen besten Dank an Euch alle.

Frohe Weihnachten Daumen hoch Daumen hoch² Euch Allen!!!

Euer Carsten


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BeitragVerfasst am: 23.12.2021 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Carsten!

Ich finde deinen Text bis auf den Anfang ausgezeichnet.
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Derufin Denthor Heller
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BeitragVerfasst am: 23.12.2021 16:49    Titel: Perspektive und Erzählzeit Antworten mit Zitat

Hallo Carsten,

ich habe mich durch Deinen Text gekämpft und hätte zwei Anregungen für Dich. Vielleicht magst Du mal darüber nachdenken.

Du könntest Dir ein paar Gedanken zur gewählten Perspektive der Figur machen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte durch eine Änderung und/oder Konkretisierung besser wird und Dir auch das Schreiben etwas leichter fällt.
Gibt es einen Grund, warum Du im 1. Teil den Namen der Hauptfigur vermeidest?

Zudem wechselst Du auf diesen wenigen Seiten die Zeiten und schreibst einmal in der Gegenwart und dann wieder in der Vergangenheit, was mich leider sprachlich ein wenig verwirrt hat.

Ich wünsche Dir eine erholsame Weihnachtszeit.
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casi69
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BeitragVerfasst am: 23.12.2021 20:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

Danke Ralphie, den Anfang finde ich selber nicht mehr gut Wink

Auch einen Dank an Derufin Denthor Heller. Das Zeitproblem hat sich da eingeschlichen. Es sollte in der Gegenwart spielen. Das ist aber gar nicht so leicht dabei zu bleiben.

Mit dem Namen verstehe ich nicht so ganz. Der kommt doch sehr früh rein. Er nennt ihn selber als er erwacht. Oder verstehe ich was falsch?

Danke Danke Danke

Euer Carsten


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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 24.12.2021 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ersetze das erste "Er" durch den Namen deines Protagonisten, und du hast ein anderes Manuskript.
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casi69
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BeitragVerfasst am: 24.12.2021 14:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Stimmt, macht Sinn.

Danke


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