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Titel, die mit meinem Buch vergleichbar sind?

 
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Ribanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 652
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 14.07.2021 16:02    Titel: Titel, die mit meinem Buch vergleichbar sind? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

In einigen Agenturen werden solche verlangt und erwartet, in den Ratgebern für Exposes auch.
Aber das ist etwas, was mir sehr schwer fällt. Hat jemand grundsätzlich damit Erfahrung?

Ist da der Stil, das Thema, das Genre oder was sonst gemeint?
Was, wenn ich keinen Vergleich habe?
Mein Roman ist natürlich mit nichts zu vergleichen!


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Niederrheiner
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 568



BeitragVerfasst am: 14.07.2021 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht vor allem um zwei Dinge:

1. Dass die Agentur schnell einen Eindruck davon bekommt, wer die Zielgruppe ist und welche Verlage dafür in Frage kommen

und 2. dass sie erkennt, ob du dich mit dem Markt und insbesondere diesem Genre auskennst. Wenn du bei Fantasy "Harry Potter" und "Herr der Ringe" nennst, dürfte es schwierig werden. Denn die fallen jedem ein.

Oft ist es ein Ansatz, Bücher zu nennen, die man selbst liest - denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die auf eine ähnliche Zielgruppe abzielen (sollen) wie das, was du schreibt.
Schon durchaus Autoren*innen nennen, die in großen Verlagen veröffentlichen, aber nicht die ganz großen Namen.

Und pass auf jeden Fall bei U und E auf! Ich sehe das immer wieder, dass Autoren*innen bei den Vergleichstiteln in die andere Kategorie rutschen, weil da thematisch ein paar Schnittpunkte sind.
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Ribanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 652
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 14.07.2021 17:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wäre Sarah Lark vermessen, oder Lucinda Riley? Ich meine, sooo gut bin ich vielleicht nicht, aber die Richtung passt... Embarassed

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Leselust
Leseratte


Beiträge: 111
Wohnort: Hessen


BeitragVerfasst am: 14.07.2021 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne beide Namen nicht, kann aber beitragen, dass ich mich damit bei einer Agentur, die das im Fragebogen abgefragt hat, auch rumgequält habe und wahrscheinlich eher blöde Antwort gegeben habe. Seitdem hoffe ich, die Frage kommt nicht mehr 😉
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Niederrheiner
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 568



BeitragVerfasst am: 14.07.2021 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Wäre Sarah Lark vermessen, oder Lucinda Riley? Ich meine, sooo gut bin ich vielleicht nicht, aber die Richtung passt... Embarassed



Ja, ist zu groß.

Aber da gibt es doch genug andere (auch deutsche), die da passen müssten, oder?
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BrianG
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 44
Beiträge: 400



BeitragVerfasst am: 14.07.2021 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mal auf die Frage nach Vergleichstitel zwar keine Buchtitel aber eine Fernsehserie genannt.

Auf eine Antwort warte ich bis heute. Laughing

Was würdet ihr das einschätzen? Könnte es irgendwie falsch rüberkommen, den Vergleich aus einem anderen Medium zu nehmen (z. B. würden mir auch Computerspiele einfallen)? Andererseits sind ja Genres auch nicht an bestimmte Medien gebunden, und ihre Kenntnis erschöpft sich ja nicht in dem, was auf Papier gedruckt wird.

Gibt's da Erfahrungen oder Meinungen dazu, wie von Agentur- oder Verlagsseite darauf reagiert wird oder werden könnte?


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Und ich lächelte und war froh.
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Ribanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 652
Wohnort: am schönen Rhein...


BeitragVerfasst am: 14.07.2021 19:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Niederrheiner hat Folgendes geschrieben:
Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Wäre Sarah Lark vermessen, oder Lucinda Riley? Ich meine, sooo gut bin ich vielleicht nicht, aber die Richtung passt... Embarassed



Ja, ist zu groß.

Aber da gibt es doch genug andere (auch deutsche), die da passen müssten, oder?


Ja, mir sind noch ein paar eingefallen...ist alles gar nicht so einfach.😉


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Tribalis
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 121



BeitragVerfasst am: 14.07.2021 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Leselust hat Folgendes geschrieben:
Ich kenne beide Namen nicht, kann aber beitragen, dass ich mich damit bei einer Agentur, die das im Fragebogen abgefragt hat, auch rumgequält habe und wahrscheinlich eher blöde Antwort gegeben habe. Seitdem hoffe ich, die Frage kommt nicht mehr 😉


Die Agentur mit dem Fragebogen habe ich deswegen gleich mal ganz ausgelassen Very Happy . Es ist wirklich schwierig.
Bei der Nennung von Vergleichstiteln aus der E-Literatur kommt man sich direkt größenwahnsinnig vor und das kommt ja wohl eher auch nicht so gut...

Niederrheiner, du schreibst:
Zitat:
Ich sehe das immer wieder, dass Autoren*innen bei den Vergleichstiteln in die andere Kategorie rutschen, weil da thematisch ein paar Schnittpunkte sind.

Kommst du aus dem Verlags-/Agenturwesen, dass du das "immer wieder" siehst? Darf ich fragen?
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Niederrheiner
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 568



BeitragVerfasst am: 14.07.2021 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Tribalis hat Folgendes geschrieben:
Kommst du aus dem Verlags-/Agenturwesen, dass du das "immer wieder" siehst?


Nein, aber ich bin in mehreren Foren, wo AutorenInnen ihre Exposés reinstellen.
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Mogmeier
Geschlecht:männlichGrobspalter

Moderator
Alter: 47
Beiträge: 2415
Wohnort: Reutlingen


BeitragVerfasst am: 14.07.2021 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ribanna,

bei diesem Thema darfst du mich deinen Leidensgenossen nennen. Laughing

Die Frage (siehe Thread-Überschrift) ist in meinem Falle – bezogen auf mein immer noch aktuelles Projekt – auch recht schwierig zu beantworten; außer vielleicht in die Richtung, dass es eben keinen direkten Vergleich gibt. Ja. Es gibt dabei nur Einflüsse gewisser literarischer Größen, die (also die Einflüsse) dann aber nicht wirklich erkennbar sind, da ich eben aus diesen, wenn man es so nennen möchte, Fragmenten neue Muster formte.

Aber ich denke mal, was dabei helfen könnte, einen oder mehrere etwaige Vergleiche zu finden, wäre einen Testleser am Start zu haben, der in seiner Funktion als Proband (m/w/d) zusätzlich exorbitant literarisch bewandert ist, sprich, auf vergleichbare Literatur zurückgreifen kann, an die man selbst dabei nie im Traum dachte.

Viele Grüße
Mog


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»Nichtstun ist besser, als mit viel Mühe nichts schaffen.«
Laotse
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MissClara
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 303



BeitragVerfasst am: 14.07.2021 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Stell dir vor, du seiest Buchhändler und müsstest dein Buch einsortieren. Wer steht da schon? Dann bist du direkt bei der Frage nach der Zielgruppe und den Vergleichstiteln.
Ich denke auch, es geht nicht darum, dass alle Parameter ähnlich sind, sondern dass deutlich wird, man kennt sein Zielpublikum bzw. kann sich ein wenig in der aktuellen Buchlandschaft orientieren. Ich hatte auch nur einzelne Aspekte verglichen. Dramaturgisch ähnlich wie Titel XY, sprachlich vergleichbar mit XY (für Kinder die selten schon selbst lesen, aber gerne schon längeren Geschichten folgen.)

Meine Vergleichstitel waren echt nicht optimal, wenn man sie als Ganzes betrachtet. Aber darum geht es m.E. auch nicht. Sondern um einen ersten Eindruck, in welchem "Regal" dein MS anzusiedeln ist.
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 445



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich finde Sarah Lark oder Lucinda Riley nicht vermessen. Ich finde sie als Vergleichstitel sogar gut! Beide sind erfolgreich, und das sollen Vergleichstitel ja sein. Ich würde schreiben

"Mein Buch richtet sich an Freunde historischer Familiendramen wie sie beispielsweise von Sarah Lark/Lucinda Riley erschienen sind, da mein Werk <Herausstreichen Ähnlichkeit und schlagkräftiges Argument zum eigenen Werk>"

oder

"Ich denke, dass Leser von Sarah Lark/Lucinda Riley meine Geschichte schätzen werden, da <Herausstreichen Ähnlichkeit und schlagkräftiges Argument zum eigenen Werk>" ...

So in die Richtung. Es geht nicht darum, dass man sagt, man schreibt "genauso wie" Erfolgsautoren. Es geht darum, eine Indikation zu geben, in welche Nische das eigene Werk passt und welche Leserschaft es ansprechen soll. Je bekannter der Vergleich, desto besser, denn dann entsteht beim Agenten/Verleger gleich ein "Bild" im Kopf und er kann sehr schnell entscheiden, ob ihn das Projekt interessiert oder nicht. Und genau darum geht es bei einem Expose.

lg,
Natalie
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Tribalis
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 121



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Natalie2210 hat Folgendes geschrieben:
Hallo!

Ich finde Sarah Lark oder Lucinda Riley nicht vermessen. Ich finde sie als Vergleichstitel sogar gut! Beide sind erfolgreich, und das sollen Vergleichstitel ja sein. Ich würde schreiben

"Mein Buch richtet sich an Freunde historischer Familiendramen wie sie beispielsweise von Sarah Lark/Lucinda Riley erschienen sind, da mein Werk <Herausstreichen Ähnlichkeit und schlagkräftiges Argument zum eigenen Werk>"

oder

"Ich denke, dass Leser von Sarah Lark/Lucinda Riley meine Geschichte schätzen werden, da <Herausstreichen Ähnlichkeit und schlagkräftiges Argument zum eigenen Werk>" ...

So in die Richtung. Es geht nicht darum, dass man sagt, man schreibt "genauso wie" Erfolgsautoren. Es geht darum, eine Indikation zu geben, in welche Nische das eigene Werk passt und welche Leserschaft es ansprechen soll. Je bekannter der Vergleich, desto besser, denn dann entsteht beim Agenten/Verleger gleich ein "Bild" im Kopf und er kann sehr schnell entscheiden, ob ihn das Projekt interessiert oder nicht. Und genau darum geht es bei einem Expose.

lg,
Natalie


Ahhh, das finde ich sehr hilfreich! Auf diese Art finde ich es elegant und professionell gelöst. Vielen Dank, Natalie.
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1162



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, solche Fragen sind ein Zeichen dafür, daß der Agent für einen Verlag arbeitet und für diesen bestimmte Bücher sucht. Denn sonst sollte man annehmen, daß er in der Lage wäre, selber das Manuskript einschätzen zu können. Doch dafür müßte er es natürlich lesen. ^^"
Es ist m.E. nicht Sache des Autors, sich mit Fragen des Marketings und der Zielgruppe zu beschäftigen, sondern des Agenten und Verlegers. Dafür hat man diese schließlich.

Ich würde diese Fragen entweder unbeantwortet lassen, oder mich stets mit den Erfolgreichsten der Branche vergleichen. Alles andere ergibt keinen Sinn.


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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 445



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Maunzilla, der Agent würde sicher mehr lesen, wenn er denn dringend auf der Suche nach neuen Manuskripten wäre. Aber soweit ich das mitbekommen habe, ist er das nicht - es gibt viele Manuskripte und jede Menge Autoren, die bereits etabliert sind. Will man dennoch genommen werden, muss man ihm das Manuskript schmackhaft machen - und das bedeutet, es zu bewerben und deutlich zu zeigen: Hey, ich weiß, du brauchst es nicht, aber dir entgeht echt was, wenn du nicht zugreifst. Dann - und nur dann - wird er wohl zugreifen.

Ist man mal mit einem Fuß im Literaturbetrieb, wird einem ja auch unter die Arme gegriffen (Ideen werden besprochen, etc), soweit ich das hier mitbekommen habe.

lg,
Natalie
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Niederrheiner
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 568



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Es ist m.E. nicht Sache des Autors, sich mit Fragen des Marketings und der Zielgruppe zu beschäftigen, sondern des Agenten und Verlegers. Dafür hat man diese schließlich.


Der Haken an der Sache ist, ist, dass man ja gar nicht erst reinkommt, wenn das Projekt nicht für eine klare Zielgruppe interessant ist.

Wenn es natürlich auf den ersten Blick offensichtlich ist, wer die Zielgruppe ist und die Agentur das nicht extra anfordert (machen die allermeisten ja nicht), muss man Zielgruppe und Vergleichstitel nicht explizit hinschreiben, das stimmt.

Aber wenn man das mit den Vergleichstiteln gut macht (zeigt, dass man sich im Genre auskennt; die großen Namen weglässt etc.) kann man trotzdem ganz schnell einen guten Eindruck machen.
Wenn man da Lucinda Riley hinschreibt, kann das eher nach hinten losgehen.
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Niederrheiner
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 568



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Ich würde diese Fragen entweder unbeantwortet lassen, oder mich stets mit den Erfolgreichsten der Branche vergleichen. Alles andere ergibt keinen Sinn.


Doch, es ergibt Sinn.
Du zeigst damit sofort und in einer Zeile, dass du dich in dem Genre auskennst.
Auf Lucinda Riley wäre ich auch gekommen - und ich hab noch nie ein Buch aus dem Genre gelesen.

Wie gesagt: Man muss es nicht machen, wenn es nicht gefordert wird, aber schaden kann es jedenfalls nicht, wenn man es gut macht.
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Elisa
Schmierfink


Beiträge: 78



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Niederrheiner hat Folgendes geschrieben:
... Aber wenn man das mit den Vergleichstiteln gut macht (zeigt, dass man sich im Genre auskennt; die großen Namen weglässt etc.) kann man trotzdem ganz schnell einen guten Eindruck machen.
Wenn man da Lucinda Riley hinschreibt, kann das eher nach hinten losgehen.

Nochmals zum Hinweis Vergleichstitel: "Die großen Namen weglassen".
Historischer Roman:
z. B. Ulrike Schweikert, Sabine Weiß, Sabine Ebert, Dagmar Trodler, Sina Beerwald usw.
Liebesroman:
z. B.  Nele Neuhaus (Sheridan-Grant-Romane), Ella Thompson, Hanna Caspian usw.

Dies ist nur eine schnelle Auswahl. Wären diese Namen in Ordnung oder sind diese Autorinnen auch schon zu bekannt?

Danke + Lg Elisa
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Niederrheiner
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 568



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Elisa hat Folgendes geschrieben:
Niederrheiner hat Folgendes geschrieben:
... Aber wenn man das mit den Vergleichstiteln gut macht (zeigt, dass man sich im Genre auskennt; die großen Namen weglässt etc.) kann man trotzdem ganz schnell einen guten Eindruck machen.
Wenn man da Lucinda Riley hinschreibt, kann das eher nach hinten losgehen.

Nochmals zum Hinweis Vergleichstitel: "Die großen Namen weglassen".
Historischer Roman:
z. B. Ulrike Schweikert, Sabine Weiß, Sabine Ebert, Dagmar Trodler, Sina Beerwald usw.
Liebesroman:
z. B.  Nele Neuhaus (Sheridan-Grant-Romane), Ella Thompson, Hanna Caspian usw.

Dies ist nur eine schnelle Auswahl. Wären diese Namen in Ordnung oder sind diese Autorinnen auch schon zu bekannt?


Ebert und Neuhaus würde ich rauslassen. Zu groß.

Und Sina Beerwald kenne ich jetzt in erster Linie von Thrillern.
Da würde ich eher Namen nehmen, die wirklich klar mit meinem Genre verbunden sind.
Oder schreiben: "Die historischen Inselromane von Sina Beerwald".
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 445



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn man da Lucinda Riley hinschreibt, kann das eher nach hinten losgehen.


Ist das eine persönliche Erfahrung oder wie kommst du darauf? Es bringt auch nichts, Vergleichstitel zu nennen, die kein Mensch kennt. Im schlechtesten Falle kennt sie der Agent auch nicht.
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1162



BeitragVerfasst am: 15.07.2021 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Niederrheiner hat Folgendes geschrieben:

Oder schreiben: "Die historischen Inselromane von Sina Beerwald".

Da würde es mich wirklich interessieren, mit wem Sina Beerwald sich bei ihrer Bewerbung verglichen hat... ^^

Wenn man schreibt, wie jemand anderer, hat man nichts einzigartiges anzubieten, sondern nur den gleichen Quark in einer anderen Farbe. Für mich deutet das sehr auf einen Mangel an Selbstvertrauen hin. Ich schreibe ein Buch. Und wenn irgendwer anderer zufällig ein ähnliches geschrieben hat, ist das nicht mein Problem. Aber ich setze mich doch nicht hin und versuche etwas in der Art von XY zu schreiben.
Und ich lese auch nicht ständig Bücher von anderen, um mich von diesen anleiten oder inspirieren zu lassen. Denn dadurch werde ich bloß zu einem Epigonen.

Aber vielleicht habe ich auch nur grundsätzlich andere Vorstellungen von Literatur. Für mich war es immer ein Bedürfnis, etwas eigenes zu schaffen und nicht Massenware nach der aktuellen Mode auf Bestellung zu produzieren.
Wenn ich etwas verkaufen wollte, dann, weil ich meine eigenen Werke an den Mann bringen und nicht weil ich ums Verrecken an die Öffentlichkeit wollte, und daher jeden Schmuh produziere, der gerade gefragt ist. Ich will nicht als der Typ, der wie die Harry-Potter-Tante schreibt bekannt werden, sondern als der neue Sowieso-Onkel, den dann andere vielleicht imitieren.


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Ribanna
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 652
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BeitragVerfasst am: 15.07.2021 14:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für die vielen Antworten.

Ich denke, ich nehme für meine Bewerbung tatsächlich Formulierungen wie "der Stil von xy hat mich inspiriert", "das Thema ist sicher auch für Menschen interessant, die zz gelesen haben" u.ä.

Dass jeder Titel etwas einzigartiges ist (sein sollte), steht ja außer Frage. Trotzdem denke ich, es ist gar nicht falsch, sich gedanklich auch damit zu beschäftigen, für wen ich schreibe und warum in dieser Form...


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