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Ein deutscher Soldat klagt an


 
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Kojote
Geschlecht:männlichACME Buchstabenfabrikant

Alter: 31
Beiträge: 982
Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 23.08.2021 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wäre die Ehe nicht schon gescheitert — sobald die Gattin erführe, ihrem Gemahl wäre die Partnerschaft genau 500.000 Euro wert, dann wäre spätestens dies das Ende der Ehe.

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pentz
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


Beiträge: 48



BeitragVerfasst am: 23.08.2021 17:31    Titel: Mogmeier und der Individualismus Antworten mit Zitat

Zu behaupten, weder der Einzelne noch der Politiker wäre verantwortlich oder besser, jeder einzelne selbst soll sich selbst an den Ohren ziehen, ist hanebüchen. Die Struktur ist Politik und da gibt es Rädchen, die sich am meisten drehen und daran drehen nun mal die Politiker.
Das Bedauerliche ist nur, daß sich die Einzelnen von diesen Schaumschlägern immer wieder täuschen lassen.
Aktuell fordert man eine Aufarbeitung, wie immer einen Arbeitskreis zur Aufarbeitung des Afghanistan-Debakels, um die Fehler, die "zweifelslos" gemacht worden sind (man will ja nicht autoritär erscheinen), zu analysieren, damit es das nächste Mal "besser" wird. Das nächste Mal "besser" (Zitat) zu machen - ist das nicht die Unverschämtheit in Reinform! Das nächste Mal, wenn es in Mali geschieht, oder sonstwo, da sind nämlich andere Konditionen, da wird man kaum von Afghanistan auf Westafrika schließen können, da werden wir erneut ein Desaster erleben.
Aber die Einzelnen lassen sich nur zu gerne täuschen.
Und dahinter steckt einzig der größenwahnsinnige Wille, weiter militärisch in der Welt auftrumpfen zu können und zu dürfen.
Selbst einer aus einer eher pazifistischen Partei kommender Robert Habeck schickt sich jetzt schon an, das Terrain für einen Militäreinsatz in einem neuen Krisenherd, in der Ukraine, zu erkunden. Prost Mahlzeit, wenn die Grünen gewählt werden!
Aber klar, die Soldaten sind in ihrem Einsatz ja ach so ehrenwert und auf zu neuen militärischen Abenteuern, das fördert außerdem die Waffenindustrie und unseren Wohlstand, aber das, das darf man nicht so laut sagen...
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Rübenach
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2814



BeitragVerfasst am: 23.08.2021 18:02    Titel: Re: Mogmeier und der Individualismus Antworten mit Zitat

pentz hat Folgendes geschrieben:
Zu behaupten, weder der Einzelne noch der Politiker wäre verantwortlich oder besser, jeder einzelne selbst soll sich selbst an den Ohren ziehen, ist hanebüchen. Die Struktur ist Politik und da gibt es Rädchen, die sich am meisten drehen und daran drehen nun mal die Politiker.
Das Bedauerliche ist nur, daß sich die Einzelnen von diesen Schaumschlägern immer wieder täuschen lassen.
Aktuell fordert man eine Aufarbeitung, wie immer einen Arbeitskreis zur Aufarbeitung des Afghanistan-Debakels, um die Fehler, die "zweifelslos" gemacht worden sind (man will ja nicht autoritär erscheinen), zu analysieren, damit es das nächste Mal "besser" wird. Das nächste Mal "besser" (Zitat) zu machen - ist das nicht die Unverschämtheit in Reinform! Das nächste Mal, wenn es in Mali geschieht, oder sonstwo, da sind nämlich andere Konditionen, da wird man kaum von Afghanistan auf Westafrika schließen können, da werden wir erneut ein Desaster erleben.
Aber die Einzelnen lassen sich nur zu gerne täuschen.
Und dahinter steckt einzig der größenwahnsinnige Wille, weiter militärisch in der Welt auftrumpfen zu können und zu dürfen.
Selbst einer aus einer eher pazifistischen Partei kommender Robert Habeck schickt sich jetzt schon an, das Terrain für einen Militäreinsatz in einem neuen Krisenherd, in der Ukraine, zu erkunden. Prost Mahlzeit, wenn die Grünen gewählt werden!
Aber klar, die Soldaten sind in ihrem Einsatz ja ach so ehrenwert und auf zu neuen militärischen Abenteuern, das fördert außerdem die Waffenindustrie und unseren Wohlstand, aber das, das darf man nicht so laut sagen...


Das mag ja alles sein, aber leider kommt nichts davon in deinem Text vor, um den es ja hier geht.


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"Nothing bad can happen to a writer. Everything is material." (Philip Roth)
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pentz
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


Beiträge: 48



BeitragVerfasst am: 23.08.2021 18:14    Titel: Ach Rübe! Antworten mit Zitat

stimmt auffallend. Der Text hat aber diese Dinge nach oben geschwemmt!
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Calvin Hobbs
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 319
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BeitragVerfasst am: 23.08.2021 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Admins - bitte in die Rubrik "Auf ein Wort" verschieben.
Hier tut sich nichts mehr in Sachen Text-Werkstatt.
Danke smile


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pentz
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


Beiträge: 48



BeitragVerfasst am: 23.08.2021 18:48    Titel: Antworten mit Zitat


danke

oder anders gefragt:
wie kann man so ein Bild links oben bei einem Beitrag erscheinen lassen, ich habe es schon ein paar mal versucht, mir ist es noch nicht gelungen

1Wie es weitergeht »

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Calvin Hobbs
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 319
Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 23.08.2021 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

pentz hat Folgendes geschrieben:

danke

oder anders gefragt:
wie kann man so ein Bild links oben bei einem Beitrag erscheinen lassen, ich habe es schon ein paar mal versucht, mir ist es noch nicht gelungen


1.Links oben auf -Profil bearbeiten-
2.Runterscrollen -> Avatar-Steuerung
3.Datei hochladen -> Nicht größer als 10 MB
Fertig.

Danke, gern geschehen.


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DLurie
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 629
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BeitragVerfasst am: 24.08.2021 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ist jetzt off topic aber als generelle Information über die lange Kriegsgeschichte Afghanistans kann ich diese ARTE Doku empfehlen, in der sehr viele Zeitzeugen zu Wort kommen :
https://www.arte.tv/de/videos/081554-001-A/afghanistan-das-verwundete-land-1-4/

LG
DLurie
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pentz
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


Beiträge: 48



BeitragVerfasst am: 24.08.2021 17:33    Titel: zur Dokumentation! Antworten mit Zitat

kann ich auch nur empfehlen! besonders interessant natürlich der Teil, wo die Besetzung der Amerikaner und Deutschen geschildert wird.

übrigens lese ich heute, daß das französische Militär bereit 1994 endgültig aus Afghanistan herausgegangen ist, weil wie ein Fachmann jetzt in einer Zeitung schreibt, dies den Franzosen schon damals klar gewesen sei, "daß die Ausbildungsversuche gescheitert seien, denn auch in der Armee hätten sich die Clanstrukturen widergespiegelt und Korruption geherrscht. Die politische Führung in Kabul habe nichts dagegen unternommen." FAZ 24.August 2021, Seite 4

Wie heißt es so schön: Wenn es in den Staaten regnet, klappen die Deutschen den Regenschirm auf!
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nebenfluss
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Beiträge: 4749
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BeitragVerfasst am: 25.08.2021 17:00    Titel: Re: Ach Rübe! Antworten mit Zitat

pentz hat Folgendes geschrieben:
stimmt auffallend. Der Text hat aber diese Dinge nach oben geschwemmt!

Bei mir hat der Text nichts anderes nach oben geschwemmt als einen latenten Ärger darüber, dass ein Autor eine solch unterdurchschnittliche literarische Leistung im Werkeboard eines Schriftstellerforums damit schönzureden versucht, er habe damit ein lohnendes Anderes angestoßen.
An Informationen, Interpretationen, Interviews, Vorort-Berichten über den Afghanistan-Einsatz herrscht nun wirklich kein Mangel. Dein Text liefert da keinerlei Mehrwert.
Entschuldige, dass ich das so ehrlich sage, aber ich habe eben einen gewissen Anspruch an dieses Forum, und mag mir das jetzt nicht verkneifen.

pentz hat Folgendes geschrieben:

Wie heißt es so schön: Wenn es in den Staaten regnet, klappen die Deutschen den Regenschirm auf!

Ja, und kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Selanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 969
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 25.08.2021 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo pentz,

ich habe mir dieselbe Frage wie Pickman gestellt: Welchem Genre ordnest Du den Text zu? Das finde ich insofern relevant, weil man dann weiß, in welche Richtung man den Text verbessern soll. Ist es ein Romanausschnitt, eine Rede, eine Anklageschrift, ein loses Textfragment? Wahrscheinlich letzteres.
Unabhängig vom Inhalt mal ein paar Anmerkungen, wie man den Text mMn verbessern könnte:
Zitat:
Afghanistan fällt an die Taliban.
Ich war dort Soldat gewesen.

Der Ich war in Afghanistan Soldat? In einem so kurzen Text bietet sich eine klare Zuordbarkeit der Infos an, sprich eine präzise Ausdrucksweise mit klaren Bezügen und Bezeichnungen. Ein Mensch, der in Afghanistan Soldat ist, ist wahrscheinlich ein afghanischer Soldat. Darum als Alternative: Ich war/habe dort als Soldat im (Auslands)Einsatz stationiert/gedient.
Zitat:
Meine Ehe ist in dieser Zeit zerbrochen.

Das lässt wieder alles offen. Weil die Frau/der Mann des Ich sich in einen anderen verliebte? Weil der Ich sich in Afghanistan in eine(n) Kamerad(in) verliebte? Weil das Geld der beiden nie reichte und sie schon zuhause ständig stritten und dann während des Einsatzes erkannten, dass eine Scheidung für beide besser wäre? Mach es deutlich: Aufgrund meiner mehrmonatigen Abwesenheit/Einsatzes zerbrach meine Ehe, meine Frau/mein Mann ließ sich scheiden/verließ mich.
Zitat:
Jetzt war dies umsonst!

Bezug. „Dies“ kann sich auf die Zeit, die Ehe, das Soldatsein beziehen. Du meinst jedoch den gesamten Afghanistaneinsatz der Bw, aber den hast Du noch gar nicht benannt, der Bezug geht also ins Leere. Sicher, Du kannst jetzt sagen: Das soll sich der Leser doch selbst denken. Aber Du hast nur einen kleinen Absatz, der zum Nachdenken anregen soll. Dieser kleine Absatz hat aufgrund der Kürze gar nicht das Potential, über die Länge zu fesseln oder mitzureißen. Also muss er gut geschrieben sein, sonst liest man ihn und denkt: Worauf will der Autor hinaus? So ein Wirrwarr, les ich lieber mal einen anderen Text. Je kürzer Dein Text, desto perfekter musst Du ihn verfassen, um den Leser zu erreichen. Zum Satz: Jetzt sehe ich, dass der gesamte Bundeswehreinsatz in Afghanistan vergeblich war.
Zitat:
War alles umsonst?

Kannst Du streichen. Warum sollte der Ich das in Frage stellen?
Zitat:
Es darf nicht umsonst gewesen sein!

Gemäß meines obigen Vorschlages, müsstest Du dann hier „Er“ statt „Es“ schreiben, weil es sich dann auf das Wort „Einsatz“ bezöge.
Zitat:
Deswegen verklage ich die Bundesrepublik Deutschland, dafür, daß meine Ehe während dieser Zeit in die Brüche gegangen ist.

Bei „Deswegen“ ist wieder der Bezug unklar. Er/Sie verklagt die BRD, weil „es nicht umsonst gewesen sein darf“, laut vorhergehendem Satz. Das willst Du aber nicht ausdrücken. Um diese Unklarheit auszuräumen, schiebst Du „dafür, dass meine Ehe …“ nach. Das ist eine stilistisch sehr umständliche und nicht sehr geschliffene Lösung. Versuch das anders zu formulieren, das macht sonst keinen gekonnten Eindruck.
Generell: Die Folge (die Klage) passt nicht gut zu der Begründung (vergeblicher Militäreinsatz). Denn umgekehrt: Hätte der Militäreinsatz in Afghanistan Erfolg gehabt, hätte der Ich das Scheitern seiner Ehe akzeptiert. Er akzeptiert das Scheitern seiner Ehe also nur deshalb nicht, weil Jahre nach seinem Auslandseinsatz das politische System, das man in Afghanistan unter anderem mit seinem Einsatz aufgebaut hat, nicht von Dauer war. Das ist nicht logisch, aber Menschen denken nicht logisch, somit ist Deine Darstellung in Ordnung, nur müsstest Du sie irgendwie nachvollziehbarer machen. Die Entwicklung in Afghanistan nutzt der Ich, um einen Sündenbock zu suchen, was durchaus eine menschliche Tendenz ist. Ich würde dazu raten, auch den Satz „Es darf nicht umsonst gewesen sein“ zu streichen, dann bezieht sich die Klage direkt auf den Einsatz, der umsonst war, und die Ursache-Folge-Verknüpfung ist deutlich. Und formuliere den Satz am besten insgesamt noch einmal um.
Zitat:
Weil heute es sich herausstellt, es war umsonst gewesen, in Afghanistan gekämpft und gestanden zu haben.

Das hast Du schon klar gemacht. Der Satz ist inhaltlich redundant. Wenn Du streichst, was ich vorgeschlagen habe, ist die Argumentation so eindeutig, dass Du Dich hier nicht wiederholen musst. Außerdem finde ich „gestanden“ hier komisch, selbst im militärischen Sinne. Außerdem ist der Satz grammatikalisch falsch (Weil sich heute herausgestellt hat, oder besser: Wie sich heute herausgestellt hat).
Zitat:
Ich fordere von der BRD 500 000 Euro Wiedergutmachung für meine zerstörte Ehe.

Verbinde den Satz mit dem Klage-Satz davor. Dass die Ehe gescheitert ist, wiederholst Du hier zum dritten Mal, das kannst Du streichen. Je mehr Du wiederholst, desto langweiliger ist der Text, erst recht, wenn der Text so kurz ist.

Fazit: Frag Dich selbst, wo Du mit dem Text hinwillst. Was willst Du aussagen, was willst Du beim Leser erreichen, mit welcher Textgattung willst Du das erreichen. Ist es Dein Ziel, einen Soldaten als egozentrischen Unsympathen darzustellen, der die Chance gekommen sieht, aus dem Scheitern seiner Ehe Profit zu schlagen, dann setz insgesamt noch eins drauf. Zeichne ihn unsympathischer, egoistischer. So klingt es eher larmoyant und so, als wäre der Ich nicht die hellste Kerze auf der Torte, weil er sich Zusammenhänge vage zusammenspinnt.
Wenn Du weißt, wo Du hin willst, dann bau den Text sauber auf. Formuliere klar aus, wer was wann warum tat, und achte darauf, dass die Bezüge stimmen, gerade in so einem kurzen Text.
Viele Grüße
Selanna


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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pentz
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


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BeitragVerfasst am: 25.08.2021 21:19    Titel: Charlie Watts Antworten mit Zitat

danke für die Mühen,

aber

ich will es halten wie Charlie Watts, der Trommler von den Rolling Stones,
der gestern gestorben ist:
"Wenn es fließt, dann fragt man sich nicht nach dem Warum, Wieso und Weshalb!"

Und dieser Text hat das angeschlagen. Selbst der Inhalt wurde zunächst ernst genommen. Und um den ging es mir zuallerst. Das habe ich erreicht: mir den Abscheu von der Seele zu schreiben gegen diesen verlogenen Katzenjammer und damit einige Mitmenschen zum Reagieren zu bringen. L'art pour homme, und nicht l'art pour l'art. Gattungspurismus ist für mich so wichtig nicht (gewesen):

Ich grüße im Sinne von Rock and Roll
"Where ever he laid his hat, was its home!"
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 25.08.2021 21:46    Titel: Re: Charlie Watts Antworten mit Zitat

Hallo pentz,

pentz hat Folgendes geschrieben:

ich will es halten wie Charlie Watts, der Trommler von den Rolling Stones,
der gestern gestorben ist:
"Wenn es fließt, dann fragt man sich nicht nach dem Warum, Wieso und Weshalb!"


Kunst ist nicht gleich Kunst.
Obwohl der Begriff von Kunst heutzutage sehr lasch definiert wird ("Ist das Kunst oder kann das weg?"), frage ich mich, wieso du einen Rock-Schlagzeuger mit einem Schriftsteller gleichsetzt. Vorausgesetzt, man kann dein Werk überhaupt als ernsthaftes schriftstellerisches Produkt ansehen. (Was ich nicht kann.)

Wir sollen also nicht nach dem Wieso, Weshalb und Warum fragen.

Darf ich fragen, warum wir das nicht dürfen?

Noch einmal, ein Schlagzeuger ist kein Schriftsteller. Als Schriftsteller besteht deine Aufgabe darin, sobald du ein gewisses Niveau erreichst, eine Nachricht mit deinem Text zu überbringen. Da bringt es nix, auf Hinterfragen zu verzichten. Du schaffst damit kein sonderlich großartiges Werk und schon gar nicht erst eines, das zum Denken anregt. Aber genau das wolltest du doch – zum Denken anregen, oder?

pentz hat Folgendes geschrieben:
Das habe ich erreicht: mir den Abscheu von der Seele zu schreiben gegen diesen verlogenen Katzenjammer und damit einige Mitmenschen zum Reagieren zu bringen.


Also stimmt doch, was hier alle vermutet haben. Dass du dir einfach den Frust von der Seele schreiben wolltest.

 
pentz hat Folgendes geschrieben:
L'art pour homme, und nicht l'art pour l'art.


Steht das nicht in krassem Widerspruch zum vorher Gesagten?

 
pentz hat Folgendes geschrieben:
Ich grüße im Sinne von Rock and Roll
"Where ever he laid his hat, was its home!"


Und ich grüße kopfschüttelnd mit einem Bibelzitat.

 
Matthäus 9:7 hat Folgendes geschrieben:
Und er stand auf und ging.


Ciao.


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pentz
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


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BeitragVerfasst am: 25.08.2021 22:21    Titel: Kojotisch Antworten mit Zitat

lieber Kojote,

wer hat gesagt, daß Ihr nicht nach den Ursachen fragen dürft? Fragt so viel Ihr wollt (immer dies majestatic pluralis), aber verlangt bitte nicht, daß ich das auch tue, wenn ich etwas getan habe und sehe es hat gewirkt.

wer sagt, daß trommmler nicht auch kunst machen können wie schriftsteller? Du behauptest das. dann unterschätzt Du die Kunst des Schlagzeugers gehörig!

visontlatscha
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 25.08.2021 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde das Gefühl nicht los, hier investieren etliche Leute mindestens das Zwanzigfache an Zeit, Arbeit und Überlegungen in diesen Text als der Autor …

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Fistandantilus
Geschlecht:männlichLeseratte

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Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 25.08.2021 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Ich werde das Gefühl nicht los, hier investieren etliche Leute mindestens das Zwanzigfache an Zeit, Arbeit und Überlegungen in diesen Text als der Autor …


Veith, Du sprichst mir aus der Seele. Es gibt wirklich ansehnliche Texte in Einstand, Werkstatt, Feedback, die kaum Antworten erhalten haben. Deren Autoren würden sich bestimmt einen Bruchteil der Aufmerksamkeit wünschen, die hier um ein paar Zeilen betrieben wird. Jeder darf natürlich zu jedem Thema so viel er möchte beisteuern, ich wollte es nur erwähnt haben.
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Selanna
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Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 25.08.2021 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo pentz,
Zitat:
danke für die Mühen

Bitte, dafür ist das Forum ja da.
Zitat:
"Wenn es fließt, dann fragt man sich nicht nach dem Warum, Wieso und Weshalb!"

Das Problem ist, dass Dein Text eben nicht fließt.
Zitat:
Und dieser Text hat das angeschlagen

Dein Text ist, soweit ich das beim Überfliegen der Kommentare gesehen habe, schlicht nicht gut angekommen, handwerklich wie inhaltlich wie überhaupt. Du hast Dir einen Verriss nach dem anderen eingehandelt. Und damit bist Du dann zufrieden?

Viele Grüße
Selanna


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pentz
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BeitragVerfasst am: 28.08.2021 18:26    Titel: liebe(r) selena oder so Antworten mit Zitat

ja, ich bin zufrieden.

ich möchte das letzte wort haben und ich gebe zunächst ein zitat wieder, das ich gerade gelesen haben, von Sven Regenauer: "In der Kunst, das macht sie so interessant, kann jeder alles über jeden sagen, ohne dass irgendwer jemals das Gegenteil beweisen kann."
Ist das nicht herrlich!

irgendein englischer autor hat über johann wolfgang goethes "wilhelm meisters lehrjahre" einst geschrieben: "Schwachsinnig!"

genau, dabei bleibt es!

alles ist eitel und schwachsinnig!
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 28.08.2021 18:47    Titel: Re: liebe(r) selena oder so Antworten mit Zitat

pentz hat Folgendes geschrieben:
alles ist eitel und schwachsinnig!
Vergiss nur nicht, dass Aussagen mit Allquantoren auch denjenigen einschließen, der sie gemacht hat.

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Selanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 969
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BeitragVerfasst am: 28.08.2021 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo pentz,
Zitat:
ja, ich bin zufrieden.

Dann ist ja alles gut. Meine ich wirklich so. Wenn der Text für Dich passt, wie er ist, dann: Daumen hoch

Nur: Warum hast Du ihn dann in die dsfo-Werkstatt eingestellt? Werkstätten sind doch Orte, wo man Dinge hinbringt, um sie zu optimieren, weil sie so, wie sie bisher sind, nicht funktionieren/gefallen?

Viele Grüße
Selanna


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