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Wunderkerze´s wundersamer Wortlikör - Heitere Gedichte für alle, die da Trübsal blasen


 

 
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wunderkerze
Leseratte


Beiträge: 135



BeitragVerfasst am: 10.10.2021 19:18    Titel: Wunderkerze´s wundersamer Wortlikör - Heitere Gedichte für alle, die da Trübsal blasen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vorrede

Ständig nimmt das Alter zu,
meist in Richtung letzte Ruh.
Drum – in diesen schweren Zeiten
kann der Sänger Trost bereiten.
Sind die Verse auch mal seicht:
liebe Leute nehmt es leicht.
Dieser Autor ist kein Goethe,
hat beim Dichten seine Nöte,
ist auch nicht der Schiller Friedrich,
braucht zum Reimen oft ´nen Dietrich.
Doch die Heilkraft liegt im Quantum,
nicht zu viel hilft – ergo tantum –
 wie sagt´ schon der alte Weise
auf der Wartbug Himmelsschneise:
in der Woche zwier
schadet weder ihm noch ihr.
Seht, da lächelt einer schon!
Das ist des Sängers höchster Lohn!

Die ersten zwei:

nettSo
(Mit lauter Stimme deklamieren)

Der rausch Waldet im Forsteln dunk.
Im Gezweigten bemoos Vögeln die letzten singe.
Der spieg Mondelt sich im Seenden eblink.
Die rufdommel Rohrt im Talen fern.

Geheimvolle Lustnisse Ohren an mein dring.
Im Dorfen nah Glockt eine schläge.
Schattle dunken Wegen über den husch.
Vom verHimmelenden blass ermondet der strahl.  

Ich spüre einen end der UnHauchlichkeit
Im anstirn des geBlickten Mentafirms.
So Mensch, o klein! Du Alltzt dem getrotigen wal

Durch GeTaten und dank. Gemensche, oh denk!
Nur eine Zeitige winz geMuttert dir die währ!
Drum Tage den nutz! Die kurze ist Spann!

 
Verschwiegenheit

Ein himmelblauer Standbriefkasten,
 von Schnee bedeckt mit einer Kappe,
steht unverzagt an einer Mauer,
zum Dienst bereit wie Ritters Knappe.

Er muss viel schlucken, Freud und Ach.
Sein Herz ist nicht von Pappe.
Er schweigt sich aus, er plaudert nicht,
trotz seiner großen Klappe.

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wunderkerze
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PaulaSam
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 219



BeitragVerfasst am: 11.10.2021 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wirklich sehr erheiternd. Dein Wortschatz sprengt alle Register, deine Zickzackgedanken räuchern das Hirn. Klasse!

Beim zweiten Gedicht wäre mir fast die Sicherung durchgebrannt, bis ich das System erkannt hatte. Zum Entspannen ist es, im Gegensatz zu den anderen Gedichten, freilich nicht, aber herausfordernd kitzlig und schauscheuerig, finde ich. Das erste und das letzte ließ mich hingegen entspannter schmunzeln, an manchen Stellen sogar kryptisch grinsen. Diese Art von Gedichten kann man 10 Mal lesen und findet immer noch ein Körnchen Weis- und Dummheit. Absolut lesenswert.

LG Sam
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wunderkerze
Leseratte


Beiträge: 135



BeitragVerfasst am: 11.10.2021 20:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Paulasam,
vielen Dank für dein Feedback. Ich gehe mal davon aus, dass du beim zweiten Gedicht den "schauscheuerigen" (herrliches Wort, schenkst du es mir?) Klartext ermitteln konntest, also spare ich mir weitere Worte.
Viele Grüße!

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wunderkerze
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PaulaSam
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 219



BeitragVerfasst am: 13.10.2021 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

wunderkerze hat Folgendes geschrieben:
Hallo Paulasam,
vielen Dank für dein Feedback. Ich gehe mal davon aus, dass du beim zweiten Gedicht den "schauscheuerigen" (herrliches Wort, schenkst du es mir?) Klartext ermitteln konntest, also spare ich mir weitere Worte.
Viele Grüße!


Ja, das konnte ich, wenn auch erst nach einiger Gehirnakrobatik. Laughing
Wenn dir das Wort gefällt, dann nimm es dir. Vielleicht entsteht daraus ja noch ein Gedicht. Razz

LG Sam
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RAc
Klammeraffe


Beiträge: 582



BeitragVerfasst am: 13.10.2021 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo wunderkerze,

sehr schön und üppig, wie ein opulentes Festmahl der Worte mit einem touch von Nouvelle Cuisine.

Das mit dem "schauscheurig" erschliesst mir nicht ganz, ich würde deinen zweiten Text eher als literarischen Bändertanz beschreiben.
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wunderkerze
Leseratte


Beiträge: 135



BeitragVerfasst am: 13.10.2021 13:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Paulasam,
danke. Das Gedicht ist schon in Arbeit.

Hallo RAc,
danke für die Aussage, dass es sich bei nettSo um Literatur handelt.

Humor ist wenn man trotzdem schreibt.
Wunderkerze


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wunderkerze
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RAc
Klammeraffe


Beiträge: 582



BeitragVerfasst am: 13.10.2021 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

wunderkerze hat Folgendes geschrieben:

Humor ist wenn man trotzdem schreibt.


? Shocked
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PaulaSam
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 219



BeitragVerfasst am: 14.10.2021 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

RAc hat Folgendes geschrieben:
Das mit dem "schauscheurig" erschliesst mir nicht ganz, ich würde deinen zweiten Text eher als literarischen Bändertanz beschreiben.


Da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Emotionen beim Lesen eines Textes sind. Du empfindest es als Tanz, also als etwas aufregend harmonisches. Ich empfand es als schau(sehr anschaulich)scheuerig(an der Seele scheuernd). Das ist völlig normal, denn jeder liest einen Text durch die eigene Brille. Assoziationen, und genau das soll ein Gedicht ja hervorrufen, sind immer von eigenen Erfahrungen und auch vom momentanen Gemütszustand geprägt. Gut möglich, dass ich in einiger Zeit das Gedicht ganz anders lese, weil ich da in einer anderen Gemütsverfassung bin oder Erfahrungen gemacht habe, die denen von heute widersprechen.

Das ist das Schöne an Gedichten, sie sind Schuhe, die sich den Füßen des jeweiligen Trägers anpassen.

LG Sam
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RAc
Klammeraffe


Beiträge: 582



BeitragVerfasst am: 14.10.2021 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

PaulaSam hat Folgendes geschrieben:
RAc hat Folgendes geschrieben:
Das mit dem "schauscheurig" erschliesst mir nicht ganz, ich würde deinen zweiten Text eher als literarischen Bändertanz beschreiben.


Du empfindest es als Tanz, also als etwas aufregend harmonisches.



Witzig, das mit dem aufregend harmonisch war bei mir so gar nicht drin, höchstens implizit. Ich dachte an Bändertanz, weil sich im nettSo wie bei einer englischen Reel (oder eben auch beim Bändertanz) die Silben wie bei den Tänzen die TänzerInnen umeinander oder aneinander vorbei neu anordnen. Beim Bändertanz läßt sich die Choreographie ja sogar am Bänderkranz nachvollziehen.

PaulaSam hat Folgendes geschrieben:


Das ist das Schöne an Gedichten, sie sind Schuhe, die sich den Füßen des jeweiligen Trägers anpassen.

LG Sam


Ja, sogar all terrain Schuhe! Wink

LGZ!
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Tula
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Beiträge: 819
Wohnort: die alte Stadt


BeitragVerfasst am: 15.10.2021 01:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo wunderkerze

Hat sich also doch gelohnt, hier zu später Stund zu schmökern. Hast gerade eine schlaflose Nacht erhellt. Besonders witzig natürlich ist der zweite Beitrag.

LG
Tula


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aller Anfang sind zwei ...
(Dichter und Leser)
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wunderkerze
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Beiträge: 135



BeitragVerfasst am: 16.10.2021 17:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zwei Beziehungskisten

Die erste Kiste


Der Internetsurfer

Ich surf jetzt oft im Internet,
dass ich mich übern Winter rett.
Mei´ Frau, die find´ das gar nicht nett,
weil ich für sie kei´ Zeit mehr hätt.

Und heute nacht im Ehebett,
da mach ich mit euch jede Wett
da liegt sie wieder steif wie´n Brett,
Dabei ist sie doch ganz adrett.

Doch langsam wird sie mir zu fett.
Die Eh´ ist doch ne schlimme Kett´.
Na ja, ich denk ans Frühstücksmett,
und dann gehts ab ins Internet.

                      *
Die zweite Kiste

Happy End

Ein Leberblümchen und ein Gallenstein
verliebten sich und gingen eine Ehe ein.
Doch schon nach wen´gen Ehejahren,
bekam das Blümchen einen Leberschaden.

Der Stein jedoch blieb kerngesund,
er wurde feist und fett und kugelrund.
Sprach wenig und aß desto mehr,
nahm kaum noch Anteil am Verkehr.

Das Blümchen dacht´: Verdammt nochmal!
So langsam wird der Kerl zur Qual!
Das halte ich nicht länger aus!
Der Kerl muss endlich aus dem Haus!

So kam der Stein alsbald ins Rollen,
ganz ohne Ehezwist und Grollen.
Nur kurz war dieses Steines Schmerz:
Ne Galle schenkte ihm ihr Herz.

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wunderkerze
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PaulaSam
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 219



BeitragVerfasst am: 17.10.2021 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Der Internetsurfer

Ein leicht satirisches Gedicht, das nur all zu gut die Gewöhnlichkeit beschreibt. Hier hätte ich mir aber gerade deshalb etwas mehr Bissigkeit gewünscht. Oder zumindest einen knallenden Schlusssatz wie bspw.: Derweil er nicht checkt, sie ihn bald auf die Straße setzt.

Dabei ist sie doch ganz adrett. ("kokett" spräche sich leichter)

Happy End

Äußerst amüsant, wie du Organe und Krankheitsursachen personifizierst. Mir war nur nicht ganz klar, was genau mit "Leberblümchen" gemeint war. Da das Blümchen ja hinterher einen "Leberschaden" bekam, konnte es für mich nicht die Leber sein. Aber wo sonst bilden sich Steine, die später in die Galle wandern können? Das hat mich etwas verwirrt. Aber die Assoziation von Gallensteinen und Ehe brachte mich gleichermaßen zum Schmunzeln und Nachdenken. Da  hast du sicher für viele den Nagel auf den Kopf getroffen.

Sprach wenig und aß desto mehr, ("umso" wäre vielleicht harmonischer)

Das halte ich nicht länger aus! (Vielleicht: "Das halt` ich nicht mehr aus!" Wäre mehr im Rhythmus)

Nur kurz war dieses (des) Steines Schmerz: (Nicht mit : sondern mit Punkt)
Ne (`ne) Galle schenkte (schenkt`) ihm ihr Herz.

LG Sam
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wunderkerze
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Beiträge: 135



BeitragVerfasst am: 17.10.2021 16:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo PaulaSam,
vielen Dank für dein Feedback.

Zum Internetsurfer
Formal lebt das Gedicht von der gleichförmigen Wiederholung der Endung "ett". Damit wollte ich die mentale Beschränktheit des IS. zum Ausdruck bringen. Ich denke, ich habe alle passenden Wörter im Deutschen benutzt. Natürlich gäbe es noch andere, z.B."Quartett" oder "Brikett", aber die schienen mir doch etwas zu weit hergeholt.
Bekannte, denen ich das Gedicht vorlas, bemerkten die Dumpfbackigkeit des Prot. Er bezichtigt seine Frau, dabei ist es doch er, der den Ehefrieden stört.
Deinen Vorschlag, statt "adrett" "kokett" zu verwenden, greife ich dankbar auf. Passt inhaltlich sogar noch besser.
Zur zweiten Kiste.
Das Leberblümchen ist eine Pflanze der ehrenwerten Familie der Hahnenfußgewächse und heißt auf Botanisch Anemone hepatica (v. gr. hepar=Leber). Die Galle, die Nährflüssigkeit der Gallensteine, wird von der Leber gebildet und in der Gallenblase gesammelt, dem Aufenthaltsort der Steine (nicht die Leber!). Ich bitte um Vergebung, aber so viel Belehrung scheint mir nötig, damit man die tiefergehenden Beziehungen zwischen Blümchen und Stein besser versteht, bzw. den Sprachwitz, der dahinter steckt. Sie sind sozusagen eine Verwandtenehe eingegangen.
Zitat:
. . . ("umso" wäre vielleicht harmonischer)
Nicht nur das. Es wäre geradezu richtig. Desto gibt es nur nach je . . .
Zitat: (Vielleicht: "Das halt` ich nicht mehr aus!" Wäre mehr im Rhythmus)
Nein. Auf jede schwache Silbe folgt eine starke. Bei deiner Version folgen drei starke aufeinander.
Zitat:
. . . Galle schenkte (schenkt`) ihm ihr Herz.
Ich freue mich über jeden Verbesserungsvorschlag. Doch auch hier muss ich sagen: Nein! Diese Gedichte sind auch zum Vorlesen bestimmt, und da sieht man das Strichlein nicht.
Zitat:
. . .  (Nicht mit : sondern mit Punkt)
Warum nicht? Der : weist auf Kommendes hin und erhöht die Aufmerksamkeit.
Über die anderen Vorschläge werde ich nachdenken.
LG.

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wunderkerze
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PaulaSam
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BeitragVerfasst am: 18.10.2021 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich freue mich, wenn ich helfen konnte, Wunderkerze. Natürlich können meine Vorschläge nur Ideen sein. Ich bin kein Lyrikspezialist und könnte dir deshalb auch keine fachlich fundierte Kritik geben.
Die Dumpfbackigkeit, oder vielmehr himmelschreiende Ignoranz des Prot ist mir auch sofort aufgefallen. Ich hatte nur irgendwie das Bedürfnis, es diesem Hornochsen heimgezahlt zu sehen. Daher mein Vorschlag mit dem Schlusssatz. Aber du hast natürlich recht (ich dachte mir das schon), die Wirkung mit dem stupiden "ett" wäre geschmälert.

An den lateinischen Namen "hepar" habe ich gar nicht gedacht. Aber die Verbindung war mir schon klar. In  "Leberblümchen" steckt ja auch "Leber"  drin. Dass Gallensteine praktisch aus dem "Saft" (Abfallprodukt) der Leber, der ja in der Gallenblase gesammelt wird, entstehen, wusste ich auch. Ich war nur irritiert, weil ich es so verstanden hatte, dass Leberblümchen (Leber) und Gallenstein eine Ehe eingehen, am Ende der Gallenstein aber rausgeschmissen wird und das Herz "einer" Galle erobert. Ich verstand nicht, welche Galle gemeint war. Die gleiche schien unlogisch. Warum sollte ein und der selbe Gallenstein zweimal die gleiche "Ehe" eingehen. Eine andere Galle schien mir auch falsch, denn wie sollte der Stein dort hingekommen sein? Oder habe ich das immer noch nicht richtig verstanden?

LG Sam
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wunderkerze
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BeitragVerfasst am: 18.10.2021 12:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo PaulaSam!
Wieder einmal ist aus einer Ungenauigkeit ein großes Missverständnis erwachsen! Natürlich! Die Galle ist die Flüssigkeit, der Ort die Blase!
Die Zeile muss also lauten:
Ne Gallenblase schenkte ihm ihr Herz!

Ich bitte vielmals um Vergebung!

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PaulaSam
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Beiträge: 219



BeitragVerfasst am: 19.10.2021 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing Da gibt es nichts zu entschuldigen. Dafür sind wir ja da. Und ich habe es ja trotzdem sehr genossen. Jetzt, wo das geklärt ist, natürlich noch mehr. Razz

LG Sam
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wunderkerze
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BeitragVerfasst am: 23.10.2021 13:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Beim Leeren einer Flasche Whisky
Das erst Glas . . .

                                O Anke!
                      Danke! Danke! Danke!
             Das war einmal ein One-Night-Ständ
            von dem mir noch der Pimmel brennt!
                 Denk ich an deine flinken Hände
          könnt hochgehn ich, und zwar die Wände!
               Und dann erst deine runden Lenden -
              Herrgottnochmal, wo soll das enden?
                     In deinem heißen Hintern
                    da möcht ich überwintern!
          Schon wieder brennen mir die Sohlen:
                    Wir sollten´s wiederholen!

Die nächsten zwei . . .

                                  O Akne!
                        Dakne! Dakne! Dakne!
             Dsa raw amlein eni Oen-Tinght-nätS
               vno med imr chon dre Plimme nnerbt!
                  Dnek chi na edine klinfen däHne
             knnöt chohghen chi, dnu warz eid äWdne!
               Nud nand stre edine nurden eLnden -
              eHrgrottonchlam, ow losl sad neden?
                      Ni edenim ßeihen tniHern
                     ad chmöt chi wüterbintern!
              onSch iwdre enbrenn rim dei ohlSen:
                      irW tollsen´s hiderwoelen!    

Nach der halben Flasche . . .

                                   Aekn O!
                         Adekn! Adekn! Adekn!
                aDs arw aeilmn ein enO-ghiNt-ädnSt
                   nov dem imr der eilmmP bennrt!
                     Dekn chi an deein efikln ädeHn
                 knnöt ceghhhon chi, dnu die äednW . . .

Nach der ganzen Flasche . . .

                                    AeknO!
                          AAAdddeeekkknnn!!!
                   aaaädDeeeghiilmnnnNnOrsStt- - -
                     ddeeeeiimmmmnnnPrrrtv! . . .

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