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Schloss bedeckt von Eis


 

 
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Alf Alfa
Geschlecht:männlichSchneckenpost


Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 03.07.2021 20:19    Titel: Schloss bedeckt von Eis eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo, hier ist der erste Abschnitt einer Kurzgeschichte, die ich 2019 geschrieben habe. Der Text ist mehrfach überarbeitet. Der Rest der Geschichte ist auf der Internetseite im Link zu sehen. Die Webseite ist gekündigt, läuft aber noch bis zum Februar 2022.

https://www.mdrune.net/SiFi-blog/Schloss-im-Eis

Das Genre könnte man als Military- Science-Fiction bezeichnen. Klassische SF Elemente kommen aber auch zum Tragen. Das Genre ist nicht unähnlich dem von Starship Troopers.

Die Geschichte war eigentlich als Fanfiction für das Infinity- Universum angedacht. Daher kommt es leider vor, wie mir gerade aufgefallen ist, dass manche Fakten als selbstverständlich vorausgesetzt sind (z.B Roboteranzüge). Ich hoffe, man kann den Text und die Zusammenhänge auch ohne das Vorwissen interpretieren. Embarassed

Wirkliche Kurzgeschichten schreibe ich nur unter größter Anstrengung. Sie werden entweder zu lang - länger als zum Beispiel die Vorrausetzungen für Wettbewerbe - oder zu kurz, und damit gequetscht.

(Die Printoption für PDF Dokumente ist super!)

1.

Der erste Einsatz ist immer der schwerste. Nervös schaut man auf die Kameraden, die viele Missionen hinter sich gebracht haben, schaut in ihre gelassenen Gesichter, und versucht einen Hauch von Zweifel in ihren Augen zu erblicken, um seine eigene Angst zu rechtfertigen. Und tatsächlich: auch sie waren wegen des Schneesturms besorgt, der nur noch die Sicht auf das Landeschiff zuließ, das sie gerade verlassen hatten. Der ewige Winter war ihre Berufung, aber nicht die Vorstellung davon, wie das Paradies aussah. Das Überleben in dieser Wildnis war möglich, solange man keinen Fehler machte. Neill war vorbereitet, wischte seine Zweifel über den Schnee fort, aber ein kratzendes Gefühl in seinem Geist signalisierte, dass er etwas vergessen hatte.

Er suchte seine Ausrüstung ab und blickte auf die Gewehranzeige, die ebenso in farbigen Nummern auf seinem Head-Up-Display erschien. Die Temperaturangabe blinkte rot als Symbol für Gefahr für die Technik. Die Anzeige war bei Minus 22 Grad Celsius stehen geblieben und fiel nicht weiter.

Grüne Linien im Display versuchten die Konturen der Umgebung nachzumalen. Die Wand aus Schnee war zu viel für die Sensoren. Die Linien sprangen wie Fadenwürmer unter einem Mikroskop und waren damit mehr lästig als nützlich. Neill schaltete die Funktion aus, bis nur noch die notwendigsten Daten blinkten.

Mit düsterem Gefühl im Magen blickte er auf das schwarze Hightech-Gewehr, auf dem sich Eiskristalle sammelten. Ihm wurde sein Fehler bewusst. Der Chipsatz für die Abzugskontrolle war falsch. Er hätte ein Modul mit Nanoheizung einbauen sollen, wie es die Mission vorsah. Der Chipsatz war von seinem Platz verschwunden, obwohl er ihn bereits am Vorabend auf dem Tisch in der Werkstatt gelegt hatte. Weil das Bauteil nicht dort war, hatte er es vergessen.

Er zweifelte an seiner Zurechnungsfähigkeit. Nun musste er darum beten, dass die Waffen nicht zum Einsatz kamen. Angst verfolgte ihn, nicht weil er den Tod im Kampf fürchtete, sondern die Schande, die zum sofortigen Ausschluss aus der Truppe führte.

Neill drückte das Gewehr zum Schutz an seinen weißen Mantel. Die Isolation der Kleidung, mit der flüssigen Reaktorschicht, konnte das Gewehr zwar nicht wärmen, da sie gegen Kälte geschützt war, aber immerhin blieb der Wind vom Metall fern. Seine starre Haltung war auffällig. Er stand wie ein Gardist, der einen Palast bewachte, und würde normalerweise dumme Kommentare ernten, würde nicht das Schneechaos die Sicht trüben.

Auf einer langen Schneedüne hockte sein Kamerad mit dem Scharfschützengewehr, unsichtbar für das menschliche Auge. Nur die AR- Sicht zeigte die rote Umrandung der Panzerung. Starr wie ein Eisklotz, hielt er Ausschau. Nahe dem Transporter stand der Offizier, grau umrandet, mit seinem Leutnant, und sprach etwas, ohne dass Laute nach außen drangen. Alles lief über verschlüsselten Funk. Wer anders kommunizierte, machte sich verdächtig. Außerdem war das Sprechen, selbst über Schallverstärker, wegen des zischenden Windes nicht möglich.

Neill hatte eine vage Vorstellung davon, was sie hier wollten. Im Flug hatten sie eine starke Wärmequelle in der Nähe ausgemacht, nur wenige Kilometer entfernt von ihrer aktuellen Position. Näher dran konnten sie nicht landen, denn es war Vorsicht geboten. Dieser Ort musste die verkommene Arkologie sein, von der in der Missionsvorbereitung gesprochen wurde. Die Arkologie wurde von einer künstlichen Intelligenz verwaltet. Gleichzeitig lag dort ein alter Fusionsreaktor mit einer Herstellungsanlage für Tritium. Es musste verhindert werden, dass feindliche Kräfte sich dieses Tritiums bemächtigten, da mit dessen Hilfe altertümliche Massenvernichtungswaffen hergestellt werden konnten. Für diesen Auftrag war ein spezieller Gast eingeladen, der gerade aus dem Transporter stieg.

Neill sah, wie sein Kommunikator-Symbol aufblinkte. Er hoffte auf ein Statusupdate, aber wurde enttäuscht.

„Neill Cormac!“, rief der Offizier über die Funkverbindung im nachdenklichen Ton. „Halten Sie Sichtkontakt mit dem Agenten! Die AR- Erfassung wird bei ihm weiterhin nicht gelingen. Schützen und sichern!“

Der Offizier hatte eine ungewöhnlich schwache Stimme. Es musste ein Problem vorliegen, das nicht mit Waffengewalt zu lösen war. Dass der Offizier etwas zu verheimlichen hatte, fand Neill erleichternd, weil es von dem Zustand seines Gewehres ablenkte. Oder war Neill selbst das Problem? Lange konnte er den Fehler nicht verheimlichen. Er fühlte die Schlinge um seinen Hals enger werden.

Neill stapfte weg vom Transporter durch den hohen Schnee, weil etwas seinen Blick eingefangen hatte. Fade Lichter begannen in der Ferne zu blinken, wo die Wärmequelle lag. Das Vorankommen war einfach. Seine Panzerstiefel quetschten den Schnee unter sich zusammen, schmolzen und vereisten die Fläche unter den Sohlen mittels eines Wärmetauschers. Ohne die Stiefel würde er im Schnee versinken und in Minuten von einer weißen Decke begraben werden.

Vor seinen Augen flimmerte der Schnee, dazwischen erkannte er eine Linie auf dem Boden zwischen seinen Stiefeln. Es war eine rote Linie, die nach vorne führte, und sogleich unter dem Schnee verschwand. Neill prüfte sein AR-Display. Die Kälte könnte einen Fehler in seinen Sensoren verursachen, oder eines der Signale auf dem Bildschirm war verrutscht. Unmöglich, dachte Neill. Die Höhenlinien waren ausgestellt. Er fühlte, dass sein Training bei weitem nicht ausreichte, um in der Realität zu bestehen. Das Kommando Svalarheimer Nissen war perfekt an dieses Klima angepasst, nur welcher Mensch und welche Technik war schon vor jeder möglichen Situation gefeit?

Neill presste seine Muskeln und Nerven zusammen, damit nicht der leiseste Hauch von Zweifel in die Ritzen seines Selbstwertgefühls drang. Er ging ein paar Schritte weiter, weil er hoffte, die Lichter besser erkennen zu können. Sie lagen an einem rundlichen Objekt am Horizont, am Ende eines langen Korridors aus Schneedünen. Die AR machte es mit seiner Umrandung sichtbar. Eine Kurve ragte schräg nach oben, wie bei einem notgelandeten Ufo. Es musste eine Art Gebäude sein, groß wie die Geokuppeln auf Varuna.

Eine weitere runde Umrandung erschien vor Neill im Schneesturm, drei Meter entfernt. Aus dem Nichts tauchte der Rücken des Klienten auf. Er stand unbeweglich im Korridor und starrte auf das Zielobjekt. Sein mit Pelz besetzter Mantel hing weit hinab, flatterte im Wind, und ließ Platz für die schmalen Arme, die leicht gespreizt waren. Seine Präsenz war von einer Ruhe umgeben, die eine unmenschliche Aura ausstrahlte. Er hatte sich als Agent von O-12 ausgewiesen und es stand außer Frage, dass seine Mission zum Wohle der Streitkräfte war. Wie viel an ihm Mensch war, konnte man durch den Schutz der Skimaske, die er schon vor dem Flug trug, nicht erkennen, aber nun entpuppte er sich als kaltblütig. Entweder sein Blut fror nicht, wie bei manchen Geschöpfen dieses Planeten, oder er besaß keines.

Neill ging an ihn heran, bis er in Sprechreichweite war. Der Agent bemerkte es und zog seinen rechten Arm zusammen, als würde er an seinen Mantel fassen. Neill streckte sich und starrte hinüber, erkannte aber nicht, was der Agent tat.

„Wonach suchen wir?!“, fragte Neill über den Sprachverstärker, weil er nicht wusste, ob der Agent im Funknetz integriert war.

„Wir suchen nach einem Bekannten von mir“, sagte der Agent, ohne sich zu rühren. Auf eine Weise wirkte er ergriffen. Seine Aussage war obskur, aber von einer Sicherheit, die nur jemand haben konnte, der sich in dieser Gegend auskannte. Neill schwang demonstrativ das Gewehr hoch, als eine Art von primitiver Drohgebärde.

„Bleiben sie in Reichweite! Ich muss sicherstellen, dass ihr Hintern nicht von einem Säbelzahntiger abgenagt wird.“

„Sie spielen auf ein Säugetier an, welches vor mehreren Millennia auf der Erde existiert hat?!“

„Ich spiele auf die Viecher an, die hier leben sollen, die lange Klauen und Zähne haben. Ist egal, wie sie das nennen. Auch die Schlitzaugen können Minen verlegen, die ihren Arsch wegpusten.“

„Machen sie sich keine Sorge darum!“

„Ich mache mir keine Sorgen, sondern befolge Befehle. Sie wissen doch, wie das ist!“

Neill wollte sich in Smalltalk hineinsteigern, um den Fremdling kennen zu lernen, wozu es nicht mehr kam. Hinter ihm knarzte es, als ginge eine Lawine los. Die Schneedüne mit dem Scharfschützen darauf explodierte und hinterließ ein weißes Loch.

Gewehre feuerten. Neill erkannte an dem Geräusch, dass es ihre Eigenen waren. Mündungsfeuer leuchtete orange durch den Schneevorhang. Die Umrisse des Scharfschützen blinkten auf und verschwanden wieder. Die Ortungssensoren spielten verrückt. Objekte flogen unnatürlich schnell durch die Luft. Dutzende Punkte auf dem Radar tauchten aus dem Nichts auf und bewegten sich mit unnatürlich hoher Geschwindigkeit.

Neill schwang seinen Körper in Panik um 180 Grad herum. Der Anblick des Gefechtes trieb ihn nach hinten, zum Rücken des Agenten. Einige Meter vor ihm preschten weiße Pelze durch die Schneedünen, rundliche Kreaturen, die durch den Korridor wirbelten. Die Sicht zu den Kameraden war abgerissen. Ihre Umrisse leuchteten für einige Sekunden auf. Gewehre hämmerten Kugeln heraus. Schreie krallten sich über Funk in seine Ohren und Geschosse zogen Linien durch die Luft.

Die Bestien waren überall und vermischten sich mit dem weißen Hintergrund. Zähne blitzten auf und hinterließen Fäden von Blut, die zu Pulver gefroren und dahin wehten. Wie ein Fleischwolf wühlte sich der Feind durch den Trupp Soldaten.

Neill entsicherte und drückte ab

Klick klick. Klick klick.

Er schüttelte das Kombigewehr, schrie wie ein Irrer. Nichts geschah, nur die AR- Umrisse seiner Kameraden blinkten weiter. Lebenszeichen wurden schwächer, und verstümmelte Befehle flossen über den Transponder hinein.

Die Meute kam näher.

„Folge mir!“, rief der Agent. Ein Anflug von Panik lag zum ersten Mal in dessen Stimme.

Neill fiel rückwärts in den Schnee, schob sich nach hinten, rappelte sich auf und lief davon, bis in die Weite des rettenden Korridors. Der Blick zurück brachte nur Ungewissheit. Wie eine Maschine drückte er den Abzug und wollte in die Leere feuern, aber keine Kugel löste sich. Sein Verstand fand nichts mehr, an dem er sich festhalten konnte. Er war in einem Alptraum gefangen, der ihn zur Machtlosigkeit verdonnerte. Nur die Beine funktionierten, angetrieben von blutroten Mäulern, die sich mit Sprüngen näherten.

„Komm schon!“, rief der Agent mit ruhiger Stimme.

Neill wendete sich vom Feind ab und rannte dem Agenten hinterher, der leichtfüßig über den Schnee hüpfte. Er war nicht in Eile, da er keinen Angriff zu befürchten hatte. Blutlosigkeit zahlte sich nun aus.

Wie weit sie liefen war ihnen nicht klar, aber sie waren am Zielort der Mission. Erschöpft hockte sich Neill am Tor der Arkologie zum Ausruhen hin. Lunge und Herz waren ausgebrannt. Sein Verstand setzte aus, wie ein Motor, der abgewürgt wurde. Seine Augen fielen zu.

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Elisa
Leseratte


Beiträge: 103



BeitragVerfasst am: 05.07.2021 16:54    Titel: Re: Schloss bedeckt von Eis Antworten mit Zitat

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Das Genre könnte man als Military- Science-Fiction bezeichnen.


Hallo Alf Alfa,

Military-Science-Fiction ist überhaupt nicht mein Ding! Gerade deshalb wollte ich Deine Geschichte lesen.
Hier meine Anmerkungen:

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Der erste Einsatz ist immer der schwerste. Nervös schaut man auf die Kameraden, die viele Missionen .... Und tatsächlich: auch sie waren wegen des Schneesturms besorgt, der nur noch die Sicht auf das Landeschiff zuließ, das sie gerade verlassen hatten . ..

Der Zeitenwechsel hat mich irritiert, musste die ersten Sätze 2x lesen. Ich würde alles in der gleichen Zeit schreiben.

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Neill war vorbereitet, wischte seine Zweifel über den Schnee fort, aber ein kratzendes Gefühl in seinem Geist signalisierte, dass er etwas vergessen hatte.

Mit diesem Ausdruck kann ich nichts anfangen. "Geist" passt für mich hier nicht.
Neuer Absatz: Neill war vorbereitet ...

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Er suchte (durchsuchte ?) seine Ausrüstung ab und blickte auf die Gewehranzeige, die ebenso in farbigen Nummern auf seinem Head-Up-Display erschien. Die Temperaturangabe blinkte rot als Symbol für Gefahr für die Technik. Die Anzeige war bei Minus 22 Grad Celsius stehen geblieben und fiel nicht weiter.


Die beiden Sätze würde ich so umformulieren, dass Neill am Blinken der Temperaturanzeige erkennt, dass mit der Technik etwas nicht stimmt.
Will sagen: mehr auf Neill beziehen!

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Der Chipsatz war von seinem Platz verschwunden, obwohl er ihn bereits am Vorabend auf dem Tisch in der Werkstatt gelegt hatte. Weil das Bauteil nicht dort war, hatte er es vergessen.

Flüchtigkeitsfehler:  ... den ...

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Neill drückte das Gewehr zum Schutz an seinen weißen Mantel. Die Isolation (Isolierung) der Kleidung, (Komma weg) mit der flüssigen Reaktorschicht, (Komma weg) konnte das Gewehr zwar nicht wärmen, da sie gegen Kälte geschützt war (, da sie gegen Kälte schützte), aber immerhin blieb der Wind vom Metall fern. Seine (Neills) starre Haltung war auffällig. Er stand wie ein Gardist, der einen Palast bewachte, und würde normalerweise dumme Kommentare ernten (von wem? Von seinen Kameraden?), würde nicht das Schneechaos die Sicht trüben.


Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Auf einer langen Schneedüne hockte sein Kamerad mit dem Scharfschützengewehr, unsichtbar für das menschliche Auge.

Diesen Satz würde ich umstellen:
Für das menschliche Auge unsichtbar hockte sein Kamerad ...

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Nur die AR- Sicht (? wahrscheinlich Insiderwissen?) zeigte die rote Umrandung der Panzerung. Starr wie ein Eisklotz, hielt er Ausschau.


Ich versuche mir Neill vorzustellen, doch so recht will mir das nicht gelingen. Wie sieht er auch? Was denkt er?

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Neill sah, wie sein Kommunikator-Symbol aufblinkte. Er hoffte auf ein Statusupdate, aber [color=blue]wurde  aber enttäuscht.


Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
„Neill Cormac!“, rief der Offizier über die Funkverbindung im nachdenklichen Ton.

Ausdruck passt für mich nicht. Vielleicht zusammenfassen:
Meldete sich der Offizier über Funk mit schwacher Stimme.[/quote]

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Es musste ein Problem vorliegen, das nicht mit Waffengewalt zu lösen war. Dass der Offizier etwas zu verheimlichen hatte, fand Neill erleichternd, weil es von dem Zustand seines Gewehres ablenkte.

Besser: .... kam Neill gerade recht, weil ....

Alf Alfa hat Folgendes geschrieben:
Oder war Neill selbst das Problem? Lange konnte er den Fehler nicht verheimlichen. Er fühlte die Schlinge um seinen Hals enger werden.

Besser: Oder war er selbst das Problem? Lange würde er den Fehler nicht mehr verheimlichen können. Neill spürte, wie sich die Schlinge um seinen Hals zuzog.

An dieser Stelle höre ich auf, aber ich habe bis zum Ende gelesen.

Alf Alfa, deine Geschichte ist flüssig geschrieben, ich konnte ihr gut folgen.
Dein Schreibstil ist sehr sachlich, vielleicht gewollt (?), ich würde aber gern mehr über Neill erfahren. Was fühlt und denkt er? Ich kann ihn mir noch nicht so recht vorstellen.

Meine Anmerkungen sind nur meine persönliche Meinung, schau erst einmal was die anderen zu Deiner Geschichte sagen.

Viele Grüße
Elisa
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Alf Alfa
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Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 07.07.2021 08:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Elisa, ich freue mich sehr über deine Kritik und kann die Verbesserungsvorschläge gut nachvollziehen. Die Kurzgeschichte war unter anderem auch eine Übung, bei der ich versucht habe, kurz, knapp und ein wenig sachlich zu schreiben.
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