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Fair lesen: Schreiben ist nicht umsonst

 
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1325



BeitragVerfasst am: 18.10.2021 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

@Kiara: Im vergangenen Jahr sind offiziell 69200 Titel auf dem deutschen Buchmarkt erschienen. (Dabei wurden aber vermutlich die meisten Titel im Selfpublishing ohne ISB-Nummer gar nicht gezählt).
Ich würde mal behaupten, das ist eine ganze Menge und sicher kein Ausdruck von Mangel.


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"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1621



BeitragVerfasst am: 18.10.2021 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Wie kommen die darauf, daß Kulturschaffende nicht gerecht und ausreichend entlohnt würden?
Wäre es nicht so, hätten wir nicht Millionen von ihnen, würden die Verlage nicht in Manuskripten ertrinken, gäbe es nicht tausende Rundfunk- und Fernsehsender usw. würden diese Leute lieber in der Fabrik arbeiten als Bücher zu schreiben, Musik zu komponieren oder Firme zu drehen.
Wir haben keinen Mangel sondern einen überbordenden Überfluß an Kulturprodukten.


Wie viele von denen können denn von ihrer Arbeit leben?
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1325



BeitragVerfasst am: 18.10.2021 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wie viele arbeiten 40 h pro Woche?
Die meisten bringen doch nur ein Buch alle 1-2 Jahre heraus, sind also bestenfalls Teilzeitschriftsteller.
Da könnte man auch fragen, wer kann davon leben, wenn er 15h die Woche im Supermarkt, der Autowerkstatt oder als Versicherungsvertreter arbeitete. Oder kann ein Zahnarzt davon leben, wenn er jede Woche nur drei Patienten behandelt? Rolling Eyes

Und wie gesagt: wenn der Beruf nicht attraktiv wäre, gäbe es nicht so viel Nachwuchs.


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Babella
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 793

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 18.10.2021 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Wie kommen die darauf, daß Kulturschaffende nicht gerecht und ausreichend entlohnt würden?
Wäre es nicht so, hätten wir nicht Millionen von ihnen, würden die Verlage nicht in Manuskripten ertrinken, gäbe es nicht tausende Rundfunk- und Fernsehsender usw. würden diese Leute lieber in der Fabrik arbeiten als Bücher zu schreiben, Musik zu komponieren oder Firme zu drehen.
Wir haben keinen Mangel sondern einen überbordenden Überfluß an Kulturprodukten.


Wie viele von denen können denn von ihrer Arbeit leben?


Das ist es ja gerade. Es gibt so ein gigantisches Überangebot, natürlich können nicht alle davon leben. Ich kann halt nicht einfach definieren, dass die Kunst jetzt mein Beruf ist und ich bitteschön angemessen dafür bezahlt werden will, weil ich mir doch so viel Arbeit gemacht habe. Das Thema haben wir hier ja öfter.

Ist es wirklich so, dass die Arbeit von Kulturschaffenden nicht gewertschätzt wird? Wär jetzt eine andere Diskussion um die "Kulturindustrie".
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Thomas74
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 47
Beiträge: 1300
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 19.10.2021 05:38    Titel: Antworten mit Zitat

Babella hat Folgendes geschrieben:


Ist es wirklich so, dass die Arbeit von Kulturschaffenden nicht gewertschätzt wird?


Du kannst das Wort Kulturschaffende gegen beliebige Berufe ersetzen. Jeder wird dir vorjammern, dass andere Branchen mehr gewertschätzt werden als seine. Gewisse Berufsgruppen ganz besonders laut.


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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 7256
Wohnort: NBY



BeitragVerfasst am: 19.10.2021 07:08    Titel: Antworten mit Zitat

Lehrer?
Das Wort "fair" finde ich in diesem Zusammenhang übrigens reichlich deplatziert. Man sollte es den Themengebieten überlassen, die es dringlicher nötig haben (unmenschliche Arbeitsbedingungen in der dritten Welt, Tierhaltung von Lebewesen, die sich dagegen nicht wehren können etc.).
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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin

Moderatorin

Beiträge: 4187

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 19.10.2021 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Links (bzw. Hinweise auf längst schon gepostete Links, die ich schändlich überlesen hatte).

Ich muss nun doch nicht die nette Büchereifrau ausfragen, der Bibliotheksverband hat sich auch dazu geäußert. Dummerweise finde ich die Stellungnahme auf Fair Lesen jetzt nicht mehr, aber dafür finden sich auf den Seiten des Bibliotheksverbandes andere Infos zum Thema. Hier zum Beispiel steht unter anderem, dass gerade die Bibliotheken fordern, dass Autorys für EBooks genauso wie für "normale" Bücher Bibliothekstantieme bekommen. Ich wusste gar nicht, dass das aktuell nicht so ist.

Jedenfalls verstehe ich das so, dass die Bibliotheken die EBooks einfach nur ganz genauso behandeln wollen wie "echte" Bücher.

Ich weiß also immer noch nicht, warum ich diesen offenen Brief unterzeichnen sollte, vor allem auch deshalb, weil auf der FairLesen-Internetseite quasi überhaupt keine Infos zu finden sind und sie bei mir ein ziemliches Hä? hinterlässt.


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